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Palmbräu Zorn Söhne                                     

die heute noch bestehende Eppinger Brauerei,  wird  1835 gegründet durch Jakob Zorn.

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Sie ist die einzige überlebende Brauerei in Eppingen, es gab insgesamt sieben Brauereien.  

Die Gründungsstätte ist das Gasthaus "Zur Palme",  der Erste  Sud wurde  im Stammhaus, heutiges Gasthaus „Zur Palme“ gebraut.

 

           Eppingen-palmstammhs.jpg   Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

 

                   

Die Gründungsstätte, die „Weinwirtschaft und Bierbrauerei bey Jakob Zorn“ war bald zu klein geworden, so dass der Betrieb in das Rot verlegt und dort laufend vergrößert werden musste.

Franz Zorn, ein Sohn des Gründers brachte von seinen Lehr- und Wanderjahren aus der Fremde einige Palmensetzlinge mit, die in seinem Garten zu aller  Erstaunen gut gediehen.

So wurde „Zorn’s Biergarten“ zu einem Palmengarten, eingefasst von zwei Kegelbahnen.  Aus dem Stammhaus wurde das heute noch existierende  „Gasthaus zur Palme“.

Die alte Sudhausecke steht heute noch, die Palmen mussten neuen Betriebsgebäuden weichen, leben aber in dem nach ihnen umgetauften Stammhaus und in dem Namen des Familienunternehmens fort.

In den zwanziger Jahren war bei „Palmbräu“  die Wandlung von einer Kleinbrauerei zum späteren Großbetrieb zu erkennen, der später seinen Stoff „beliebt durch deutsche Güte, … als der Gesundung Quell‘ bis nach Stuttgart und Frankfurt am Main beliefert“.

Die Staffeln am Standort der Brauerei, auch „Zorns Gässle“ genannt, da wo heute noch das Sudhaus ist, sind auf alten Ansichten noch zu sehen, mussten später jedoch einer breiten Straße, der Ludwig-Zorn-Straße, weichen.

Für den Ortsverkehr wurden damals noch stattliche Pferde-Brauereigespanne, ansonsten erste Bierautos, noch mit Vollgummireifen, eingesetzt.

Auf dem Betriebsgelände wurde mit Kohle die notwendige Wärme für den Brauvorgang, wie auch der benötigte elektrische Strom, selbst hergestellt.

Heute ist die Brauerei nicht mehr im Zorn’schen Familienbesitz und wurde durch einen neuen Besitzer, Familie Scheidweiler,  nach vielen Querelen, übernommen und weiterhin zu einer modernen und sehr erfolgreichen Brauerei ausgebaut.

Der neue Inhaber hat sich die Herstellung nach dem deutschen Reinheitsgebot auf die Fahne geschrieben und verwendet überwiegend biologisch angebaute Braugerste aus dem Kraichgau sowie Hopfen aus Badischen Regionen, wie Tettnang am Bodensee.

Ein Hauptaugenmerk liegt auch auf langer, schonender Reifezeit.

Das Eppinger Bier wird ständig mit Preisen der DLG und Goldmedaillen ausgezeichnet.

Auch muss man sagen, dass die Eppinger „Ihrem“ Bier schon immer sehr treu geblieben sind.

Ohne ihre gewaltige  Unterstützung würde es vielleicht diese Brauerei heute nicht mehr geben 1.1).

1835

21 Lagertanks von je 17.300 Liter werden in zwei Großtransporten angeliefert

1957

Privatbrauerei-Areal

Palmbräu feiert im November die Einweihung ihres neuen Logistikzentrums

2006

Palmbräu geht in Insolvenz

2008

Palmbräu wird von Familie Wolfgang Scheidtweiler übernommen und "gerettet"    10.)

2009/2010

 

Gesamte, ausführliche Geschichte der Brauerei Zorn.

Entnommen aus dem Festbuch, (wörtlich zitiert) anläßlich 100 Jahre Palmbräu, im Jubiläumsjahr 1935.

 

Gründer des Palmbräu in Eppingen und erster Besitzer

Jakob Zorn, geb. 6.3.1812 - 20.4.1882, 78 Jahre alt

Zunftmeister, Küfer und Bierbrauer

 

Zweiter Besitzer

Franz Zorn, geb. 3.4.1839 - 17.10.1917, 78 Jahre alt

Bierbrauer

 

Dritter Besitzer

Ludwig Zorn, geb. 9.11.1869 - 27.11.1934, 65 Jahre alt

Bierbrauer

 

Vierter Besitzer

Karl Zorn

 

Fünfte Besitzer

Emil Zorn,  geb. 24.12.1899, Technischer Leiter

Reinhold Zorn, geb. 10.6.1901 bis 14.11.1959,  Kaufmännischer Leiter.

                                                                                                               *

100 Jahre Palmbräu Eppingen.

Ein bedeutungsvoller Markstein in der Geschichte dieser Brauerei ist das Jahr 1935.

Sind doch in diesem Jahre 100 Jahre verflossen, weit der Gründer Jakob Zorn, Küfer und Bierbrauer, den ersten Sud Bier im Stammhaus zur Palme gebraut hat.

Aus der in der Anfangszeit mit den allereinfachsten Mitteln ausgestattete Bierbrauerei ist im Laufe der 100 Jahre ein in allen Teilen moderner Bierbrauereibetrieb entstanden.

In dieser Zeitspanne blieb das Unternehmen in ausschließlichem Besitz der Familie Zorn.

Nicht ein einziges Mal ist der Brauereibetrieb in dieser langen Zeit unterbrochen worden, obwohl oftmals schwere Erschütterungen, die dem Braugewerbe nicht erspart blieben, den Bestand dieses Unternehmens gefährdeten.

Die Palmbräu-Brauerei kann daher mit Recht behaupten, dass sie zu jenen deutschen Braustätten zählt, deren Geschicke seit 100 Jahren in der gleichen Familie liegen.

Die derzeitige Betriebsführung benützt diesen Anlass gerne, ihren Geschäftsfreunden in Dankbarkeit die Entwicklung der Brauerei in Wort und Bild nachstehend vor Augen führen.

Möge dieses Buch die freundschaftlichen Beziehungen, die uns mit Allen verbinden, noch weiter spannen und vertiefen und damit den starken Grund legen, auf dem dereinst eine frohe und zufriedene Bürgerschaft Zeuge einer zweiten Jahrhundertfeier sein soll.

Eppingen, im Jubiläumsjahr 1935.

Die Betriebsführung.

                                                                                                                *

Jakob Zorn, der Gründer der Bierbrauerei Zorn Söhne, Palmbräu, in Eppingen ist geboren am 6.3.1812 in Neuenbürg bei Bruchsal.

Nach seiner Entlassung aus der Volksschule erlernte er das Küferhandwerk, worauf er sich auf die Wanderschaft begab.

Er arbeitete an verschiedenen Plätzen seines Vaterlandes, bis er, kaum 19 Jahre alt, das Felleisen fester schnallte und nach dem Ausland "walzte".

Zunächst fand er eine Stelle in der welschen Schweiz in Lausanne, wo er die französische Sprache notdürftig erlernte, um dann nach Frankreich überzusiedeln.

Nach langer Fußwanderung fand er Stellung in Lyon, in einer Bierbrauerei, als Küfer, wo er in der Reparaturwerkstätte für Transportfässer tätig war.

Nebenher musste er in der Bierbrauerei mithelfen, wo es eben gerade nötig war, so bekam er nach und nach Einblick in den ganzen Betrieb und machte sich dabei die Künste der Mälzerei und Brauerei zu eigen.

Nachdem er sich so die wichtigsten Kenntnisse angeeignet hatte, trieb ihn  die Wanderlust weiter.

So kam er bis nach Marseille.

Hier in der berühmten Hafenstadt am Mittelländischen Meer war ihm Gelegenheit geboten, bei den dortigen großen Weinhandlungen die Pflege des Weines und die richtige Behandlung der Fässer kennenzulernen.

Späterhin war er wieder in einer größeren Brauerei tätig, wo er sich weiter ausbilden konnte.

Auf der Rückreise fand er da und dort Arbeit, teils als Küfer, teils als Bierbrauer, bis er nach etwa 3 Jahren in die Heimat zurückkehrte.

In Eppingen, wo er zuletzt als Küfergeselle eingestellt war, lernte er die Tochter des Maurermeisters "Herr", genannt "Herrmaurer" kennen, mit welcher er sich verheiratete und im Hause seines Schwiegervaters, der jetzigen "Palme", seinen Wohnsitz aufschlug.

Zuerst befasste er sich nur mit Küferarbeiten und mit der Behandlung des Weines in den Kellern der damals sehr zahlreichen großen Bauernhöfe, besonders in der "Reichsgasse", im Volksmund genannt "reiche Gaß".

Diese behäbigen Bauersleute hatten damals mehr Wein im Keller liegen als heute mancher Gasthof.

Kurze Zeit darauf richtete er eine Branntweinbrennerei ein und

bald darauf, es war im Jahre 1835, wurde in dem Branntweinkessel der erste Sud Bier gebraut.

Nachdem derselbe sehr gut geraten war, wurde das Brennhaus erweitert, ein besonderer Braukessel aufgestellt und von da ab ununterbrochen Bier gebraut.

Nur für den Bedarf des eigenen Ausschanks wurde gebraut, nachdem bisher nur Wein verkauft worden war.

Daher erklärt sich auch die Aufschrift des damaligen Schildes der Wirtschaft:

                                       Weinwirtschaft und Bierbrauerei bey Jakob Zorn.

Das Schild blieb noch bei seinem Sohne, lediglich mit der Änderung "Franz Zorn" bis in die 70er Jahre.

Damals wurde die Außenansicht des Hauses neu hergerichtet und die Wirtschaft mit dem Namen "Zur Palme" belegt.

Auf die Entstehung dieses Namens kommen wir noch zurück.

 

Der gute Stoff der neu entstandenen Brauerei fand so großen Anklang, dass der kleine Kessel von ca. 400 Liter Inhalt bald nicht mehr ausreichte, wie auch der Bierkeller, der zugleich der Weinlagerung diente, nicht mehr genügte.

Nun galt es, eine neue größere Brau- und Lagerstätte zu errichten.

Der Meister Jakob Zorn sah sich vor eine grundlegende Frage gestellt.

Sie wurde durch Inanspruchnahme des jetzigen Grundstücks am Rothgässchen gelöst.

Der damalige Neubau läßt sich heute noch gut unterscheiden.

Es ist ein großer, gewölbter Bierkeller von 32 Meter Länge und 7 Meter Breite, über demselben lag das Sudhaus mit einem doppelt so großen Kessel wie zuvor, und darüber dann der Lagerraum für Gerste, Malz und Hopfen, sowie die Malzdarre.

Die Arbeiten im Sudhaus, das Maischen im Maischbottich, das Durchschieben der Dickmaische im Kessel, das Aufpumpen der Würze, das Malzschroten und Pumpen des Wassers, mußte alles im Handbetrieb vollzogen werden, wie es auch schon im alten Brauhaus der Fall war.

Eine große Anerkennung war es für Jakob Zorn, als er schon frühzeitig zum Zunftmeister der damaligen Küferzunft ernannte wurde.

Viele Jahre leitete er im Verband mit dem Altstadtbrauer Ludwig Hecker die Geschicke seiner Zunft.

Bis ins Alter versah er gern die Wirtschaft und als sein erstes Bier zum Ausschank kam, wurde dasselbe nicht erst in kleine Fässer abgefüllt, sondern direkt vom Lagerfaß mit dem Krug heraufgeholt. Aus diesem Krug wurde das Bier in gewöhnliche Trinkgläser von 0,2 Liter Inhalt eingeschenkt.

