W


Währungsreform

1948 ist Währungsreform, die Deutsche Mark (DM) kommt

1948

Wärsching

Wirsing (Kohlsorte)

auch abwertende Bezeichnung für Kopf, "Wirsing" genannt: "er schdreggd sein Wärsching zum Fenschder naus"   10).

****

Wahlen

Am 27. Januar 1946 fanden in Nord-Württemberg und Nord-Baden, die mittlerweile beide zur amerikanischen Besatzungszone gehörten, zunächst die ersten offiziellen Kommunalwahlen nach dem Krieg statt. 

In Eppingen gab es 2.026 Wahlberechtigt, abgegebene Stimmen 1.717, davon gültig 1.680 Stimmen.

Wahlergebnis:  CDU 954 Stimmen, SPD  591 Stimmen, KPD  135 Stimmen.

Die Sitze im Gemeinderat: CDU:  5 Sitze (Otto Wieser, Karl Pfründer, Karl Stroh, Joh. Ege, Ludwig Ries und Heinrich Vogel).

SPD: 3 Sitze  (Wilhelm Frank, Karl Frank und Ferdinand Diefenbacher).   

Es gab große Proteste der SPD durch einen Brief über die NS-Vergangenheit von Karl Stroh.

Die große Bedeutung dieser Gemeinderatswahlen lag - abgesehen davon, dass sie überhaupt die ersten allgemeinen und freien Wahlen nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches waren -  darin, dass mit ihnen die Wiederherstellung der durch das NS-Regime beseitigten gemeindlichen Selbstverwaltung, eingeleitet wurde.

Die Gemeinderäte wurden mittels Vorschlagslisten nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt.

Neben den bereits früher üblichen Gründen für den Ausschluss vom Wahlrecht wurden nun auch strikte Vorschriften über den Ausschluss politisch Belasteter eingeführt.

Mitglieder der NSDAP mussten sich erst durch das Verfahren der Entnazifizierung die Wahlberechtigung wieder erwerben.

Der Aufbau eines demokratischen Staatswesens von unten nach oben, der mit Gemeindewahlen in den Gemeinden unter 20.000 Einwohnern am 27. Januar 1946 begonnen hatte, wurde mit den Wahlen zu den Gemeinderäten für die größeren Gemeinden über 20.000 Einwohnern am 28. April und am 26. Mai 1946 folgerichtig weitergeführt.     43.)

****

 Am 28. April 1946 fanden die ersten Wahlen der Kreistagsabgeordneten nach dem Krieg,  in allen Landkreisen statt.

Die Kreistagsabgeordneten wurden in allgemeiner, unmittelbarer und geheimer Verhältniswahl auf "höchstens zwei Jahre" gewählt.  Mitglied dieses ersten Kreistages aus Eppingen und Umgebung waren Emil Ziegler, Kassenleiter, Eppingen, des weiteren Dr. von Degenfeld-Schonburg, Landwirt aus Stebbach, Karl Ernst, Landwirt und Bürgermeister aus Gemmingen, Karl Pottiez, Ziegeleibesitzer aus Sulzfeld .

Mitglieder des ersten Kreisrates waren, u.A: BM Gottlob Barth, Sinsheim, BM Jakob Dörr, Eppingen, BM Karl Ernst, Gemmingen, Karl Pottiez, Sulzfeld, BM Matthias Schnepf, Eichelberg.         43.)

****

 Wahlen zur Verfassungsgebenden Landesversammlung erfolgten am 30. Juni 1946.

Für den Wahlkreis 22, Mosbach-Sinsheim ging BM Jakob Dörr aus Eppingen als Abgeordneter hervor.           43.)

****

 Wahlen zur ersten ordentlichen Landtagswahl von Württemberg Baden erfolgten am 24. November 1946.  

Ergebnis Eppingen: Abgegebene Stimmen 1.614 (72,4 %), gültige Stimmen 1.515.

CDU  601 Stimmen, 39,7 %

SPD  518 Stimmen, 34,2 %

KPD  232 Stimmen, 15,3 %

DVP  164 Stimmen, 10,8 %

BM Jakob Dörr, CDU,  wurde der erste in freier Wahl gewählte Landtagsabgeordnete im Wahlkreis 22, er war MdL bis 1952.

Er war Mitglied des Finanzausschusses und des kommunalpolitischen Ausschusses.          43.)

1946

Gemeinde- und Kreistagswahlen fanden am 7. Dezember 1947 statt.  

Die Gemeinderäte wurden jetzt auf 6, bzw. 3 Jahre gewählt, erstmals Stimmen für die einzelnen Kandidaten.

Ergebnis in Eppingen: 

CDU   9.107 Stimmen,  4 Sitze

SPD   7.493 Stimmen,  3 Sitze

Wählervereinigung Unabhängiger Liste:   5.719 Stimmen, 3 Sitze

KPD   2.853 Stimmen,  1 Sitz

Freie und unparteiische Bürgervereinigung  2.686 Stimmen, 1 Sitz                      43.)

1947

 Wahl der Abgeordneten

zur zweiten Kammer

Sie fand am 21. Oktober statt, die Wahlbeteiligung war nicht besonders stark

1913

Wahlrecht

Für alle 25 jahre alten Staatsangehörigen

1869

Waidler Cristoph

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen      Bildergebnis für heimatfreunde eppingen        Bildergebnis für ludwigsplatz eppingen   Bildergebnis für ludwigsplatz eppingen   

Bilder: Heimatfreunde Eppingen

Er ist zweiter Vorsitzender der Heimatfreunde Eppingen und Stadtführer.

Besonders bekannt ist er durch seine musikalischen Führungen mit den mittelalterlichen Instrumenten  "Krummhorn und Sackpfeif". 

Diese Führungen, auch im Zusammenhang mit nächtlichen Kellerführungen macht er zusammen mit Simone Vollweiler.      10).

Waldarbeit

in früherer Zeit in Eppingen

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 251-254.

Autor: Manfred Pfefferle   1.6).

