2010                                     

Im Januar fand der Alljährliche Liberale Dreikönigstreff in Eppingen statt.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, trug sich in das Goldene Buch der Stadt Eppingen ein. 18).

 

Fast 50 Jahre pausierte der Eppinger Faschingsumzug.

2003 wurde er durch den Verkehrsverein, die Stadt Eppingen, die Hexenzunft Eppingen und die KraichgauPerlen / KraichgauHexen wieder ins Leben gerufen.

Nach den erfolgreichen Nachtumzügen von 2003 bis 2009 fand im Jahr 2010 bereits der 8. Eppinger Narren-Nachtumzug mit 94 Gruppen und 1.800 Hästrägern statt. 18).

 

Anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Eppingens im Jahr 985 hat die Stadt eine Sondermünze „1025 Jahre“ herausgegeben.

Die Sonderprägung mit einer Auflage von 1.025 Stück zeigt das historische Rathaus am Marktplatz und auf der Rückseite das Eppinger Stadtwappen.

Die Stadt hat hierdurch einen „glänzenden“ Werbeträger hinzugewonnen. 18).

 

Die Grund- und Hauptschule am Berliner Ring, die Hellbergschule, wird seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 als Haupt- und Werkrealschule geführt.

Grundsätzliches Ziel des neu ausgerichteten Hauptschulwesens ist der Bildungsabschluss Mittlere Reife.

Der Bildungsgang der Hellbergschule ist seit diesem Schuljahr auf sechs Jahre angelegt.

Selbstverständlich kann auch noch die Hauptschulprüfung abgelegt werden.  18).

 

Empfang des Ehrenamts findet Ende März zum zweiten Mal statt. 18).

 

Zum dritten Mal wird im April der Eppinger Zunftbaum aufgestellt, ebenfalls  findet das 5. Eppinger Straßenmusikerfestival und das Bärlauchfest statt. 18).

 

Am 25. Mai feierte Alt-Bürgermeister (1966 bis 1979) und langjähriger Kreisrat Rüdiger Peuckert seinen 70. Geburtstag.

Aus diesem Anlass findet ein Empfang im Rathaus statt.

„Heute möchten wir Ihnen noch einmal ausdrücklich für das danken, was Sie in unserer Stadt jahrzehntelang geleistet haben“ stellte OB Holaschke in seiner Laudatio heraus.

Als „Politiker mit Leib und Seele“ hat Rüdiger Peuckert mit seinem politischen Sachverstand und Weitblick Eppingen nach vorne gebracht.

Dabei war er stets ein Mann des Volkes und zum Anfassen, was seine große Popularität unterstreicht. 18).

 

Groß war die Freude im Juni als die Nachricht im Rathaus eintraf:

Eppingen richtet 2021 die kleine Gartenschau, das Grünprojekt Baden-Württemberg, aus. 

Am 9. Und 10. Oktober machte die Jubiläums-Wanderausstellung 30grün.de Station im Bürgerpark Bahnhofswiesen.

Bei einer Wanderausstellung, bestehend aus 41 kleinen grünen Zelten, stellten sich die bisherigen Landesgartenschauen und Grünprojekte vor. 18).

 

Im Juli, nach der Heimattagsfestwoche, wurde mit der Sanierung der „Alten Post“ am Marktplatz begonnen.

In dem Gebäude sollen sieben Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten entstehen.

Das Café Müller wird ein Bäckereicafé mit Außenbewirtung einrichten.

Zudem werden in den dortigen Büros verschiedene Dienstleister ansässig sein.

Mit Unterstützung der Stadt ist es den Investoren Ewald Mack und Manfred Gebert vom gleichnamigen Bauträger mit dieser Sanierung gelungen, ein wichtiges Kulturdenkmal in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz zu erhalten und einen weiteren Schritt in Richtung Innenstadtbelebung zu gehen. 18).

 

Der erste „Energiesparmarkt“ der Zukunft wird in Eppingen in Betrieb genommen.

Dabei handelt es sich um ein bundesweit einmaliges Kaufland-Projekt.

Der Verbrauchermarkt vergrößerte sich von bisher rund 1.600 qm auf etwa das Doppelte.

Neu bei diesem Markt ist, dass erneuerbare Energien und Klima-schonende Technik zum Einsatz kommen, wodurch auf eine konventionelle Energieversorgung komplett verzichtet werden kann.

An der offiziellen Einweihung nahm Frau Umweltministerin Tanja Gönner teil und trug sich ins Goldene Buch der Stadt ein.

Bei einem Festakt im Stuttgarter Neuen Schloss hat sie die Eppinger Filiale der Kaufland-Kette mit dem Umweltpreis des Landes ausgezeichnet. 18).

 

Die Sanierung der Leichenhalle Rohrbach wird seiner Bestimmung übergeben. Sie kostet 280.000 Euro 18).

 

Am ersten Juliwochenende finden die Elsenzer Seetage statt. 18).

 

Die „Heimatfreunde Eppingen“ bringen den 9. Band  „Rund um den Ottilienberg“  heraus mit 224 Seiten.   17).

 

Achter Eppinger Heimattag findet vom 15. – 21. Juli  statt.  

Vor allem die Hauptfesttage vom 15. Bis 21. Juli mit einem ökumenischen Gottesdienst zum Auftakt, den Jahrgangstreffen mit Gedenkfeier auf dem Friedhof, dem Empfang der Partnerstädte aus Wassy, Epping und Szigetvár, einem internationalen Abend, Kinder- und Seniorennachmittag, Abend der Vereine und Abend der Schulen waren die Höhepunkte in diesen Tagen.   

Unvergesslich bleibt allen auch der Heimattags-Festzug am Sonntag, 18. Juli, mit über 1.000 Teilnehmern in 61 Gruppen und rund 12.000 Besuchern bei schönstem Sommerwetter.

Phantasievoll und einfallsreich, mitunter auch schrill und schräg wurden beim Heimattags-Festzug die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft und ihr Bezug zu Eppingen und dem Kraichgau in Szene gesetzt.       

Eine Besonderheit war das fünfte Element „Eppinger Heimat“ mit vielen Nationen in Eppingen.            

Historische, aber auch aktuelle Darstellungen ermöglichten den Besuchern in verschiedenen Bildern Erinnerungen an vergangene Zeiten und Einblicke in die Gegenwart und Zukunft.            

Ebenso eine sehr gut besuchte Heimattagsveranstaltung war das Kleinkunst-Festival mit Biermösl Blosn & Gerhard Polt im Festzelt.

In Zusammenarbeit mit dem SWR2 konnte der beliebte Kabarettist nach Eppingen verpflichtet werden.

Das Jubiläumsprogramm „30 Jahre Biermösl Blosn & Gerhard Polt“ zeigte typisch bayrische Volksmusik und bissig-satirische Texte. Gleich nach Bekanntwerden des Gastspiels in Eppingen gingen fast täglich Anfragen nach Karten im Rathaus ein.

Schon viele Wochen  vorher war die Veranstaltung restlos ausverkauft.  3). 18).

 

Zum gemeinsamen Gospelkonzert luden die Gesangvereine aus Eppingen, Adelshofen, Elsenz, Mühlbach, Richen und Rohrbach in die evangelische Stadtkirche Eppingen ein.

Unter der Gesamtleitung von Herbert Kiefer hatten die Chöre ein anspruchsvolles Programm mit bekannten Gospelliedern zusammengestellt.

Der Star des Abends war Solist David Thomas, bekannter Gospel- und Musical-Interpret.  18).

 

Eine weitere besucherstarke Veranstaltung fand mit dem Eppinger Brauertag unmittelbar nach den Heimattagen im Festzelt statt.

Zum gemütlichen Ausklang der Heimattage lud die Firma Palmbräu zu einem ganz besonderen Brauerabend mit fetziger Unterhaltung durch die Feuerwehrkapelle Sulzfeld ein.

Im Beisein zahlreicher Kunden, Repräsentanten aus Politik, Verwaltung und Vereinen stellte Brauereidirektor Wolfgang Scheidtweiler den Stellenwert der Privatbrauerei Palmbräu im 175. Jahr des Bestehens heraus:

„Eppinger Heimattage und der Brauertag sind eine gute Synthese und gehören zusammen“. 18).

 

Seit dem 18. Juni ist die Eppinger Stadtverwaltung im Rathaus am Marktplatz unter einem Dach.

Die 25 Beschäftigten des Bauamtes sind vom Stadtteil Mühlbach in den Neubau umgezogen.

Sowohl die Bauarbeiten als auch der Umzug haben reibungslos geklappt.

Vorbei ist die Zeit der Provisorien, als die Rathausmitarbeiter in bis zu drei Gebäuden im Stadtgebiet verteilt waren.

Im Juni 2007 hatte ein Großteil der Verwaltung das Alte Rathaus und den ersten Erweiterungsabschnitt in Betrieb genommen.

Nach dem Verkauf der ehemaligen Landwirtschaftsschule in der Liebigstraße an die Firma Dieffenbacher musste die 25-köpfige Mannschaft von Baubürgermeister Eduard Muckle in einem Bürogebäude in Mühlbach einquartiert werden.  18).

 

Seit vielen Jahren engagiert sich Elisabeth Dörr in vielfältiger Weise für die Stadt Eppingen.

Dafür übergab Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL die Staufermedaille des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg an die erfolgreiche Eppinger Unternehmerin.

Elisabeth Dörr ist Gründungsmitglied der 1969 in Eppingen gegründeten Frauenvereinigung der CDU.

Die „Vollblutunternehmerin mit sozialer Ader“, wie sie von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch genannt wurde, ist darüber hinaus noch in 19 Vereinen und acht Umwelt- und Tierschutzverbänden förderndes Mitglied.

Unter großem Aufwand hat Elisabeth Dörr die Alte Ratsschänke restauriert, so dass durch ihr persönliches Engagement eine weitere Perle in unserem Fachwerkrund entstand.

Außerdem hat sie bis heute, als Autorin der Eppinger Geschichte,  fünf Bücher veröffentlicht.  18).

 

Der zwölfte Eppinger Kartoffelmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag findet statt. 18).

 

Am 22. September überbringt Innenminister Heribert Rech MdL beim Festakt zur Einweihung des sanierten und erweiterten Rathauses die Glückwünsche von Ministerpräsident Stefan Mappus und der gesamten Landesregierung.

Der Eppinger Marktplatz gehört zu den 25 Objekten im Stadt- und Landkreis Heilbronn, die am 10. November von der Architektenkammer für „Beispielhaftes Bauen“  ausgezeichnet wurden. 18).

 

Peter Preusch, langjähriger Stadt- und Kreisrat, erhält den Wappenteller der Stadt Eppingen, die höchste Auszeichnung, nach der Ehrenbürgerwürde. 18).

 

Ein Wohnmobilstellplatz

wird am Rande der Altstadt, am Altstadtring, Nähe Szigetvar-Platz eingerichtet.

Die Kapazität beträgt 10 Fahrzeuge, Stromanschluss, Wasser und Möglichkeit der Entsorgung ist vorhanden und durch Automaten zu nutzen.

2010

 

29. Verkaufsoffener Kirchweihsonntag am 3. Oktober.

Auch das Rathaus öffnete an einem Tag seine Pforten zu einem Tag der offenen Tür. 18).

 

Ab 2010 kann das als schönstes und bedeutendstes Fachwerkhaus im Kraichgau geltende Baumann’sche Haus aus dem 16. Jahrhundert  als Sonderbriefmarke betrachtet werden.

Das Bundesministerium für Finanzen verwendet das Eppinger Fachwerk-Juwel als Motiv in der Sonderbriefmarken-Serie „Fachwerkbauten in Deutschland“.

Insgesamt gibt das Ministerium  53 Sonderpostwertzeichen heraus.

45 Cent kostet die neue Marke.

Bundesweit sind sechs Millionen dieser Marken zu haben.  18).

Ab 2010 kann das als schönstes und bedeutendstes Fachwerkhaus im Kraichgau geltende Baumann’sche Haus aus dem 16. Jahrhundert  als Sonderbriefmarke betrachtet werden. Das Bundesministerium für Finanzen verwendet das Eppinger Fachwerk-Juwel als Motiv in der Sonderbriefmarken-Serie „Fachwerkbauten in Deutschland“. Insgesamt gibt das Ministerium  53 Sonderpostwertzeichen heraus. 45 Cent kostet die neue Marke. Bundesweit sind sechs Millionen dieser Marken zu haben.  18).

.Das neue Jugendzentrum in der Scheuerlesstrasse

50 wird am 3. Dezember eingeweiht.

Der Gemeinderat fasste im September 2009  den Baubeschluss zur Errichtung eines neuen Jugendhauses.

Es entsteht in der Scheuerlesstrasse in der ehemaligen „Jacky-Bar“.

Das Raumprogramm mit 430 Quadratmeter beinhaltet unter anderem einen Jugendraum mit Billardecke, einen Veranstaltungsraum, Musikraum für Bandproben und einen Werkraum.

Im Außenbereich soll ein 12 x 12 Meter großes Spielfeld für verschiedene Sportarten entstehen.

Die Gesamtkosten dieses Projektes belaufen sich rund 938.000 Euro.

Im Frühjahr 2010 wird mit den Arbeiten nach den Ausschreibungen begonnen. 

Es wird  am 3. Dezember eingeweiht. 18).

 

Das Eppinger Dialekt- und Wörterbuch „So schwätzt ma in Eppinge

wird von den Heimatfreunden Eppingen, als Band 8 der besonderen Reihe, 160 Seiten, am 6.7.2010 vorgestellt.

Autor ist Jürgen Kobold.

Das Buch soll dazu dienen, die Eppinger Dialektsprache zu verstehen und zu  erhalten. 10).

 

Loveparade

Massenpanik auf Technoparty am 25. Juli 2010 in Duisburg.

Mindestens 19 Menschen sterben.           19).

2010

 

2011 

 

Alt-Oberbürgermeister Erich Pretz wird 70 Jahre alt.

Es findet ein Empfang im Rathaus statt.

In seiner 24-jährigen Amtszeit konnte die Stadt 125 Millionen Euro in Projekte investieren.

Die Erhebung zur „Großen Kreisstadt“ am 1. Januar 2002 durch Dr. Thomas Schäuble ist ein Höhepunkt im beruflichen Wirken von Erich Pretz.

Sein Engagement wurde 1991 mit dem Wappenteller der Stadt und 2004 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 18).

 

Eppingen ist mit zwei Ständen auf der „CMT“,

der größten europäischen Reisemesse in Stuttgart vertreten.

Dort konnte auch der Baden-Württembergische Wirtschaftsminister Ernst Pfister von OB Holaschke begrüßt werden 18).

 

Eine wichtige städtebauliche Maßnahme zum Schutz von Umwelt und Natur

ist die Renaturierung der Elsenz-Talaue.

Die Arbeiten zum ersten Teilabschnitt wurden Anfang Februar aufgenommen.

Das Ziel der Maßnahme ist die Entwicklung von Feuchtgrünland und Nasswiesen in Kombination mit einem zusammenhängenden Auwaldkomplex.

So entstehen auf fast 49.000 Quadratmetern hochwertige Naturflächen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, was sich auch positiv auf das städtische Ökokonto zum Ausgleich von Bauerschließungen auswirkt.

Die Kosten für die erste, 200 Meter lange Teilstrecke entlang der Elsenz liegen bei rund 381.300 Euro. 18).

 

Im April starteten die Bauarbeiten in der Eisenbahnstraße 

für die neue Niederlassung der Firma Rücker Autoteile, die seit 1982 in Eppingen ansässig ist.

 

Autohaus Stadel (BMW)

ist an seinem neuen Standort am Kreisverkehr der Bismarckstraße eingezogen

 

Das Einkaufscenter Lidl ist am neuen Standort an der Thullastraße eingezogen  18).

 

Kaum wieder zu erkennen ist der Gänsbruchgraben im Bereich des Langenbergs

nach den doch erheblichen Ertüchtigungsmaßnahmen zur Abwehr von Hochwasser.

Um Verschlüsse dauerhaft zu verhindern, wurden außerdem die Einlaufwerke in der Fischweiherstraße und der Wiesenstraße ertüchtigt. 

Von Februar bis Herbst wurden im Grabenbereich umfangreiche Böschungsarbeiten und Gehölzpflegemassnahmen durchgeführt. 18).

 

40 Jahre Realschule Eppingen,

diesen Meilenstein feierte die Selma-Rosenfeld-Realschule mit einem öffentlichen Schulfest am 19. März 2011 und einer groß angelegten Projektwoche, die mit dem Schülermusical „Schools will rock you“ am 24. Und 25. März einen fulminanten Abschluss fand. 18).

 

Seit dem 28. Juni werden die bereits 15 installierten Photovoltaikanlagen  auf städtischen Gebäuden als städtischer Eigenbetrieb geführt. 18).

 

Das Gebäude Ludwig-Zorn-Straße 14, ehemalige Gewerbeschule und Wohnhaus Dr. Beysel,

wurde saniert.

Mit einer Investition von über einer Million Euro wurde die Gelegenheit genutzt, um dieses Gebäude für die Musikschule, das Kindernest, die Stadtkapelle und die Musikfreunde als Nutzer optimal auszubauen.

Der Zuschuß aus dem Sanierungsprogramm belief sich auf 650.000 Euro. 18).

 

Weitere Sanierungen waren notwendig am Dach und an den Fenstern am Hartmanni-Gymnasium.

Kosten 927.000 Euro, 690.000 Euro kamen aus dem Bundesprogramm.

An der Hauptschule wurden Brandschutz- und Elektroarbeiten notwendig.

Kosten 518.000 Euro, 354.000 Euro kamen aus dem Bundesprogramm. 18).

 

Um die zahlreichen Angebote an Integrations- und Seniorenarbeit,

die es vor Ort gibt, miteinander zu verknüpfen, hat die Stadt eine Integrations- und Seniorenstelle (ISE) eingerichtet.

Darüber hinaus bietet die ISE auch Hilfe zu ganz speziellen, individuellen Anliegen. 18).

 

Aktion „Integration durch Sport“

wird im September 2015 durch 10 Sportvereine der Stadt, in diesem Rahmen durchgeführt.

Eine Personalstelle zur Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit in diesem Bereich wird geschaffen, diese wird bei der Evangelischen Kirche geführt.

 

Die neue Wohn- und Tagesförderstätte der Stiftung Lichtenstern

wird am 5. Mai 2011 in der Orchideenstraße eingeweiht.

Dies bedeutet, saß Menschen mit Behinderung nicht nur Mitmenschen sind, sondern auch Mitbürger.

Voraussetzung dafür ist, dass sie unter uns leben und nicht abseits der Gemeinschaft stehen und dafür steht diese neue dezentrale Einrichtung, wo zehn Appartements und 15 Tagesförderplätze zur Verfügung stehen. 18).

 

Nach dem ersten Kennenlernen in Eppingen besuchte eine Eppinger Delegation aus Verwaltungsspitze, Gemeinderat, Schulen und der Kinder- und Jugendförderung von 20.-23. Mai 2011 Zichron Yaakov in Israel zum weiteren Ausbau einer Städtefreundschaft. 18).

 

Bürgermeister Alain Gavier aus Wassy heiratet.

OB Holaschke überbringt bei seinem persönlichen Besuch die Glückwünsche der Stadt und des Partnerschaftsausschusses und als Geschenk ein Gemälde der Eppinger Altstadt von Luise Zorn. 18).

 

Im Herbst wird die 30jährige Partnerschaft mit Epping

bei einem Besuch dort gefeiert.

OB Holaschke überreicht im Namen der Stadt ein Gemälde von Eppingen aus der Feder von Luise Zorn als Jubiläumsgeschenk. 18).

 

Mit den Freunden aus Wassy

wird im Oktober das 45-jährige Bestehen unserer Partnerschaft gefeiert.

Das Fest im evangelischen Gemeindehaus wurde genutzt, um Freunde aus Frankreich auszuzeichnen, die sich um unsere Städtepartnerschaft besonders bemüht und verdient gemacht haben. 18).

 

Seit dem 24. November 2011 präsentiert sich Eppingen in einem neuen Bildband.

Auf 160 Seiten beschreibt die Journalistin Ira Betz die Stadt in sechs Kapiteln, sowohl in ihrer Gegenwart als auch aus historischer Sicht.

Die rund 250 Fotos hat Konrad Planck teilweise als Kugelpanorama und mit Hochstativ aufgenommen. 

  

Auch ein neuer Imagefilm, auf www.eppingen.de zu sehen, wurde gedreht. I

n einem Schulprojekt hat der Seminarkurs „Film“ am Hartmanni-Gymnasium unter der Leitung von Norbert Zimpel den Streifen mit professioneller Unterstützung gedreht, arrangiert und produziert. 18).

 

Ende November 2011 besuchte der türkische Generalkonsul Mustafa Türker Ari

unsere Stadt.

Beim gemeinsamen Gedankenaustausch berichtete er aus seiner Arbeit, in der die Bereiche Bildung, Integration und Sprachenförderung einen besonderen Stellenwert einnehmen:

dafür pflege er auch den Kontakt zu den Kommunen in Baden-Württemberg  18).

 

Ein Internationales Frauenfrühstück wird seit 2011 ständig durchgeführt

und stößt auf große Resonanz. 18).

 

Die Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger,

die das 70. Lebensjahr erreicht haben jährlich zum Seniorenausflug ein. 18).

 

Kindergarten Adelshofen wird 50 Jahre alt. 18).

 

Am 5. Juni konnten 45 ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder

mit einer Medaille und Urkunde ausgezeichnet werden.

 Auch besonders erfolgreiche Sportler und auffallend schöner Blumenschmuck wurden bei diesem empfang mit einer Medaille und einer Urkunde geehrt. 18).

 

Das Seidenwappen der Stadt Eppingen erhielten 2011:

Friedbert Andernach am 21. Januar für seine künstlerischen und handwerklichen Arbeiten, die das Stadtbild prägen;

Herbert Lentze am 2. Februar für sein Engagement um unsere älteste Städtepartnerschaft mit Wassy (Frankreich) als 1. Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses;  

Manfred Blatt, am 24. März anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand für seine Verdienste als Regionaldirektor der Kreissparkasse Heilbronn.

Alfred Kistler anlässlich seines 60. Geburtstages. Er ist seit 1989 ununterbrochen Mitglied im Ortschaftsrat richen und amtierender erster stellvertretender Ortsvorsteher. Auch als leidenschaftlicher Theaterdarsteller bei den „Richema Speckmärbsle“ oder als Fußballspieler des TB Richen ist er bekannt. 18).

 

Am 4. November überreichte Staatssekretär Ingo Rust die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg an Wolf-Gerd Dieffenbacher (DIEFFENBACHER PRESSEN) für herausragende berufliche und unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die Wirtschaft des Landes.

Diese Auszeichnung wurde erstmals einem Eppinger Unternehmen zuteil, was den hohen Stellenwert dieser Ehrung belegt. 18).

 

Ein einmaliges und überwältigendes Ereignis war die Übergabe der Familienbibel Kobold an das Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“.

Am 23. September 2011 überreichte Lynne Palser geb. Kobold die 215 Jahre alte Bibel, die zugleich ein historisches Familienzeugnis ist, an Oberbürgermeister Holaschke.

157 Jahre nachdem die Bibel mit ihren damaligen Besitzern von Eppingen über New Orleans (USA) nach Winnipeg in Kanada sozusagen ausgewandert ist, ist sie wieder als wertvolles Zeitzeugnis in die Eppinger Heimat zurückgekehrt.

Der Groß-Groß-Groß-Cousin Jürgen Kobold und seine Ehefrau Edith haben sich dafür eingesetzt, dass dieser Akt zu Stande kam.

Peter Riek, der Museumsleiter der Alten Universität hat sehr professionell eine „Auswandererecke“ im Museum eingerichtet. Dort liegt die Bibel nun in einer Truhe und kann, versehen mit allen dazugehörigen Geschichten aus der Auswandererzeit von der Öffentlichkeit angeschaut werden. 10).

 

Als eine der ersten Gemeinden im Landkreis Heilbronn hat die Stadt Eppingen einen Jugendgemeinderat eingerichtet.

Damit sollen Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren über ein eigenes Parlament  aktiv an der Lokalpolitik teilnehmen und der Nachwuchs für politische Ämter gefördert werden.

Für die diesjährige Wahl am 27. März bewarben sich 53 Jugendliche um die 18 Sitze für die nächsten zwei Jahre. 18).

 

Zur Landtagswahl

am 27. März waren mehr als 15.000 Einwohner zur Wahl des 15. Landtages Baden-Württember

g wahlberechtigt.

Das Wahlergebnis brachte dem Land einen Regierungswechsel und auch in Eppingen zeichnete sich eine Änderung im Wählerverhalten ab.

Während die Ergebnisse für die CDU und SPD gegenüber 2006 weitgehend gleich geblieben waren, verzeichneten B90/Die Grünen und die FDP beinah erdrutschartige Ergebnisse:

Bei einer Wahlbeteiligung von 61,65 % erreichten die CDU 40,9% (2006: 44,6%), die SPD 24,3% (25,9%) B90/Die Grünen 19,4% (8%) und die FDP 5,6% (11,8%) der Stimmen. 18).

 

Der Gemeinderat hat den Bau eines Parkhauses

auf dem Areal der ehemaligen Süßmosterei beschlossen. 18).

 

Der Gemeinderat beschließt am 29. März die Umgestaltung der Brettener Straße.

Als Ziel verfolgt das Konzept eine spürbare Hebung der Aufenthaltsqualität in der Brettener Straße.

Dafür muss der Durchgangsverkehr entweder über die äußeren Tangenten oder über die Wilhelmstraße als Bypass geführt werden.

Seit dem 1. Dezember 2011 sind die Bauarbeiten abgeschlossen.

Nun verläuft die Wilhelmstraße in beide Fahrtrichtungen.

Damit Fußgänger und insbesondere Schüler sie sicher überqueren können, ist im Bereich der Kaiserstraße / Feuerwehrgerätehaus / Grundschule eine Fußgängerquerung mit Ampelanlage eingebaut. 18).

 

Nach einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren zeigt sich die Ortsdurchfahrt Elsenz

mit einem völlig neuen Gesicht.

Am 29. Mai wurde die sanierte Straße bei einem großen Fest eingeweiht.

Erneuert wurde der komplette Straßenunterbau und auch die Frischwasser- und Abwasserleitungen wurden ausgetauscht und optimiert.

Allein der städtische Anteil der straßenbaubegleitende Maßnahmen lag bei diesem Projekt bei über einer Million Euro.  18).

 

Die Bauarbeiten im Friedhof Mühlbach

machen kräftige Fortschritte.

Einige der denkmalgeschützten Grabsteine werden noch gerichtet.

Es werden noch Sitzmöglichkeiten geschaffen und große Sandsteine neu und sicher verlegt. 18).

 

Als Folgemaßnahme zur Erweiterung und Modernisierung der Leichenhalle in Rohrbach

wird der Vorplatz der Aussegnungshalle neu gestaltet. 18).

 

Nach fünfmonatiger Bauzeit konnte der Autobahnzubringer zwischen Eppingen und Richen

wieder eröffnet werden.

