S


Salzburg

Die Stadt wird Erzbistum

798

Sammelklärwerk

der Stadt Eppingen wird in Betrieb gesetzt

1967

Sandbauernweg Sternenfels

Seit dem 1. Jhdt. n. Chr. war im Stromberg die Steinhauerei bekannt.

Durch den 30 jähr. Krieg wurde Sternenfels verwüstet und die Steinhauerei kam zum Erliegen.

Erst ab 1700 blühte die Steinhauerei wieder auf und mit ihr entwickelte sich das Mahlen von Reststeinen zu Fegesand.

Das gesteigerte Reinlichkeitsbedürfnis ließ ab 1740 zahlreiche Sandmühlen entstehen.

In der Mitte des 19. Jhdt. existierten ca. 35 Sandmühlen. Allein nach Stuttgart wurden in dieser Zeit jährlich 3 Mill. Liter Fegesand geliefert.

Trotzdem waren die Sandbauern nie wohlhabend, und als das Gewerbe durch zunehmend geänderte Haushaltsmaterialien (statt Ton- und Holzgeschirr, Porzellan, statt Nadelholzböden, Hartholzparkett und Linoleum) allmählich an Bedeutung verlor, bettelarm. Den endgültigen Todesstoß fügten die Materialverknappung und die Entwicklung der chemischen Putzindustrie zu.

1935 schloss die letzte Sandmühle

 

Wanderstrecke: ca. 5Km, Wanderzeit: ca. 1 1/2 Stunden

Vor dem Start beim KOMM-IN in der Maulbronner Straße kann sich der Wanderer von einer alten Sandmühle im Tiefgeschoss auf die Wanderung einstimmen lassen.
Danach geht es entlang der Maulbronner Straße zur Zentralkreuzung und die Heilbronner Straße bis zur Schiedgasse, wo eine erste Informationstafel angebracht ist. Nach rechts, der Markierung des Sandbauernweges über den Schloßbergweg und Sandgrubenweg hinauf zum Schloßbergturm. Im Schloßbergturm ist die Ausstellung GuG - Geschichte und Geologie im Turm, die weitere Informationen über die Sandbauern, aber auch das Adelsgeschlecht "von Sternenfels" bietet.

Sandbauernkarte             Bild:  Touristik-Agentur Sternenfels 
Sandbauernkarte

Vom Aussichtsturm genießt man die Panoramaschau auf die Vogesen, ins Rheintal, die Pfälzer Berge und den Odenwald. Nach der schönen Aussicht folgt man am Kiosk vorbei der Markierung (Infotafel) zum Rücken des Sandberges, der eigentlicher Abbauplatz des weißen Stubensandsteines war. Heute zeugt noch die unruhige Oberfläche von den Grabungen, die auch durch unterschiedlichste Weiserpflanzen verraten werden. Man umrundet den Rücken und gelangt auf dessen Südseite, wo sich unterhalb des Waldes Weinberge ausdehnen. An der Ostecke der Weinberge tauchen wir auf einem schalen Trampelpfad wieder in den Wald und abwärts zur Straße. Unterhalb des Weinberges erreicht man das Sportgelände. An der Kreuzung überquert man die Straßen und folgt der Markierung auf einem Kiessträßchen weiter entlang dem südlichen Waldrand mit Ausblick nach Diefenbach. Nach rund 0,5 km im spitzen Winkel nach rechts, wo Sandbauernweg und Eppinger-Linien-Weg zusammentreffen. Auf einem Erdweg zu einem Teich und dem Rotwildgehege (mehrere Infotafeln). Entlang des Gehegezaunes erreicht man das Freibad. Auf dem Teerweg nach links durch Streuobstwiesen und Weinberge. Nach einem ausgeprägten Rechtsschwenk führt uns die Markierung zum Augenberg (Aussicht) und hinab ins Dorf.

 

Empfohlene Wanderkarte: "L6918 Bretten" oder "Naturpark Stromberg-Heuchelberg" des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg

Die Sandbauern aus Sternenfels lieferten ihre Ware auch nach Eppingen und warben auf ihren Bauernwagen auf der Straße mit den Worten: "Scheiersand, scheener weisser Scheiersand".

Dieser wurde hauptsächlich auch zum Scheuern der Wirtshaustische, meistens auch runde Stammtische, deren Holzplatten aus Eschenholz gefertigt waren, benötigt.

Diese waren nach der Bearbeitung ein Augenschmauß , spiegelglatt und ganz weiß..                                    

Sandsteinfigur, Zunfthausgasse 6

War in die Giebelspitze des abgerissenen Modellhauses eingemauert.   1.3).

Sandsteingewinnung in Mühlbach

Erstmals wird in Mühlbach Sandstein gewonnen

1583

Sandsteinlehrpfad in Mühlbach

Am 3. Oktober beginnen die Baumaßnahmen für diesen Pfad

2008

Der Sandsteinpfad in Mühlbach wird mit 123.000 Euro für einen weiteren Ausbau unterstützt.                             18.)

2016

Sandsteinskulpturen

Der Eppinger Künstler Ralph Nieling  setzt sich mit vielen in Szene 24).

Sanitätsabteilung/Sanitätskolonne  Eppingen

Wird gegründet am 17. Februar 1897

1897

Sankt-Peters-Kapelle

(Diakonat), Bahnhofstraße 10

       Eppingen-diakonat-v3.jpg   Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Wird erbaut

1520

Sauhag

Abteilung (Schlag) 28 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Schachclub Eppingen

Ein solcher existierte bereits 1924

1924

Wird gegündet

1954

Ist 1957 sehr aktiv, Gunter Uez wird Eppinger Schachmeister

Bildergebnis für Eppinger Woche

 Gunter Uez                Bild: Schachclub Eppingen

1957

Feiert im August 1979 sein 25jähriges Jubiläum

1979

Erringt die Badische Schachpokalmeisterschaft, die Badische Oberligameisterschaft und steigt in die zweite Bundesliga auf.

1981

Hans-Joachim Clara wird im April Badischer Schachmeister und Badischer Blitzschachmeister

1983

Die erste Mannschaft wird Meister der OL Baden und steigt in die 2. Bundesliga auf

1987

Aufstieg der 1. Mannschaft in die 1. Bundesliga in Gesamtdeutschland

1996

Bildergebnis für stadt eppingen vereine

Bildergebnis für eppingen org bilder                   Bildergebnis für eppingen org           Bildergebnis für Carla Reicherter        Bilder: Eppingen org.

 

Der Schachclub Eppingen wird badischer Pokalmannschaftsmeister und hat sich damit für die Teilnahme an der deutschen Pokalmannschaftsmeisterschaft qualifiziert 19).

Das U-20-Team des Schachchlub Eppingen steigt in das Baden-württembergische Oberhaus der Jugendmannschaften auf. 

19).

2014

Schäuble Dr. Thomas

Dr. Thomas Schäuble, Innenminister BaWü besucht Eppingen. 

Er übergibt die Urkunde zur Ernennung Eppingens zur Großen Kreisstadt am 25.1.2002

2002

Schäufelesberg

Abteilung (Schlag) 16 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Schah von Persien

Bei einem Staatsbesuch des Schahs Reza Pahlevi und Kaiserin Farah in Berlin demonstrieren 400 Gegner des Schahs und werfen selbstgefertigte Rauchbomben und Flugblätter mit dem Stempel des "Sozialistischen Deutschen Studentenbundes" (SDS). Auf diesen wird der Schah in Form eines Steckbriefes als "Mörder" bezeichnet.      19).

1967

Er verlässt  zusammen mit seiner Frau Kaiserin Farah Persien, ein von blutigen Unruhen geschütteltes Land, am 16. Januar 1979.

1979

Schalmeienkapelle

Eine solche existierte in den 20-er Jahren und gehörte dem Radfahrverein Konkordia an

1922

Schanzen Schlag

Abteilung (Schlag) 25 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

s'Scharfe Eck

     Eppingen-bahnhofstr2.jpg       Bildergebnis für stadt eppingen    Bilder: Eppingen org

Gehweg um das heutige Haus Uhrmacher-Schmid am Marktplatz.

Einmal so genannt, weil die Straße dort rechtwinklig und schmal in die Bahnhofstraße ging.

Es zwang Lastwagen mit Anhänger oft, dort abzuspannen oder mehrmals vor- und zurück zu stoßen, um dieses scharfe Ecke zu meistern.

Es wurde zum Anderen auch so genannt, weil dort die Jugend sich traf und auf Begegnungen mit dem anderen Geschlecht "scharf" war.  10).

Schdockfisch

Fisch vom Meer, der dort auf Stöcken aufgespießt wurde.

Der Fisch musste jedoch vor dem Verkauf gut gewässert werden, da sonst der intensive Fischgeruch zu groß war.

Er wurde hauptsächlich bei Seifensieder Ihle und Zutavern in der Brettener Straße verkauft.

Ein Fass mit den Fischen stand vor dem Laden Morlock-Müller, gegenüber von Zutaverns in der Ölgasse.

Auch Hermann Geier in der Leiergasse befasste sich mit dem Verkauf von Stockfischen.

Er hatte dort eine große Scheune, die bis zum Elsenz-Kanal durchreichte.

Dort wässerte er auch immer seine Stockfische, wenn sie von der Nordsee, in Fässern, angeliefert wurde.

Einmal erhielt er eine Sendung, die nicht in Ordnung war.

Er war darüber so böße, dass er das ganze Fass voll in den Elsenzkanal kippte und den Fischen hinterherrief: "Soo, jetzt schwimmt'er graad widder doo noah, wuu'der heerkumme seid".

Über dem Kolonialwarengeschäft Morlock-Müller war die Wohnung der Morlocks. Beim Vorbeilaufen entdeckte man, dass meistens die Fenster des zweiten Stockwerkes von Frauenköpfen besetzt waren, die das Leben auf der Brettener Straße beobachteten.

Philipp Vielhauer, Bürgermeister, fragte dann einmal: "Hädd ihr nedd gnung Bedde, dass immer zwai zum Fenschder nausgugge misse".

Anmerkung: H. Morlock hatte "drei" Schwestern "geheiratet", nämlich seine Frau und deren beide Schwestern. 10).

Schellebuuwe

Im Jahr 1972 bildete sich aus den Reihen der Männerriege I des Turnvereins Eppingen eine Gruppe, die mit Kuhglocken, welche in C-Dur aufeinander abgestimmt sind, Vorträge gestalten.

Es handelt sich um sogenannte "KORRI-Alpenglocken", die von den Mitgliedern der Männer I damals erworben wurden .

Dirigent war der Musik-Virtouse Herbert Keller,  Zahnarzt, am Akkordeon begleitete Zahnarzt Artur Ehehalt, die Klarinette spielte Stadtbaumeister Klaus Föringer.

Dazu läuteten die "Schellebuuwe" entsprechend den Dirigentischen Anweisungen.

1972

Am 31. August 2012 wurden die Glocken in die Hände jüngerer Musikanten übergeben, überwiegend Mitglieder der Volleyball-Abteilung.

Dirigent wurde Herbert Kiefer, an der Klarinette nach wie vor Klaus Föringer, am Akkordeon Jürgen Kobold.

                 Bild: Eppingen org.

Viele Auftritte, besonders bei den Weihnachtsfeiern des Turnvereins, aber auch bei Altstadtfesten, hier besonders anlässlich des 150-jährigen des TV im Jahre 2015 auf dem Marktplatz sind inzwischen erfolgt.       10).

2012

Schelmenrain

Schelmenrain, Rain im Nordwesten Eppingen

Schember Johann Matthias

Johann Matthias Schember (1762-1806) lutherischer Pfarrer in Eppingen 30).

1762-1806

Schengener Abkommen

Es tritt in Kraft, damit fallen Kontrollen von Reisenden an innereuropäischen Grenzen weitestgehend weg.

1995

Schenkungsurkunde Eppingen von König Otto III;  

Er verfügt mit einer Urkunde vom 28. März 985, das Dorf Eppingon im Elsenzgau und Kraichgau dem Bistum Worms zu schenken. Eppingen wird als Reichskammergut erwähnt. 1.)  

Auch wenn Eppingen erst 985 erstmals urkundlich erwähnt wurde, weist die „ingen“-Endung auf eine alemannische Gründung des 3./4. Jahrhunderts hin.

Die Schreibweise des Namens Eppingen ist im Laufe der Jahrhunderte fast unverändert geblieben.

Epbingon 985, (der Name bedeutet Siedlung des Eppo und seiner Leute), Eppingen 1057, Eppingun 1101, Ebbingen 1137, Eppinguin 1227, Eppingen 1250, Eppingen 1287 ff.                                                 

Alle übrigen sechs Stadtteile sind fränkische Siedlungen,

die während des Landesausbaus im 6. Und 8. Jahrhundert entstanden sind. 

Doch während Richen (769), Kleingartach (766) und Mühlbachs (1290) Vorgängersiedlung „Witegowenhusen“ bereits Ende des 8. Jahrhunderts urkundlich Schenkungsverzeichnissen der Reichsklöster Lorsch bzw. Weißenburg/Elsaß erwähnt sind, gibt es die ersten schriftlichen Nennungen von Elsenz (1137), Rohrbach (1252) und Adelshofen (1287) erst im Laufe des 12. Jahrhunderts. Doch Ersterwähnungen sagen in der Regel nicht viel über das tatsächliche Alter einer Siedlung aus, meist sind es Zufallsdaten, Daten, die durch einen in einer Urkunde festgehaltenen Wechsel des Besitzers einer Siedlung, sei es durch Kauf oder Schenkung überliefert sind. 

Elsenz und Rohrbach sind vor allem deswegen so spät erwähnt, weil sie lange Zeit in königlichem Besitz geblieben sind, in den im 11. und 12. Jahrhundert auch Eppingen un Witegowenhusen bzw. dessen Nachfolgesiedlung Mühlbach wieder kamen.

Von Witewogenhusen ist bekannt, daß es eine Ausbausiedlung auf der urwprünglich viel weiter nach Westen reichenden Gemarkung von (Klein-)Gartach war und von diesem endgültig abgetrennt wurde, als es mit dem übrigen Besitz des Klosters  Weißenburg im Kraichgau in die Hand der Alier kam.                      

Die Zugehörigkeit von Eppingen, Rohrbach, Elsenz und Witegowenhusen, das 1290 erstmals als Mühlbach bezeichnet wird, zum salischen Königshaus ist der Grund dafür, daß diese vier Orte auch mit dem mit den Saliern eng verbundenen Bistum Speyer zugeordnet wurden.        

Kleingartach, Richen und Adelshofen, das als Ausbauort von Richen aus gegründet worden ist, zählten dagegen zum Bistum Worms (seit Mitte des 15. Jahrhunderts auch Elsenz).           

Frühen Ortsadel gab es in Richen, Kleingartach und Eppingen, der aber bereits um 1300 ausstarb oder, wie im Fall der Ritter von Eppingen, im Dienst des Deutschen Ritterordens abwanderte.

Deshalb sind deren Burgen auch längst abgegangen.

Während in Elsenz und Mühlbach keine Burgen überliefert sind, haben die adligen Besitzer von Adelshofen und Rohrbach Wasserschlösser errichtet, von denen allerdings nur noch das von Rohrbach steht.              

Erst im Laufe des 14. Und 15. Jahrhunderts kristallisierten sich die Herrschaftsverhältnisse auf dem Gebiet der Gesamtstadt heraus, die bis zum Ende des Alten Reiches Bestand hatten.   25).  1.1).  1.3).  1.6).

985

Schimmelesweg

Verläuft von Nordost nach Südwest zwischen Schlag 11 / 12 und der Stadtgrenze Richtung Schützenhaus

Schlacht am Weißen Berg (bei Prag)

Findet statt, Friedrich der V. von der Pfalz wird besiegt

1620

Schlacht auf dem Lechfeld

Otto der Große erreicht den entscheidenden Sieg über die Ungarn

955

Schlacht bei Eppingen zwischen Franzosen und Bayern.

Schlimmste Verwüstungen brachten die Kriege des 17. Jahrhunderts.

Hauptsächlich durch Hunger, Pest und Seuchen starben einzelne Dörfer des Kraichgaus im Dreißigjährigen Krieg nahezu aus.

In Richen überlebten nur neun Einwohner, in Eppingen starben zwei Drittel der Bevölkerung, in Adelshofen mehr als die Hälfte.   1.1).  33). 25).

1645

Schlacht bei Seckenheim                                   

Stadt Eppingen geht endgültig an die Kurpfalz. 3).

In der Schlacht bei Seckenheim 1462 schlägt Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz den Markgrafen Karl von Baden, den Schwiegersohn Kaiser Friedrichs III.  und Feldhauptmann, den Grafen Ulrich V. von Württemberg und den Bischof von Speyer.

Baden verlor damals Eppingen und Besigheim an die Kurpfalz,  Pforzheim wurde ihm nur als Lehen belassen.

Württemberg-Stuttgart mußte Löwenstein hergeben, Bottwar und Waiblingen verpfänden und durfte Marbach nur als Lehen behalten.

Die Kurpfalz konnte ferner Weinsberg und Neuenstein erwerben und hatte damit mächtig aufgeholt.          28).

1462

Schlacht bei Wimpfen

Findet statt, der Markgraf von Baden wird geschlagen

1622

Schlacht im Teutoburger Wald

9 n. Chr.

Schlacht von Döffingen

Niederlage der Städte und ihrer Bürger gegen die vereinigten süddeutschen Fürsten

1388

Schlacht zwischen Franzosen und Bayern

Findet bei Eppingen statt

1645

Schläge im Eppinger Stadtwald, die Gewann- bzw. Abteilungsnamen im Stadtwald

Der Wald ist in 30 Abteilungen aufgeteilt (Schläge) -> siehe auch unter Abteilungen.

Wie im Waldplan festgehalten, hat jede Abteilung einen Namen.

Mit dem Badischen Waldgesetz von 1833 wurde eine geregelte Forstwirtschaft eingeführt.

Dazu mußte der Wald in entsprechende Wirtschaftsflächen eingeteilt werden.

Im Stadtwald Alt-Eppingen Distrikt I (Hardtwald, insgesamt 1.036 ha)

hat so eine Wirtschaftsfläche, die Abteilung genannt wird, eine durchschnittliche Größe von rd. 34,5 ha.

Insgesamt sind es 30 Abteilungen.

Die aus alter Zeit herrührenden Gewannbezeichnungen wurden als Abteilungsnamen übernommen.

Hobby-Heimatforscher Günter Walter, Stetten, hat interessante Hinweise gegeben.