Waldausstellung in der alten Universität

Eine große Mitmachausstellung für Kinder zum Thema Wald, mit dem Titel "Dein Freund der Baum", findet ab Mai 2016 in der alten Universität statt.

Rund 3000 Besucher, davon alleine 1400 bei Führungen sind gekommen.

Vor allem Kindergärten und Grundschulen zeigten Interesse.

Die Ausstellung geht am 19. März zu Ende.

Neckarsulm hat schon Interesse signalisiert, um diese Ausstellung im Stadtmuseum zu zeigen. Auch in anderen Kommunen ist man interessiert.

Im Anschluss soll die Sonderschau "Fachwerk" am 2. April starten, es sollen rund 20 imposante Häusermodelle aus der Sammlung des hessischen Modellbauers Dieter Ehret ausgestellt werden.

Es handelt sich um eine der größten Kollektionen dieser Art in Deutschland.                19.)

2017

Waldfühlpfad

in Eppingen

 

Bildergebnis für waldfühlpfad eppingen         Bildergebnis für waldfühlpfad eppingen           Bildergebnis für waldfühlpfad eppingen

Bilder: Forstamt Eppingen

 

Wurde 2007 anläßlich der Heimattage Baden-Württemberg erstellt, in der Nähe des Jägersees

2007

Waldgeschichte im Zeitraffer

Aus menschlicher Sicht verändern sich Wälder mit ihren langlebigen Bäumen vergleichsweise langsam.

Deshalb sehen wir den Wald meist als etwas Statisches, Unveränderbares.

Tatsächlich unterliegen jedoch alle Waldökosysteme außer dem ständigen natürlichen Wandel auch ständiger Anpassung an die vom Menschen geprägte Umwelt.

Auch in unseren Wäldern lässt sich diese Entwicklung zurückverfolgen.

Eine besondere Bedeutung für die Waldentwicklung besaßen die Eiszeiten.

Sobald die klimatischen Verhältnisse es nach dem Rückzug der Eismassen zuließen, "wanderten" die Baumarten südlich der Alpen wieder nordwärts in die eisfreien Gebiete zurück.

Viele Baumarten scheiterten dabei aber an der West-Ost-Barriere der Alpen und starben in Mitteleuropa aus.

In Nordamerika, wo die Gebirgszüge in Nord-Süd-Richtung verlaufen, überlebten aus diesem Grund weitaus mehr Arten den Klimawechsel.

Dort sind heute die Wälder von Natur aus deutlich artenreicher als bei uns.

Nach der letzten Vereisung - etwa vor 14.000 Jahren - kehrten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zunächst Birken, Kiefern, Weiden und Pappeln mit ihren leicht vom Wind weiterzutragenden Samen, später dann schwersamigere Arten wie Eiche und Buche zurück.

Andere blieben ganz aus.

Im Wechselspiel von Wandergeschwindigkeit und Klimaveränderung entstanden so über Jahrtausende verschiedene Waldgesellschaften.

Um die Jahrtausendwende herum entsprach das Klima wahrscheinlich den heutigen Verhältnissen.

Diese Periode von 800 vor bis 800 nach Christus bezeichnet man aus als Buchenwaldzeit.        42).

Waldkindergarten

Kindertageseinrichtung "Sonnentau" im Eppinger Wald, nahe des Kraichgaustadions

 

      Bildergebnis für waldkindergarten eppingen   Bildergebnis für waldkindergarten eppingen   Bilder: Eppingen org.

Waldsportpfad

Ein Waldsportpfad mit 2,2 km Gesamtlänge und 26 Stationen konnte mit Hilfe einiger Vereine und einem finanziellen Aufwand von rd. 28.000 DM fertiggestellt und eingeweiht werden am 9. Mai 1980.

Bildergebnis für waldsportpfad eppingen         Bildergebnis für waldsportpfad eppingen    Bilder: Eppingen org.

          

3.000 DM wurden von örtlichen Vereinen und Bürgern als Spenden aufgebracht.  42).

1980

Waldstraße

Diese wurde vom 1. April bis 31. Oktober wegen großer Staubbelästigung an Sonn- und Feiertagen für Kraftfahrzeuge (Kraftwagen und Krafträder) gesperrt

1932

Wanderer

Die Autofirma wird 1912 gegründet

1912

Wanderheim Ottilienberg

Bildergebnis für wanderheim ottilienberg eppingen     Bild: Eppingen org

            

Ausgebaut durch den Odenwaldklub Eppingen, wird im Juni 1979 eingeweiht

1979

Wander-Orientierungstafeln

Sie wurden von dem, leider früh verstorbenen Studienrat des Gymnasiums, Otto Konrad, schon vor Jahren in Eigeninitiative für die Rundwanderwege im Eppinger Stadtwald geschaffen.

In der Zwischenzeit hat man mit der Herstellung und Konservierung solcher Tafeln bessere Möglichkeiten und in Zusammenarbeit von Verkehrsverein, Stadtverwaltung und Forstamt Eppingen neue Tafeln erstellt.

Im  Eppinger Stadtwald wurden am 13.12.1972  zwei neue Wander-Orientierungstafeln aufgestellt.

Wanderungen

Durchs Kraichgauer Bauernland,

17 km langer Rundweg.

Weitere Auskünfte gibt der Odenwaldclub Eppingen sowie der Deutsche Alpenverein oder das Bürgermeisteramt Eppingen  24).

Wanderwege

Die Stadt wird bestehende Wanderwege einheitlich ausschildern und offensiv vermarkten. Inhaltlich wird mit einer einheitlichen Wegebeschilderung die notwendige Basisinfrastruktur geschaffen, die die Region im Beriech Aktiv und Wandern deutlich aufwertet und nach vorne bringt. Die Kosten für die Wanderwegebeschilderung belaufen sich auf rund 34.000 Euro. In einem zweiten Schritt sollen die dann einheitlich beschilderten Wanderwege mit einer eigenen Wanderkarte für Eppingen vermarktet werden.                    18.)

2016

Wandmalereien in der Kath. Kirche

              Bildergebnis für fresken kath. Kirche eppingen              Bildergebnis für fresken kath. Kirche eppingen     Bilder: Eppingen org   

An der Nordseite des Langhauses der kath.  Stadtkirche werden freigelegt.