Durch aufwändige Baumaßnahmen wurde die ehemalige „Sieben-Hügel-Strecke“ weutgehend eingeebnet und als wichtige Verkehrsader zur Autobahn ausgebaut. 18).

 

Gerhard Dieffenbacher,

Geschäftsführer in der 3. Generation der Firma Dieffenbacher, verstirbt am 17. Dezember im Alter von 89 Jahren.  10).

 

Der Gemeinderat wählt mit einer deutlichen Mehrheit

am 27. September Peter Thalmann zum neuen Bürgermeister. 18).

 

Seit dem 1. Dezember ist Peter Thalmann der neue Technische Beigeordnete im Rathaus. 18).

 

Fred Hildenbrand tritt in Rohrbach als Ortsvorsteher, aus gesundheitlichen Gründen,  zurück.

Sein Nachfolger, Georg Heitlinger,  wird am 5. September durch den Ortschaftsrat gewählt und am 13. September durch den Gemeinderat bestätigt. 18).

 

Erdbeben mit Tsunami

hat in Fukushima, Japan,  am 11. März 2011 wohl mehr als 1000 Menschen in den Tod gerissen und einen gefährlichen Atomunfall (Kernschmelze) ausgelöst.    19).

2011

 

2012    

                                 

Klaus Holaschke wird als Oberbürgermeister der Stadt Eppingen am 5. Februar 2012  wiedergewählt.

Er erzielt dabei 98,85 % der abgegebenen gültigen Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 35%.

Kurz vor 19 Uhr konnte die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Margarethe Lang, das Ergebnis verkünden.

Trotz eisiger Kälte hatten sich an diesem Sonntagabend viele Bürgerinnen und Bürger am Marktplatz eingefunden, um das Ergebnis vor Ort zu erfahren. 

Zugleich war die Bekanntgabe des Ergebnisses Startschuss für den Gratulationszug mit dem Bürgermeisterbaum, der sich, begleitet von der Stadtkapelle, der Freiwilligen Feuerwehr, der Schützengesellschaft, dem Gesangverein Eintracht Frohsinn und den Eppinger Reitern, in Richtung Marktplatz in Bewegung setzte und dort von den Kraichgaumeistern routiniert aufgestellt wurde.

 

Die Salutschüsse der Schützengesellschaft verkündeten den in Eppingen traditionellen Fassanstich mit den Vertretern der Eppinger Palmbräu. Neben Freibier ließ es sich OB Holaschke nicht nehmen, die vielen Gäste auch mit kostenlosem Glühwein zu versorgen.  10). 18).

 

Nach über einjähriger Bauzeit wurde die Fertigstellung der Sanierung der „Alten Post“ am 24. Januar gefeiert.

Vier Gewerbeeinheiten und sechs Wohnungen ain auf rund 1000 qm Nutzfläche entstanden.

Am 2. Februar eröffnete das Cáfe Müller mit Konditorei und Außenbewirtung, außerdem sind ein Friseurladen, ein Rechtsanwalt und ein Unternehmensberater untergebracht. 18).

 

Friedhelm May erhält die Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg.

Am 18. Februar überreichte der Staatssekretär und MdL Ingo Rust vom Ministerium Finanzen und Wirtschaft die von Ministerpräsident Kretschmann verliehene Auszeichnung im Bürgersaal im Rathaus Eppingen.

„Friedhelm May hat für seine Mitmenschen schon viel getan“ betonte Ingo Rust in seiner Festansprache.

Der Verein „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen „ wurde 1968 in Eppingen gegründet.

Kurze Zeit später trat Friedhelm May als aktives Mitglied dem Verein bei und seit dem 14. Oktober 1976 ist er Vorsitzender.

Unter seinem Vorsitz widmet sich die Lebenshilfe Eppingen der Inklusion von Behinderten.

Dafür setzt sich Friedhelm May über alle Maßen persönlich ein und übernimmt eine enorme Verantwortung.

Auch setzt er sich seit 26 Jahren bei den Eppinger Heimatfreunden engagiert ein.

„Ich teile meine Auszeichnung mit allen, die sich im Bereich der Behindertenbetreuung engagieren“, sagte Friedhelm May zu seiner Ehrung.

In seinen Dankesworten nahm der Ittlinger die Gelegenheit wahr, um über seine Erfahrung zu berichten und in deutlichen Worten auf Missstände in unserer gegenwärtigen Zeit, die ihm auffallen, wie Intoleranz, hinzuweisen. 18).

 

Am 9. Mai erhält die Kleingartacherin Birgitt Daub die Landesehrennadel,

verliehen von Ministerpräsident Krestchmann, aus den Händen von OB Holaschke.

Sie erhielt die Ehrung für die Tätigkeit als Geschäftsstellenleiterin des Blasmusik-Kreisverbandes Heilbronn und als Jugendleiterin beim Musikverein Kleingartach. 18).

 

Der Kleingartacher  Werner Müller erhält die Landesehrennadel

vor rund 400 Gästen beim Empfang des Ehrenamtes in der Eppinger Stadthalle am 11. März für seine langjährige Tätigkeit als Vorsitzender des Bezirkssportgerichts beim Fußballbezirk Unterland im Württembergischen Fußballverband.      18).

 

Beim Empfang des Ehrenamtes am 11. März überreichte OB Holaschke die neu geschaffene Ehrenstele und die Ehrennadel des Gemeindetages Baden-Württemberg an langjährige Stadträte und Ortschaftsräte.                                  

Für zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Kommunalpolitik wurden geehrt:

Heinrich Vogel, Eppinger Stadtrat (SR);

Theo Antritter, Mühlbach, SR und Ortschaftsrat (OR);

Melanie Veith, Elsenz, SR und OR;

Frank Kreis, Rohrbach, OR;

Reinhold Pfeil, Adelshofen, OR;

Gunter Seitz, Adelshofen OR;

Barbara Bothner, Reiner Bucher, Ulrich Fuchs, Albrecht Weißert, alle Kleingartacher OR.

Für 20-jährige Tätigkeit:

Brigitte Paa, Mühlbach, OR.

Für 25-jährige Tätigkeit:

Herrmann Volz, Elsenz, OR .

Für 30-jährige Tätigkeit:

Otto Bobscheck, Richen OR;

Reinhold Ott, Adelshofen, Ortsvorsteher und Ortschaftsrat.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Eppingen erhielt eine neue Drehleiter.

Seit dem 12. August gehört die neue Drehleiter offiziell zum Fuhrpark der Eppinger Gesamtwehr.

Zusammen mit Innenminister Reinhold Gall MdL, und gleichzeitig Vorsitzender des Feuerwehrkreisverbandes, weihte OB Holaschke die neue Drehleiter ein und hob in seinem Grußwort die Bedeutsamkeit der neuen Anschaffung im Einsatz, bei der Personenrettung und bei der Eigensicherung der Feuerwehrmannschaften hervor.

Mir der Drehleiter erhöht sich die Schlagkraft der Feuerwehr sehr, die Landesregierung unterstütze die Investition mit einem Zuschuss von 244.000 Euro.

Stadtkommandant Martin Kuhmann freute sich, dass die inzwischen 30 Jahre alte bisherige Drehleiter ersetzt wurde.

Der Landkreis beteiligte sich mit 160.000 € an der Drehleiter, der städtische Anteil lag bei 145.000 Euro. 18).

 

20-jähriges Städtepartnerschafts- Jubiläum mit Szigetvár

wird am 22. Bis 25. Juni in Szigetvár mit einer 90-köpfigen Delegation aus Eppingen gefeiert.

Dazu gehörten zahlreiche Stadträte, Realschulrektor Wolfgang Neumann, Gesangverein Adelshofen, A-Junioren des VfB Eppingen. Höhepunkt war der Festakt im Rathaus Szigetvár.

Eigens aus Budapest angereist war der Gesandte der deutschen Botschaft in Ungarn, Klaus Riedel, um diese Zeremonie mitzuerleben.

Szigetvárs Bürgermeister János Kolovics betonte, dass viele Freundschaften geschlossen wurden und gute Beziehungen zwischen den Verwaltungen, Vereinen und den Schulen der beiden Städte bestehen.

Nach den Ansprachen wurden die Urkunden zur Fortsetzung der erfolgreichen Städtepartnerschaft durch den Szigetvárer Bürgermeister János Kolovics, OB Holaschke und die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine, Jansjörg Stiefel aus Eppingen und Dr. József Arasci aus Szigetvár, feierlich unterzeichnet.

OB Holaschke überreichte eine Nachbildung der Statue aus Mühlbacher Sandstein. 18).+

 

Festakt 30 Jahre Städtepartnerschaft Eppingen-Epping.        

Mit einem großen Festbankett in der Eppinger Stadthalle feierten die Mitglieder und Freunde der beiden Pratnerschaftsvereine am Sonntag, 28. Oktober das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Epping in England und Eppingen.

Höhepunkt war die erneute Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde durch Eppings Bürgermeister Jonathan Whitehouse sowie die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsausschüsse, Tony Church und Heike Lachowitzer und OB Holaschke. 

Es erfolgte auch eine Ehrung von langjährigen und verdienstvollen Funktionären in den Partnerschaftsausschüssen.

Gemeinsam mit den Ausschuss-Vorsitzenden Tony Church und Heike Lachowitzer zeichnete OB Holaschke folgende Personen aus: Vereinsmedaille für mehr als 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit:  

Ursula Bregler, Janet und Aubrey Crick, Margit und Karl-Heinz Ehrenberger, Edeltraud und Helmut Fick, Andrea und Volker Lang, Heike Lachowitzer, Chris Harris und John Taylor.

Für mehr als 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit:  Elisabeth Palm und Humphrey Wheeler. 18).

 

Jugendliche aus Zichron Yaakov in Israel zu Gast in Eppingen.

Im Rahmen eines Jugendaustausches  weilten 13 Schüler mit zwei Begleiterinnen aus der israelischen Stadt Zichron Yaakov vom 2. Bis 10. Oktober in Eppingen.  

Es fand eine Besichtigung der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim, dem Stuttgarter Landtag, sowie gemeinsame   Exkursionen nach Heidelberg und zum ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof in Frankreich statt. 18).

 

Seniorenausflug am 20. Juni nach Schwetzingen 18).

  

Dr.  Alexandra Sturm leitet die Volkshochschule Eppingen-Gemmingen-Ittlingen

ab dem 1. Oktober 2012.

Sie arbeitet seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung an den Volkshochschulen Heidelberg und Mannheim sowie an der Frauenakademie Eberbach-Neckargemünd. 18).

 

Ärztliche Notfallpraxis schließt in Eppingen

zum 30. September 2012.

Seit Oktober müssen die Bürgerinnen und Bürger aus Adelshofen, Elsenz, Eppingen, Mühlbach, Richen und Rohrbach in medizinischen Notfällen in die Notfallpraxis in Sinsheim und aus Kleingartach nach Bietigheim.

Langfristig ist die Notversorgung für die Bevölkerung des Einzugsgebietes Eppingen im Krankenhaus Brackenheim vorgesehen. Vermutlich stehen Mitte 2013 die Räumlichkeiten für eine Notfallpraxis zur Verfügung.

Der Notfalldienst wurde 1997 gegründet.

In der GbR waren die niedergelassenen Ärzte des Notfallbezirks organisiert, um den Notfalldienst besser zu strukturieren.

Von Eppingen aus wurden rund 75.000 Einwohner der Gemeinden Leingarten, Schwaigern, Massenbachhausen, Kirchardt, Gemmingen, Ittlingen, Güglingen, Zaberfeld und Pfaffenhofen betreut.

Seit 2001 war Dr. Christoph Dorschner Geschäftsführer.

Der OB und der Gemeinderat hatten die niedergelassenen Ärzte, die Kassenärztliche Vereinigung und die politischen Vertreter eindringlich dazu aufgefordert, zunächst in einem offenen Austausch Lösungen zum Erhalt des ärztlichen Notfalldienstes in Eppingen zu diskutieren.

Leider waren alle Bemühungen erfolglos, mit gemeinsamen Anstrengungen diese nicht hinnehmbare Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in Eppingen zu verhindern. 18).

 

Carolin Götz ist neue Vorsitzende des Jugendgemeinderats.

Die 17-jährige Schülerin aus Adelshofen ist seit 2011 Mitglied des Jugendgemeinderats. 18).

 

Kaffeemanufaktur am Pfeifferturm

Achim Müller eröffnet  2012 beim Pfeifferturm eine Kaffeemanufaktur, mit einer Kaffeerösterei und Cafe   10).

 

 Energetische Sanierung der Schmiedgrundhalle

ist für rund 850.000 Euro in mehreren Bauabschnitten erfolgt.

Größte Maßnahme stellte die komplette Sanierung des Hallendaches dar.

Die bisherigen Lichtkuppeln entfallen, um so reparaturanfällige Stellen im Dach zu vermeiden und den Heizbedarf zu senken.

Trotz der erhöhten Beleuchtungskosten beträgt die Energieeinsparung rund 5.900 € im Jahr.

Dazu kommt eine jährliche CO-2-Minderung von rund 20 Tonnen.

Im Zuge der Dachsanierung wurde auch eine Deckenstrahlheizung eingebaut, weitere Sanierungsmassnahmen waren die Erneuerung der Innendecke, im Sanitärbereich und im Foyer sowie die Reinigung des Stahltragwerkes.

Aus dem Sportstättenförderprogramm des Landes erhielt die Stadt einen Zuschuss von 210.000 Euro. 18).

 

Die Umgestaltung der Brettener Straße ist fertig

und wird am 23. November eingeweiht.

Sie wurde durch Lichtkegel, verschiedene Lichtilluminationen, Musik und rotem Teppich besonders in Szene gesetzt.

Die Einweihung fand mit einer Modenschau statt, Hunderte von Besuchern waren gekommen, um die Einweihung gemeinsam mit Händlern, Anwohnern und Gebäudeeigentümern zu feiern.

Auch der HGV-Vorsitzende Steffen Kammerlander freute sich über den großen Zuspruch und dankte stellvertretend für alle beim Umbau beteiligten Firmen der Firma Klaus Reimold GmbH aus Gemmingen.

Die für 1,9 Mio € neu gestaltete Straße ist ein Meilenstein in der Stadtentwicklung. 18).

 

Oberbürgermeister Klaus Holaschke

wird am 28. November 2012 50 Jahre alt.

Die Große Kreisstadt Eppingen ehrte OB Holaschke mit einem öffentlichen Empfang.

Rund 100 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Banken, von Kirchen und Schulen, Verwaltung, Vereinen, Verbänden und der Eppinger Bürgerschaft nahmen an einem öffentlichen Empfang der Stadt am 28. November teil, um dem OB persönlich zum 50. Geburtstag zu gratulieren.

Statt Geschenken für ihn hatte er um Spenden an die Lebenshilfe Eppingen gebeten.

Im Namen des Gemeinderates gratulierte seine erste Stellvertreterin und Stadträtin Margarethe Lang

„Zu ihren herausragenden Kompetenzen zählt die besondere Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen, sie mit ihren Sorgen und Wünschen anzunehmen sowie die Gabe, Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Überzeugungen zusammenzuführen und für die gemeinsame Sache zu begeistern“.  

Auch Landrat Detlef Piepenburg hatte herzliche Worte für einen, „mit dem mich ein starkes Band der Sympathie verbindet“.

Als Aufsichtsratsvorsitzender der Sparkassenstiftung überreichte der Landrat einen stattlichen Zuschuss für neue Begüßungsschilder und die Anschaffung historischer Kostüme für die 1225-Jahr-Feier von Kleingartach.       

Im Namen  der Mitarbeiter der Stadtverwaltung gratulierte der Personalratsvorsitzende Wolfgang Kümmerle.

Es schlossen sich die Glückwünsche des Vizepräsidenten des Gemeindetages und Kreisverbandsvorsitzenden, Bürgermeister Harry Brunnet an seinen designierten Nachfolger an.

Der Oberderdinger Bürgermeister Thomas Nowitzki gratulierte für die Touristikgemeinschaft Kraichgau-Stromberg.     

Mit einer größeren Abordnung der Feuerwehr Eppingen wünschte auch Stadtkommandant Martin Kuhmann mit allen Abteilungskommandanten alles Gute.

Die Feuerwehrkapelle Mühlbach spielte mehrere Geburtstagsständchen.

Und die Schützengesellschaft Eppingen schoss auf dem Marktplatz für den Jubilar Salut.

Zu der gelungenen öffentlichen Geburtstagsfeier trugen auch die Jazzband des Hartmanni-Gymnasiums und Madleen Yulafci, Schülerin der Selma-Rosenfeld-Realschule, mit einem Gesangsstück bei. 

  

Die Kinder der städtischen Kindergärten Adelshofen, Kleingartach und Richen sowie das Kindernest hatten den OB schon am Vormittag mit Liedern begrüßt und ihm selbst geschriebene Wünsche für den nächsten Lebensabschnitt und selbst gebastelte und sogar gebackene Geschenke überreicht.    18).

 

Bundespräsident Christian Wulff

tritt am 17. Februar 2012 zurück.     19).

2012

 

                                              

2013 

                                    

Basisdaten der Stadt Eppingen

am 31. Dezember 2013, lt. Web-Seite der Stadt Eppingen:

 

Bundesland: Baden Württemberg

Regierungsbezirk: Stuttgart

Landkreis: Heilbronn

Höhe: 199 m ü.NN

Fläche 88,59 qkm

Einwohner 20 919 (31.12.13 Volkszählung)

Bevölkerungsdichte 236 Einwohner je qkm

Postleitzahl 75031

Vorwahlen 07272, 07260, 07138

Kfz-Kennzeichen HN

Gemeindeschlüssel 08 1 25 026

Stadtgliederung: Kernstadt und 6 Stadtteile

Adresse der Stadtverwaltung: Marktplatz 1, 75031 Eppingen

Webpräsenz: www.eppingen.de (http://www.eppingen.de/)

Oberbürgermeister: Klaus Holaschke (parteilos)

 

Eppingen liegt an der Elsenz, einem linken Nebenfluß des Neckars, und am dort in sie mündenden Hilsbach.

Die Eppinger Gemarkung teilt sich in zwei unterschiedliche naturräumliche Einheiten:

im Nordwesten das lössbedeckte, flachgewellte Hügelland des Eppinger Gäus und im Südosten das plateauartige Waldgebiet der Eppinger Hardt.

Das Eppinger Gäu ist eine Untereinheit des Lein-Elsenz-Hügellandes, das dem Naturraum Kraichgau zugerechnet wird.

Es ist im Nordwesten vom Rücken des Eichelberges begrenzt, im Südosten hebt sich mit einer deutlichen Stufe die Eppinger Hardt, zugehörig zum Naturraum Strom- und Heuchelberg, ab.

Im Westen und Osten fehlt eine klare Grenze.

Die Gäu-Landschaft wird als fruchtbares, lössbedecktes Muschelkalk-Keuper-Gebiet charakterisiert.

Es wird überwiegend agrarisch genutzt, ist waldarm und gehört zum Altsiedelland.

Nachbargemeinden:

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Eppingen (im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten):

Ittlingen, Kirchardt, Gemmingen, Schwaigern, Brackenheim, Güglingen, Pfaffenhofen und Zaberfeld (alle Landkreis Heilbronn), Sulzfeld, Kraichtal und Östringen (alle Landkreis Karlsruhe)

sowie Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis).

Mit den Gemeinden Gemmingen und Ittlingen ist Eppingen die Verwaltungsgemeinschaft Eppingen-Gemmingen eingegangen.

Stadtgliederung:

Das Stadtgebiet Eppingens besteht aus der Kernstadt Eppingen und den Stadtteilen Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, Mühlbach, Richen und Rohrbach.

 

Stadtteil     Eingemeindung am     Einwohner        Fläche

Eppingen                                                 10 609                32,95 qkm

Adelshofen     1. Juli 1971                       1 469                  6,89 qkm

Elsenz              1. Dez. 1971                     1 909                  11,52 qkm

Kleingartach  1. Dez. 1971                     1 820                  11,23 qkm

Mühlbach       1. Nov. 1972                    2 081                    6,14 qkm

Richen              1. Dez. 1971                     1 610                   11,09 qkm

Rohrbach        1. Dez. 1971                     1 794                    8,76 qkm

 

Zu Eppingen selbst gehören die Höfe Raußmühle und Rosalienhof sowie die Wohnplätze Odenberg-Wolfmüller und Ottilienberg.

Zu Adelshofen der Dammhof und der Wohnplatz Adelshofen (Mühle),

zu Kleingartach der Hof Kirschenhof und die Ortsteile Eichbühlhöfe, Hemmichhof und Rosbachhof.  

Abgegangene, heute nicht mehr bestehende Orte sind Berenbach auf Markung Elsenz und Luneburg auf Markung Kleingartach.

 

Geschichte

Die Lage Eppingens an der Einmündung des Hilsbachs in die Elsenz begünstigte eine frühe Besiedlung an jener Stelle.

Die ältesten Siedlunsspuren sind Fundstücke im Gewann Vogelsberg aus der Zeit der Bandkeramik um 5 000 v. Chr., außerdem sind auf Eppinger Gemarkung rund zehn Siedlungsstellen aus der Zeit der Jungsteinzeit bekannt.

Funde aus späteren Epochen (Bronzezeit, Eisenzeit, La-Tène-Zeit, Hallstattzeit) legen eine durchgängige Besiedlung des uralten Siedlungsplatzes nahe.

Zur Zeit der Römer befand sich eine Villa rustica im Gewann Risselberg nahe der Römerstraße von Stettfeld zum Kastell Böckingen.

- Die Namens-Endung –ingen lässt auf die Gründung des heutigen Ortes zur Zeit der Völkerwanderung schließen, wohl während der alemannischen oder fränkischen Landnahme im frühen Mittelalter.

Frühmittelalterliche Siedlungsspuren im Bereich des heutigen Friedhofs sowie der Fund fränkischer Reihengräber beim Pfaffenberg belegen eine Siedlung zwischen dem 6. Und 8. Jahrhundert.

 

Die erste urkundliche Erwähnung von Eppingen erfolgte 985, als Besitz in Epbingon durch Otto III. dem Bistum Worms geschenkt wurde.

Im 11. Jahrhundert war Eppingen im salischen, im 12. Jahrhundert im staufischen Besitz.

Im Jahr 1188 wurde Eppingen als befestigter Ort (burgum) erwähnt.

Vermutlich erfolgte im Jahr 1192 die Erhebung zur Stadt durch Heinrich VI., die erste schriftliche Erwähnung als civitas (Stadt) datiert auf 1234 und das älteste Stadtrechtsprivileg, mit dem der Stadt Eppingen durch Albrecht I. die Rechte der Stadt Heilbronn verliehen wurden, datiert auf 1303.

Die Stadt wurde durch Kaiser und Könige mehrfach verpfändet, so im Jahr 1219 durch Friedrich II. an Markgraf Hermann V. von Baden, das Stadtrecht blieb hierbei stets unangetastet.

Ein Ortsadel von Eppingen wird zwar im 12. Und 13. Jahrhundert erwähnt, spielte aber in Eppingen selbst keine bedeutende Rolle, sondern wird vielmehr im Zusammenhang mit dem Deutschen Orden in Ost- und Westpreußen genannt.

Zwischen 1295 und 1314 war Eppingen Witwensitz der Adelheid von Ochsenstein, der Witwe des Markgrafen Rudolf II., die zu jener Zeit auch die Ortsherrschaft hatte.

1364 und 1413 wird von einer Burg oder einem Schloss in Eppingen berichtet, aus späterer Zeit fehlen jedoch Nachrichten über diesen Herrensitz.

Die Stadt Eppingen konnte 1365 den  Nachbarort Nieder-Mühlbach und 1372 Ober-Mühlbach erwerben.

1421 wurde erstmals eine Lateinschule erwähnt.

1435 war die Grundsteinlkegung einer neuen, größeren Pfarrkirche.

Im Jahr 1462 fiel die Stadt Eppingen nach dem Sieg der Kurpfalz über die Markgrafschaft Baden in der Schlacht bei Seckenheim an die Kurpfalz, wo die Stadt em Oberamt Bretten zugeteilt wurde.

Von 1469/70 war die Stadt an Hans dem Reichen und seine Schwester Metz von Gemmingen verpfändet, die 1473 die Kapelle auf dem Ottilienberg stifteten.

Die Herren von Gemmingen blieben bis etwa 1520 im Besitz des Pfands.

Beginnend mit dieser Zeit erlebte die Stadt eine Blüte, von der heute noch stattliche Gebäude künden.

1564/65 war die Alte Universität Ausweichquartier der Universität Heidelberg während der dortigen Pestzeit.

Obwohl sich historischer Baumbestand in Eppingen erhalten hat, hatte die Stadt durchaus unter den Kriegen des 16. Bis 18. Jahrhunderts zu leiden.

Im Bauernkrieg wurde die Stadt von Truppen des Schwäbischen Bundes gebrandschatzt, weil von Eppingen die Zerstörung der Burg Steinsberg unter Anton Eisenhut ausgegangen war.

Im Dreißigjährigen Krieg ereignete sich neben verschiedenen Truppendurchzügen und Plünderungen 1645 die Schlacht bei Eppingen, nach der die Stadt von bayerischen Truppen besetzt wurde.

Ab 1693 befand sich zwischen Eppingen und Stebbach das Hauptquartier der deutschen Reichsarmee im Pfälzischen Erbfolgekrieg.  

Dieses stand unter dem Befehl des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden.

Von 1695 bis 1697 erfolgte die Errichtung der Eppinger Linien zur Abwehr der Franzoseneinfälle.   

Der älteste Siedlungskern der Stadt ist die Altstadt um Altstadtstraße und Kirchgasse, die nach Osten hin vom Bogen der Elsenz begrenzt wurde und bereits im Mittelalter untermauert war.

Bis ins 17. Jahrhundert war bereits die sich nach Südwesten hin längs der Brettener Straße erstreckende Vorstadt entstanden, die ebenfalls von einer mit Türmen und Toren bewehrten Mauer umgeben war.

Wichtige Zugänge zur Stadt waren die nahe beieinander liegenden Tore Obertor und Stadttor im Bereich des heutigen Rathauses und des nahen Pfeifferturms.

Der nördliche Teil der Altstadt ist das Linsenviertel, eine ärmliche Tagelöhnersiedlung mit Spitalbau.

Im Jahr 1803 fiel Eppingen an das Land Baden, wo es 1813 Sitz des Bezirksamtes Eppingen wurde.

Die Stadt erhielt dadurch eine wichtige Zentralfunktion für die umliegenden Orte.

Die nachfolgende Zeit war eine Epoche des Städtebaus, die Eppingen über die Grenzen seiner Stadtmauern hinauswachsen ließ und bis heute prägt.

1823 entstand anstelle der Kelter am Obertor das Rathaus, wenig später die gleichartig großzügig gestalteten Modellhäuser an den drei Straßen nach Adelshofen, Bretten und Rappenau.

Ab 1859 erweiterte man die Stadt nach Nordwesten um das neoklassizistische Schul- und Behördenviertel längs der Kaiserstraße.

