1960                                     

Dritter Eppinger Heimattag  1.-4. Juli. Bunter Abend, Kinderfestzug, Motor- und Drahtseilakt von Günther Bossert  3). 14).  

 

Die Einwohnerzahl beträgt 14411 EW 3). 

 

Bisher sind 50 Fachwerkhäuser freigelegt 3). 

 

Neubau der neuapostolischen Kirche in der Waldstraße 10 in Eppingen   3). 

 

Neubau und Eröffnung der Gaststätte „Berliner Eck“ am Berliner Ring 3). 

 

Mammut-Stoßzahn

Mammut im Hardtwald in Eppingen, Muscheltierchen a. Ottilienberg vor 200 Mill. Jahren.

Ein Mammutstoßzahn wurde bei Erdarbeiten zum Bau des Kraichgaustadions 1960 gefunden und befindet sich im Heimatmuseum "Alte Universität".

vor 200 Mill. Jahren / 1960

 

1961                                     

Einwohnerzahl ist gegenüber 1939 um 61 % gewachsen 3).

 

Das Eppinger Krankenhaus schließt 1.1).

 

Zusammenschluss der Männergesangvereine „Eintracht“ und „Frohsinn“ zum Gesamtverein MGV „Eintracht-Frohsinn“ 1.1).

 

Westberlin durch Stacheldraht abgeriegelt

Plötzlich und für politische Beobachter und die Bevölkerung unerwartet, haben in der Nacht zum Sonntag, 13. August 1961, die Ostberliner Behörden mit einer eigenwilligen Maßnahme den Ostberliner Sektor vom freien Berlin abgeriegelt.    19).

1961

 

1962                                      

Eppinger Gewerbeschule schließt, sie existierte seit 1835 1). 14).

 

 Eppinger Handelsschule  schließt, sie existierte seit 1923 und war zuletzt in der Alten Gewerbeschule an der Ludwig-Zorn-Straße untergebracht 14).

 

Sonderschule wird eingerichtet 1.1).

 

Das frühere Gefängnis wird als Feuerwehrgerätehaus eingeweiht 1.1).

 

Die Feuerwehrkapelle Eppingen feiert ihr 125jähriges Jubiläum 1.1).

 

 

 

Übertünchte Fresken um 1320, werden in der kath. Stadtkirche freigelegt, eine Kostbarkeit gotischer Malerei. 

Bei der Freilegung und Konservierung im Chor kamen in der untersten Zone zwölf Apostel zum Vorschein, womit eine schöne Übereinstimmung des Befundes am Bau mit der urkundlichen Überlieferung gegeben ist.

1780 wurde die „Stadtkirche, so durch eine Zwischenmauer getrennt, zwölf Apostel genannt“ 1).

 

Wiedereröffnung des Eppinger Krankenhauses am 25. April. Belegärzte sind: Dr. Matthesius, Chirurg und Dr. Oertel, Internist 1.1).

 

Sturmflut in Nordwestdeutschland, vor Allem in Hamburg

Die schwerste Sturmflut seit 1825 brach am  Wochenende 18./19. Februar 1962 über Nordwestdeutschland herein.

Sie vernichtete viele Menschenleben und machte 40.000 obdachlos.     19).

1962

 

1963                                     

Inbetriebnahme des evangelischen Gemeindehauses an der Dr. Emil-Beysel-Straße 1.1).

 

Gründung der Fa. Fertigteilbau GMBH, Inhaber ist Horst Hartmann 3).

 

Bundeskanzler Konrad Adenauer und Staatspräsident Charles de Gaulle besiegeln im Elysèe-Vertrag die deutsch-französische Aussöhnung. 13).

 

John F. Kennedy, Präsident der Vereinigten Staaten

kommt bei einem Attentat in Dallas/Texas am 22. November 1963 ums Leben.

1963

 

1964                                     

Auf dem Ottilienberg wird das Ausbildungszentrum „Haus Ottilienberg“ der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Oberrhein Karlsruhe eingerichtet 1.1).

 

Der Verkehrsverein Mühlbach, der 1964 gegründet wurde, pflegt jährlich am Pfingstdienstag das aus Tradition herrührende „Kuckucksholen“, ein Ereignis, das die ganze Bevölkerung zum Mitfeiern veranlasst. 13).

 

Olympiade findet 1964 in Tokio, Japan statt.    19).

1964

 

Die erste chinesische Atombombe explodierte am 16. Oktober 1964.

China ist damit die fünfte Atommacht auf der Welt.

1964

1965                                     

Als Auszeichnung für besondere Verdienste für Bürger und Personen im Vereinsleben verleiht die Stadt Eppingen ab 1965 den „Wappenteller“ der Stadt Eppingen.

Erste Träger sind: Adam Kachel, Dirigent, Dr. med. Emil Beisel, Leitender Belegarzt im Städt. Krankenhaus 3).

 

1966                                     

Neuer Bürgermeister wird in diesem Jahr Rüdiger Peuckert und amtiert bis 1979 3).

 

Der Karlsplatz, im Volksmund „Lohplatz“ genannt wird umgestaltet 3).

 

Wappenteller verliehen an: Otto Maier, Bankdirektor der Volksbank Eppingen, Josef Häffner, Ratsschreiber, Karl Thomä, Bürgermeister a.D. 3).

 

Letzter Bürgermeister von Richen ist Paul Gebhard von 1966-1972 14).

 

Letzter Bürgermeister von Rohrbach ist Anton Kraus von 1966-1972 14).

 

Bundeswehr

Im Mai 1966 gibt es im Eppinger Bürgermeisteramt Überlegungen, an die Bundeswehr ca. 320 Hektar Wald zu verkaufen.

Es soll ein Bundeswehr-Standort für Heimatschutztruppen, die in Eppingen ihre Reserve-Übungen abhalten sollen, Wald im Bereich "Ortgrund", der "Hornbuckelebene", dem "Hardtschlag" sowie das Waldgelände "Knebelseck" oder "Kleewasen" verkauft werden.

Die Überlegungen rühren aus der prekären Finanzsituation der Stadt Eppingen, die derzeit fünf Millionen DM Schulden hat.

Die Bundeswehr stellt in Aussicht, daß zwei Battaillone mit 1.200 Mann, dazu 300 Mann Stammpersonal, eine Geräteeinheit mit logistischer Abteilung - insgesamt 500 - 600 Mann - und schließlich eine Standortverwaltung mit 150 Mann nach Eppingen gelegt werden können.

Zusammen mit den Familien der Soldaten bedeute das rund 2.500 Personen und allein das schon deute an, dass Eppingen damit beachtliche wirtschaftliche Vorteile erringen könnte.

Abgesehen davon, dass die genannte Anlage einen zusätzlichen Umsatz von 20 Mio DM jährlich bringen werde, biete sie der Stadt auch sonst einmalige Chancen.