 

Die Deutung der Wald-Abteilungsnamen (Schläge) sind wie folgt:

Hardt, Hard, Haardt, Hart: = Wald - Weideland: lichter (gras) Wald

 

Schlag  1 Große Kuhbach          -> Viehtränke, Waldweide 

Schlag  2 Kleine Kuhbach

Schlag  3 Stebbacher Schlag

Schlag  4 Dornschlag                 ->  Schwarzdornbewuchs auf hitzigem Keuperboden

Schlag  5 Röder Schlag

Schlag  6 Ebenungsschlag       -> Thingstätte, Gerichtsstätte (unweit davon ist der Galgenberg)

Schlag  7 Hinterer Hornrain

Schlag  8 Vorderer Hornrain

Schlag  9 Ortgrund                      ->  Land am äußeren Rand der Gemarkung (Orthgang)

Schlag 10 Langenberg

Schlag 11 Essigberg                    -> Schlechte Weinlage

Schlag 12 Kleewasen                 -> Auch Schinderwasen. Der Cleemeister (Abdecker) hat hier dem verendeten Vieh die

                                                                wertvolle Decke (Haut) abgezogen                                                             

Schlag 13 Hungerberg                -> Ein trockener Hang ohne Ertrag

Schlag 14 Vogelherd                   -> Vogel-Härdt. Rastplatz der Zugvögel

Schlag 15 Teufelsgrund             -> Okkulter Platz, geheim von übersinnlichen Dinge

Schlag 16 Schäufelesberg

Schlag 17 Sommergraben         -> Summerbacken. Warmer Talhang

Schlag 18 Rottstück                    -> Rottäcker. Einst für den Ackerbau gerodet

Schlag 19 Vorderer Lattwald   -> Nutzungsort eines bestimmten Sortimentes: Mauerlatten, Baulatten, Dachlatten u.ä.

                                                                Da vor 1870 noch kein Nadelholz genutzt wurde, müsste es in der Hauptsache Eichenholz

                                                                gewesen sein. An älteren gemauerten Häusern noch sichtbar. Oder die Benennung bezieht

                                                                sich auf die erste Nadelholznutzung von Tanne, Fichte und Kiefer

Schlag 20 Hinterer Lattwald

Schlag 21 Einsiedel Teich          -> Behausung eines Eremiten. Funde nachgewiesen

Schlag 22 Sinzen Teich

Schlag 23 Dürrich Teich             -> Dürr-ich ?

Schlag 24 Pfitzenhofer Teich   -> Ehemaliges Hofgut, untergegangen

Schlag 25 Schanzen Schlag      -> "Eppinger Linien"

Schlag 26 Hardtschlag

Schlag 27 Herrenschlag

Schlag 28 Sauhag                        -> Hag (eingezäunte) Sauweide. Waldweide

Schlag 29 Kopfrain

Schlag 30 Schlettich                    -> Schleh-tich, Schlehengebiet. Sallich, Salweidengebiet

 

Grasweg                                           -> Für Grasnutzung vorgesehen. Laub- und Grasnutzung war notwendig

Haidenrain                                       -> Hier war üppiges Heidekraut vorhanden. Keine andere Nutzung möglich

Hohe Straße                                    -> Weg, deutet auf mittelalterlichen Fernweg hin

 

Distrikt II: Birkenwald mit 114 ha

Der Eppinger Stadtwald ist insgesamt 1.150 ha groß

Schlagernacht

Die dritte Eppinger Schlagernacht findet im September in der Stadthalle statt.

Organisator ist der Eppinger Schlagersänger Christian Engel   17).

2014

Schlee, Dietmar

Dietmar Schlee, Innenminister, besucht Eppingen

1989

Schlettich

Abteilung (Schlag) 30 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I;

es gab dort wahrscheinlich früher Schlehen oder Salweiden

Schlettichweg

Verläuft von Nord nach Südwest zwischen Schlag 30 und Gemarkung Mühlbach bis zum Richtweg

Schleusener, Erich

Geboren 1950, ein richtiger Schaffer in verschiedenen Vereinen in Eppingen.

Schriftführer im Turnverein, bis 2014 aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, im Vorstand der DLRG und bis heute noch aktives Beiratsmitglied der Heimatfreunde Eppingen.

Ab 1977 bei der Firma Kepner-Druck tätig, gibt er sein berufliches Können an die verschiedenen Vereine weiter. So ist er immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt, wenn die Heimatfreunde oder andere Vereine ein neues Buch herausbringen, denn die ganze Arbeit, von der Gestaltung und drucktechnischen Umsetzung bis zum Binden und Herausgeben des Buches oder anderer Veröffentlichungen erledigt er mit einem riesigen Aufwand.    10).

Schlingelmarkt

Treffpunkt der jungen Eppinger Junggesellen vor dem Gasthaus Rößle und Kino; hier erhofften sich die Burschen, Mädchen zu sehen und zu treffen. Der größte Erfolg war, einem Mädchen eine Einladung ins Kino auszusprechen und in die Tat umzusetzen, selbst wenn man den entsprechenden Film bereits gesehen hatte. Oft ging man dadurch am selben Tag (Sonntags)  zwei Mal in den gleichen Film, dieser lief nämlich mittags um 16 Uhr und dann nochmals um 19 Uhr und dies oft eine Woche lang

Schlittschuhlaufen

Insgesamt vier Eisweiher standen 1921 für diesen Sport zur Verfügung

1921

Schloß Schomberg

Es steht in einem Wäldchen zwischen Stebbach und Richen

1820-1826

Schlüssel, Schließmechanismen und Beschläge

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 2 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 107-117 von Frank Dähling  1.2).

Schmalzl, Johannes

Regierungspräsident Johannes Schmalzl, zur Eröffnungfsfeier zum Tag des offenen Denkmals am 12.9.15

2015

Schmelcher Willy

Willy Schmelcher, 1894-1974, Höherer SS- und Polizeiführer

1894-1974

Schmidt, Dr. Nils

Dr. Nils Schmidt, Baden-Württembergischer Minister für Finanzen und Wirtschaft ist bei Fa. Dieffenbacher zu Gast

2014

Dr. Nils Schmidt zu Gast anläßlich der Eröffnung zum Tag des offenen Denkmals am 12.9.15

2015

Schmiedgrundhalle

Diese  ist für rund 850.000 Euro in mehreren Bauabschnitten energetisch saniert worden..

Größte Maßnahme stellte die komplette Sanierung des Hallendaches dar.

Die bisherigen Lichtkuppeln entfallen, um so reparaturanfällige Stellen im Dach zu vermeiden und den Heizbedarf zu senken.

Trotz der erhöhten Beleuchtungskosten beträgt die Energieeinsparung rund 5.900 € im Jahr.

Dazu kommt eine jährliche CO-2-Minderung von rund 20 Tonnen.

Im Zuge der Dachsanierung wurde auch eine Deckenstrahlheizung eingebaut, weitere Sanierungsmassnahmen waren die Erneuerung der Innendecke, im Sanitärbereich und im Foyer sowie die Reinigung des Stahltragwerkes.

Aus dem Sportstättenförderprogramm des Landes erhielt die Stadt einen Zuschuss von 210.000 Euro. 18).

2012

Schützengesellschaft Eppingen                                    

Schützengesellschaft Eppingen wird 1590 gegründet.

Sie hatte als Vorläufer das frühere Freischießen.

1590

1920 wird die Schützengesellschaft  in das Leben gerufen.

1920 

1928 gründete man den  Kleinkaliber-Schützenverein 3).

1928

Mitte Mai  1957 wurden die Bauarbeiten zum Bau eines Schützenhauses aufgenommen

1957

Schützenhaus

Das erste Schützenhaus stand in der Bad Rappenauer Straße 270, im Gasthaus "Zum Badischen Hof"

1884

Schützenverein Elsenz

Feiert im Juli seinen 60. Geburtstag

1983

Schule ->  erste Urkundliche Erwähnung

Erste urkundliche Nachricht über eine Schule in Eppingen

1421

Schule -> zweite Urkundliche Erwähnung

Zweite urkundliche Erwähnung über eine Schule in Eppingen

1445

Schulen -> Arbeitsschule

Eine solche wurde 1878 eingerichtet

1878

Schulen -> Bezirksgewerbeschule

Wird  1831 in Eppingen eingerichtet, sie gehört zu den ältesten dieser Art im Lande, sie existiert als Gewerbeschule bis 1962 an der Ludwig-Zorn-Straße

1835/ 1962

Schulen -> Erweiterungs- und Neubauten seit 1972

Neubau Gymnasium Eppingen;

Grundschule Kleingartach;

Erweiterung Realschule durch einen zweiklassigen Pavillon;

Um- und Ausbau der Nordstadtschulen Eppingen;

Neubau Grundschule in der Südstadt Eppingen;

Umbau der Hauptschule Eppingen;

Anbau der Grundschule in Adelshofen;

Anbau der Grundschule in Kleingartach;

Neubau der Realschule in Eppingen;

Erweiterung der Realschule;

Erweiterung Gymnasium;

Aufstockung Pavillon Hauptschule;

Schulen -> Förderschule (Sonderschule)

Am 1. Januar 1980 erhielt die Sonderschule die "neutrale Namensbezeichnung" Kraichgauschule

Schulen -> Gemeinschaftsschule (Simultanschule)

Ab 1868 war die Vereinigung zu einer Gemeinschaftsschule gestattet.

1868

ab 1876 war dies gesetzlicher Zwang und die allgemeine Schulpflicht wurde eingeführt

1876

Schulen -> Gewerbeschule Eppingen

Existiert von 1835 bis 1962, zuletzt untergebracht in der alten Gewerbeschule Ludwig-Zorn-Straße 4).

1835-1962

Schulen -> Gewerbeschulgebäude Eppingen

Wird renoviert und im Mai an Rektor Bergero übergeben

1984

Schulen -> Gewerbe- und Landwirtschaftsschule

Wird neu gebaut, direkt nebem dem Notariat

1909/1910

Schulen -> Grundschulen

Seit Ende der 80-er Jahre exisiteren (teilweise wieder) Grundschulen in:

Mühlbach, Kleingartach, Rohrbach, Adelshofen, Richen, Elsenz

Schulen -> Grundschule Mühlbach

Weiht neuen Pausenhof ein

2013

Schulen -> Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule Eppingen

In Eppingen Stadt wird eingeweiht, zusammen mit der Südstadtturnhalle

1969

Aufstockung  eines  Pavillons

2006

Der Name dieser Schule lautet seit Schuljahresbeginn "Hellbergschule"

Bildergebnis für eppingen in badenBild: Eppingen org.

2006

Die Grund- und Hauptschule am Berliner Ring, die Hellbergschule, wird seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 als Haupt- und Werkrealschule geführt.

Grundsätzliches Ziel des neu ausgerichteten Hauptschulwesens ist der Bildungsabschluss Mittlere Reife.

Der Bildungsgang der Hellbergschule ist seit diesem Schuljahr auf sechs Jahre angelegt.

Selbstverständlich kann auch noch die Hauptschulprüfung abgelegt werden.  18).

2010

Brandschutz und Elektroarbeiten notwendig

2011

Schulen -> Gymnasium / Real-Progymnasium

Bildergebnis für stadt eppingen          Bild: Heimatfreunde Eppingen

Das Gebäude in den 50er Jahren

In dieses Gebäude zog im Jahr 1869 die höhere Bürgerschule ein.

1869

1967/68 zur Vollanstalt bestimmt, d.h. das Abitur kann in Eppingen gemacht werden 4).

1967/68

Der erste Jahrgang der Abiturienten machte 1970 in diesem Gebäude sein Abitur

1970

Das Gebäude war bis 1972 Domizil des Realprogymnasium und später des aufgestockten Gymnasiums.

1972

Nach dem Neubau des Gymnasiums in der Südstadt beherbergt das Gebäude die Grundschule im Rot

1972

Schulen -> Gymnasium

Neues Gymnasium im Bildungszentrum Südstadt wird fertiggestellt.

1972

Wasser dringt durch das Dach des 1972 erstellten Gymnasiums, Sanierung notwendig

1981

Einweihung der Gymnasiumerweiterung am 1. August

2006

Schulen -> Gymnasium "Hartmanni-Gymnasium"

Das neue Gymnasiums-Gebäude wurde 1972 bezogen, es konnte seit 1970 das Abitur in Eppingen gemacht werden.

1972

Der Name des Gymnasiums lautet seit Schuljahresbeginn "Hartmanni-Gymnasium".

Es wird ein Anbau bezogen.

2006

Weitere Sanierungen waren notwendig am Dach und an den Fenstern am Hartmanni-Gymnasium.

Kosten 927.000 Euro, 690.000 Euro kamen aus dem Bundesprogramm.

An der Hauptschule wurden Brandschutz- und Elektroarbeiten notwendig.

Kosten 518.000 Euro, 354.000 Euro kamen aus dem Bundesprogramm. 18).

2011

Das Aufstocken zur Vollanstalt wird nach 50 Jahren, am 11.02.2017 mit einem Festakt und 300 geladenen Gästen gefeiert.

2017

Schulen -> Handelsschule

von 1923-1962, zuletzt untergebracht in der alten Gewerbeschule, Ludwig-Zorn-Straße

1923-1962

Schulen -> Höhere Bürgerschule

Entsteht durch die Umwandlung der Lateinschule 4).

1834

Neubau der Schule an der Kaiserstraße.

1867/1869

Seit 1887 steht die Schule auch für Mädchen offen.

1887

Sie wird 1899 in Realschule umbenannt

1899

Nach dem zweiten Weltkrieg wird diese Schule in Realprogymnasium umbenannt.

1945

 

 

Schulen -> Höhere Töchterschule

Wurde 1862 gegründet und existierte nur 17 Jahre lang

1862-1879

Schulen -> Israelitische

Besteht ab 1825 in der Metzgergasse 1

1825

Schulen -> Kleinkinderschule

In der Katharinenkapelle eingerichtet

1850

Schulen -> Kraichgauschule Elsenz

Sie feiert im Mai ihr 25jähriges Bestehen

1987

Schulen -> Landwirtschaftsschule Eppingen

Als erste Landwirtschaftsschulen im Großherzogtum Baden wurden im Jahr 1846 die Schulen Karlsruhe (später Augustenberg, Grötzingen) und Heidelberg (ab 1869 Winterschule in  Eppingen) gegründet. 4).

1846

Wird von Heidelberg nach Eppingen verlegt, der Großherzog soll sich selbst darum gekümmert haben

1869

Ein Bild zeigt die Absolventen des Winterkurses 1887/88

1887/88

Feiert ihr 100jähriges Bestehen

1946

Wird aufgelöst

1974

Wird geschlossen

1977

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 212-217 wieder. Autor Fritz Luz

Schulen -> Lateinschule Eppingen

Wird in eine Höhere Bürgerschule umgewandelt

1834

Schulen -> Mädchenschule Eppingen

Bestand 1562 schon in Eppingen

1562

Schulen -> Realschule

In Eppingen wird eine sechsklassige Realschule errichtet

1899

Wird als neue Schulart am 1.9.1970 in Eppingen eingerichtet.

1970

Sie wird 1974 provisorisch in das vor der Kreisreform als Mittelpunktschule geplante Hauptschulgebäude im Stadtteil Elsenz ausgelagert.

1974

Die neue Realschule in Eppingen wird eingeweiht und bezogen, zuvor war sie beinahe 30 Jahre in Elsenz ansässig

2002

Erweiterung der Realschule beginnt im Oktober 2006

2006

Schulen -> Realschule "Selma-Rosenfeld-Realschule"

Einweihung der Erweiterung und neue Namensgebung der Selma-Rosenfeld-Realschule

2008

Aufenthaltsraum wird am 21. Januar seiner Bestimmung übergeben

2009

40 Jahre Realschule Eppingen, diesen Meilenstein feierte die Selma-Rosenfeld-Realschule mit einem öffentlichen Schulfest am 19. März 2011 und einer groß angelegten Projektwoche, die mit dem Schülermusical „Schools will rock you“ am 24. Und 25. März einen fulminanten Abschluss fand. 18).

2011

Schulen -> Reformierte

Infolge religiöser Umwälzungen bestehen 1699 eine reformierte Knabenschule, die reformierte Mädchenschule, eine lutherische und eine katholische Volksschule, sowie ab 1825 noch als fünfte die israelitische Schule (Metzgergasse 1)

1699

Schulen -> Sonderschule

Wird eingerichtet

1962

Wird selbständig

1967

Schulen -> Volkshochschule Eppingen

Exisitierte bereits in den 20er Jahren und wurde von Gewerbeschulvorstand Erich Haible geführt.

Entsteht aus dem bisherigen "Volksbildungswerk"

1971

Befindet sich seit 2007 in der Brettener Straße 12

2007

Dr.  Alexandra Sturm leitet die Volkshochschule Eppingen-Gemmingen-Ittlingen ab dem 1. Oktober 2012.

Sie arbeitet seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung an den Volkshochschulen Heidelberg und Mannheim sowie an der Frauenakademie Eberbach-Neckargemünd. 18).

2012

Schulen -> Volksschule

Wird 1880 und 1881 fertiggestellt an der Kaiserstraße neu erbaut

1880/1881

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 171-211 wieder. Autor Adalbert Barth 2.3).

Schulen -> Winterschule

siehe Landwirtschaftsschule

Schulen und Schüler

Insgesamt 3 346 Schüler gehen in 12 Schulen zum Unterricht

2014

Schulhaus Rohrbach

Feiert sein 100-jähriges Bestehen

2007

Schulpflicht, allgemeine

Diese wird 1876 gesetzlich eingeführt

1876

Schutz- und Trutzbündnis

Baden schließt dieses 1866

1866

Schutzhütte an der Hohlwegkreuzung Odenberg

Wird auf der Höhe des Odenberges erbaut

1870

Schwäbischer Städtebund

Er wird gegründet

1376

Schwånewärts Wengerthaisle

Erbauung des „Schwånewärts Wengerthaisle“ im Gewann „Behälter“ (Bienhälde)  im schmucken Barock mit Werkstein,  Eck-Pilastern und –Gesims, Zeltdach, Innenschriftstein, gewölbter Keller.

An den Eck-Pilastern sind nach Süden hin 2 Schweinsköpfe angebracht, an der Südseite sind die Insignien eines Schreiners und die Inschrift 1778 zu sehen.

Es soll der Sage nach, unter dem Häuschen ein unterirdischer Gang zur Ravensburg und zum Ottilienberg beginnen.

Heute ist lediglich im Keller ein ehemaliger Ausgang nach Norden zu sehen, der evtl. zu einem, in den Berg getriebenen Keller führte, im Erdreich sind dicke Wurzeln der nahestehenden Bäume zu erkennen.

Es ist nicht bekannt, wer das Häuschen erbaut hat, evtl. ein Schreinermeister wegen der Insignien,  der vielleicht später an den „Schwanenwirt“ (welchen) das Häuschen verkauft hat.

Dieser hat evtl. die Schweinsköpfe, als Zeichen seiner Zunft (Metzger), an den südlichen Eck-Pilastern anbringen lassen.

Ein Bild von 1971 zeigt, daß an der Südseite ein Ausgang aus dem Keller ins Freie war, der jedoch später mit einer Betonwand, evtl. zur Sicherung des inzwischen marode gewordenen Gebäudes, verschlossen wurde.

Auch wurde das Häuschen nach 1971 mit einem Rauhputz versehen.