Erst später wurden kleine Fässer gefüllt und in der Schenke mit den Hahnen "angestochen".

Wenn dann das Bier so schön schäumte und er das Halbliterglas mit einer dicken "Borde" dem Gaste auf den Tisch stellte, sagte er jedesmal: "So was".

Daraus entstand der volkstümliche Spruch: "So was, sagt der Zorn"!

Dieser Spruch hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten.

 

Zu dieser Zeit waren die Söhne Franz, Karl und Ludwig schon herangewachsen und junge Bierbrauer geworden.

Es war dies etwa in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Die jungen Brauersöhne wurden abwechslungsweise in die Fremde geschickt, um sich dort weiter auszubilden.

Franz, der älteste von den Dreien, hatte in verschiedenen Brauereien Stuttgarts und Augsburgs "angeschoben", zuletzt in der Brauerei zum "Wertachbruckertor" in Augsburg, das damals etwa 80 Bierbrauereien besaß.

Der Wochenlohn ist zu jener Zeit sehr gering gewesen, er betrug durchschnittlich einen preußischen Taler (3 Mark).

Es gab jedoch viele Trinkgelder von den Fuhrleuten, die in großer Zahl in den ausgedehnten Stallungen täglich einstellten.

Die Bierbauer waren beim Aus- und Einspannen behilflich, ein anständiges Trinkgeld war ihnen beschieden.

 

Als Franz nach Hause zurückgekehrt war, um seinen Brüdern auch in "die Fremde" gehen zu ermöglichen, sammelte er eine Anzahl Freunde um sich, die sich bereitfanden, des Abends zu helfen, Malz zu schroten, Wasser zu pumpen usw.

Wenn sie auch keinen Lohn beanspruchten, so brauchten sie doch keinen Durst zu leiden.

 

Sonntag mittags fand sich diese Gesellschaft im Gärtchen hinter der Brauerei bei einem Fässchen Bier zusammen: dort wurde der Grundstein gelegt zu "Zorns Biergarten".

Dieser Garten erfreute sich bald einer großen Beliebtheit und war bis in die neueste Zeit hinein zum Erholungsplatz für Jung und Alt geworden.

An manchem Sonntag wurden 1.000 und mehr Liter Bier in dieser Gartenwirtschaft abgesetzt; es bedeutete dies für die damalige Brauerei eine ganz ansehnliche Umsatzsteigerung.

 

Leider musste dieser Garten der fortschreitenden Erweiterung der Brauerei- und Kelleranlagen weichen, - er ist zum großen Brauereihof geworden.

Nur gegen Süden, an der Straße sind noch einige Zeugen der damaligen Schattenspender in unsere Tage gerettet worden.

 

Franz hatte eine große Vorliebe für die Anlegung des Biergartens, welchen er an zwei Seiten mit zwei Kegelbahnen abgrenzte.

Er pflanzte neben Kastanien manche andere Laubbäume, so auch einige Palmen, die "Zorn's Biergarten" auch noch den Namen "Palmen-Garten" gaben.

 

Wie bereits erwähnt, wurde die Wirtschaft (Stammhaus) in den 70er Jahren außen neu instand gesetzt; sie wollte bei dieser Gelegenheit auch ein Schild erhalten.

Was lag näher, als dasselbe von dem schon länger bestehenden  Palmengarten abzuleiten und so wurde der Name Palme gewählt.

Seit dieser Zeit besteht auch der Name Palmbräu.

 

Der neue Bierkeller mit dem etwas später ausgebauten Eiskeller trug noch viel zur Verbesserung des Stoffes bei, so dass in kurzer Zeit eine ganz stattliche Anzahl Achskunden beliefert wurde.

Dies gab den Anstoß, die Brauereinrichtung zu vergrößern und zu verbessern.

Ein neuer kupferner Kessel von ca. 1.000 Liter wurde eingebaut, die Handarbeit wurde durch ein Göbelwerk ersetzt, welches von einem blendenweißen Schimmel (einem ehemaligen Dragonerpferd) gezogen wurde.

Dieses Pferd wurde unter dem Namen "Zorns Schimmel" durchs "Zorns Gäßle" geritten und war überall bekannt.

Sobald er seine Lederbrille auf dem Kopf hatte, lief der Betrieb ununterbrochen, bis ihm mit dem Ruf "Oha" und der Brillenabnahme Erholung winkte.

Diese Zeit hat der Gründer Jakob Zorn noch miterlebt und es war ihm eine große Befriedigung, zu sehen, daß sein aus kleinen Mitteln errichtetes Unternehmen so schöne Fortschritte gemacht hatte.

 

Die Söhne Karl und Ludwig kehrten von der Fremde nicht ins Vaterhaus zurück.

Jeder gründete eine Brauerei für sich, der eine in Käfertal, der andere in Günzburg (Bayern).

Es waren gutgehende Brauereien.

Leider starben beide schon in jungen Jahren; diese beiden Brauereien sind eingegangen.

 

Franz ist auch nicht von Schicksalsschlägen verschont geblieben.

Er verlegte sich aus diesem Grunde auch nicht mehr auf die Werbung neuer Kunden, sondern betrieb das Geschäft in dem von seinem Vater Jakob Zorn übernommenen Rahmen weiter.

 

Sein ältester Sohn Ludwig hatte im Jahre 1884 die höhere Bürgerschule in Eppingen absolviert und stand vor der Frage der Berufswahl, entweder weiterzustudieren oder ins väterliche Geschäft einzutreten.

Der Vater ließ ihm die Wahl, er entschied sich zum Bierbrauer.

Freudentränen glänzten, ob diesem Entschluß, in den Augen des Vaters Franz.

 

Ein prachtvoller Stoff lohnte die gemeinsame Arbeit.

In Kürze kamen weitere Anfragen von Kunden, aber Franz Zorn lehnte  anfänglich eine weitere Vergößerung ab, bis er sich endlich von Ludwig überreden ließ, doch wieder einen Kunden aufzunehmen;

es war im Jahre 1886.

Der Anfang zu neuer Blüte war gemacht.

Die Brauerei lag nicht mehr in fremden Händen, denn die Brüder Franz und Karl und später Hermann rückten nach und so konnte einer nach dem andern zur weiteren Ausbildung fremde Betriebe kennen lernen.

Zu dieser Zeit gab es in Eppingen noch 8 Bierbrauereien, wovon die "Zorns Brauerei" die kleinste war.

Alle haben nach und nach die Flinte ins Korn geworfen und nur die Kleinste meisterte alle Kämpfe.

Dem Sudwerk von 1.000 Litern folgte in einem Sudhaus-Neubau ein solches von 3.000 Litern und um die Jahrhundertwende eines von 4.500 Litern.

Im Jahre 1888 wurde der älteste Sohn Ludwig in die Brauerschule von E. Leyser in Augsburg geschickt.

Direktor Leyser war damals schon eine der anerkanntesten Persönlichkeiten im Braugewerbe.

Viele namhafte Bierbrauer des In- und Auslandes hat dieser tüchtige Mann zu Brauern herangebildet.

Viele interessante Bücher wurden von ihm geschrieben und zählen heute noch zu dem Besten, was die Brauerei-Fachliteratur aufzuweisen hat.

 

Hier, in der alten Brauerstadt Augsburg, konnte Ludwig Zorn seine Kenntnisse vielfach erweitern, was später dem väterlichen Geschäfte in reichem Maße zugute kommen sollte.

Hier knüpften sich auch verschiedene Freundschaftsbande mit einer Reihe namhafter Bierbrauer, die heute noch nach nahezu 50 Jahren von den Söhnen treulich weitergepflegt werden.

 

Nach Beendigung des Kurses trat Ludwig in die damals zweitgrößte Brauerei Augsburgs, "Brenner-Stötter" in der Jakob-Vorstadt als Brauer ein.

Von hier führte ihn der Weg nach München, wo er in der weltbekannten Mathäser-Brauerei arbeitete.

Von da aus folgte er dem Rufe eines Brauerschulkollegen aus Italien, Antonio Thedy in Aosta, und übernahm in dessen Brauerei den Braumeisterposten.

Nach eineinhalb Jahren mußte er sich zur Musterung nach Hause begeben.

Daraufhin gingen seine Brüder Franz und Karl in die Fremde, wo sie in verschiedenen Städten, so in Karlsruhe, Mainz, Plochingen usw., in Arbeit standen.

Der jüngste Bruder Hermann war erst 5 Jahre alt, als der älteste schon als Braumeister in Aosta war.

Auch er hat sich in verschiedenen Brauereien Deutschlands als Brauer ausgebildet und trat nach Beendigung der Militärzeit ins Geschäft als Teilhaber ein.

Der Firma Zorn Söhne gehörten demnach an:

Ludwig Zorn, Karl Zorn und später Hermann Zorn, während Franz Zorn sich zum Kauf des Gasthofes "Zum Rößle" entschloß.

Hier war früher auch eine Brauerei betrieben worden, die aber bereits vor Jahren stillgelegt wurde.

Bis zum Erwerb dieses Anwesens hat sich Franz Zorn in der Brauerei betätigt und ist heute noch treubesorgter und bewährter Berater.

 

Die Erweiterung des Kundenkreises erfuhr eine bedeutende Steigerung mit der Gewinnung des Kunden

Karl Schäfer, zum "Ochsen" in Mühlbach.

Dieser befaßte sich in vorbildlicher Weise mit der Lieferung von Bier in kleinsten Gebinden für die dortigen Sandsteinbrüche.

Diese Betriebe standen damals in höchster Blüte und waren im ganzen Lande durch ihre guten Bausteine sowohl für Hausfassaden, als auch für Bildhauerarbeiten hochgeschätzt.

Bedeutende Bauwerke in den meisten Großstädten Badens sind Zeugen der Mühlbacher Steinhauerkunst.

Die große Arbeiterzahl, welche sich aus Mühlbach, Sulzfeld und Eppingen zusammensetzte, benötigte täglich ein beträchtliches Quantum Bier, welches Schäfer zum großen Teil lieferte.

So kam es, daß er jeden Tag eine Fuhre Bier selbst in der Brauerhei abholte mit seinen Rappen, später Füchsen;

was nicht für den "Ochsen" selbst nötig war, wurde unmittelbar den Steinbrüchen zugeführt.

 

Nicht lange danach kam die ehemalige Bierbrauerei Hettmannsperger zum "Badischen Hof" in Sulzfeld zum Verkauf.

Sie wurde unter Mitwirkung des Herrn Schäfer erworben.

Auch das bedeutete eine weitere, große Absatzerhöhung.

Die ehemaligen Bierkeller wurden in Malztennen umgeändert; sie reichten aus, die vorhandene gute Darre voll auszunützen. Dadurch war die Möglichkeit gegeben, neben der vorhandenen Mälzerei in Eppingen, das Malz selbst herzustellen.

 

Die Erhöhung der Erzeugung erforderte eine Erweiterung und Verbesserung der Brauereieinrichtung.

Um die Jahrhundertwende wurde eine neue Dampfanlage, Dampfmaschine und Eismaschine beschafft, ferner wurde eine eigene elektrische Lichtversorgung eingerichtet, mit welcher später auch ein großer Teil der Stadtgemeinde versorgt werden konnte.

Um diese Zeit ging man auch daran, die gebräuchlichen Holzlagerfässer und Gärbottiche durch glasemallierte Stahlgefäße zu ersetzen.

Die Brauerei war damit eine der ersten, welche diese Neuerung eingeführt hat; sie hat heue einen ungeahnten Siegeszug in den Brauereien gehalten.

Die Brauerei war überhaupt immer bestrebt, ihre Anlagen beständig zu verbessern und galt von jeher als ein Musterbetrieb des Faches.

Nur dadurch war es auch möglich, die schweren Krisen erfolgreich zu überstehen.