1300-1350

Wannen- und Brausebad

Wird im Dezember erbaut, nachdem es 1921 durch den Bürgerausschuß genehmigt wurde

1921/1923

 

Bildergebnis für Wannenbad eppingen   Bild: Heimatfreunde Eppingen

Am Ende des Bildes rechts hinten befand sich das Wannenbad Eppingen

Wird nach 49jähriger Tätigkeit geschlossen

1972

Abbruch des Gebäudes und der Faß-Eichhalle an der Kleinbrückentorstraße

1979

Wappenkarte des Verwaltungsraumes Eppingen

Es zeigt 10 Wappen.

Eppingen, Adelshofen, Elsenz, Gemmingen, Ittlingen, Kleingartach, Mühlbach, Richen, Rohrbach und Stebbach 1.1).

Wappenstein Kirchgasse 2

Der Wappenstein des Vorgängerhauses (1564) des nachklassizistischen Eckhauses zur Altstadtstraße, im EG an dessen Ostseite   1.3).

1564

Wappenteller der Stadt Eppingen

Er ist, nach der Ehrenbürgerschaft, die zweithöchste Auszeichnung der Stadt Eppingen.

Er wird an Persönlichkeiten verliehen, die mit ihren Leistungen auf kommunalpolitischem, wirtschaftlichen, sozialem und kulturellen Gebiet in besonderer und hervorragender Weise der Stadt Eppingen und ihrer Bürgerschaft gedient oder außergewöhnlichen Bürgersinn bewiesen haben.

Die Auszeichnung für besondere Verdienste für Bürger und Personen wird 1965 geschaffen.   41).

Die  Träger sind:

Adam Kachel, Ehrenchordirigent, Eppingen;

Dr. med. Emil Beysel, Chefarzt Krankenhaus Eppingen

1965

Otto Maier, Bankdirektor, Eppingen; 

Josef Häffner Ratschreiber a.D., Eppingen

1966

Phillipp Schmidt, Sparkassendirektor, Eppingen;  

Emil Zorn, Brauereibesitzer, Eppingen

1969

Fritz Luz, Zeitungsredakteur und Herausgeber Eppinger Zeitung, Eppingen

1970

Karl Thomä, Bürgermeister a.D., Eppingen

1971

Helmut Pfründer, Eppingen Rektor Grund- u. Hauptschule, Eppingen

1972

Wilhelm Sitzler, Adelshofen, Bürgermeister a.D.  und Ortsvorsteher;

Gustav Veith, früher Rohrbach

1973

Josef Rothmaier, Sulzfeld, Kapellmeister der Feuerwehrkapelle Eppingen

1974

Helmut Hecker, Eppingen, Stadtrat

1976

Karl Stroh, Eppingen, Feuerwehr-Stadtkommandant

1979

Rüdiger Peuckert, Eppingen, Bürgermeister a.D.

1980

Alois Frank, Eppingen, Stadtrat und Bürgermeisterstellvertreter

1981

Albert Dieffenbacher, Eppingen, Fabrikant;

Roger Saisdubreil, Bürgermeister von Wassy/Frankreich und Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses;

Erich Gebhard, Richen, Ortsvorsteher

1984

Heinz Faller, Eppingen, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Freie Wähler;

Otto Bachmann, Eppingen, Stadtrat und Fraktionsvorsitzender CDU

1985

Michael Ertz, Eppingen, Evangelischer Dekan

1986

Dr. Gerd Lengeling, Eppingen, Stadtrat;

Karl Knörzer, Eppingen, Stadtrat;

Heinrich Benz, Elsenz, Ortsvorsteher;

Anton Frenznick, Rohrbach, Ortsvorsteher

1989

Erich Pretz, Eppingen, Bürgermeister, später Oberbürgermeister

1991

Gerhard Dieffenbacher, Eppingen, Fabrikant

1992

Werner Polster, Eppingen, Brauereidirektor;

Berthold Allgeier, Eppingen, Stadtrat;

Adalbert Barth, Eppingen, Stadtrat;

Herbert Schleihauf, Eppingen, Stadtrat;

Roland Braun, Richen, Ortsvorsteher

1994

Dr. Wolfgang Baunach, Eppingen, Katholischer Dekan

1996

Anton Kraus, Rohrbach, Bürgermeister a.D.

1997

Else Zorn, Gemeinderätin a.D.

2004

Reinhard Frank, Eppingen, Stadtfeuerwehrkommandant a.D.

2008

Peter Preusch, Eppingen, langjähriger Stadt- und Kreisrat

2010

Heinrich Vogel, Eppingen, langjähriger Stadtrat

2014

Reinhold Ott, Adelshofen, langjähriger Ortsvorsteher

2014

Elisabeth Dörr, Eppingen

2014

              Bildergebnis für Wappenteller eppingen         Bild: Eppingen org

Reiner Bucher, Kleingartach, Stadtrat a.D.

2016

Warnke, Dr. Jürgen

Dr. Jürgen Warnke, Bundesverkehrsminister, besucht Eppingen  am 21.1.1988

1988

Warschauer Pakt

wird am 15. Mai 1955 unter der Führung der Sowjetunion gegründet.

Es gehören dazu: Polen, Tschechoslowakei,  Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Albanien und Sowjetzonenrepublik (später DDR).

1955

Wartburgfest

Wartburgfest der Deutschen Burschenschaft; sie fordern die Einheit Deutschlands.

1817

Waschbänke

Hier wuschen früher die Hausfrauen ihre Familienwäsche.

Sie waren an den Eppinger Wasserläufen Elsenz, Mühlbacherstraße und Gerbergasse und Hilsbach, Karlsplatz und Mühlweg am Ufer angebracht.

Sie bestanden aus Sandsteinplatten, auf denen die Wäsche eingeseift, gebürstet und behandelt werden konnte, bevor sie dann in der Bach "klargespült" wurde.  1.8) Seite 275

Wassernot

Der Sommer 1957 war sehr heiß.

