14. Jahrhundert    (1 300 – 1 399)


1300                                     

Kleingartach wird zur Stadt erhoben 12.)                           

und war danach für einige Jahrzehnte im Besitz der Markgrafen von Baden, bis diese es an Württemberg verpfändeten, bei dem es dann blieb.    25).

Auch Richen und Elsenz wurden von der Kurpfalz erworben, unterstanden aber im Gegensatz zu Eppingen dem Oberamt Mosbach.  25).

Adelshofen gelangte in den Besitz der Herren von Neipperg, während Rohrbach vom Kloster Odenheim aufgekauft wurde,

das im 15. Jahrhundert in das Ritterstift Odenheim umgewandelt wurde.   25).

Mühlbach stand in einer besonderen Beziehung zu Eppingen.   25).

 

1303                                     

Eine Königs- und Kaiserurkunde durch König Albrecht I.  liegt vor (12. August 1301).

Diese nimmt einen bedeutsamen Platz ein in der geschichtlichen Entwicklung der Stadt Eppingen.

Wortlaut: „Wir, Albrecht von Gottes Gnaden, römischer König, zu allen Zeiten Mehrer des Reiches, wünschen den ehrbaren Weisen, dem Rat und den gemeinen Bürgern zu Eppingen, unseren lieben Getreuen, unsere Gnade und alles Gute.“ 3).,  1.3).

 

Wandmalereien an der Nordseite des Langhauses der kath. Stadtkirche aus 1300-1350 werden geschaffen.

Sie werden 1975 freigelegt.

Im Stadtarchiv gehen die Bestände bis in das Jahr 1303 zurück, heute befindet sich das Archiv  im ehemaligen Rathaus in Richen  1.9)    3.),  1.3).

An der oberen Stirnseite des nördlichen Seitenportals wurde die bis heute bekannte einmalige Darstellung einer Milchhexe freigelegt (um 1510).

Den krönenden Abschluss des Erweiterungsbaus bildet die Orgel der Firma Klais, Bonn, mit 2 Manualen, 35 Registern und 2.035 Pfeifen.

Seit der Einweihung 1975 werden jährlich im Rahmen „Internationale Orgelkonzerte“ vier Orgelkonzerte durchgeführt mit bedeutenden internationalen Interpreten.

 

Exil der Päpste von Avignon  28).

 

1323                                     

Erste Erwähnung des Dekanats Bretten, zu dem die katholische Kirche Eppingen, vor der Reformation, gehörte.

Sie wird 1685 dem Dekanat St. Leon zugeteilt. 33).

 

1334                                     

Erste urkundliche Erwähnung der Raußmühle 1.3).

 

1348-1648                          

Eppinger Studenten an Deutschen Universitäten.

Eine Abhandlung hierüber findet sich Im Band 2, Seiten 60-73 „Rund um den Ottilienberg“ 1.2).

 

1365                                     

Die Herren von Sickingen verkaufen ihre Anteile an Mühlbach der Stadt Eppingen 12.)

 

1372                          

Die Göler von Ravensburg verkaufen ihre Anteile an Mühlbach der Stadt Eppingen   12.)

 

1376                                     

Schwäbischer Städtebund  28).

 

1377                                     

von Sicking’sches Wasserschloss in Rohrbach erwähnt 3).

 

Grundsteinlegung für das Ulmer Münster  28).

 

1378 – 1400                       

Kaiser Wenzel. Innerer Unfrieden und allgemeine Unsicherheit.

Unabhängigkeitsbestrebungen des Bürgertums. 28).

 

1386                                     

Unabhängigkeit der Schweizer Eidgenossen von den Habsburgern.  28).

 

Gründung der Universität Heidelberg  durch Kurfürst Ruprecht I. (1353-1390)  28).

 

1388                                     

„Ratsschänke“ wird an der Ecke Altstadtstraße 5/Zunftgasse 2 gebaut und ist heute das älteste Holzhaus des nördlichen Landesteils von Baden Württemberg.

Dieses außergewöhnliche Fachwerkhaus zeigt Reste einer wertvollen Bohlenwandkonstruktion.

Zusammen mit dem Anwaltshaus (1712) im Norden, dem Fachwerkensemble der Wolfsschlucht im Osten und dem Eichbrunnen bildet die Ratsschänke ein eindrucksvolles Ensemble und stellt den mittelalterlichen Marktplatz dar.  3). 29). 1.8)

 

Niederlage der Städte und ihrer Bürger gegen die vereinigten süddeutschen Fürsten in der Schlacht von Döffingen.  28).

 

1392                                     

Gutleuthaus (Armen- und Krankenhaus) wird erstmals erwähnt 1.9).