Die Stadt unterhielt mit der Landwirtschaftsschule Eppingen die zweitälteste Landwirtschaftsschule in Baden. 

Ende des 19. Jahrhunderts wurde Eppingen an das Eisenbahnnetz (1879 Richtung Karlsruhe, 1880 Richtung Heilbronn, 1899 Richtung Heidelberg) angeschlossen.

Im Rahmen einer Verwaltungsneuorganisation wurde 1924 das Bezirksamt Eppingen aufgelöst.

Die Stadt wurde dem Bezirksamt Sinsheim zugeordnet.

Im Zweiten Weltkrieg erfolgten durch Beschuss und Fliegerangriffe erhebliche Gebäudeschäden, rund 100 Gebäude wurden total, 100 weitere mittel bis schwer beschädigt.

1971 und 1972 wurden insgesamt sechs umliegende Gemeinden (fünf Gemeinden des Landkreises Sinsheim und die Stadt Kleingartach, die bis dahin zum Landkreis Heilbronn gehört hatte) nach Eppingen eingegliedert.

Die vergößerte Stadt Eppingen gehörte zunächst noch weiterhin zum Landkreis Sinsheim, der dann aber im Rahmen der Kreisreform zum 1. Januar 1973 aufgelöst wurde.

Eppingen wurde dem Landkreis Heilbronn, der zum Regierungsbezirk Stuttgart gehört, zugeordnet.

Damit wird die ehemals badische Stadt Eppingen nunmehr vom württembergischen Stuttgart aus verwaltet.

Für die Zuordnung zum Beispiel der Kirchen und der Sportvereine hatte dies aber keine Auswirkung, da diese jeweils noch den „badischen“ Dachverbänden (Bistum, Landeskirche, Sportkreis) angehören.

Im Jahr 2000 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Eppingen die 20.000-Grenze.

2001 stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Baden-Württembergische Landesregierung dann mit Wirkung vom 1. Januar 2002 beschloss.

 

Religionen  

Das Gebiet der Stadt Eppingen gehörte ab dem  11. Jahrhundert zum Bistum Speyer.

Als 1555 die Reformation in der Kurpfalz eingeführt wurde, konnte sich das lutherische Bekenntnis durchsetzen, doch wurde 1562 durch den Landesherrn das reformierte Bekenntnis eingeführt.

Danach war Eppingen längere Zeit überwiegend protestantisch, wechselte – je nach Landesherrn („cuius regio – eius religio“) – jedoch insgesamt elf mal das Bekenntnis.

Seit 1698 gab es jedoch wieder katholische Geistliche in Eppingen, nachdem es auch vorher vereinzelt Katholiken gegeben hatte, die jedoch von benachbarten Pfarrern betreut wurden.

1707 wurde die Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau“, die einzige Pfarrkirche der Stadt, geteilt.

Die Reformierten erhielten das Langhaus, die Katholiken den Chor.

Um 1750 gab es auch wieder Lutheraner, welche die Peterskapelle für ihre Gottesdienste nutzen konnten.

Beide protestantischen Gemeinden vereinigten sich nach dem Übergang an Baden 1821 zur evangelisch-protestantischen Gemeinde Eppingen, die Glied der Evangelischen Landeskirche in Baden wurde.

Eppingen wurde Sitz eines Dekanats, das später aufgelöst, dann als Kirchenbezirk Eppingen-Bad Rappenau wieder neu gegründet wurde.

Dieser fusionierte zum 1. Januar 2005 mit dem Kirchenbezirk Sinsheim zum Kirchenbezirk Kraichgau.

1878 erbaute sich die protestantische Gemeinde Eppingen die heutige neuromanische Kirche an der Kaiserstraße.

Seither gehört die Stadtkirche ganz den Katholiken.

Evangelische Kirchengemeinden und Kirchen gibt es auch in den Eppinger Stadtteilen Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, Mühlbach und Richen.

Die Kirchengemeinde im Stadtteil Kleingartach gehört als einzige im Eppinger Stadtgebiet zur Evangelischen Landeskirche in Württemberg (Dekanat Brackenheim).

Ein freies Missionswerk innerhalb der Landeskirche ist die Kommunität Adelshofen mit dem Lebenszentrum Adelshofen und einem theologischen Seminar.

Die Katholiken Eppingens gehörten bis 1810 weiterhin zum Bistum Speyer und ab 1810 zum Generalvikariat Bruchsal, das für das gesamte rechtsrheinische Gebiet der ehemaligen Fürstbistümer Speyer, Mainz und Worms zuständig war.

1821 wurde dann das Erzbistum Freiburg als neues Bistum für das Großherzogtum Baden gegründet, und 1827 nahm der erste Erzbischof sein Amt auf.

Seither gehörte Eppingen mit seinem gesamten Umland zu diesem Erzbistum.

In Eppingen befand sich bis zum 31. Dezember 2007 der Sitz des Dekanat Bretten, zu dem 15 Pfarrgemeinden gehörten.

Seit 2008 gehört Eppingen zum Dekanat Kraichgau mit Sitz in Sinsheim.

Die Pfarrgemeinde „Unsere Liebe Frau“ Eppingen mit Filialgemeinde Maria Schmerzen Mühlbach bildet mit den Pfarrgemeinden St. Valentin Rohrbach, Mariä Geburt Richen und St. Marien Gemmingen/Stebbach die Seelsorgeeinheit Eppingen.

Die Pfarrgemeinde Dreifaltigkeit Elsenz bildet mit den Kraichtaler Pfarrgemeinden die Seelsorgeeinheit Kraichtal-Elsenz.

Seit 1901 gibt es in Eppingen eine Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche, die (seit 1971) zum Gemeindebezirk Eppingen/Sinsheim gehört.

Seit 1865 waren Prediger der damaligen Evangelischen Gemeinschaft zunächst vom Zabergäu, später von Bretten aus in Eppingen tätig gewesen.

1901 wurde in Mühlbach die erste Kapelle gebaut, 1903 folgte der Bau der Friedenskirche in Eppingen.

Als gemeinsame Kirche der evangelisch-methodistischen Christen in Eppingen, Adelshofen, Mühlbach und Ochsenburg entstand die 1985 eingeweihte Christuskirche.

Eine jüdische Gemeinde in Eppingen ist bereits im 14. Jahrhundert belegt.

Eine größere Gemeinde bildete sich nach dem Dreißigjährigen Krieg und wuchs bis 1736 auf zehn Familien mit zusammen 54 Personen an.

1749 wird erstmals eine Judenschule genannt, die 1772 durch einen Neubau in der Küfergasse 2 (heutige Alte Synagoge) ersetzt wurde.

1818/19 wurde auf der Kuppe des Hellberges ein jüdischer Friedhof eingerichtet.

Die größte Ausdehnung hatte die jüdische Gemeinde im Jahr 1839 mit 222 Personen, sank dann aber durch Aus- und Abwanderung wieder stark ab.

Die Gemeinde war ab 1827 dem Rabbinat Sinsheim, ab 1877 dem Rabbinat Bretten zugeordnet.

1872/73 wurde eine neue Synagoge an der Kaiserstraße erbaut.

1875 wurden 147 Personen gezählt, 1900 waren es noch 124 Personen, 1925 noch 71 und 1933 noch 60.

Die neue Synagoge wurde 1938 niedergebrannt und 1940 abgerissen.

Bis 1940 waren die meisten Eppinger ausgewandert oder in größere Städte verzogen.

Die letzten vier Eppinger Juden fielen 1940/42 der Deportation deutscher Juden zum Opfer.

 Auch die Neuapostolische Kirche ist in Eppingen vertreten.

Seit einigen Jahren unterhält der Islamisch-Türkische Verein eine Moschee in der Stadt.

 

Eingemeindungen

Folgende Städte und Gemeinden wurden nach Eppingen eingegliedert.

1. Juli 1971 : Adelshofen

1. Dezember 1971: Elsenz, Richen, Rohrbach a.G., Stadt Kleingartach

1. November 1972: Mühlbach

 

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.

Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (1) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Der starke Anstieg der Einwohnerzahlen zwischen 1970 und 1975 erklärt sich durch die Eingemeindung von sechs vormals selbstständigen Städten und Gemeinden.

 

Jahr                                Einwohner

 

1778                                            1.570

1809                                           2.320

1825                                           2.750

1852                                           3.266

1. Dezember 1871                   3.337

1. Dezember 1880 (1)            3.621

1. Dezember 1890 (1)            3.546

1. Dezember 1990 (1)            3.467

1. Dezember 1910 (1)             3.402

8. Oktober 1919 (1)                 3.372

16. Juni 1925 (1)                       3.389

16. Juni 1933 (1)                       3.506

17. Mai 1939 (1)                        3.416

31. Dezember 1945 (1)          3.863

13. September 1950 (1)         4.891

6. Juni 1961 (1)                          5.501

27. Mai 1970 (1)                       6.708

31. Dezember 1975               14.870

31. Dezember 1980              14.833

27. Mai 1987 (1)                     15.462

31. Dezember 1990              16.418

31. Dezember 1995              18.688

31. Dezember 2000             20.257

31. Dezember 2005              21.626

31. Dezember 2010              21.388

 

(1)   Volksählungsergebnis    

 

 

Politik

Gemeinderat und Ortschaftsräte

Der Gemeinderat der Stadt Eppingen hat seit der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 insgesamt 26 Mitglieder (-1), die den Titel Stadträtin / Stadtrat führen. Die Wahl führte zu folgendem Ergebnis:

 

Partei/Liste    Stimmenant.    +/-     Sitze      +/-

 

CDU                     39,3 %             - 0,1     10           -1

SPD                     28,3 %              -0,5       8        +-0

FBW                    20,8 %             -2,0        6        +-0

Grüne                  11,6 %              +2,6        2        +-0

Gesamt              100  %                                         26      

 

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Bürgermeister.

In jeder der Ortschaften Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, Mühlbach, Richen und Rohrbach gibt es einen bei jeder Kommunalwahl von der wahlberechtigten Bevölkerung zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher.

Ferner hat jeder Stadtteil eine Verwaltungsstelle als Außenstelle der Stadtverwaltung.

 

Bürgermeister    

An der Spitze der Stadt Eppingen stand zunächst der Schultheiß, der vom Landesherrn eingesetzt wurde.

Daneben gab es einen von der Bevölkerung gewählten Bürgermeister.

Ferner gab es einen Rat, der im 18. Jahrhundert aus einem Stadt- und einem Anwaltschultheißen sowie sechs Ratsverwandten  und einem Stadtschreiber bestand.

Im 19. Und 20. Jahrhundert leitete der Bürgermeister die Stadtverwaltung.

Seit der Erhebung zur großen Kreisstadt zum 1. Januar 2002 trägt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Ihm steht ein Beigeordneter mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister zur Seite.

 

Stadtoberhäupter seit 1903

1903-1933      Albert Wirth (Bürgermeister)

1933-1937      Karl Doll (Bürgermeister)

1937-1945      Karl Zutavern (Bürgermeister)

1945-1948      Jakob Dörr (Bürgermeister)

1948-1966      Karl Thomä (Bürgermeister)

1966-1980      Rüdiger Peuckert (Bürgermeister)

1980-2004     Erich Pretz (Bürgermeister, ab 1. Januar 2002 Oberbürgermeister)

Seit 2004        Klaus Holaschke (Oberbürgermeister)

 

Wappen und Flagge

Die Blasonierung des Eppinger Wappens lautet:

In gespaltenem Schild vorne in Gold ein roter Schrägbalken, hinten in Schwarz ein rot bewehrter und rot bezungter goldener Adler. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb.

Der Schrägbalken des Wappen Badens, ist schon in einem Eppinger Siegel von 1454 nachweisbar und war bis ins 19. Jahrhundert trotz Zugehörigkeit zur Kurpfalz das alleinige Wappen Eppingens.

Nur in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts führte Eppingen kurze Zeit ein anderes Siegelbild.

Zur Unterscheidung wurde später der Reichsadler als Symbol des ehemaligen Reichsdorfs Eppingen in umgekehrten Reichsfarben in die hintere Schildhälfte des Wappens aufgenommen.

Dieses Wappen und die Flagge wurden der Stadt Eppingen am 14. Februar 1958 vom Baden-Württembergischen Innen ministerium verliehen.

 

Städtepartnerschaften

Eppingen unterhält Städtepartnerschaften mit:

Wassy in Frankreich seit 1967

Epping in England seit 1981

Szigetvár in Ungarn seit 1992.

 

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Eppingen liegt an der südlichsten der neun Routen der Deutschen Fachwerkstraße, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.

 

Bauwerke

Im historischen Stadtkern von Eppingen, der seit 1983 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz steht, sind zahlreiche Baudenkmäler erhalten.

Die Liste der Baudenkmale in Eppingen nennt rund 240 Objekte im Stadtgebiet.

 

Der Pfeifferturm aus dem 13. Jahrhundert gilt als Wahrzeichen der Stadt und ist das älteste Gebäude der Stadt. 

Der auf einer quadratischen Grundfläche von 6,90 m Kantenlänge erbaute 22 m hohe Turm steht auf 2 m starken Fundamentmauern, die sich bis nach oben auf 60 cm verdünnen.

Der Turm war von 1829 bis 1859 Amtsgefängnis.

 

Katholische Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau“, erbaut am höchsten Punkt der Altstadt, enthält Wandmalereien um 1320 in der Turmkapelle.

Das Langhaus der Kirche stammt aus dem Jahr 1435.

Das Bauwerk wurde am 4. April 1945 durch Bombenabwurf schwer beschädigt und nach dem Krieg wiederhergestellt, 1969 bis 1974 um ein Querschiff erweitert.

 

Die Katharinenkapelle wurde 1450 neben der Stadtkirche errichtet.

Das Gebäude wurde säkularisiert und dient lange Zeit als Schule, weist aber noch ein spätgotisches Kreuzgewölbe auf.

Seit 1991 schmückt die der Kirche zugewandte Fassade der ehemaligen Kapelle die 10 Meter breite Darstellung eines Totentanzes.

 

Ein weiteres historisches Kirchengebäude am Rande der Altstadt ist das alte Diakonat, das auf eine um 1520 erbaute Peterskapelle zurückgeht und nach wechselhafter Verwendung u.a. als Stall, lutherische Kirche, Schule, Kindergarten und Bürogebäude in ein Wohn- und Geschäftshaus umgebaut wurde.

 

Die Alte Universität aus dem 15. Jahrhundert diente zunächst als spätmittelalterliches Kaufhaus mit Fleischhalle, Amtssaal, Getreidespeicher und Weinkeller.

In den Pestjahren 1564/65 beherbergte es als Ausweichsquartier einer Fakultät der Universität Heidelberg.

Später war das Gebäude Wohnhaus, zeitweilig im 18. Jahrhundert vielleicht aus Judenschule, zumindest hat sich auch dieser Begriff für das Gebäude erhalten.

Die Stadt Eppingen hat das Gebäude von den Besitzern zwischen 1965 und 1973 erworben und 1984 bis 1987 umfassend saniert. Heute ist dort das Heimat- und Fachwerkmuseum der Stadt Eppingen eingerichtet.

 

Das Eppinger Rathaus am Marktplatz wurde 1824/25 nach Plänen des badischen Baurats Karl August Schwarz durch den Eppinger Werkmeister Franz Auchter im Weinbrennerstil errichtet.

Südwestlich an das Gebäude schließt sich heute ein moderner Erweiterungsbau an.

 

Das Schul- und Behördenviertel entstand 1859 bis 1910 in neoklassizistischem Stil.

Das Ensemble aus Schulgebäuden, ehemaligen Amtsgericht und anderen öffentlichen Einrichtungen ist in Süddeutschland in dieser neoklassizistischen Form einmalig.

 

Die benachbarte, von 1876 bis 1878 nach Plänen des Karlsruher Bauinspektors Ludwig Diemer entstandene Evangelische Stadtkirche rundet das Ensemble ab.

Unterhalb der Kirche befand sich bis 1940 auch die Neue Synagoge der jüdischen Gemeinde, an die heute dort nur noch Gedenktafeln erinnern.

 

Viele weitere Fachwerkhäuser unterschiedlicher Epochen prägen die romantische Altstadt Eppingens.

Das Baumannsche Haus wurde im Jahr 1582 errichtet und wird wegen seiner kunstfertigen Fachwerkbauweise gerühmt.

Das Schwebegiebelhaus um 1500 weist eine seltene alemannische Fachwerkkonstruktion auf.

Die Ratsschänke und das Bäckerhaus aus dem 15. Jahrhundert zählen zu den ältesten Fachwerkhäusern im Kraichgau.

Weiter markante Fachwerkhäuser sind die 1772 erbaute Alte Synagoge der jüdischen Gemeinde mit markantem Hochzeitsstein und das Leiningsche Schlössle bei der Katholischen Stadtkirche.

An der Drei-Stil-Ecke Zunfthausgasse/Kettengasse treffen alemannisches, fränkisches und barockzeitliches Fachwerk aufeinander.

Die bäuerlichen Modellhöfe in der Adelshofener, Brettener und Rappenauer Straße entstanden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und galten aufgrund ihrer Größe, Bauweise und Gebäudeanordnung als mustergültig für die Siedlungsneugestaltung im ländlichen Raum in Baden um 1830.

Einige der Bauten sind nach Kriegszerstörung 1945 erfolgte Rekonstruktionen aus den Jahren 1947 bis 1952.

Das Linsenviertel ist eine ehemalige Tagelöhnersiedlung um die gleichnamige Gasse nördlich der Stadtkirche, deren ärmliche Häuser und enge Gassen weitgehend erhalten sind.

Hier befindet sich auch das im 18. Jahrhundert errichtete Alte Spital, das später Armenhaus war und heute als Wohnhaus genutzt wird.

Das Sudhaus und die weiteren Gebäude der Brauerei Palmbräu nahe dem Rathaus bilden ein markantes innerstädtisches Quartier der jüngeren Vergangenheit.

Eine verglaste Vorderfront erlaubt von der Rappenauer Straße aus einen Blick auf die kupfernen Sudkessel.

Der Eppinger Bahnhof wurde 1879 erbaut.

Das historische Gebäude wurde bis in die jünste Vergangenheit zu seinem ursprünglichen Zweck genutzt, dann 2012 zum Verkauf ausgeschrieben und zum 1. Januar 2013 von der Stadt Eppingen erworben.

Die Moschee im Gewerbegebiet ist in den letzten Jahren entstanden und ist eine neue Landmarke am südwestlichen Stadtrand.

Auf dem Ottilienberg befinden sich eine erneuerte Wallfahrtskirche aus dem 15. Jahrhundert und Reste weiterer historischer Gebäude.   35).

 

Theater

Die Badische Landesbühne veranstaltet regelmäßig einmal im Monat ein Gastspiel in der Stadthalle.

Vor Ort ansässig sind das  Babuschka-Theater, das Figurentheater, und (im Stadtteil Elsenz) das Papata Marionetten-Varieté-Theater.

 

Museen und Gedenkstätten

Die Alte Universität beherbergt heute das Stadt- und Fachwerkmuseum.

Der Pfeifferturm ist ebenso eine Außenstelle des Museums wie das Steinhauermuseum in Mühlbach, das Bauernmuseum in Richen, die Weinbaustube in Kleingartach und das Tabakmuseum in Elsenz. In Elsenz, Mühlbach und Rohrbach sind darüber hinaus Heimatstuben eingerichtet.

In der Raußmühle wird eine private volkskundliche Sammlung mit Schwerpunkt Volksmagie und Volksglaube gezeigt.

Das Privatmuseum Sack in der Eichgasse  verfügt in drei Häusern über eine reichhaltige Sammlung historischer Alltagsgegenstände sowie Einrichtungen aus Handel und Handwerk.

Gedenktafeln am Standort der ehemaligen Synagoge in der Kaiserstraße 6/Ecke Ludwig-Zorn-Straße erinnern an die Zerstörung des Gotteshauses beim Novemberprognom 1938 und an die jüdischen Familien der Stadt, die der Shoa zum Opfer fielen.

 

Denkmale

Im Hardtwald sind noch Überreste des Bodendenkmals Eppinger Linien aus dem 17. Jahrhundert zu sehen.

                                              

Sport

Der Sport spielt in Eppingen eine große Rolle, was sich in einem regen Vereinsleben bemerkbar macht.

Das Angebot an Breitensport ist vielfältig, immer wieder aber werden auch von Eppinger Sportlern gute Leistungen auf nationaler und auch internationaler Ebene erreicht.

 

Dazu gehört die 1. Mannschaft des Schachclubs SC Eppingen, die in der 1. Schachbundesliga spielt.

 

Bundesweit bekannt wurde auch der örtliche Fußballverein VfB Eppingen, der am 26. Oktober 1974 in der 1. Amatuerliga Nordbaden spielend, den damaligen Tabellenführer der Fußball-Bundesliga, den Hamburger SV, im DFB-Pokal überraschend mit 2:1 schlug.

In der Saison 1980/81 spielte der Club ein Jahr in der 2. Bundesliga Süd.

 

Der Rad- und Rollschuhverein Eppingen ist seit vielen Jahren vor allem im Rollkunstlauf aktiv und hat viele nationale Erfolge zu verzeichnen.

Auch zu internationalen Wettbewerben wie Europameisterschaften und Europacup konnte der RRV schon mehrfach Sportler entsenden.

 

Im Breitensport aktiv ist der Turnverein 1865 Eppingen, der mit seinen über 1700 Mitgliedern der größte Sportverein am Ort ist und über ein eigenes Turnerheim im Kraichgaustadion verfügt.

Der TV Eppingen richtet neben dem Ottilienberglauf auch jährlich ein Sprungmeeting für Hochsprung und Dreisprung, mit internationaler Besetzung, aus.

 

Regelmäßige Veranstaltungen

 

Unter dem Namen „Halbe nach Fünf“ werden regelmäßig 90-minütige themenbezogene Führungen der Heimtafreunde Eppingen e.V. über Eppingen und seine Geschichte angeboten.

Im Juli findet alle zwei Jahre das Altstadtfest statt,

jährlich im Dezember, seit 1985,  der Weihnachtsmarkt in der Altstadtstraße.

Alle 10 Jahre (zuletzt im Jahr 2010) finden die Eppinger Heimattage statt. Sie wurden 1938 zum ersten Mal abgehalten.

Seit 1999 findet jedes Jahr im Spätsommer der Eppinger Kartoffelmarkt statt. Rund um den Marktplatz bieten Eppinger Gastronomen eine Vielzahl an Kartoffelgerichten.

Jährlich zur Faschingszeit findet seit 2003 der sogenannte Nachtumzug statt, bei dem einige dutzend Vereine und Gruppen (2011= 71) mit hunderten Mitziehenden (2009 ca. 1.700) teilnehmen und zu dem mehrere tausende Besucher (2011 geschätzt 15.000 bis   20. 000) nach Eppingen strömen. Immer beliebter wurde auch der Leiergassenumzug an Fastnachtssonntag.

                                              

Wirtschaft und Struktur

Verkehr

Eppingen ist über die Bundesautobahn  6,  Mannheim-Heilbronn,  Anschlussstellen  Sinsheim-Steinsfurt und Bad Rappenau zu erreichen.

Die B 293 Karlsruhe-Heilbronn führt seit 1996 als Umgehungsstraße nördlich um die Kernstadt herum.

Den öffentlichen Personennahverkehr bedient vor allem die am 1. Juni 1997 eröffnete Linie S4 der Stadtbahn Karlsruhe Karlsruhe-Bretten-Eppingen auf der Kraichgaubahn, mit den Haltestellen Eppingen West und Bahnhof.

Am 26. September 1999 wurde die Linie als Teil der Stadtbahn Heilbronn bis zum Hauptbahnhof Heilbronn verlängert und 2004 bis in die Heilbronner Innenstadt.

Eine Verlängerung bis nach Öhringen wurde im Dezember 2005 eröffnet.

Nach Eppingen führt auch die Bahnstrecke Steinsfurt-Eppingen, die in Richen über einen Haltepunkt verfügt.

Diese ist 2009 in die S-Bahn Rhein-Neckar integriert worden und wird nun von der Linie S5 bedient, welche bis Heidelberg geht.

In der Stadtbahn S4 gelten die Tarife des Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehrs (H3HNV) und des Karlsruher Verkehrsverbundes (KVV).

Die Strecke von Sinsheim-Steinsfurt ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) integriert.

Die Eppinger Stadtteile sind durch ein Busliniennetz erschlossen.

 

Ansässige Unternehmen

In Eppingen ist die 1835 gegründete Traditionsbrauerei Palmbräu ansässig.

Das 1873 gegründete, international tätige Maschinenbauunternehmen Dieffenbacher stellt Pressensysteme und Produktionsanlagen für die Industrie her.

 Es beschäftigt derzeit 1800 Mitarbeiter.

Das Unternehmen Vöroka hat sich auf Überdachungen spezialisiert.

                                              

Medien

Über das lokale Geschehen in Eppingen berichtet die Tageszeitung „Kraichgau Stimme“, die im Verlag der „Heilbronner Stimme“ erscheint.

Vorgängerin der „Kraichgau Stimme“ war die Eppinger Zeitung.

Darüber hinaus berichtet die „Rhein-Neckar-Zeitung“ (RNZ) aus Heidelberg mit Lokalredaktion in Sinsheim ausführlich über das lokale Geschehen in Eppingen und im Kraichgau.

Der „Stadtanzeiger der Stadt Eppingen“ erscheint wöchentlich als amtliches Blatt und auch als Mitteilungsblatt über regionale Ereignisse.

 

Behörden und Einrichtungen

Eppingen ist Sitz eines Notariats.

Das Polizeirevier Eppingen ist zuständig für die Verwaltungsgemeinschaft Eppingen, die Stadt Bad Rappenau und die Gemeinde Kirchardt.

Das frühere Städtische Krankenhaus wurde 2004 geschlossen, das Gebäude beherbergt seit 2006 ein Gesundheitszentrum.

                                              

Bildung
In Eppingen gibt es das Hartmanni-Gymnasium,

die Selma-Rosenfeld-Realschule,

die Hellbergschule,

eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule,

sowie die Grundschule im Rot.

Im Stadtteil Elsenz gibt es die Förderschule Kraichgauschule.

Weitere Grundschulen gibt es in den Stadtteilen Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, Mühlbach, Richen (Burgbergschule) und Rohrbach.

Die private Christian-Heinrich-Zeller-Schule für Erziehungshilfe des Kleingartacher e.V. sowie die Arnold-Dannemann-Akademie, ein Institut für Bildung und Ausbildungsgänge des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland mit einer Fachschule für Sozialpädagogik runden das schulische Angebot in Eppingen ab.

Das Theologische Seminar im Stadtteil Adelshofen bietet ein Masterstudium in Praktischer Theologie an.

                                              

Die Stadtbücherei Eppingen verfügt über einen Bestand von 18.000 Medien.  35).

                                              

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Eppingen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

1933  Adolf Hitler        (1946 zurückgenommen)

1933  Walter Köhler   (1946 zurückgenommen)

1933  Robert Wagner (1946 zurückgenommen)

1994  Otto Bachmann

1995  Heinz Faller

1995  Alois Frank

1999  Reinhold Maier

2004  Erwin Keller

2009  Klaus Kirchgessner

 

Daneben vergibt die Stadt an Personen, die sich verdient gemacht haben, in unregelmäßigen Abständen

Wappenteller.

