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Obama, Barack

             Bildergebnis für obama

wird neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Er wird in sein Amt am 20. Januar 2009 in Washington eingeführt.

Amerika hat damit ein neues Kapitel seiner Geschichte aufgeschlagen, da Obama der erste farbige US-Präsident ist.    19).

2009

Seine Amtszeit endet im Januar 2017, Nachfolger wird Trump

2017

Oberbürgermeister der Stadt Eppingen

 

          Bildergebnis für pretz erich       Bild: Stadt Eppingen

Erich Pretz ist seit 1980 Bürgermeister, seine Amtszeit endet 2005 als Oberbürgermeister

1980-2004

Klaus Holaschke wird ab 1. April 2004 neuer Oberbürgermeister der Stadt Eppingen

 

    Bildergebnis für holaschke klaus       Bild: Eppingen org.

 

2004

Klaus Holaschke wird als Oberbürgermeister der Stadt Eppingen am 5. Februar 2012  wiedergewählt.

Er erzielt dabei 98,85 % der abgegebenen gültigen Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 35%.

Kurz vor 19 Uhr konnte die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Margarethe Lang, das Ergebnis verkünden.

            Bildergebnis für verwaltungsraum eppingen           Bild: Eppingen org.

Trotz eisiger Kälte hatten sich an diesem Sonntagabend viele Bürgerinnen und Bürger am Marktplatz eingefunden, um das Ergebnis vor Ort zu erfahren. 

Zugleich war die Bekanntgabe des Ergebnisses Startschuss für den Gratulationszug mit dem Bürgermeisterbaum, der sich, begleitet von der Stadtkapelle, der Freiwilligen Feuerwehr, der Schützengesellschaft, dem Gesangverein Eintracht Frohsinn und den Eppinger Reitern, in Richtung Marktplatz in Bewegung setzte und dort von den Kraichgaumeistern routiniert aufgestellt wurde.

Die Salutschüsse der Schützengesellschaft verkündeten den in Eppingen traditionellen Fassanstich mit den Vertretern der Eppinger Palmbräu. Neben Freibier ließ es sich OB Holaschke nicht nehmen, die vielen Gäste auch mit kostenlosem Glühwein zu versorgen.  10). 18).

2012

OB Klaus Holaschke wird am 28. November 2012 50 Jahre alt

2012

Obligatorische Zivilehe

Vor dem Standesamt im Deutschen Reich

1874

Obschtverschdaigerung

Obstversteigerung.

In den 50-er Jahren hatte die Stadt Eppingen viele Obstbäume, entlang der Feldwege.

Diese wurden an Interessenten, vor Ort, von der Stadt versteigert    10).

Obst- und Gartenbauverein Eppingen

er geht hervor aus dem 1868 gegründeten Gartenbauverein

1868

1919 wird der Obstbauverein gegründet

1919

1960 der Verein Obstbaumpflegung

1960

Diese Vereine wurden 1970 dem Obst- und Gartenbauverein zugeführt

1970

Eine Abhandlung hierüber, anlässlich des 125jährigen Jubiläums, findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 258-267. Autor: Bernd Röcker.   1.6).

1868/1919/1960/1970

Eine Streuobstwiese des Obst- und Gartenbauvereins Eppingen, im Gewann Hellberg,  wird das erste von sieben Kompetenzzentren des Landesverbandes für Obstbau, Garten und Landschaft (LOGL).

Dieses Zentrum wurde am 12.05.2016 durch LOGL-Geschäftsführer Rolf Heinzelmann, Regierungspräsident Johannes Schmalzl, Oberbürgermeister Klaus Holaschke und OGV- und Eppinger LOGL-Chef Erhard Hahn eröffnet.

Neben Eppingen sollen weitere in Mühlacker, Emmendingen, Neuhausen ob Eck, Biberach, Schwäbisch Gmünd und Kiebingen folgen.