Über der Eingangstür ist evtl. ein Wappen gewesen, das durch Meiselarbeit vermutlich unkenntlich gemacht wurde.

Vermutlich gehörte zu dem Häuschen damals eine sehr große Weinbergfläche (heute nur noch 22 ar), was auch auf einen gewissen Reichtum des Erbauers schließen lässt.   4)., 12.)

1778

Schwarzles Haus  

Eppingen-kettengasse9.jpg

„Schwarzles Haus“, ein alemannisches Fachwerkhaus, heute Kettengasse Nr. 9, wird 1488 in alemannischer Bauweise erbaut.

Das von Hans Rink erbaute dreigeschossige Haus zeigt eine auffallende Verstrebung der Außenwände durch Geschosshohe, steile und miteinander verblattete Andreaskreuze.

Es steht in der sogenannten „Dreistilecke“, weil dort in der Kettengasse mit Haus 5 und 6 zwei Häuser in unmittelbarer Nähe im Stil der Gotik und fränkischen Stil stehen.  3)., 29)., 4).

1488

Schwarzwaldbahn

Mit 40 Tunnels wird fertig

1856

Schwebegiebelhaus

Eppingen-kirchgasse22.jpg

     

Kirchgasse 22, wurde im 15. Jahrdhundert erbaut, es gehört zu den 5 herausragenden Fachwerkhäuser der Eppinger Altstadt

1490

Schwedische Normannen

Sie schaffen das russische Reich

862

Schwefelquelle

Wurde 1817 in Eppingen entdeckt

1817

Schweinemarkt Eppingen

Der Schweinemarkt  existiert, seit die Stadt Eppingen 1479 das Marktrecht zugesprochen bekam und wurde immer Freitags abgehalten.

Am 13. Oktober 1905 herrschte ein Rekordauftrieb von 539 Säuen und Ferkeln.

Bei 6 Pf. Standgeld nahm die Stadt nur 32,34 Mark ein, was nicht besonders ins Gewicht fiel, dagegen sehr die Belebung, die dadurch die Geschäftswelt erfuhr.

Im letzten Kriegsjahr 1918  sank die Menge der Säue auf 26 Stück. 

1932 waren über 500 Stück keine Seltenheit und die Spitze erreichte der 4. Oktober 1932 mit 701 Stück.

Das Standgeld kostete nur 10 RPf.  je Stück.

 Bild: Heimatfreunde Eppingen

Er war 1957 noch mit 180 bis 320 Milchschweinen und mit 83 bis 120 Läufern beschickt.  15.)  20).

Er wird am 15. Mai 1979, nach mehr als 500-jährigem Dasein, aufgehoben.

Der zuständige Stadtbote, zuletzt Heinrich Kobold, hatte die Aufgabe, jeden Freitag an einem dafür vorhandenen Rohrstutzen am Rathaus, eine kleine rot-gelbe Fahne (Stadtfarben der Stadt Eppingen) zu installieren, zum Zeichen, dass der weit und breit einzigartige Markt durchgeführt wird.

Hierzu kamen aus der ganzen Umgebung Schweinehändler. Diese hatten kleine Ferkel in großen geflochtenen, ovalen Körben, mit Stroh ausgelegt, auf kleinen Lastwagen, meistens Opel-Blitz LKW's.

Die interessierten Käufer suchten sich die ihnen passenden Ferkel aus und verhandelten dann, meistens sehr gestenreich und mit besonderen Taktiken, mit den Händlern. Wenn der Preis zu Ende verhandelt war, wurde durch Handschlag der Kauf besiegelt.

Zu dieser Zeit war es üblich, dass auch Nicht-Landwirte zwei Ferkel zu Schlachtschweinen heranzogen.

Das Futter bestand aus Küchenresten, "Saukartoffeln" (kleine, oder beim Ernten angehackte Kartoffeln), Kleie, Magermilch, Wasser und Rüben.

Eine Episode zum Schweinemarkt:

Die Händler priesen ihre Schweinchen den Kunden immer an, indem sie diese an den Hinterbeinen hochhielten, damit der Kunde die Länge des Tieres sehen konnte.

Das Schweinchen schrie natürlich immer sehr laut.

Eine Frau, die zum ersten Mal auf dem Eppinger Schweinemarkt, auch Saumarkt oder Schlappohrenfeschd genannt, war, stand dabei, mit offenem Mund vor dem Viehhändler, weil sie das Quicken des Schweinchens nicht ertragen konnte.

Dieser sagte zu ihr: "Was gugge'sen miieh soo ooah, guuge se liiewer mei Sau ooah".    10).

 

 

 

 

Schweinestall Lohgasse 10

                  Eppingen-lohgasse10staelle.jpg       Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart   

Schweinestall auf der Badgassenseite des zweigeschossigen traufständischen Wohnhauses angebaut. 4 Türen, 2 Tröge, ältestes und noch dichtes Flachdach (Sandsteinplatten), einziger erhaltener Bau dieses Gattung im Eppinger Gäu.   1.3).

1805

Schweizer Einwanderer

Ziehen in den Kraichgau, auch nach Eppingen zu

ab 1648

Schwimmbad Eppingen

Wird durch den Schwimmbadverein gebaut, Beginn 1930, erste Öffnung bereits 1931

1930 - 1931

Schwimmbadverein baut ein Freibad. In Rekordzeit schaffte der Verein Vorbereitung, Finanzierung und Bau des "Frei- Luft- und Sonnenbades" am Hilsbachufer bei der oberen Mühle (Siffring), das am 16. Mai 1931 erstmals geöffnet war. Im ersten Schwimmfest am 21. August 1932 fand die Freude über das gelungene Werk ihren Ausdruck. Fertigstellung und endgültige Inbetriebnahme ist. 1.)

1931 - 1936   

Dieses geht am 1. April 1957 in den Besitz der Stadt Eppingen über

1957

Im April 1979 wird dieses aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen geschlossen. Eine Bürgerinitiative zur Erhaltung des Eppinger Freibades wurde gegründet.

1979

Seen

Mühlbacher und Elsenzer See laden zum Baden ein, der Jägersee ist eine Naturidylle 24).

Segelflugzeuge

Werden als Eigenbau in Eppingen hergestellt

1927

Seidenwappen der Stadt Eppingen.

             Bildergebnis für seidenwappen eppingen   Bild: Eppingen org.

Es wird zu besonderen Anlässen, wie einem "runden" Geburtstag von Stadträten, Ortsvorstehern oder Vereinsvorsitzenden verliehen, für besondere Verdienste um die Stadt Eppingen.

Über die Verleihung entscheidet der Bürgermeister.    41).

Das Seidenwappen der Stadt Eppingen erhielten :

Reinhard Ihle  am 4.9.2006 anlässlich seines 50. Geburtstages

Friedbert Andernach am 21. Januar 2011 für seine künstlerischen und handwerklichen Arbeiten, die das Stadtbild prägen;

Herbert Lentze am 2. Februar 2011 für sein Engagement um unsere älteste Städtepartnerschaft mit Wassy (Frankreich) als 1. Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses;  

Manfred Blatt, am 24. März 2011 anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand für seine Verdienste als Regionaldirektor der Kreissparkasse Heilbronn.

Alfred Kistler anlässlich seines 60. Geburtstages 2011. Er ist seit 1989 ununterbrochen Mitglied im Ortschaftsrat richen und amtierender erster stellvertretender Ortsvorsteher. Auch als leidenschaftlicher Theaterdarsteller bei den „Richema Speckmärbsle“ oder als Fußballspieler des TB Richen ist er bekannt. 18).

2011

Emil Lang, Maren Hettler-Wiedemann, Peter Wieser, Otto Bobscheck, Hermann Volz.

2014

Seifenkistenrennen am Hornbuckel (Hornbuckel-Rennen)

Im Jahr 1949 wurde, auf Initiative von Edmund Kiehnle und Adolf Müller, Wirt des Gasthauses "zum Grünen Hof", beide  Vorstände des VfB, ein Seifenkistenrennen am Hornbuckel ins Leben gerufen. Es wurde in 2 Kategorien gefahren, nämlich in  Modellen mit "Kinderwagenrädern", welche an einem durchgehenden langen Brett befestigt waren, mit Seilzuglenkung, und solchen  mit kugelgelagerten Rädern, mit der Aufschrift "OPEL", und richtigen Steuerrädern. Diese Wagen waren aus Sperrholz, als geschlossenes Fahrzeug gebaut, und schön lackiert und teilweise mit dem grün-gelben "BP"-Logo versehen.  Die Strecke begann nach der scharfen Kurve am Hornbuckel und war mit Strohballen an gefährlichen Stellen "entschärft". Ziel war der VfB-Sportplatz. Es gab damals keine großen Preise, jedoch schon  Pokale und evtl. ein Vesper im "Grünen Hof".  10).

1949

Beim 3. Rennen 1951 sind 34 junge Rennfahrer am Start.

Eppingen selbst stellt 16 Rennfahrer, von auswärts, zum Teil von recht weit her, kommen 18 Rennfahrer.

Durch die Ausbesserung der Rennstrecke ist diese die idealste Rennstrecke weit und breit    19.)

1951

Selma Rosenfeld Medaille

Mit dieser Medaille werden Personen ausgezeichnet, die sich um die Bildung in der Selma-Rosenfeld-Realschule Eppingen verdient gemacht haben.

 

            Selma-Rosenfeld-Schule zeichnet Partner aus                  Bilder: Eppingen org. 

 

Mit Frank Straub (Blanco), Margarethe Lang und Wolf-Gerd Dieffenbacher haben drei Personen diese Medaille erhalten.    10.)

März 2016

Seniorenclub Eppingen

Gegründet am 16.3.1977

1977

Seniorenausflug der Stadt Eppingen

 am 20.6.12 nach Schwetzingen

2012

Seniorennachmittage

Seit 1984 lädt die Stadt Eppingen erstmals die Senioren aus allen Stadtteilen zu Informationsnachmittagen, mit Bewirtung in das neue Rathaus ein.

1984

Seniorenpflegezentrum ASB

Im Juni wird Richtfest gefeiert

2006

Seniorenstift Eppingen

Durch Rüdiger Peuckert erbaut, geht dieses in Betrieb an der Waldstraße

1973

Senioren-Tagesausflug 

für alle Seniorinnen und Senioren. Wird jährlich durch die Stadt Eppingen durchgeführt seit 2008

2008

Seniorenverein Eppingen-Mühlbach

Wird im November 1979 gegründet

1979

Shure, Audio-Technikhersteller

Verlegt seine Europazentrale nach Eppingen, Neubau im Gewerbegebiet Tiefental

2009/2011

Sicherheitswoche der Polizeidirektion Heilbronn

Findet zum ersten Mal vom 6. bis 10. Juli 2009 statt.

2009

Sicking'sches Wasserschloss

In Rohrbach,  wird erstmals erwähnt

1377

Siebenjähriger Krieg

Er beginnt 1756

1756

Siiedschdadtindianer

Kinder der Südstadt Eppingens.

Die Bahnlinie trennt ja Eppingen in Nord- und Südstadt.

Es war schon immer so, dass die Kinder "Kämpfle" gegeneinander austrugen, meistens dann Südstädtler gegen Nordstädtler.

Manchmal gab es auch größere Verletzungen, welche dann im Städt. Krankenhaus durch den damaligen Chefarzt Dr. Beysel versorgt oder genäht wurden.

Er machte dann einmal den Ausspruch: "So ihr Südstadtindianer, seid ihr scho widda doo?"    10).

 

Siiesholz

Süßholz; Holz tropischen Ursprungs, welches man im Laden kaufen konnte und zum Kauen verwendete.

Der Geschmack ist sehr intensiv nach Lackritze.     10).

 

Silberlinde am Marktplatz

Wurde anlässlich der  1000-Jahr-Feier Eppingens am Marktplatz gepflanzt am 28. März 1985

1985

 

Sils

Labmagen der Rinder, wird als "Kuddle" gegessen, entweder als "saure Kuddle" in einer saueren, hellen Sosse, oder mit Ei überbacken, dazu Bratkartoffel oder als Kuddelsalat, mit Zwiebeln, Essig und Öl angemacht. Der Labmagen wurde sehr aufwendig durch die Metzger gereinigt, indem man die Labmägen in eine Mulde gab und der Lehrling mit Gummistiefeln oft länger als eine Stunde darauf herum treten musste und walken, sehr oft frisch wässern und mit neuem Wasser versehen, damit der Magenrückstand in den Taschen herausgedrückt wurde und somit als "Kuddle" geniessbar wurde.

Simultanschulgesetz

Wird erteilt, es brachte Eppingen erhöhten Raum- und Baubedarf

1877

 

 

Singspiele, Lieder, Reime und Spottverse

Rege, Rege, Tropfe,
alte Weiber hopfe,
hopfe über'n Dreck
unn du bisch weg.
 
Rege, Rege, Tropfe,
d' Bube muss ma klopfe,
d'Mädle muss ma fitze,
dass sie bleibe sitze.
 
Ich und Du,
s'Müllers Kuh,
s'Müllers Esel,
des bisch du !
 
Ringel, Ringel, Rose,
Buuwe häwe Hose,
Maid häwe Regg,
falle alle in de Dreck.
 
Taler, Taler, du musst wandern,
von dem einen Ort zum andern,
das ist hübsch, das ist schön,
lass den Taler nur nicht sehn.
 
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben;
eine alte Frau kocht Rüben;
eine alte Frau kocht Speck,
und du bist weg !
 
Die Brück' ist gebrochen.
Wer hat sie gebrochen?
Der Kohlemann mit seiner jüngsten Tochter !
Wir wollen sie wieder aufbauen.
Mit Edelstein, mit Mauerstein.
der Letzte soll gefangen sein.
 
Eine kleine Spitzmaus,
ging auf's Rathaus,
wollte sich was kaufen,
hatte sich verlaufen,
mih, mah, muh,
wie heißest du ?
(Name ?)
(Franz) wollte Locken haben,
Mutter sagte nein,
und du musst sein !
 
Doll, Doll, Doll, scheiß de Haffe voll,
schütten widda aus unn du bisch draus
 
Raihe, raihe, Rose ! 
Kärschde, Abrikose !
Veilchen unn Vergißmeinnicht, 
alle Kinder setzen sich !
 
Abzählreime
 
Eins, zwai drei, du musch sei !
 
Eins zwai drei ! Dibbe, dabbe, dei !
Dibbe, dabbe, Hiiehnerhaus, du bisch draus !
 
Ene, dene, dibandeh, 
Dibandeh isch seilaweh,
Seilaweh isch agagagg, 
Agagagg isch draus !
 
Drei, sechs, neun, Bruder komm' herein,
setz em Gaul der Sattel uf und blos em hinne nei:
s'stickt en merwer Apfel drin, der gehört dein.
 
1,2,3,4,5,6,7, hilf mir doch den Schubkarch schieben,
fahr en net in Dreck, und du bist weg !
 
Diffe, daffe, damine, Heckerror, Sternenot, Dussel ! (dusse = draußen)
 
Ene, dene, Tintenfaß, geh zur Schul' und lerne was.
Wenn du was gelernet hast, komm' nach Haus und sag' mir das.
Eins, zwei, drei, du bist frei !
 
1,2,3,4,5,6,7, eine alte Frau kocht Rüben,
Eine alte Frau kocht Speck, und du bist weg !
 
 
Nachahmungsspiele
 
Tanzspiel in drei Aufzügen:
 
Herr Spielmann, Herr Spielmann, wo waren sie so lang,
mit der kleinen Girigeinen, mit der großen Bumbum?
Ha, da war ich bei der Hochzeit, und da aßen wir fein.
 
Dann begegnet' uns zwei Damen, die so machen, die so machen,
die alle, alle alle so machen. Als wir ein Stück weiter kamen,
begegnet uns ein Lump. Du Lump, macht noch einmal so, du Lump.
 
Wenn die Kinder Polka tanzen, ihre Röcke sich verfranzen,
ist der ganze Polka aus.
(Münzesheim)
 
Guten Tag Herr Gärtnersmann, haben Sie Lavendel,
Rosmarin und Tymian und ein bisschen Quendel?
Ja, Madam, das haben wir drauß in unserm Garten;
Will Madam so gütig sein und ein wenig warten?
Fritzchen, hol den Sessel rein mit den goldnen Schbitzen,
die Madam wird müde sein, kann ein wenig sitzen.
Da ziehen wir den Sessel weg, und die Madam, die liegt im Dreck.
(Odenheim)
 
Jakob hatte sieben Söhne, sieben Söhne hatte Jakob.
Sie aßen nicht, sie tranken nicht,
sie schlugen einander ins Angesicht, sie machten alle so:
mit den Händen tick, tick, tick, mit den Köpfen nick, nick, nick,
mit den Füßchen trapp, trapp, trapp,
mit den Händchen tatsch, tatsch, tatsch,
mit dem Kleide so, so, so.
 
Spiellieder
 
Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch'!
wir fahren mit der Schneckenpost, wo es keinen Pfennig kost'.
Ri-ra-rutsch, wir fahren mit der Kutsch'!
 
Ringel, Ringel, Reihe, sind der Kinder dreie,
sitzen unterm Hollerbusch, schreien alle husch, husch, husch!
 
Wollt ihr wissen, wie's die kleinen Mädchen machen?
Püppchen wiegen, Püppchen wiegen (alles dreht sich um)
 
Wollt ihr wissen, wie's die kleinen Buben machen?
Peitschen knallen.
 
Wollt ihr wissen, wie's die jungen Damen machen?
Schleier tragen oder Knickse machen.
 
Wollt ihr wissen, wie's die jungen Herren machen?
Hut abnehmen.
 
Wollt ihr wissen, wie's die alten Frauen machen?
Strümpfe stricken oder Kaffee trinken.
 
Wollt ihr wissen, wie's die alten Herren machen?
Zeitung lesen oder Tabak rauchen.
 
Mit gefaßten Händen im Kreise gehen. Bei den Antworten still stehen
und die Bewegungen machen. Zum Schluß drehen sich alle um sich 
selbst.
 
Ringel, Ringel, Rose, Kirschen, Aprikose,
Veilchen und Vergißmeinnicht, alle Kinder setzen sich.
 
Waschtag
 
Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh
und sehet den fleißigen Waschfrauen zu!
Sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag.
Zeigt her…. Sie winden, hängen, legen, rollen,
bügeln, klatschen, ruhen, tanzen.
*
Kreis machen. Im Takt abwechselnd den linken und rechten Fuß
vorsetzen, die betreffenden Arbeitsbewegungen durchführen.
 
Grün, grün, grün
 
Grün, grün, grün, sind alle meine Kleider,
grün, grün, grün, ist alles was ich hab.
Darum lieb ich, alles was so grün ist,
weil mein Schatz ein Jäger, Jäger ist.
*
Weiß……….
weil mein Schatz ein Bäcker ist.
*
Schwarz…….
weil mein Schatz ein Schornsteinfeger ist.
*
Bunt……..
weil mein Schatz ein Maler ist.
*
Ein Kind steht in der Mitte des Kreises. Alle ziehen singend herum und 
besingen die Farbe seines Kleides. Dann tritt ein anderes Kind in den
Kreis.
 