 

Bekannte Söhne und Töchter der Stadt

Nach Geburtsjahr geordnet:
Hartmannus Hartmanni, (ca 1472-1510), Kanoniker an der Heidelberger Heiliggeistkirche und Stifter eines bis 1949 bestehenden Stipendiums

Konrad Költer, Rektor der Heilbronner Lateinschule von 1492-1527

Anton Eisenhut, Pfarrer und Theologe, 1525 verhaftet und enthauptet

Leonhard Engelhart, (1550-1562), Rektor der Lateinschule Eppingens

Johan Maurits Mohr, (1716-1775), deutsch-niederländischer Geitlicher und Astronom

Johann Matthias Schember, (1762-1806), lutherischer Pfarrer in Eppingen

Christian Wilhelm Köster, (1766-1803), amtierte als lutherischer Pfarrer in Eppingen

Phlipp Nikolaus Müller, war Diakon in Eppingen von 1778 an

Karl Mann, (1806-1869), Geistlicher und Dekan

Jakob Wittmer, (1817-1891), Landtagsabgeordneter von 1879-1882

Dr. Carl August Wilhelm, Geheimer Hofrat, ab 1829 Arzt in Eppingen, wurde 1843 zum Physikus ernannt

Leopold Regensburger, (1834-1900), Rechtsanwalt

Hillel Sondheimer, (1840-1899), Rabbiner und Autor

Heinrich Augustt Wittmer, (1847-1896), Landtagspräsident der II. Kammer

Rudolf Hoffmann, (1851-1938), Landschaftsmaler

Konrad Metzger, (1856-1933), Küfer und Bierbrauer, war im Aufsichtsrat d. Vorschußvereins, später Direktor der Volksbank

Rudolf Hoffmann, (*1857), später Badischer Baurat und Denkmalpfleger

Jakob Renz, (1866-1951), Heimatkundler, Bürgermeister und Ehrenbürger von Mosbach

Ludwig Zorn, (1869-1934), ragt aus der Brauerfamilie Zorn besonders heraus. Er gehörte auch dem Gemeinderat an

Karl Vielhauer, (*1870), Tierarzt, Schlachthofdirektor in Hamburg

Heinrich Luz, (1871-1926), eröffnete 1897 am Marktplatz eine Druckerei

Hermann Emil Kuenzer, (1872-1946), Reichskommissar, er war an verschiedenen Orten Staatsanwalt und ein Jahr nach dem Ersten Weltkrieg Reorganisator der Badischen Gendarmerie

Albert Wirth, (1875-1957), Bürgermeister von 1903-1933, er stirbt im Dezember 1957

Otto Vielhauer, (1875-1958), Politiker, Landtagsabgeordneter

Hermann Gebhard, (1878-1928), Landwirt und Politiker, Landtagsabgeordneter, Kämpfer für die Landwirtschaft, Präsident der Badischen Landwirtschaftskammer, Vorsitzender des Bad. Landbundes

Johannes Kleinheins, (1879-1938), Heimatdichter

Dr. Adolf Vielhauer, (1880-1959), Missionar und Pfarrer,  Übersetzer der Bibel in die Balisprache

Jakob Dörr, (1884-1971), Bürgermeister in Knielingen

Philipp Vielhauer, (1886-1962), Direktor der Volksbank Eppingen

Emil Thoma, (1889-1957), katholischer Stadtpfarrer in Eppingen und Mühlbach, Gründer der „Neuen Heimat“

Selma Rosenfeld, (1892-1984), Lehrerin und Professorin

Willy Schmelcher, (1894-1974), Höherer SS- und Polizeiführer

Fritz Luz, (1905-1987), Geschäftsführer und Schriftleiter der „Eppinger Zeitung“

Karl Doll, *1905, Bürgermeister in Schönau, Oberkirch

Max Bravmann, (1909-1977), Hochschullehrer für Semitische Philologie

Albert Dieffenbacher, (1919-2014), langjähriger Stadtrat, Geschäftsführer in der 3. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher „JDS“)

Gerhard Dieffenbacher, (1922-2011), langjähriger Vorstand des Tennisclubs Eppingen, Geschäftsführer in der 3. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher“JDS“)

Joachim Pöltl, (*1953), Hornist und Professor

Rosemarie Wenner, (*1955), Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche für Deutschland

 

Sonstige mit der Stadt in Verbindung stehende bekannte  Personen

Matthias Quad, (1557-1613), Schriftsteller und Kupferstecher, war ab 1612 Hilfslehrer in Eppingen

*****

Zur Eröffnung des „Demenzjahres“ lud OB Holaschke am 28. Februar 2013 in den Schwanensaal ein und läutete mit Dr. Rainer Schaub vom Klinikum am Weißenhof in Weinsberg und „Aphrodite“ mit ihrem Theaterstück „(M)ein anderer Ort“ läuteten das Aktionsjahr ein.

Zu einem besseren Leben mit Demenz möchte die Kampagne  „Leben mit Demenz in Eppingen, Gemmingen, Ittlingen“ beitragen. Angesprochen sind alle, denn Betroffene und Angehörige sind auf Verständnis und Unterstützung angewiesen, auf Nachbarn, Freunde, Bekannte, beim Einkaufen und im Verein.

Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, die Kirchen hatten mit Unterstützung der Altenhilfe-Fachberatung des Landkreises Heilbronn, der IAF-Stelle eppingen, der gerontopsychiatrischen Schwerpunkts Weinsberg und der Integrations- und Seniorenstelle der Stadt eppingen ein Jahresprogramm für den Verwaltungsraum Eppingen, Gemmingen und Ittlingen zusammengestellt. 10).

 

Am 1. März 2013  wird die Stiftungsurkunde für dieStiftung Lebenshilfe Eppingen“

durch Staatssekretär Ingo Rust MdL an OB Klaus Holaschke als Stiftungsvorsitzendem überreicht.

Mit der Stiftung kann das Vereinsvermögen dauerhaft erhalten und die Betreuung behinderter Menschen in Eppingen nachhaltig unterstützt werden.

„In den Familien mit einem behinderten Menschen bekommt diese Arbeit einen Namen und ein Gesicht“, betonte der langjährige Vorsitzende des Vereins Lebenshilfe Eppingen, Friedhelm May.

Behinderte gehören heute zu unserem Lebensalltag, die heutige Feierstunde im Haus Orchideenstraße inmitten der Menschen mit Handicap sei gelebte Inklusion, sagte May.

Mit der Stiftung wird auch die Gemeinnützigkeit nachhaltig gesichert, vor dem Hintergrund eines erfreulich starken Spendenaufkommens sowohl von Privatpersonen als auch von Firmen aus dem Raum Eppingen. Die Feierstunde gestaltete der Posaunenchor Mühlbach musikalisch mit. 18).

 

Werner Frank

erhält den Landespreis für Heimatforschung.

Für sein Buch „The Curse of Gurs. Way Station to Auschwitz” wurde Werner Frank mit dem zweiten Preis beim Landeswettbewerb für Heimatforschung ausgezeichnet.

Stellvertretend für den in Amerika lebenden gebürtigen Eppinger nahm OB Klaus Holasche, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Heimatfreunde Eppingen, Reinhard Ihle, den Preis im Wasserschloss Glatt in Sulz am Neckar entgegen.

Der zweite Preis des 32. Landespreises  ist dotiert mit 1.300 Euro.

Werner Frank möchte den Betrag für die Erforschung der jüdischen Geschichte spenden.

Der Preisträger war 1937 mit seinen Eltern und seiner Schwester von Eppingen in die USA ausgewandert.

Die jüdische Familie hatte zuvor einen Fruchthandel in der Brettener Straße betrieben.

Reinhard Ihle lernte den 84-jährigen Autor bei einer Begegnungswoche im Jahr 2002 in Eppingen kennen.

Nach der Lektüre schlug Ihle das Buch des Familienforschers für den Landespreis vor.

Werner Frank beschäftigt sich seit 1996 mit der Geschichte seiner weitverzweigten Familie und damit mit der Geschichte der Eppinger Juden.

Es gelang ihm, eine Datenbank mit 35.000 Namen anzulegen.

In „The Curs of Gurs“ beschreibt er die Deportation der Juden im Oktober 1940 in das Vernichtungslager in Gurs, aber auch das Leben dort.

Das Buch enthält viele Erinnerungen des Autors und dessen persönliche Spurensuche und Betroffenheit.

Werner Frank zeichnet darin in einer ausführlichen Darstellung in englischer Sprache das Schicksal badischer Juden, die weitverzweigte Familie Frank und das Leben im Lager Gurs nach.

Ein gut lesbares, hoch interessantes, bewegendes Buch, das trotz manch spekulativer Erzählstellen sehr wohl wissenschaftlichen Ansprüchen genügt.

Ausgehend von der sehr weit verzweigten eigenen Verwandtschaft und deren Geschichte forscht der Autor intensiv dem Schicksal badischer und einiger pfälzisch-saarländischer Juden nach, vor allem im Zusammenhang mit der sogenannten Wagner-Bürkel-Aktion vom Oktober 1940 und der Deportation badischer Juden nach Gurs.

Betroffen waren dadurch 6.500 Menschen.

Es werden einzelne Ortschaften und ihre jüdischen Bewohner und auch einzelne Personen und ihr Verbleib dargestellt.

Einen hohen dokumentarischen Stellenwert haben Schilderungen von Betroffenen in Briefen und persönlichen Aussagen.

Deutlich werden dabei persönliche Konsequenzen und Empfindungen von betroffenen Familien.

Frank schildert aus der Sicht einer jüdischen Familie die zunehmende Einflussnahme der NSDAP in Eppingen, in seinem Wohnquartier und in seiner Straße.

Beachtenswert sind die „Zwanzig Fragen“, die er auf Anfrage eines Eppinger Lehrers für eine Gymnasialklasse ausarbeitete, um damit die Auseinandersetzung mit diesem Thema zu befördern. 18).

 

Erschließung des Baugebiets „Mühlfeld/Martinsberg II“ in Kleingartach.

Rund 2,5 Mio € investieren die Stadt un die Stadtentwässerung in das Projekt. 18).

 

7. Kunststoff-Forum in Eppingen.

Am 18. April lud die Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn zum 7. Kunststoff-Forum nach Eppingen ein.

Das Kunststoff-Forum dient seit 2007 als Plattform für einen Informationsaustausch und trägt die Vernetzung der regionalen Kunststoff-Unternehmen im Wirtschaftsraum Heilbronn bei.

In diesem Jahr konnte Bürgermeister Peter Thalmann 35 Teilnehmer in Eppingen begrüßen.

Ein besonderer Dank galt den hochkarätigen Referenten, welche innovative Prozesse und Produkte präsentieren sowie Potenziale bei der Ressourceneinsparung aufzeigten.

BM Thalmann hob die Bedeutung der Kunststoff verarbeitenden Industrie für den Standort Eppingen sowie für die gesamte Region Heilbronn hervor.

Insgesamt zählt die Region ca. 200 Unternehmen in diesem Bereich, wovon rund 25 ihren Sitz in Eppingen haben. 18).

 

Eppinger Gewerbeschau

fand erstmals in der Eppinger Innenstadt

mit Bärlauchfest statt – 60 Aussteller nahmen teil.

In den Jahren 1999, 2002 und 2007 wurde die Eppinger Gewerbeschau in den Hallen veranstaltet.

In diesem Jahr fand sie erstmals in der Eppinger Innenstadt statt.

Vor zwei Jahren wurde die Idee bei den organisatoren Handels- und Gewerbeverein und Stadt Eppingen geboren.

Und die große Teilnehmerzahl war schon vor der Veranstaltung ein großer Erfolg.

Über 60 Aussteller präsentierten sich am letzten April-Wochenende entlang der Mühlbacher Straße, Brettener Straße, Altstadtstraße und Bahnhofstraße.

Im Rahmen der Gewerbeschau fand auf dem Marktplatz das Bärlauchfest des Wirtevereins statt.

Leider machte das Wetter nicht mit, es war sehr kalt und total verregnet.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurde auch der Zunftbaum wieder auf dem Marktplatz aufgestellt.

Im Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“ wurden gleich zwei Ausstellungen eröffnet.

Die Schau „Älteste Spuren“ zeigte die Alt- und Mittelsteinzeit im Heilbronner Land und die Ausstellung „Schaufenster in die Vergangenheit – Einkaufen und Leben in der Brettener Straße“ zeigte historische Fotografien in den Schaufenstern der Geschäfte und Cafés der Brettener Straße.

Im kulturhistorischen Privatmuseum Reinhold Sack konnte neben der ständigen Ausstellung die Sonderausstellung „Vom Schloss und Riegel – Alte Schlösser, schöne Schlüssel“ angesehen werden.

Auch das Museum für Zeugnisse religiösen Volksglaubens bei der Katholischen Kirche war geöffnet und wer Lust hatte, konnte sich das bunte Treiben vom 32 Meter hohen Pfeifferturm betrachten. 18).  

               

Neugestaltung der Bahnhofstraße

und des Ludwigsplatzes in Eppingen.

Mit einem Baggerbiss hat OB Holaschke am 12. Oktober den Startschuss für die Umgestaltung der Bahnhofstraße und des Ludwigsplatzes gegeben.

Sechs Monate soll die Sanierung für das 1,6 Millionen Euro teure Vorhaben dauern.

Während der Bauzeit bleiben die Geschäfte – wenn auch mit Einschänkungen – erreichbar.

Das Projekt präsentiert sich nach der Fertigstellung, die im April 2014 sein soll, in einem neuen Bild mit Granitpflasterflächen, ähnlich der Brettener Straße und dem Marktplatz.

Der Ludwigsplatz ist dann kein angehängter Platz mehr, sondern ein offener Stadtraum, der näher an die Geschäfte rückt.

Dazu wird der Platz geebnet und in Abstufungen an die bestehenden  Einzelhandelsgeschäfte herangeführt, das starke Gefälle entfällt.

Zur Aufenthaltsqualität sollen Sitzbänke, Baumquartiere mit Lichtinszenierungen sowie fließendes Wasser, das in die Brunnentröge des vorhandenen Denkmals eingespeist werden wird, beitragen.

Insgesamt wird die Umbaumaßnahme, in deren Zuge die Zwingergasse zukünftig in Fahrtrichtung Altstadtstraße und die Kettengasse als Einbahnstraße ausgewiesen wird, 1,6 Millionen Euro kosten.

240.000 Euro beträgt die Sanierungsförderung des Landes. 18).

 

Eppinger Gemeinderat zu Besuch in Dresden und der Patenstadt Dohna,

vom 9.-12. Mai 2013.

Es war der erste offizielle Besuch des Gemeinderäte.

 Eine Patenschaft wurde bereits 1989 beschlossen.  

Herzlich empfingen Bürgermeister Dr. Ralf Müller und die Dohnaer Stadträte den Besuch beim Feuerwehrgerätehaus.

Eine Stadtrundfahrt in der 6.200 Einwohner zählenden Stadt mit elf Ortsteilen erfolgte.

Als „Aufbauhilfe Ost“ kamen nach dem Mauerbau erste Kontakte zwischen den Verwaltungen in Dohna und Eppingen zustande, die mit Besuchen der Feuerwehren sowie der Übergabe eines ausgesonderten Feuerwehrfahrzeuges und Kontakten zwischen der Selma-Rosenfeld-Realschule und der Marie-Curie-Schule in Dohna intensiviert wurden.

Auf besonders Interesse stieß das Kinderhaus „Bummi“, in dem 140 Kinder in fünf Kindergarten- und drei Kindergruppen betreut und gefördert werden.

OB Holaschke sprach eine Einladung, mitsamt dem Gemeinderat nach  Eppingen aus.  18).

 

Mietvertrag für den Bahnhof Eppingen abgeschlossen.

Am 7. Oktober haben die beiden Vorstände der Diakonischen Jugendhilfe Heilbronn (DJHN), Siegfried Gruhler und Roland Zeides, den Mietvertrag zur Überlassung des Bahnhofsgebäudes in Eppingen unterzeichnet.

Der Mietvertrag läuft über 20 Jahre und beträgt, nach dem Umbau für das komplette Gebäude, monatlich 6.000 Euro.

Eine mobile Trennwand wird künftig den öffentlichen Bereich im Mittelteil des Bahnhofs von den Geschäftsräumen der DJHN abtrennen.

Damit enstehen rund 100 Quadratmeter, die beispielsweise als Wartehalle oder Treffpunkt für Stadtführungen, auch außerhalb der Bürozeiten der DJHN, zugänglich bleiben können und von der Stadt bewirtschaftet werden.

Der auf der Südseite angehängte Wintergarten wird abgebaut.

Die Kosten für die Sanierung des Gebäudes betragen 2,3 Millionen Euro.

Die Bauzeit wird mit zwei Jahren angenommen, sodass eine Übergabe des komplett sanierten Bahnhofsgebäudes an die DJHN im Frühsommer 2015 sein soll.

Ein Bezuschussung  des Landes in Höhe von 900.000 Euro ist vorgesehen.

Die DJHN ist ein Zusammenschluss der beiden zuvor selbständigen Diakonischen Einrichtungen Kleingartacher e.V. und der Jugendwerkstätten Heilbronn e.V. Mit 35 Mitarbeitern in der Verwaltung und rund 580 Mitarbeitern.

Iinsgesamt ist die DJHN einer der größten Dienstleistungsanbieter im sozialen Sektor in der Region.

Mit ausschlaggebend für den Standort war, dass sich  der zukünftige Standort an der Bahnlinie befindet, um für die Mitarbeiter eine gute Erreichbarkeit zu garantieren. 18).

 

Stadt ersetzt weitere Straßenlampen flächendeckend gegen LED-Leuchten.

In diesem Jahr wurden weitere 945 Schuch-Pilz-Leuchten gegen modernere und Energie sparende LED-Leuchten ausgetauscht.

Die Gesamtkosten der Beleuchtungserneuerung von insgesamt 1.395 Lichtpunkten beliefen sich auf 1,1 Millionen Euro.

Davon entfielen auf die 945 Schuch-Pilz-Leuchten rund 832.000 Euro.

Das Bundesumweltministerium fördert die energetische Sanierung mit 25 % (278.000 Euro).

Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt 451 technische Leuchten über sechs Meter Lichtpunkthöhe erneuert.

Die technischen Leuchten wurden mit dem Fabrikat „Claro 1“, die Pilz-Leuchten mit dem Fabrikat „Calla“ der Firma Schréder mit 24 Watt Leistung ausgetauscht.

Mit diesen LED-Leuchten wird die Straße am effizientesten ausgeleuchtet, außerdem lässt sich die Halbnachtschaltung 50 Prozent reduzieren. 18).

 

Offizielle Übergabe der E-Bike-Ladestaion am Eppinger Marktplatz.

Pünktlich zur Radsaisoneröffnung am 12. Mai konnte die E-Bike-Ladestation, ein Projekt des Vereins für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing Eppingen, am Eppinger Marktplatz in Betrieb gehen.

Die Station bietet E-Bike-Touristen die Möglichkeit, ihren Akku während einer Rast für die Weiterfahrt zu laden.

Am 23. Mai übergab der Vorsitzende des Stadtmarketingvereins Markus Lahme die Ladestation offiziell an OB Klaus Holaschke. 18).

 

Erster Platz der Feuerwehr Eppingen beim historischen Handdruckspritzenwettbewerb.

Im Rahmen des Landesfeuerwehrtages in Stuttgart, der alle fünf jahre stattfindet, gab es auch einen Wettbewerb mit historischen Handdruckspritzen. 18 Mannschaften aus der Schweiz, Österreich und Deutschland nahmen vor dem Neuen Schloss in Stuttgart teil.

Erstmals darunter auch die historische Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr Eppingen mit dem Obmann Alexander Wagner, die den ersten Platz belegte – ein sensationeller Erfolg der Eppinger Floriansjünger bei ihrer ersten Teilnahme.

Die erste Stadtspritze der Feuerwehr Eppingen der Firma Metz mit der Fabriknummer 55Anlass stammt aus dem Jahre 1847 und war rund 100 Jahre in Betrieb.

Rund 750 Arbeitsstunden innerhalb 6 Monaten investierte das Team in die Restaurierung des Geräts.

Maximilian Markgraf von Baden hatte vor einigen Jahren einen Wanderpokal für den Wettbewerb der historischen Löschgerätschaften gestiftet, der nun ein Jahr in der Fachwerkstadt zu Hause sein wird.

Seit einiger Zeit kümmert sich Alexander Wagner um den vielbeachteten historischen Löschzug, an dem sich alle Generationen beteiligen, die im aktiven Dienst bei der Feuerwehr sind.

Zum historischen Erfolg, der in die Geschichtsbücher der Feuerwehr Eppingen eingehen wird, haben folgende Kameraden beigetragen:

Marco Scaglione, Hannes Strubelt, Rüdiger Schwenda, Oliver Friedrich, Jürgen Doll, Alexander Wagner, Berthold Wagner, Bernd Lachowitzer, Pascal Schäfer, Thortsen Frank, Sven Reimold, Jens Schäfer, Markus Appel und Christoph Weiß. 18).

 

1225 Jahre Kleingartach

ein Fest auf das man stolz sein darf.

Vom 28. Bis 30. Juni feierte Kleingartach sein 1225. Ortsjubiläum gebührend mit vielen Menschen aus nah und fern.

Auftakt des Festwochenendes war die Vorstellung der druckfrischen Kleingartacher Ortschronik mit dem Titel „Kleingartach – Geschichte und Gegenwart der einsitgen Satdt im Oberen Leintal“ am Freitagabend in der Kleingartacher Stadthalle.

Die Vorstellung der 472 Seiten umfassenden Ortschronik erfolgte im Rahmen einer kulinarischen Weinprobe. Ortsvorsteher Friedhelm Ebert konnte in der mit 270 Plätzen seit Wochen ausverkauften Satadthalle neben zahlreichen Ehrengästen auch zahlreiche Kleingartacher Bürger und Gäste begrüßen.

Unsere Stadtarchivarin Petra Binder stellte die Ortschronik, die vom Stadtarchiv Eppingen in Kooperation mit dem Heimat- und Kulturverein Kleingartach entstand, vor.

Weinbauberater Lothar Neumann führte durch eine genussvolle Weinprobe der Heuchelberger Weingärtner und hatte auch stets eine passende Weingeschichte parat.

Am 29. Und 30. Juni, den beiden Hauptfesttagen, fand im alten Stadtkern ein historischer Markt statt.

Er wurde durch Liedbeiträge der beiden Kindergärten und der Grundschule Kleingartach begleitet.

An beiden Tagen zog die Mittelaltergruppe „Vindsklang“ durch die Gassen und ließ mittelalterliche Musik erklingen.

60 Marktbeschicker stellten ihre Produkte zur Schau.

Auch die anderen Eppinger Heimatvereine waren vertreten und gaben Einblicke in ihre Vereinsaktivitäten.

An beiden Tagen hatte auch die Ausstellung „Kleingartach im Wandel der Zeit“ im alten Schulzimmer geöffnet und von Lehrer Steinle einen historischen Schulunterricht vorgeführt bekam.

Kirchenführungen mit Orgelpräsentation folgten.

Ein imposantes Feuerwerk erleuchtete schließlich am Sonntagabend den Nachthimmel über Kleingartach und beendete die Feierlichkeiten würdevoll. 18).

 

Landesschau mobil berichtete über Eppingen.

Das „SWR Landesschau Mobil“-Team war wieder auf Entdeckungstour.

Reporterin Eva Gnädig erkundete Ende Juni die Fachwerkstadt Eppingen.

Gesendet wurde die Reportage in einzelnen fünfminütigen Episoden in „SWR Landesschau Mobil Eppingen“ täglich eine Woche lang. Die Stationen der Dreharbeiten waren: - Sie gilt als Fachwerkstadt mit Pfiff. SWR-Reporterin Eva Gnädig will herausfinden, wo der sogenannte  Pfiff steckt und fragt in der Stadt nach. Sie erkundet zusammen mit Peter Riek, Leiter des Fachwerk-Museums in Eppingen, aufwändig renovierte Fachwerkhäuser und besichtigt den bekannten Pfeifferturm.  

In der Brettener Straße reiht sich ein Laden an den anderen. Hier befindet sich auch der alteingesessene Modesalon Zorn und die Traditions-Parfümerie Zutavern. Es werden Modellhäuser erkundet.     

Die Sammelleidenschaft  von Reinhold Sack in seinem kulturhistorischen Museum  wird erkundet, die Skulpturen, von Wera Mündörfer gesammelt, sind weithin bekannt.

Frank Dähling, Besitzer der Raußmühle, sammelt Alltagsgegenstände mit Geschichte und ist auch Experte in Sachen Volksglaube. Die Kartoffel ist ein weiteres Thema.

Daraus entstand die Firma Wild, inzwischen einer der größten Kartoffelproduzenten in Süddeutschland mit mehr als 100 Mitarbeitern.

Bei der Vorab-Präsentation am 6. Juli war der Bürgersaal bis auf den letzten Platz besetzt.

Moderator Dr. Wolfgang Nieß stellte die kurzweiligen Einzelfilme vor und interviewte die Eppinger Wera Mündörfer, Franz Wild, Frank Dähling und Reinhold Sack. 18).

 

Umfassende Straßenbauarbeiten:

Die Talstraße in Eppingen wurde bereits 2006 und 2007 vom Kreisverkehr bis zu den Spitzgärten umfangreich erneuert.

Im zweiten Bauabschnitt wurde  nun der Bereich von den Spitzgärten bis zum Kreuzungsbereich Emil-Thoma-Straße voll ausgebaut. Kosten: 640.000 Euro.  18).  

      

Der Langenbergweg von der Langenbergstraße bis zur Brücke über den Gänsbruchgraben wurde erneuert.

Kostenpunkt: rund 200.000 Euro.    Am 1. Juli begannen die Erneuerungsarbeiten in der Rottwaldstraße in Elsenz. Kosten: rund 412.000 Euro. 18).  

 

Ausbau der Tagespflege für Kinder.

Die Zusammenarbeit mit dem“ Verein Tageskinder Region Heilbronn“ wird ausgebaut. 18).

 

Erweiterung des Kindergartens Elsenz für die Kleinkindbetreuung.

Die Aufstockung wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Es soll ein Betreuungsangebot für 15 Kleinkinder unter der Jahren geschaffen werden.

Kosten: rund 625.000 Euro. 18).

 

75-jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Elsenz findet vom 21.-23. Juni statt.

Der offizielle Festabend am 21. Juni wurde mit dem Großen Zapfenstreich beendet.

Am Sonntag erfolgte ein großer Festumzug mit 14 Feuerwehren aus der Umgebung, zahlreichen Kapellen und Vereinen statt.  18).

 

75-jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Mühlbach findet am 8. September statt.

Der Festbeginn startete Sontags mit Weißwurstessen, einer Feuerwehrfahrzeugschau und Drehleiterfahren.