Die Entscheidung für das landesweit erste Zentrum "Competenz-Centrum für Obst und Garten (CCOG) ist im Hinblick auf die Gartenschau im Jahr 2021 bewusst gefallen.

Der OGV hat bereits 1997 die Anlage aus Ausgleichsfläche angelegt und seitdem gepflegt und stetig erweitert.

Neben der Pflege ist auch die Verwertung ein wichtiges Thema, im vergangenen Jahr hat der Verein erstmals eigenen Most produziert. Saft und Cidre werden ebenfalls gemacht.

"Wir wollen nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zeigen, was man mit Obstgehölzen alles machen kann", erklärte LOGL-Präsident Erhard Hahn, der den Eppinger Verein leitet.

Baden-Württemberg hat die größten Streuobstbestände in ganz Europa.

"Das ist unser Thema" sagte Regierungspräsident Schmalzl bei der Einweihung und sicherte die Unterstützung des Landes zu.

Wie zu erfahren war, wird die Stadt Eppingen eine leerstehende Scheune an der neu gestalteten Leiergasse für die Unterbringung einer hydraulischen Doppelkorb-Most-Presse der "Streuobstler", wie sich inzwischen die Interessengemeinschaft zur Herstellung des edlen Saftes nennt, bereithalten, um den Saft zu erzeugen. 

" Mostmeister", der für die Presserei und Geschmacksnote des Mostes zuständig ist, ist Rudolf Mayer-Ullmann.

19)., 10).

2016

Odenberger Hohl Nr. 1

Schutzhütte aus Sandstein (1870). Eingeschossiges Rechteck mit Sandsteinplatten, Satteldach und offenem Kamin in der Nordostecke  1.3).

1870

Odenwaldklub Eppingen

Wird gegründet am 4.11.1967

1967

Oechsner Markus

Aus Mühlbach ist der 15.000 Einwohner Eppingens, Markus Oechsner, er wurde am 15.11.72 geboren

1972

Ökobauern in Deutschland

Der Osten des Landes ist nicht dafür bekannt, überdurchschnittlich viele grün wählende Menschen zu beheimaten.

Dennoch, das zeigt sich in nachstehender Aufstellung, ist der Osten so etwas wie die Biokammer Deutschlands.

Das liegt vor allem daran, dass sich dort nach der Wende viele Bauern für den Ökolandbau entschieden:

Wer heute neu anfängt, für den lohnt sich die ökologische Landwirtschaft eher als die konventionelle.

Ein Ökobauer in Bayern oder in Baden-Württemberg, wo es in den siebziger Jahren die ersten Biohöfe gab, hat immer auch mit seinen Nachbarbauern zu kämpfen, die den Sonderling mit Argwohn betrachten.

Das gibt es im Osten kaum.

Auch ist der Boden vielerorts sandig und reagiert kaum auf Dünger.

Und schließlich ist da noch das nahe Berlin, wo so viele nach Biomilch und Biokohl verlangen.

Die Menschen im Osten kaufen derlei fast gar nicht, es ist ihnen zu teuer:

Das Beste geht wie einst in die Hauptstadt oder rüber in den Westen.

Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche von Betrieben mit ökologischem Anbau in Prozent:

Brandenburg an der Havel: 23 %

Cottbus: 57 %

Dahme-Spreewald: 30 %

Lahn-Dill-Kreis: 22 %

Miesbach: 20 %

Potsdam: 19 %

Spree-Neiße: 18 %

Uecker-Randow: 23 %

Waldshut: 17 %

Quelle: Statistische Landesämter, aus dem Buch "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten

2009

Öl- und Gasvorräte in Deutschland

Lange Zeit war es ziemlich egal, wo in Deutschland Öl oder Gas unter der Erde lagerte.

Unser Öl und unser Gas kamen zumeist aus dem Ausland, hier größere Mengen zu fördern wäre zu aufwendig gewesen, zu spärlich sind die Reserven, verglichen mit denen in, sagen wir, Russland, den USA oder Saudi-Arabien.