Taler, Taler
 
Taler, Taler, du mußt wandern, von dem einen zu dem andern,
das ist hübsch, das ist schön, laßt den Taler nur nicht seh'n.
*
Die Kinder stehen eng im Kreise und schieben beim Singen einen
Taler (Ringlein), an einer zusammengebundenen Schnur heimlich weiter.
Ein Kind geht im Kreis herum und sucht den Taler. Findet es ihn am 
Schluß des Liedes, so muß das Kind, bei dem er gefunden wurde, in
den Kreis.
 
Der Butzemann
 
Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum dideldum,
es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann in unserm Haus herum.
Er rüttelt sich, er schüttelt sich, er wirft seine Beine hinter sich,
Es tanzt ein …..
 
Die Zipfelmütze
 
Es geht eine Zipfelmütz in unserm Kreis herum.
Dreimal drei ist neune, ihr wißt ja, wie ich's meine.
Dreimal drei und eins ist zehn, Zipfelmütz bleib' steh'n.
Sie schütteln sich, sie rütteln sich,
sie werfen die Beinchen hinter sich, 
sie klatschen in die Hand, wir beide sind verwandt.
 
Machet auf das Tor
 
Machet auf das Tor, es kommt ein gold'ner Wagen.
Wer sitzt darin? Ein Mann mit gold'nen Haaren.
Was will er denn? Er will die Tochter haben.
Was bringt er denn? Er bringt viel schöne Gaben.
*
Die Kinder stehen in Paaren hintereinander, jedes Paar bildet mit den
Händen ein Tor. Das letzte Paar geht durch die Tore, die anderen folgen.
Ist das erste Paar durch, so bildet es ein neues Tor usw.
 
Dornröschen
 
Dornröschen war ein schönes Kind schönes Kind, schönes Kind,
Dornröschen war ein schönes Kind schönes Kind, schönes Kind,
Dornröschen nimm dich ja in acht!…
Da kam die böse Fee herein…
Dornröschen schlafe hundert Jahr!...
Da wuchs die Hecke riesengroß…
Da kam ein junger Königssohn…
Dornröschen wache wieder auf!...
Da feierten sie das Hochzeitsfest…
Da jubelte das ganze Volk…
*
Singender Kreis. Dornröschen in der Mitte. Die Fee kommt und singt,
die Hecke wächst (enger Kreis mit hochgereckten Armen), der 
Königssohn reitet um die Hecke, sie öffnet sich, und er singt.
Dornröschen erwacht und gibt ihm die Hand, das Parr schreitet im 
singenden Kreis. Zum Schluß tanzen alle.
 
Handwerker
 
Wer will die fleißigen Handwerker seh'n? Ei, der muß zu uns hergeh'n.
Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Haus, das muß bald fertig sein.
 
…O wie fein, der Glaser setzt die Scheiben ein.
…Tauchet ein, der Maler streicht die Wände fein.
…Zisch, zisch, zisch, der Schreiner hobelt glatt den Tisch.
…Poch, poch, poch, der Schuster schuster zu das Loch.
…Stich, stich, stich, der Schneider näht ein Kleid für mich.
…Tripp, trapp, drein, jetzt geh'n wir von der Arbeit heim.
…Hopp, hopp, hopp, jetzt tanzen alle im Galopp!
*
Kreisaufstellung. Alle Kinder machen genau miteinander die Bewegungen
der Handwerker.
 

 

Sinnliches zur Mundart

 

Wer kooi Mundart hadd, hadd aa kooi Heimat !

(Ausspruch von Theodor Heuss, aus Brackenheim, 1. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.)

*

Mundart kummt månchmool laut unn grobb,

allwer unn voller Uugeduld doohär,

sie nemmt kooi Bladd vor s’Maul

Doch månchmool kummd se leislich gschliche,

schdraaichlt, schmeichld sich gånz zärtlich en dei Herz.

Ob laut, ob leis, d’Mundart trifft immer de richtiche Toon.

(Feststellungen von Marliese Echner-Klingmann)

 *

 

Unn dånn isch doo noch e gånz wichdiche Erkenndnis,

die aa b‘sunders uffd‘ Mundart unn uff des Selbschdverdraue der Mundartschbrechende zutrifft:

„De Mensch hadd viel guude, eedle Aaigeschafde,

des waaiß mer vunn sich selwwer,

er hadd awwer aa viel beese,

des waiß mer vunn de åndere“

Sinsemer Schlitte

Uzname für den Zug zwischen Sinsheim und Eppingen    10).

Sippenbuch

Im Januar wird ein Sippenbuch der Stadt und den Kirchengemeinden herausgebracht

1984

Skater-Anlage

An der Eppinger Waldstraße ist eine Skateranlage mit Rampe und Halfpipe vorhanden 24).

s'Knorre Stäffele

Durchgang von der Brettener Straße zur Leiergasse (heute Färbergasse) über eine Treppe; tangentierte das Grundstück von Frau Knorr, eine Kleingärtnerin, die selbstgezüchtete Pflanzen in kleinem Umfang verkaufte

s'Reich

Gemeint ist damit das "Schwabenreich", d.h. die Gegend südöstlich von Eppingen, nämlich Kleingartach, Niederhofen und alle angrenzenden Gebiete, wie Zabergäu usw. In den fünfziger Jahren war es üblich, dass die ganze Familie, meistens zusammen mit dem Gesangverein oder dem evangelischen Kirchenchor, sonntags ins "Reich" wanderte und dort, zum Beispiel auf der Leinburg, sehr preiswert vesperte und trank, jedenfalls günstiger als in Eppingen. Tradition war auch immer, im Wald an der badisch/schwäbischen Grenze, am Grenzweg, einen mitgenommenen Schnaps zu trinken und das Badnerlied zu singen.

s'scharfe Eck

Gehweg vor dem Fachwerkhaus "Landin", heute Schmidt, an der Kurve Brettenerstraße/Bahnhofstraße. Wurde so genannt, weil die Kurve rechtwinklig und sehr eng war und LKW's Probleme hatten dort auf Anhieb herumzukommen.

Skulpturengarten

Wera Mündörfer errichtet am Hotschenberg einen Skulpturengarten und zeigt zahlreiche Exponate der Bildhauerkunst

1990

Smokees

nennt sich eine Schülerband des Realprogymnasiums Eppingen.

Sie wird durch 6 Gymnasiasten des Jahrganges 1951/52 im Jahr 1966 gegründet, spielt hauptsächlich die damaligen Songs der Beatles und anderer berühmten Bands aus dieser Zeit.

Sie macht Tourneen im Kraichgau wie Tiefenbach, Landhausen usw.

Als "Band-Fahrzeug" dient ein VW-Montagebus der Firma Dieffenbacher.

1966

2001,  anlässlich des 50. Geburtstages des Keyboarders, finden sich die ehemaligen Mitglieder wieder zusammen und geben jährlich ein bis zwei Konzerte.

Die Einnahmen werden für gute Zwecke gespendet. 

2001

Am 4.6.2016 gibt die Band, nach 50 Jahren,  in Originalbesetzung der 60-er Jahre, ein Revival-Benefizkonzert im vollbesetzten Ahnenkeller der Palmbräu.                10).

2016

Sogen, Ritterplatte

Altstadtstraße Nr. 7; Wächter des heiligen Grabes aus der früheren Altstädter Kirche, in die Erdgeschoßwand des Wohnhauses, die noch vom alten Rathaus stammt, eingemauert   1.3).

in eine vom alten Rathaus herrührende Mauer vermauerte Reliefplatte des Heiligen Grabes der alten Kirche (zwar auf Infotafel vor Ort noch beschrieben, aber nicht mehr vorhanden)

Sokrates und sein Schüler Plato

Philosophieren um 400 v. Chr. In Athen

400 v. Chr.

Sommergraben

Abteilung (Schlag) 17 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Sommergrabenweg

Verläuft von Nordwesten nach Südosten, zwischen Schlag 13 / 17 und Schlag 16

 

 

 

 

 Sonderbriefmarke "Baumann'sches Haus"

Ab 2010 kann das als schönstes und bedeutendstes Fachwerkhaus im Kraichgau geltende Baumann’sche Haus aus dem 16. Jahrhundert  als Sonderbriefmarke betrachtet werden.

Das Bundesministerium für Finanzen verwendet das Eppinger Fachwerk-Juwel als Motiv in der Sonderbriefmarken-Serie „Fachwerkbauten in Deutschland“.

Insgesamt gibt das Ministerium  53 Sonderpostwertzeichen heraus.

45 Cent kostet die neue Marke.

Bundesweit sind sechs Millionen dieser Marken zu haben.  18).

2010

Sondermünze "1025 Jahre" urkundliche Erwähnung Eppingens

Anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Eppingens im Jahr 985 hat die Stadt eine Sondermünze „1025 Jahre“ herausgegeben.

Die Sonderprägung mit einer Auflage von 1.025 Stück zeigt das historische Rathaus am Marktplatz und auf der Rückseite das Eppinger Stadtwappen.

Die Stadt hat hierdurch einen „glänzenden“ Werbeträger hinzugewonnen. 18).

2010

Sonderzüge "Eppingen fliegt aus"

Insgesamt 14 Sonderzüge mit etwa 11.000 Besuchern von 1976 - 1996 starteten, um die Bahnstrecke Karlsruhe-Eppingen-Heilbronn zu erhalten.

Die Aktionen waren erfolgreich, die Bahnstrecke wurde aufrecht erhalten.

1976-1996

Sondheimer Hillel

Hillel Sondheimer, Rabbiner und Autor

1840-1899

So schwätzt ma in Eppinge

Erstes Dialekt- und Wörterbuch der Heimatfreunde Eppingen, erscheint im Oktober 2010 als Band 8 der "Besonderen Reihe".

Autor ist Jürgen Kobold

2010

Sozialdemokratische Partei Eppingen

Wird 1891 gegründet

1891

Aus Anlass des 50jährigen Bestehens findet am 26.5.13 im Schwanensaal ein Konzert statt

1913

Die 100-Jahr-Feier findet 1991 statt

1991

Die Partei wird 125 Jahre alt.

2016

Sozialgesetz

Reichskanzler Bismarck setzt im Reichstag das Sozialgesetz durch

1878

Sozialgesetzgebung

Die erste umfassende Sozialgesetzgebung der Welt wird ins Leben gerufen

1880

Sozialstation gemeinsam

Ab 1.1.1978 für den gesamten Verwaltungsraum Eppingen

1978

Sie ist im März mit 15 Hauptamtlichen im Einsatz und leistete bei 56.300 Hausbesuchen Hilfe

1984

Die neun Mitarbeiter machten 55.000 Hausbesuche. Zu betreuen waren 600 bis 800 Personen

1986

Die Arbeit  nahm deutlich zu. 22 Mitarbeiter absolvieren fast 64.000 Hausbesuche

1989

Sozialversicherungspflichtigte Beschäftigte

4.919 Arbeitnehmer; 289 Auszubildende

2008

4.824 Arbeitnehmer; 309 Auszubildende

2009

5.457 Arbeitnehmer

2013

6.116 Arbeitnehmer; 351 Auszubildende

2014

Späte Bronzezeit

Um 1 300 v. Chr.

1 300 v. Chr.

Späth, Dr. h.c. Lothar

                        Bildergebnis für späth lothar           Bild: Eppingen org

Ministerpräsident des Landes BaWü weiht am 12. Oktober das neue Sudhaus der Palmbräu ein

1979

Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident BaWü, besucht Eppingen am 7.10.1989

1989

Er tritt nach der "Segeltörn-Affäre" zurück am 13. Januar 1991     19.)

1991

Er verstirbt 2016 im Alter von 78 Jahren

2016

Spanischer Erbfolgekrieg

Findet statt

1701

Sparkasse Eppingen

Gründung der Sparkasse Eppingen als Städt. Sparkasse Eppingen.  

Was Behörden für die Entwicklung der allgemeinen Wohlfahrt zu leisten vermögen, zeigte sich, als Oberamtmann Ortallo die Gründung der Städtischen Sparkasse betrieb und an der Spitze dieses Ausschusses, in der außer ihm Amtsarzt Dr. Wilhelm, Amtsrevisor Scholderer und Assessor Ruth gewählt wurden.

Die erste Geldeinlage überbrachte am 21. Juni 1840 Antoinette Körner aus Landshausen.

1840  

Die Leiter der Sparkasse in Folge 1840 – 1932: Scholderer, Niebergall, J. Bickel, G. Weigand, Heinr. Müller, Phil. Schmid). 

1840-1932

Weiterführung als Städtische Sparkasse ab 1891

1891

Umwandlung in Bezirkssparkasse Eppingen am 1.1.1935.

Als Anstalt des öffentlichen Rechts haften für die Verbindlichkeiten der Sparkasse neben ihrem eigenen Vermögen die Stadt Eppingen  sowie die Gemeinden Gemmingen, Ittlingen, Kirchardt und Sulzfeld.

1935

Errichtung eines Hauptstellengebäudes an der Kaiserstraße 1955 1.1).

1955

Der Neubau der Bezirkssparkasse Eppingen an der Bahnhofstraße auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte „Lamm“ wurde im Juli 1982  in Angriff genommen.

Kosten: sieben Millionen Mark 17).

1982

Die Bezirkssparkasse Eppingen zog in Ihren Neubau an der Bahnhofstraße im Februar 1983 ein.

Mit einem „Tag der offenen Tür“ wurde das Gebäude, das rund 7 Millionen Mark gekostet hatte, der Öffentlichkeit vorgestellt. 17).

1983

Sparmaßnahmen

Badische Regierung reagiert auf die Reparationszahlungen

1924

Specht'sches Haus

            Eppingen-altstadt11.jpg    Bild: Denkmalpflegerischer Wertebestand R.P. Stuttgart

In der Altstadtstraße 11 wird im 15. Jahrhundert erbaut

1490

Speierling

Der Speierling wurde 1993 zum "Baum des Jahres" gewählt. 

Der zweitgrößte Speierling Deutschlands , ein wilder Apfelbaum, mit kleinen gelb-roten Früchten,  steht in Eppingen beim Jägersee, im Schlag  Vogelherd / Teufelsgrund.

Das Holz des Speierlings ist das schwerste unter allen deutschen Waldbäumen.

In Frankreich wir das Holz für Hobel oder Blasinstrumente verwendet.

In Italien werden die Früchte für Liköre, Marmeladen und Gelees verwendet und schließlich auch noch für einen hochwertigen Essig aus Speierlingsfrüchten.  

Eine Abhandlung über diesen Baum und seine Früchte findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 255-257.

Autor: Karl Jürgen Haug   1.6).

1993

Sperrmüllbeseitigung kann  ab 1.1.17 auch über Internet angemeldet werden.  Das entsprechende Bestellformular findet man auf der Homepage "www.landkreis-heilbronn.de/sperrmuell-online". Fragen dazu beantwortet die Abfallberatung unter Tel. 07131-994560   19.)

2017

Speyerer Pfarrhof

Aus dem 13. Jahrhundert. Er gehört zum heutigen Kirchenareal der Kath. Stadtkirche

1250

Spielmannszug Eppingen

Wird gegründet

1902

Wird neu gegründet, er bestand bereits 1902

1956

Spielplatz für Kinder

Ein großer Spielplatz wird an der Talstraße eingeweiht und in Betrieb genommen

1979

Ein 2.000 Quadratmeter großer Spielplatz wird im Rahmen einer Naherholungslandschaft im Wohnbaugebiet „Vogelsgrund II“  gebaut.

Unter reger Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Anwohnern wurde er konzipiert.

Er entspricht somit den heutigen Wünschen und Erwartungen der Nutzer und Besucher. 

2014

Auch in Kleingartach, Richen und Rohrbach wurden die Spielplätze aufgewertet.  18).  

2014

Spiess, Oliver

Er richtet sich neu aus in den ehemaligen Verwaltungsräumen der Palmbräu in der Brettener Straße.

Auf 1.000 Quadratmetern Verkaufsfläche werden fürn Modewelten mit insgesamt ca. 25.000 Artikeln präsentiert.     18).

2014

Spital

Das erste Spital taucht in einer Urkunde auf.

1559

Sportabzeichen

Das erste Deutsche Sportabzeichen und zwar in Gold wird an den in Eppingen geborenen Hermann Bachmann am Sedamstag 1913 verliehen

1913

Beim Sportabzeichenwettbewerb errang die Hauptschule Eppingen einen vierten Platz

1986

151 Sportlerinnen und Sportler konnten für das Jahr 2015 durch Stützpunktleiter Heiner Vogel vom Turnverein 1865 beglückwünscht werden.

76 Erwachsene (32 Neuverleihungen, 44 Wiederholungen).

75 Jugendliche (62 x Gold, 10 x Silber, 3 x Bronze) konnten das Sportabzeichen in Empfang nehmen.    19).

2016 

Sportlerehrung

Erfolgt erstmals durch die Stadt Eppingen für erfolgreiche Sportler der Stadt und seiner Eingemeindungen

1967

Sporthallen Eppingen:

Sporthalle (Großsporthalle) "Schmiedgrundhalle"

Neubau und Einweihung der Großsporthalle in Eppingen für Schul- und Vereinssport 1980.

1980

Sie wird am 1. Januar 2006  in „Schmiedgrundhalle“ umgetauft 14). 18).

2006

Wurde für 850.000 Euro energetisch saniert

2012

Sporthalle Grund- und Hauptschule "Hellberghalle"

Seit dem 1. Januar 2006 heißt diese Halle "Hellberghalle"

2006

Sport- und Mehrzweckhalle Eppingen am Berliner Ring "Hardtwaldhalle" 

17 Monate nach dem ersten Spatenstich, am 19.4.2004, wurde diese Mitte September 2005 ihrer Bestimmung übergeben

2005

Seit dem 1. Januar 2006 heißt diese Halle "Hardtwaldhalle"

2006

Sporthalle im Rot                                   

Städtische Turnhalle im Rot wird 1903 erbaut.

Es ist ein schmucker Sandsteinbau und war für damalige Verhältnisse schon recht groß.

Außerdem wird der Turnplatz vor der Halle neu angelegt 1.1).

1903

Sportplatz Kleingartach

Neueinweihung des neuen Sportplatzes im Freizeitgebiet "Gerrenwiesen" im Juli

1979

Spottverse in Eppingen und im Kraichgau auf Ortschaften, Handwerker und Schulen

Hilschbach isch a scheenes Städtle,
ringsherum mit Mauere,
wer darin a Schätzle hat,
der isch zu bedauere.
 
Uff Elsenz geh i gar nemme nei,
sie kumme glei,
mit der Hobe (Messer) drei.
Jede Fraa hat zwei große Dittel
unn der Mann sei Zwillichkittel.
 
Vun Elsenz senn ma fortgeloffe,
dann komme ma nach Adelshoffe.
Do hat's koi Rinne unn kooi Kåndel,
alles treibt dort Körnerhandel.
 