Der Höhepunkt an diesem Nachmittag war die historische Feuerwehrübung mit der Feuerwehr Eppingen auf dem Rathausplatz. 18).

 

Einweihung der Aussegnungshalle in Kleingartach am 25. Juli.

Die Sanierung und Erweiterung der Leichenhalle kostetet einschließlich der Möblierung rund 300.000 Euro, hinzu kommen noch 25.000 Euro für die Außenanlage. 18).

 

Mühlbacher Grundschule weiht neuen Pausenhof ein. Kosten:  ca. 300.000 Euro. 18).

 

Erweiterung des Kraichgau-Raiffeisen-Zentrum Eppingen.

Es sollen weitere drei Silotürme an der Bahnstrecke erstellt werden.

Sie sollen ca. 30 Meter hoch werden und zusätzliche Speicherkapazität für ca. 9.000 Tonnen Getreide bieten.

Die bestehenden Silos sind 45 Meter hoch.

Weiterhin ist geplant, die gesamte Annahme zur Verringerung von Lärm- und Staubausbreitung einzuhausen.

Die Einhausung zwischen Heilbronner Straße und altem Silo wird ca. 27,5 Meter lang und rund 20 Meter hoch.

Durch die zweite Annahme soll eine schnellere Abfertigung der Getreideannahme erreicht und die Wartezeiten auf der Heilbronner Straße verringert werden.

Die Anlage wird im Juli 2014 in Betrieb genommen.  18).

 

Städtische Kindertageseinrichtung Kleingartach feierte 20. Jubiläum.

Am 29. September erfolgte die Jubiläumsfeier im „Haus im Grünen“. 18).

 

Städtischer Kindergarten Richen wir 20 Jahre alt. 18).

 

Neue Kindertagesstätte im Forstamtsgebäude.

Am 20. November nahmen die Kinder des Kindernests ihre neuen Räume im Forstamtsgebäude in Besitz.

Nach einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren im städtischen Gebäude in der Kaiserstraße 1/1 konnte das Kinderbetreuungsangebot  um 25 Ganztagesplätze für Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren und um 15 Krippenplätze für Kinder im Säuglingsalter bis zum Kindergartenalter eingerichtet werden.

Das Land Baden-Württemberg bezuschusste diese Baumassnahme mit über 490.000 Euro. 18).

 

Firma Rupp Spritzgusstechnik in Rohrbach feiert 50-jähriges Jubiläum

und weiht gleichzeitig eine neue Logistikhalle ein mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Millionen Euro.

 1963 gründete Mechanikermeister  August Rupp die Firma und kaufte bereits ein Jahr später die erste Spritzgußmaschine.

Von der „alten Zigarrenfabrik“ in Rohrbach ging es erstmals  in ein eigenes Firmengebäude im Industriegebiet „Im Wiesental“, 1975 dann der erste Anbau und 1980 der zweite. 18).

 

Firma MAPAL baut in Eppingen.

Die MAPAL Kress K.G. wird in Eppingen ein neues Produktions- und Verwaltungsgebäude errichten.

Das Aalener Familienunternehmen hat einen Kaufvertrag für ein 2,1 Hektar großes Grundstück im Gewerbegebiert Tiefental mit der Stadt Eppingen abgeschlossen.

Im Frühjahr 2014 sollen die Bauarbeiten für ein Produktions- und Verwaltungsgebäude mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern beginnen.

Es werden rund sieben Millionen Euro in den Standort Eppingen investiert.

In der ersten Ausbaustufe werden bis zu 120 Arbeitsplätze in Eppingen entstehen. 

Mit Dieffenbacher, FM-Systeme,  BUK und Shure weist das Gebiet bereits vier Vorzeigefirmen auf.

Mit der Ansiedlungsstrategie im Tiefental für produktions- und technologieorientierte Firmen mit einem Flächenbedarf von über 1,5 ha blickt Eppingen auf einen stetigen Erfolg zurück.

In Eppingen hat sich in den letzten drei Jahren die Zahl der Arbeitsplätze um 450 erhöht. 18).

 

Das zweite Eppinger Dialekt- und Wörterbuch „…unn mir schwätze graad so weiter

wird von den Heimatfreunden Eppingen am 27. November 2013 als Band 10 der besonderen Reihe, 280 Seiten, vorgestellt.

Autor ist Jürgen Kobold.

Es soll, wie bereits das erste Buch dieser Art  dazu dienen, die Eppinger Dialektsprache zu verstehen und zu  erhalten.

Es beinhaltet, gegenüber dem ersten Buch, wesentlich mehr Geschichten über Begebenheiten, Kuriositäten, Uz-Namen und Geschichten über die sehr besondere Lebensart der Eppinger.  10).

 

Papst Franziskus I.

wird der Argentinier Bergoglio am 13. März 2013.     19).

2013

 

Postkartenbuch

ein solches wird von Frank Dähling  unter dem Titel "Lieber Fritz mir geht es gut ..." im Jahr 2013 erstellt,.

Es ist der  Band 9 der besonderen Reihe der Heimatfreunde Eppingen .     10).

 2013

 

2014 

                                    

Einweihung des neu gestalteten Ludwigsplatzes

und der Bahnhofstraße bis zur Kleinbrückentorstraße am 18. Mai 2014 10).

 

Edmund Kiehnle, Stadtbaumeister a.D., Heimatforscher, Ehrenvorsitzender der Heimatfreunde,

größter Verfechter der  Freilegungen und Erhaltung der Eppinger Fachwerkbauten nach dem Krieg, stirbt im Januar 2014 im Alter von 89 Jahren. 10).

 

 Albert Dieffenbacher, Geschäftsführer in der 3. Generation der Firma Dieffenbacher, verstirbt am 11. Mai im Alter von 95 Jahren.  10).

 

Beim Turnverein 1865 Eppingen erfolgt ein Stabwechsel.

Edith Kobold,  6  Jahre lang 1. Vorsitzende, mehr als 20 Jahre lang stellvertretende Vorsitzende, 41 Jahre im Turnrat  tätig, stellt sich nicht mehr zur Wahl als 1. Vorsitzende.

Sie wird zum Ehrenvorstand ernannt.

Ihre Nachfolge tritt Ute Schäfer-Kern an. 10).

 

Firma Dieffenbacher feiert ihr 140-jähriges Firmenjubiläum

mit einem Sommerfest am 12. Juli auf dem Firmengelände.

Alle Beschäftigten, auch solche aus Tochterfirmen, zusammen mit ihren Angehörigen und Rentner sind eingeladen.  10).

 

Eppinger Altblech zeigt sich“,

eine Sternfahrt von Oldtimern wird zum ersten Mal durchgeführt.  18.)

 

Open-Air-Kino

am Kirchplatz vor der Kath. Stadtkirche am 18. Juli 2014  19).

 

Dorffest in Rohrbach

am 19./20. Juli 2014   19).

 

Pfaffenbergfest

am 19./20. Juli 2014, wird, nach langer Pause erstmals durch die Stadtkapelle Eppingen durchgeführt. 19).

 

Das 18. Künstlerfahnenfestival

findet statt.

Dieses Mal ist es die amerikanische Fotokünstlerin Laura  J. Padgett, die sich mit Filmszenen aus dem Jahr 1961 beschäftigt hat. Es handelt sich um schwarz-weiß-Filme, die ein Wanderfilmer mit seiner 8 mm-Kamera gemacht hat.

Im Bild festgehalten sind Menschen in Bewegung.

Der Musik-Verein Richen hat die Dokumente aufbewahrt und der Künstlerin zur Verfügung gestellt.       19).

 

Der sechzehnte Kartoffelmarkt

findet am 30./31.8.2014 statt  10).

 

Der Schachclub Eppingen wird badischer Pokalmannschaftsmeister

und hat sich damit für die Teilnahme an der deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft qualifiziert 19).

 

Das U-20-Team des Schachchlub Eppingen steigt in das Baden-württembergische Oberhaus der Jugendmannschaften auf. 

19).

 

Olivia Tzschach vom Turnverein 1865 Eppingen

wird Baden-Württembergische Meisterin im Weitsprung der Vierzehnjährigen. 19).

 

Karoffel- und Zwiebelverarbeiter Wild

erweitert sein Areal auf die Fläche von zwölf  Fussballfeldern  an der Heilbronner Straße. Die aktuelle Verarbeitung von 10 000 Tonnen Lebensmitteln jährlich soll auf das Drei- oder Vierfache steigen. 17).

 

Die dritte Schlagernacht

findet im September in der Stadthalle statt.

Organisator ist der Eppinger Sänger Christian Engel. 17).

 

Die Stadtkapelle Eppingen gründet ein neues Schülerorchester. 17).

 

Das 14. Adelshofener Dorffest

findet am 6. +7.9.2014 statt. 19)

.

Richtfest zum Neubau des Kinderhauses Elisabeth und Jakob Dörr

in Eppingen am Hellberg.

Für rund vier Millionen Euro werden vier Gruppen mit 40 der insgesamt 85 Plätze als Kinderkrippe für Kinder eingerichtet.

Ab dem Jahr 2015 können in dieser städtischen Einrichtung Kleinkinder bis zu 3 Jahren in den Krippengruppen und Kindergartenkinder ab dem dritten Lebensjahr ganztags betreut werden.

Ute Schäfer-Kern wird, als äusserst erfahrene Fachfrau die Leitung des neuen Kinderhauses übernehmen.  19).

 

Firma MS-Steuertechnik

investiert in neuen Standort im Gewerbegebiet West.

Gesellschafter Udo Michel und und Thortsen Schuhmacher gründeten das Unternehmen 2004 in Richen, mittlerweile arbeiten dort 5 weitere Mitarbeiter. 17).

 

Emil Lang

erhält das Seidenwappen der Stadt Eppingen. 19).

Maren Hettler-Wiedemann

erhält das Seidenwappen der Stadt Eppingen 19).

Peter Wieser

erhält das Seidenwappen der Stadt Eppingen 19).

Otto Bobscheck

erhält das Seidenwappen der Stadt Eppingen 19).

Hermann Volz

erhält das Seidenwappen der Stadt Eppingen 19).

Giselbert Seitz, Richen,

erhält das Glaswappen der Stadt Eppingen 19).

 

Heinrich Vogel, Eppingen, langjähriger Stadtrat,

erhält den Wappenteller der Stadt Eppingen 19).

Reinhold Ott, Adelshofen langjähriger Ortsvorsteher, Ortschaftsrat und Gemeinderat a.D.,

erhält den Wappenteller der Stadt Eppingen.  19).

Elisabeth Dörr, Eppingen,

erhält den Wappenteller der Stadt Eppingen  19).

 

Oberbürgermeister Klaus Holaschke

erhält die Ehrenstele und Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg am 8. April durch OB-Vertreterin Margarete Lang überreicht   18.)

Dieter Maierhöfer, Rohrbach

erhält die Ehrenstele und Ehrennadel des Gemeindetags Baden-Württemberg 19).

David Müller, Klaus Friederich und Frieder Fundis, alle Mühlbach,  

erhalten die Ehrenstele und Ehrennadel in Gold des Städtetages Baden-Württemberg 19).

Reinhard Ihle erhält die Ehrenstele und Ehrennadel für zehnjährige kommunalpolitische Tätigkeit    19).

 

Felix Mairhofer, TV 1865 Eppingen,

wird souverän Süddeutscher Meister im Dreisprung der U23 mit 14,98 Metern 19).

 

Am 30. September fand im Weißen Saal des neuen Schlosses in Stuttgart die Ehrung der Medailliengwinnerinnen- und –Gewinner aus Baden-Württemberg bei Welt- und Europameisterschaften der Seniorenklassen 2013/2014 statt. 

Andrea Pottiez, TV 1865 Eppingen, wurde dabei durch die Staatssekretärin im Ministerium für Kultur, Jugend und Sport, BaWü, Frau Marion von Wartenberg geehrt für ihre Bronzemedaille im Hochsprung bei der Hallen-Weltmeisterschaft in Budapest, Ungarn vom 25.-30.3.2014. 19).

 

Die U-16-Leichtathletinnen des Turnvereins 1865 Eppingen

gewinnen die Badische Mannschaftsmeisterschaft mit den Mannschaftsmitgliedern:

Julia Bolch, Céline Okemu, Larissa Probst, Olivia Tzschach, Anna-Lisa Weinröther und Natalie Winterbauer.

Sie werden trainiert von Peter Bergdolt und Martin Löwer  19).

 

Zum zweiten Mal findet der Kerwebesen der Stadtkapelle Eppingen

statt, ebenfalls „Kerwe in Tracht“.   19).

 

Entlang des Eppinger Linienweges,

insgesamt 41 Kilometer langer ehemaliger Verteidigungswall, werden neun Skulpturen und Installationen, als Skulpturenprojekt, durch den Bildhauer und Maler Hinrich Zürn geschaffen.

Die Übergabe erfolgte am 28.09.2014.

Die Großplastiken des Gemminger Künstlers Hinrich Zürn symbolisieren die deutsch-französische Geschichte.

In der „Galerie in der Natur“ stehen auf Eppinger Gemarkung die Exponate „Begegnung“ hinter dem Turnerheim und „Arm und Reich“ am Parkplatz Richtweg/Chartaque.   19).

 

Der Beginn des Ersten Weltkrieges 1914  vor 100 Jahren

war prägend für unsere Gegenwartsgeschichte.

Aus diesem Grund hat die Stadt eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die am 26. Oktober im Schwanensaal eingeleitet wurde und mit Einzelveranstaltungen bis Ende März 2015 reichen wird.

Lieder, Gedichte, Tagebucheinträge, Feldpostkarten, Fotos, Zeitzeugenberichte und Quellen aus dem Stadtarchiv stellen diese Zeit zwischen 1914 und 1918 in einen direkten Bezug zu Eppingen.

Studienfahrten nach Stuttgart ins „Haus der Geschichte“ und nach Verdun beleuchten Ursache und Wirkung dieser menschlichen Tragödie mit 17 Millionen Toten und im Kochkurs „Krisenvorsorge in Notzeiten“ bekommt man einen eigenen Geschmack für das Leben und die Lebensbedingungen dieser Zeiten. 18.)

 

Der Turm der Eppinger Chartaque wurde umfassend saniert.

Ein Tragpfosten war massiv beschädigt, das Dach wurde in Aluminiumfalzdeckung erneuert.

Kosten:  45.000 €.

Eine Besteigung des Turms ist seit Ende September, zur Einweihung der Skulpturen am Eppinger Linienweg, wieder möglich. 19).

 

Beim Wettbewerb um den Deutschen Städtebau

erhält Eppingen als einzige Kommune aus Baden-Württemberg ein Lob für die Neugestaltung der Innenstadt. 17).

 

Eine neue Weihnachtsbeleuchtung

für die Brettener Straße, Bahnhofsstraße und Altstadtstraße wird angeschafft.

Pro Überspannung sind fünf Kugeln mit einem Durchmesser zwischen 40 und 100 cm vorhanden.

Es soll dadurch ein Sternenhimmel dargestellt werden.

Die Kugeln sind mit LED-Lampen ausgestattet und im Verbrauch sehr sparsam.

Kosten: ca. 55.000 €.

Der Stadtmarketingverein beteiligt sich an der Anschaffung mit 15.000 Euro 19).

 

Der Beschluss zur Gründung von eigenen Stadtwerken

mit den Partnern Erdgas Südwest (28 % Anteil) und EnBW (21 % Anteil) wird gefasst.

Die kommunale Beteiligung (51 % Anteil) ist von historischer Bedeutung für die Stadt Eppingen.

Es war ein langer und sehr arbeitsintensiver Weg von den ersten Überlegungen im Jahr 2009 bis zum Gründungsbeschluss am 8. April 2014.

Seit Anfang Dezember 2014 sind die Stadtwerke mit eigenen Produkten am Markt.

Ein Kundencenter entsteht in der Brettener Straße. 19).

 

Der Baubeschluss für ein Parkhaus in der Wilhelmstraße

wird gefasst.

Die Bauarbeiten werden 2015 beginnen und im Jahr 2016 zum Abschluss kommen.

182 Parkplätze auf fünf Ebenen stehen dann in einem modernen Parkhaus innenstadtnah und gut erreichbar zur Verfügung.  

Es folgen regelmäßig Informationsveranstaltungen der Stadt hierüber.

Die erste Planung wurde verworfen, da der finanzielle Rahmen gesprengt wurde, durch Planungsfehler der beauftragten Firma.

Im November erfolgt eine weitere Information, hierbei werden 9 neue Vorschläge vorgestellt. 19.)

 

Ein 2.000 Quadratmeter großer Spielplatz

wird im Rahmen einer Naherholungslandschaft im Wohnbaugebiet „Vogelsgrund II“  gebaut.

Unter reger Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Anwohnern wurde er konzipiert.

Er entspricht somit den heutigen Wünschen und Erwartungen der Nutzer und Besucher. 

Auch in Kleingartach, Richen und Rohrbach wurden die Spielplätze aufgewertet.  18).  

 

Nach Adelshofen stehen nun auch in Richen hohe Übertragungsraten

bei der Internetnutzung zur Verfügung.

Die Stadt hat hierzu die Kostendeckungslücken der „Internet Service Provider“ bezuschußt.  19).

 

Die Erschließung des Wohnbaugebietes „Alter Richener Weg“ in Adelshofen

wurde vorgenommen.

Am 7. November war der Spatenstich für die Erschließung von 16 Baugrundstücken. 19).

 

Die Erschließung des Wohnbaugebietes „Mühlfeld/Martinsberg II“ in Kleingartach

ist abgeschlossen, und für die Bebauung von 47 Bauplätzen konzipiert.   19)

 

Die Sanierung der Ottilienbergkapelle

mit gezielten und spezifischen Sandsteinarbeiten wird durchgeführt.  19).

 

Der Bau für eine Querungsinsel mit Ampel an der B 293 bei Rohrbach

wird beschlossen.

Damit können Radfahrer und Fußgänger auf dem Weg von und nach Rohrbach die Bundesstraße verkehrssicher überqueren.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 156T€ (Zuschüsse 70T€), gegenüber der ursprünglich geplanten Untertunnelung, welche 690 T€ gekostet hätte. 19).

 

Die Stadt Eppingen erhält den Zuschlag für die Durchführung der Gartenschau im Jahr 2021

durch das Land Baden-Württemberg. Eine Zusage der Stadt ist bis Mitte 2015 erforderlich. 18.)

 

Informationsveranstaltungen

finden jedes Jahr statt, auch 2015, unter reger Beteiligung der Bevölkerung 18.)

 

Umbau und Sanierung der Leiergasse

in Eppingen wird für rund 2,5 Mio € in Auftrag gegeben.

Die Bauarbeiten beginnen im Februar 2015 und sollen bis Ende 2015 abgeschlossen sein.  19).

 

Die Abwassergebühren werden für das Jahr 2015 und 2016 neu festgelegt.

Schmutzwasser kostet nun 2,27 € (bisher 2,42 €) je Kubikmeter, Niederschlagswasser nun 0,59 € (bisher 0,49 €) je Kubikmeter.  19).

 

Eine neue Friedhofssatzung

für die Stadt Eppingen wird am 9.12.2014 festgelegt. 19).

 

Jazz in der Altstadt wird zum 14. Mal

durchgeführt.

Zwei neue und interessante Spielorte kommen in diesem Jahr dazu:

Im Kesselhaus der Palmbräu und in der Alten Süßmosterei an der Wilhelmstraße sind Auftritte. 19).

 

25 Jahre sind vergangen, seit die Mauer in Berlin, am 9.11.1989 fiel.   10).

 

Vor 76 Jahren, am 9.11.1938 fand die Reichsprogromnacht statt.   10).

 

Vor 100 Jahren, am 3.7.1914 begann der 1. Weltkrieg, er endete am 11.11.1918.

Zum Gedenken an diese Urkatastrophe widmet die Stadt Eppingen dem Ereignis eine Reihe von Veranstaltungen und eine eindrucksvolle Ausstellung im Stadt- und Fachwerkmuseum, die wiederum von Museumsleiter Peter Riek geschaffen wurde, einige Veranstaltungen dazu werden von der Stadtarchivarin Petra Binder moderiert.   10).

 

Ufersanierungsarbeiten am Jägersee sind notwendig.

Die Arbeiten hierfür beginnen im November und sollen bis März 2015 fertiggestellt sein.

Neben den Uferbefestigungen wird für die Seebühne ein Stahlbetonfundament erstellt. Kosten: ca. 150 T€  19).

 

Der Haushalt der Stadt Eppingen  erreicht mit über 40 Millionen Euro einen Rekord

und somit eine gute Ausgangsposition für zahlreiche Baumassnahmen.

 

Nach dem Marktplatz und der Brettener Straße hat die Stadt nun auch die Bahnhofstraße mit dem Ludwigsplatz neu gestaltet und aufgewertet. 18.)

 

Ein herausragendes Sanierungsprojekt stellt die Sanierung des Eppinger Bahnhofs dar.  

Die Restaurierung dieses Kulturdenkmals ist ein weiterer Baustein in der konsequenten Fortsetzung der Stadtentwicklung.

Die Diakonische Jugendhilfe Heilbronn wird ihre Geschäftsräume in den Ost- und Westturm verlegen.

Der Mittelbau wird als klassischer Bahnhof mit Wartebereich und Cafeteria genutzt. 18.)

 

Die Elsenz konnte wieder in ihr natürliches Bett zurückverlegt

und ein Auenwald angelegt werden.

Entstanden ist ein Habitat für Flora und Fauna mit natürlichen Überflutungsflächen zwischen Eppingen und Richen.

Um diesen neu geschaffenen Lebensraum erlebbar zu machen, wird eine Aussichtsplattform mit Holzbohlenweg für Besucher angelegt. 18.)

 

Sanierung des Faulturmes in der Kläranlage

für  über eine Million Euro erfolgt. 18.)

 

Spatenstiche neuer Firmen erfolgen.

Die Aalener Weltfirma MAPAL Dr. Kress K.G. im Tiefental,

Erweiterung der Firma Maierhöfer in Rohrbach bauen neu.  18.)

 

In der Innenstadt wird Jays Teestube

am Ludwigsplatz neu gegründet,

und Bernd Müller eröffnet sein Fachgeschäft für Elektro und Bild neu, an der bisherigen Stelle von EP Winkler.

Oliver Spiess richtet sich neu aus in den ehemaligen Verwaltungsräumen der Palmbräu in der Brettener Straße.

Auf 1.000 Quadratmetern Verkaufsfläche werden dann fünf Modewelten mit insgesamt ca. 25.000 Artikeln präsentiert.   18.)

 

Prominente Besuche im Jahre 2014 in Eppingen:

Professor Horst Lammert,

Bundestagspräsident ist am 18. Januar in Eppingen und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein.  18.)

Minister Ibrahim Makolli aus der Republik Kosovo,

im Rahmen eines Schulprojektes der Selma-Rosenfeld-Schule. 18.)

Nils Schmidt, Baden-Württembergischer Minister für Finanzen und Wirtschaft

stattet der Firma Dieffenbacher einen Besuch ab. 18.)

 

Gegenbesuch des Gemeinderates der Patenstadt Dohna

im September. 18.)

 

Eppingen hat als einzige Stadt einen  Jugendgemeinderat im Heilbronner Landkreis.

Dieser wird am 18. April in der 10. Legislaturperiode neu gewählt. 18.)

 

Alt-Bürgermeister Rüdiger Peuckert verstirbt im Alter von 74 Jahren. 18.

 

Palmbräu feiert sein fünfjähriges Jubiläum „Fünf Jahre wieder daheim“ 18.)

 

Deutschland ist Fußball-Weltmeister,

hierzu gab es während der gesamten WM Public Viewing-Veranstaltungen in der Eppinger Stadthalle und der Rohrbacher Dreschhalle 18.)

 

Das Kleinkunstfestival,

seit den Baden-Württembergischen Heimattagen 2007 zu einem Klassiker mit dem Kulturradiosender SWR 2 geworden findet statt und wird in der Programmreihe „Spätsendung“ ausgestrahlt 18.)

 

Einwohnerentwicklung Stadt Eppingen, Stand 31.12.2014:

Einwohner gesamt 21.658

Ausländische Mitbürger:   gesamt  1.584

Herkunft: Türkei 703; Polen 219; Kosovo 183; Rumänien 181; Kroatien 178; Italien 128; Portugal 126; Ungarn 97; Griechenland 92; Russland 79

Wohngebäude: 5.526 , Wohnungen 9.353

Schüler:  gesamt 3.346  in 12 Schulen (Eppingen ist der größte Schulstandort im Landkreis Heilbronn)

Kinder in Kindertageseinrichtungen: 975 (Krippenkinder, Kindergartenkinder, Grundschulkinder)

Religion:    9.104 evangelisch, 6.127 römisch-katholisch, 6.472 sonstige oder keine Religion 

Einzelhandelsbetriebe:  gesamt 113, mit einer Verkaufsfläche von 23.860 qm, sie machen 83,9 Mio € Umsatz (40,9 Mio Nichtlebensmittel, 43,0 Mio Nahrungs- und Genussmittel)

Flächennutzung:  gesamt 8.859 ha ;  Landwirtschaft 5.075 ha, Wald 2.311 ha, Siedlungs- u. Verkehrsfläche 1.367 ha, Wasser 77 ha, Sonstige 29 ha

Berufseinpendler: 3.181, Berufsauspendler: 5.682;

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte: gesamt 6.116 Arbeitnehmer; 351 Azubi's;

Landwirtschaft: gesamt 118 Betriebe; davon 43,3 % im Nebenerwerb, 56,7 % im Haupterwerb.

Wald: Eppingen ist, nach der Landeshauptstadt, der zweitgrößte Waldbesitzer im Regierungspräsidium Stuttgart. Das beschert nicht nur Freizeitwert, sondern auch Geld.

2016 soll ein Gewinn von 180 T€ erwirtschaftet werden.

 

Ein Bewegungstreff für Senioren wird gegründet.

Er findet regelmäßig donnerstags im Bürgerpark statt und wird von Übungsleitern des Turnereins 1865 durchgeführt.  18.)

 

Tiefbahnhof Stuttgart

des Projektes "Stuttgart 21" entsteht.

Baustart wurde am 5. August 2014 gegeben.      19).

2014

 

2015  

                                   

150-jähriges Jubiläum des Turnvereins 1865 e.V. Eppingen, des größten Vereins Eppingens,  

findet statt.  

Der Festakt dazu am 21.3.2015 ist mit 500 geladenen Gästen ein voller Erfolg und sehr kurzweilig.

Die Festrede wird von Reinhard Ihle gehalten, die dazu passenden Szenen aus der Vergangenheit wurden auf der Bühne von Hartmut Kächele und Karl-Peter Ehehalt sowie vielen Abteilungen des TV inszeniert und vom Publikum sehr gelobt. 

Eine Dauer-Ausstellung über den Turnverein in den vergangenen 150 Jahren wird am 26.3.15 im Wachlokal des Alten Rathauses eröffnet.