Es entstand Wassernot in den höher gelegenen Stadtteilen

1957

Wasserschloß Adelshofen

Es existiert eine Urkunde von 1420 über eine Burg, im Zusammenhang mit dem später bezeichneten Schloß

1420

Wasserschloß Rohrbach

In einer Talsenke am Ortsrand von Rohrbach steht das ehemalige Wasserschloß mit benachbarter Zehntscheune, das auf das 17. Jahrhundert zurückgeht.  25).

Wasserschoß

Überflüssige Triebe, welche den Pflanzen Nahrung wegnehmen    10).

Wasserspiel am Marktplatz

Bildergebnis für Wasserspiel am Marktplatz eppingen        Bild: Eppingen org

      

Wurde beim Umbau des Marktplatzes eingerichtet

2009

Wasser-Verbindungsleitung

Vom Eppinger Wasserhochbehälter über den Ottilienberg wird diese nach Kleingartach verlegt und am 27.12.1979 in Betrieb genommen

1979

Wasser-Versorgung

Eine zentrale Wasserversorgung der Brettener Straße erfolgt bereits 1906

1906

Wasserversorgung

Die ehemaligen Gemeinden Adelshofen und Richen gehörten bereits seit den Jahren 1957/60 dem Zweckverband  "Wasserversorgungsgruppe Oberes Elsenztal" an.

1957/1960

        Bildergebnis für Zweckverband oberes Elsenztal             Bildergebnis für Zweckverband oberes Elsenztal     

Bilder: Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Oberes Elsenztal

Der Sitz des Verbandes befand sich im Jahre 1972 beim Bürgermeisteramt in Ittlingen.

1972

Gemmingen und Bad Rappenau treten der Wasserversorgungsgruppe Mühlbach bei.

Ein Angebot des Zweckverbandes "Oberes Elsenztal" lehnte Gemmingen ab.

1989

Besseres Wasser: Nach Kirchardt billigten die Eppinger und Ittlinger Gemeinderäte im Oktober  die Satzung für den neuen Zweckverband "Oberes Elsenztal"

1989

Die Gemeinden Elsenz, Kleingartach, Mühlbach und Rohrbach sind damals nacheinander in das Städt. Wasserwerk der Kernstadt Eppingen integriert worden.

Ende der achtziger Jahre führten die Wasserbilanzen zu Überlegungen, langfristig ein ausreichendes Wasserangebot zu erlangen und zu sichern.

Daneben sollten merkliche Nitratreduzierungen sowie günstigere Wasserhärtegrade erreicht werden.

Die Gemeinden Ittlingen Kirchardt und die Stadt Eppingen entschieden sich dafür, die beiden selbständigen Versorgungsbereiche Zweckverband und Städt. Wasserwerk Eppingen als Einheit zusammenzuführen um eine Gesamtkonzeption zu verwirklichen.

Diese konzentrierte sich auf die Schwerpunkte: Erhalt und Pflege des Eigenwassers,  Verzicht auf chemische Aufbereitung, Zusatzwasserbezug von der Bodenseewasserversorgung,  Zentrale Mischung und Verteilung (ein Drittel Bodenseewasser und zwei Drittel Eigenwasser).

1989

Danach konnten in den Jahren 1990/91 bis 1994 die Gemeinden Ittlingen und  Kirchardt (mit Ortsteil Bockschaft) und die Stadt Eppingen mit ihren sieben Stadtteilen an die Mischwasserversorgung angeschlossen werden.

1990-1994

Als "Herz" des versorgungstechnisch neugeorneten Verbandes gilt der im Jahr 1991 fertiggestellt Sammelbehälter "Saubrunnen" auf Gemarkung Eppingen, über den die überwiegende Menge des dort aufbereiteten Mischwassers verteilt wird.

1991

Wasser-Weg

Weg zwischen Brunnen am Richtweg  und Ottilienberg

Wassy (Frankreich)

 

    Bildergebnis für wassyplatz eppingen    Bildergebnis für wassy      Bilder: Stadt Eppingen

 

 Städtepartnerschaft mit Wassy (Haute Marne, Frankreich) beginnt

1967

Wassy-Platz

Der Goetheplatz an der Theodor-Strom-Straße wird im März umgetauft in Wassy-Platz

1987

Watt, James

Er baut die erste Dampfmaschine in England; Beginn des Industriezeitalters

1777

Weckgläser

Einmachgläser, benannt nach dem Erfinder dieser Einmachmethode (Einwecken)    10).

Wegkreuz Kirchgasse 12a

Barock, stand bis zur Sturmkatastrophe 1952 im Rosengarten der Altstädter Kirche, an der Südostecke des Kirchplatzes, seither eingelagert   1.3).

Weidenpfad wird in Kleingartach erstellt

Weihnachtsbeleuchtung

        Bildergebnis für stadt eppingen           Bildergebnis für stadt eppingen     Bilder: Eppingen org

 

Eine neue Weihnachtsbeleuchtung für die Brettener Straße, Bahnhofsstraße und Altstadtstraße wird angeschafft.

Die Einweihung erfolgt am 27. November 2014.

 

      Bildergebnis für stadt eppingen

Pro Überspannung sind fünf Kugeln mit einem Durchmesser zwischen 40 und 100 cm vorhanden.

Es soll dadurch ein Sternenhimmel dargestellt werden.

Die Kugeln sind mit LED-Lampen ausgestattet und im Verbrauch sehr sparsam.

Kosten: ca. 55 T€.

Der Stadtmarketingverein beteiligt sich an der Anschaffung mit 15.000 Euro 19).

2014

Weihnachtsbrief

Der Oberbürgermeister der Stadt Eppingen versendet einen solchen jährlich an alle ehemaligen Eppinger, das heißt an jene, die in Eppingen einmal zur Schule gegangen sind und nun wegen Heirat oder sonstigen Umständen an einem anderen Ort leben.

Der Brief beinhaltet die wichtigsten Eppinger Themen des jeweiligen Jahres und soll die ehemaligen, aber auch die Bürger Eppingens den Blick durch unsere Stadt schweifen zu lassen.                     18.)