 

Im Jahre 1908 wurde die letzte noch in Eppingen vorhandene Bierbrauerei "Zum Lamm" von Brauereibesitzer Link käuflich übernommen.

Mit dem Kauf ging die ganze Kundschaft mit wenigen Ausnahmen zum "Palmbräu" über, so daß sich der Bedarf wiederum um die 3.000 Hektoliter erhöhte.

Die in dieser Brauerei eingebaute Mälzerei wurde in Betrieb genommen, wodurch die an die Palmbrauerei angebaute Mälzerei für andere Zwecke Verwendung finden konnte.

Auf diesem Platz wurden große Eisenbeton-Silos mit einem Fassungsvermögen von einigen tausend Zentnern Malz errichtet.

Im Jahr 1918 schloß sich der Ankauf der Brauerei Rudy in Mühlbach an.

 

Die bis zum Weltkrieg stets ansteigende Absatzkurve wurde infolge Mangel an Rohbedarfsmitteln während des Krieges jäh unterbrochen und erreicht im Jahre 1920 ihren Tiefstand.

In diesem Jahr wurden nur noch 3.200 Hektoliter Bier verkauft.

Bei Ausbruch des Krieges musste fast die gesamte Gefolgschaft zu den Waffen, sodass der Betrieb nur noch mit Lehrlingen und älteren dienstuntauglichen Leuten aufrechterhalten werden konnte.

Am ersten Mobilmachungstag wurden acht Brauereipferde ausgehoben, später folgte der Rest. Es kam vielfach vor, dass nur noch vier oder zwei Pferde da waren, so dass die Landkundschaft zeitweise das Bier selbst in der Brauerei abholen musste.

 

Leider kamen bald die ersten Todesnachrichten aus dem Felde.

Wir  berichten hierüber an anderer Stelle in dieser Jubiläumsschrift.

Am 24. August 1917 traf die erschütternde Nachricht vom Heldentod des Bierbrauereiteilhabers Hermann Zorn ein.

Er hatte im Geschäft bis zum Ausbruch des Krieges den Posten des Braumeisters bekleidet.

Mit großem Wissen ausgestattet, hatte er unermüdlich an dem Aufstieg der Brauerei mitgearbeitet.

Im jugendlichen Alter von 33 Jahren gab er sein Leben für Volk und Vaterland.

Seine sterblichen Überreste wurden später von der Front in die Heimat überführt; er liegt in Eppingen, in heimischer Erde, bestattet. Das Unternehmen gedenkt seiner sowie unserer gefallenen Betriebsangehörigen aus Anlass des Jubiläums in Treue und besonderer Dankbarkeit.

 

Zum Rückgang im Bierverbrauch trug das im Weltkrieg hergestellte Dünnbier, das eigentlich nicht mehr den Namen Bier verdiente und zeitweise nur noch ca. 2 % Stammwürzegehalt hatte (heute 12 - 14%), ganz wesentlich bei.

Größere Mengen Bier wurden an die Front versandt.

Zahlreiche wertvolle Anerkennungen liegen von verschiedener Seite vor.

Sehr bezeichnend für die ausgezeichnete Organisation und Ordnung im deutschen Heere ist es, dass von den vielen tausend Bierfässern, die wir versandten, nur ein einziges verloren ging.

Vom Jahre 1920 ab machte sich allmählich wieder ein Aufschwung bemerkbar, zumal jetzt auch wieder Bier von 8 % Stammwürzegehalt hergestellt werden konnte.

Aber - ein neues Gespenst blieb nicht aus: die fortschreitende Markentwertung (Inflation) entwertete die gesamten ausstehenden Guthaben, die Vorräte wurden verbraucht und für die Bierherstellung konnten keine neuen Rohstoffe erworben werden.

Das war eine schlimme Zeit, und der größte Teil der deutschen Bierbrauereien fiel der Kriegs- und Inflationszeit zum Opfer.

Etwa zwei Drittel der deutschen Brauereien sind im Verlauf von etwa 10 Jahren verschwunden.

Diese Zahlen spiegeln am deutlichsten die Zeitverhältnisse wieder, die das Braugewerbe in diesem Zeitabschnitt mitzumachen hatte.

Die Großkonzerne mit ihren mächtigen Kapitalien kauften nach und nach die mittleren und kleineren Brauereien auf; dadurch entstanden die Riesen-Brauereien.

Diese werden leider häufig als einziger Maßstab für die Rentabilität der Brauereien herangezogen, obwohl sie teilweise in der Inflation für geringes Geld riesige Vermögenswerte erworben haben und in der Umstellung von Papiermark auf Goldmark im Jahre 1924 leider vielfach zu kleine Aktienkapitalien auswiesen.

Es ist ja auch begreiflich, dass ein Geschäft, das beispielweise 10 Miilionen Kapital ausweisen müsste, heute aber nur 4 Millionen ausweist, auf dieses kleinere Kapital eine entsprechend höhere Dividende von 10 - 12 %  oder noch mehr auszahlen kann.

Weitaus die größte Mehrzahl der Brauereien kann das nicht; sie kämpft genau so hart um ihr Dasein, wie jedes andere Fach.

 

In dieser Zeit belieferten wir auch die Kundschaft der meisten benachbarten Kleinbrauereien, die ihre Betriebe vorübergehend stillgelegt hatten.

Als wir bei der Umstellung auf Goldmark unser Geschäft auf neue Grundlage stellten, sah es wieder einmal bös aus.

Die Speicher leer, kein Malz, kein Hopfen, wenig Bier im Keller und wenig Betriebskapital.

Aber mit neuem Eifer ging es daran, das Geschäft aufzubauen und haben hieran die Söhne des Seniorchefs Ludwig Zorn, Emil und Reinhold Zorn, ein großes Verdienst.

Emil übernahm die technische Leitung, nachdem er sich zuvor in der Praxis und in der Hochschule für Brauerei und Landwirtschaft in Weihenstephan die nötigen Kenntnisse erworben hatte.

Reinhold, aus der Brauerschule Doemens in München hervorgegangen, übernahm die kaufmännische Leitung.

 

Die beiden Seniorchefs Ludwig und Karl Zorn standen beratend zur Seite und so konnte jugendlicher Eifer, gepaart mit alter Erfahrung, sich zum Segen des Geschäftes auswirken.

Ein rascher Aufschwung war die Folge, und konnte im Jahre 1928 erstmals einen Ausstoß von 20.000 Hektoliter erreicht werden.

Wenn man bedenkt, dass eine Wirtschaft vor dem Weltkriege durchschnittlich einen Jahresverbrauch von 3 - 400 Hektoliter gehabt hatte, im Jahre 1928 aber nur noch etwa 80 - 100 Hektoliter, so ersieht man daraus, dass der Kundenstamm beträchtlich erweitert werden musste, um auf den gleichen Ausstoß der Friedenszeit zu kommen.

Die alte Kundschaft, die hauptsächlich in dem Grenzland Baden gelegen ist, welches vom Kriege wirtschaftlich mit am stärksten betroffen wurde, konnte eben bei weitem nicht den im Jahre 1928 erreichten Reichsdurchschnitt von 70 - 80 % erzielen.

 

Zur Verwertung als Depot wurde im Jahre 1927 die ehemalige Bierbrauerei "Krone" in Waibstadt gekauft, währen im Jahre 1928 der Erwerb der Bierbrauerei und Mälzerei "zum Löwen" in Sinsheim a.E. folgte.

Eine stattliche Anzahl Kunden wurde damit neu erworben.

Die in diesem Anwesen vorhandene gut eingerichtete Mälzerei ist in vollem Umfange in Betrieb genommen, wodurch die Mälzerei in Sulzfeld entbehrlich und stillgelegt werden konnte. Auf dem Platz der Mälzerei in Sulzfeld wurde ein großer moderner Saalbau, der sich eines regen Zuspruchs erfreut, erbaut.

 

Die Einrichtungen der Brauerei wurden wieder modernisiert, und größere Neubauten erstellt.

Besonders hervorzuheben ist der im Jahre 1929 erbaute neue Lagerkeller mit ca. 3.000 Hektoliter Lagermöglichkeit.

Der Keller ist mit glasemaillierten Stahlgefäßen belegt.

Ferner wurde ein großer Abfüllkeller und Versandraum sowie eine neue Schwankhalle für Fässer und  Flaschen erbaut.

 

Auf die Jahre des Aufstiegs folgte all zu rasch ein neuer Niedergang.

Die Verschlechterung  der finanziellen und politischen Lage in Deutschland brachte auch dem Braugewerbe einen großen Rückschlag, welcher seinen Tiefstand im Jahre 1932 erreichte.

Eine übertriebene Besteuerung des Bieres sorgte dazu noch für einen beschleunigten Konsumrückgang.

 

Mit dem Jahre 1933, der Machtübernahme durch unseren tatkräftigen Führer Adolf Hitler trat auch wieder ein Aufschwung in der Brauindustrie ein. (Zitat aus dem Buch "100 Jahre Palmbräu")

Infolge der zu hohen Besteuerung des Bieres kann dieser leider nur langsam in Erscheinung treten.

Ei9ne radikale Senkung der Biersteuern möglichst auf den Friedenssatz würde eine wesentliche Belebung der Brauindustrie und der von ihr beschäftigten Hilfsindustrie bringen, so dass damit eine weitere starke Entlastung der Arbeitslosigkeit erreicht würde.

 

Das Absatzgebiet der Bierbrauerei, das bis zum Weltkriege nur Eppingen und die nächste Umgebung umfasste, musste infolge des starken Verbrauchsrückganges auf dem Lande immer weiter ausgedehnt werden.

Es wird heute begrenzt durch die Städte Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Heilbronn und Stuttgart.

In sämtlichen genannten Städten werden Bierniederlagen unterhalten und die Kundschaft an diesen Plätzen wird von den Depots bedient.

Weitere Bierniederlagen befinden sich in Weingarten bei Karlsruhe und in Waibstadt. Letzteres Depot ist zur Zeit außer Betrieb; die Kundschaft wird infolge des Absatzrückganges unmittelbar von der Brauerei bedient.

 

Zum Besitz der Brauerei zählen:

- 12 brauereieigene Wirtschaften

- 3 Kellereigrundstücke von stillgelegten Brauereien und

- 3 Privathäuser.

 

Dazu kommen noch Felder- und Wiesengrundstücke auf verschiedenen Gemeinden.

 

Nachstehend geben wir einige Zahlen aus dem Betrieb im Jubiläumsjahr 1935 an, damit man sich ein Bild von dem derzeitigen Umfang des Geschäftes machen kann.

 

Die Gerste wird in der Hauptsache unmittelbar vom Bauer gekauft und zwar in der Umgebung von Eppingen und Sinsheim. Diese Gebiete liefern eine hervorragende Braugerste. Größere Mengen werden auch alljährlich in der Pfalz zugekauft.

 

Die Brauerei stellt den Malzbedarf in der Hauptsache selbst her; es stehen ihr zu diesem Zweck zwei eigene Mälzereien, eine in Eppingen, die andere in Sinsheim a.E. zur Verfügung. Es sind Tennen-Mälzereien. Die Leistung der beiden Betriebe beträgt 15.000 Zentner in sieben Monaten.

In der Eppinger Mälzerei wird auch Karamelmalz, Farbmalz und Malzkaffee hergestellt.

Kleiner Mengen Malz werden jährlich von bekannten Malzfabriken zugekauft.

 

Der Hopfenbedarf wird zum Teil in Baden, Württemberg und Bayern gedeckt.

Schon seit langen Jahren werden ausschließlich deutsche Hopfen verwendet.

Das zum Betrieb notwendige Wasser wird zwei eigenen Brunnenanlagen mit zusammen ca. 80.000 Liter Leistung pro Stunde entnommen.  Außerdem ist noch ein Anschluss an die städtische Wasserleitung vorhanden.