Die Bundeswehr werde sich an allen städtischen Maßnahmen, an denen sie interessiert ist - von Schule und Gymnasium über Sportplatz und Veranstaltungshalle bis zum Hallen- und Freischwimmbad - prozentual beteiligen.

Auch kann man damit rechnen, dass weitere Massnahmen, etwa der Bau der Umgehungsstraße 293 schneller ausgebaut werden als dies normalerweise der Fall wäre.

Auch auf die geplante Waldstadt strahle das Projekt aus.

Das Projekt kam schließlich jedoch nicht zum Abschluss.      10).

 

Bundesregierung

Aus Protest gegen die von der CDU/CSU beabsichtigten Steuererhöhungen treten die vier Bundesminister der FDP am 27. Oktober 1966 zurück.

Bundeskanzler Erhard regiert mit einem Minderheitskabinett weiter.     19).

1966

 

Smokees

nennt sich eine Schülerband des Realprogymnasiums Eppingen.

Sie wird durch 6 Gymnasiasten des Jahrganges 1951/52 im Jahr 1966 gegründet, spielt hauptsächlich die damaligen Songs der Beatles und anderer berühmten Bands aus dieser Zeit.

Sie macht Tourneen im Kraichgau wie Tiefenbach, Landhausen usw.

Als "Band-Fahrzeug" dient ein VW-Montagebus der Firma Dieffenbacher.

1966

2001,  anlässlich des 50. Geburtstages des Keyboarders, finden sich die ehemaligen Mitglieder wieder zusammen und geben jährlich ein bis zwei Konzerte.

Die Einnahmen werden für gute Zwecke gespendet. 

2001

Am 4.6.2016 gibt die Band, nach 50 Jahren,  in Originalbesetzung der 60-er Jahre, ein Revival-Benefizkonzert im vollbesetzten Ahnenkeller der Palmbräu.                10).

2016

 

 

1967                              

Städtisches Sammelklärwerk wird in Betrieb gesetzt 3).

 

Progymnasium wird Vollanstalt 3).

 

Großes Bildungszentrum in der Südstadt mit Hallenbad und Stadthalle entsteht in den Jahren 1967 – 1973 3).

 

Die Sonderschule wird selbständig 3).

 

Das Kraichgaustadion wird eingeweiht 3).

 

Die Städtepartnerschaft mit Wassy (Haute Marne, Frankreich) wird geschlossen   3).

 

Gründung des „Odenwaldklub“ am 4.11.1967   3).

 

Erstmals erfolgt eine Sportlerehrung durch die Stadt Eppingen

für erfolgreiche Sportler der Stadt mit Eingemeindungen 3).

Gräfin Elisabeth von Soden wird Europameisterin im Tontaubenschießen in den Jahren 1967/68/69/70/75 14).

 

Wüstung Zimmern auf der Gemarkung Stebbach wird bei Bauarbeiten entdeckt.

Eine Schenkungsurkunde aus dem Jahr 805 liegt vor. 1.6.)

 

Nahost-Konflikt

Bei einem Schusswechsel beim Konflikt zwischen Israel und Syrien  sterben am 2. Juni 1967 die ersten Soldaten.  19).

1967

 

Schah von Persien in Berlin zu Besuch

Bei einem Staatsbesuch des Schahs Reza Pahlevi und Kaiserin Farah in Berlin demonstrieren 400 Gegner des Schahs und werfen selbstgefertigte Rauchbomben und Flugblätter mit dem Stempel des "Sozialistischen Deutschen Studentenbundes" (SDS). Auf diesen wird der Schah in Form eines Steckbriefes als "Mörder" bezeichnet.      19).

1967

 

Stabilitätsgesetz zur Förderung der Stabilität und Wachstum der Wirtschaft wird am 2.6.1967 verabschiedet.    19).

1967

 

1968                                     

Hochwasser im Elsenztal löst Ölalarm und Verkehrsumleitungen aus 3).

 

Umbau und Neueröffnung des „Palmbräuhaus“, ehemals „Deutscher Kaiser“  an der Rappenauer Straße 3).

 

Gründung der Fa. Kamet, (Recyclingunternehmen für Altautos und Autoshredder).

Hervorgegangen aus der Fa. Hermann Hagemann, mit dem Tochterunternehmen Hans Hagemann K.G., Hagemann & Pfeil (Gießerei), Cabca-Plast (Kunststoffe) 3).

 

Letzter Bürgermeister von Elsenz ist Richard Hockenberger von 1968-1972 14).

 

Das Jahr 1968 ist als Gründungsjahr der Eppinger Hexen zu sehen.

Der katholische Stadtpfarrer, Dr. Baunach, der aus Südbaden stammte, trat an Fastnacht 1968 mit einem Hexenkostüm auf, das er aus seiner südbadischen Heimat mitgebracht hatte.

 

Dutschke-Attentat

löst im April 1968 Gewalttätigkeiten in Form von Demonstrations- und Protestwellen aus.    19).

1968

 

 

 1969                                    

Neue Grund- und Hauptschule mit Südstadtturnhalle, im Bildungszentrum in der Südstadt wird eingeweiht 3).

 

Eine Lebenshilfe-Schule wird eingerichtet (Vereinsgründung dazu war 1968) im ehemaligen Gebäude der Landwirtschaftsschule an der Heilbronner Straße 3).

 

Dr. Eugen Gerstenmaier, Präsident des Deutschen Bundestages zu Besuch in Eppingen am 22. April 3).

 

Heinrich Windelen, Bundesminister, zu Besuch in Eppingen am 17. September 3).

 

Erweiterungsbauten am „Haus Ottilienberg“ für mehrtägige Veranstaltungen und größere Seminare 3).

 

Von 1969 – 1974 wird die Kath. Stadtkirche durch Baumaßnahmen erweitert.

Unter anderem wurde in die südliche Emporenseite des Querhauses das um 1890 für den damaligen Umbau aus Mühlbacher Sandstein gehauene neugotische Maßwerkfenster wieder eingesetzt 3).

 

Die Evangelische Stadtkirche im Roth wird renoviert und die Voith-Orgel restauriert. 33).

 

Gründung der Hexenzunft Eppingen 3).

 

Wappenteller verliehen an: Phillipp Schmidt, Sparkassendirektor; Emil Zorn, Brauereibesitzer 3).

 

Mondlandung

Die ersten Menschen sind auf dem Mond.

Am Sonntag, 20. Juli 1969, um 21 Uhr 17 Minuten und 46 Sekunden sind die beiden amerikanischen Astronauten Neil Armstrong (38) und Edwin Aldrin (39) an Bord ihres Raumschiffes "Adler" auf dem Mond gelandet.

In der Geborgenheit ihrer Landekapsel lagen zu diesem Zeitpunkt noch knapp fünf Stunden vor ihnen, bis sie als erste Bewohner des Planeten Erde ihren Fuß auf einen völlig fremden Himmelskörper setzen sollten.

Das Raumschiff ist in unmittelbarer Nähe des Mondäquators gelandet, etwa vier Meilen vom eigentlich vorgesehenen Landeplatz entfernt.