In Zusammenarbeit mit den Heimatfreunden Eppingen wurde ein Festbuch zur Vereinshistorie zu diesem runden Fest herausgegeben und in der alten Turnhalle im Roth der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Während des Altstadtfestes im Juli präsentiert sich der TV auf der Bühne am Marktplatz mit seinen vielen und verschiedenen Abteilungen mit sehr interessanten Vorführungen  18.) 10).

 

Die 100. „Halbe nach Fünf“  der Eppinger Heimatfreunde findet im September statt.

Fast unglaublich,  aber über 8500 Teilnehmer haben sich bisher durch Eppingen und die Umgebung führen lassen.

Damit dürfte die „Halbe nach 5“ eine der erfolgreichsten Stadtführungen ihrer Art im weiten Umkreis sein.      18.)

Diese Veranstaltung wurde 1994 durch Altstadtrat und Ehrenvorsitzender der Heimatfreunde Eppingen,  Heiner Vogel ins Leben gerufen.

Hauptperson für die Durchführung dieser Reihe ist der erste Vorsitzende der Heimatfreunde Eppingen e.V., Reinhard Ihle.

Mehrere Buchbeiträge und Veröffentlichen stammen aus seiner Feder.

Bei den Baden-Württembergischen Heimattagen und bei mehreren Jubiläumsfeiern Eppinger Vereine trat er als viel beachteter Festredner auf.

Die Durchführung der beliebten "Halbe nach Fünf" obliegt ihm, die meisten Ideen und die Auswahl der vielschichtigen Themen dazu stammen von ihm.

Ebenso führt er Regie bei der Veranstaltungsreihe "Eppinger Leit verzähle", die er, gemeinsam mit Wolfgang Kächele in regelmäßigen Abständen im Ahnenkeller der Palmbräu durchführt.

Viele andere Veranstaltungen und Führungen wurden und werden durch ihn ins Leben gerufen und durchgeführt.

Er ist außerdem im Eppinger Stadtrat für die SPD tätig sowie im Turnverein 1865 seit seiner Kindheit tätig und hat auch hauptverantwortlich den Bildband anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des TV im Jahr 2015 mitgestaltet.

2015

Heimatfreunde-Stammtisch

Ab dem 15. Februar 2015 findet ein solcher statt.

Donnerstags 19 Uhr, alle 3 Monate im Jahr, ist im Ratskeller Gelegenheit für jeden Interessierten daran teilzunehmen

Einfach, zwanglos und ohne Programm zusammensitzen und über wechselnde Themen sprechen ist der Inhalt dieser Stammtische.

Mit dem Stammtisch soll auch der Zusammenhalt der Bürger gefördert werden.

Die Organisation übernimmt Jürgen Kobold.

2015

 

Die Ottilienbergkapelle wird von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg  zum „Denkmal des Monats“ im August 2015 gekürt.

Sie ist ein „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“.

Die Stiftung rückt jeden Monat im jahr ein anderes Zeugnis der Geschichte in den Blickpunkt.

Die Stiftung hat 40.000 Euro für die Sanierung des Bauwerks zur Verfügung gestellt.

Für die Instandsetzung der Kapelle auf dem Eppinger Hausberg sind insgesamt 400.000 Euro veranschlagt.

Die Außenarbeiten wurden bereits erledigt, die Wasserableitungen und Fensterbretter erneuert, Sandsteine verfestigt und ausgetauscht.

In den kommenden Jahren sollen noch Sanierungen im Innenraum und an den Resten des Hauptschiffs folgen. 17).

 

Ein Computer-Treff für Senioren

wird von freiwilligen Helfern erschaffen, Initiator ist Fritz Mößner.

Der Leitspruch lautet: "Ich weiß etwas, was du nicht weißt, vielleicht weißt du etwas, was ich nicht weiß".

Die Ziele sind: in ungezwungener, lockerer Atmosphäre Neues erkunden und dazuzulernen, Lösungen für Computerprobleme finden, sicherer im Umgang  mit dem PC werden, oder auch erst einmal den Einstieg finden, und das mit Spaß und im Kreise Gleichgesinnter. 

Das erste Treffen war  am 1.10.2015 im Rathaus, weitere finden seitdem jeden Donnerstag von 15.30 - 17.30 Uhr im Bürgersaal statt.

Die Teilnahme ist kostenlos und wird durch professionelle Unterstützung der  ehrenamtlichen Computer-Trainerin, Frau Antje Schwaetzer, begleitet.

Der eigene PC ist mitzubringen, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Stadt Eppingen unterstützt diesen Treff, indem sie den großen Sitzungssaal einschließlich aller dort vorhandenen technischen Einrichtungen zur Verfügung stellt.

2015

 

Der FC Badenia Rohrbach erhält am 12. Juli 2015 ein neues Kunstrasenspielfeld.

Zu diesem 600.000 Euro teureren Vereinsprojekt steuert die Stadt Eppingen einen Zuschuß von 327.000 Euro bei.

Durch eine private Geldspende in Höhe von 150.000 Euro wurde diese Maßnahme angestoßen. 

Der FC Badenia öffnet auch anderen Eppinger Vereinen die neue Anlage und trifft Kooperationsvereimbarungen mit dem SV Adelshofen und dem FV Elsenz.   18.)

 

Nach über 30 Jahren wurde der Spielplatz „Hinter der Kirch“ in Rohrbach neu überplant und eingeweiht.  18.)

 

Das „Kinderhaus Elisabeth und Jakob Dörr“,

die erste städtische Kindertageseinrichtung in der Kernstadt geht in Betrieb.

In einer Krippengruppe und einer Kindergartengruppe können Eltern nun ihren Nachwuchs von Montags bis Freitags jeweils von 7 bis 17 Uhr von Erzieherinnen betreuen lassen.

Das Kinderhaus mit insgesamt 40 Krippenplätzen und 45 Kindergartenplätzen ist mit rund 4,3 Millionen Euro eines der größten Baumaßnahmen in den letzten zehn Jahren und auch kommunalpolitisch ein Leuchtturmprojekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Durch ein neues Beitragsmodell konnten einheitliche Gebühren in allen Einrichtungen, unabhängig von der Trägerschaft eingeführt werden.

Wichtig war  auch eine soziale Staffelung, die auf die finanziellen Möglichkeiten der Familien eingeht.

Ab März 2016 wird die Einrichtung voll belegt sein.    18.)

 

Die Elsenzer Turnhalle erhält neue Sanitäranlagen. 

Auch ein neues Bestattungsangebot wird durch ein Urkundenkubus mit 42 Kammern neu angeboten.    18.)

 

Im Mühlbacher Hallenbad

wurden die Sanierungsarbeiten fortgesetzt,

nachdem in 2012 und 2014 die sanitären Einrichtungen und die Warmwasseraufbereitung erneuert wurden, wurden in diesem Jahr die Decke im Schwimmbad und im Bereich Umkleidekabinen auch die Fußbodenbeläge und Trennweände erneuert. 

In den kommenden fünf Jahren erfolgen weitere Sanierungsmaßnahmen.  18.)

 

In Adelshofen wurde das neue Wohnbaugebiet „Alter Richener Weg“ im Juli zur Bebauung freigegeben.

Es sind 16 Bauplätze für freistehende Wohngebäude und Einzelhäuser entstanden. Rund 1,2 Millionen Euro wurden dort durch die Stadt  investiert.  18.)

 

„Eppinger Altblech zeigt sich“ zum zweiten Mal

mit einer Sternfahrt und einer Schau mit alten Fahrzeugen und Geräten, in Verbindung mit dem Bärlauchfest und dem Zunftbaumfest.

Wie beliebt diese Veranstaltung schon nach dem ersten Jahr ist, zeigt sich an der Teilnehmerzahl, die sich mit 300 Fahrzeugen fast verdoppelt hatte.  18.)

 

Das 21. Eppinger Altstadtfest findet im Juli statt.

Tausende von Besuchern kamen in die Innenstadt, um sich vom Scharme unserer Altstadt verzaubern zu lassen, die kulturellen Angebote zu feiern und die örtliche Gastronomie zu genießen.

In diesem Jahr präsentierte sich vor Allem der Turnverein 1865 Eppingen auf der Marktplatzbühne anläßlich seines 150-jährigen Jubiläums mit seiner Vielfalt von Sportmöglichkeiten und anderer Highlights.

Auch die Partnerschaftsfreunde aus Wassy, Epping und Szigetvár waren wieder sehr stark vertreten. 18.)

 

Ein neuer Radweg entlang der Heilbronner Straße ab der Carl-Benz-Straße bis zum Kraichgau-Radweg an der B 293 Richtung Gemmingen-Stebbach wurde in Betrieb genommen. I

m Zuge der Erweiterung der Firma Wild hat die Stadt die Gelegenheit benutzt, um diese Lücke im regionalen Radwegenetz zu schließen.  18.)

 

In Richen wird die Sanierung der Ortsmitte weiter voran getrieben.

Die Stadt erhält dazu eine Landesfinanzhilfe von 700.000 Euro.

Zusammen mit dem Eigenanteil der Stadt von 280.000 Euro beträgt somit der gesamt Förderrahmen rund eine Million Euro. Schwerpunkte sind die Anlage eines Kreisverkehrsplatzes in der Gemminger/Stebbacher Straße, die Gestaltung eines Gemeinbedarfsumfeldes im Bereich der Schule/Kindergarten/Burgberghalle, eine Fußwegvernetzung sowie die Modernisierung und Belegung von Bausubstanz und die Schließung von Baulücken im alten Ortskern.    18.)

 

Die Einkaufsmeile Brettener Straße

soll in einem neuen Outfit erscheinen.

Der Eigentümerfamilie Ehehalt der "Kaiserecke"  geht es dabei um weit mehr als eine bloße Auffrischung ihrer Gebäude.

Das Areal wird neu überplant und umgebaut.

Anschließend ziehen ein Bio-Lebensmittelmarkt, eine Filiale der Bäckereikette Härdtner sowie weitere Läden in die neue Einkaufsgalerie ein.   18.)

 

Die Einkaufsmeile Mühlbacher Straße

hat sich zu einer attraktiven Geschäftslage entwickelt.

Zur Entwicklung des ehemaligen Hecker-Areals wurde ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet.

Die Firmengruppe Krause Bauträger-Holding GmbH aus Bayreuth als Investor hat ein Entwicklungskonzept vorgelegt.

Danach wird der bestehende Edeka-Center in einen Neubau auf dem Hecker-Areal umziehen, um dann Platz zu machen für ein Fachmarktzentrum auf dem Edeka-Alt-Areal.  18.)

 

Prominente Gäste im Jahr 2015 in Eppingen:

 

Dr. Nils Schmid,

stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft trägt sich am 12. September, anlässlich der Eröffnungsfeier zum Tag des offenen Denkmals in Eppingen in das Goldene Buch der Stadt ein. 18.)

Ebenfalls, aus demselben Anlaß, Regierungspräsident Johannes Schmalzl.  18.)

Alexander Bonde,

Baden-Württembergischer Landwirtschaftsminister. Anlass: Die Fahrt des Ministers mit der Kraichgau- und Elsenztalbahn.

Er machte eine kurze Stadtrundfahrt, danach war er bei der Firma Wild, Kartoffel- und Zwiebelmarkt, um zu deren 60-Jährigen Jubiläum ein Grußwort zu sprechen.   18.)

 

Der Botschafter der Repubklik Kosovo, S.E. Skender Xhakaliu

weilt zu einem Gedankenaustauch in Eppingen.

Rund 250 kosovarische Staatsangehörige sind in Eppingen gemeldet. 18.)

 

Innenminister von Baden-Württemberg, Reinhold Gall,

bei der Überreichung der Urkunde anläßlich der offiziellen Geburtsstunde der Baugenossenschaft Familienheim Eppingen.

Mit der Stiftung sollen ältere Mitbürger und Mitbürgerinnen unterstützt werden.

Die Stiftung wird mit ihren großen speziellen Beiträgen Hilfen gewährleisten, die sonst nur schwer zu finanzieren wären.  18.)

 

Landesschau des Südwestrundfunk besucht Eppingen

mit einem Ausflugstipp über Eppingen.

Im besonderen Blickfeld standen die „Alte Universität“ mit der Ausstellung „Du bist Eppingen“, das Künstlerfahnenfestival mit Exponaten von Johanna Helbling-Felix, die Dählingsche Raußmühle sowie der Carillonsommer der Kath. Kirchengemeinde.    18.)

 

Die Fotoausstellung „Licht und Schatten“

wird in der Alten Universität eröffnet.

Mit einem oftmals eigenwilligen Blick eröffnen die Exponate in schwarz-weiß die Augen für die Schönheiten, aber auch die Schattenseiten direkt vor unserer Haustür.

Die Siegerfotos sind in einem hochwertigen Kalender 2016 veröffentlicht.   18.)

 

Der Heimatbegriff „Grenzenlose Heimat, Erlebe deine Stadt“

stand von Januar bis in den Herbst hinein im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen.

Entstanden ist der Begriff als Initiative des Eppinger Figurentheaters in Zusammenarbeit mit vielen Vereinen, Bildungs- Kultur-Einrichtungen und auch mit professionellen Kunst- und Kulturschaffenden aus Eppingen und der Region.   18.)

 

Ehrungen in Eppingen 2015:

Reinhold Ott, Ortsvorsteher a.D., Adelshofen,

erhält vom Baden-Württembergischen Innenminister Reinhold Gall das Bundesverdienstkreuz am Bande für seinen persönlichen Einsatz zum Wohle der Stadt Eppingen und seiner Heimatgemeinde Adelshofen, für die er sich 34 Jahre lang eingesetzt hat, überreicht.

Der Feuerwehr hält er seit über 50 Jahren die Treue. Er ist Ehrenkommandant seit 2008.    18.)

 

Anerkennung im Deutschen Fachwerkpreis“

wird den Sanierungsinvestoren der „Alten Post“ am Marktplatz, Manfred Gebert und Ewald Mack zuteil.

Dieses Prädikat wurde ihnen zugesprochen, weil sie, zusammen mit der Stadt und dem Land Baden-Württtemberg dazu beitragen, dass die bedeutsame, denkmalgeschützte Bausubstanz erhalten werden konnte.  18.)

 

Heureka! So oder so ähnlich dürfte sich der Elsenzer Jürgen Stamm gefühlt haben, als seine Firma in diesem Jahr mit dem bayerischen Staatspreis für besondere technische Leistungen im Handwerk ausgezeichnet wurde.

Auf der Sonderschau „Innovation gewinnt!“ hatte die Firma im März auf der internationalen Handwerksmesse in München flexibles und modulares Geländer- und Zaunsystem vorgestellt.   18.)

 

Die Stadtwerke Eppingen

feiern ihren ersten Tag der offenen Tür am 7.3.2015 in der Brettener Straße 30.

Erfreulich entwickelt hat sich die Kundengewinnung.

Besonders geschätzt wird das Angebot von Öko-Strom aus der Region. Zufriedenstellnd ist das Gasgeschäft, wo die Stadtwerke sogar Grundversorger sind, dank der Übertragung von 1.100 Kunden aus dem Erdgas Südwest-Bestand.

Auch die Stromgewinnung aus Fotovoltaik-Anlagen wurde kräftig ausgebaut.

Auf dem Dach der neuen Rollsporthalle des Rad- und Rollschuhvereins wurde eine Anlage mit einem Investitionsvolumen von 120.000 Euro in Betrieb genommen und im Wirtschaftsplan sind weitere Gelder für den Ausbau von Öko-Strom eingestellt. Insgesamt sind für das nächste Jahr 650.000 Euro vorgesehen, um das Strom- und Gasnetz sowie die Ressourcen für die regenerative Energiegewinnung auszubauen. 

Das Logo lautet: „Energie.Nah.Klar.“   18.)

 

Bürgerversammlungen

werden in allen Stadtteilen durchgeführt, um die Bewohner auf alle gesamtstädtischen Gesamtprojekte zu informieren.

Im November 2015 werden in der Stadhalle über die neuen Planungen eines Parkhauses in der Wilhelmstraße informiert.

Eine weitere Information erfolgt, ebenfalls im November über die Unterbringung von Flüchtlingen.

Hierbei warb das ökumenische Bündnis „Gemeinsam in Vielfalt“. 

Mehrere bürgerschaftliche Netzwerke, wie dies Arbeitskreise „Asyl in Eppingen“ oder Adelshofen setzen ihre Projekte bereits erfolgreich um. 10.)

 

Am 13. November 2015 erfolgt ein Terroranschlag in Paris.

Eppingen setzt die Deutsche und Französische Flagge am Makrplatz auf Halbmast, unter dem Motto „Nous sommes unis“.     10.)

 

Die Aufnahme von Flüchtlingen

aus den Krisengebieten in Nahost wird in der Eppingen Kommunalpolitik groß geschrieben.

Dabei bewährt sich die Integrations- und Seniorenstelle, die 2011 gegründet wurde 18.)

 

Zehn Sportvereine veranstalten die Aktion „Integration durch Sport“

im September, um Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien und anderen Schichten für den Sport zu interessieren  18.)

 

Das Projekt „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“

wird gegründet.

Dafür wurde eine Personalstelle zur Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit geschaffen, die bei der evangelischen Kirche geführt wird.  18.)

 

Mehrere Bürgerversammlungen

mit den Themen Gartensachau 2021, Parkhaus in der Wilhelmstraße, Asylbewerber, Bau neuer Asylantenunterkünfte finden 2015 unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt.    18.)

 

Die Gartenschau in Mühlacker

wird durch den Gemeinderat besucht, auch um sich Anregungen für 2021 zu holen.  

Auch Eppinger Senioren und Seniorinnen waren dort.  18.)

 

Patrick Essig, neun Jahre lang Leiter der Grundschule Adelshofen und ab 2013 kommissarisch auch Leiter der Grundschule in Elsenz verläßt uns mit seiner Familie nach China.   18.)

2015

Bahnhof Eppingen

Im November 2015 wird die Einweihung des sanierten Eppinger Bahnhofs mit einem Festakt und anschließendem Tag der offenen Tür vorgenommen.

Die projektierten Sanierungskosten von 2,3 Millionen Euro erhöhten sich auf zuletzt 2,7 Millionen Euro, weil die Sanierung im Bestand mit dem Hausschwamm, den maroden Bodenplatten und der aufwändigen Restaurierung der Sandsteinfassade einige Überraschungen in sich barg.

Der wieder belebte Bahnhof wird zusammen mit dem zur Gartenschau neu gestalteten Bürgerpark Bahnhofswiesen frische Impulse in die Stadt bringen.    18.)

2015

 

Die Eröffnungsveranstaltung zum europaweiten „Tag des offenen Denkmals“ findet in diesem Jahr, für ganz Baden-Württemberg,  in Eppingen statt.

In diesem Jahr unter dem Motto „Handwerk, Technik,  Industrie“.

Gefeiert wurde die Eröffnung als „Nacht des offenen Denkmals“ mit fast 40 Einzelveranstaltungen in der Altstadt.

Der Eppinger Bahnhof stellte die passende Kulisse für die offizielle Feier dar, steht doch die Eisenbahn als bedeutsame handwerklich-technische Errungenschaft für die Industrialisierung schlechthin.

Rechtzeitig zum Denkmal-Tag wurde die Wallfahrtskapelle auf dem Ottilienberg zum „Denkmal des Monats September“ ernannt.      18.)

 

„Denkmal des Monats September“ darf sich die Wallfahrtskapelle auf dem Ottilienberg dieses Jahr nennen.   18.)

 

Die dritte Etappe der „Tour de Ländle“ des Südwestrundfunks

und der EnBW startet am 1. August in Eppingen.

Mit etwa 500 Erlebnisradlern und rund 170 Sportlern rollte die Tour von Eppingen nach Bretten durch den landschaftlich rezvollen Kraichgau.

Neben der Stadt Eppingen, die mit einem Infostand vertreten war, präsentierten sich auch die Volksbank Kraichgau-Wiesloch-Sinsheim, die tolle Fahrradsouvenirs für die Sportler dabei hatten, und das Sportartikelgeschäft Intersport Zimmermann.

Die umliegenden Cafés am Eppinger Marktplatz rundeten das Angebot mit einem Frühstück ab.    18.)

 

Gut etabliert hat sich die fünfte Jahreszeit in Eppingen.

Der altbewährte Nachtumzug, der gemütliche Leiergassenumzug und der beliebte Wicker-Wacker-Fasching in Rohrbach zogen wieder viele Karneval-Vereine und –Freunde nach Eppingen. 18.)

 

Stadträtin a.D. Else Zorn  verstirbt

am 23. Oktober im Alter von 75 Jahren.

Mit Ihr verliert die Stadt eine Persönlichkeit, die sich als Mitglied des Gemeinderates von 1975 bis 2004 bleibende Verdienste für ihre Heimatstadt erworben hat.

Neben ihrer langjährigen kommunalpolotischen Tätigkeit war ihr  soziales und kulturelles Engagement weit über die Grenzen von Eppingen hinaus bekannt.

Sie erhielt für ihre überragenden Dienste im Jahr 2007 das Bundesverdienstkreuz.

Bei ihrem Ausscheiden aus dem Gemeinderat wurde sie mit dem Wappenteller der Stadt geehrt.   18.)

 

In Paris erfolgt am 7. Januar 2015 ein Terroranschlag in der Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo"

Die Attentäter töten zwölf Menschen.    19).

2015

 

 

2016

 

Brettener Straße

ist fertiggestellt. Es wurden u.A. zwei feststehende und ein versenkbarer Poller eingebaut, um Sperrungen, evtl. an Wochenden sporadisch durchführen zu können.    19).

März 2016 

 

Der Verein für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing  ruft den lokalen Einzelhandel zur Teilnahme am Projekt "Eppinger Qualitätsoffensive 2.0" auf.

Vor dem Hintergrund von Einkäufen in großen Shoppingcentern und im Internethandel steht der lokale Einzelhandel vor großen Herausforderungen.

Der Verein will damit die Verkaufsentwicklung des Eppinger Einzelhandels fördern und ihn mit professionellen Einzelberatungen und anschließenden Handelsempfehlungen, sogenannten "Storechecks" unterstützen.

Die Auftaktveranstaltung fand am 29. Februar 2016 im Bürgersaal des alten Rathauses statt.    19).

2016

 

Ausstellung Tür und Tor

Eine Schau mit Exponaten aus der Sammlung von Frank Dähling umfasst 500 Jahre Kulturgeschichte rund um den Eingang des Hauses in der alten Universität.

Rechtzeitig vor Schließung der Ausstellung am 28.3.16 ist ein 14-seitiges großformatiges Leporello mit  seiner stilgeschichtlichen Entwicklung und Abbildungen der wichtigsten Exponate erschienen.    19.)

März 2016

Erich Pretz, Alt-Oberbürgermeister,   wird am 9.1.2016 75 Jahre alt.                  18.)

2016

 

 

Himmelsleiter

Mit einem Helferfest wird die Himmelsleiter, nach ihrer Renovierung am 30.4.2016 offiziell eingeweiht.

Die Graben- und Wallanlage am Nordostrand des Hornbuckels entstand Ende des 17. Jahrhunderts im Zuge der Erbauung der Eppinger Linien.

Rund 30 Mitglieder der Sektion Eppingen des Deutschen Alpenvereins unter der Projektleitung von Klaus Zürner haben in ehrenamtlicher Aktion diesen Aufstieg erneuert.

In über 500 Arbeitsstunden in 33 Arbeitseinsätzen sind die 202 Stufen nun umfassend instand gesetzt worden.

Der Höhenunterschied beläuft sich auf stolze 87 Meter.

Eichenbretter, Edelstahlanker, 408 U-Stahlpfosten, 816 Schrauben, ca. 12 Tonnen Splitt wurden verbaut und versprechen einen lang andauernden Erhalt des historischen Weges.

Knapp 5.000 Euro hat die Erneuerung gekostet. Nur durch die Kooperation mit Sponsoren und Firmen sowie die ehrenamtlichen Aktionen des DAV Eppingen konnte der Kostenrahmen gehalten werden.  

Zur Abrundung soll noch eine Holzbrücke gebaut werden.   

Am Fuße der Himmelsleiter ist ein Krabbennest aufgestellt.

Rolf Maier arbeitete aus einem Holzstamm "Klausi" heraus, wie von ihm der Eppinger Mistkrab genannt wird.

Ebenfalls ist am Fuße der Himmelsleiter ein Krabbennest und der Schutzwall des Türkenlouis mit einem sogenannten Verhack und Palisaden ein Stück weit originalgetreu nachgebildet worden.     19).

2016

 

Sportabzeichen

151 Sportlerinnen und Sportler konnten für das Jahr  2015 durch Stützpunktleiter Heiner Vogel vom Turnverein 1865 beglückwünscht werden.

76 Erwachsene (32 Neuverleihungen, 44 Wiederholungen).

75 Jugendliche (62 x Gold, 10 x Silber, 3 x Bronze) konnten das Sportabzeichen in Empfang nehmen.    19).

März 2016

 

Freiwillige Feuerwehr  Mühlbach

erhält einen neune Mannschaftstransportwagen (MTW), Ford Transit mit 8 Sitzplätzen. 

Das Fahrzeug ist zugleich das Führungsfahrzeug des Löschzuges Süd der Gesamtwehr Eppingen.    19).

März 2016

 

Landtagswahl

für Baden-Württemberg findet am 13. März 2016 statt.

In Eppingen mit Eingemeindungen sind 15.213 Wahlberechtigte zur Wahl zugelassen.

Insgesamt gehen 10.456 Einwohner zur Wahl .

Winfried Kretschmann  von den Grünen feiert einen grandiosen Erfolg.

Die CDU erreicht das schlechteste Ergebnis aller Zeiten in Baden-Württember, Grün-Rot verliert die Regierungsmehrheit, die AfD ist stärker als die SPD.  

Die Grünen bilden zusammen mit der CDU eine neue Koalition und gehen mit dieser Konstellation in die Geschichte Baden-Württembergs und Deutschlands ein.   19).

2016

 

 

Asylbewerber

13 minderjährige Asylbewerber finden in der Villa Zorn in der Kaiserstraße ein vorläufiges Zuhause.

Sie stammen aus Syrien, Afghanistan und Benin und wurden der DHJN (Diakonische Jugendhilfe Heilbronn) zugewiesen.

Nur durch eine gemeinsame Zusammenarbeit zwischen dem Landratsamt Heilbronn als Kostenträger, der DHJN und der Stadt ist dies möglich.

Der Vermieter des Hauses, Dirk Hartmann hat die "Villa Zorn" mit einem langjährigen Mietvertrag zur Verfügung gestellt.   19).

März 2016

 

Vereinsmedaille der Stadt Eppingen in Silber

Sie wird im März 2016  an Friedlinde Welz und Frank Stroh vom VdK Eppingen verliehen.

Frau Welz war bisher stellvertretende Vorsitzende, Frank Stroh Ortsverbandsvorsitzender des VdK Eppingen.   19).

2016

 

Bürgerversammlung

zum Thema Parkhaus findet am 5.4.2016 statt. Es werden neue Konzepte vorgestellt.

Die rund 100 anwesenden Bürger sprechen sich für die Variante 4 mit einer Stellplatzbreite von 2,70 Meter aus.