 

Zur Aufbewahrung des Malzes dienen Malzsilos aus Beton und Holz.

In den Silos können eta 6.000 Zentner Malz aufbewahrt werden.

Weitere Silobauten sind in dem geplanten umfangreichen Bauprogramm vorgesehen.

 

Zum Schroten des Malzes ist eine moderne 6-Walzen-Mühle, Fabrikat Seck, vorhanden mit einer stündlichen Leistung von 30 Zentner.

Zum Brauen steht ein Doppelsudwerk mit 10.000 Liter Pfanneninhalt zur Verfügung.

Das Sudhaus ist aus Kupfer.

Das Kochen des Bieres erfolgt durch Abdampf, welcher durch Betrieb einer Dampfmaschine erzeugt wird. Der Kochdampf muss also zuvor Kraft erzeugen.

 

Die Biertreber werden in der Hauptsache auf einem Treber-Trockenapparat getrocknet und waggonweise an die Landwirtschaft verkauft.

Teilweise gehen sie auch in nassem Zustande an die Hofbauern in der Umgebung von Eppingen.

Biertreber ist bekanntlich eines der besten Futtermittel zur Milcherzeugung und wird von der Landwirtschaft sehr begehrt.

 

Die kochende Würze, welcher in der Pfanne entsprechenden Hopfen beigegeben werden, wird auf das Kühlschiff gepumpt und läuft von da über den Kühlapparat in die Gärbottiche.

 

Es wird nur untergäriges Bier hergestellt und zwar:

 

- Palmbräu-Pilsner, das edelbittere Erzeugnis

- Palmbräu-Stutzer, das dunkle Festbier

- Palmbräu-Märzen, das rassige, kräftige Spezialbier,

- Palmbräu-Friedensbier, das milde, kräftige Lagerbier.

 

Im Gärkeller ist eine große Anzahl Aluminium- und glasemallierter Stahlbottiche aufgestellt.

Hier wird auf 4 Grad abgekühlte Würze mit Hefe angestellt, wodurch die Hauptgärung eintritt. Diese dauert etwa 8 - 10 Tage.

Von hier aus kommt das Bier dann in die Lagerfässer, wo es etwa 3 Monate unter drei Zehntel Atmosphären Kohlensäuredruck bei einer Temperatur von 0 Grad liegt.

Die Lagerung erfolgt fast ausschließlich in Stahl- und Aluminiumfässern und nur noch vereinzelt in den traditionellen Holzfässern.

Die Lagerfässer haben einen Einzelinhalt bis zu 17.100 Liter.

Insgesamt können mit dem jetzt 1935 im Bau befindlichen Keller etwa 1 Million Liter Bier gelagert werden.

 

Zum Abfüllen des Bieres dienen besonders moderne, vollendete Apparate, die ein schaumfreies Abfüllen ermöglichen.

Es steht ein Filter und ein vollautomatischer Fassfüller zur Verfügung mit einer stündlichen Leistung von 5.000 Liter.

 

Zum Reinigen und Füllen der Flaschen ist eine vollautomatische Anlage vorhanden mit einer Leistung von 2.000 Flaschen pro Stunde.

Das Reinigen der Flaschen erfolgt bürstenlos nach dem Spritzverfahren.

 

Ferner ist eine Limonadenabteilung angeschlossen.

 

Beschäftigt sind zur Zeit in der Brauerei und Mälzerei:

34 Brauer, Facharbeiter, Wagenführer und Hilfsarbeiter,

7 Angestellte.

 

Als Hauptantriebskraft dient Elektrizität.

Die Brauerei besitzt einen eigenen Transformator und bezieht den Strom vom Badenwerk.

Insgesamt sind 200 PS angeschlossen, die sich auf eine größere Anzahl kleinerer und größerer Elektromotoren verteilen.

Die Maschinen werden durchweg als Einzelantrieb betrieben.

Eine Dampfmaschine mit 45 PS dient zum Antrieb des Sudwerkes und liefert den Abdampf zum Kochen.

Diese Maschine ist täglich nur über die Sudzeit in Betrieb.

Ein Dieselmotor mit 65 PS ist als Reservekraft vorhanden.

 

Zur Kälteerzeugung stehen 3 Ammoniak-Kompressoren mit zusammen 200.000 Kalorien stündlicher Leistung zur Verfügung.

Es werden täglich neben der Kühlung der ´Kellereianlagen etwa 400 Zentner Kunsteis erzeugt.

Ein Dampfkessel mit 48 qm Heizfläche erzeugt den notwendigen Dampf.

 

Zum Versand des Bieres ist ein großer Fuhrpark vorhanden, welcher sich unter Einschluss der in den Depots vorhandenen Transportmittel, wie folgt zusammensetzt:

- 11 Lastwagen

- 4 Anhänger

- 4 Personenwagen

- 4 Pferde.

 

An Steuern wurden im Jahre 1934 insgesamt ca. 200.000 RM an Staat und Gemeinden abgeführt. Das Jahr 1935 wird diese Zahl noch wesentlich überschreiten.

Löhne und Gehälter werden jährlich etwa 100.000 RM ausbezahlt.

Zur Arbeitsbeschaffung wurden in den letzten beiden Jahren namhafte Beträge aufgewendet, und sieht das neue Bauprogramm, das in den nächsten 3 Jahren etappenweise durchgeführt wird, wieder größere Aufwendungen zur Arbeitsbeschaffung vor.

Dieses ist ein Bewies dafür, dass die Brauerei bestrebt ist, an ihrer Stelle mitzuwirken an dem Neuaufbau unseres deutschen Vaterlandes.

 

So stehen wir am Ende einer 100-jährigen Brauereigeschichte und gedenken in Dankbarkeit und Treue unserer Vorfahren, die den Grundstein zu diesem Jubiläum gelegt haben.

Voll Hoffnung schauen wir in die Zukunft und werden im Verein mit unserer Gefolgschaft uns bemühen, unserer Vorfahren würdig zu sein.

 

Herzlichen Dank unseren treubewährten, langjährigen Mitarbeiter, von welchen eine stattliche Anzahl schon über 20 Jahre in unseren Diensten steht.

 

Betriebsführung und Gefolgschaft umschlingt ein Freundschaftsband schon von jeher;

es ist dies mit ein Garant für die ersprießliche Weiterentwicklung des Unternehmens.

 

Herzlichen Dank aber vor allem auch unserer geschätzten Kundschaft, die in guten und bösen Tagen treu und fest mit uns verbunden blieb und die, die wir sehnlichst wünschen, bald einen fühlbaren Aufstieg im Wirtsgewerbe miterleben darf.

 

Zum Schluss danken wir noch allen Palmbräu-Biertrinkern und versprechen, stets das Beste vom Besten zu bieten.

 

                                                                    "Gott gebe Glück und Segen drein".

 

Gesellschaftsform:

 

Die Bierbrauerei wird schon  seit über drei Jahrzehnten als  offene Handelsgesellschaft  betrieben.

Diese Gesellschaftsform soll auch für die Zukunft beibehalten werden.

 

Das Unternehmen ist im Besitz der Erben des verstorbenen Brauereibesitzers Ludwig Zorn und der Familie Karl Zorn.

 

Die gegenwärtigen Gesellschafter sind:

- Karl Zorn, Seniorchef

- Emil Zorn, technischer Leiter

- Reinhold Zorn, kaufmännischer Leiter.

 

Festgruß des Eppinger Heimatdichters Johannes Kleinheins zum 100-jährigen des Palmbräu.

 

Die Brauerei, die heut' im Festtagskleid

Euch allen Gruß und Dank von Herzen kündet,

Vor hundert Jahren war's, es eilt die Zeit,

Als sie von Jakob Zorn mit Fleiß gegründet.

 

     Und im Früh- und Abendschein

     Füllte er die Fässer

     Braut' die Mahnung mit hinein:

     Nirgends schmeckt dir's besser,

     Trinke manchen Humpen Bier,

     Trinke nicht zu wenig,

     Mundet dann noch mancher dir,

     Fühlst du dich als König.

 

Im Bürgersinn der heute Wunder schafft,

Saß zunftvereint die Schar der frohen Recken,

Vom Prinz Eugenius klang das Lied mit Kraft

Und von Napoleons Sturz und Rußlands Schrecken,

     Noch beim hellen Frührotschein

     Luden Krug und Becher

     Qualmverraucht zum Trunke ein:

     Trinke froher Zecher,

     Leere manchen Humpen Bier,

     Trinke nicht zu wenig,

     Mundet dann noch mancher dir,

     Bist du Fürst und König.

 

Die Jahre zogen und mit neuer Kraft

Stand Franz, der Sohn, noch heut' verehrt, am Steuer,

Der Söhne Schar, der Enkel Meisterschaft

Schuf Aufstieg allerwärts, mit Geist und Feuer;

     Palmbräu, Früh- und Schlummerlied,

     Sangen Krug und Fässer,

     Palmbräu fort den Kummer zieht,

     Täglich mundet's besser;

     In des Krieges Waldrevier,

     Leider gab's zu wenig,

     Stolz gekrönt als König.

 

Im trauten Baden, in der schönen Pfalz,

Am Neckarstrand, am Rhein, im schönen Schwaben,

Ist unser Palmbräu heimisch bald wie Salz,

Um Jung und Alt und Reich und Arm zu laben:

     Zecher, ihr, im deutschen Bann,

     Raunen Glas und Fässer,

     Kommt zu uns, so Mann für Mann,

     Täglich schmeckt's uns besser;

     Trinket manchen Humpen Bier,

      Trinkt mir nicht zu wenig,

     Seid ihr doch im Palm-Revier

     Selber Fürst und König.

 

Zum leichten Bündel wird des Tages Last,

In Frohnatur, ist Palmbräu mit im Bunde;

Zu Gaste laden wir, zu froher Rast

In deutschem Geist, euch alle in der Runde;

     Brüder lasst uns alle sein,

     Deutschlands Not zu wehren,

     Vaterland dir Kraft zu leih'n:

     Diesen Trunk in Ehren!

     Deutschland blühe, stark und blank,

     Daß die Welt sich wundert -

     Palmbräu, deutscher Männertrank

     Schäume manch Jahrhundert!

                                *

 

Die Geschichte des Bieres.

 

"Was wollen denn die Leute?

Ich bin in meiner Jugend mit Biersuppe auferzogen.

Ihre Väter kannten nur Bier, und das ist das Getränk, das für unser Klima passt".

Friedrich der Große.

 

Durch wissenschaftliche und geschichtliche Studien ist festgestellt, dass es schon in alter Zeit und bei allen Völkern Bier gegeben hat.

Aus dem 6. vorchristlichen Jahrtausend stammt die Darstellung einer Opferszene, bei welcher der Gottheit, neben Getreide und dem üblichen Tieropfer, auch Bier gespendet wird

Bei den Babyloniern und Assyriern war Bier das Nationalgetränk.

Die Kunst der Bierbereitung war Gemeingut des alten orientalischen Kulturkreises.

Ägypten hatte ein hochentwickeltes Brauwesen.

Auch Alt-China hat schon Jahrtausende vor Christi Geburt das Hirsebier gekannt.

Reliefs auf den Grabdenkmälern enthüllen uns die gesamte Technologie der altägyptischen Bierbereitung.

Noch heute ist der alte Brauch der Bierbereitung bei den Fellachen Ägyptens fast unverändert geblieben.

Auch die keltischen Urbewohner Frankreichs und Britanniens kannten das Bier, soweit die Geschichte zurückreicht;

sogar im alten Rom, von dem man annimmt, dass es nur den Wein gehuldigt habe, ist nachweislich auch Bier getrunken worden.