Beim Ausstieg auf die Mondoberfläche sprach Neil Armstrong die geschichtsträchtigen Worte:

"Es ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit".    19).

1969

1970                                     

Eine Realschule als neue Schulart

wird am 1.9.1970  eingerichtet 3).

Sie wird 1974 provisorisch in das vor der Kreisreform als Mittelpunktschule geplante Hauptschulgebäude im Stadtteil Elsenz ausgelagert.   25).

 

Vierter Eppinger Heimattag 10.-14. Juli.

Eröffnung in der neuen Turnhalle in der Südstadt.

 

Entlassfeier der ersten Abiturienten am Gymnasium Eppingen.

 

Grundsteinlegung an der Baustelle des Gymnasiums,

Richtfest an der Baustelle des Hallenbades.  3). 14).

 

Neubau und Eröffnung

des Gasthauses mit Metzgerei „Talschenke“ neben dem Festplatz durch Rudi Müller, vormals Gastwirt auf dem Gasthaus „Zur Palme“ 3).

 

Zusammenlegung der Vereine: „Gartenbauverein“, gegr. 1868, „Obstbauverein“, gegr. 1919 und die „Obstbaumpflegung“, gegr. 1960. Der neue Verein heißt: Obst- und Gartenbauverein Eppingen e.V. 3).

 

Gründung der Versehrtensportgruppe Eppingen

und Umgebung“ am 6.11.70 3).

 

Wappenteller

verliehen an Fritz Luz, Druckereibesitzer und Herausgeber der früheren Eppinger Zeitung 3).

 

Ab 1970 wurde durch  die Gemeinde Elsenz der See  wieder aufgefrischt

und zugleich eine Erholungsanlage für die Bevölkerung geschaffen. 3).

 

1971                                     

Fertigstellung des Hallenbades

am Berliner Ring beim Bildungszentrum Südstadt 3).

 

Eingliederung und Eingemeindung 

der Teilorte Adelshofen (1.7.), Elsenz, Kleingartach, Richen und Rohrbach a.G. (1.12.) 3).

 

Am 30.10.1971 erfolgte eine Diskussion in Kleingartach  mit Abstimmung ob man zukünftig zu Eppingen, Güglingen oder Schwaigern gehören wollte.

Das Votum war: Für Eppingen 68,14 %, für Schwaigern 16,81 %, für Güglingen 6,01 %.

Eine amtliche Abstimmung am 31.10.1971 für Ja oder Nein für Eppingen beteiligten sich 78,5 % der Bürger und stimmten mit 75,2 % für Eppingen, mit Nein stimmten 23,9 %.

Am 1. September 1971 ging Kleingartach in die Hände der Stadt Eppingen über 3).

Erster Ortsvorsteher wird Gerhard Keppler ab 1.12.1971  14).

Letzter Bürgermeister von Kleingartach war Heinz Dobler 1955-1972 14).

 

Bei einer Abstimmung in Richen am 7.11.1971, deren Beteiligung sehr zu wünschen übrig ließ, hat sich eine geringe Mehrheit für die Eingemeindung nach Eppingen entschlossen.

Von 844 Wahlberechtigten stimmten nur 568 ab. Für Eppingen stimmten 305, dagegen 259, ungültig 4 Stimmen.

Am 1. Dezember 1971 beschloss der Gemeinderat eine Eingemeindung zu Eppingen.  3).

Erster Ortsvorsteher wird Erich Gebhardt 1.12.1971-31.12.1984, dann Oskar Meny 1.1.1985-31.12.1989, dann Roland Braun 1.1.1990-30.9.1994, Giselbert Seitz ab 1. Oktober 1994 14).

Letzter Bürgermeister von Richen war Paul Gebhard 1966-1972 14).

 

Seit dem 1.12.1971 ist Elsenz ein Stadtteil von Eppingen. Elsenz gehörte bis 1924 zum Amtsbezirk Eppingen, danach zum Bezirksamt Bruchsal und ab dem Jahre 1936 bis zu seiner Auflösung am 31.12.1972 zum Kreis Sinsheim.  1). 

Erster Ortsvorsteher wird Heinrich Benz 1.12.1971-31.1.1987, dann Reinhold Maier 1.2.1987-31.10.1994, dann Klaus Pfeil ab 1.11.1994 14).

Letzter Bürgermeister von Elsenz war Richard Hockenberger 1968-1972 14).

 

Eine im November 1971 durchgeführte Abstimmung in Rohrbach  für oder gegen eine Eingemeindung mit der Stadt Eppingen war nicht sehr beliebt.

Nur 33,7 % sind zur Urne gegangen, davon stimmten 178 für die Eingemeindung, 75 waren dagegen, 4 Stimmen waren ungültig.

Die Eingliederung zu Eppingen erfolgte dann am 1.12.1971. 3).

Erster Ortsvorsteher wird Anton Frenznick 1.12.1971-31.3.1990, dann Hans Heitlinger ab. 1.4.1990 14).

Letzter Bürgermeister von Rohrbach war Anton Kraus 1966-1972 14).

 

1971 wurde Adelshofen von der Stadt Eppingen eingemeindet.  3). 

Erster Ortsvorsteher wird Wilhelm Sitzler 1.7.1971-3.3.1978, dann Wilhelm Wolfmüller 3.3.1978-31.12.1986, dann Jürgen Kögel 17.2.1987-30.6.1992, dann Reinhold Ott ab 1.7.1992 14).

Letzter Bürgermeister von Adelshofen war Wilhelm Sitzler 1948-1971 14).

 

Das Volksbildungswerk wird in „Volkshochschule“

umbenannt 3).

 

Gründung der Interessengemeinschaft „Jägersee“.

Sie beschäftigt sich mit der Erhaltung und Pflege des Jägersees und dessen Umgebung.

Außerdem wurden Fische eingesetzt zur Pflege und zum Fang für Mitglieder mit Angelschein. 3).

 

Neubau und Eröffnung der Bäckerei und Konditorei Müller

sowie des „Cafe Müller“ am Berliner Ring,

gegenüber dem Hallenbad 3).

 

Die „Ära Eppinger Zeitung

endet am 31. Dezember.

Ab 1.1.1972 erscheint sie als Nebenausgabe der „Heilbronner Stimme“ unter dem Namen „Kraichgaustimme“ 3).

 

In Eppingen existieren 66 Kegelklubs.

Der Sport wird schon seit Jahrzehnten betrieben.

Auf Vorschlag des Kegelklubs „Alle Neune“ wurden 1971 die ersten Stadtkegelmeisterschaften durchgeführt 3).

 

Wappentellerverleihung

an Karl Thomä, Bürgermeister a.D. 14).

 

Kinderarzt Dr. Yarkin

Er kam 1971 als Kinderarzt nach Eppingen.

Vorher war er 8 Jahre lang an einer Dortmunder Klinik tätig und erhielt die Anerkennung als Facharzt.