Da das Öl zwischenzeitlich aber extrem teuer war und das Gas aus Russland zu versiegen droht, ist es inzwischen interessant, die Rohstoffkarte zu betrachten und sich zu überlegen: Habe ich da nicht ein bisschen Land?

Es könnten sich Öl- und Gasquellen befinden in: Nordsee, Ostsee, Norddeutsches Becken, Berlin / Lausitz, Thüringer Becken, Oberrheinbecken, Molassebecken (Südostdeutschland, Baden-Württemberg und Bayern).

Allerdings bringt Landbesitz noch lange keinen Reichtum: Denn das Öl und Gas in der Erde gehört in der Regel nicht dem Landbesitzer, sondern dem Staat.

Nur wer noch einen Kaufvertrag aus Vorkriegsjahren hat, kann auf Reichtum hoffen.

Alle anderen können höchstens daran verdienen, ihr Gelände an einen Ölförderer zu verpachten.

Wer etwa in Nordthüringen wohnt, sollte sich nicht übers Ohr hauen lassen, wenn plötzlich ein Exxon-Mitarbeiter an der Tür klingelt.

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie. Aus dem Buch "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten" 2009

2009

Österreich

erhält am 15.Mai 1955 Freiheit und Souveränität zurück.

1955

Offergeld, Rainer

Rainer Offergeld, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, besucht Eppingen am 18.9.1980

1980

Olympiade

Findet 1936 in Berlin statt, die Winterolympiade in Garmisch-Partenkirchen

1936

Findet 1964 in Tokio, Japan statt.    19).

1964

Findet 1972 in München statt.

Ein Terroranschlag im Olympischen Dorf, im September 1972, setzt den heiteren Spielen ein Ende.

Arabische Attentäter nehmen israelische Geiseln.

Sie fordern die Freilassung von 200 in Israel inhaftierten und freien Abzug mit einem Flugzeug für sich samt den Geiseln.

Eine Befreiungsaktion der deutschen Polizei auf dem Münchener Bundeswehrflughafen Fürstenfeldbruck scheitert.

Viele israelische Geiseln, die Attentäter und viele Polizisten kommen zu Tode.  14).

1972

Ooofenuudel

Aufgesetzte Teigstücke, hatten eine Form wie eine Dampfnudel.

Sie wurden auf einem Blech aufgesetzt und gebacken, sie bestanden aus Hefeteig, wie Einback, mit Rosinen durchsetzt.    10).

Opel

Die Autofirma wird 1898 gegründet

1898

Opel-Fahrer in Deutschland

Die Berliner, Hamburger und Saarländer sind an der Opel-Krise vielleicht ein bisschen mehr schuld als die Hessen, Rheinland-Pfälzer und Nordrhein-Westfalen.

Sie fahren jedenfalls deutlich weniger Opel.

Im Saarland ist nur jedes zehnte zugelassene Auto ein Opel, in Hessen etwa jedes siebte.

Die deutschen Autofahrer sind ihren heimatlichen Automarken treu. Opel und Opel-Motoren werden in Bochum, Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern gebaut - und in den entsprechenden Bundesländern ist die Marke, die in den letzten Jahren immer mehr an Quote verloren hat, auch besonders beliebt.

Insgesamt steht sie deutschlandweit noch immer an zweiter Stelle.

In  Niedersachsen, Bayern und Baden-Württemberg sind die dort ansässigen Automarken stark. Für alle anderen Bundesländer gilt grob: je ländlicher, desto mehr Opel.

Vielleicht sollte der Konzern statt beim Wirtschaftsminister lieber bei der für die Landwirtschaft zuständigen Kollegin um Hilfe bitten.