Der Gemeinderat hat am 26.4.2016 einstimmig diese Variante beschlossen.

Die Gesamtkosten liegen bei ca. 3,9 Millionen Euro.     19).

2016

Parkhaus Wilhelmstraße

Im März 2016 wurden im Gemeinderat drei neue Planungsvarianten vorgestellt.

Diese wurden am 5. April in einer Informationsveranstaltung mit interessierten Bürgern diskutiert.

Dazu hatten sich etwa 100 Einwohner in der Stadthalle eingefunden. Die Einwohner sprachen sich für eine Stellplatzbreite von 2,70 Meter aus.

In dieser Variante war auch der Wunsch einer Bürgerinitiative berücksichtigt, die Verkehrsbelastung in der Ludwig-Zorn-Straße zu begrenzen, indem dort nur eine zweite Zufahrt, jedoch keine Ausfahrt angeboten werden soll. Damit wird der Hauptverkehr auf die Wilhelmstraße gelenkt.

Auch der Gemeinderat hat sich anschließend für diese Variante mit 200 Parkplätzen, weniger als vorher geplant,

ausgesprochen.

Am 29. November vergab der Gemeinderat den Auftrag für die erforderlichen Rückbauarbeiten auf dem Parkhausgelände. Damit geht das Projekt in die Realisierungsphase.

2016

Rad- und Rollschuhverein Eppingen

Klaus Wagner wird im März mit der Ehrennadel des Badischen Sportbundes geehrt.     19).

2016

 

Turnverein 1865 Eppingen

Fünf neue Ehrenmitglieder werden  im März 2016 ernannt:

Karin Ehehalt, Klaus Föhringer, Dieter Friederich, Karlheinz Mayer und Reiner Vorberger.    19).

2016

 

Flüchtlingsunterkünfte

stehen vor der Fertigstellung im April 2016.

In Elsenz, Richen und Rohrbach stellt das Landratsamt Heilbronn  die entstehenden Unterkünfte vor.

Gegen Mitte Mai 2016 wird die Anlage in Rohrbach von 28 Personen bezogen, dann folgen Elsenz und Richen mit jeweils 34 Plätzen.

Die Anlage in Eppingen in der Frauenbrunnerstraße wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016 fertig.   19).

2016

 

Eppinger Festwochenende am 23. und 24. April 2016

findet statt.

Nach der Aufstellung des Zunftbaumes durch die Handwerker und Kraichgaumeister am Samstag, erreichten die  ca. 150 Teilnehmer der 3. Ausfahrt "Eppinger Altblech zeigt sich" gegen 16 Uhr den Marktplatz.

Aufgrund des anhaltenden Regens wurden die Festansprachen und das anschließende gemütliche Beisammensein kurzfristig in die Versandhalle der Palmbräu verlegt werden.

Dort wurde auch gleichzeitig ein Brauereifest anlässlich "500  Jahre Reinheitsgebot" abgehalten.

Am Sonntag war verkaufsoffener Sonntag und das Bärlauchfest auf dem Marktplatz angesagt.     19).

2016

 

Ottilienberglauf des TV 1865 Eppingen

Er findet am 23..4.2016 mit insgesamt 400 Teilnehmern bei strömendem Regen statt.    19).

2016

 

Oscar für einen Eppinger

Der begehrteste und berühmteste Filmpreis, der "Oscar" ging an einen Mann aus Eppingen.

Der Eppinger Christoph Bregler (48) und sein amerikanischer Kollege Ronald Mallet wurden in der Kategorie "Science and Technology" mit dem Academy Award ausgezeichnet.

Belohnt wurde die Konzeption und Entwicklung des "Industrial Light & Magic Geometry Tracker", der bereits in zahlreichen Filmen und zuletzt in "Star Wars 7" zum Einsatz kam.

Mit dem Tracker ist es möglich, digitale und reale Elemente innerhalb einer Szene hocheffizient und glaubhaft zu kombinieren.

Bevor Christoph Bregler in die Filmindustrie einstieg, war er an den Universitäten New York, Stanford und Berkeley wissenschaftlich tätig, und erarbeitete sich auch dort immer wieder hochrangige Preise.

Nach dem Abitur studierte er in Karlsruhe, ehe er vor 25 Jahren in die USA wechselte.

März 2016

 

Eppinger Lexikon

Es existiert seit März 2016

und stellt die Chronik und Geschichte der Stadt Eppingen und seinen Eingemeindungen dar.

Ebenso sind, begleitend dazu, wichtige Ereignisse in Baden, Deutschland und der ganzen Welt dargestellt.

 Das Lexikon ist on-line unter

"Google" 

- Eppinger Lexikon -

anzuschauen.

 Es ist geordnet und abrufbar nach:

a.)   Alphabet

b.)   Zeitleiste

c.)   Stadtgeschichte

d.)   Ergänzendes 

 Über "Kontakt" können von Benutzern weitere Vorschläge über interessante Daten an den Autor gemeldet werden.

Für schnelle Suche nach Begriffen ist eine Suchleiste eingerichtet.

Zusammengetragen, sortiert und verfasst wird es immer aktuell durch Jürgen Kobold, Eppingen.

Der Homepagegestalter ist Konrad Plank, Eppingen.

Beide sind Beiratsmitglieder der Heimatfreunde Eppingen e.V.

2016

 

Anwohner der Leiergasse und Vertreter des Gemeinderates und der Verwaltung haben am 30. Mai 2016 den fertigen Ausbau der Leiergasse  mit Küfer-, Hafner- und Ölgasse nach Abschluss der Sanierungsarbeiten in einer Feierstunde eingeweiht.

Mit fast 4.000 Quadratmetern Fläche war es eine der größten Sanierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre in der Eppinger Innenstadt.       18.)

2016

 

Der bestehende Wirtschaftsweg zum Adelshofener Friedhof wurde ausgebaut und mit Asphalt versehen. Es steht jetzt, vor allen Dingen für Seniorinnen und Senioren, die auf die Benutzung eines Rollators angewiesen sind, ein wirklich Barrierefreier Zugang zum Friedhof zur Verfügung.         18.)

2016

 

Der Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Eppingen, Manfred Tschacher,  feiert am 15. Mai 2016 sein 25-jähriges Priesterjubiläum.     19).

2016

 

Der Eppinger Computertreff findet  am 12. Mai 2016 zum 25. Mal statt.   19).

2016

 

Die Wirbelsäulen-Männer-Gruppe der LandFrauen Eppingen feiert 2016 sein 15-jähriges Bestehen       19).

2016

 

Eine Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Eppingen im Gewann Hellberg wird das erste von sieben Kompetenzzentren des Landesverbandes für Obstbau, Garten und Landschaft (LOGL).

Dieses Zentrum wurde am 12.05.2016 durch LOGL-Geschäftsführer Rolf Heinzelmann, Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Oberbürgermeister Klaus Holaschke und OGV- und Eppinger LOGL-Chef Erhard Hahn eröffnet.

Neben Eppingen sollen weitere in Mühlacker, Emmendingen, Neuhausen ob Eck, Biberach, Schwäbisch Gmünd und Kiebingen folgen.

Die Entscheidung für das landesweit erste Zentrum "Competenz-Centrum für Obst und Garten (CCOG) ist im Hinblick auf die Gartenschau im Jahr 2021 bewusst gefallen.

Der OGV hat bereits 1997 die Anlage aus Ausgleichsfläche angelegt und seitdem gepflegt und stetig erweitert.

Neben der Pflege ist auch die Verwertung ein wichtiges Thema, im vergangenen Jahr hat der Verein erstmals eigenen Most produziert. Saft und Cidre werden ebenfalls gemacht.

"Wir wollen nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zeigen, was man mit Obstgehölzen alles machen kann", erklärte LOGL-Präsident Erhard Hahn, der den Eppinger Verein leitet.

Baden-Württemberg hat die größten Streuobstbestände in ganz Europa.

"Das ist unser Thema" sagte Regierungspräsident Schmalzl bei der Einweihung und sicherte die Unterstützung des Landes zu.

Wie zu erfahren war, wird die Stadt Eppingen eine leerstehende Scheune an der neu gestalteten Leiergasse für die Unterbringung einer hydraulischen Doppelkorb-Most-Presse der "StreuObstler", wie sich inzwischen die Interessengemeinschaft zur Herstellung des edlen Saftes nennt, bereithalten, um den Saft zu erzeugen. 

" Mostmeister", der für die Presserei und Geschmacksnote des Mostes zuständig ist, ist Rudolf Mayer-Ullmann.

19)., 10).

2016

Winterlinde

Die Winterlinde wird zum Baum des Jahres 2016 ernannt.

Förster Michael Meny zeigt in der Veranstaltungsreihe "Abendspaziergang in der Natur" des WaldNetzWerk e.v.  am 20. Mai 2016 den vielen Interessierten diesen seltenen Baum im Eppinger Stadtwald   19).

2016

Eppinger Mostbesen

Der erste Eppinger Mostbesen findet am 22. Mai 2016 in der Ehehaltschen Scheune in der Adelshofenerstraße statt.

Veranstalter sind die StreuObstler, die Bewirtung erfolgt durch die LandFrauen    19).

Sprungmeeting

Das 20. nationale Sprungmeeting des Turnvereins Eppingen findet am 26. Mai 2016 statt.

Es finden Wettkämpfe im Dreisprung und Hochsprung der Frauen und Männer statt.

Die Ergebnisse werden zur Qualifikation für Olympia, Weltmeisterschaft und Europameisterschaft gewertet.     19).

2016

Trecker-Treck

Die Schlepperfreunde Adelshofen führen jährlich im Mai ein solches Treffen durch.

Erstmals fand dieses Treffen 2006 statt.

Das 10. Treffen findet am 25.5.2016 statt.     19).

2016

VfB Eppingen

Die erste Mannschaft des VfB wird Landesligameister 2016 und steigt in die Verbandsliga Rhein/Neckar auf

2016

Die erste Mannschaft wird in diesem Jahr Stadtmeister. Auf dem vereinseigenen Gelände, dem Hugo-Koch-Stadion verfolgten viele  Zuschauer spannende und faire Spiele.

Am Ende kämpften die Spieler der 1. und 2. Mannschaft des VfB Eppingen für die ersten beiden Plätze. Die erste Mannschaft gewann mit 6:1.               18.)

2016

Ein Beach-Volleyballturnier findet am 11. und 12.6.2016 im Kolping Freizeitgelände statt.     19).

2016

Unwetter mit Starkregen mit Überflutungen

In der Nacht vom 24. auf den 25. Juni wird im nördlichen Teil der Stadt, hauptsächlich die Talstraße,  Emil-Thoma-Straße,  Bräunlingstraße, Orchideeenstraße  und die Spitzgärten durch eine Überflutung mit Wasser und Schlamm sehr stark in Mitleidenschaft gezogen. Schlammlawinen aus umliegenden Ackerflächen verursachten immense Schäden.

Dasselbe Bild bot sich in Adelshofen.

Niederschläge von über 58 Liter Wasser je Quadratmeter setzten nachts um ein Uhr derart ein, dass ein Großeinsatz der Feuerwehren, der fast 24 Stunden dauerte, erfolgte.

Zeitweisewaren 235 Feuerwehrleute aus unserer Gesamtstadt und den Nachbarwehren aus Gemmingen, Ittlingen,Schwaigern, Niederhofen, Brackenheim und Bad Friedrichshall sowie das Technische Hilfswerk aus Heilbronn im ganzen Stadtgebiet im Einsatz. Schnell reagierte die Stadtverwaltung. Noch während des Katastropheneinsatzes wurden Container zur Müllentsorgung aufgestellt.

2016

KinderKulturWoche

veranstaltet durch die Kinder- & Jugendförderung Eppingen findet vom 1. bis 5. August 2016 statt.    19).

2016

Eulenhorst-Hütte

Die heutige Eulenhorst-Hütte wurde 1966/67 von Waldforstrat Helmut Willert erbaut und stand im Rohrbacher Forstwald, 800 m von der  Marienkapelle entfernt. Ab 1985 erfuhr sie überhaupt keine Nutzung mehr.

2015 entstand die Idee, diese Hütte wieder zu aktivieren.

Während des Winters 2015/16 wurde sie durch die Initiatoren Georg Heitlinger und Josef Kuhmann am Birkenwaldrand, wo sich von 1940-45 die Radarstellung "Eulenhorst" der deutschen Luftwaffe befand, wieder neu installiert.

Die Einweihung fand am 17.7.2016 statt.    10.)

Internet-Empfang in Eppingen         

Die Stadt Eppingen installiert im Juli 2016 am Marktplatz und Ludwigsplatz je einen W-Lan-Punkt, für kostenlose Internetnutzung für Stadtbesucher.

Der Zugang lautet: "Energie.Nah.Klar".

2016 

Neue Außenanlage am Kindergarten St. Bernhard in der Talstraße. 

Auch der zweite Bauabschnitt kann als voller Erfolg angesehen werden.

Es entstanden, geplant vom Schwaigerner Landschaftsbüro Hink im hinteren Gartenbereich der Kindertagesstätte drei Spielniveaus mit unterschiedlichen Funktionen.

Verbunden sind sie mit einer Treppenanlage und im westlichen Randbereich wurde ein Wasserlauf mit Wasserpumpe angeordnet.

Eine großzügige Belagsfläche am Kindergartengebäude bietet Raum für Bewegung und freies Spielen.                18.)

2016

Frau Rita Dieffenbacher verstirbt im Juli im Alter von 85 Jahren

2016

Moritz Eppinger

Angesehener Rechtsanwalt und Synagogenrat in Eppingen. Er kämpfte für die Gleichberechtigung.

Er wurde als Sohn des Metzgers Isaak Eppinger und seiner Ehefrau Regina, geborene Jakobsohn am 16. September 1800 in Eppingen geboren. Sein Elternhaus stand direkt neben der Alten Synagoge an der Brettener Straße.

Zunächst strebte er die badische Beamtenlaufbahn an und legte 1824 das sogenannte Skribentenexamen mit dem Ergebnis "vorzüglich befähigt" ab.

Die Aufnahme in den Staatsdienst wurde ihm jedoch vom Ministerium des Innern verwehrt.

Die Gleichberechtigung der Juden steckte noch in den Anfängen.

Die Aufnahme in den Staatsdienst wurde erst mit dem Emanzipationsgesetz von 1862 möglich gemacht.

Er entschied sich für das Jura-Studium an der Universität Heidelberg.

Nach bestandener Staatsprüfung ließ er sich in Eppingen als Rechtsanwalt nieder.

Seit 1844 bis zu seinem Lebensende gehörte er dem Synagogenrat an, dessen größte Aufgabe der Neubau einer Synagoge für die wachsende Gemeinde wurde.

Er war ein angesehener Rechtsanwalt in Eppingen und Umgebung, der sich für die Gleichberechtigung der Juden einsetzte.

Als guter Redner und Vertreter der jüdischen Gemeinde war er bei offiziellen Anlässen der Stadt gerne gesehen.

Rabbiner L. Schlessinger bezeichnete ihn bei der Trauerrede an seinem Grab 1878 als einen "höchst würdigen Mann, als Mensch, als Israelit und als Beamter".

Ein Porträt von ihm, als 32-jähriger, als Ölbild auf Leinwand, gemalt von August Bootz, hängt seit August 2016 in der alten Universität.     19).

1800-1878

Der Kartoffelmarkt 

findet zum achtzehnten Mal statt am 27./28.8.2016.

Der Fassanstich, als Premiere erstmals vom Vorsitzenden des Stadtmarketings, Markus Lahme,  vorgenommen, endet im Schaumbad - die hohen Temperaturen an diesem Tag sind daran Schuld. "Zu großer Überdruck" weiß Wolfgang Scheidtweiler, der Palmbräu-Chef legt selbst Hand an, und schließlich fließt das Freibier.    19.)

2016 

Reinhard Ihle erhält anlässlich seines 60. Geburtstages am 4.9.2016 die Landesehrennadel für seine Verdienste um die Heimatkunde. Er gehört seit 2004 dem Gemeinderat an.    19).

2016

Giselbert Seitz, Ortsvorsteher in Richen, wird am 20. Juli 60 Jahre alt.       18.)

2016

Frieder Fundis, Ortsvorsteher von Mühlbach wird am 8. Dezember 2016 70 Jahre alt.

Günter Weigel, der langjährige Kapitän der Hellbergschule schied zum Ende des vergangenen Schuljahrs aus dem Berufsleben aus.

Günther Weigel war über 40 Jahre im Schuldienst, davon 25 Jahre als Konrektor und Rektor der Hellbergschule.

Er ist weiterhin als Stadtrat für die SPD-Fraktion tätig, wo er 1989 einzog. Ferner war er von 1989 bis 2005 im Mühlbacher Ortschaftsrat. Seit 2009 ist er für den Wahlkreis Eppingen im Heilbronner Kreistag. Beim Musikverein Mühlbach hat er ein Jugendorchester aufgebaut und ist dort auch Ehrenvorsitzender.                  18.

Geschäftsführender Schulleiter

Uwe Wittwer-Gärttner wird in  dieses Amt am 1. August 2016 eingesetzt.

Der Leitende Schulamtsdirektor Werner Seibold vom Staatlichen Schulamt Heilbronn überreicht die Ernennungsurkunde.                         18.)

2016

Ein Leuchtturmprojekt ist die Sanierung der Ottilienbergkapelle, nicht umsonst war sie Denkmal des Monats im August 2015.

Davor lag das Kleinod brach, der kulturhistorische Wert nur einem kleinen Insiderkreis bewusst.

Mit den Sanierungsarbeiten, die im vergangenen Jahr aufgenommen wurden, rückt diese Perle auf dem Eppinger Hausberg immer mehr in den Blickpunkt.

Mit den Hinweistafeln, die der Verein für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing spendiert hat, können Besucher sich den Ottilienberg und die Kapelle informieren.     18.)

2016  

Über eine neue Kletterwand freuen sich seit dem vergangenen April die Kinder im evangelischen Kindergarten in der Waldstraße. Auf Anregung der Hoteliersfamilie Krepp vom Eppingen Villa Waldeck beteiligte sich die Hotelkooperation "Familotel" mit 2000 Euro am Projekt. Die Stadt Eppingen hat gerne 2000 Euro dazugegeben, um so die Beweglichkeit und motorische Entwicklung schon im  jüngsten Alter zu befördern.                      18.)

2016    

Die Stadt wird bestehende Wanderwege einheitlich ausschildern und offensiv vermarkten. Inhaltlich wird mit einer einheitlichen Wegebeschilderung die notwendige Basisinfrastruktur geschaffen, die die Region im Beriech Aktiv und Wandern deutlich aufwertet und nach vorne bringt. Die Kosten für die Wanderwegebeschilderung belaufen sich auf rund 34.000 Euro. In einem zweiten Schritt sollen die dann einheitlich beschilderten Wanderwege mit einer eigenen Wanderkarte für Eppingen vermarktet werden.                    18.)

2016

Eppinger Stadthalle

Sie ist über 40 Jahre alt, ursprünglich als Übergangslösung gedacht und heute aus dem städtischen Gebäudeensemble nicht mehr wegzudenken.

Landesbühne, Kleinkunstfestivall, Konzerte, Versammlungen, Fasching, schulische Veranstaltungen, Vereinsveranstaltungen - das ist ihr Metier.

Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, in einem ersten Bauabschnitt die WC-Anlagen, das Foyer, Türen und die Fenster an der Nordfassade zur Schmiedgrundhalle hin zu erneuern.

Im kommenden Jahr werden die Arbeiten fortgesetzt. Dann werden die Fassade, die Lüftungsanlage und der Innenraum der Halle erneuert.

Für die gesamte Maßnahme wird die Stadt dann über zwei Haushaltsjahre verteilt 1,4 Millionen Euro verwenden.              18.)

2016

Mammut Biomarkt

Eröffnet seine 6. Filiale in Baden-Württemberg in Eppingen, in der neu gestalteten Kaiserecke in der Wilhelmstraße am 1.12.2016

2016

Wohnen an der Waldstraße

Als Schwergewicht bei der Schaffung von Wohnraum in Eppingen stellt sich das Investorenauswahlverfahren "Wohnen an der Waldstraße" dar.

In einem zweistufigen, offenen Verfahren zur Grundstücksveräußerung konnten in der ersten Runde Arbeitsgemeinschaften aus Investor und Architekt sich auf die eingeworfenen Grundstücke neben dem Bolzplatz in der Waldstraße bewerben.

In einer zweiten Runde werden die Planungskonzepte und die Kaufpreisangebote einer Fachjury zur Bewertung vorgelegt.

Ziel des Wettbewerbs ist die Realisierung von funktionalen und gestalterisch hochwertigen Geschosswohnungen.

Als städtebauliche Empfehlung stellte das Stuttgarter Architekturbüro Wick + Partner im vergangenen Jahr ein Konzept für das 45 Ar große Areal vor.                      18.)

2016

Baulandumlegung

Immer wichtiger wird die Innenverdichtung, da nicht immer mehr Ackerflächen als Bauland umgelegt werden können.

Daher hat die Stadt in  diesem Jahr bereits einen Spielplatz in Richen und in Rohrbach als Baugrundstücke umgewidmet, nachdem sie im Wohnbaugebiet nicht mehr als solche verwendet wurden und die städtische Spielflächenleitplanung sich auf zentrale Flächen konzentrieren will.

Mit der Erschließung des Baugebietes "Wolfsgasse" geht ein Wunsch des Elzener Ortschaftsrates in Erfüllung. Auf rund einem Hektar können zwölf neue Wohnbaugrundstücke entstehen. Den Preis für die fünf städtischen Bauplätze hat der Gemeinderat Ende November auf 180 Euro je Quadratmeter festgesetzt.

Die Baugenossenschaft Familienheim wird in zwei Mehrfamilienhäusern zehn barrierefreie Wohnungen in der Leiergasse auf dem ehemaligen Kepner-Areal schaffen. Der Geschäftsführer Anton Varga schätzt die Investition auf 1,8 bis zwei Millionen Euro.

Insbesondere für junge Familien und Senioren mit weniger Einkommen werden diese Wohnungen ein ansprechendes und hilfreiches Angebot sein.                               18.)

2016

In einer Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen des DLRG Eppingen wurde an Karlheinz Roth und Volker Weselin die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg überreicht.

Karlheinz Roth erhielt bereits für 40-jährige Mitgliedschaft bei der DLRG das Verdienstabzeichen in Gold im Jahr 2010, für seine mehr als 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit die Vereinsmedaille der Stadt Eppingen in Gold.

Volker Weselin gehört der DLRG Eppingen ebenfalls über 40 Jahre an. Als Lehrscheininhaber ist er seit 1973 in der Schwimmausbildung und auch über den Ortsverein Eppingen hinaus ehrenamtlich engagiert. Seit 2003 amtiert er als Vorsitzender des DLRG-Bezirks Rhein-Neckar.               18.)

2016

Der Eppinger Frank Pitz überreichte an den Kinderhilfsfonds Kraichgau eine Spende von 2.000 Euro.

Anstelle von Geschenken zu seinem 50. Geburtstag bat er um Spenden für eine karikative Einrichtung.             18.)

2016

Die Evangelische Stiftung Lichtenstern weiht im September weitere vier stationäre Wohnplätze für Menschen mit Behinderung in der Orchideenstraße ein.                           18.)

2016

Der Bau neuer Wohncontainer für Flüchtlinge wurde, nachdem die Zahl der Flüchtlinge im Laufe des Jahres stark rückläufig ist, in den Stadtteilen Kleingartach, Mühlbach und in der Frauenbrunnerstraße auf Eis gelegt.

Derzeit sind Flüchtlinge in der Eppinger Elsenzstraße und in den Stadtteilen Adelshofen, Elsenz, Richen und Rohrbach untergebracht.

Im Mai bezogen 28 Personen die Unterkunft in Rohrbach, dann folgten jeweils 34 Personen in Richen und Elsenz. 

2016

Beim Kraichgauer Ehrenamtstag für Flüchtlingshilfe wurde die engagierte Arbeit der ehrenamtlichen Tätigkeiten am 4. Juni gewürdigt.

Ende November fanden sich ca. 35 Interessierte zum Ideen Workshop des Kommunalen Flüchtlingsdialogs "Wie kann eine Ehrenamtsbörse für die Stadt Eppingen aussehen?" im Eppinger Rathaus ein.                 18.)

2016

Ein neuer Kreisverkehrsplatz entstand, nach viereinhalb Monaten Bauzeit,  am Ortseingang von Richen an der Gemminger und Stebbacher Straße.

Er ist notwendig geworden, weil eine Ortsumgehung für Richen nach jahrzehntelangen Bemühungen gescheitert ist.        18.)

2016

Ein neues Einsatzfahrzeug, als Ersatz für ein altes,  mit Spenden von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen, wurde für den Arbeitskreis "Helfer vor Ort Kraichgau West" angeschafft. Aus vier örtlichen Vereinen Des DRK hat sich dieser Arbeitskreis gebildet.

Er ist seit 2007 im Einsatz und soll die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt überbrücken.

Es erfolgen ca. 500 Einsätze pro Jahr.                                 18.)

2016

Am Kreisverkehrsplatz an der Talstraße wurde nach erfolgter Renovierung der "Mann auf dem Hocker" wieder installiert.   18.)

2016

Im Stadt- und Fachwerkmuseum "Alte Universität" entsteht im Dezember eine Mittmach-Ausstellung "Dein Freund der Baum".

Hier erzählen Bäume ihre Geschichte.

Besondere Erlebnisse sind ein begehbares Baumhaus und ein Jägerhochsitz, verbunden mit einer Hängebrücke. Entlang des Holzweges erfahren wir, wie uns der Baum durch das ganze Leben begleitet.

Zahlreiche Workshops werden angeboten.                     18.)

2016

Der Sandsteinpfad in Mühlbach wird mit 123.000 Euro für einen weiteren Ausbau unterstützt.                             18.)

2016

Im Gewann Bienhälde wurde die Instandsetzung der dortigen Trockenmauer aus Sandsteinen fertiggestellt.      18.)

2016

Auf dem Hecker-Areal wurde der Startschuß für ein Zwanzig-Millionen-Projekt am 9. Juni durch den ersten Spatenstich gegeben. Es entstehen dort ein 2.800 Quadratmeter großer Edeka-Markt mit 190 Parkplätzen.

Er will ab Mitte 2017 rund 25.000 Artikel anbieten.

Im alten E-Center, auf der gegenüberliegenden Straßenseite entsteht dann ein Fachmarktzentrum mit Filialen von dm-Drogerie, Deichmann, KiK, Vögele, TeDi und ein Bäckereicafe des Kleingartacher Bäckermeisterbetriebes Keppler.                    18:9

2016

Im Industriegebiet Tiefental siedelt mit der Firma IPR - Intelligente Peripherien für Roboter GmbH ein neuer Wunschpartner ein.

Auf dem 13.000 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude sowie ein Produktions- und Montagegebäude. Der Neubau soll bis Februar 2017 fertiggestellt sein.

Es kommen dann 40 der insgesamt 80 Mitarbeiter dazu.                            18.)

2016

Das Mühlbacher Unternehmen Nivus macht für die geplante Firmenerweiterung den ersten Spatenstich am 15. November.