Eppinge isch a scheenes Städtle,
weil es an der Straße liegt,
darin hat es scheene Mädle,
aber keine Jungfrauen nicht.
 
Vun Rohrbach geh'i gar nemmer naus,
weil ihre Kerch steht näwe draus,
do kummt der Wind vum halbe Ort
unn nemmt de Glockeschall mit fort.
 
In Sulzfeld, do hat's lauter Bahle,
kenne nix als Ipstein (Gipsstein) mahle.
Jeder hat an alte Gaul
unn a dunnerschlächtiges Maul.
 
Mühlbach liegt näwedraus,
unn der Kuckuck isch zu Haus,
do geht der Wind wohl übers Ort,
unn nemmt de Glockeschall mit fort.
 
Wollt ihr Schwalbe sehn,
müsst ihr nach Landshause gehen,
do raucht alles, jung unn alt,
die Pfeif wird Dag unn Nachd nedd kalt.
 
Vun Tiefenbach geh i glei widda fort,
do isch a traurig Lebe dort,
die verfluchte lumpige Knorre,
de häwwe de ganze Daag zu morre.
 
In Eichelberg hat's viel Weinberg,
jeder hat a rechtes Stück,
do hat's lauter roode Dreck,
der geht oim nimma vun de Schuh weg.
 
Angellocher Lumpeärsch,
brauche die a Fåhnefescht ?
Sie lehne die Fåhne unn bettle's Brot,
do hat's ewich große Not.
 
Als wir senn kumme nach Reihe,
um a Schätzle zu freie,
kummt so an Weilemer Bär gedappt
unn hat mer mei Schätzle weggeschnappt.
 
Eichelberg uff de Höh',
Tiefenbach voller Flöh',
Odemer Linsebäuch,
Zeuterner Weinschläuch.
 
Elzemer Hobe (Winzermesser),
reite uff de Schnogge,
reite uff de Bohnestegge,
könne mir alle am Arsch lecke.
 
Rote Strümpf unn blooe Zwickel
Trage die Reihemer Pumpernickel.
 
Weilemer Bäre hocke uff der Schere,
hocke uff de Bänk,
kriege all die Kränk.
 
Menzinge isch an edler Fleck,
Münze (Münzesheim) liegt mitten im Dreck,
Unerroise (U'öwisheim) desgleiche,
Oberroise (O'öwisheim) senn die Reiche,
Oudner (Odenheim) die Arme,
Gott soll sich über Neiberg (Neuenbürg) erbarme
 
Sechs Äpfel for oin Kreizer,
der siebte isch faul,
denne Mühlbacher Mädle,
denne scheißt mer uff's Maul.
 
Stoifort, Rohrbach, Sinse,
Erbse, Bohne, Linse,
Sinse isch a scheene Stadt,
Stoifort isch de Säuküwl,
Reihe isch de Deckel drüwer.
 
Die Daischbacher Mädle
hewe Strohhütle uff,
Schlipfen an der Seit,
do steht Lumbekrot druff.
 
Mei Vadder lorpst,
mei Modder lorpst,
grad i' kann sage:
"Grasgries, Grumbieregraut".
 
Eine kleine Spitzmaus,
ging auf's Rathaus,
wollte sich was kaufen,
hatte sich verlaufen,
mih, mah, muh,
wie heißest du ?
(Name ?)
(Franz) wollte Locken haben,
Mutter sagte nein,
und du musst sein !
 
Du Vadder, nooi, i waaiß es doch,
i gugg jo als durchs Schlisslloch,
s'Grischdkind unn de Ooschderhaas,
de Deifl, d'Hex mit lánger Naas,
de Nachtgrabb, wu als globfe dudd,
de Bensniggl mit de lánge Ruut,
unn noch de Glabberschdorich dazuu,
des Vadder bisch joo alles du !
 
 
d'Schdadleit häwwes wegger guud:
brauche kooin Mischd zu fiihre,
brauche kooin Waage schmiiere,
brauche kooi Riiewe hagge,
brauche kooi Brood zu bagge,
brauche kooi Eel zu schlaage,
brauche kooi Holz zu draage,
brauche kooi Frucht zu maahle,
brauche kooi Aggerzins zu zaahle,
ja, d'Schdadleit, die häwwes doch wärklich guud
 
Wißta aa wu Mühlbach leit ?
Kumm i will ders weise
Wu's die scheene Mädle geit,
die glänze, wie's alt Eise
 
Sulzfelder Baale,
kenne nix als Ipsstan mahle,
henn en Karre unn en Gaul
unn a dunnerschlechtigs Maul
 
 
Die Kirchardter Buwe, die trutze so schnell,
o laß sie nur trutze, i weiß net warum
Sin lauder Schmarutzer, fahre überall rum,
Fahre überall rum, vor jedermanns Tür,
Wann se überall rum sin, so kumme se zu mir
 
Unsere Frau geht durch das Land
und hat einen feurigen Brand in der Hand (Königskerze)
Brand schlag aus und nicht ein,
der Brand soll gelöscht sein.
 
Kürnbacher Dambe
häwwe siwwe Låmbe
häwwe siwwe Hoose åån
…..
 
 
 
Auf die Steinhauer von Kürnbach:
 
Staihauers Bluud
Dud wunderselde guud.
Summers senn se reiche Leit,
Winders senn se Beddelleit;
Staihauers Bluud
Dud wunderselde guud.
 
Auf die Schneider:
 
Wånn de Schneider g'schdoohle hadd,
so rennt er in sei Haus,
schlupft schnell in a Noodelbichsle
unn schbiggelt owwe raus !
 
Wånn de Schneider reite will,
sattelt er de Bock,
schbannt d'Geiß nääwedråå
unn reitet im Galopp !
 
S'isch e Ma in Brunne gfalle, i hab es höre plumpe;
Hätt m'r ihn net rausgezoge, so wäre er ertrunke
(Oberschefflenz)
 
Auf der Heh' wächst der Klee, Futter für mei Geile,
wenn der Mann ins Wirtshaus geht, macht die Frau e Maile.
Wenn sie awer Kaffe trinkt, hüpft sie wie en Distelfink.
(Wiesloch)
 
Schule
 
6 mal 6 isch sechsedreißich, und der Lehrer noch so fleißich,
und die Kinder noch so dumm, geht das Stöcklein hintenrum.
 
Sechs mol sechs isch sechsedreißich, un die Schieler noch so fleißich
un d'r Lehrer noch so faul, wie en alder Zoddegaul (Chaisegaul)
 
Erstklässler - Engele, Zweitklässler - Bengele,
Drittklässler - A B C, Viertklässler - weiß nix meh.
 

 

Sprungmeeting des TV 1865 Eppingen

Findet jährlich im Mai im Kraichgaustadion statt.

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen     Bildergebnis für heimatfreunde eppingen  

  Bildergebnis für turnverein Eppingen         Bilder: Eppingen org

Die derzeit amtierende Deutsche Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch ist auch immer in Eppingen gerne dabei.

Ihr erster 2-m-Sprung gelingt ihr im Juli beim Hochsprungmeeting in Eberstadt, rechtzeitig vor der Olympiade 2016 in Rio, Brasilien.

                                                                   

Bildergebnis für turnverein Eppingen      Bild: Eppingen org

Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen, geb. Holzapfel, ist jedes Jahr in Eppingen anwesend und testet ihre "Schäfchen". Sie war 1972 bei der Olympiade in München eine sehr erfolgreiche Hochspringerin.

 

Bildergebnis für turnverein Eppingen

Bild: Turnverein 1865 Eppingen

Das 20. nationale Sprungmeeting des Turnvereins Eppingen findet am 26. Mai 2016 statt.

Es finden Wettkämpfe im Dreisprung und Hochsprung der Frauen und Männer statt.

Die Ergebnisse werden zur Qualifikation für Olympia, Weltmeisterschaft und Europameisterschaft gewertet.     19).

2016

Sputnik I

                Bild: Eppinger Zeitung

Er wiegt 83,6 kg und wird durch die Sowjets in eine Umlaufbahn um den Erdball geschickt.

1957

Sputnik II

Er wiegt 508,3 kg und wird am 3. November 1957 mit einem lebenden Hund an Bord in eine Umlaufbahn um den Erdball geschickt.

Er umrundet mit einer Geschwindigkeit von 8.000 Metern in der Sekunde den Erdball.

Am Körper des Hundes sind verschiedene Meßinstrumente zur Kontrolle von Atmung und Herztätigkeit, Blutdruck und anderen Körperfunktionen befestigt. Der Hund hat einen größeren Futtervorrat und soll darauf dressiert sein, seine Mundvorräte einzuteilen und nur beim Ertönen einer Glocke zu fressen.

1957

Stabhochsprung

Karl Wieser, ein Eppinger Turner, erringt die badische Meisterschaft im Stabhochsprung mit 3,20 m

1927

Stabilitätsgesetz

zur Förderung der Stabilität und Wachstum der Wirtschaft wird am 2.6.1967 verabschiedet.    19).

1967

Stadtarchiv

Die Bestände gehen bis in das Jahr 1303 zurück.

1303

Heute befindet es sich seit 1972 im Erdgeschoss der Verwaltungsstelle Richen als Zentrales Stadtarchiv;

Abhandlung siehe Band 9 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 9-11   1.9)

1972

Neue Stadtarchivarin ist Petra Binder seit 2009.

    Bildergebnis für uni am dunnerschdich

Sie ist in Heilbronn aufgewachsen, hat in Würzburg Kunstgeschichte und klassische Archäologie studiert und war an Ausgrabungen im Landkreis Heilbronn beteiligt.

Sie betreute redaktionell die Erstellung des Heimatbuches von Nordheim und schrieb einige Artikel darin selbst.. In dieser Zeit war sie auch bei der Ausgrabung einer keltischen Viereckschanze beteiligt.

Nach einer Anstellung als Stadtarchivarin in Marbach, wo sie eine Ausstellung im Torturm einrichtete,  arbeitete sie im Staatsarchiv Stuttgart, wo sie über die Schicksale russischer Zwangsarbeiter recherchierte.

Seit 2009 ist sie Stadtarchivarin in Eppingen.

2009

 

Stadtarmee

Eine solche gab es, durch die Stadt angestellt, mit 21 Mann

1565

Stadtbahn

Inbetriebnahme der Stadtbahn Karlsruhe - Bretten - Eppingen , der S 4,  erfolgte am 1. Juni 1997

1997

    Bildergebnis für eppingen in baden    Bildergebnis für eppingen in baden      Bild: Eppingen org       

 

Die Stadtbahn S 4 von Eppingen nach Heilbronn geht in Betrieb. Sie geht weiter bis Öhringen und Schwäbisch-Hall

2000

Die S 4 Feiert ihr 10-jähriges Bestehen

2007

Die Inbetriebnahme der S-Bahn S 5 von Eppingen nach Heidelberg erfolgt am 13.12.2009 durch die Bundesbahn im einstündigen Takt

2009

Stadtbücherei Eppingen

Wurde überarbeitet, und in das Gewerbeschulgebäude verlegt

1976

Wird um die Abteilung "Spiele" erweitert

1979

Befindet sich seit 2007 in der Brettener Straße 12

2007

Die Räume der Stadtbücherei  in der Wilhelmsstraße sind zu eng und auch vom Zustand her nicht optimal. Zumal im Jahr 2016 die Ausleihzahlen stark gestiegen sind. Der Online-Bereich boomt.

Im Jahr 2016 haben 1143 Nutzer rund 91 000-mal Bücher, CD's oder Videos ausgeliehen. Gegenüber dem Vorjahr mit annähernd 75 000 Ausleihen ist das eine Steigerung um 23 Prozent.

Steil bergauf geht es bei den Zahlen der Online-Ausleihe. Eppingen ist relativ spät dem Verbund "Onleihe Heilbronn-Franken" beigetreten.

Seit Sommer 2015 haben die Nutzer in der Fachwerkstadt Gelegenheit, etwa E-Books auf ihr eigenes Tablet oder ein spezielles Lesegerät herunterzuladen.

Fast 3200-mal wählten Eppinger Nutzer diesen Weg. Damit haben sich die Zahlen gegenüber dem Auftaktjahr fast verdoppelt.

Trotzdem dürfte hier noch Luft nach oben sein, wie andere Büchereien in der Umgebung demonstrieren. Dort kratzen die Onleihe-Zahlen bereits an der 8000er Marke.

Die Bücherei ist nicht nur Mediathek, sondern auch Bildungs- und Freizeitzentrum. Das belegen 91 Veranstaltungen im Lauf des vergangenen Jahres - von Lesungen über Bücherausstellungen bis zu zahlreichen Angeboten für Kinder.

Durch die hohen Ausleihzahlen  ist organisatorisches Arbeiten kaum möglich, so die Leitern der Bücherei, Yvonne Herrfurth.

 Ihr Wunschzettel umfasst Funktionierende EDV-Anbindung, größere Räume und mehr Personal.

OB Holaschke deutete an, dass die Bibliothek in absehbarer Zeit umziehen könnte; es wird Alternativen und Vorschläge geben.

19.)

2017

Stadtführungen in Eppingen

 

                 Bildergebnis für eppingen marktplatz                    

Die gnädige Frau und ihr Dienstmädchen, in Gestalt von Birgit Tuischer und Helga Frank machen spezielle Führungen durch die Altstadt .

Beide sind Ehrenmitglieder der Heimatfreunde Eppingen.  10).

 

                        Bildergebnis für ludwigsplatz eppingen             Bildergebnis für ludwigsplatz eppingen       Bilder: Heimatfreunde Eppingen

                 

Christoph Waidler, 2. Vorsitzender der Heimatfreunde Eppingen und Simone Vollweiler, Beiratsmitglied der Heimatfreunde,  bieten musikalische Führungen mit den mittelalterlichen Instrumenten "Krummhorn und Sackpfeif " an.

Ebenso nächtliche Führungen als Nachtwächter und Kellerführungen   10).

Stadtg'schbräch

Findet im Winter im Ahnenkeller der Palmbräu oder im Schwanensaal statt, wenn "Eppinger Leit verzähle", eine Veranstaltung der Heimatfreunde Eppingen.

Es werden dazu immer 6 Eppinger eingeladen, die Moderation haben Reinhard Ihle und Wolfgang Kächele, zu immer wechselnden Themen.

Diese Veranstaltungsreihe startet ab 2000

2000

Stadthalle Eppingen

Entsteht in der Südstadt am Berliner Ring

1973

Die Halle soll saniert werden.

Erneuerung der WC-Anlage, Foyer, Türen und die Fenster der Nordfassade stehen an.

Der Gemeinderat fasste im April 2016 den Baubeschluss für rund 760.000 Euro , ab Juli 2016    19).

2016

Stadtjugendring Eppingen

Er wird 1957 gegründet, Amtsgerichtsrat Dr. Schenk war Erster Vorsitzender

1957

Stadtkapelle Eppingen

Formiert sich neu, sie kommt aus der ehemaligen Feuerwehrkapelle Eppingen zustande

1978

Neueinkleidung mit historischen Uniformen, analog der markgräflichen Garde in Karlsruhe.

1979

Bildergebnis für eppingen wappen

   Bildergebnis für stadt eppingen                      Bildergebnis für stadt eppingen                        Bildergebnis für heimatfreunde eppingen  

Bilder: Eppingen org

Weiht im Mai ihre neue Fahne ein

1985

Ein neues Schülerorchester wird gegründet   17).

2014

Stadtkegelmeisterschaften

In Eppingen existieren 66 Kegelklubs.

Auf Vorschlag des Kegelklubs "Alle Neune" wurden 1971 die ersten Stadtkegelmeisterschaften durchgeführt.

1971

Stadtmarketingverein

wird 1998 gegründet

1998

Stadtmauer, Kettengasse 32a

Stadtmauerstück, Bruchstein-Gartenmauer, in den 60er Jahren aus niederem umgestürzten Stadtmauerstück wieder aufgemauert   1.3).

Stadtmauer, Kettengasse 32b

            Eppingen-kiettengasse32b.jpg Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Stadtmauerüberbleibsel, niedere Gartenmauer des übernächsten Grundstückes, aus gehauenen Stadtmauersteinen im 19. Jh. Aufgemauert.  1.3).

Stadtmauer, Kettengasse 36

Stadtmauerstück. Am Westende des traufständigen Hauses, westlich des Scheunentores unter der Wohnung. 3 m hoch, 3,20 m lang (12./13. Jh).

1250

Stadtmauer, Leiergasse

         Eppingen-leiergasse1a-c.jpg    Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Letztes Reststück der Stadtmauer, die die um 1500 angelegte Brettheimer Vorstadt sicherte, ist noch in der Leiergasse beim kath. Kindergarten und am westlichen Ende der Gasse  zu sehen.

1500

Stadtmauer, Leiergasse 23a - d

            Eppingen-leiergasse23a-d.jpg    Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Stadtmauerreste. In vier Gärten westlich an das Werkstattgebäude anschließend. Grenzmauer zur Straße / tiefer liegende Gärten, die Gartenseite bis Straßenhöhe ist ursprünglich  1.3).

Stadtmauer, Leiergasse 25

Stadtmauerreste. In fünf weiteren Gärten bis zum Neubau Preusch an der Ecke. Grenzmauer zur Straße, im unteren Teil noch ursprünglich   1.3).

16. Jhdt.

Stadtmauer, Wilhelmstraße 18

Altes Mauerstück winkelrecht zur Straße, zur Brettener Straße 1

Stadtmauer, Zunfthausgasse 7

Stadtmauerstück (12./13. Jhdt.). Darauf steht die Südseite des zweigeschossigen Wohnhauses mit zweigeschossigem Giebel, verputzt.   1.3).

12./13. Jhdt.

Stadtmauer, Zunfthausgasse 7a

Stadtmauer, unter dem Giebel der Südseite, darin Christusfigur im Fundament. Fachwerkscheune eingeschossig mit zweigeschossigem Giebel ( 18. Jhdt.), war nie überputzt, nur überweißelt. Steht am unteren Ende der Zunftgasse als Blickpunkt.   1.3).

18. Jhdt.

Stadtmauer, Zwingergasse

Die rechtwinklig zur Kettengasse verlaufende Zwingergasse beschreibt den Zug des älteren, inneren Stadt-Mauernrings.  21).

1500

Stadtmusik- und Feuerwehrkapelle Eppingen

Wird gegründet

1837

Stadtpfarrer Emil Thoma

            Bildergebnis für Emil Thoma Eppingen      Bild: Archiv Katholische Kirchengemeinde Eppingen

War von 1924 bis 1948 Stadtpfarrer der kath. Kirchengemeinde.

Er war während der Nazi-Zeit jahrelang im Konzentrationslager festgesetzt.

Nach seiner Rückkehr 1945 gründete er die Wohnungsbaugesellschaft "Neue Heimat" und sorgte mit dafür, dass viele Heimatvertriebene ein neues Zuhause bekamen.