Nachstehen Auflistung der Anteile von Opel-Fahrzeugen an allen zugelassenen PKW in Prozent, von Norden nach Süden:

Schleswig-Holstein 13,93 %

Mecklenburg-Vorpommern 13,13 %

Bremen 12,25 %

Hamburg 11,24 %

Brandenburg 12,6 %

Berlin 11,45 %

Niedersachsen 12,38 %

Nordrhein-Westfalen 14,48 %

Sachsen-Anhalt 13,79 %

Sachsen 12,51 %

Thüringen 13,79 %

Hessen 15,30 %

Rheinland-Pfalz 15,19 %

Saarland 10,81 %

Bayern 12,86 %

Baden-Württemberg 11,87 %

Quelle: Kraftfahrtbundesamt und eigene Berechnungen, aus dem Buch "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten"

2009

Open-Air-Kino

Findet jährlich a. Kirchplatz vor der Kath. Stadtkirche im Sommer statt, seit dem Jahr 2006

2006

Findet am 18. Juli 2014 statt

2014

Orden

Der Franziskanerorden wird gegründet

1220

Der Dominikanerorden wird gegründet

1221

Orgelkonzerte International in der Altstädter Kirche

Werden vier Mal jährlich von internationalen Interpreten durchgeführt in der Altstädter Kirche an der Klais-Orgel

1975

Das 50. Konzert bestreitet Nicolas Kynaston, London und Prof. Michael Goldstein, Hamburg im Oktober

1989

Orkan

Im August warf ein Orkan viele Obstbäume um, und im Birkenwald mehr als 500 Ster Holz

1886

Orkan "Wiebke"   tobt in und um Eppingen und richtet große Schäden an.  

Der Gesamtschaden lag bei 703.100 DM. 

Amerikanische Soldaten helfen bei den, durch den Orkan verursachten Aufräumungen.

14 Mann der B-Company des 44. Signal-Bataillons befreien 5 Wochen lang rund um den Ottilienberg die Kulturflächen von Kleinholz.

Nicht nur Soldaten, auch Privatunternehmen von Norwegen bis Jugoslawien sind mit Aufräumungsarbeiten im Eppinger Stadtwald beschäftigt.  10).   42).

1990  

Orkan "Lothar"

wütet am zweiten Weihnachtsfeiertag 1998 im Eppinger Stadtwald.

Rund 25 Hektar Freiflächen hat der Sturm in den Wald gerissen, es entstanden ca. 20.000 Festmeter Sturmholz.

Für den Einschlag dieses Holzes entstanden Fremdkosten in Höhe von 715.000 Mark, es sollten für die Holzernte jedoch nur 434.000 Mark ausgegeben werden.

Er verursacht Kosten von rund einer Million Mark, die in den nächsten Tagen auf die Stadt Eppingen zukommen.

Als kommunaler Waldbesitzer erhielt die Stadt im Jahr 2001 Fördermittel zur Wiederbewaldung in Höhe von 105.400 DM, für Weginstandsetzungen 44.000 DM.

Glücklicherweise gab es keine nennenswerten Unfälle während oder nach dem Orkan.

Im gesamten Land Baden-Württemberg registrierte die Forstverwaltung bis Ende 2000 rund 4.000 Unfälle, davon 21 mit tödlichem Ausgang.        42).

1998               

Ortgrund

Abteilung (Schlag) 9 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Ortsdurchfahrt Elsenz

Nach einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren zeigt sich die Ortsdurchfahrt Elsenz mit einem völlig neuen Gesicht.

Am 29. Mai wurde die sanierte Straße bei einem großen Fest eingeweiht.

Erneuert wurde der komplette Straßenunterbau und auch die Frischwasser- und Abwasserleitungen wurden ausgetauscht und optimiert.

Allein der städtische Anteil der straßenbaubegleitende Maßnahmen lag bei diesem Projekt bei über einer Million Euro.  18).

