Z


Zähringer

Herzogliche Linie der Zähringer;

1079 Fürsten, Städte, Bettelorden

1078-1218

Zaiß, Günter

Ein sehr vielseitiger und fleißiger Landsmann, geboren am 24.10.1937, gestorben am 20.7.2005.

Er trat bereits 1952 als aktiver Turner dem TV Eppingen bei und war ein sehr guter Turner.

1952

Er übernahm bereits 1956 als Neunzehnjähriger seine erste ehrenamtliche Aufgabe für den größten Eppinger Verein.

1956

Nach einer Dreherlehre bei der JDS wählte er über den zweiten Bildungsweg eine Ausbildung zum Fachlehrer für Sport, die er 1964/65 absolvierte.

1964-1965

Von 1967 bis 1977 war er Kinderturnwart und führte viele Kinder an den Turnsport heran.

1967-1977

Danach unterrichtete er drei Jahre an der Grund- und Hauptschule Sinsheim, seit Herbst 1968 an der Grund- und Hauptschule Eppingen.

1968

1970/71 ergänzte er seine berufliche Qualifikation durch ein Zusatzstudium an der Pädagogischen Hochschule Esslingen zum Werklehrer an Grund-, Haupt- und Realschulen.

1970/71

Er unterrichtete dann als Fachoberlehrer für Sport und Werken bis zu seiner krankheitsbedingten Pensionierung im Jahre 1995.

1971-1995

Seit 1972 plante und organisierte er für die Männerriege II, der er seit ihrer Gründung als eine der tragenden Säulen angehörte, die mehrtägigen Bergwanderungen in den Alpen.

Auch beim Ausbau des Clubhauses legte er bei fast allen Arbeitseinsätzen Hand an.

1972

Seit 1973 war er unersetzlicher Chronist der Stadt Eppingen und brachte seine Aufsätze und vor allem viele Bilder in der Kraichgau- Stimme und der Rhein-Neckar Zeitung an die Öffentlichkeit.

Mit den Heimatfreunden zusammen brachte er den Band "Eppingen - Bilder einer Stadt", zusammen mit anderen Freunden, auf den Weg.

1973

Im Jahr 1976 übernahm er zusätzlich die Leitung der Jugendfördergruppe, für die er bis 1984 verantwortlich war und mit der er viele Erfolge bei den Wettbewerben auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene erzielte.

In dieser Zeit initiierte er auch die Ferienlager der Eppinger Turnerjugend in den Sommerferien.

Sie wurden über 30 Jahre durchgeführt.

Jahrzehntelang trainierte er als Kunstturnwart die aktiven Turner des TV.

1976-1984

Er war von 1982 bis 2002 Pressewart, vier Jahrzehnte lang in verschiedenen Funktionen für den Elsenzturngau tätig.

1982-2002

Der TV Eppingen und der Elsenzturngau ernannten ihn zum Ehrenmitglied.

Vom Badischen Turnerbund erhielt er die Ehrenplakette und vom Deutschen Turnerbund den Ehrenbrief als Anerkennung seines beispielhaften Wirkens für die Turnbewegung auf lokaler und auf Gauebene.

Auch die Erbauung der "Chartaque" am Wanderparkplatz "Rottstück" wäre ohne ihn nie durchgeführt worden.

Zusammen mit Oberforstrat Jürgen Haug, Forstarbeiter des Forstamtes Eppingen und Schülern im Schuljahr 1980/81 wurde das Projekt angegangen.

Das wesentliche Merkmal ist dabei der dann entstandene Aussichtswachturm mit 12 m Höhe.

Sehr stark engagiert war dabei auch das Zimmergeschäft Mack.

Im Frühjahr 1983 wurde auf einem Tieflader der Firma Hartmann der 10 Tonnen schwere Turm, der eine Grundfläche von 4 x 4 m und liegend eine Länge von 12 m hat zu seinem Standort verbracht.

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen

1980-1981

 

Textfeld: Günter Zaiß ist im Alter von 67 Jahren am Mittwochabend, 20. Juli 2005 nach langer schwerer Krankheit im Stuttgarter Katharinenhospital gestorben. Mit ihm verlieren der Elsenz-Turngau und der Turnverein Eppingen einen langjährigen und treuen Mitstreiter.