Bei den Germanen lässt sich für die vor Christi Geburt liegende Zeit nicht nachweisen, wie weit der Brau-Prozess bei ihnen in die Vorzeit zurückreicht.

Im Jahre 96 nach Christi Geburt schreibt der römische Geschichtsschreiber Tacitus in seiner "Germania" von den Deutschen:

"Ihr Trank ist ein Saft aus Gerste oder Weizen, der durch Gärung einigermaßen dem Weine ähnlich geworden ist".

 

Dieser germanische Trank war aus unvermälztem Getreide hergestellt.

Ein eigentliches Mälzen kannte man damals noch nicht. Man kann sich die Frage vorlegen, wie es kam, dass in jener Zeit überhaupt ein Malz hergestellt werden konnte, und muss sich dies wohl so erklären, dass man damals eine richtige systematische Getreide-Lagerung, unter Fernhaltung jeglicher Feuchtigkeit, nicht kannte, sodass also vieles Getreide infolge von Nässe zu keinem begann und sich dadurch ungewollt in Malz verwandelte.

 

Wann mit dem eigentlichen Mälzen begonnen wurde, ist in Dunkel gehüllt, dagegen weiß man, dass mit dem Anbau von Hopfen in Deutschland etwa um das Jahr 1.000 nach Christi Geburt begonnen wurde.

Mit diesem Zeitpunkt ist eine Wende in der Biererzeugung eingetreten, weil der Hopfen dem Bier eine vollständig veränderte Zusammensetzung brachte.

Erst dieser schuf die angenehme, herbe Frische im Geschmack, er gab dem Bier eine erhöhte Haltbarkeit.

 

Die erste Blütezeit verdankt die Brau-Industrie den Klöstern.

Viele Brauereien tragen heute noch den Namen "Klosterbrauerei" und leiten ihre Entwicklung von den Klöstern ab.

Auch in der Brauerei-Reklame findet man noch vielfach als Schutzmarke einen Mönch.

 

Zur vollsten Entfaltung gelangte das mittelalterliche Brauwesen zur Zeit der Hochblüte der deutschen Städte, vor allem der deutschen Hanse-Städte.

Die ersten großen Bierzentralen waren Hamburg und Danzig.

Die Stadt Einbeck ist Lehrmeisterin für die bayrische Brauindustrie geworden.

Erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts kamen Einbecker Braumeister ins Bayernland, um dort in meisterlichem Können zu zeigen, wie man ein vollmundiges dunkles Bier braut.

 

Infolge des Zeitgeschehens, so vor allem durch die Erschütterungen des 30-jährigen Krieges, ging das Braugewerbe im Laufe des 17. und noch des 18. Jahrhunderts in Norddeutschland stark zurück, während es sich in Bayern unter der Fürsorge seiner Kurfürsten zur Höchstblüte, zum Nationalgewerbe entwickelte.

 

Bis zum 18. Jahrhundert sind alle Biere obergärig hergestellt worden, d.h. mit einer Hefe, die sich aus dem Bier, nach der Oberfläche zu, ausschied und die zu einem nicht unerheblichen Teile beständig auch mit dem konsumreifen Bier in Verbindung blieb.

Die Gärung vollzog sich schneller und bei höheren Temperaturen als dies bei dem untergärigen Bier möglich war.

Die obergärige Hefe macht das Bier schneller reif, während das untergärige Bier seine "Edelreife" erst nach langer Lagerzeit bei niedriger Temperatur erhält.

 

Seit dem 18. Jahrhundert beobachten wir die Herstellung des edlen hellen hopfen-aromatischen Bieres.

In Norddeutschland werden mindestens 90 % helles Bier gebrannt.

Auch in Süddeutschland ist die Entwicklung vom dunklen zum hellen Biere eine sehr starke gewesen.

In der letzten Zeit ist man namentlich in dem Bierland Bayern wieder mehr zum dunklen Bier zurückgekehrt, als welches das Münchner Bier seinen glänzenden Ruf in der ganzen Welt begründete.

 

Das Bier war bis zum ersten Weltkriege in Deutschland verhältnismäßig nieder besteuert, so dass es, zumal die Qualität sich stets verbesserte, als Volksgetränk überall Eingang fand. Es wurden in Deutschland im Jahre 1913 rund 70 Millionen Hektoliter Bier verkauft.

Im ersten Weltkrieg konnte, wegen des Mangels an Rohstoffen, nur noch Dünnbier hergestellt werden, so dass der Bierverbrauch bis zum Jahre 1920 auf ca. 25 Millionen Hektoliter zurückging.

1928/29, den Jahren der Scheinblüte in Deutschland, stieg der Verbrauch wieder auf etwa 57 Millionen Hektoliter, um dann im Jahre 1932 infolge der trostlosen Wirtschaftslage und einer sinnlosen Überbesteuerung des Bieres auf etwa 33 Millionen Hektoliter herabzusinken.

 

Seit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus und der steigenden deutschen Weltengeltung unter dem tatkräftigen Durchgreifen unseres großen Führers Adolf Hitler ist eine Hebung des Lebenswillens und damit auch eine Steigerung des Bierverbrauchs festzustellen.

So wurden im Jahre 1934 wieder etwa 37 Millionen verkauft.

Ein bedeutender Aufschwung der Brauindustrie ist nur möglich, wenn die hohe Steuerlast, die heute noch auf dem Bier ruht, fühlbar gesenkt wird, derart, dass sich eine wesentliche Verbilligung durchführen lässt, die es jedermann ermöglicht, sich nach des Tages Last sein Bier leisten zu können.

 

 

D'Bierprob'.

Von Elisabeth Hammler.

Schon hunderte von Jahren ist es her, dass zahlreiche Städte und Dörfer eigene Brauhäuser besaßen und diese, wie das heute noch bei Gemeindebäckereien geschieht, an tüchtige Meister vom Fach verpachteten.

Bürgermeister und Gemeinderäte hatten namens der Gemeinde die Pflicht, das Produkt des Brauers laufend auf seine Güte zu kontrollieren;

es fand alljährlich zur festgesetzten Zeit eine Bierprobe statt, wozu das Gemeindeoberhaupt mit seinen Getreuen in Lederhosen erschien.

Der Brauer holte dann einen Krug Bier aus dem Keller, schüttete das köstliche Nass auf die bereitstehende Bank und lud die Stadtväter bzw. Gemeindelichter freundlich ein, Platz zu nehmen.

Wenn diese dann nach einiger Zeit die genügende Schwere hatten und ans Heimgehen dachten, musste beim Aufstehen der Hosenboden an der Bank kleben bleiben, andernfalls das Bier nicht als "gut" angesprochen werden und der Braumeister auf den nächsten Termin sein Bündel schnüren konnte.

Hatte das Bier aber genügend Gehalt, dann pflegten die Gestrengen sich nochmals zu setzen und erst beim Morgengrauen zögernd in de "liebevoll" geöffneten Arme ihrer besseren Hälfte heimzukehren;

dem Braumeister aber ward dann der erste Platz in der Gemeinde eingeräumt.

Nun hatte in jener Zeit ein weiland kleines Amtsstädtchen im Elsenztal dem Martin, einem tüchtigen Meister, das Brauhaus übergeben.

Der Tag der Bierprobe stand bevor.

Martin war etwas zappelig, denn er hatte Sorge, ob man ihm die Brauerei weiterhin belassen würde; das Bangen hatte nämlich folgende Ursache:

Martin hatte eine Tochter, die Mariann, ein hübsches, kräftiges Mädchen, das dem verwitweten Braumeister den Haushalt führte.

Nun hätte Hannjörg, ein schwerwiegender Mann im Rat des Städtchens, die Mariann gerne als Schwiegertochter gehabt.

Da der Mariann aber der hübsche Frieder besser gefiel, weigerte sie sich, Hannjörgs Sohn, namens Konrad, zum Manne zu nehmen.

 

Hannjörg hatte dem Braumeister gedroht: "Wenn dei' Mariann me' Konrad net nimmt, bist du Braumeister gwest, mei Hose bleibt dann bei de Bierprob' net an der Bank hänge!"

Der Martin stand in seiner Stube und wetterte auf Mariann los: "Un i sag, du heiersch de' Konrad!"

Mariann wischte sich die Augen. "Den Konrad nehm i net, der schielt jo; wenn der oim a'guckt, moint ma', er tät'newenaus gucke!"

Der Martin schlug mit der Faust auf den Tisch. "Den Sehfehler hat er vom Zahne', do kann er nix dafor!"

"Mir scheint, der zahnt alleweil noch, weil er grad Stumpe hat statt Zähn", höhnte die Mariann, "un i heier den Frieder!"

"Dunderkeidl!", erboste sich der Martin, "soll i uf mei' alte Däg se' Bündel schnüre und en andere ins Brauhaus sitze lasse? Des gibt's net, du nimmsch de' Konrad!"

Damit ging der Martin zur Tür hinaus.

Mariann setzte sich in den Sorgenstuhl beim Ofen und heulte laut auf: "Hu-hu! Mei' Frieder, hu-hu! I bin doch e' rechte Pechmarie!"  -  Das Schluchzen ging allmählich in leises Weinen über.

Plötzlich sprang Mariann wie elektrisiert in die Höhe. Im Übermass des Gefühls schrie sie laut auf: "Pechmarie! Pechmarie!" und tanzte lachend und weinend in der Stube umher. "s Pech soll mit Glück bringe!"

Dann ging sie,ein Liedlein vor sich hin trällernd, an die Arbeit.

"D' Weibsleut senn doch alle miteinander verrückt, do kennt sich der Deifl aus mit dene'!" philosophierte Martin und freute sich, daß seine Tochter Vernunft anzunehmen schien.

Abends schmeichelte die Mariann dem Vater: "D'Bierprob', wenn sie gut ausfällt, darf i dann de' Frieder heirate? Der Hannjörg alloi kann dir nix anhawe, wenn die andere z'friede sin', un' sie werde z'friede sei", fuhr sie überrend fort, "laß mi nur mache".

Der Martin brummte etwas in den Bart, was Mariann als Zustimmung aufnahm, so dass sie sich nahher zuversichtlich zur Ruhe begab.

 

Der Tag der Bierprobe rückte heran und Martin hat die Probe bestanden, wie sie noch kein Meister vor ihm und kein Meister nach ihm je bestanden hatte.

Daran konnte selbst der Hannjörg nicht rütteln.

Denn nur mit Substanzverlust an den hirschledernen Hosenböden konnten Bürgermeister und Ratsherrren von der Bierbank loskommen.

Drei Tage lang soll der Gemeinderat nicht beschlussfähig gewesen sein; auch wusste keiner, wie er damals nach Haus gekommen war.

Fünf davon hatten am andern Tag blaue Mäler im Gesicht, einer eine geschwollene Backe.

Böse Zungen behaupteten, die Weiber seien mit den Langersehnten bei ihrer Heimkunft allzu zärtlich umgegangen, aber die Stadtväter wussten es besser: bei Vollmond nämlich -  mochte die  Nacht pechschwarz sein  -  aus Sparsamkeitsgründen die Straßenlichter nicht angezündet und dadurch ist der eine oder andere da und dort angerempelt.

Vier Wochen darauf feierte die Mariann mit ihrem Frieder Hochzeit. So hoch war es selten hergegangen, wie bei diesem Fest.

Der Frieder strahlte und der Mariann leuchtete das Glück nur so aus den Augen.

Gäste waren geladen, so viel das Haus fassen konnte, und es fasste nicht wenig.

Der Bürgermeister und seine Getreuen waren in den Hirschledernen erschienen, deren Hosenböden von der gelungenen Bierprobe Zeugnis ablegten, die anderen männlichen Gäste in Kniehosen, teils aus Samt, teils aus Tuch, in blendendweißen Hemden, weißen Strümpfen und Schnallenschuhen, und mit dem Dreispitz auf dem Kopf.