Weihnachtsmarkt Eppingen

 

Bildergebnis für stadt eppingen       Bild: Eppingen org  

 

Der erste fand 1985 im Anschluß an die 1000-Jahr-Feier statt und ab dort jährlich

1985

Der dritte ist mit 31 Ständen rund um das Alte Rathaus beschickt

1987

Der fünfte ist mit 36 Ständen rund um das alte Rathaus beschickt

1989

Der 25. findet in der Altstadt statt.

2009

Der 27. findet am ersten Samstag im Dezember statt.

2011  

Weimarer Republik

Über die Endphase der Weimarer Republik und während des Nationalsozialismus ist eine Abhandlung im Band 7 "Rund um den Ottlilienberg", Seiten 46-60.

Autor: Heinrich Vogel

1918-1945

Weinbau

Weinbau wird heute in Eppingen nur noch in den Stadtteilen Kleingartach und Elsenz in nennenswertem Umfang betrieben   25).

Weinbaustube Kleingartach

              Bildergebnis für weinbaustube kleingartach        Bild: Eppingen org 

Wurde 2007 anläßlich der Heimattage Baden-Württemberg erstellt

2007

Weinprinzessin

Jane Horsinka wird im September 1979 neue Eppinger Weinprinzessin

1979

Weinstraßenfest

mit Gewerbeschau in Kleingartach findet zum elften Mal statt

2006

Weiser, Dr. Gerhard h.c.

Dr. h.c. Gerhard Weiser, Landwirtschaftsminister Bawü, besucht Eppingen im September 1980

1980

Dr. h.c. Gerhard Weiser, Landwirtschaftsminister BaWü, besucht Eppingen am 17.8.1994

1994

Wellfleisch

Wellfleisch (Quellfleisch), gekochter Schweinebauch; Fleisch, das direkt aus dem Kessel beim Schlachten aufgetischt wird.    10).

Weltausstellung

Sie wird in Brüssel  am 17. April 1958 durch König Baudouin eröffnet.

Das Budget belief sich auf zwei Milliarden belgische Francs (168 Millionen DM).

Zum ersten Mal seit der New Yorker "World Fair" von 1939 findet damit wieder eine Weltausstellung statt.

Die letzte in Europa war 1937 in Paris.

1958

Weltkrieg eins

Beginnt am 3.7.1914 und dauert bis zum 11.11. 1918.

Er fordert 17 Millionen Menschenleben, 20 Millionen Menschen werden verwundet.

1914-1918

Deutschland ist seit dem 1. August 1914 im Kriegszustand.

Der Kaiser hat auf Grund des Artikels 68 der Reichsverfassung das deutsche Reichsgebiet in den Kriegszustand erklärt.

Diese Botschaft, die gestern Nachmittag in der 4. Stunde durch eine Extraausgabe des "Amtlichen Verkündigungsblattes" und durch die Alarmtrommel bekannt gemacht worden ist, löste in der Bevölkerung momentane Ergriffenheit aus.

Die den einzelnen Kommandos zugeteilten Mannschaften verließen ruhig nach verschiedenen Richtungen die Stadt. Um 8 Uhr war eine große Menschenmenge am Bahnhof, um von den Abreisenden Abschied, hoffentlich auf baldiges gesundes Wiedersehen, zu nehmen.

Die gesamte Einwohnerschaft steht heute Vormittag gespannt vor den weiteren Entscheidungen, die stündlich zu erwarten sind.   

Die Einrichtung des Vereinslazaretts in hiesiger Stadt ist durchgeführt. 

Im hiesigen städtischen Krankenhaus stehen 20 Betten mit voller Ausrüstung bereit.

Die Kleidung und Leibwäsche für 20 Mann hat der hiesige Frauenverein in vorschriftsmäßiger Form zur Verfügung gestellt und an das Krankenhaus abgeliefert.

In der Industrieschule wird fortgesetzt unter Leitung des Frauenvereins für die Truppen genäht.

Außerdem sollen aus dem gesamten Bezirke geeignete Mädchen in der Krankenpflege ausgebildet werden. Die Liebestätigkeit  auf dem hiesigen Bahnhof hat hier stark eingesetzt. Den durchfahrenden Kriegern werden Erfrischungen aller Art gereicht.    40).

1914

Der Beginn des Ersten Weltkrieges 1914  vor 100 Jahren war prägend für unsere Gegenwartsgeschichte.

Aus diesem Grund hat die Stadt eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die am 26. Oktober 2014 im Schwanensaal eingeleitet wurde und mit Einzelveranstaltungen bis Ende März 2015 reichen wird.

Lieder, Gedichte, Tagebucheinträge, Feldpostkarten, Fotos, Zeitzeugenberichte und Quellen aus dem Stadtarchiv stellen diese Zeit zwischen 1914 und 1918 in einen direkten Bezug zu Eppingen.

Studienfahrten nach Stuttgart ins „Haus der Geschichte“ und nach Verdun beleuchten Ursache und Wirkung dieser menschlichen Tragödie mit 17 Millionen Toten und im Kochkurs „Krisenvorsorge in Notzeiten“ bekommt man einen eigenen Geschmack für das Leben und die Lebensbedingungen dieser Zeiten. 18.)

Zum Gedenken an diese Urkatastrophe widmet die Stadt dem Ereignis eine Reihe von Veranstaltungen und eine eindrucksvolle Ausstellung im Stadt- und Fachwerkmuseum, die wiederum von Museumsleiter Peter Riek geschaffen wurde, einige Veranstaltungen dazu werden von Stadtarchivarin Petra Binder moderiert.    10).

2014-2015

Weltkrieg zwei

Beginnt am 1.9.1939 und dauert bis 8.5.1945

Er fordert  60 - 70 Millionen Menschenleben

60 Staaten waren direkt oder indirekt beteiligt

über 110 Millionen Menschen standen unter Waffen.