Trotzdem durfte er als türkischer Staatsangehöriger jeweils nur 1 Jahr in der BRD arbeiten und musste immer wieder einen Verlängerungsantrag seiner Arbeitserlaubnis stellen.

1968 wurde ihm von der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung zu verstehen gegeben, dass mit einer weiteren Verlängerung der Arbeitserlaubnis nicht zu rechnen sei.

Er bewarb sich daraufhin bei mehreren Gemeinden, um eine Bestallung als Kinderarzt zu erhalten.

Auch in Eppingen bewarb er sich.

Damals, mit einem Einzugsbereich von 30.000 Menschen, hatte Eppingen keinen Kinderarzt.

Der nächste Kinderarzt wohnte damals 18 km von Eppingen weg und hatte selbst einen Einzugsbereich von 100.000 Menschen.

Unzählige Male hat die Stadt Eppingen die Stelle in Fachzeitschriften, Tageszeitungen usw. ausgeschrieben, ohne Erfolg.

Dr. Yarkin war der einzige, der sich meldete und sich bereit erklärte, sich für 10 Jahre und länger zu verpflichten.

Vor allem der damalige Bürgermeister Peuckert setzte sich für die Ansiedlung von Dr. Yarkin sehr ein.    10.)

1971

 

1972                                     

Neues Gymnasium

im Bildungszentrum Südstadt  wird fertiggestellt und im Dezember eingeweiht, es kostete sieben Millionen Mark 3). 17).

 

Bei einer Abstimmung am 24. März 1972 stimmten 481 Bürger für und 447 Bürger von Mühlbach gegen eine Eingemeindung zu Eppingen.

Der Gemeinderat entschied mit 6:5 Stimmen für Eppingen.

Am 1. November 1972 erfolgte dann die Eingemeindung zu Eppingen 3). 

Erster Ortsvorsteher wird Wilhelm Grittmann 1.11.1972-31.1.1977, dann Karl Tagscherer ab 1.2.1977 14). 

Letzter Bürgermeister von Mühlbach war Wilhelm Grittmann 1945-1973. 14).

 

Die Einwohnerzahl Eppingens 

mit ihren 7 Eingemeindungen beträgt 14.960 EW 3).

 

Am 15.11.1972 wurde der 15.000ste Einwohner, Markus Oechsner aus Mühlbach, geboren 3).

 

125-Jahr-Feier der Freiwilligen Feuerwehr

 Eppingen v. 7.-10.7.1972  3).

 

Bisher sind 75 Fachwerkhäuser

freigelegt 3).

 

Städtisches Wannenbad

an der Kleinbrückentorstraße wird nach 49jähriger Tätigkeit geschlossen 3).

 

Zentrales Stadtarchiv

 wird  im  Erdgeschoss der Verwaltungsstelle Richen eingerichtet 3).

 

Prominenter Gast Dr. Gerhard Jahn,

Bundesminister zu Besuch in Eppingen am 15. November 3). 14).

 

Wappentellerverleihung

an Helmut Pfründer, Rektor der Grund- und Hauptschule Eppingen 3).

 

Olympiade findet in München statt.

Ein Terroranschlag im Olympischen Dorf, im September 1972, setzt den heiteren Spielen ein Ende.

Arabische Attentäter nehmen israelische Geiseln.

Sie fordern die Freilassung von 200 in Israel inhaftierten und freien Abzug mit einem Flugzeug für sich samt den Geiseln.

Eine Befreiungsaktion der deutschen Polizei auf dem Münchener Bundeswehrflughafen Fürstenfeldbruck scheitert.

Viele israelische Geiseln, die Attentäter und viele Polizisten kommen zu Tode.

14).

 

Schellebuuwe

Im Jahr 1972 bildete sich aus den Reihen der Männerriege I des Turnvereins Eppingen eine Gruppe, die mit Kuhglocken, welche in C-Dur aufeinander abgestimmt sind, Vorträge gestalten.

Es handelt sich um sogenannte "KORRI-Alpenglocken", die von den Mitgliedern der Männer I damals erworben wurden .

Dirigent war der Musik-Virtouse Herbert Keller,  Zahnarzt, am Akkordeon begleitete Zahnarzt Artur Ehehalt, die Klarinette spielte Stadtbaumeister Klaus Föringer.

Dazu läuteten die "Schellebuuwe" entsprechend den Dirigentischen Anweisungen.

1972

Am 31. August 2012 wurden die Glocken in die Hände jüngerer Musikanten übergeben, überwiegend Mitglieder der Volleyball-Abteilung.

Dirigent wurde Herbert Kiefer, an der Klarinette nach wie vor Klaus Föringer, am Akkordeon Jürgen Kobold.

Viele Auftritte, besonders bei den Weihnachtsfeiern des Turnvereins, aber auch bei Altstadtfesten, hier besonders anlässlich des 150-jährigen des TV im Jahre 2015 auf dem Marktplatz sind inzwischen erfolgt.       10).

2015

Wander-Orientierungstafeln

Sie wurden von dem, leider früh verstorbenen Studienrat des Gymnasiums, Otto Konrad, schon vor Jahren in Eigeninitiative für die Rundwanderwege im Eppinger Stadtwald geschaffen.

In der Zwischenzeit hat man mit der Herstellung und Konservierung solcher Tafeln bessere Möglichkeiten und in Zusammenarbeit von Verkehrsverein, Stadtverwaltung und Forstamt Eppingen neue Tafeln erstellt.

Im  Eppinger Stadtwald wurden am 13.12.1972  zwei neue Wander-Orientierungstafeln aufgestellt.

1972

 

 

1973                                     

Auflösung des Landkreises Sinsheim/Elsenz am 31.12.1972.,

Eppingen kommt ab dem 1.1.1973 zum Landkreis Heilbronn, Region Franken, Regierungsbezirk Stuttgart 3).

 

Die Kreis- und Kommunalreform

in Baden-Württemberg markierten einen tiefen Einschnitt in die Entwicklung der Stadt.

Im Zuge der Kreisreform wurde der Landkreis Sinsheim aufgelöst und der südliche Landkreis dem Landkreis Heilbronn und dem Regierungsbezirk Stuttgart und damit dem württembergischen Landesteil zugeschlagen.

Zwar verlor Eppingen durch die Kreisreform weitere verbliebene überörtliche Einrichtungen wie z.B. das Amtsgericht, die Kreislandwirtschaftsschule und das Landwirtschaftsamt, doch dank des zusammen mit der Bildung der Gesamtstadt erfolgten Zusammenschlusses mit Gemmingen und ittlingen zu einer Verwaltungsgemeinschaft, erhielt Eppingen die Zuständigkeiten einer Großen Kreisstadt.

 

Gegenwärtig hat Eppingen knapp 19.500 Einwohner

bei steigender Tendenz, wobei die Hälfte davon in der Kernstadt selbst wohnen.