Die Frauensleute boten mit ihren achteckigen Schals, ihren zwölfreihigen Granathalsketten mit großen goldenen Schließen und mit den schwarzbebänderten weißen Hauben ein anmutiges Bild.

Für Essen und Trinken war bestens gesorgt. Ein Riesenschwein hatte zum Fest sterben müssen, ein Kalb und ein Schaf wurden geschlachtet, dazu Gänse und Hühner.

Vier Weiber halfen der Mariann beim Backen: 46 Kuchen, 20 Heferinge und 20 gerührte Bund wurden gebacken. Der Martin hat das große Fuder angestochen: das Bier wurde in Kübeln und Kannen herbeigeschleppt und getrunken.

Abends wurde bei Licht der Ölfunzeln mit Ziehharmonikas zum Tanz aufgespielt und Alt und Jung schwenkte das Tanzbein.

Unter Juchzen und Johlen flogen Stühle an die Wand, der Boden dröhnte vom Stampfen und der Hannjörg hatte über dem fröhlichen Trieben und dem guten Bier des Harms vergessen;

während er mit der einen Hand den Takt zur Musik schlug, hielt er in der anderen eine dicke Griebenwurst, von der er mit großem Behagen Stück für Stück abbiß.

Als der Wächter vom Turm die zweite Morgenstunde verkündet und die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht hatte, fingen Männlein und Weiblein an zu singen:

          mir gehna net hoam, bis heller Dag isch, heller Dag isch,

und hieben mit den Fäusten den Takt dazu, dass die Tische wackelten und die Gläser klirrten.

Derweil hatte sich die Mariann mit ihrem Frieder still in die Ecke beim großen Kachelofen gesetzt, wo sie, fest an ihn geschmiegt, erzählte, wie sie zur Heirat die Zustimmung des Vaters erreicht habe:

 

"Bei der Bierprobe habe sich plötzlich ein Schreien und Lärmen erhoben. Der gefürchtete Stier sei los geworden,  - die Mariann hatte etwas nachgeholfen gehabt -.

Der Stier habe dann die Stalltür aufgedrückt und sei im Hof wütend herumgerast.

Alles sei hinausgerannt. Zaunlatten wurden losgerissen, Dreschflegel und Backscheite herbeigeholt und unter wütendem Geschrei: Dunderwetter! Deiflskerl! Mistviech! usw. auf den Stier losgegangen.

Der Bürgermeister habe mit Donnerstimme in den Lärm hineingebrüllt: "Haltet euer Mäuler, dir Rindviecher, weg, I machs!"

Dieser höflichen Aufforderung hätten alle bereitwillig Folge geleistet, dem Bürgermeister, der über Bärenkräfte verfügte, vertrauend; und er habe Ordnung geschaffen.

Er habe den Stier, der mit dem Verschwinden der Leute ruhiger geworden sei, bei den Hörnern gepackt, ihm zugeredet und ihn so mit mächtigem Griff in den Stall zurückgezwungen.

Sie - die Mariann - habe die Minuten des Alleinseins dazu benützt, die Bierbank mit Pechmehl, das beim Schlachten zum Abbrühen der Schweine verwendet wird, einzureiben; auch dem für die Bankprobe gereichten Bier habe sie fürsorglich eine Hand Pech zugesetzt gehabt, und darum habe die Bank so gut an den Hosen geklebt.

So sei die Ehre ihres Vaters gerettet und damit seine Zustimmung zur Hochzeit mit ihm - dem Frieder - erreicht gewesen".

 

Aufjauchzend schloss der Frieder die schlaue Mariann in die Arme.

 

Bei Tagesgrauen brachte der Bürgermeister namens aller Geladenen dem Frieder und der Mariann nochmals die besten Glückwünsche dar und sprach den Dank für die gute Bewirtung aus, versäumte dabei aber auch nicht, ein dreifaches Hoch auf den trefflichen Braumeister und den einzigartigen Stoff auszubringen.

Mariann hatte ja nur ihr Ziel erreicht wollen; das Bier ihres Vaters hätte auch ohne ihre Hilfe die Probe bestanden.

                                                                                                                             *

Werbung für Bier

Schon frühzeitig hat die Brauerei mit der Reklame für ihr Bier eingesetzt.

Überall künden die gelben und roten wirkungsvollen Außenplakate die Verkaufsstellen des beliebten Palmbräu-Bieres.

An sämtlichen Bahnhöfen im Umkreis von eta 50 Kilometern sind wirkungsvolle Glasplakate angebracht und bilden neben der Reklamewirkung noch eine Zierde für die Bahnhöfe selbst.

Der gesamte Fuhrpark, der gleichmäßig in schmuckem Rot gehalten ist, fällt angenehm im Stadtbild sowie auf den Landstraßen auf und kündet den Ruf der Jubiläums-Brauerei.

Eine laufende Zeitungsreklame, teils in Prosa, teils in Versform, unterrichtet den Leser von dem tatkräftigen Willen der Brauerei, etwas Besonderes zu leisten und zu bieten.

Der verstorbene Seniorchef Ludwig Zorn hat sich als Palmbräu-Dichter mit seinen aktuellen launigen Bierversen weit über die Grenzen der engeren Heimat hinaus einen Namen gemacht.

Nachstehend ist sein letzter Biervers zu sehen, den er einige Tage vor seinem Tode auf das Weihnachtsfest 1934 gemacht hatte.

Einige hundert weitere, von ihm verfasste Verse harren der Veröffentlichung.

Ein Stab freiwilliger Mitarbeiter hat sich begeistert als Dichter entpuppt. Laufend gehen uns schöne Werbesprüche zu.

                                                                                                                          *

Text der Weihnachtswerbung 1934

Es springt ein Bock s'Zorns Gäßle runter,

Mit schwarzem Pelzrock, prächtig schön.

In großen Sätzen, kraftvoll, munter,

Und - alle Leute bleiben steh'n.

Bewundern diesen Riesenbock,

Mit starken Hörnern, feingebogen,

Mit Knebelbart und Zottelrock.

Wie "Palmbräu-Stutzer" angezogen.

Er zieht hinaus, in Stadt und Land,

Und findet überall Quartiere.

Beim hohen Feste altbekannt,

Als bestes aller Weihnachtsbiere.

Und weil der Stoff, so gut geraten,

In Riesenmengen, wunderbar,

Wird er den großen Bocksprung wagen

Ins Palmbräu-Jubiläumsjahr.

Palmbräuhaus

 

                          Bildergebnis für palmbräuhaus    Bild: Eppingen org    

An der Rappenauerstraße 6,

ehemals "Deutscher Kaiser" eröffnet nach Umbau

1968

Palmbräu-Süßmosterei

               Bildergebnis für palmbräu süßmosterei         Bild: Eppingen org    

Der Rückbau ist vollendet, rund 60 Parkplätze sind entstanden

2009

Papst Franziskus I.

wird der Argentinier Bergoglio am 13. März 2013.     19).

2013

Parkhaus an der Wilhelmstraße

Der Gemeinderat beschließt den Bau eines Parkhauses auf dem Süßmosterei-Areal

2011

Der Baubeschluss hierüber wird am 9. Dezember 2014 gefasst.

2014

Die Bauarbeiten sollen 2015 beginnen und im Jahr 2016 zum Abschluss kommen.

182 Parkplätze auf fünf Ebenen stehen dann in einem modernen Parkhaus innenstadtnah und gut erreichbar zur Verfügung.  

Es folgen regelmäßig Informationsveranstaltungen der Stadt hierüber.

2014

Die erste Planung wurde verworfen, da der finanzielle Rahmen gesprengt wurde, durch Planungsfehler der beauftragten Firma.

Im November erfolgt eine weitere Information, hierbei werden 9 neue Vorschläge vorgestellt. 19.)

2015

               Bildergebnis für parkhaus eppingen    Bild: Eppingen org        

Eine Überarbeitung der bisherigen Planungen ist notwendig

2015

Im März 2016 wurden im Gemeinderat drei neue Planungsvarianten vorgestellt.

Diese wurden am 5. April in einer Informationsveranstaltung mit interessierten Bürgern diskutiert.

Dazu hatten sich etwa 100 Einwohner in der Stadthalle eingefunden. Die Einwohner sprachen sich für eine Stellplatzbreite von 2,70 Meter aus.

In dieser Variante war auch der Wunsch einer Bürgerinitiative berücksichtigt, die Verkehrsbelastung in der Ludwig-Zorn-Straße zu begrenzen, indem dort nur eine zweite Zufahrt, jedoch keine Ausfahrt angeboten werden soll. Damit wird der Hauptverkehr auf die Wilhelmstraße gelenkt.

Auch der Gemeinderat hat sich anschließend für diese Variante mit 200 Parkplätzen, weniger als vorher geplant,

ausgesprochen.

Am 29. November vergab der Gemeinderat den Auftrag für die erforderlichen Rückbauarbeiten auf dem Parkhausgelände. Damit geht das Projekt in die Realisierungsphase.

2016

Der Parkhausbau an der Wilhelmstraße beginnt am 16. Januar 2017 mit dem Abriss des Süßmosterei-Areals. 

 

    Bildergebnis für stadt eppingen

Als Übergangsregelung für Parkplätze wurden u.A. 50
Stellplätze beim E-Center als temporäre Fläche fertiggestellt. Von dort sind es 3 Minuten zur Innenstadt, über eine eigens errichtete Fußgängerbrücke über die Elsenz. 

Eine Empfehlung über Parkmöglichkeiten wird von der Stadt Eppingen und dem Handels- und Gewerbeverein herausgegeben.                         19.)

 

       Bildergebnis für stadt eppingen

2017

Das Parkhaus wird wohl um 750 000 Euro günstiger wie geplant, so meldet die Kraichgaustimme am 11. März 2017.

Der günstigste Bieter, die Deutsche Industrie- und Parkhausbau GmbH aus Ostfildern will das Parkhaus für etwas mehr als 2,5 Millionen Euro bauen.

Als Vorbild gelten die Parkhäuser der Experimenta in Heilbronn und kommt dem Erscheinungsbild der Heilbronner Quader sehr nahe.

Die Süd- und Ostfassade würden mit Metallelementen verkleidet. Der Technische Ausschuß des Gemeinderates wird am 14. März über die neuen Angebote beraten.

Die Entscheidung fällt dann im Gemeinderat am 28. März.

2017

Parkscheibenregelung

Erstmals wird entlang der Brettener- und Bahnhofstraße eine solche eingeführt

1986

Pater Dominikus

Wird erster katholischer Pfarrer in Eppingen

1698

Patriziergeschlecht Diemar

Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 359-362,

Autor Karl Wieser

Pavillon

Auf dem Hornbuckel wird ein Pavillon gebaut

1885

Peking

Mongolische Fremdherrschaft in China,

Peking wird große Hauptstadt der Mongolei   10.).

1279-1368

Petriweckle

Die Bäckerei Petri, an der Gabelung der Rappenauer- und Adelshofener Straße gelegen, hatte früher für viele Eppinger die besten Weckchen.

Sie hießen "Petriweckle", weil sie von Bäckermeister Petri hergestellt wurden, der allerdings sein Herstellungs-Geheimnis nicht verriet.

Die Weckchen waren knusprig frisch und hielten sehr lange, ohne sofort hart oder "lummelich" zu werden.

Frühmorgens, zum Teil schon um vier Uhr kamen früher die Kunden, besonders an Samstagen, um noch Wecken und Brezeln zu bekommen. Wer nicht vorbestellt hatte, bekam bereits um acht Uhr keine Weckchen und Brezeln mehr.

