Vor- und Frühgeschichte

Vor 200 Mio Jahren         

Altsteinzeit  (1 000 000 – 10 000 v. Chr.)

Muscheltierchen am Ottilienberg, in älterer Steinzeit Mammut im  Eppinger Hardtwald.

Ein Mammutstoßzahn wurde bei Erdarbeiten zum Bau des Kraichgaustadions 1960 (im Langenberger Schlag Abt. 10)  gefunden und befindet sich im Heimatmuseum „Alte Universität“. 3).

 

Um 600 000  

Homo Heidelbergensins (Unterkiefer von Mauer) 28).

 

Um 300 000                       

Mammutjäger von Steinheim an der Murr, Feuergebrauch.

Faustkeile 1933 in einer schwäbischen Kiesgrube zum Vorschein gekommen 28).

 

Um 30 000                         

Höhere Jägerstufe (Aurignacien).

Vielseitige Steinverarbeitung für Waffen und Werkzeug.

Kunstvolle Tierfigürchen aus Knochen und Elfenbein (Lonetal). 28).

 

14 000 bis 8400 v. Chr.

Altsteinzeit

Klima: Kältesteppe mit tundraähnlichen Verhältnissen.

Wald: Zwergbirken, Strauchweiden und etwas Kiefer   42).

 

Um 15 000                         

„Cro-Magnon-Mensch“. 

Höhlen-und Grotten-Wohnungen.

Verfeinerte Werkzeuge.

Gravierte „Kommandostäbe“ aus Rentiergeweih. Jagdzauber. 28).

 

Um 10 000 bis 5000       

Mittlere Steinzeit (10 000 – 5 000 v. Chr.)

Auf dem Heuchelberg Holzbrunnen, Im neuen Berg (Kleingartach. 1.1).

 

Um 8 400 bis 6 800 v. Chr.

Mittlere Steinzeit

Klima: Leichte Erwärmung verändert die Kältesteppe zu einer Art Waldsteppe.

Wald: Viel Kiefer und Birke; große Anteile Aspen (Zitterpappel)    42).

 

Um  6800 bis 5 500 v. Chr.

"Frühe Wärmezeit"

Wald: Allmähliches Vordringen des Eichenmischwaldes.

Ausbreitung der Fichte im Südosten.

Haselnuß   42).

 

5 500 bis 2 500 v. Chr.

Jungsteinzeit

Klima: Warmes, mäßig feuchtes Klima ("mittlere Wärmezeit").

Wald: Beherrschend wird ein Mischwald aus Eiche, Ulme und Esche.

Die Kiefer wird nach Osten gedrängt, in den höheren Mittelgebirgslagen breitet sich die Fichte aus.   42).  

 

 

 Um 5 000 v. Chr. 

Übergang zu Fischerei, Tierzucht, Hackbau.

Ausbreitung der bäuerlichen Kultur.

Indogermanische Völkerwanderung.

Wohngruben, Pfostenhütten. 28)    

   

Um 4 000 v. Chr.          

Jungsteinzeit  (5 000 – 1 800 v. Chr.)

Bodendenkmäler: Auf dem Heuchelberg, Kleingartach, Borzelbacher See bei Eppingen, Breitensteg, Brunnenhäuschen, Erlen, Gemminger Feld (Kleingartach), Hiften, Holzbrunnen (Kleingartach), Im Längenfeld (Mühlbach), Im neuen Berg (Kleingartach), Krummland – Süd, Lützelmannsbrüschle, Nörlingerbusch, Pelzgrund, Röllersberg, Schafbrücke (Richen), Scheuerle, Schußmauer, Stebbacher Bruch, Stebbacher Pfad, Unter dem Hungerberg, Unter dem Odenberg, Vogelsberg, Vogelherd, Vorderes Birkenfeld (Kleingartach), Vordere Binsbach (Mühlbach), Wolfsbuckel (Richen).

 

Um 4 000 – 3 000 v.Chr. 

Die ersten Menschen, sogenannte Bandkeramiker, siedeln in Eppingen (Scheuerle)  und Kleingartach (Auf dem Heuchelberg, Gemminger Feld, Im neuen Berg); 

Hinkelsteingruppe ( um 3800 v. Chr.), 

Bodendenkmäler:  

Scheuerle Eppingen,   3).

 

Um 3 800 v. Chr.

Hinkelsteingruppe  (3 800 v. Chr. )

 

Um 3 800 - 2 700 v. Chr.

Großgartacher Kultur (3800 – 2700 v. Chr.)  3).

 

Um 3 800 - 2 500 v. Chr.

Rössener Gruppe (3 800 – 2 500 v. Chr.)

Bodendenkmäler:

Borzelbacher See, Brunnenhäuschen, Heuscheuer (Mühlbach),  Himmelreich – West, Im Längenfeld (Mühlbach), Krummland, Langenfeld (Rohrbach), Röllersberg.  3).