Bedingungslose Kapitulation Deutschlands im Mai 1945

1939-1945

Weltpostverein

Wird gegründet

1878

Weltuntergang

Er sollte, nach Berechnungen von Prof. Falb aus Leipzig am 13. November 1899 erfolgen

1899

Weltwirtschaftskrise

Sie überschattet alles.

Die hohe Zahl der Arbeitslosen in Deutschland von 1,35 Millionen bis Mai 1929, war auf über 6 Millionen Anfang 1933 angestiegen

1933

Wenner Rosemarie

Rosemarie Wenner,  geb. 1955, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche für Deutschland

1955

Westafrika

Blutiges Gefecht zwischen der Mannschaft der deutschen Kriegsschiffe "Bismarck" und "Olga" mit aufständischen Negerstämmen 20.-22. Dezember 1884

1884

Entfaltung der deutschen Flagge auf Kamerun an der afrikanischen Westküste im Juli 1884

1884

Westberlin durch Stacheldraht abgeriegelt

 

               Bildergebnis für westberlin           Bild: Eppinger Zeitung

Plötzlich und für politische Beobachter und die Bevölkerung unerwartet, haben in der Nacht zum Sonntag, 13. August 1961, die Ostberliner Behörden mit einer eigenwilligen Maßnahme den Ostberliner Sektor vom freien Berlin abgeriegelt.    19).

1961

Westfälischer Frieden

Er findet, als Bestätigung des Augsburger Religionsfriedens statt

1648

Westgoten

Sie plündern Rom und lassen sich später in Spanien nieder

410 n.Chr.

Wetterflieger

Karl Zutavern, ("Ugges"), war 1928 Wetterflieger und drehte von München aus seine Runden

1928

Wetzeles

Kinderspiel mit Glasmurmeln; Abhandlung hierüber im Band 8 Rund um den Ottilienberg", Seite 273   1.8).

Wickel

Geschnittener Tabak, im Umblatt (nicht die beste Qualität eines Tabakblattes) eingelegt, wurde dann mit dem Sandblatt, das wertvollste der Tabakblätter, umwickelt, zur fertigen Zigarre oder dem fertigen Stumpen.    10).

Wickinger, Nordgermanen oder Normann

Sie tauchen erstmals auf

800-899

Wiener Kongreß

Wird 1816 durchgeführt

1816

Wiesbaum

Lange dicke Stange auf dem Heu- oder Strohwagen, niedergespannt mit Seilen, um die Ladung zu sichern    10).

Wieser, Helmut

geboren 1939, gestorben 2008, trat bereits 1953 dem Turnverein Eppingen bei.

Er war ein hervorragender Gerätturner und übernam bereits sehr früh Verantwortung als Jugendturnwart und später Männerturnwart.

Ab 1980 war er Kassier und hatte in dieser Zeit sehr viel zu tun mit den Um- und Anbauten sowie dem Bau des Kleinspielfeldes im Kraichgaustadion.

Einige Jahre lang war er Abteilungsleiter der Männerriege II.

Beruflich arbeitete er sich bis zum Direktor der Volksbank Eppingen hoch.

Verheiratet war er mit Elke, geb. Zimmermann, einer ebenfalls sehr talentierten Turnerin.

Beide erhielten zahlreiche Ehrungen vom TVE, des Badischen Turnerbundes, und des Deutschen Turnerbundes.   10).

1939-2008

Wieser, Karl

(1893-1984)

Er erringt die Badische Meisterschaft im Stabhochsprung mit 3,20 m.

1927

Ab 1928 hatte er immer wieder und oft im Wechsel mit seinem Cousin Otto die Ämter als erster Vorsitzender, Turnwart, Schriftwart und Kassier inne.

1928

Beim Einmarsch der französischen Truppen an Ostern 1945 war er, als damaliger Ratsschreiber, der oberste Vertreter der Stadt Eppingen.

1945

Wieser Otto

(1890-1968)

Er war bereits vor dem 1. Weltkrieg Turnwart und danach ab 1928 immer wieder und oft im Wechsel mit seinem Cousin Karl erster Vorsitzender, Turnwart, Schriftführer und Kassier.

1928

Wie's halt war

Buch der Heimatfreunde Eppingen, besondere Reihe, Band 3 von Manfred Pfefferle

2001

Wild Kartoffel- und Zwiebelmarkt

               Bildergebnis für zwiebel- und kartoffelmarkt wild eppingen

Wird 1955 gegründet

1955

Erweiterung des Areals auf eine Fläche von zwölf Fußballfelder an der Heilbronner Straße.

             

Bildergebnis für zwiebel- und kartoffelmarkt wild eppingen        Bilder: Archiv Wild Kartoffel- und Zwiebelmarkt

 

Die aktuelle Verarbeitung von 10.000 Tonnen Lebensmitteln jährlich soll auf das Drei- oder Vierfache steigen.   17).

2014

Wilder Mann

 

Bildergebnis für wilder mann fachwerkBildergebnis für wilder mann fachwerk          Bild: Heimatfreunde Eppingen

 

Station 8 des Fachwerkpfads;

Stifter: Eduard Mack;

Vor Ort: Marktplatz,  am 1779 errichteten "Mansardendachhaus".

2002

Wilhelm der Eroberer

Er unterwirft England

1066

Wilhelm Dr. Carl August

Dr. Carl August Wilhelm, Geheimer Hofrat, ab 1829 Arzt in Eppingen wurde 1843 zum Physikus ernannt 30).

1829

Wilhelmitenkloster Mühlbach

Die Stadt Eppingen kauft die Güter des Wilhelmitenklosters Mühlbach

1525

Windbeitel

Flatterhafter, sprücheklopfender Mensch    10).

Windelen Heinrich

Bundesminister, zu Besuch in Eppingen

1969

Winterlinde

Die Winterlinde wird zum Baum des Jahres 2016 ernannt.

Förster Michael Meny zeigt in der Veranstaltungsreihe "Abendspaziergang in der Natur" des WaldNetzWerk e.v.  am 20. Mai 2016 den vielen Interessierten diesen seltenen Baum im Eppinger Stadtwald   19).

2016

Wirbelsäulen-Männer-Gruppe

der LandFrauen Eppingen feiert 2016 sein 15-jähriges Bestehen       19).