2011

Ortsgruppe Badische Heimat

Existierte in den 20er Jahren, geführt von Gewerbeschulvorstand Erich Haible, er besorgte auch gleichzeitig die Volkshochschule

Ortsgruppe des ADAC

Wird gegründet

1932

Ortssippenbuch Eppingen

Erste Auflage 1983, 2. verbesserte und ergänzte Auflage 1998

1983+1998

Ortsverschönerungsaktion

Eppingen erhält in der Städtegruppe den ersten Preis, Sinsheim den zweiten. Mühlbach wird in der Gemeindegruppe mit dem sechsten Preis ausgezeichnet.

1957

Ortsvorsteher

Nach den Eingemeindungen 1971/1972 existieren 6 Ortsvorsteher für die Teilorte Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, Mühlbach, Richen, Rohrbach

1971/1972

Ortsvorsteher Rohrbach

Fred Hildenbrand tritt in Rohrbach als Ortsvorsteher aus gesundheitlichen Gründen zurück.

2011

Georg Heitlinger wird am 5. September 2011 durch den Ortschaftsrat als Nachfolger gewählt und am 13.9. durch den Gemeinderat bestätigt.  18).

Oscar für einen Eppinger

Bildergebnis für eppingen org bilder    Bild: Heimatfreunde Eppingen

 

Der begehrteste und berühmteste Filmpreis, der "Oscar" ging an einen Mann aus Eppingen.

Der Eppinger Christoph Bregler (48) und sein amerikanischer Kollege Ronald Mallet wurden in der Kategorie "Science and Technology" mit dem Academy Award ausgezeichnet.

Belohnt wurde die Konzeption und Entwicklung des "Industrial Light & Magic Geometry Tracker", der bereits in zahlreichen Filmen und zuletzt in "Star Wars 7" zum Einsatz kam.

Mit dem Tracker ist es möglich, digitale und reale Elemente innerhalb einer Szene hocheffizient und glaubhaft zu kombinieren.

Bevor Christoph Bregler in die Filmindustrie einstieg, war er an den Universitäten New York, Stanford und Berkeley wissenschaftlich tätig, und erarbeitete sich auch dort immer wieder hochrangige Preise.

Nach dem Abitur studierte er in Karlsruhe, ehe er vor 25 Jahren in die USA wechselte.

März 2016

Osiana

So heißt die älteste und größte Glocke der ev. Stadtkirche

1879

Osten

Der Osten ist verloren.

1002-1024

Osterbrunnen

           Bildergebnis für Osterbrunnen Eppingen

Werden jährlich zur Osterzeit von Landfrauenvereinen des Bezirks Eppingen erstellt

Ostfrankenreich

Es wird christianisiert

675-751 n.Chr.

Ostgoten

Sie herrschen über Italien

493-553 n.Chr.

Ott Reinhold

Ortsvorsteher a.D. aus Adelshofen erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande

2015

Bilder: Eppingen org

Er ist der Hausberg Eppingens, 310 m hoch.

Generationen von Eppingern galt und gilt der Berg als beliebtes Ziel für den Sonntagsausflug.

Als ob die Erhebung die Anziehungskraft eines Magneten ausübe, ziehen Scharen junger Leute am Maifeiertag die Wanderwege hoch, um auf ihrem "Otti" zu feiern.

Über die Geschichte des Ottilienbergs findet sich eine Abhandlung im Band 1 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 35-48 und Band  8  Seiten 235-239. Der Herausgeber sind die Heimatfreunde Eppingen, der Autor ist jeweils Edmund Kiehnle   1.8)., 4).

Die ersten Aufzeichnungen stammen von 750 n. Chr.

750 n.Chr.

Lange Zeit wurde das dortige Ökonomiegebäude als Forstgehöft oder Jägerhaus benutzt, wie man aus Nachrichten 1629 und 1664 entnehmen kann. Daher wird der Ottilienberg im Eppinger Volksmund auch "Jägersberg" genannt.