 

Aufgrund des weiter anhaltenden Bevölkerungszuwachses hat Eppingen im Jahr 2000 die 20.000-Einwohnergrenze überschritten und wurde zum 1. Januar 2001 zur Großen Kreisstadt erhoben. 25).

 

Eine neue Leichenhalle

mit 4 Zellen, davon 1 Kühlzelle, wird im Friedhof eingeweiht 3).

 

Neubau eines evangelischen Kindergartens

in der Waldstraße 3).

 

Neubau der Stadthalle in Eppingen, am Berliner Ring 14).

 

Neubau der Mehrzweckhalle in Adelshofen 14).

 

Prominenter Gast Friedrich Roemer,

Regierungspräsident vom Regierungspräsidium Stuttgart zu Besuch in Eppingen am 21. März 1973 3). 14).

 

Prominenter Gast Dr. Gerhard Mahler,

Staatssekretär, zu Besuch in Eppingen am 30. März 3).

 

Erste gemeinsame Hauptversammlung aller 7 Stadtteil-Feuerwehren

in der Mehrzweckhalle in Adelshofen.

Zum 1. Stadtkommandanten wählten die 300 Aktivisten Karl Stroh, Eppingen.

Er trat 1979 aufgrund seines Alters zurück.

Nachfolger wurde Manfred Staub, Eppingen, Stellv. Karl Eisele, Elsenz und  Gerhard Ehehalt, Eppingen. Folgende Zahlen hier zu den einzelnen Stadtteilwehren:

 Abteilung Eppingen: 80 Aktive; Abteilungskommandant Gerhard Ehehalt.

 Abteilung Adelshofen: 38 Aktive; Abteilungskommandant Wilhelm Friedrich Sitzler.

 Abteilung Elsenz: 38 Aktive; Abteilungskommandant Karl Eisele.

 Abteilung Kleingartach: 35 Aktive; Abteilungskommandant Roland Wind.

 Abteilung Mühlbach: 49 Aktive; Abteilungskommandant Rudi Krüger.

 Abteilung Richen: 41 Aktive; Abteilungskommandant Reinhard Gebhard.

 Abteilung Rohrbach: 39 Aktive; Abteilungskommandant Otto Meckler 3).

 

Neue Belegärzte im Eppinger Krankenhaus sind:

Dr. med. Heinrich Brinkmann, Chirurg, Leitender Arzt des Krankenhauses; Dr. med. Vilmos Bardos, HNO; Dr. med. Helmut Baumbusch, Gynäkologie 3).

 

Gründung des Flug- und Modellsportvereins

Eppingen e.V. 3).

 

Gründung des „Jugendzentrum Eppingen“.

Bereits im Jahr 1956 bestand ein Stadtjugendring unter dem Vorsitz des Amtsgerichtsrates Dr. Schenck, im Kellergeschoß der Gewerbeschule standen Räumlichkeiten zur Verfügung 3).

 

Inbetriebnahme des Seniorenstiftes in der Waldstraße

durch  Rüdiger Peuckert 3).

 

Wappentellerverleihung

an: Wilhelm Sitzler, Ortsvorsteher und Bürgermeister im Stadtteil Adelshofen; Gustav Veith, früher Rohrbach 3).

 

Bundesverdienstkreuz am Bande

des Verdienstordens  für Hans Heitlinger, Rohrbach 14).

 

Uschi Mertz wird Deutsche Meisterin der Junioren im Rollkunstlauf 14).

 

Streiks

legen im April 1973 die Zeitungsverlage lahm, es ist der härteste Tarifstreit seit 21 Jahren.     19).

1973

 

 

1974                                     

Amtsgericht Eppingen wird aufgelöst 3).

 

Landwirtschaftsschule wird aufgelöst 3).

 

VfB Eppingen schlägt

bei der DFB-Hauptpokalrunde den Bundesliga- Erstligisten Hamburger SV mit 2:1 3).

 

Gräfin Elisabeth von Soden

wird Weltmeisterin im Ton-Taubenschießen 14).

 

Ulli und Harry Bucher, Alwin und Volker Schiek

vom Rad- und Kraftfahrverein Kleingartach werden Deutsche Jugendmeister im Viererkunstradfahren 14).

 

Die Städtische Eichhalle

an der Kleinbrückentorstraße wird am 1.1., nach 61jähriger Tätigkeit wegen Aufhebung der Fasseichstelle geschlossen.

Die daneben, für wenige Jahre untergebrachte Städt. Viehwaage wird in den ehemaligen Farrenstall in der Schafhausgasse verlegt 3.)

 

Die Rettungswache Eppingen

wird ausgebaut,

es stehen 3 Krankenwagen und 4 Fahrer rund um die Uhr für Notfälle zur Verfügung.

Zusätzlich wird eine Funkzentrale eingerichtet.

Maßgeblichen Anteil am Entstehen hatten Vereine, Betriebe und die Bevölkerung, die aufgrund einer Bürgerinitiative Spenden von 74.000 DM aufbrachten 3).

 

Eppingen wird Sitz des Katholischen Dekanats Bretten

 

Anbau des evangelischen Kindergartens

hinter der evangelischen Stadtkirche 3).

 

Die Verwaltungsgemeinschaft Eppingen – Gemmingen – Ittlingen wird am 1. August 1974 gegründet 14).

 

Philipp Neubrand

(1892-1975) widmet der Stadt Eppingen und ihren Gesangvereinen das Eppinger Lied.

Die Weise und der Satz stammen von Wilmar Zipf. 1.1).

 

Die Einwohnerzahl beträgt am 30. Juni 15.264 EW,

der Verwaltungsraum Eppingen, mit Gemmingen und Ittlingen, 20.614 EW 3).

 

Weitere Erweiterungsbauten am „Haus Ottilienbergdurch die IHK Karlsruhe 3).

 

Gründung einer Jungfeuerwehrkapelle in Eppingen 3).

 

Gründung des Orchesters „Eppinger Musikfreunde“ im März 3).

 

Wappentellerverleihung

an Josef Rottmaier, Kapellmeister der Feuerwehrkapelle Eppingen 3).

 

Bundeskanzler Willy Brandt

tritt am 6. Mai 1974 zurück.

Auslöser ist eine Spionageaffäre des Kanzlervertrauten Günter Guillaume, der für die DDR jahrelang Spionage im Bundeskanzleramt betrieb.       19).

 

1975                                     

Bürgermeisteramt

der Stadt Eppingen wird untere Verwaltungsbehörde (Rechtsstellung einer großen Kreisstadt) zugleich für Ittlingen und Gemmingen mit Stebbach 3).

 

Der Turnverein 1865 Eppingen

feiert sein 110jähriges Jubiläum v. 26.6. – 4.7.1975 3).

 

Eppingen wird Sitz des Evangelischen Dekanats für den evangelischen Kirchenbezirk Bad Rappenau /Eppingen.

Erster Dekan wird der Eppinger Stadtpfarrer Michael Ertz.  3).