Nachdem die Bäckerei in den 80-er-Jahren schloss, hat Bäckermeister Petri sein Rezept dem Bäckerkollegen Rudi Heinzmann in der Altstadt weitergegeben, die Weckle schmeckten beinahe identisch, hatten dann jedoch den Namen "Rudi-Weckle".

Dieses Rezept ging dann auch an die nächste Bäckerin, Michaela Braun-Schmidt weiter.     10).

Peuckert,  Rüdiger

 

 Bildergebnis für peuckert rüdiger   Bild: Stadt Eppingen

Am 25. Mai feierte Alt-Bürgermeister (1966 bis 1979) und langjähriger Kreisrat Rüdiger Peuckert seinen 70. Geburtstag.

Aus diesem Anlass findet ein Empfang im Rathaus statt.

„Heute möchten wir Ihnen noch einmal ausdrücklich für das danken, was Sie in unserer Stadt jahrzehntelang geleistet haben“ stellte OB Holaschke in seiner Laudatio heraus.

Als Politiker mit Leib und Seele“ hat Rüdiger Peuckert mit seinem politischen Sachverstand und Weitblick Eppingen nach vorne gebracht.

Dabei war er stets ein Mann des Volkes und zum Anfassen, was seine große Popularität unterstreicht. 18).

1966-1979

Er stirbt am 22. März 2014 mit 74 Jahren

2014

Pfälzische Erbfolgekriege (Orleans'scher Krieg)

1688/97 in Eppingen und Umgebung

1688/97

Abhandlung hierüber "Eppingen und Umgebung während des Pfälzischen Erbfolgekrieges im Jahre 1693" im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 78-89,

Autor Bernd Röcker

1693

Pfaffenberg

Er entsteht 1695 als Schanze, im Zuge des Baus der Eppinger Linien, zum Schutz gegen die Franzosen.

Auf ihm wurde später ein Wasserhochbehälter gebaut,

heute sind dort Wasserleitungen von verschiedenen Brunnen sowie die Zuführung zum Mischen mit dem Bodenseewasser eingebracht. 10), 33).

1695

Pfaffenbergfest

Erstmals wurde im Juni 1979 wieder ein Pfaffenbergfest durch den MGV Eppingen veranstaltet.

1979

Das letzte war dann nach 26 Jahren  im Jahr 2005

2005

Nach einer Pause von 8 Jahren  führt nun die Stadtkapelle ein solches durch am 19./20. Juli 2014 durch.

 

       Bildergebnis für stadt eppingen vereine     Bild: Eppingen org

2014

Am 16./17. Juli 2016 findet das nächste statt.

2016

Pfalz-Simmersche Linie

Die protestantische Linie stirbt aus, die katholische Neuburger Linie kommt zur Herrschaft.

1685

Pfannenflicker

Pfannenreparateur, wurde meistens von fahrendem Volk ausgeführt     10).

Pfarräcker

Solche gehörten früher zur Pfarrei, der Pfarrer betrieb diese selbst und verdiente sich dadurch u.a. seinen Lebensunterhalt   10).

Pfefferle, Manfred

Geboren 6.5.1928, gestorben 9.4.2009.

Naturliebhaber, Heimatfreund, Geschichtsforscher,

Kenner der Eppinger Heimat, wie es ihn kein zweites Mal gibt.

Er erarbeite sich autodidaktisch ein großes Wissen über die frühgeschichtliche Besiedlung des Eppinger Raums.

Seine Forschungsergebnisse veröffentlichte er dann in mehreren Aufsätzen in der Reihe "Rund um den Ottilienberg".

Er hat über seine Beobachtungsgabe und Kenntnisse zwei Bücher geschrieben.

"Koi Holz brennt net" und "Wie's halt war", wo er ganz genau und einfach das Leben in seiner Umgebung beschrieb.

Auch sehr viele Anekdoten und Eigenschaften einiger uriger Eppinger werden beschrieben.

 Bildergebnis für jürgen kobold eppingen         Bildergebnis für jürgen kobold eppingen          Bilder: Heimatfreunde Eppingen

Überall ist seine Gabe, die Natur und seine Umwelt genau zu beobachten und mit ihr zu leben, deutlich erkennbar.

Er erzählt ganz einfach, wie er alles empfunden hat.

Er war ein sehr aktives und außergewöhnliches Mitglied, später Ehrenmitglied, der Heimatfreunde Eppingen.

1928-2009

Pfeifferturm, Kirchgasse 1 

wird 1191/92 erbaut – er ist das älteste Gebäude der Stadt Eppingen-,

                     

Bildergebnis für pfeifferturm eppingen     Bild: Eppingen org     

und steht im Zusammenhang mit der Erhebung zur Reichsstadt im Jahre 1191/92 durch den Stauferkaiser Heinrich VI,   und der damit verbundenen Befestigung der mittelalterlichen Stadt mit Stadttoren und einer Stadtmauer.

Er wurde dabei an zentraler Stelle, am Haupttor in die Altstadt, errichtet.

Am Mauerwerk der Südseite des Turmes erkennt man, dass hier das „Stadttor“ angebaut war.

Die vorkragenden Konsolensteine deuten den Verbindungsgang zwischen der sich beiderseitig an den Turm anschließenden Stadtmauer an.

Die zugemauerte Rundbogentür markiert den ursprünglichen Eingang in den Turm.

Für den Stadtpfeifer war in den obersten Stockwerken für den städtischen Türmer eine Wohnung, in einem damaligen Fachwerkaufsatz,  eingerichtet.

1191/92

Nach der ältesten Stadtrechnung von 1565 erhielt der „Thurman 12 Batzen jede Woche zu Lon“.

Er musste die Bewohner der Stadt vor anmarschierenden Feinden und beim Ausbruch eines Brandes lautstark warnen.

Hierzu benutzte der Türmer ein großes Zink, ein recht stark gekrümmtes Horn, weshalb man ihn auch als städtischen Pfeifer bzw. den Turm später als „Pfeifferturm“ bezeichnete.

Der Turmwächter hatte auch als Stadtmusikant wichtige Ereignisse in und außerhalb der Stadt durch Pfeifen- oder Trompetensignale zu verkünden.

1565

Ein erster Hinweis über die Nutzung als Gefängnis finden wir in einer Stadtrechnung von 1662, als der Seiler Michael Bühler 30 Kreuzer für „4 Claffter Seyler“ so zum Gefängnis Im Pfeifferturm verbraucht worden“ erhielt.

Weiterer Ausbau zum Gefängnis erfolgt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. 

1662

Von Uhrmacher Heinrich Petri aus Heidelsheim wurde 1761 eine neue Turmuhr eingebaut.

Dieses große Uhrwerk befindet sich heute im Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“.

1761

Eine erste Sanierung des Turmes fand 1791 statt.

1791

Als Eppingen zur badischen Bezirksamtsstadt erhoben wurde, baute man den Turm zum Gefängnis für den Amtsbezirk um.

Vom dritten bis zum sechsten Stock war jeweils eine Gefängniszelle eingerichtet, im siebten waren es vier.

Von 1829 bis 1859 diente er als Amtsgefängnis. 

1829-1859 

Der Pfeifer musste auch die bis 1830 auf dem Turm aufgestellte Uhr aufziehen und richten.

1830

Ab 1859 wurden die Gefangenen schon im neu erbauten Gefängnis im Roth eingeschlossen.

1859

Danach benutzte ein Eisenhändler den Turm als Lager bis 1935

1935

Ab 1935 wurde im Turm das erste Heimatmuseum der Stadt eröffnet. 3)., 4).

1935

Der Turm besitzt heute eine Dachspitzhöhe von 30 m, eine Traufhöhe von 22 m, die Aussichtsplattform befindet sich in 24 m.

Der Turm hat einen quadratischen Grundriss, mit einer Seitenlänge von 7 m.

Die Mauerstärke beträgt im ersten Obergeschoss 2 m, im zweiten Obergeschoss 1,85 m und im sechsten Obergeschoss „nur“noch 60 cm.

Typisch für die Erbauungszeit sind die sehr kräftigen Buckelquader, gebrochen aus heimischem Schilfsandstein.

Das heutige Aussehen des Turms mit dem schiefergedeckten Laternendach geht wohl auf das Jahr 1791 zurück, als die Turmspitze erneuert werden musste. Bis dahin besaß er einen mehrstöckigen Fachwerkaufsatz.

2016

Pferdekutsche

Vor Beginn der 20er Jahre und dem Aufkommen von Automobilen bediente Karl Stuntz (1856-1921) seine Kunden noch mit der Pferdekutsche, später sein Sohn mit dem Auto.

1856

Wenn man seine Dienste in Anspruch nahm, sagte man in Eppingen dazu: Man wird "Heimgestunzt".

1921

Pferdeschau

Im Juni 1923 durch die Pferdezuchtgenossenschaft Eppingen

1923

Pferdewettpflügen

Findet im Rahmen der Baden-Württembergischen Heimattage statt

2007

Pferdszahn

Grüner Mais, Futtermais, der zum Verfüttern abgehackt wird, wächst viel höher als Körnermais (mit gelben Kolben)  10).

Pferdszahnbeil

Beil, um Mais abzuhacken    10).

Pfipfes

Krankheit bei Hühnern; landläufiger Name für kleine Krankheit    10).

Pfister Ernst

Ernst Pfister, Wirtschaftsminister BaWü ist bei der Grundsteinlegung des Rathausanbaus in Eppingen

2006

Pfitzenhofer Teich

Abteilung (Schlag) 24 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Pflegeversicherung

wird am 10. März 1994 durch den Bundesrat und Bundestag einstimmig beschlossen.

Die Einführung beginnt am 1. Januar 1995.       19).

1994

Pfollhoowe

Pfahlkeppe, geeignet, um aus dünnen Ästen Brennholz zu hacken    10).

Pfründer, Helmut

geboren 1909, gestorben 1983.

Er war "die" Turnlegende, der "Turnvater von Eppingen".

Ab 1951 wohnte er nach seinem Studium und verschiedenen Tätigkeiten als Lehrer in der Umgebung, mit zusammen mit seiner Familie wieder in Eppingen.

1968 wurde er zum Leiter der Grund- und Hauptschule Eppingen bestellt, ehe er 1972 in Ruhestand ging, 1971 konnte er noch sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern.

Es gibt wohl kein Kind in Eppingen, das Helmut Pfründer nach dem Krieg zum Turnverein 1865 Eppingen gebracht hat.

Er trat diesem Verein bereits 1926 bei, danach versah er zahlreiche Ämter und Funktionen, angefangen vom Pressewart bis zum 2. Vorsitzenden, zu dem er erstmals 1962 gewählt wurde. Auch im Elsenzturngau war er Gaukinderwart und stellvertretender Gauvorsitzender.

Weitere Funktionen hatte er im Badischen Turnerbund, im Leichtathletikkreis Sinsheim und im Sportabzeichenausschuss.

Ferner war er im Gemeinderat der Stadt Eppingen (1959-1975), beim DLRG-Ortsverein in der Vorstandschaft, und Sportfachberater für Schulen.

Daher war es kein Wunder, dass er 1981 für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekam, von der Stadt Eppingen erhielt er der Ehrenteller.

Und alle diese Leistungen vollbrachte er, obwohl er durch eine Kinderlähmung gehbehindert war und nur mit eiserner Energie alle seine Tätigkeiten vollbrachte.

Seine ganze Familie - 1 Sohn und 3 Töchter waren ebenfalls von seiner Euphorie angesteckt.

Sein Sohn Jörg (1937-2003) wurde, nach seinem Studium in Sport, Geschichte und Geographie Lehrer, zunächst 1965 am Gymnasium in Mosbach.