Er stirbt mit 69 Jahren, im 45. Priesterjahr

1957

Stadtpolizei Eppingen

Sie bestand 1876 aus 3 Personen, des weiteren gab es 3 staatliche Gendarme

1876

Sie bestand 1910 aus 3 Personen

1910

Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Gendarmeriestation durch das Land aufgewertet. Ein Kommisar, drei Gendarme und ein Gefängniswachtmeister waren da. Die Stadt konnte ihre Polizeimacht auf zwei Mann einschränken.

1919

Stadttore in Eppingen

Es existieren zu diesem Zeitpunkt 8 Stadttore

1695

Stadt- und Fachwerkmuseum "Alte Universität"

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen         Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

 

Systematische Neueinrichtung des Stadt-  und Fachwerkmuseums

in der „Alten Universität“.

Von 1983 bis 1987 baute die Stadt das Gebäude für 3,5 Millionen DM von Grund auf um, um das Städtische Museum aufzunehmen.

1983-1987

ab 1988 begann die systematische Neueinrichtung mit seinen sechs Stockwerken

1988

Stufenweise erfolgte der Ausbau des Haupthauses ab 1988 mit seinen 6 Stockwerken bis 1996.

Das Gebäude beherbergt heute folgende Museumsabteilungen:

„Vor- und Frühentwicklung der Stadt“

„Vom frühen Holzbau zum Fachwerk“

„Vorindustrielles Wohnen und Arbeiten“

„Flucht und Vertreibung“

„Das Eppinger Handwerk“.  

1988-1996      

1997 weitete sich das Museum mit dem Ausbau der Feuerwehrabteilung auf das Nachbargebäude, dem sogenannten  „Kleinen Baumann’schen Haus“ aus. 

1997     

 

Stadtwald Eppingen

er ist insgesamt 1.150 ha groß.

Er besteht aus dem Distrikt I (Hardtwald) mit 1.036 ha, unterteilt in 30 Abteilungen (Schläge),

und dem Distrikt II (Birkenwald) mit 114 ha

Eine Abhandlung über die Geschichte des Stadtwaldes findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 67- 82. Autor: Gerhard Weber

1985

Ein Buch über den Stadtwald Eppingen 1950-2000, erstellt Helmut Binder, Forstamtmann i.R. in Zusammenarbeit mit den Heimatfreunden Eppingen, als Band 4 der besonderen Reihe im Jahr 2001.    10).   42).

2001

Wie Eppingen zu seinem großen Stadtwald kam

Bei den Nachforschungen, wie der Stadtwald Eppingen mit 1150 ha in den Besitz der Stadt gekommen ist, ist der Leiter des Staatlichen Forstamtes, Oberforstrat Weber, auf eine Urkunde gestoßen, die derart interessante Details enthält, daß sie nun einem größeren Kreis zugemacht wird.

Die Urkunde selbst ist nur in einer Abschrift vorhanden, die beim Hauptstaatsarchiv in Stuttgart aufbewahrt wird (Bestand A 602, PU 8920).

Heute ungebräuchliche Ausdrücke sind im Text erläutert.

"15. März 1482

Wyr Burgermeister und Gericht gemeinlich der Stat Brackenheim bekennen und tund kuntt öffentlichen allen den, so diß Vidimus und Transsumpt (beglaubigte Abschrift) furkompt, sehend oder hörend lesen, das der ersame, fürsichtig und wiß Diethmar Aschman, Vogt zu Brackenheim, unns furbracht ein gantzen unverserten und unargswönigen bermentin Brieff mit zweien angangenden insigeln besigelt, nit cancelliert noch geschaben (radiert), sunder (sondern) gantz an im selben und an den sigeln, und allen argenwons fry, und uns heruff gebetten, im (ihm) desselben brieffen glöuplich vidimus zu geben, des der hochgeborn Herr, Herr Eberhart Grave zu Wirtemberg und zu Mümppelgart er elter unser gnediger Her und er alß ein Anwalt von siner gnaden wegen zu gebrauchen notturftig were, dann den Hauptgrieff dar offter über land zu schicken, sy sorgefeltig (besorgniserregend) und möchte schaden empfahen.

Solich sin zimlich gebet (Bitten) haben wir der Billigkeit nach angesehen, solichen brieff eigentlich besehen und verlesenlassen.

Der lutt (lautet) von wort zu wort also:

22. Januar 1365

Ich der Schultheis und die Richter und gemeinde gemeinlich der stat zu Eppingen verjehen uns (erklären uns) offenlich fur uns und alle unser nachkomen und dun kuntt allen, die dißen brieff über gesehen oder hören lesen, das wir mit gutem willen und mit beratem mute und mit verhengnisse (Erlaubnis) unseres Herrn, des Markgraven Rudolffs, uns vereint haben umb unsern waldt, do wir stözzig (uneins) umb waren mit denen von Gartach, den haben wir geteilt mitanander gütlich und lieplich, alß hienach geschriben steet.

Zu dem ersten das wir, die von Eppingen, das inhelde voruß haben sollen, und die Helden biß an den buchwaldt, alß der sne schmilzt.

So sollent die von Gartach den kallenberg voruß haben.

Darnach han wir die hart geteilt, also das den von Gartach ist das dritteil den gen in (gegen ihn), alß lang der walr ist, und uns, den von Eppingen, sind die andern zweiteil worden, alß lang der walt ist gein uns.

Auch ist berett (beredet), daß die von Niderhoven zu den von Gartach geteilt sindt und keinu recht sollent haben in unserm teilder von Eppingen.

So sind die von Mülnbach zu uns von Eppingen geteilt, die sollent keinu recht haben in der von Gartach teil.

Wir haben auch die Eynung gemacht, wer in des anderen teil hüw (Holz hauen würde), den die schützen uff ir eide rügen, der sol dru pfundt zu Eynung (Strafe) geben.

Uff welich sitten (auf welcher Seite) die Eynung (Übereinkunft) zerbrochen wirt, so sol die stat pfant geben von dem, der die Eynung zerbrochen hat, gütlich und lieplich. Hat aber er nit pfant, so sollent sie in (ihn) weder husen noch hoven (in Haus und Hof aufnehmen) nach der Eynung, biß das er sich verricht (versöhne) umb Eynung. Wir haben auch gelobt, ob jeman ansprach (Anspruch, Einspruch, Anklage) hett oder gewünne zu dem Walde, uff welich Siten das beschehe, so soll in (ihnen) der ander teil beholffen (behilflich) sin zu dem rechten und zu dem unrechten, on wider ir eigen heden, schaden und fromen (nützen) mit einander zu haben, getreulichen.

Und wie diese deilunge understeint ist und underzilt (mit Grenzsteinen und Grenzzeichen versehen), die sollen wir beidersytt halten ungeverlich (ohne Hinterlist). Und des zu einer guten Sicherheit aller vorgeschriben dinge geben wir, die von Eppingen, den von Gartach dißen Brieff versigelt mit unseres Herrn des Marckgraven Rudolffs ingesigelt nd mit unserm eigen ingesigel der stat zu Eppingen. Und wir Marckgrave Rudolff bekennen uns, das wir durch betr. willen der vorgenanten unser stette zu Eppingen unser ingesigel zu dem iren zu gezuggnisse aller vorgeschribn dinge haben gehengt an disen Brieff, der geben wart, da man zalt von Cristi Geburt dritzehenhundert jaer und funfftundsechzig jaer an der Mittwochen nach sant Agnes tag der heiligen Junckfrauen.

Und nachdem wir obgenante burgermeister und richter der stat Brackenheim den gemelten hauptbrieff gegen dißem Vidimus und Transsumpt (beglaubigte Abschrift) eigentlichen verlesen lassen und  von wort zu wort glich zusammen luttend, auch den gemelten hauptbrieff gantz und on argkwon an im selben und sinen sigeln erfunden, haben dem allen zu waren offen Urkunde und gezugsnüß wir der  gemelten stat Brackenheim gemein insigel offennlich gethan hencken an dißen brieff des Vidimus und Transsumpft, doch uns, unsern nachkomen und der genanten stat on schaden.

Geben uff fritag vor dem suntag Letare mitvasten (Mitte der Fastenzeit).

Anno domini millesimo quadringentesimo octuagesimo secundo (1482)."      42).

Woher hat Eppingen seinen großen Wald?

Im Stadtarchiv befinden sich noch verschiedene Urkunden aus dem 14. Jahrhundert über den Erwerb und die Einteilung der Haardt.

Laut diesen Urkunden wurde der Stadtwald Eppingen mit rund 1.150 ha wie folgt erworben:

1. Südlicher Teil mit 326 ha

Er umfasst die heutigen Abteilungen: 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30.

Die Parzelle Mühlbach bis an den Vogelherd wurde von den Freiherren von Göler gekauft.

Die Stadt Eppingen hatte das Dorf Mühlbach mit seinen Gütern samt allen Zugehörigkeiten und Nutzbarkeiten wie Wald, Feld, Wasser, Weide und Leuten teils zum freien, teils zum lehnbaren Eigentum vom gräflichen Hause Oettingen an sich gebracht.

Diese Lehen der Standesherrschaft Oettingen wurden erst im Jahre 1874 abgelöst.

2. Mittlerer Teil mit 529 ha

Er umfasst die heutigen Abteilungen: 2, 1/2 von 3,4,5,6,8,11,12,13,14,15,16,17,18,19 und 20.

Vom Vogelherd bis zum Hornbuckel wurde von der Witwe des edlen Herrn von Ochsenstein 1303 wahrscheinlich gekauft.

Die erwähnte Adelsfrau residierte auf der Leinburg und war die Stammutter derer von Leiningen.

3. Nördlicher Teil mit 181 ha

Er umfasst die heutigen Abteilungen: 1, 1/2 von 3,7,9 und 10.

Der Teil vom Hornbuckel bis an den Galgenberg wurde von privaten Leuten aus Stebbach, vor allem jedoch von den Grafen Degenfeld im 14. Jahrhundert gekauft.

4. Der Birkenwald mit 114 ha

Der Gesamtwald wurde um 1360 zum größten Teil von den Grafen von Neipperg und von verschiedenen Privatpersonen aus Elsenz und Adelshofen erworben

Schläge im Eppinger Stadtwald, bzw. die Gewann- oder Abteilungsnamen im Stadtwald

Der Wald ist in 30 Abteilungen aufgeteilt (Schläge) -> siehe auch unter Abteilungen.

Wie im Waldplan festgehalten, hat jede Abteilung einen Namen.

Mit dem Badischen Waldgesetz von 1833 wurde eine geregelte Forstwirtschaft eingeführt.

Dazu mußte der Wald in entsprechende Wirtschaftsflächen eingeteilt werden.

Im Stadtwald Alt-Eppingen Distrikt I (Hardtwald, insgesamt 1.036 ha)

hat so eine Wirtschaftsfläche, die Abteilung genannt wird, eine durchschnittliche Größe von rd. 34,5 ha.

Insgesamt sind es 30 Abteilungen.

Die aus alter Zeit herrührenden Gewannbezeichnungen wurden als Abteilungsnamen übernommen.

Hobby-Heimatforscher Günter Walter, Stetten, hat interessante Hinweise gegeben.

Die Deutung der Wald-Abteilungsnamen (Schläge) sind wie folgt:

Hardt, Hard, Haardt, Hart: = Wald - Weideland: lichter (gras) Wald

 

Schlag  1 Große Kuhbach          -> Viehtränke, Waldweide 

Schlag  2 Kleine Kuhbach

Schlag  3 Stebbacher Schlag

Schlag  4 Dornschlag                 ->  Schwarzdornbewuchs auf hitzigem Keuperboden

Schlag  5 Röder Schlag

Schlag  6 Ebenungsschlag       -> Thingstätte, Gerichtsstätte (unweit davon ist der Galgenberg)

Schlag  7 Hinterer Hornrain

Schlag  8 Vorderer Hornrain

Schlag  9 Ortgrund                      ->  Land am äußeren Rand der Gemarkung (Orthgang)

Schlag 10 Langenberg

Schlag 11 Essigberg                    -> Schlechte Weinlage

Schlag 12 Kleewasen                 -> Auch Schinderwasen. Der Cleemeister (Abdecker) hat hier dem verendeten Vieh die

                                                                wertvolle Decke (Haut) abgezogen                                                             

Schlag 13 Hungerberg                -> Ein trockener Hang ohne Ertrag

Schlag 14 Vogelherd                   -> Vogel-Härdt. Rastplatz der Zugvögel

Schlag 15 Teufelsgrund             -> Okkulter Platz, geheim von übersinnlichen Dinge

Schlag 16 Schäufelesberg

Schlag 17 Sommergraben         -> Summerbacken. Warmer Talhang

Schlag 18 Rottstück                    -> Rottäcker. Einst für den Ackerbau gerodet

Schlag 19 Vorderer Lattwald   -> Nutzungsort eines bestimmten Sortimentes: Mauerlatten, Baulatten, Dachlatten u.ä.

                                                                Da vor 1870 noch kein Nadelholz genutzt wurde, müsste es in der Hauptsache Eichenholz

                                                                gewesen sein. An älteren gemauerten Häusern noch sichtbar. Oder die Benennung bezieht

                                                                sich auf die erste Nadelholznutzung von Tanne, Fichte und Kiefer

Schlag 20 Hinterer Lattwald

Schlag 21 Einsiedel Teich          -> Behausung eines Eremiten. Funde nachgewiesen

Schlag 22 Sinzen Teich

Schlag 23 Dürrich Teich             -> Dürr-ich ?

Schlag 24 Pfitzenhofer Teich   -> Ehemaliges Hofgut, untergegangen

Schlag 25 Schanzen Schlag      -> "Eppinger Linien"

Schlag 26 Hardtschlag

Schlag 27 Herrenschlag

Schlag 28 Sauhag                        -> Hag (eingezäunte) Sauweide. Waldweide

Schlag 29 Kopfrain

Schlag 30 Schlettich                    -> Schleh-tich, Schlehengebiet. Sallich, Salweidengebiet

 

Grasweg                                           -> Für Grasnutzung vorgesehen. Laub- und Grasnutzung war notwendig

Haidenrain                                       -> Hier war üppiges Heidekraut vorhanden. Keine andere Nutzung möglich

Hohe Straße                                    -> Weg, deutet auf mittelalterlichen Fernweg hin

 

Distrikt II: Birkenwald mit 114 ha

Der Eppinger Stadtwald ist insgesamt 1.150 ha groß

 

Erschließung des Stadtwaldes durch Wirtschaftswege

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war es noch sehr schwierig, in den Stadtwald zu gelangen.

Man fuhrwerkte eben da, wo es möglich war.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann erst eine sinnvoll geplante Erschließung.

Allmählich bildeten sich einzelne Hauptwege.

Der heutige Alt-Gartacher Weg war bereits Ortsverbindungsweg.

Ebenso der Niederhöferweg.

Der Plattenweg führte nach Ochsenburg und weiter.

Nach Stetten gelangte man über Niederhofen auf dem Stettenerweg.

Der Mühlbach-Gartacherweg ging vom Plattenweg übder den "Einsiedel" nach Kleingartach.

Der Zaberfelderweg führte vom Plattenweg, am Pfitzenhof vorbei, nach Michelbach wie nach Zaberfeld.

Durch den Straßen- und Wegebau verloren die Ortsverbindungswege immer mehr an Bedeutung. Sie dienen heute meist den Wandergruppen.

Der Alt-Gartacherweg z.B. wurde durch den Bau einer Straße nach Kleingartach im Jahr 1862 zum reinen Forst- und Wanderweg zur Leinburg und weiteren Zielen.

Ebenso der Plattenweg von Mühlbach nach Ochsenburg. Der Ausbau im Jahr 1894 war über den Plattenweg geplant und wurde jedoch wegen der Steinruch-Großbetrieben neu durch den Wald trassiert.

Der Alt-Elsenzerweg dient heute nur noch der Landwirtschaft. Der Straßenbau nach Elsenz wurde 1874 neu gestaltet und ist somit die heutige Ortsverbindung.

Der kaum noch beachtete Wasserweg zur Wasserstelle in der Hasenklinge diente der Wasserversorgung für den Ottilienberg.

Etwa um 1925 wurde eine Pumpstation (noch sichtbar) hinter dem Jägersee verbessert. Die Wasserversorgung wird nun vom Hochbehälter auf dem Essigberg aus vorgenommen.

Der Mönchsweg führte vom Kloster in Mühlbach über den Jägersee zum Ottilienberg. Auf der Gemarkungskarte Mühlbach vom Großherzoglichen Katasterbureau von 1865, ist dieser Weg noch als Mönchsweg bezeichnet.

Viel begangen wurde früher auch der Weg von Eppingen zum Ottilienberg. Dieser Weg führte von der Waldstraße über den Schimmelesberg, Essigberg und auf Staffeln hinauf zum Ottilienberg.

Die "Hohe Straße" streift ganz im Süden den Stadtwald unweit des ehemaligen Pfitzenhofes. Sie deutet auf einen Oberlandweg der Römer hin. Dieser Weg fällt heute noch durch seine große Breite auf.

Der "Langer Eichenweg" war ursprünglich der Haupterschließungsweg im südlichen Stadtwald. Er führte vom Vogelherd aus in fast gerader, sehr steiler Linie über den Kopfrain. Er erschloss die heutigen Abteilungen von 14, 15, 28, 27, 26, 25 und 24.

Heute ist dieser Weg durch den Bau des Kopfrainweges, Richtweges und Michelbacher-Alleeweges bedeutungslos.

Ebenso wurde der Hornbuckelweg wegen seiner Gefährlichkeit (Steigung, Gefälle, noch sichtbar) verlegt.

Oberförster Baumann hat 1905 bis 1910 eine Generalerschließung des Stadtwaldes in die Wege geleitet.

Der von Mord nach Süd längs durch den gesamten Wald führende Richtweg entstammt seiner Schaffenskraft.

Von dieser vorzüglichen richtungsweisenden "Hauptwegader", von der Stebbacher- bis zur Sulzfelder-Grenze (8,4 km), vollzog sich nun leicht die weitere Erschließung. Von heutigen Förstern wird die damalige Wegeplanung als optimal bezeichnet.

Zum Gedenken an Oberförster Baumann wurde die Baumannshütte errichtet.

Sie steht noch heute auf dem Plateau des "Hinteren Hornrains" mit guter Sicht nach Eppingen und dem Kraichgau.

1950 waren im damaligen Stadtwald nur wenige Wegstücke mit einer Steinpacklage im Unterbau (von Hand gesetzt) befestigt und zwar der Hornbuckelweg (gebaut 1928 gleich nach dem Ausbau der Waldstraße), der Vogelherdweg (wegen des Kopfrainsteinbruchs) und einige Teilstrecken des Richtweges. Insgesamt waren es rund 3.200 lfm.

Im Jahr 2000 ist auf der gleichen Waldfläche ein Wegnetz von rd. über 19.000 lfm vorhanden.

Die Investitionen zum Ausbau der Waldwege für den Schwerlastverkehr war für die Wirtschaftlichkeit des Stadtwaldes mit von Bedeutung.        42).