 

Bereits 1952 trat Zaiß als Turner dem Eppinger Turnverein bei, dem er bis zum Tod in ehrenamtlicher Tätigkeit zur Seite stand. Fast ein halbes Jahrhundert engagierte sich Günter Zaiß für den Verein. Als Jugendwart übernahm er 1956 seine erste ehrenamtliche Aufgabe für den größten Eppinger Verein. Von 1967 bis 1977 war er als Kinderturnwart aktiv. Als Leiter einer Jugendfördergruppe zeichnete Zaiß von 1976 bis 1984 verantwortlich. Zaiß initiierte die Eppinger Turnerjugend-Freizeiten in den Sommerferien, die 30 Jahre ununterbrochen abgehalten wurden. Drei weitere Jahre bekleidete Günter Zaiß das Amt des Kunstturnwarts. 1982 bis 2002 war Zaiß als Pressewart für die Öffentlichkeitsarbeit des TV Eppingen tätig.

 

Im Elsenz-Turngau setzte Günter Zaiß von 1962 bis 1979 als Gau-Jugendleiter und von 1979 bis 2002 als Gau-Pressewart Akzente. Gemeinsam mit den Trainern des TV Bad Rappenau und des TV Waibstadt trug Günter Zaiß wesentlich mit dazu bei, dass ab Ende der 60er Jahre bis Anfang der 80er Jahre im Elsenz-Turngau immer wieder Talente entdeckt und intensiv gefördert wurden, die sich für badische sowie deutsche Schüler- und Jugendmeisterschaften qualifizieren konnten.

 

Zaiß ist Träger aller Vereins- und Gauehrungen. Der Elsenz-Turngau und der Turnverein Eppingen ernannten Günter Zaiß zum Ehrenmitglied. Vom Badischen Turner-Bund wurde ihm die Ehrenplakette und vom Deutschen Turner-Bund der Ehrenbrief überreicht.

 

Mit Günter Zaiß´ Engagement in seiner Zeit als Sport- und Techniklehrer an der Grund- und Hauptschule Eppingen verbunden ist der Nachbau der Chartaque am Ottilienberg, eines historischen Palisaden-Holzwachturms aus der Zeit der „Eppinger Linien“.  Zaiß, Pädagoge im Ruhestand, war auch Heimatdokumentar in Schrift und Bild. Als langjähriger Mitarbeiter der lokalen Tageszeitungen berichtete er aus Eppingen und Umgebung sowie aus dem gesamten Sportkreis Sinsheim. Sein Wirkungskreis reichte dabei aus dem Kraichgau bis ins Zabergäu.

 

Mit Günter Zaiß verlieren wir einen von hohem Idealismus geprägten Turner.

Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

2005

Zehntbare Grundstücke

Waren im November 1839 vorhanden: 

384 Äcker und 288 Weinberge

1839

Zehntscheune

In der Zunftgasse, im 16./17. Jahrhundert erbaut

Zeugnisse religiösen Volksglaubens

Das Museum neben der katholischen Stadtkirche zeigt Gegenstände wie Wallfahrtsandenken, Hinterglasmalereien oder Rosenkränze, die ihren Besitzern einst viel bedeutet haben.

Auch Skurriles, an das Hilfesuchende oder Verzweifelte ihr Herz hängten, hat dort seinen Platz gefunden - zum Beispiel Madonnenfiguren, denen heilende Kräfte nachgesagt wurden.

Zichorienanbau

Die Zichorien-Wurzel wird in Eppingen und im Kraichgau sehr häufig angebaut. 

Zur Verarbeitung wurde sie zunächst im Zylinderhofgebäude angeliefert.

Das Gebäude wurde 1856 erbaut und ist Eppingens ältestes Fabrikgebäude, erst Zuckerrübensammelstelle, dann Cichoriendarre.

1856

Zichorienfabrik

Die Etablierung von Zichorienfabriken erfolgte in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Im Jahr 1766 verbot Friedrich II. von Preußen die private Einfuhr und den privaten Handel mit teurem Übersee-Kaffee, um die Außenhandelsbilanz des merkantilistischen Preußens zu verbessern.

In dieser Zeit wurde Kaffee in weiten Teilen Europas als Luxusprodukt konsumiert.

Ärmere Schichten konnten sich das Kaffeevergnügen aus diesem Grund nur selten leisten.