Es ist eine Verdoppelung der derzeit 80 Mitarbeiter geplant.                                    18.)

2016

Das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Wassy und Eppingen wird im Oktober gefeiert.

Höhepunkt war der Festakt mit 250 geladenen Gästen in der Stadthalle, mit der Erneuerung der Partnerschaftsurkunden.

Hierzu wurde auch eine Linde auf dem Wassy-Platz neu gesetzt.

Auf den Gräbern der verstorbenen Mitbegründern und Wegbegleitern Rüdiger Peuckert, Herbert Lentze und Friedrich Müller wurden Blumengebinde niedergelegt.                           18.)

2016

Eine 40-köpfige Delegation aus Eppingen war 5 Tage lang in der ungarischen Partnerstadt Szigetvár.

Es erfolgten dort die Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Schlacht zwischen Ungarn und Türken vor 450 Jahren.    18.)

2016

Der Pausenhof des Hartmanni-Gymnasiums soll mit einem Kunstwerk von Hinrich Zürn aus Gemmingen aufgewertet werden.

Es soll eine Stufenpyramide mit zwei unregelmäßigen Plateaus, auf denen sich die drei Buchstaben H, G, und E, als Abkürzung des Hartmanni-Gymnasiums erheben dort entstehen.

Grund ist das 50-jährige Bestehen des Hartmanni-Gymnasiums als Vollgymnasium.                           18.)

2016

Zahlreiche Investitionsprojekte für 2017 stehen mit der Verabschiedung des städtischen Haushalts am 29. November fest.

Mit auf der Liste stehen: Sanierung der Turnhalle im Rot, in Richen die Ortsentwicklung mit der Neugestaltung der Stebbacher Straße, die Erschließung eines Neubaugebietes für 40 Wohnbauplätze in Rohrbach.                            18.)

2016

Die Sanierung des Hauses Steingasse 4 ist ein Projekt, das im Vorgriff auf die Gartenschau gesehen werden kann. Das zweitälteste Wohngebäude  in Eppingen, die sogenannte Frankenburg, wird für rund 120.000 Euro durch die Stadt saniert.

Eigentümer des Gebäudes bleibt der Förderverein der Raußmühle.

Er sieht seine Aufgabe darin, das Haus für kommende Generationen zu retten und es für Besucher zugänglich zu machen und an einem anschaulichen Beispiel zu zeigen, wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben.                     18.)

2016

Als begleitende Maßnahme zur Gartenschau hat die Stadt eine Teilfläche auf einem kommunalen Grundstück in der Scheuerlesstraße als Kleingartenanlage gewidmet.

Es ist eine Kompensationsfläche für Gartengrundstücke, die in das Gartenschaugelände übergehen.

Eine weitere begleitende Maßnahme ist die Renovierung der Scheune Staub in der Leiergasse.                          18.)

2016

Radüberweg an der B 293 bei Rohrbach geht noch vor Weihnachten in Betrieb.

2016    19.)

Baubürgermeister Peter Thalmann feiert 20-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Eppingen.        19.)

2016

Lang Margarete

Sie zieht 1994 in den Gemeinderat der Stadt Eppingen ein.

1994

Sie erhält 2001 das Seidenwappen der Stadt Eppingen

2001

Sie steht als erste Frau überhaupt, der CDU als Fraktionsvorsitzende von 2004 bis 2014 vor.

2004

Sie erhält die goldene Vereinsnadel für ihre Tätigkeit im Ausschuss der Städtepartnerschaft Eppingen-Epping.

Als erste Frau wurde sie im April 2005 zur Konrektorin ernannt

2005

Sie erhält 2010 die Vereinsmedaille in Gold der Stadt Eppingen

2010

Sie zieht in den Kreistag ein.

Sie erhält im selben Jahr die Ehrenstele und die Ehrennadel des Gemeindetages für 20-jährige kommunalpolitische Tätigkeit.

Ihre Tätigkeit als Fraktionsvorsitzende der CDU im Eppinger Gemeindeart endet.

2014

Sie ist 40 Jahre lang an der Eppinger Realschule als Lehrerin tätig.

2015

Sie legt aus persönlichen Gründen im Dezember 2016 ihr Amt als Stadträtin nieder.

Von OB Holaschke erhält sie die höchste Auszeichnung der Stadt Eppingen, nach der Ehrenbürgerschaft, den Eppinger Wappenteller

2016                                                    19.)

Die Heimatfreunde zeichnen in einer Broschüre das Eppinger Jahr 1916 nach.                 19.)

2016

Eine zusätzliche "Halbe nach Fünf" wird am 28.12.16 von den Heimatfreunden angeboten und führt zu Orten, die 2016 im Mittelpunkt standen.

2016                         19.)

Eppingen hat 21.879 Einwohner am 31.12.2016.

Damit erreicht die Bevölkerungszahl einen Höchststand.

In der Kernstadt leben 11.297 Menschen

Mühlbach 2.075

Elsenz 1.930

Rohrbach 1.757

Kleingartach 1.679

Richen 1.670

Adelshofen 1.471     19.)

2016

 

2017

Die 13. Neujahrsansprache von OB Holaschke erfolgt am 1. Januar 2017 auf dem Marktplatz

2017                           19.)

Sperrmüllbeseitigung kann  ab 1.1.17 auch über Internet angemeldet werden.  Das entsprechende Bestellformular findet man auf der Homepage "www.landkreis-heilbronn.de/sperrmuell-online". Fragen dazu beantwortet die Abfallberatung unter Tel. 07131-994560   19.)

2017

Das neue Programm der Volkshochschule VHS für Frühjahr/Sommer 2017 ist erschienen Anfang Januar 2017                      19.)

2017

Bester deutscher Junghandwerker kommt aus Mühlbach.

Er heißt Sascha Friebe.

Die besten Nachwuchshandwerker aus der Region haben sich wieder im alljährlichen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) gemessen.                            

THM hat Ende 2016 den Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks gewonnen. Leistung lohnt sich.

THM steht für technische Kompetenz, praxisgerechte, hochverfügbare Maschinen und einen partnerschaftlichen Service.

Bericht der SWR Landesschau: Die THM recycling solutions GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft der Maschinenbau Ehehalt GmbH, einem Unternehmen mit mehr als 30 Jahren Know-how im Recycling-Maschinenbau.

THM beliefert seine Kunden mit praxisbewährten und hochverfügbaren Recyclingmaschinen, die optimal auf die Bedürfnisse der Recyclingbranche abgestimmt sind. Hohe Flexibilität, absolute Verlässlichkeit, schnelle Reaktionsfähigkeit und Top-Qualität – mit den typischen Tugenden eines unabhängigen mittelständischen Familienunternehmens begegnet THM den Herausforderungen eines anspruchsvollen Marktes.

Durch die ausschließliche Konzentration auf die Fertigung robuster, wirtschaftlicher Recyclinglösungen, mit einem hoch motivierten Team von qualifizierten, erfahrenen Mitarbeitern und mit gelebter Kundennähe ist THM für die Zukunft bestens aufgestellt. - See more at: http://www.eppingen.org/de/nachrichten/2016/12/Bester-deutscher-Junghandwerker-aus-Eppingen-Muehlbach.php#sthash.Hi9s7uIp.dpuf

2017

Der Eppinger Linienweg erhält auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart am 16.1.2017 das Gütesiegel des Deutschen Wanderverbandes.

Es trägt den Namen "Qualitätswege Wanderbares Deutschland".

Neben dem Neckarsteig bei Bad Wimpfen ist dies der zweite Wanderweg mit diesem Qualitätssiegel in der Region.

Das Portal "wanderbares-Deutschland.de" listet die in Deutschland prämierten Pfade auf.

Der Linien-Weg besticht durch die "Verbindung von Natur und Kultur".

2017

Die Volksbank-Kraichgau, wie sich jetzt nennt, wird 150 Jahre alt im Jahr 2017.

Zahlreiche Veranstaltungen sind vorgesehen  10).

2017

Olivia Tzschach wird im Januar 2017 mit einer persönlichen Bestleistung von 12,18 m im Dreisprung der weiblichen Jugend U18 Erste bei den baden-württembergischen Meisterschaften in Sindelfingen.

Sie schob sich damit vorläufig auf Rang eins der deutschen Bestenliste der U18.

Auf den Plätzen neun und elf landeten ihre Teamkameradinnen Céline Okemu (10,71m) und Anna-Lisa Weinröther (9,94m).

Über 60 m lief Tzschach zudem zum Vizemeistertitel in 7,74 Sekunden, im Vorlauf lief sie mit 7,68 Sekunden Bestzeit.

Ruven Renz holte sich mit 13,47 Metern die Silbermedaille im Dreisprung.

2017

Neue Erkenntnisse zum Baumanns'schen Haus präsentiert Heimatforscher Bernd Röcker:

Erbauer ist ein anderer als bislang angenommen, nämlich der Vater oder Großvater des Georgius Zieglerus.

Er studierte Anfang des 17. Jahrhunderts an der Universität Heidelberg, er machte später in Eppingen Karriere bis zum Schultheißen, war also eine Art Bürgermeister.

Er hat den "halben" Prachtbau geerbt, der Erbauer muss sein Vater oder Großvater, Hans Ziegler, ein überaus wohlhabender Metzger,  gewesen sein.

Das würde zumindest auch von den Initialen her passen. Ein "H" und ein "Z" sind über dem Türsturz eingraviert, dazu die Jahreszahl 1582 - und ein Beil, Zunftzeichen der Metzger.              17.)

2017

Die Medizinische Versorgung in Kleingartach ist wieder gesichert.

Dr. Beate Langosch-Sinz, 54 Jahre alt,  übernimmt die Arztpraxis in Kleingartach  Anfang Januar 2017.

Die Suche nach einem Nachfolger für Dr. Alexander Kraft hat mehr als ein Jahr gedauert.           17.)

2017

Katholische Frauengemeinschaft Eppingen

Eine solche wird 1912 gegründet.

1912

Im Jahr 2017, nach über einhundert Jahren,   löst sich diese Institution, mangels neuer Verantwortlicher, die die Vereinsarbeit fortführen wollen, auf.

Die bisherige erste Vorsitzende, Rita Lahme, 76 Jahre alt, war 17 Jahre im Amt; 24 Jahre lang hatte sich Theresia Winkler als Schriftführerin, 42 Jahre lang Theresia Schellenschmitt als Kassiererin eingebracht.

Einmal im Monat trafen sich die Frauen morgens zum Gottesdienst in der Kirche. Nachmittag gab es dann ein geselliges Beisammensein mit Vortrag im Kolpingheim. 30 bis 40 Frauen kamen zusammen. Der morgendliche Gottesdienst soll beibehalten werden.

Themen wie Gesundheit, Ärzte, Umwelt, Ernährung, Kleidung, Energie, Wetter und Heimatgeschichte griff die Runde auf.

An Erntedank schmückten die Frauen in der Kirche den Altar, im Mai den Marienaltar im Seitenschiff.

Zum Abschied wurde finanzieller Kassensturz gemacht.

Die Kirchengemeinde freut sich über 2791 Euro für das Gemeindehausprojekt "Speyrer Pfarrhof", weitere 500 Euro erhält Mühlbach für sein neues Gemeindehaus. 

Die Vorstandsmitglieder dieser Frauengemeinschaft werden am Sonntag, 5. Februar 2017, während des Gottesdienstes,  verabschiedet und für ihr langjähriges Wirken geehrt.        17.)

2017

Kaufland muss im Februar/März 2017 für 8 Monate schließen.

Der Grund sind Setzungen des Bodens Im torfigen Untergrund, welche eine umfassende Sanierung notwendig machen.

Statische Probleme, die das Gebäude in seiner Standfestigkeit bedroht hätten, hat es nicht gegeben.

Das Fundament steht auf Pfählen, dies soll nun auch mit dem Boden geschehen.

Der Neustart soll an Ostern 2017 sein.

2017

Der Parkhausbau an der Wilhelmstraße

beginnt am 16. Januar 2017.

Als Übergangsregelung für Parkplätze wurden u.A. 50  Stellplätze beim E-Center als temporäre Fläche fertiggestellt. Von dort sind es 3 Minuten zur Innenstadt, über eine eigens errichtete Fußgängerbrücke über die Elsenz.                          19.)

2017

Das Hartmanni-Gymnasium feiert am 11.02.2017, nach 50 Jahren, das Aufstocken zur Vollanstalt mit einem Festakt und 300 geladenen Gästen.

2017

Campustag

Ein erster Campustag wird in Eppingen veranstaltet.

Drei weiterführende Schulen auf einem Campus-Hügel, - diese Konstellation hat Seltenheitswert.

Erstmals gibt es einen gemeinsamen pädagogischen Tag der Lehrer und einen Campustag, an dem sich Viertklässler und ihre Eltern über Hartmanni-Gymnasium, Selma-Rosenfeld-Realschule und die Hellbergschule als Gemeinschaftsschule informieren können.

Am 18. Februar 2017 präsentieren sich die Schulen den angehenden Fünftklässlern, damit diesen die Wahl der weiteren Schulbildung leichter fällt.      19.)

2017

Ein neuer Trägerverein wird im Februar 2017 durch zwölf Gründungsmitglieder ins Leben gerufen.

Er nennt sich "Kinder- und Jugendförderung Kinderheimat" und erinnert mit seinem Namen an die Ursprünge der DJHN.

1960 hatte Pfarrer Willi Häcker die Kinderheimat Kleingartach im Eppinger Stadtteil gegründet, die vor elf Jahren mit den Jugendwerkstätten Heilbronn fusioniert hat.

Vorsitzender des neuen Vereins ist Alexander Häcker, Enkel des Gründungsvaters.

In Deutschland werden die meisten Angebote der Kinder- und Jugendhilfe von freien Trägern wie der Diakonischen Jugendhilfe Region Heilbronn (DJHN) umgesetzt.

Neben Wohn- und Tagesgruppen, Jugendarbeit, Ganztagesbetreuung, Beratung von Kommunen und erlebnispädagogischen Angeboten wird in 16 Gemeinden Schulsozialarbeit geleistet.

Ein Jugendreferat gibt es in fünf Gemeinden.

Im Eppinger Stadtteil Kleingartach arbeitet das Förderzentrum der DJHN unter dem Motto "Wohnen und Fördern".      19.)

2017

Zwei Mini-Kreisverkehre an den Kreuzungen mit Elsenz- und Frauenbrunnerstraße sollen die inzwischen sehr prekäre Verkehrssituation in der Mühlbacher Straße entschärfen.

Außerdem muss die Brücke über die Elsenz, die 1952 gebaut wurde an der Unterseite ziemlich porös und muss weitgehend erneuert werden, nur Fundament und Lager bleiben erhalten.

Für die Gestaltung der Straße schwebt den Planern eine Art Boulevard vor. Die Gehwege werden breiter, Bäume setzen optische Akzente. An der Elsenzstraße und Postweg sind zusätzliche Zebrastreifen vorgesehen.

Separate Fahrradstreifen sind wegen der beengten Verhältnisse nicht vorgesehen. Die breiten Gehwege könnten theoretisch für Radler freigegeben werden, dann aber seien Konflikte programmiert.

Der Baubeschluss könnte im April 2017 fallen, der Umbau noch in diesem Jahr vonstatten gehen.

Der Umbau ist auf 900 000 Euro veranschlagt, die Stadt hofft auf einen Zuschuss des Landes von 320 000 Euro, weitere 100 000 Euro wird die Krause-Gruppe, der Bauherr des neuen Areales, beisteuern.

Durch die vorgesehenen Sanierungsarbeiten des Kauflands nach Ostern bis ca. Weihnachten 2017 werden sich die Käuferströme in dieser Zeit zwangsläufig auf die Weststadt verlagern und es  ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen durch die Baumaßnahmen zu rechnen.

In die neue Ladenzeile sollen nach dem Umzug des E-Centers ein dm-Markt sowie Niederlassungen der Firmen Vögele, Tedi, Deichmann und Kik einziehen. Ebenfalls geplant ist ein Bäckerei-Café, das der Kleingartacher Bäcker Dieter Keppler betreiben wird. 19.)

Nivus Messtechnik, Eppingen-Mühlbach

Die Spezialfirma für Durchflussmesstechnik für die Wasserwirtschaft wird 1967 durch Udo Steppe gegründet.

1967

Gründung von Niederlassungen im Ausland erfolgen.

1991 Schweiz; 1996 Österreich; 1998 Polen; 1999 Frankreich; 2004 England; 2010 Vereinigte Arabische Emirate.

Das Unternehmen steigert im Jahr 2016 seinen Umsatz um sieben Prozent auf den neuen Spitzenwert von 16,6 Millionen Euro. Auch im laufenden Jahr 2017 will Nivus bei den Erlösen weiter zulegen.

Vor allem stieg die Nachfrage nach portablen Durchflussmesssystemen, die für zeitlich befristete Messungen eingesetzt werden. Auch mit der Entwicklung bei Geräten für die Datenübertragung über das Mobilfunknetz ist Nivus sehr zufrieden.

Das jüngste Wachstum entstand im Ausland.

Den Kunden ist das komplette Paket aus einer Hand wichtig, Nivus vermietet u.A. auch seine Messgeräte oder führt die gesamte Messkampagne durch.

Ausbauen will die Firma den immer wichtiger werdenden Softwarebereich, dazu wurden Prozessleitsysteme entwickelt, die dem Kunden einen Überblick über komplette Prozesslandschaften wie etwa einen Kläranlagenverbund liefern.

Für das laufende Jahr, in dem Nivus seinen 50. Geburtstag feiert ist eine weitere Umsatzsteigerung geplant.

Im Mittelpunkt steht aber der 4,5 Millionen teure Neubau am Stammsitz Mühlbach, der zur Zeit planmäßig im Bau ist.

Am Stammsitz Mühlbach werden 80 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit 120 Mitarbeiter.    19.)

2017

Die Auswertung der Bevölkerungs-Befragung über die zukünftige Regelung für die Fußgängerzone ergibt Ende Februar 2017 eine Zwei-Drittel-Mehrheit für die Fußgängerzone.

Der Bau des Parkhauses steht allerdings ganz oben auf der Prioritätenliste der Befragten und auch der Einzelhändler.

44 % der Befragten wünschen sich eine dauerhafte, 18 % eine zeitweise Schließung der Fußgängerzone.

Damit sind zwei Drittel für die Fußgängerzone.     19.)

2017

Das Parkhaus wird wohl um 750 000 Euro günstiger wie geplant., so meldet die Kraichgaustimme am 11. März 2017.

Der günstigste Bieter, die Deutsche Industrie- und Parkhausbau GmbH aus Ostfildern will das Parkhaus für etwas mehr als 2,5 Millionen Euro bauen.

Als Vorbild gelten die Parkhäuser der Experimenta in Heilbronn und kommt dem Erscheinungsbild der Heilbronner Quader sehr nahe.

Die Süd- und Ostfassade würden mit Metallelementen verkleidet. Der Technische Ausschuß des Gemeinderates wird am 14. März über die neuen Angebote beraten.

Die Entscheidung fällt dann im Gemeinderat am 28. März.

2017

Waldausstellung in der alten Universität

Eine große Mitmachausstellung für Kinder zum Thema Wald, mit dem Titel "Dein Freund der Baum" findet ab Mai 2016 in der alten Universität statt.

Rund 3000 Besucher, davon alleine 1400 bei Führungen sind gekommen.

Vor allem Kindergärten und Grundschulen zeigten Interesse.

Die Ausstellung geht am 19. März zu Ende.

Neckarsulm hat schon Interesse signalisiert, um diese Ausstellung im Stadtmuseum zu zeigen. Auch in anderen Kommunen ist man interessiert.

Im Anschluss soll die Sonderschau "Fachwerk" am 2. April starten, es sollen rund 20 imposante Häusermodelle aus der Sammlung des hessischen Modellbauers Dieter Ehret ausgestellt werden.

Es handelt sich um eine der größten Kollektionen dieser Art in Deutschland.                19.)

2017

Die Räume der Stadtbücherei  in der Wilhelmsstraße sind zu eng und auch vom Zustand her nicht optimal. Zumal im Jahr 2016 die Ausleihzahlen stark gestiegen sind. Der Online-Bereich boomt.

Im Jahr 2016 haben 1143 Nutzer rund 91 000-mal Bücher, CD's oder Videos ausgeliehen. Gegenüber dem Vorjahr mit annähernd 75 000 Ausleihen ist das eine Steigerung um 23 Prozent.

Steil bergauf geht es bei den Zahlen der Online-Ausleihe. Eppingen ist relativ spät dem Verbund "Onleihe Heilbronn-Franken" beigetreten.

Seit Sommer 2015 haben die Nutzer in der Fachwerkstadt Gelegenheit, etwa E-Books auf ihr eigenes Tablet oder ein spezielles Lesegerät herunterzuladen.

Fast 3200-mal wählten Eppinger Nutzer diesen Weg. Damit haben sich die Zahlen gegenüber dem Auftaktjahr fast verdoppelt.

Trotzdem dürfte hier noch Luft nach oben sein, wie andere Büchereien in der Umgebung demonstrieren. Dort kratzen die Onleihe-Zahlen bereits an der 8000er Marke.

Die Bücherei ist nicht nur Mediathek, sondern auch Bildungs- und Freizeitzentrum. Das belegen 91 Veranstaltungen im Lauf des vergangenen Jahres - von Lesungen über Bücherausstellungen bis zu zahlreichen Angeboten für Kinder.

Durch die hohen Ausleihzahlen  ist organisatorisches Arbeiten kaum möglich, so die Leitern der Bücherei, Yvonne Herrfurth.

 Ihr Wunschzettel umfasst Funktionierende EDV-Anbindung, größere Räume und mehr Personal.

OB Holaschke deutete an, dass die Bibliothek in absehbarer Zeit umziehen könnte; es wird Alternativen und Vorschläge geben.

19.)

2017

Ein See in den Bahnhofswiesen soll eine der großen Attraktionen bei Eppingens Gartenschau 2021 werden.

Die technische Umsetzung ist knifflig, aus dem Fluss Elsenz wird sich der Teich wohl kaum speisen können.

Der ohnehin mäßigen Wasserqualität des Flüsschens wäre das nicht zuträglich, heißt es auf Nachfrage bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW).

Es werden weitere Untersuchungen zur Lösung des Problems gemacht.             19.)

2017

 

Eppingen übernimmt eine Zimmerpatenschaft auf der Neuen Heilbronner Hütte in 2.320 Höhe.

Sie ist auf der Landesgrenze zwischen Vorarlberg und Tirol.

Es handelt sich um ein 14er-Lager. Die einmaligen Kosten belaufen sich auf 6.500 Euro.

An der Eingangstüre des Eppinger Zimmers wird ein Hinweis mit dem Wappen oder Logo der Stadt angebracht.

Seit 2015 schenkt die Brauerei Palmbräu auch ihre Biersorten auf der Heilbronner Hütte aus.     19.)

2017

 

2018

Gemeinderat entscheidet über die Gestaltung der Außenfassade des Parkauses

Ein kleines aber wichtiges Update gibt es vom großen Bauprojekt „Parkhaus“ in Eppingen. In seiner gestrigen Sitzung (16.1.2018)  hat sich der Gemeinderat nun für konkrete optische Ausgestaltung der Fassade entschieden. Derzeit wird  an der Baustelle in der Wilhelmstraße ja bereits das Stahlskelett errichtet, welches später hinter einer zeitgemäßen Verkleidung nach außen hin unsichtbar wird. Das Gremium hat sich nun für eine Streckmetall-Konstruktion in einem gold schimmernden Farbton entschieden. Um keine langweilige homogene Fassade zu erhalten, wird diese durch kleine und große Fensteröffnungen aufgepeppt, was auch mehr Licht ins Innere bringt. Auch auf eine Sockelform haben sich die Gemeinderäte festgelegt. Die Wahl fiel dabei auf eine Art Sandstein-Optik und ähnelt damit den vorhandenen Sockeln in der Altstadt. Auf diese Weise kann ein Bezug zum historischen Eppingen hergestellt werden, so der Beschluss im Wortlaut. Übrigens:  Gehen die Bauarbeiten weiterhin so zügig voran wie geplant, steht einer Eröffnung des güldenen Parkhauses zu Eppingen bis spätestens April nichts mehr entgegen

2018

Schwerer Vorfall beim 16. Nachtumzug der Eppinger Hexen

Beim 16. Umzug im Februar 2018 gibt es einen tragischen und denkwürdigen Vorfall. Eine Hexengruppe aus Bahnbrücken führt einen Wagen mit einem Waschkessel, der befeuert ist, mit. Zwei Hexen schnappen sich eine 18jährige Frau aus den Zuschauern und stellen sie in das kochende Wasser. Sie muss mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden, trägt jedoch bleibende Schäden davon. Die weitere Durchführung dieser Nachtumzüge, die mit rund 2.000 Teilnehmern vor ca. 10.000 Zuschauern stattfanden, werden in Frage gestellt. Bereits andere Gemeinden im Bruchsaler Raum haben diese Veranstaltungen, wegen immer wieder unliebsamen Vorfällen, verboten. Der Stadtrat, OB Holaschke, die Polizei und die Hexenzunft Eppingen beraten, ob diese Umzüge weitergehen. Der Vorfall in Eppingen hat bundesweit Schlagzeilen gemacht, auch Medien in Frankreich und Großbritannien griffen das Thema auf. Auch weitere laufende Vorfälle, wie Schlägereien, Urinieren an Straßen, Anlagen und Gärten der Anwohner sorgten bereits seit Jahren für Beschwerden. Auch hinterließen diese Umzüge jährlich große Verunreinigungen und Zerstörungen, welche von der Stadt Eppingen auf eigene Kosten beseitigen  werden müssen. Auch von Seiten der Bevölkerung kamen immer wieder Klagen über Verunreinigungen in ihren Grundstücken und Lärmbelästigung. Am Bahnhof stapelte sich am Montagmorgen noch der Müll, die Bahnsteige waren übersät von kleinen Likörflaschen. Der Vorfall wird ein Nachspiel haben.

2018

Halbe nach Fünf-Führeungen der Heimatfreunde Eppingen

Das Jahr 2018 wird zum Rekordjahr der "Halbe nach Fünf" Führungen.  Bei den insgesamt 5 durchgeführten Treffen nahmen 652 Personen, im Durchschnitt 130 Personen, teil. Bei der zusätzlichen Nachtführung  zwischen den Jahren nahmen 159 Personen teil.  Somit waren seit der ersten Führung 1994  insgesamt 10.403 Personen, incl. der Sonderführungen zwischen den Jahren sogar 12.237 Personen anwesend. Die 10.000te Teilnehmerin, Gretel Semmler, erhielt eine Jahres-Eintrittskarte für die Landesgartenschau Eppingen 2021.

2018

 

Heimatfreunde-Stammtisch

Im Jahr 2018 wird der 15. Stammtisch mit dem Thema Eppinger Sport und Sportler durchgeführt. Bisher haben insgesamt 320 Personen teilgenommen, im Schnitt ca. 20 Personen.

2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                          

Stand 09.02.2018