2016

Wirth Albert

Albert Wirth, 1875-1957, Bürgermeister von  1903-1933, er stirbt im Dezember 1957

1875-1957

Wirtschaftskrise

Große Wirtschaftskrise

1847/1848

Wirtschaftsmedaille Baden-Württemberg

Am 4. November 2011 überreichte Staatssekretär Ingo Rust die Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg an Wolf-Gerd Dieffenbacher (DIEFFENBACHER PRESSEN) für herausragende berufliche und unternehmerische Leistungen und zum Dank für besondere Verdienste um die Wirtschaft des Landes.

Diese Auszeichnung wurde erstmals einem Eppinger Unternehmen zuteil, was den hohen Stellenwert dieser Ehrung belegt. 18).

2011

Wirtschaftswege des Stadtwaldes

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war es noch sehr schwierig, in den Stadtwald zu gelangen.

Man fuhrwerkte eben da, wo es möglich war.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann erst eine sinnvoll geplante Erschließung.

Allmählich bildeten sich einzelne Hauptwege.

Der heutige Alt-Gartacher Weg war bereits Ortsverbindungsweg.

Ebenso der Niederhöferweg.

Der Plattenweg führte nach Ochsenburg und weiter.

Nach Stetten gelangte man über Niederhofen auf dem Stettenerweg.

Der Mühlbach-Gartacherweg ging vom Plattenweg über den "Einsiedel" nach Kleingartach.

Der Zaberfelderweg führte vom Plattenweg, am Pfitzenhof vorbei, nach Michelbach wie nach Zaberfeld.

Durch den Straßen- und Wegebau verloren die Ortsverbindungswege immer mehr an Bedeutung. Sie dienen heute meist den Wandergruppen.

Der Alt-Gartacherweg z.B. wurde durch den Bau einer Straße nach Kleingartach im Jahr 1862 zum reinen Forst- und Wanderweg zur Leinburg und weiteren Zielen.

Ebenso der Plattenweg  von Mühlbach nach Ochsenburg. Der Ausbau im Jahr 1894 war über den Plattenweg geplant und wurde jedoch wegen der Steinruch-Großbetrieben neu durch den Wald trassiert.

Der Alt-Elsenzerweg dient heute nur noch der Landwirtschaft. Der Straßenbau nach Elsenz wurde 1874 neu gestaltet und ist somit die heutige Ortsverbindung.

Der kaum noch beachtete Wasserweg zur Wasserstelle in der Hasenklinge diente der Wasserversorgung für den Ottilienberg.

Etwa um 1925 wurde eine Pumpstation (noch sichtbar) hinter dem Jägersee verbessert. Die Wasserversorgung wird nun vom Hochbehälter auf dem Essigberg aus vorgenommen.

Der Mönchsweg führte vom Kloster in Mühlbach über den Jägersee zum Ottilienberg. Auf der Gemarkungskarte Mühlbach vom Großherzoglichen Katasterbureau von 1865, ist dieser Weg noch als Mönchsweg bezeichnet.

Viel begangen wurde früher auch der Weg von Eppingen zum Ottilienberg. Dieser Weg führte von der Waldstraße über den Schimmelesberg, Essigberg und auf Staffeln hinauf zum Ottilienberg.

Die "Hohe Straße" streift ganz im Süden den Stadtwald unweit des ehemaligen Pfitzenhofes. Sie deutet auf einen Oberlandweg der Römer hin. Dieser Weg fällt heute noch durch seine große Breite auf.

Der "Langer Eichenweg" war ursprünglich der Haupterschließungsweg im südlichen Stadtwald. Er führte vom Vogelherd aus in fast gerader, sehr steiler Linie über den Kopfrain. Er erschloss die heutigen Abteilungen von 14, 15, 28, 27, 26, 25 und 24.

Heute ist dieser Weg durch den Bau des Kopfrainweges, Richtweges und Michelbacher-Alleeweges bedeutungslos.

Ebenso wurde der Hornbuckelweg wegen seiner Gefährlichkeit (Steigung, Gefälle, noch sichtbar) verlegt.

Oberförster Baumann hat 1905 bis 1910 eine Generalerschließung des Stadtwaldes in die Wege geleitet.

Der von Mord nach Süd längs durch den gesamten Wald führende Richtweg entstammt seiner Schaffenskraft.

Von dieser vorzüglichen richtungsweisenden "Hauptwegader", von der Stebbacher- bis zur Sulzfelder-Grenze (8,4 km), vollzog sich nun leicht die weitere Erschließung. Von heutigen Förstern wird die damalige Wegeplanung als optimal bezeichnet.

Zum Gedenken an Oberförster Baumann wurde die Baumannshütte errichtet.

Sie steht noch heute auf dem Plateau des "Hinteren Hornrains" mit guter Sicht nach Eppingen und dem Kraichgau.

1950 waren im damaligen Stadtwald nur wenige Wegstücke mit einer Steinpacklage im Unterbau (von Hand gesetzt) befestigt und zwar der Hornbuckelweg (gebaut 1928 gleich nach dem Ausbau der Waldstraße), der Vogelherdweg (wegen des Kopfrainsteinbruchs) und einige Teilstrecken des Richtweges. Insgesamt waren es rund 3.200 lfm.

Im Jahr 2000 ist auf der gleichen Waldfläche ein Wegnetz von rd. über 19.000 lfm vorhanden.

Die Investitionen zum Ausbau der Waldwege für den Schwerlastverkehr war für die Wirtschaftlichkeit des Stadtwaldes mit von Bedeutung.        42).

Wirtschaft "zum Adler"

        Bildergebnis für Altstadtstraße 3 eppingen     Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Sie befand sich in der Altstadtstraße  3.

Am 6. Februar 1885 wurde "der letzte Schoppen" von der Wirtin, Witwe Schäfer, ausgeschenkt.