Schnell erwies sich die Zichorienwurzel aufgrund ihrer kaffeeähnlichen Bitterstoffe als geeignetes Surrogat.

Als Erfinder des Zichorienkaffees gelten der kurhannoversche Offizier Christian von Heine aus Holzminden und der Braunschweiger Gastwirt Christian Gottlieb Förster, die im Jahr 1769/70 eine Konzession für die Produktion von Zichorienkaffee erhielten.

In Württemberg wurde im Jahr 1828 die Zichorienfabrik Heinrich Franck Söhne, Vaihingen gegründet.

Die erste Zichoriendarre in Eppingen  entstand im Zylinderhofgebäude in der Adelshofener Straße 1856 und ist somit Eppingens ältestes Fabrikgebäude.

Es war zuerst Zuckerrübensammelstelle, dann Cichoriendarre.

1856/57

Die neue Zichoriendarre  entsteht 1890 zwischen der Heilbronner- und Goethestraße und hatte einen direkten Bahnanschluß,  und war in Betrieb bis 1966       4).

Das Bild zeigt die Zichorienfabrik Otto Bleibtreu, Braunschweig, Litographie 19. Jahrhundert.

So ähnlich sah auch die 1890 in Eppingen erbaute Zichorienfabrik aus.

1890 - 1966

 

Herstellungsprozess

Die Zichorien werden durch die Bauern auf ihren Fuhrwerken angeliefert, dazu wird mit einem Wagenheber der Wagen schräg hochgebockt und die Rüben mit Gabeln vom Wagen gezogen. Es entstehen sehr hohe Rübenhaufen.Die Rüben werden nun mit Gabeln auf Gummitransportbänder geladen und in Schwemmkanäle transportiert.

Darin fließt Wasser und transportiert die Rüben zu den Verarbeitungsstätten. Dabei wird der entfernte Felddreck in einem speziellen Schwemmkanal in einen große See geleitet, wo sich dieser absetzt, das Wasser fließt wieder ab und kommt in den Kreislauf der Schwemmkanäle zurück.

In der Zichorienfabrik werden die nun gereinigten Wurzeln zunächst zerkleinert.

Auf einer Darre oder in einem Trockenofen wird der Wassergehalt der Wurzeln reduziert.

Danach werden sie bei einer Temperatur von 100 bis 120 °C geröstet.

Während dieses Prozesses karamellisiert das in der Wurzel enthaltene Inulin, eine Stärkeverbindung.

Dadurch entsteht ein an Kaffee erinnernder Geschmack.

Die abgekühlten Wurzeln werden abschließend zu feinem Pulver gemahlen.

Bisweilen werden Zuckerrüben, Speisefette und -öle, Kochsalz und Alkalicarbonare zugefügt. Zichorienkaffee hat eine intensive karamellbraune Farbe.

Das Originalrezept sah gelbe Rüben, Zuckerrüben und Zichorienwurzeln als Hauptzutaten vor. Diese mussten im richtigen Verhältnis geröstet und anschließend gemahlen werden, um ein Kaffee-Ersatzprodukt zu erhalten.

Zwar werden Zichorien noch Ersatzkaffeeprodukten zugesetzt, darunter "Caro-Kaffee" und "Linde's", reiner Zichorienkaffee ist nicht mehr im Handel erhältlich.

Der Kaffeeersatz wurde auch als "Muckefuck" bezeichnet.

Für deren Herkunft existiert die Erklärung, dass die Bezeichnung "Mocca faux" (französisch für falscher Kaffee) 1870 während des Deutsch-Französischen Krieges oder während der französischen Besetzung des Rheinlandes unter Napoleon volksetymologisch eingedeutscht wurde.

 

 

                                               

Kaffee-Ersatz-Erzeugniss aus Zichorienwurzeln.

Zichorienkaffee

Als Kaffee-Ersatz bezeichnet man sowohl den Ersatz für gemahlene Kaffeebohnen als auch daraus zubereitete Getränke.

Der Begriff wird synonym für kaffeeähnliche Getränke und gleichfalls andere Aufgussgetränke wie Malz-, Getreide- und Zichorienkaffee verwendet.