Stadtwappen Eppingen

 

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Das erste Stadtwappen stammt von 1428, ist 46 mm Durchmesser mit der Aufschrift: "Civitas Eppingen"

Der städtische Wappenschild ist gespalten und setzt sich aus dem badischen Schrägbalken und dem Reichsadler zusammen, wobei der letztere aus heraldischen Gründen golden ins schwarze Feld gesetzt ist. 

Beide Wappenbilder sind für sich allein auch an Häusern der Altstadt zu sehen, wo auch noch die der Krupflaz und derer von Gemmingen zu finden sind.     

Das Stadtwappen versinnbildlicht die ursprüngliche Reichsunmittelbarkeit Eppingens, die frühe Stadtrechtsverleihung durch die deutschen Könige und Kaiser, den Wechsel der Oberhohheit im Laufe der Geschichte der Stadt, die Zugehörigkeit zu Baden, und enthält mit dem badischen Wappen das älteste und von der Stadt am längsten verwendete Sinnbild.

Die Stadtfahne zeigt die Farben rot-gelb. 21).

1428

Stadtwerke Eppingen

 Bild: Stadtwerke Eppingen            Bildergebnis für stadtwerke Eppingen

Der Beschluss zur Gründung von eigenen Stadtwerken mit den Partnern Erdgas Südwest (28 % Anteil) und EnBW ( 21 % Anteil) wird gefasst.

Die kommunale Beteiligung (51 % Anteil) ist von historischer Bedeutung für die Stadt Eppingen.

Es war ein langer und sehr arbeitsintensiver Weg von den ersten Überlegungen im Jahr 2009 bis zum Gründungsbeschluss am 8. April 2014.

Seit Anfang Dezember 2014 sind die Stadtwerke mit eigenen Produkten am Markt.

Ein Kundencenter entsteht in der Brettener Straße.    19)

2014

Die Stadtwerke Eppingen feiern ihren ersten Tag der offenen Tür am 7.3.2015 in der Brettener Straße 30.

Erfreulich entwickelt hat sich die Kundengewinnung.

2015

Besonders geschätzt wird das Angebot von Öko-Strom aus der Region. Zufriedenstellnd ist das Gasgeschäft, wo die Stadtwerke sogar Grundversorger sind, dank der Übertragung von 1.100 Kunden aus dem Erdgas Südwest-Bestand.

Auch die Stromgewinnung aus Fotovoltaik-Anlagen wurde kräftig ausgebaut.

Auf dem Dach der neuen Rollsporthalle des Rad- und Rollschuhvereins wurde eine Anlage mit einem Investitionsvolumen von 120.000 Euro in Betrieb genommen und im Wirtschaftsplan sind weitere Gelder für den Ausbau von Öko-Strom eingestellt. Insgesamt sind für das nächste Jahr 650.000 Euro vorgesehen, um das Strom- und Gasnetz sowie die Ressourcen für die regenerative Energiegewinnung auszubauen. 

Das Logo lautet: „Energie.Nah.Klar.“   18.)

2015

Stadtwinkel

Schmale Fußgasse, zwischen hohen Scheunen, von der Adelshofener Straße zu den Spitzgärten.

Sie wurde nach mehreren schweren Bränden als Feuerschutz zwischen den einzelnen Scheunen mit Steinen, ohne Fenster ausgebaut (ca. 19. Jahrhundert)

ca. 1850

Städtefreundschaft Zichron Yaakov (Israel)

                 Bildergebnis für städtefreundschaft zichron yaakov   Bild: Stadt Eppingen      

Nach dem ersten Kennenlernen in Eppingen besuchte eine Eppinger Delegation aus Verwaltungsspitze, Gemeinderat, Schulen und der Kinder- und Jugendförderung von 20.-23. Mai 2011 Zichron Yaakov in Israel zum weiteren Ausbau einer Städtefreundschaft. 18).

2011

Jugendliche aus Zichron Yaakov in Israel zu Gast in Eppingen.

Im Rahmen eines Jugendaustausches  weilten 13 Schüler mit zwei Begleiterinnen aus der israelischen Stadt Zichron Yaakov vom 2. Bis 10. Oktober in Eppingen.  

Es fand eine Besichtigung der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim, dem Stuttgarter Landtag, sowie gemeinsame   Exkursionen nach Heidelberg und zum ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof in Frankreich statt. 18).

2012

Städtepartnerschaft Epping (England)

    Bild: Stadt Eppingen

 

Mit Epping (Essex, England) beginnt 1979

1979

der Vertrag wird im Oktober 1981 unterzeichnet

1981

30 Jahre Partnerschaft wird in England 2011

2011

und in Eppingen 2012  gemeinsam gefeiert

2012

Festakt 30 Jahre Städtepartnerschaft Eppingen-Epping.        

Mit einem großen Festbankett in der Eppinger Stadthalle feierten die Mitglieder und Freunde der beiden Pratnerschaftsvereine am Sonntag, 28. Oktober das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Epping in England und Eppingen.

Höhepunkt war die erneute Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde durch Eppings Bürgermeister Jonathan Whitehouse sowie die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsausschüsse, Tony Church und Heike Lachowitzer und OB Holaschke. 

Es erfolgte auch eine Ehrung von langjährigen und verdienstvollen Funktionären in den Partnerschaftsausschüssen.

Gemeinsam mit den Ausschuss-Vorsitzenden Tony Church und Heike Lachowitzer zeichnete OB Holaschke folgende Personen aus: Vereinsmedaille für mehr als 10-jährige ehrenamtliche Tätigkeit:  

Ursula Bregler, Janet und Aubrey Crick, Margit und Karl-Heinz Ehrenberger, Edeltraud und Helmut Fick, Andrea und Volker Lang, Heike Lachowitzer, Chris Harris und John Taylor.

Für mehr als 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit:  Elisabeth Palm und Humphrey Wheeler. 18).

2012

Städtepartnerschaft Szigetvar (Ungarn)

          Bildergebnis für städtepartnerschaft szigetvar

Mit Szigetvar (Ungarn) beginnt 1992

1992

20-jähriges Städtepartnerschafts- Jubiläum mit Szigetvár wird am 22. Bis 25. Juni 2012 in Szigetvár mit einer 90-köpfigen Delegation aus Eppingen gefeiert.

Dazu gehörten zahlreiche Stadträte, Realschulrektor Wolfgang Neumann, Gesangverein Adelshofen, A-Junioren des VfB Eppingen. Höhepunkt war der Festakt im Rathaus Szigetvár.

Eigens aus Budapest angereist war der Gesandte der deutschen Botschaft in Ungarn, Klaus Riedel, um diese Zeremonie mitzuerleben.

Szigetvárs Bürgermeister János Kolovics betonte, dass viele Freundschaften geschlossen wurden und gute Beziehungen zwischen den Verwaltungen, Vereinen und den Schulen der beiden Städte bestehen.

Nach den Ansprachen wurden die Urkunden zur Fortsetzung der erfolgreichen Städtepartnerschaft durch den Szigetvárer Bürgermeister János Kolovics, OB Holaschke und die beiden Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine, Jansjörg Stiefel aus Eppingen und Dr. József Arasci aus Szigetvár, feierlich unterzeichnet.

OB Holaschke überreichte eine Nachbildung der Statue aus Mühlbacher Sandstein. 18).

2012

Eine 40-köpfige Delegation aus Eppingen war 5 Tage lang in der ungarischen Partnerstadt Szigetvár.

Es erfolgten dort die Feierlichkeiten zur Erinnerung an die Schlacht zwischen Ungarn und Türken vor 450 Jahren.    18.)

2016

Städtepartnerschaft Wassy (Frankreich)

              Bildergebnis für städtepartnerschaft wassy

Mit Wassy (Haute Marne, Frankreich) beginnt 1967 . Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 127 - 133. Autor: Edmund Kiehnle  1.6).

1967

20jährige Partnerschaft wird im Juni 1986 in Wassy gefeiert,

1986

sowie im Juni 1987 in Eppingen.  In Eppingen wird der Wassy-Platz eingeweiht.

1987

In Wassy wurde im Mai 1989 der parteilose Jacques Labarre zum neuen Bürgermeister gewählt

1989

Der Eppingen-Platz wird am 28./29. Oktober 1989 in Wassy feierlich eingeweiht

1989

Bürgermeister Alain Gavier heiratet 2011,

OB Holaschke überbringt Glückwünsche

2011

Mit den Freunden aus Wassy wird im Oktober 2012  das 45-jährige Bestehen unserer Partnerschaft gefeiert.

Das Fest im evangelischen Gemeindehaus wurde genutzt, um Freunde aus Frankreich auszuzeichnen, die sich um unsere Städtepartnerschaft besonders bemüht und verdient gemacht haben. 18).

2012

Das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Wassy und Eppingen wird im Oktober gefeiert.

Höhepunkt war der Festakt mit 250 geladenen Gästen in der Stadthalle, mit der Erneuerung der Partnerschaftsurkunden.

Hierzu wurde auch eine Linde auf dem Wassy-Platz neu gesetzt.

Auf den Gräbern der verstorbenen Mitbegründern und Wegbegleitern Rüdiger Peuckert, Herbert Lentze und Friedrich Müller wurden Blumengebinde niedergelegt.                           18.)

2016

 

Der Pausenhof des Hartmanni-Gymnasiums soll mit einem Kunstwerk von Hinrich Zürn aus Gemmingen aufgewertet werden.

Es soll eine Stufenpyramide mit zwei unregelmäßigen Plateaus, auf denen sich die drei Buchstaben H, G, und E, als Abkürzung des Hartmanni-Gymnasiums erheben dort entstehen.

Städtepatenschaft Dohna, Sachsen

                  Bildergebnis für dohna

Mit dieser Stadt, nahe Dresden, wird 1989 eine Patenschaft geschlossen.

1989

Eppinger Gemeinderat zu Besuch in Dresden und der Patenstadt Dohna, vom 9.-12. Mai 2013.

Es war der erste offizielle Besuch des Gemeinderäte.

 Eine Patenschaft wurde bereits 1989 beschlossen.  

Herzlich empfingen Bürgermeister Dr. Ralf Müller und die Dohnaer Stadträte den Besuch beim Feuerwehrgerätehaus.

Eine Stadtrundfahrt in der 6.200 Einwohner zählenden Stadt mit elf Ortsteilen erfolgte.

Als „Aufbauhilfe Ost“ kamen nach dem Mauerbau erste Kontakte zwischen den Verwaltungen in Dohna und Eppingen zustande, die mit Besuchen der Feuerwehren sowie der Übergabe eines ausgesonderten Feuerwehrfahrzeuges und Kontakten zwischen der Selma-Rosenfeld-Realschule und der Marie-Curie-Schule in Dohna intensiviert wurden.

Auf besonders Interesse stieß das Kinderhaus „Bummi“, in dem 140 Kinder in fünf Kindergarten- und drei Kindergruppen betreut und gefördert werden.

OB Holaschke sprach eine Einladung, mitsamt dem Gemeinderat nach  Eppingen aus.  18).

2013

Gegenbesuch des Dohnaer Gemeinderates in Eppingen 2014

2014

Städtische Eichhalle

Die Städt. Eichhalle an der Kleinbrückentorstraße im Jahre 1911 erstellt,  wird am 1.1.1974, nach 63jähriger Tätigkeit wegen Aufhebung der Fasseichstelle geschlossen.

Die daneben, für wenige Jahre untergebrachte Städt. Viehwaage wird in den ehemaligen Farrenstall in der Schafhausgasse verlegt 3.)

1974

Städtische Mühlen

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 2 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 146-152, Autor ist Karl Türck 1.2).

Städtische Turnhalle                                     

Städtische Turnhalle im Rot wird 1903 erbaut.

Es ist ein schmucker Sandsteinbau und war für damalige Verhältnisse schon recht groß.

Außerdem wird der Turnplatz vor der Halle neu angelegt 1.1).

1903

Städtischer Bauhof

Neubau und Inbetriebnahme im Industriegebiet "Oststadt" im Juli 1979

1979

Städtisches Krankenhaus

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen        Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart 

Wird ab dem 1. Juni 1894 erbaut in der Brettenerstraße 64

und fertiggestellt am 15. Oktober 1895 (auch Bezirkskrankenhaus).

Eine genaue Abhandlund hierüber findet sich im Band 9 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 59-68. Autor: Reinhard Ihle   1.9).

1894/1895

Im Jahr 1912 waren 234 Kranke dort untergebracht

1912

Das Krankenhaus schließt 1961

1961

Wiedereröffnung am 25.4.1962

1962

Neue Belegärzte 1973  sind: Dr. med. Heinrich Brinkmann, Dr. med. Vilmos Bardos, Dr. med. Helmut Baumbusch

1973

Die Entbindungsstation wird 1981 geschlossen

1981

Es wird für 400.000 Mark im Juni 1985 renoviert.

1985

Stamm, Edelstahl-Spezialist, Elsenz

Die vierte Produktionsstätte wird eingeweiht

2011

Die Firma wird mit dem bayrischen Staatspreis für besondere technische Leistungen im Handwerk ausgezeichnet. Die Firma hatte im März auf der internationalen handwerksmesse in München ein flexibles und modulares Geländer- und Zaunsystem vorgestellt.    18).

2015

Stammtische

Sie kamen nach dem ersten Weltkrieg in Mode

1919

Stammtisch der Heimatfreunde Eppingen

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen      Bild: Kraichgaustimme

Er findet seit dem 5. Februar 2015 vierteljährlich, Donnerstags um 19 Uhr im Ratskeller Eppingen statt.

Die Themen wechseln ständig, Leiter und Moderator der Stammtische ist Jürgen Kobold von den Heimatfreunden.

Einfach hingehen - eine Anmeldung ist nicht erforderlich.    10).

2015

Stangeneis

Wurde von der Palmbräu, zur Kühlung der Getränke im Eisschrank an Gastwirtschaften geliefert

1929

Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg

wird verliehen an Dörr, Elisabeth

Seit vielen Jahren engagiert sich Elisabeth Dörr in vielfältiger Weise für die Stadt Eppingen.

Dafür übergab Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL die Staufermedaille des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg an die erfolgreiche Eppinger Unternehmerin.

Elisabeth Dörr ist Gründungsmitglied der 1969 in Eppingen gegründeten Frauenvereinigung der CDU.

Die „Vollblutunternehmerin mit sozialer Ader“, wie sie von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch genannt wurde, ist darüber hinaus noch in 19 Vereinen und acht Umwelt- und Tierschutzverbänden förderndes Mitglied.

Unter großem Aufwand hat Elisabeth Dörr die Alte Ratsschänke restauriert, so dass durch ihr persönliches Engagement eine weitere Perle in unserem Fachwerkrund entstand.

Außerdem hat sie bis heute, als Autorin der Eppinger Geschichte,  fünf Bücher veröffentlicht.  18).

2010

wird verliehen an May,  Friedhelm 

Am 18. Februar überreichte der Staatssekretär und MdL Ingo Rust vom Ministerium Finanzen und Wirtschaft die von Ministerpräsident Kretschmann verliehene Auszeichnung im Bürgersaal im Rathaus Eppingen.

„Friedhelm May hat für seine Mitmenschen schon viel getan“ betonte Ingo Rust in seiner Festansprache.

Der Verein „Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen „ wurde 1968 in Eppingen gegründet.

Kurze Zeit später trat Friedhelm May als aktives Mitglied dem Verein bei und seit dem 14. Oktober 1976 ist er Vorsitzender.

Unter seinem Vorsitz widmet sich die Lebenshilfe Eppingen der Inklusion von Behinderten.

Dafür setzt sich Friedhelm May über alle Maßen persönlich ein und übernimmt eine enorme Verantwortung.

Auch setzt er sich seit 26 Jahren bei den Eppinger Heimatfreunden engagiert ein.

„Ich teile meine Auszeichnung mit allen, die sich im Bereich der Behindertenbetreuung engagieren“, sagte Friedhelm May zu seiner Ehrung.

In seinen Dankesworten nahm der Ittlinger die Gelegenheit wahr, um über seine Erfahrung zu berichten und in deutlichen Worten auf Missstände in unserer gegenwärtigen Zeit, die ihm auffallen, wie Intoleranz, hinzuweisen. 18).

2012

Stauferzeit  

beginnt. Sie ist die Hochblüte der ritterlich-höfischen Dichtung, Minnegesang und Epos

1130

Stebbach

Württemberg versucht, sich durch militärische Besetzung, Stebbach anzueignen

1805

In Stebbach verweigert man die Steuerleistung

1825

"Stebbach - Eppingen im Land"

Gedicht, 1962 im Journal "L'Arche", dem Presseorgan der in Frankreich lebenden Juden, veröffentlicht.

Sein Autor: Emmanuel Eydoux.

Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich der französische Philosoph und Schriftsteller deutsch-jüdischer Herkunft Roger Emmanuel Eisinger.

Sein Großvater, Jonas Eisinger, hatte vermutlich in der zweiten Hälfte der 1860er Jahre in Stebbach eine Anstellung als Rabbiner der jüdischen Gemeinde inne.

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 9 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 129-140.

Autor: Wolfgang Ehret  1.9).

1962

Stebbacher Bahnhöfle

 

 

Bildergebnis für hochbehälter eppingen      Bild: Eppingen org

Er liegt an der Bahnstrecke Eppingen und Sinsheim, zwischen Richen und Stebbach.

Er wird heute nicht mehr angefahren und ist in Privatbesitz.    10.)

2016

Stebbacher Schlag

Abteilung (Schlag) 3 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Steinbrüche in Eppingen und Mühlbach

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 325-347 wieder.

Autor Karl Dettling

Steinbrücke Sulzfelder Weg

Sie führte über den Elsenz-Mühlkanal (jetzt zugeschüttet).

Seit vielen Jahrhunderten führte ein Feldweg über diese Brücke  von Eppingen über die Ölmühle zur 1334 zum ersten Mal erwähnten Raußmühle.

Es war ein Sandsteingewölbe mit beiderseitiger Brüstung aus Quadern oben abgerundet, saubere Werksteinarbeit.

Es war die größte und wohl letzte gewölbte Feldwegbrücke im Kraichgau.

Abhandlung im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seite 464.   1.3). 

Diese Brücke verschwand 1993, da die Brücke im Bereich eines geplanten Baugebietes lag, durch Abriß.

Ein Antrag von Frank Dähling, auf eigene Kosten eine Tranlozierung vorzunehmen, wurde zuvor abgelehnt.

Der Kanal wurde damals zugeschüttet, die Brücke verschwand unter einem Berg von Bauschutt.

Es erfolgte zwar eine Nummerierung der einzelnen Steine, zwecks späteren Wiederaufbaus, leider wurden die Nummern auf den lehmig-nassen Stein gepinselt und waren nach dem ersten Regen nicht mehr lesbar.

Die Steine lagen auf einem Haufen in einem Zwischenlager in Richen.

Bis auf die oben abgerundeten Steine ist das gesamte Material im Laufe der Jahre verschwunden.

Abhandlung hierüber im Band 9 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 200-202.