Karl Feeser, Metzgermeister aus Kleingartach ist seit dem 10. Dezember der neue Besitzer

1885

Wissmann,  Matthias

Matthias Wissmann, Bundesverkehrsminister, besucht Eppingen am 3.6.1994

1994

Wittmer,  Heinrich August

Heinrich August Wittmer, geb. 24.8.1847, gest. 29.10.1896 Landtagspräsident der II. Kammer

1847-1896

Wittmer,  Jakob

Jakob Wittmer, geb. 11.11.1817, gest. 9.12.1891, Landtagsabgeordneter von 1879-1882

1817-1891

Wochenarbeitszeit

Sie betrug 1875 noch 72 Stunden,

sank 1900 auf 60,

1913 auf 57

und 1932 auf 42 Stunden

1875/1932

Wochenmarkt

 

    Bildergebnis für otto konrad eppingen             Bildergebnis für heimatfreunde eppingen          Bildergebnis für otto konrad eppingen 

Bilder: Eppingen org

                      

Erstmals im August in der Wilhelmstraße an Samstagvormittagen, später auf dem Markplatz, jeden Freitag

1987

Wohnbaugebiet "Alter Richener Weg" Adelshofen

Erschließung wurde vorgenommen für 16 Baugrundstücke

2014

Wohnbaugebiet "Mühlfeld/Martinsberg II" Kleingartach

Erschließung wurde vorgenommen für 47 Baugrundstücke

2014

Wohnen an der Waldstraße

Als Schwergewicht bei der Schaffung von Wohnraum in Eppingen stellt sich das Investorenauswahlverfahren "Wohnen an der Waldstraße" dar.

In einem zweistufigen, offenen Verfahren zur Grundstücksveräußerung konnten in der ersten Runde Arbeitsgemeinschaften aus Investor und Architekt sich auf die eingeworfenen Grundstücke neben dem Bolzplatz in der Waldstraße bewerben.

In einer zweiten Runde werden die Planungskonzepte und die Kaufpreisangebote einer Fachjury zur Bewertung vorgelegt.

Ziel des Wettbewerbs ist die Realisierung von funktionalen und gestalterisch hochwertigen Geschosswohnungen.

Als städtebauliche Empfehlung stellte das Stuttgarter Architekturbüro Wick + Partner im vergangenen Jahr ein Konzept für das 45 Ar große Areal vor.                      18.)

2016

Wohnmobilstellplatz

                  Bildergebnis für eppingen marktplatz      Bild: Eppingen org

                

Er befindet sich am Rande der Altstadt, am Altstadtring, Nähe Szigetvar-Platz.

Die derzeitige Kapazität beträgt 10 Fahrzeuge, Stromanschluss, Wasser und Möglichkeit der WC-Entsorgung ist vorhanden und durch Automaten zu nutzen.

2010

Wohn- und Tagesförderstätte der Stiftung Lichtenstern

Bildergebnis für stiftung lichtenstern eppingen                  Bild: Eppingen org

            

Die neue Wohn- und Tagesförderstätte der Stiftung Lichtenstern  wird am 5. Mai 2011 in der Orchideenstraße eingeweiht.

Dies bedeutet, daß Menschen mit Behinderung nicht nur Mitmenschen sind, sondern auch Mitbürger.

Voraussetzung dafür ist, dass sie unter uns leben und nicht abseits der Gemeinschaft stehen und dafür steht diese neue dezentrale Einrichtung, wo zehn Appartements und 15 Tagesförderplätze zur Verfügung stehen. 18).

Wird am 5. Mai 2011 in der Orchideenstraße eingeweiht.

 

        Wohnen in Eppingen     Bild: Eppingen org

          

Architekt ist Karl-Peter Ehehalt

2011

Wolfsschlucht

Fachwerkhaus Altstadtstraße 11a. Hinterhaus zum Spechtschen Haus 1.3).

Woognagel

Am Bauernwagen vorne am Vorderwagen, um die Waagscheite aufzunehmen    10).

Woogscheißer

Er stellt auf der Wippe das Gleichgewicht her, ist also das Zünglein an der Waage    10).

Woogscheit oder Zügelscheit

Querbalken am hinteren Teil der Deichsel, an dem die Stränge der Zugtiere befestigt werden     10).

Wormser Konkordat

Der Kaiser verleiht den Bischöfen das Zepter als Zeichen der weltlichen Macht

1122

Worschdschnabberles

Wurstschnapperles;

Kinderspiel, meistens bei der Kirchweih.

Auf einem Holzgestell befand sich eine Holztrommel, ca. 60 cm Durchmesser,  in Längsrichtung, so hoch, dass die mit dem Bauch darauf liegenden Kinder den Boden nicht mehr mit den Füssen berühren konnten.

Die Trommel hatte das Bestreben, sich sofort, wenn man sich darauf legte, zu drehen und man musste ganz schön arbeiten, um die Balance zu halten.

Die Kinder  versuchten nun, eine Wurst, die an einem Holzgalgen vor ihrem Mund herumschwenkte, mit den Zähnen zu erfassen.

Wenn man sich festgebissen hatte, gehörte einem die Wurst.    10).

Wüstung Zimmern

Wird 1967 in Stebbach bei Erdarbeiten entdeckt

Schenkungsurkunde aus dem Jahr 805  

Ottilienbergband 4,  Seiten 7-27  1.4).

805/1967

Wurstschnapperles

Meistens an der Kerwe, wurde ein Gerüst mit einer, ca. 2 m langen, drehbaren, horizontal angeordneten Holztrommel, ca. 60 cm Durchmesser aufgestellt.

Der Abstand zum Boden war so hoch, dass man, liegend auf der Trommel, nicht mit den Füßen auf den Boden reichen konnte. Davor war eine hohe Stange angebracht, an der an einer Schnur eine Wurst baumelte.

Die mutigsten Buben legten sich nun bäuchlings auf diese Trommel, die sofort das Bestreben hatte, sich zu drehen.

Durch Ausbalancieren musste sich der jeweilige Bub auf der Trommel halten und gleichzeitig mit dem Mund nach der Wurst schnappen.

Sie gehörte ihm, wenn er sie fest angebissen hatte und nicht mehr mit den Zähnen los lies.   10).