1629/1664

Der Ottilienberg erlebte den pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697), während dessen der Badische Markgraf Ludwig Wilhelm I., auch "Türkenlouis" genannt, der in diesem Zusammenhang auch die "Eppinger Linien", eine Verteidigungsanlage mit Wällen und Türmen, z.B. auch die Chartaque an der Landstraße nach Kleingartach, erstellen ließ. 

1688-97

Im 17. Jahrhundert hieß er Kloster "St. Ilgen", gemäß einer Karte vom 1. Juli 1695 mit einem Feldlager bei Eppingen. 

1695

1750 fanden wieder kleinere Wallfahrten statt und 1769 Prozessionen

1750/1769

1782 schloß der oben wohnende Förster die Kapelle und benutzte den Kirchhof als Garten

1782

1785 wird von Baumaßnahmen am Jägerhaus berichtet, was sich wohl auf das Fachwerkobergeschoß des Wohnteiles bezieht.

1785

Anfang des 19. Jhdts. erfolgte eine Neuverpachtung, dann hatte der jeweilige städtische Bezirksförster Wohnung und Ackernahrung des Ottilienbergs inne und erreichte sogar das Realwirtschaftsrecht, bis 1855 die Stadt Eppingen dieses an sich brachte, die Liegenschaft und die Gaststätte verpachtete und dem Förster eine feste Besoldung gewährte.

1855

Am 26. Oktober 1870  beschädigt ein Sturm die Dächer auf dem Ottilienberg, am Armenhaus und am Städtischen Schafhaus sehr stark

1870

Als Pächter (alter Ausdruck "Beständer"), als Landwirt oder Gastwirt, meist beides zugleich, sind bekannt:

Heinrich Willnauer (bis 1874)

1874

Urgoßvater Phil. Michael Weiss, Johann Phil. Benz, Großvater Friedrich Weiss (gestorben 1904, für die jüngeren schon als Urgoßvater zu betrachten)

1904

Johann Georg Hinkel, August Barth (1903-1908), Joh. Georg Hinkel und Hermann Geier (ab 1930, Vater des Hoteliers in der Stadt).

Davor saßen Jäger und Förster oben, weshalb der Eppinger Hausberg auch Jägersberg genannt wird.

1908-1930

"Gelungen war des Schöpfers Werk, der Lauf der Welt gewegnet, gewiß hat vom Ottilienberg er erstmals sie gesegnet".

Es ist die 8. Strophe des Eppinger Heimatliedes von 1925, das der Heimatdichter Johannes Kleinheins geschrieben hat, und bezieht sich auf den Ottilienberg.

1925

In den Jahren 1926/28 wurde ein Anschluß zur Kleingartacher Landstraße gebaut.

1926/28

1930/31 folgte die Wasserleitung, bei der eine Quellbohrung unten im Tal, im Gewann Einsiedel mit einer Pumpe versehen wurde, die das Wasser zum einem Stahltank unter dem Turm pumpte.

Die Wasserversorgung wurde zuvor durch eine Zisternenanlage, durch das Einfangen des Wassers über eine Dachtraufe und Sammeln in dem, heute vor dem Turm sichtbaren Brunnen, der gar keiner ist, sondern als Zisterne diente, sichergestellt.

Als weitere Möglichkeit der Wasserbeschaffung bot sich nur die einst kräftig sprudelnde Quelle in der Waldabteilung 5, unweit des "Heidenraines" an.

Dort ist heute immer noch der in Sandstein gefasste Brunnen zu sehen, leider wurde dieser vor Jahren mutwillig zerstört. Die Wegstrecke dorthin betrug 1.100 Meter und ist im Volksmund "Wasserweg" genannt worden, weil das Wasser mit Pferdefuhrwerken und Tanks befördert wurde.

Erst 1976 erfolgte der Anschluss an die Städtische Wasserleitung aus dem Essigberg-Hochbehälter.