In Kriegs- und Notzeiten wurde „gestreckter“ Bohnenkaffee so bezeichnet, der darüber hinaus weitere und Pflanzenteile enthielt. Der Begriff Lorke, im eigentlichen Sinn ein mieses Getränk, bezeichnet den Ersatzkaffee.

Als Fruchtkaffee bezeichnet man Mischungen, bei denen Früchte von mehrjährigen Pflanzen verwendet werden, wie Feigen, Eicheln, Bucheckern und Kastanien.

Ebenso werden teilweise die Kerne oder Steine von Obstsortenverwendet.

Aus den Wurzeln des Löwenzahns, der mit der Zichorie botanisch nahe verwandt ist, kann ein kaffeeähnliches Getränk hergestellt werden.

Dieser Ersatzkaffee wurde früher in einigen Gegenden Bayerns und Baden-Württembergs  für den Hausgebrauch hergestellt.

Einer verbreiteten Verwendung stand entgegen, dass die Wurzeln der Pflanze verhältnismäßig klein sind und ziemlich tief im Boden sitzen, so dass sie sich schwer ausgraben lassen.

Die Wurzeln wurden getrocknet, geröstet und anschließend wie Kaffeebohnen gemahlen.

Zichorienwurzeln

 Bild in Originalgröße anzeigen

 

 

     

 

Die Anlieferung ist im Oktober in vollem Gange, der Ausfall der Ernte ist gut

1913

Zichron Yaakov (Israel)

 

             Bildergebnis für zichron           Bildergebnis für zichron

Eine Eppinger Delegation macht einen Besuch in Israel vom 20.-23. Mai, eine Städtefreundschaft zu dieser Stadt beginnt

2011

Ziegelei

War schon 1878 existent als Ziegelei Wittmer gegenüber dem Friedhof, an der Waldstraße.

Man nannte daher den Besitzer auch "Ziegel-Wittmer".

Der Ziegler Andreas Gern erhält in diesem Jahr vom Großherzoglichen Bezirksamt Eppingen die Genehmigung zur Anlage einer Ziegelei.

1878

Eine Ziegelei wird neu gebaut in der Südstadt, an der Bismarckstraße

1922

Die Eppinger Ziegelei brennt am 15. Mai 1931 nieder

1931

Zigarrenfabrik Carl Jost

Fabriziert in der "Alten Universität"

1899

Zigarrenindustrie

Erlebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen starken Aufschwung.

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 161-164.

Autorin : Elisabeth Dörr. 1.6).

1894

Zisterzienserorden

Der Orden wird gegründet, Baukunst zu dieser Zeit ist Gotik

1098

Zivilehe

Sie wird in Frankreich eingeführt

1792

Zollstation zwischen Eppingen und Kleingartach

Am Wanderweg zwischen dem Richtweg und der Birnbaumallee war früher, ziemlich am Ende des Eppinger Waldes nach Süd-Osten hin eine Zollstation eingerichtet.

Man findet heute nur noch Teile der Mauern und Back-/Ziegelsteine unter einem Berg von Erde.

Es stand dort, wo eine ganz steile Einkerbung des Geländes nach Osten hin ist, direkt am Grenzsteinpfad.    10).

Zorn,  Else

Stadträtin a.D., geboren 1940, verstorben 23.10.2015

Sie ist Mitglied des Gemeinderates ab 1975

1975

Sie scheidet als Gemeinderätin aus und erhält den Wappenteller der Stadt Eppingen

2004

Sie erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

2007 

                   Bildergebnis für Wappenteller eppingen

 

Sie verstirbt am 23.10.2015 im Alter von 75 Jahren.

Mit ihr verliert die Stadt eine Persönlichkeit, die sich als Mitglied des Gemeinderates von 1975 bis 2004 bleibende Verdienste für ihre Heimatstadt erworben hat.

Neben ihrer langjährigen kommunalpolitischen Tätigkeit war ihr soziales und kulturelles Engagement weit über die Grenzen von Eppingen hinaus bekannt.  18).

2015

Zorn,  Ludwig

Ludwig Zorn, 1869-1934

ragt aus der Brauerfamilie Zorn besonders heraus.

Er gehörte auch dem Gemeinderat an.

1869-1934

Zorniggel

Närrischer, wütender Kerl, zum Zorn neigender Mensch.