Danach wurde er zum Leiter der Sportschule Schöneck auf dem Durlacher Turmberg berufen, ehe er 1977 bis 1999 nach Heilbronn ans Studienseminar für Gymnasialreferendare als Fachleiter "Sport" wechselte.

In dieser Funktion wurde er zum Studienprofessor ernannt.

Er war ein überdurchschnittlicher Sportler in den Sportarten Gerätturnen, Ballsportarten der Turnspiele, vor allem aber in der Leichtathletik, wo er stets zu den besten Athleten im Kreis Sinsheim gehörte.

Später war er 1972 auch Gründungsmitglied der Volleyballabteilung.

Besonders aktiv war Jörg Pfründer aber als Übungsleiter und Trainer, ganz getreu seiner Sportlehrer-Ausbildung. So war er u.a. Jugendturnwart, Fördergruppenleiter Leichtathletik, Trainer im Volleyball und in der Leichtathletik, Spielwart allgemein, Stützpunktleiter für das Deutsche Sportabzeichen und Mitarbeiter im DLRG.

Und dies nicht nur beim TV Eppingen, sondern auch in Mosbach in Heidelberg und Biberach bei Heilbronn. Schließlich gründete er beim TVE noch die Altersabteilung "Fit und gesund älter werden", dir einen gewaltigen Aufschwung nahm.     10).

Phantom-Düsenjäger

Bildergebnis für flugzeugabsturz eppingen    Bild: Kraichgaustimme

 

Ein amerikanischer Phantom-Düsenjäger von der "50. Tactival Fighter Wing"

stürzt am 27.4. 1977 im Teufelsgrund im Hardtwald zwischen Eppingen und Kleingartach ab, die Rettung mit dem Schleudersitz misslingt, beide Piloten kommen ums Leben .

Eine 300 Meter lange und 50 Meter breite Schneise wird in den Wald gerissen.

Die Ursache für den Absturz wird nicht bekannt.

3)., 42).

1977

Philosophenweg

Er  biegt am Hornbuckelweg, etwa in der Mitte, nach links ab in Richtung Norden, zwischen der "Abteilung" (Schlag)  7 und 10

10.)

Photovoltaikanlagen

Es sind schon 15 Anlagen auf städtischen Gebäuden realisiert.

Seit dem 28. Juni werden diese Anlagen als städtischer Eigenbetrieb geführt.

2011

Physikalisch-topographische Beschreibung des Stabsphysikats Eppingen

der Orte Eppingen und Mühlbach" von 1807

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 94-105, Autor Bernd Röcker

1807

Pippin der Kurze

Er wird erster König der neuen Karolingerdynastie

756 n.Chr.

Plattengang

Dialektbezeichnung für Gehweg, Gehsteig, der mit Platten belegt ist    10).

Platz- und Straßenbilder Eppingens

Abhandlung im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 214-232.  1.8).

Pludd

Um den Hals frei sein, durch offenen Hemdkragen nicht genug geschützt sein    10).

Pöltl Joachim

Joachim Pöltl, *1953, Hornist und Professor

1953

Polizeirevier Eppingen

Wird 1945, nach einer Neuorganisation der Polzei als Landespolizei-Abteilung eingerichtet.

Dieses ist untergebracht im ehemaligen Amtshaus an der Brettener Straße

1945

Polizistenmord

in Heilbronn am 25. April 2007.

Die junge Beamtin Kiesewetter wurde auf der Theresienwiese durch Kopfschüsse getötet.

Bis heute sind die Täter noch nicht gefasst.

2007

Polytechnische Schule

Wird in Karlsruhe eingerichtet und ist somit die älteste Technische Universität Deutschlands

1825

Postamtsgebäude

                    Eppingen-bahnhofstr34.jpg    Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Das Postamtsgebäude wird am Bahnübergang der Südstadt erstellt

1890

die Post zieht 1989 in ein neues Postzentrum an der Mühlbacher Straße um. 4).

1989

Postauto-Verbindung

Im Dezember 1921 erfolgte die Eröffnung einer Postauto-Verbindung Mühlbach-Eppingen-Rohrbach-Adelshofen-Elsenz-Waldangelloch

1921

Postkarte mit dem Bild der Zukunft Eppingens

Wird gedruckt und zeigt Eppingen in der Zukunft in der Bahnhofstraße und am Marktplatz

1907

Poststation Eppingen

Wird am 3. Juli 1742 genehmigt.

Abhandlung hierüber im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", "Die Errichtung einer Poststation in Eppingen", Seiten 90-93,

Autor Franz Gehrig.

1742

Preise für Brot und Brötchen

Die Freie Bäcker-Innung Eppingen und Umgebung  gibt 1932 neue Preise für Brot + Brötchen bekannt

1932

Preise für  Fleisch

Eine Gegenüberstellung der Fleischpreise von Eppingen und Karlsruhe wird gemacht

1878

Preise für Postkarten und Briefe

Ab 15. Januar mußten Postkarten mit sechs, Briefe mit zwölf Pfennigen frankiert werden

1932

Presskopf

Billige, qualitativ miderwertigere Wurst, bestand aus Schwarten und Fleischwurst, wurde aus dem Blinddarm des Rindes gefertigt. Er war 10 cm Durchmesser und 40 - 50 cm lang und musste an mehreren Stellen durch Schnüre verstärkt werden, damit die Wursthaut nicht riss.    10.)

Pretz, Erich

          Bildergebnis für pretz erich

            

Wird 1980 Bürgermeister von Eppingen,

1980

Sein Engagement wurde 1991 mit dem Wappenteller der Stadt ausgezeichnet

1991

Die Erhebung zur „Großen Kreisstadt“ am 1. Januar 2002 durch Dr. Thomas Schäuble ist ein Höhepunkt im beruflichen Wirken von Erich Pretz.

2002

Er erhält 2004 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

2004

Seine Amtszeit endet 2005 als Oberbürgermeister.

In seiner 24-jährigen Amtszeit konnte die Stadt 125 Millionen Euro in Projekte investieren.

2005

Er wird 2011 siebzig Jahre alt, für ihn wird ein Empfang im Rathaus gegeben.     18).

2011.

Er wird 2016 75 Jahre alt.             18.)

2016

Preusch, Peter

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langjähriger Stadt- und Kreisrat erhält 2010  den Wappenteller der Stadt Eppingen,

die höchste Auszeichnung nach der Ehrenbürgerwürde    18).

2010

Prinz Max von Baden

Wird der letzte kaiserliche Reichskanzler bis 1929

1867

Prinzessin Diana

stirbt bei einem Verkehrsunfall in Paris mit ihrem Freund Dodi al Fayed am 31. August 1997.      19).

1997

Privatmuseum Reinhold Sack

 

                Bildergebnis für privatmuseum sack     Bild: Eppingen org

Kaum zu glauben ist, was sich hinter dem Fachwerk der Eichgasse 1  so alles im Privatmuseum der Familie Sack verbirgt.

Von der zerbrechlichen Puppe in der Wiege unterm Dach bis hin zu einer gewaltigen Landschaft an Kaminöfen im Eingangsbereich reichen die Ausstellungsstücke von Reinhold und Beate Sack.

Immer wieder lädt die Familie zu Sonderausstellungen, zum Beispiel über historischen Weihnachtsschmuck.

Das Museum wurde am  14.4.2007  eröffnet.   10.)

2007

Projekt "gewaltig gewaltlos"

Wird 2005 ins Leben gerufen

2005

Prominente Gäste in Eppingen

Dr. Eugen Gerstenmaier, Präsident des Deutschen Bundestages, in Eppingen am 22. April

1969

Dr. Jahn, Bundesjustizminister, am  15.11.1972

1972

Friedrich Roemer, Regierungspräsident, am  31.3.1973

1973

Dr. Mahler, Staatssekretär, am 30.3.1973

1973

Annemarie Griesinger, Sozialministerin BaWü,  am 4.4.1976

1976

Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesjustizminister, am 26.8.1976

1976

Dr. Hans Filbinger, Ministerpräsident, am 23.9.1976

1976

Dr. Manfred Bulling, Regierungspräsident, am 15.12.1977

1977

Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident BaWü, am 12.10.1979

1979

Dr. h.c. Gerhard Weiser, Landwirtschaftsminister Bawü, im September 1980

1980

Rainer Offergeld, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, am 18.9.1980

1980

Dr. Otto von Habsburg, Mitglied des Europäischen Parlaments, am 3.10.1980

1980

Ernst Ludwig, Staatssekretär v. Ministerium f. Wirtschaft, Mittelstand u. Verkehr BaWü, am 2.7.1982

1982

Prof. Dr. Roman Herzog, Innenminister BaWü, am 2.9.1982

1982

Dr. Manfred Bulling, Regierungspräsident, im September 1983

1983

Gerhard Mayer-Vorfelder, Kultusminister BaWü, am 19.4.1985

1985

Martin Herzog, Wirtschaftsminister BaWü, am 13.11.1987

1987

Dr. h.c. Gerhard Weiser, Landwirtschaftsminister Bawü, am 17.12.1987

1987

Dr. Jürgen Warnke, Bundesverkehrsminister, am 21.1.1988

1988

Dr. h.c. Lothar Späth, Ministerpräsident BaWü, am 7.10.1989

1989

Dietmar Schlee, Innenminister

1989

Ignaz Kiechle, Bundesminister f. Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, am 8.11.1990

1990

Dr. Udo Andriof, Regierungspräsident, am 22.5.1992

1992

Frieder Birzele, Innenminister BaWü, am 9.9.1993

1993

Matthias Wissmann, Bundesverkehrsminister, am 3.6.1994

1994

Dr. h.c. Gerhard Weiser, Landwirtschaftsminister BaWü, am 17.8.1994

1994

Gerhard Mayer-Vorfelder, Finanzminister BaWü, am 13.10.1994

1994

Claudia Nolte, Bundesfamilienministerin, am 13.6.1997

1997

Johanna Lichy, Staatssekretärin vom Sozialministerium BaWü

1997

Dr. Thomas Schäuble, Innenminister BaWü. Er übergibt die Urkunde zur Ernennung Eppingens zur Großen Kreisstadt am 25.1.2002

2002

Ernst Pfister, Wirtschaftsminister BaWü bei der Grundsteinlegung des Rathausanbaus

2006

Rainer Brüderle, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

2010

Tanja Gönner, Umweltministerin BaWü, anläßich der Einweihung von Kaufland

2010

Heribert Rech, Innenminister BaWü, anläßlich der Einweihung des sanierten Rathaus

2010

Professor Horst Lammert, Bundestagspräsident trägt sich am 18. Januar in das Goldene Buch der Stadt Eppingen ein

2014

Minister Ibrahim Makolli aus der Republik Kosovo ist im Rahmen eines Schulprojektes der Selma-Rosenfeld-Schule in Eppingen

2014

Dr. Nils Schmidt, Baden-Württembergischer Minister für Finanzen und Wirtschaft ist bei Fa. Dieffenbacher zu Gast

2014

Dr. Nils Schmidt, stellvertretender Ministerpräsident von BaWü im Rahmen der Eröffnungsfeier zum Tag des offenen Denkmals am 12.9.15 in Eppingen. Er trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Eppingen ein.

2015

Regierungspräsident Johannes Schmalzl, zur Eröffnungfsfeier zum Tag des offenen Denkmals am 12.9.15

2015

Landwirtschaftsminister Alexander Bonde, MdL zum 60-jährigen Bestehen des Firma Wild

2015

Innenminister Reinhold Gall, anläßlich der Gründung der Stiftung Baugenossenschaft Familienheim Eppingen

2015

Der Botschafter der Republik Kosovo, S.E. Skender Xhakaliu zum Gedankenaustausch

2015

Pumpelehaus

Dreistöckiges Übungshaus der Feuerwehr aus Holz, zum Üben. Es stand auf dem Lohplatz    10).