 

Erweiterung um Mehrzweckraum

und 3. Gruppe des Katholischen  Kindergartens Rohrbach 14).

 

Gründung des Karateverein Eppingen 3).

 

Neubau und Eröffnung des „Hotel Geier

an der Kleinbrückentorstraße durch Hermann Geier 3).

 

1976 

 

 Ein Festplatz

wird an der Talstraße eingerichtet 3).

 

Der Eppinger Stadtanzeiger,

amtliches Mitteilungsblatt der Stadt Eppingen wird Ende 1976 ins Leben gerufen,

er erscheint wöchentlich einmal.

Seit 1. Februar 1977 werden sämtliche amtliche Mitteilungen im „Eppinger Stadtanzeiger“ bekannt gemacht.

Auch Kirchen, Genossenschaften und Vereine erscheinen dort mit ihren Berichten und Terminen 3).

 

Einwohnerzahl (mit den 1971 eingemeindeten Gemeinden) beträgt 8.813 EW 3).

 

Gründung der „Arbeiterwohlfahrt“

am 17. Januar in der „Talschenke“ 3).

 

Erste Eppinger Kraichgauausstellung

27.3.-4.4. auf dem  Festplatzgelände 3).

 

Neueindeckung des Schieferdaches der kath. Stadtkirche,

dabei wurden neue Zifferblätter für die Kirchturmuhren angefertigt und tiefer gesetzt, das überalterte Uhrwerk durch ein neues, elektronisch gesteuertes ersetzt 3).

 

Prominenter Gast Annemarie Griesinger,

Sozialministerin des Landes Baden-Württemberg zu Besuch in Eppingen am 4. April 1976 14).

 

Prominenter Gast Dr. Hans-Jochen Vogel,

Bundesjustizminister zu Besuch in Eppingen am 26. August 1976 3). 14).

 

Eine Sonderschule für geistig Behinderte (Lebenshilfe)

wird am 4.9.1976 ins Leben gerufen und existiert bis 1992.

Der Sitz war zunächst in einem Wohngebäude im Roth, danach in der früheren Landwirtschaftsschule (späteres Rathaus).

Träger war der Verein „Lebenshilfe e.V. Eppingen“.

Das Einzugsgebiet umfasste 15 Orte der Landkreise Heilbronn und Karlsruhe 14).

 

Prominenter Gast Dr. Hans Filbinger,

Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg zu Besuch in Eppingen am 23. September 1976  3). 14).

 

Die Stadtbücherei

wurde überarbeitet und in das Gewerbeschulgebäude verlegt 3).

 

Großumbau des Waldhotel „Villa Waldeck

mit Bar „L’Oasis“ 3).

 

Die Klimastation

zur genauen Messung von Temperaturen und Regenmengen wird in der Südstadt bei Willi Funk, Vogelsbergstraße 2 aufgestellt und betreut.

Der Registrierstreifen wird jeweils montags gewechselt und am 1. Und 17. eines jeden Monats, zusammen mit den übrigen Aufzeichnungen, an das Wetteramt Stuttgart gesandt 3).

 

Gründung der DLRG, Ortsgruppe Eppingen-Mühlbach

am 24.9.1976 3).

 

Gründung der Fa. Baumarkt Eppingen,

Inhaber ist Horst Hartmann 3).

 

Eröffnung der „Neuen Bahnhofspassage

im November  in der Bahnhofsallee.

Firmen: Hecker Heimtextilien, Glas, Porzellan; Müller, Bücher, Schreibwaren, Geschenke; Geiger, Sport- und Freizeitmoden 3).

 

Erstmals Durchführung von Sonderzügen

unter dem Motto „Eppingen fliegt aus“,

um den Stillegungsplänen der Deutschen Bundesbahn entgegenzuwirken.

Der längste Zug der Deutschen Bundesbahn, der je zusammengestellt worden ist, rollte vom Bahnhof Eppingen 1976, 500 m lang mit 17 Personenwagen und zwei Loks, besetzt mit 1.550 Fahrgästen nach Dinkelsbühl.

1982 wurde dieser Sonderzug alljährlich und danach alle zwei Jahre im Wechsel mit dem Eppinger Altstadtfest durchgeführt.

 

Insgesamt fuhren dann in 14 Sonderzügen etwa 11.000 Besucher mit.

Der 14. Sonderzug nach Koblenz und Güls 1996 war dann auch der letzte dieser Art.

Die Aktion nützte sehr, die Bahnstrecke von Karlsruhe nach Eppingen und weiter nach Heilbronn wurde nicht stillgelegt und ist heute durch den Einsatz von elektrischen Stadtbahnwagen der AVG sehr frequentiert.

Folgende Reisezüge fuhren:

1976 Dinkelsbühl;

1977 Zell am Harmersbach;

1978 Eltville am Rhein;

1979 Wertheim am Main und an der Tauber;

1980 Gengenbach;

1981 Freinsheim und Bad Dürkheim;

1982 Oberkirch;

1984 Triberg im Schwarzwald;

1986 Rothenburg o.d. Tauber;

1988 Titisee;

1990 Konstanz;

1992 München;

1994 Köln;

1996 Koblenz und Güls. 14).

 

Wappentellerverleihung

an Helmut Hecker, Stadtrat 3).

 

Bundesverdienstmedaille

für Alois Bergold, Eppingen 14).

 

1977                                     

Die Landwirtschaftsschule in Eppingen

wird geschlossen 3).

 

Die Stadt erwirbt die ehemalige Landwirtschaftsschule

und zieht 1978, nach Umbau,  als Rathausersatz, dort ein.  10).

 

Die Einwohnerzahl in Eppingen beträgt 15.000;

der Verwaltungsraum beinhaltet 20.000 Einwohner 3).

 

Gründung des „Seniorenclub“

Eppingen am 16.3.77 3).

 

Ein amerikanischer Phantom-Düsenjäger von der "50. Tactival Fighter Wing"

stürzt am 27.4. im Teufelsgrund im Hardtwald zwischen Eppingen und Kleingartach ab, die Rettung mit dem Schleudersitz misslingt, beide Piloten kommen ums Leben .

Eine 300 Meter lange und 50 Meter breite Schneise wird in den Wald gerissen.

Die Ursache für den Absturz wird nicht bekannt.

3)., 42).

 

Erstes Eppinger Altstadtfest

27.-28.  August 3).

 

Kirchliche Sozialstation wird gegründet,

sie ist eine Erweiterung des bereits 1896 gegründeten Krankenvereins Eppingen, der von der evangelischen Kirche seinerzeit gegründet wurde.  

Die evangelischen Kirchengemeinden schlossen sich zur Diakoniestation Eppingen – Kirchliche Sozialstation – zusammen und schlossen Kooperationsverträge mit der Zentralen Kath. Krankenpflegestation und dem Krankenpflegeverein Gemmingen/Stebbach 3).

 

100jähriges Jubiläum

der Freiwilligen  Feuerwehr Rohrbach 3).