Der Name wurde auch für das Starkbier "Zornickel" von Palmbräu sicherlich, nicht nur für den Namen Zorn der Besitzerfamilie stehend, von dort abgeleitet.    10).

s'Zorns Gässle

Früher war die Ludwig-Zorn-Straße nur ein Gässchen, und nicht durchfahrbar.

Die anzuliefernden Materialien, wie z.B. Kohlen, mussten in Wagen von den Arbeitern der Brauerei rückwärts bis zum Ende des Gässchens nach oben geschoben werden.   10).

Zuchtruss

Schimpfwort an ungeliebte Zeitgenossen während des Krieges.     10).

Zuckerrübenverladestation

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen      Bildergebnis für eppingen in baden

In den 50-er Jahren wurde durch die Zuckerrübengenossenschaft eine solche hinter dem Lagerhaus, an den Gleisen der Bahn gebaut.

Die angeschlossenen Landwirte brachten ihre Rüben mit dem Traktor nach Eppingen, dort wurden die Wagen gekippt und die Rüben durch ein Förderband auf die Waggons verladen. 

Die Rüben wurden dann per Bahn hauptsächlich nach Waghäusel b. Bruchsal verschickt, wo sich eine Zuckerfabrik befindet.

Aus den gereinigten und geschnitzelten Zuckerrüben wurde durch Erhitzen ein Sirup erstellt, der nach dem Trocknen zu Zucker verarbeitet wurde.     10).

50-er Jahre

Zügelscheit

Querbalken am hinteren Teil der Deichsel am Bauernwagen, an dem die Stränge der Zugtiere befestigt werden (auch Waagscheit genannt)     10).

Zünfte

Es gab in Eppingen viele Handwerker.

Als im Jahre 1544 im ganzen Amt Bretten die kirchlichen Einkünfte aufgeschrieben werden mußten, wurde in den Zunftordnungen vermerkt, daß in Eppingen auch die "Bauleutkreuz" einen Betrag gegeben haben.

Das ist ein Hinweis, daß die Bauleute wie Maurer und Zimmermänner sich wie in anderen Ortschaften als Bruderschaft organisiert haben.

Bei Tod eines Mitglieds waren alle verpflichtet, beim Gottesdienst und bei der Beerdigung teilzunehmen.

Bei Unglücksfällen und Notfällen gab es Unterstützung durch die Bruderschaft.

Von den vier Eppinger Zunftordnungen ist die der "Leyer und Schuchmacher" vom 23.4.1592 die älteste.  31.)  

1544

Zunftbaum Eppingen

       Bildergebnis für zunftbaum eppingen

Wurde 2007 anläßlich der Heimattage Baden-Württemberg erstellt,

als Geschenk der Eppinger Handwerker an die Stadt, und wird jährlich beim Bärlauchfest am Marktplatz wieder  aufgestellt

2007

Zum dritten Mal wird im April der Eppinger Zunftbaum aufgestellt,

ebenfalls  findet das 5. Eppinger Straßenmusikerfestival und das Bärlauchfest statt. 18).

2010

Zusammenfluß Elsenz und Hilsbach

Am Zusammenfluß der beiden Bäche entstand einmal die Siedlung Eppingen  25).

Zuumigge

Durch das Zudrehen mittels einer Kurbel spannt sich eine Kette und drückt "Holzschuhe" an die eisenbereiften Räder und bremsen so den Bauernwagen.  

Es gibt Miggen vorne beim Kutscher oder Miggen, welche am Wagen hinten, unter dem Langwied angebracht sind.  10).

Zwedschgeschdorre

Alter, verwildeter Zwetschgenbaum    10).

Zwiebelkuchenfest

Wird jährlich in Kleingartach von den dortigen Landfrauen durchgeführt   10).

Zylinderhof

Bildergebnis für stadt eppingen

Reihen-Wohnhausbau der "Neuen Heimat", genannt Zylinderhof-Siedlung,  Anfang der 50-er Jahre

Zylinderhofgebäude, ältestes Fabrikgebäude Eppingens

Zichorienanbau wird in Eppingen betrieben.

Verarbeitung zunächst im Zylinderhofgebäude, es wurde 1856 erbaut und ist Eppingens ältestes Fabrikgebäude,

erst Zuckerrübensammelstelle, dann Cichoriendarre.

1856