Autor: Frank Dähling  1.9)., 4.).

1993

Steingasse 4

Die Sanierung des Hauses Steingasse 4 ist ein Projekt, das im Vorgriff auf die Gartenschau gesehen werden kann. Das zweitälteste Wohngebäude  in Eppingen, die sogenannte Frankenburg, wird für rund 120.000 Euro durch die Stadt saniert.

Eigentümer des Gebäudes bleibt der Förderverein der Raußmühle.

Er sieht seine Aufgabe darin, das Haus für kommende Generationen zu retten und es für Besucher zugänglich zu machen und an einem anschaulichen Beispiel zu zeigen, wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben.                     18.)

2016

Steinhauermuseum Mühlbach

               Bildergebnis für Steinhauermuseum Mühlbach                       Bildergebnis für Steinhauermuseum Mühlbach   Bilder: Eppingen org

Wird eröffnet

1998

Steinhaus Odenberger Hohl

Abhandlung hierüber im Band 8 Rund um den Ottilienberg", Seite 241   1.8), sowie 4.).

Steinkreuz, Speyerer Weg

 

              Bildergebnis für Sühnekreuz Speyerer Weg Eppingen     Bild: Heimatfreunde Eppingen

In der Spitze der Wegegabelung ist ein altes Sühnekreuz (Gewann Kreuzstein)   1.3).

1400

Stellwerk West

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen     Bildergebnis für heimatfreunde eppingen              Bildergebnis für heimatfreunde eppingen  

Bilder: Eppingen org

Kleines Museum der Eisenbahngeschichte, das von den Heimatfreunden betreut wird,  war früher ein richtiges Stellwerk am Bahnübergang Bahnhofstraße/Heilbronnerstraße

Stempelgeld

Es wurde in den 30-er Jahren so genannt und war das Geld für Arbeitslose.

Sie mussten es im Rathaus abholen und dafür auf einem Formular, in vorgerichteten Feldern einen Stempelabdruck machen.

Daher kam der Ausdruck.

Stettenerweg

Verläuft von Norden nach Süden zwischen Schlag 9 und Stebbacher Grenze

Steuerzahlung

1857/58 brauchten die 673 Gemeindebürger Eppingens keine Umlage an die Stadtkasse zahlen.

1857/58

Strandbäder

Wenn sich Menschen verlieben, steuern sie in vielen Fällen natürliche Badegewässer an, um an deren Ufer zu picknicken und sich zuzuhören.

Wie viele Lieben verdanken ihren Beginn einem See oder Fluss!

Freibäder sind nur für Menschen, die jünger als 15 Jahre alt sind, romantische Orte. Für alle anderen menschen sind die Orte des Schreckens. Es ist also nicht unerheblich, in seiner Nähe ein Strandbad zu haben, eines, in dem Wasser so sauber ist, dass man sich dort hineinbegeben kann, ohne dass die Haut unschöne Pusteln bekommt, und in dem es nicht allzu unangenehm riecht.

Dabei sind die Menschen im äußersten Süden und im äußersten Norden des Landes klar im Vorteil.

Im Norden, zwischen Kiel und Hamburg, ist die Qualität vieler Badeseen schlecht, ganz so, als wollten die Seen den Badewilligen sagen: Geht ans Meer!

Was kein schlechter Ratschlag ist; andererseits sind Nord- und Ostseebäder mit ihren Strandkörben in den Sommermonaten Orte, die oft nur von Menschen über 65 Jahren als romantisch empfunden werden.

Quelle: Europäische Kommission (Bathing water results 2007)

Aus dem Buch: Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten

2009

Straßenbauarbeiten 2013

Die Talstraße in Eppingen wurde bereits 2006 und 2007 vom Kreisverkehr bis zu den Spitzgärten umfangreich erneuert.

Im zweiten Bauabschnitt wurde  nun der Bereich von den Spitzgärten bis zum Kreuzungsbereich Emil-Thoma-Straße voll ausgebaut. Kosten: 640.000 Euro.  18).  

2013

Der Langenbergweg von der Langenbergstraße bis zur Brücke über den Gänsbruchgraben wurde erneuert.

Kostenpunkt: rund 200.000 Euro.    Am 1. Juli begannen die Erneuerungsarbeiten in der Rottwaldstraße in Elsenz. Kosten: rund 412.000 Euro. 18).  

2013

Straßencafé

Im Mai erhält Eppingen erstmals ein Straßencafé auf dem Marktplatz, Café Schäfer

1984

Straßenlampen "Calla" mit LED-Technik

                      Bildergebnis für Straßenlampe calla           Bild: Stadt Eppingen

Stadt ersetzt weitere Straßenlampen flächendeckend gegen LED-Leuchten.

In diesem Jahr wurden weitere 945 Schuch-Pilz-Leuchten gegen modernere und Energie sparende LED-Leuchten ausgetauscht.

Die Gesamtkosten der Beleuchtungserneuerung von insgesamt 1.395 Lichtpunkten beliefen sich auf 1,1 Millionen Euro.

Davon entfielen auf die 945 Schuch-Pilz-Leuchten rund 832.000 Euro.

Das Bundesumweltministerium fördert die energetische Sanierung mit 25 % (278.000 Euro).

Bereits im vergangenen Jahr hat die Stadt 451 technische Leuchten über sechs Meter Lichtpunkthöhe erneuert.

Die technischen Leuchten wurden mit dem Fabrikat „Claro 1“, die Pilz-Leuchten mit dem Fabrikat „Calla“ der Firma Schréder mit 24 Watt Leistung ausgetauscht.

Mit diesen LED-Leuchten wird die Straße am effizientesten ausgeleuchtet, außerdem lässt sich die Halbnachtschaltung 50 Prozent reduzieren. 18).

2013

Streiks

legen im April 1973 die Zeitungsverlage lahm, es ist der härteste Tarifstreit seit 21 Jahren.

1973

bei zahlreichen Zeitungen im April 1984

1984

Streuobstlehrpfad Richen

               Bildergebnis für Streuobstlehrpfad richen     Bild: Eppingen org

Wurde 2007 anläßlich der Heimattage Baden-Württemberg erstellt

2007

Streuobstler Eppingen

Eine Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Eppingen im Gewann Hellberg wird das erste von sieben Kompetenzzentren des Landesverbandes für Obstbau, Garten und Landschaft (LOGL).

Dieses Zentrum wurde am 12.05.2016 durch LOGL-Geschäftsführer Rolf Heinzelmann, Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Oberbürgermeister Klaus Holaschke und OGV- und Eppinger LOGL-Chef Erhard Hahn eröffnet.

                    Bildergebnis für kompetenzzentrum eppingen  Bild: Eppingen org

Neben Eppingen sollen weitere in Mühlacker, Emmendingen, Neuhausen ob Eck, Biberach, Schwäbisch Gmünd und Kiebingen folgen.

Die Entscheidung für das landesweit erste Zentrum "Competenz-Centrum für Obst und Garten (CCOG) ist im Hinblick auf die Gartenschau im Jahr 2021 bewusst gefallen.

Der OGV hat bereits 1997 die Anlage aus Ausgleichsfläche angelegt und seitdem gepflegt und stetig erweitert.

Neben der Pflege ist auch die Verwertung ein wichtiges Thema, im vergangenen Jahr hat der Verein erstmals eigenen Most produziert. Saft und Cidre werden ebenfalls gemacht.

"Wir wollen nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zeigen, was man mit Obstgehölzen alles machen kann", erklärte LOGL-Präsident Erhard Hahn, der den Eppinger Verein leitet.

Baden-Württemberg hat die größten Streuobstbestände in ganz Europa.

"Das ist unser Thema" sagte Regierungspräsident Schmalzl bei der Einweihung und sicherte die Unterstützung des Landes zu.

Wie zu erfahren war, wird die Stadt Eppingen eine leerstehende Scheune an der neu gestalteten Leiergasse für die Unterbringung einer hydraulischen Doppelkorb-Most-Presse der "Streuobstler", wie sich inzwischen die Interessengemeinschaft zur Herstellung des edlen Saftes nennt, bereithalten, um den Saft zu erzeugen. 

" Mostmeister", der für die Presserei und Geschmacksnote des Mostes zuständig ist, ist Rudolf Mayer-Ullmann.

19)., 10).

2016

Strickwarenfabrik Bleyle

 

 

Bildergebnis für Strickwarenfabrik bleyle eppingen Bild: Heimatfreunde Eppingen

Wird in Eppingen an der Heilbronnerstraße angesiedelt

1955

Strickwarenfabirk Theessen & Nagel

Diese Strickwarenfabrik wird 1954 gegründet.

Die Gründer sind Willy Nagel und sein Schwager Ephratus Theessen.

Ein Gewerbebau mit einer Wohnung für den Inhaber Willy Nagel entsteht in der Schillerstraße 19. (Heute Hermann-Hesse-Straße)

Die Fabrik hat bis zu 60 Mitarbeiterinnen, die im Schichtbetrieb, auch nachts, arbeiten.

Es kommen automatische Strickmaschinen zum Einsatz, die technisch von Willy Nagel betreut und auch selber repariert werden.

Die Fabrik  wird in den Siebziger Jahren geschlossen.

1954

Stromversorgung

Eppingen wird 1919 an das Stromnetz angeschlossen

1919

Strukturprogramm ländlicher Raum

Dieses Programm für Eppingen wird im Juni aufgenommen, 1,1 Mio Mark sollen bezuschußt werden

1987

Struwe, Gustav von

               Bildergebnis für struve gustav von   Bild: Heimatfreunde Eppingen

Aufständischenführer während der Revolution in Baden

1848-49

Studenten aus Eppingen

an deutschen Universitäten

Eine Abhandlung hierüber "Rund um den Ottilienberg"  Band 2, Seiten 60-73

1348-1648

Stunz, Alfred und Martha

Alfred Stunz (1913 - 2000) und Martha Stunz (1915-2002) waren beide über 30 Jahre lang an der Spitze des Turnvereines Eppingen tätig.

Alfred Stunz trat 1935 in den Verein ein, begann dann 1952 aktiv für den TV zu arbeiten.

Zunächst als Kassenprüfer, ab 1955 zweiter Vorsitzender, 1962 bis 1984 erster Vorsitzender,  ab 1964 bis 1984 auch Gauvorsitzender des Elsenzturngaues Sinsheim.

Danach wurde er zum Ehrenvorsitzenden des  TV ernannt.

In seine Amtszeit fielen wichtige Meilensteine des Turnvereins.

So wuchs der Verein von rund 300 auf über 1.100 Mitglieder an. In seiner Amtszeit wurden auch das Turnerheim und das Kraichgaustadion gebaut.

1913-2000

Seine Frau Martha trat 1932 dem TV bei. Schon vor dem Krieg stand sie als sogenannte "Vorturnerin" zur Verfügung. Von 1952 bis 1984 leitete sie die Kinderturnabteilung, war als Frauenturnwartin tätig, ebenso stets als hilfsbereite Mitarbeiterin bei allen möglichen Anlässen.     10).

1915-2002

Stunz,  Hartmut

 

                Bildergebnis für turnverein eppingen    Bild: Turnverein 1865 Eppingen

Ähnlich motiviert wie seine Eltern zeigte sich der 1940 geborene im TV bis zu seinem Tod im Jahr 2015 (Auf dem Bild ganz rechts).

Schon mit 16 Jahren leitete er eine Kinderturngruppe, Gerätturnen und Leichtathletik waren seine Lieblingssportarten.

Er gehörte auch in den 60er Jahren zu den ersten Volleyballern des TV.

Auch Faustball wurde damals gespielt.

Ab 1980 war er 3. Vorsitzender bis 1999.

Von 2000 bis 2008 wurde er 1. Vorsitzender.

Seitdem war er Ehrenvorsitzender des TV. Er war außerdem Abteilungsleiter der Männerriege II.

Zu den herausragenden Ereignissen und Leistungen zu seiner TV-Zeit gehört der Bau des TV-Eigenen Kleinspielfeldes im Kraichgaustadion, sowie der Um-und Erweiterungsbau des Turnerheimes.    10).

1940-2015

Sturm

Am 26. Oktober 1870  beschädigt ein Sturm die Dächer auf dem Ottilienberg, am Armenhaus und am Städtischen Schafhaus sehr stark

1870

Sturmflut in Nordwestdeutschland, vor Allem in Hamburg

Die schwerste Sturmflut seit 1825 brach am  Wochenende 18./19. Februar 1962 über Nordwestdeutschland herein.

Sie vernichtete viele Menschenleben und machte 40.000 obdachlos.     19).

1962

Stuttgarter Rundfunk

Dr. Fritz Ermath, der in der Zeit der Hitler-Regierung nach den Vereinigten Staaten flüchtete und nach dem Kriege nach Deutschland zurückkehrte, wurde am 6. Juni 1947 zum Sendeleiter des Stuttgarter Rundfunks ernannt.

1947      19).

St. Petersgasse

 

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Bilder: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Früher führte die Reichsstraße von Nürnberg - Heilbronn ins Elsass durch diese Straße.

Kein Wunder, daß hier Bürgersinn und Handwerkerstolz ein Straßenbild schufen, das sich sehen lassen kann und in seinem spätmittelalterlichen Aussehen nahezu geschlossen erhalten blieb.

Es war ein vornehmes Viertel mit Häusern des 16. - 18. Jahrhunderts.  21).

St.-Vincentius-Verein

Wird 1902 gegründet.

1902

 

Suddekrug

Getränkebehälter aus Steingut mit einem Tragegriff. Dieser wurde in den Gürtel eingehängt, um beim Arbeiten nicht zu stören, und mit auf das Feld zum Arbeiten genommen    10).

 

Sudhaustüre, alte, 

Ludwig-Zorn-Straße 2

An der Ostseite des alten Sudhauses, über der Podesttreppe, ist die ehemalige Kirchentüre des früheren Nordschiffes der Altstädter Kirche (1806)   1.3).

1806

Südstadtturnhalle

Wird eingeweiht, zusammen mit der Grund- u. Hauptschule am Bildungszentrum in der Südstadt (heute Hellberghalle)

1969

Südwestrundfunk

Landesschau des Südwestrundfunks mit einem Ausflugstipp in Eppingen.

2015

Südweststaat

wird gebildet.

Das Volk entschied am 9.12.1951 über die Bildung eines Südweststaates.

Die Wahlbeteiligung beträgt über 50 %.

Im gesamten Abstimmungs-Gebiet wurden 2.506 660 gültige Stimmen abgegeben.

Davon entschieden sich für den Südweststaat 1.748 136 Wähler, oder 69,7 %.

Die Wiederherstellung der alten Länder wünschten 758.510 Wähler oder 30,3 %.

Nordwürttemberg: 822.881 gültige Stimmen;

für den Südweststaat 769.533 oder 93,5 %, für die Wiederherstellung der alten Länder Württemberg und Baden 53.328 oder 6,5 %.

Nordbaden: 669.586 gültige Stimmen;

für den Südweststaat 382.017 oder 57,1 %, für die alten Länder 287.569 oder 42,9 %

Südwürttemberg: 397.502 gültige Stimmen;

für den Südweststaat 363.321 oder 91,4 %, für die alten Länder 34.181 oder 8,6 %

Südbaden: 616.691 gültige Stimmen;

für den Südweststaat 233.245 oder 37,8 %, für die alten Länder 383.440 oder 62,2 %

1951

Sühnekreuz am Speyerer Weg

Bildergebnis für sühnekreuz eppingen      Bild: Heimatfreunde Eppingen

               

Stammt aus dem 14. oder 15. Jahrhundert an der Einmündung des alten Rohrbacher Weges in die Speyerer Straße.

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg" Seiten 209-214.

Autor: Bernd Röcker   1.6).

1400

Eine Spukgeschichte über dieses Sühnekreuz findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 249-250.

Autor: Manfred Pfefferle    1.6).

Süßmosterei

Das stattliche Gebäude steht in der Wilhelmsstraße und diente zuletzt der Brauerei Palmbräu als Fertigungsstätte für Süßmost und diverse Säfte.

Unter dem Gebäude befinden sich wertvolle Keller, teilweise 3-stöckig übereinander.

Der obere Teil des Gebäudes wird im Frühjahr 2017 abgerissen, um einem Parkhaus Platz zu machen.

Die Keller bleiben jedoch erhalten.

Ebenso erhalten wird die, durch den Eppinger Holzschnitzer  Ernst Wieser geschaffene Eingangstüre.

       

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen   Bild: Eppingen org

2017

Sulzfelder Tunnel

Am 14. Oktober 1879 wurde Eppingen über die Kraichgaubahn mit Karlsruhe verbunden.

Er ist mit 350 m der längste Tunnel auf der Strecke Karlsruhe - Eppingen.

Hierzu musste zwischen Eppingen und Sulzfeld ein Tunnel gegraben werden.  4).

       Bildergebnis für sulzfelder Tunnel           Bild: Kraichgaustimme

1879

Eine grundsätzliche Sanierung war nach dem zweiten Weltkrieg notwendig. Die deutschen Truppen nutzten das Gewölbe, um dort Züge vor Fliegerangriffen in Sicherheit zu bringen.

Bei Kriegsende im April 1945 war der Stollen auf voller Länge mit Wehrmachtsgut vollgestopft, wie aus der Ortschronik Sulzfeld zu entnehmen war.

Als französische Truppen immer näher kamen, sprengten die deutschen Begleitmannschaften  die abgestellten Züge, auch mit Glyzerin gefüllte Tankwagen. Der Tunnel brannte. Zwei Wochen glühte der Sandstein im Stollen, der danach schrottreif war.

Tunnel-TÜV durch die Deutsche Bahn und der AVG.

1945

Er ist gut in Schuss, es sind keine gravierenden Schäden festzustellen.

              

                  Bildergebnis für sulzfelder Tunnel          Bild: Kraichgaustimme

 

 

Es sind immer noch Schusslöcher und Kriegs-Graffiti vorhanden. Eines davon zeigt die aufreizende Silhouette einer Frau, in den Sandstein geritzt, mit Engelsflügeln, Stahlhelm und nach vorne gerecktem Arm.           19).

2016

Suttenkrug

Mostkrug, welcher am Henkel in den Leibriemen eingefädelt wurde, um beim Arbeiten nicht zu stören

SV Adelshofen

         

Einweihung des Clubhauses am 8.6.2008

2008

Synagoge Eppingen, Kaiserstraße

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen    Bild: Heimatfreunde Eppingen

Sie wird 1873 erbaut.

In ganz Deutschland werden in der Reichsprognomnacht am 9. November 1938 durch die Nationalsozialisten jüdische Bücher und Einrichtungen verbrannt.

Auch die Synagoge Eppingen wird in dieser Nacht durch Feuer zerstört.  10.)

1938

Szigetvar (Ungarn)

        Wappen von Szigetvár

Eine Städtepartnerschaft mit Szigetvar (Ungarn) beginnt

1992

SWR3-Dance-Night

Anläßlich der Baden-Württembergischen Heimattage fand diese im Festzelt statt

2007