 

Neuer Hochwasserbehälter Essigberg

wird fertiggestellt und in Betrieb genommen 3).

 

Am 2. September wird in Kleingartach die erste „Eppinger Weinprinzessin“

gewählt 3).

 

Prominenter Gast Dr. Manfred Bulling,

Regierungspräsident zu Besuch in Eppingen am 15. Dezember 1977 3). 14).

 

Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens 

für Karl Stiefel, Eppingen 14).

 

Buback, Siegfried

Generalbundesanwalt, wird am 7. April 1977 von kaltblütigen Mördern in Karlsruhe erschossen

1977

Landschaftsschutz

Ottilienberg und Ravensburg stehen ab 1977 unter Landschaftschutz.

Die Mehrheit des Gemeinderates stimmte der Verordnung zu mit dem Vorbehalt, dass sich die Naturschutzbehörde verbindlich zu erklären hat, zwei oder drei vom Gemeinderat bestimmte Schutzhüttengebiete im neuen Landschaftsschutzgebiet "Ottilienbergg-Ravensburg" zu akzeptieren.      42).

1977

 

 

 

                                              

1978                                     

Spürbares Erdbeben

in Eppingen zu verzeichnen 3).

 

Ab 1. Januar gemeinsame Sozialstation

für den gesamten Verwaltungsraum Eppingen 3).

 

Der Kirchenbezirk Eppingen – Bad Rappenau erhält in Eppingen einen hauptamtlichen Kantor,

der ein reiches musikalisches Angebot ermöglicht.

Eine Bezirks-Diakoniestelle steht mit Rat und Tat zur Hilfe bereit 3).

 

Der neue Kindergarten

„St. Ottilia“ der kath. Kirche wird in der Leiergasse in Betrieb genommen 3).

 

Die Evangelisch-Methodistische Kirche

feiert ihr 110jähriges Bestehen 3).

 

Gründung des Handels- und Gewerbevereins  Eppingen10.)

 

Gründung des Kunstkreises Eppingen

am 8. Juni 1978 3).

 

Gründung der Jugendmusikschule

am 12.12.1978 3).

 

Gründung des Tierschutzvereins

Eppingen 3).

 

Ende des Jahres Gründung einer Jugendfeuerwehr.

Die Feuerwehrkapelle tritt aus der Wehr aus und formiert sich als Stadtkapelle 3).

 

100jähriges Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Kleingartach 3).

 

Die Stadt erwirbt vom Landkreis 1978 die ehemalige Landwirtschaftsschule

und bezieht im Dezember 1978 mit dem Bürgermeister, der Zentralstelle, dem Hauptamt und dem Schul-, Kultur- und Sportamt das erste Stockwerk des Ostflügels. 14).

 

Das Notariat Eppingen

zieht im Alten Rathaus ein.

Es werden rund 250 alte badische Grundbücher mit je 30 Bänden aufbewahrt.

46 Zentimeter hoch sind die kiloschweren, in dickem Leder gebundenen Wälzer.

„Sie sind der Stolz der badischen Grundbuchbeamten“ weiß Notar Hartmut Weiß.  17).

 

Die Chartaque

sowie ein Teilstück der Eppinger Linien werden an der Landstraße nach Kleingartach nachgebaut und aufgestellt. Der maßgebliche Schöpfer und  Erbauer war Günther Zaiß, ein Fachoberlehrer für Sport und Werken an der Grund,- Haupt- und Realschule in Eppingen 1).

 

Zweite Eppinger Kraichgauausstellung

18.-27.3.1978 3).

 

Eröffnung der Fa. Handelshof

im August 1978 in der Eisenbahnstraße 3).

 

Zweites Eppinger Altstadtfest

26.-27. August 3).

 

Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg

für Roger Saisdubreil, Wassy/Frankreich 14).

 

Filbinger, Hans

Baden-Württembergischer Ministerpräsident, tritt am 7. August 1978 zurück.

Er konnte sich an Urteile, aus  seiner Tätigkeit als Marinerichter in den Jahren 1943 bis 1945 nicht mehr "erinnern".       19).

 

 

1979                                     

Der Verwaltungsbereich Eppingen mit Ittlingen, Gemmingen und Stebbach hat 20.238 Einwohner 3).

 

100jähriges Jubiläum der evangelischen Stadtkirche 5.-7. Mai.1979.

Auch ein Festbuch wurde herausgegeben.  3). 17).

 

Ärzte und Zahnärzte im Jahr 1979:

Eppingen, 7.000 EW

Prakt. Arzt:

Dr. Schröder,

Dr. Vissering,

Dr. Rosenberger;

Frauenarzt: Dr. Baumbusch;

Kinderarzt: Dr. Yarkin;

Chirurg: Dr. Brinkmann;

HNO-Arzt: Dr. Bardos;

Internist: Dr. Oertel;

Augenarzt: Dr. Schwarz;

Zahnärzte: Herbert Keller, Artur Ehehalt, Dr. Tilly Lengeling, T. Türkay.

Adelshofen, 1.100 EW: Kein Arzt

Elsenz, 1.500 EW: Prakt. Arzt: Dr. Fischer; Zahnarzt:  Adolf Lehr;

Kleingartach, 1.300 EW: Prakt. Arzt: Dr. Acker;.

Mühlbach, 1.700 EW: Prakt. Arzt: Dr. Burton Saffé; Dr. Barbara Saffé.

Richen, 1.200 EW: Kein Arzt

Rohrbach, 1.200 EW: Kein Arzt 3)

 

Städtepartnerschaft mit Epping (Essex ,England)  beginnt.

Epping liegt in Südostengland in der Grafschaft Essex, 27 km nordostwärts der britischen Hauptstadt London.

Bekannt ist der Epping Forest , der den engen Zusammenhang mit London zeigt.

Es ist eine kleine, belebte Stadt mit ungefähr 12.000 Einwohnern und ist Sitz des Kreisrates für das sie umgebende ländliche Gebiet „The Rural District of Eppingen and Ongar“.

3 km nordwestlich liegt der Weiler Epping Upland, in dem die Mutterkirche (13. Jhdt.) der alten Gemeinde steht.

4,9 km sind es zu dem kleinen Dorf Epping Green mit seinen modernen Häusern.

1086 Epinga oder Eppinges geschrieben, erklärt man dort „Epp“ und „ing“ als sächsische Wörter, wobei das erstere für „up“ = oben steht und das zweite beackertes Land „cultivated lands“ meint, was auf eine angelsächsische Siedlung wohl vor dem Jahre 800 n.Chr. schließen läßt.   3).,  1.1).

 

Schweinemarkt Eppingen

wird am 15. Mai aufgehoben, nach mehr als 500 Jahren Dasein 3).

 

Ein großer Spielplatz

wird an der Talstraße eingeweiht und in Betrieb genommen 3).

 

Die „Heimatfreunde Eppingen

brachten  im März 1979 ein neues Buch mit 180 Seiten heraus.

Titel:  „Rund um den Ottilienberg“ Band 1   17).

 

Das Eppinger Schwimmbad

muss im April aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen  geschlossen werden 3).

Eine Bürgerinitiative  zur Erhaltung des Eppinger Freibades wurde gegründet.

Sie holte 2.300 Unterschriften von Bürgern zur Rettung des Bades ein.  17).

 

Gemeinderat beschließt im Februar,  in der Zentralstadt erstmals einen City-Verkehr einzurichten.

Achtmal täglich sollen 27 Haltestellen angefahren werden. 17).

 

Erweiterungsbau am Turnerheim

des Turnverein 1865 Eppingen 3).

 

Bisher sind 87 Fachwerkhäuser freigelegt 3).

 

Die Stadtbücherei

wird um die Abteilung „Spiele“ erweitert 3).

 

Drittes Altstadtfest 21.-22. Juli 3).

 

Neueinkleidung der Stadtkapelle Eppingen

mit historischen Uniformen.

Solche wurden im Jahre 1790 von der Markgräflichen Garde in Karlsruhe getragen.

Sie wurden nach einer Originalvorlage aus dem Militärmuseum in Rastatt angefertigt 3).

 

Der neue Städtische Bauhof

(Wasserwerkbauhof) im Industriegebiet „Oststadt“ wird  im Juli in Betrieb genommen.

Er hat 2,5 Millionen gekostet.

Alle Sparten, Bauhof, Wasserwerk, Gärtnerei, Forstarbeiter sind nun zentral und gemeinsam untergebracht. 3). 17).

 

Bahnhof Eppingen erhielt

im Juli neue moderne Bahnsteige 17).

 

Mit Festzelt, Fahrzeugschau, Jubiläumszug, Bahnsteigeinweihung,

Festbuch und Böllerschüssen feierte Eppingen im Oktober das 100jährige Jubiläum der Kraichgaubahn.

Über 30.000 Besucher zog das Fest an beiden Tagen an. 17).

 

BM Peuckert, Ortsvorsteher Keppler und Vorsitzender Wind konnten den neuen Sportplatz im Freizeitgebiet „Gerrenwiesen“ in Kleingartach im Juli einweihen.

Kostenaufwand: 363.000 Mark. 17).

 

Abbruch des Städtischen Wannenbades  

und der Fass-Eichhalle im Juni  an der Kleinbrückentorstraße 3).

 

Geschäftshaus Hochstetter gegenüber dem Pfeifferturm wird zur Gaststätte „Zur Turmschänke“ umgebaut 3).

 

Von 1964 bis 1979 haben im Ausbildungszentrum „Haus Ottilienberg“

der IHK Karlsruhe über 23.000 Personen an Ausbildungen und Seminaren teilgenommen 3).

 

Das „Wanderheim Ottilienberg“, ausgebaut durch den Odenwaldklub Eppingen, wird im Juni 1979 eingeweiht. 17).

 

Neubau eines kath. Kindergartens

in der Leiergasse für 2 Gruppen 14).

 

Neubau eines evangelischen Kindergartens in Elsenz

durch die Stadt für 3 Gruppen 14).

 

Beschluss des Gemeinderates im Januar:

Das Jugendzentrum wird im Feuerwehrgerätehaus (Wohnung) untergebracht, 50.000 Mark werden hierfür bereitgestellt. 17).

 

Prominenter Gast Dr. h.c. Lothar Späth,

Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg weiht im Oktober das neue Sudhaus der Palmbräu ein 3). 14).

 

Eine Wasser-Verbindungsleitung

vom Eppinger Wasserhochbehälter über den Ottilienberg wird nach Kleingartach verlegt und am 27.12.1979 in Betrieb genommen 3).

 

Zweite Wahl zur „Eppinger Weinprinzessin

in Elsenz im September 3).

 

Gründung des „Seniorenverein Eppingen-Mühlbach“

im November 1979 3).

 

Dekan Dr. Wolfgang Baunach kauft die Katharinenkapelle

und renoviert sie 1.)

 

Wappentellerverleihung

an Karl Stroh, Stadtkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Eppingen  3).

 

Die Bürger der EG können ein europäisches Parlament erstmals direkt wählen. 13).

 

Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg

  für Sophie Heitlinger, Rohrbach 14).

 

Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens

für Herta Beysel, Eppingen 14)

 

Zu einem Zeitpunkt, als es niemand mehr glaubte, erklärte Bürgermeister Rüdiger Peuckert in einer Gemeinderatssitzung im November zum 31. Dezember seinen Rücktritt als Bürgermeister.

Zur Begründung gab er an, dass er der Doppelbelastung als Chef des Rathauses und als Inhaber von drei Pflegehäusern nicht mehr gewachsen sei.

Zuvor war das Ermittlungsverfahren wegen eines Autounfalls durch die Staatsanwaltschaft eingestellt, ebenso das Bußgeldverfahren.

Die Behörden fanden keine Anhaltspunkte für eine Tat.

Peuckert wurde 1966 als 25jähriger zum Bürgermeister der Fachwerkstadt gewählt und hatte dieses Amt 14 Jahre lang inne. 17).

 

Fünf Bewerber gaben bis zum Dezember für die Bürgermeisterwahl am 27. Januar 1980 ihre Unterlagen ab:

Erich Pretz, Bürgermeister aus Untermünkheim,

Karl-Otto Gärtner, Oberamtsrat aus Heidelberg,

Ulrich Gessling, Hirschhorn,

Fritz Banspach, Werl

und Richard Henninger, Bretten 

 

Die von der Stillegung bedrohten Eppinger Bahnstrecken Karlsruhe-Eppingen-Heilbronn und Eppingen-Sinsheim bleiben erhalten.

Diese Zusagen machten im Dezember 1979 die Ministerien und die Deutsche Bundesbahn an die Stadt. 17).

 

Schachclub Eppingen feiert 25jähriges

Jubiläum im August.

Vizeweltmeister Kortschnoi ist zu Gast. 17).

 

Hexenzunft

feiert ihr  10jähriges Bestehen im Februar 17).

 

DRK-Ortsverein Elsenz

feiert im Juni das 25jährige Jubiläum 17)

 

Erstmals wird im Juni wieder ein Pfaffenbergfest

durch den MGV Eintracht-Frohsinn Eppingen veranstaltet, das letzte war dann nach 26 Jahren im Jahr 2005;

Im Jahr 2014 veranstaltete die Stadtkapelle Eppingen erstmals wieder ein Pfaffenbergfest unter eigener Regie  17).

 

Beim Weinfest in Elsenz

wurde im September Jane Horsinka zur neuen Eppinger Weinprinzessin gewählt, zu Hofdamen Inge Barth und Elke Rupp. 17).

 

Schah Reza Pahlewi von Persien

Er verlässt  zusammen mit seiner Frau Kaiserin Farah Persien, ein von blutigen Unruhen geschütteltes Land, am 16. Januar 1979.

1979