1930/31/76

In den letzten Kriegstagen 1945 wurde die Kapelle in Brand geschossen und das Anwesen zerstört. Ausgelöst wurde die Zerstörung durchzwei deutsche Artilleriebeobachter, die oben im Turm saßen und das deutsche Artilleriefeuer auf die einrückenden Französischen Truppen lenkte. In ihrer Not sprangen sie aus dem Turm in die, heute noch vor dem Kapelleneingang stehenden Kastanien, und konnten schwerverletzt gerettet werden.

In den Ruinen, nach der Enttrümmerung und notdürftigen Abdeckung der Gebäude, fand, nach dem Krieg 1945, ein Landwirt aus dem Böhmerwald (Walter Holaschke) mit seiner Familie Unterschlupf und als Holzfuhrmann eine neue Existenz.

Eingedenk der gastlichen Tradition des Ortes besserte er am Wochende sein Einkommen auf, durch die Bewirtung mit Butterbrot und Ei oder etwas Schwartenmagen.

1945

Um den Wirtschaftsbetrieb vom Kapellenbezirk fern zu halten, entschloß sich der Gemeinderat zu einem neuen Ersatzbau am Westrand des Geländes.

Der Rohbau wurde 1951/52 erstellt. Der Beginn der Arbeiten wurde von US-Streitkräften durch Pioniereinheiten unterstützt.

Anfangs war eine Terrassengaststätte untergebracht.

1951/52

Das Gebäude wurde 1955, mit Küche, Speisesaal, Schulungsraum, Büros und Gastzimmer an das Betreuungs- und Erholungswerk für Hirnverletzte e.V., Karlsruhe, verkauft.

Der Betreuungsverein wurde allmählich vom Paritätischen Wohlfahrtsverband abgelöst, der zunächst Erholungsprogramme für kinderreiche Mütter und Altenferien veranstaltete.

1955

1955 wurde die Kapelle instandgesetzt, der zerstörte Turm wieder aufgebaut.

Das steinerne Standbild der Hlg. Ottilie aus dem Jahr 1806 wird in der Turmhalle aufgestellt.

1955

Ein Hotelier mit großem Namen und die deutsche Bierdeckel-Sammelbörse, im Fernsehen übertragen, waren kurze Zwischenspiele. Am 23.7.1964 öffnete der Wirt des "Ratskellers", August Ziegler mit seiner Frau, an Sonn- und Feiertagen die Gaststätte wieder und ermöglichte so Ottilienbergliebhabern eine Einkehr nach dem Waldspaziergang auf dem Eppinger Hausberg.

1964

1966 wurde zwischen Stadtverwaltung, Evangelischer und Katholischer Kirchengemeinde, ein Nutzungsvertrag über kirchliche Veranstaltungen in der Kapelle geschlossen.

1966

1967 eröffnete die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Oberrhein Karlsruhe ein Ausbildungszentrum für die Wirtschaft in den ehemaligen Räumen der Gaststätte.

1967

Erweiterungsbauten am "Haus Ottilienberg" für mehrtägige Veranstaltungen u. Seminare.

In der Zeit von 1967 bis 1973 haben über 23.000 Personen an Seminaren und Ausbildungsveranstaltungen teilgenommen.

1967/1973

Weitere Erweiterungsbauten in den Jahren 1973/74, nachdem das Christliche Jugenddorf Deutschlands die Einrichtung als Mieter übernommen hatte.

1973/1974

Erst 1976 erfolgte die Modernisierung der Wasserversorgung durch Anschluss an den neuen städtischen Hochbehälter auf dem Essigberg

1976 erhält die Eppinger Ortsgruppe des Odenwaldklubs die Erlaubnis, das noch stehende ehemalige Stallgebäude zum Wanderheim auszubauen.

1976

Nach sehr aufwändigen Arbeiten bewirtete der Odenwaldklub bereits am 1. Mai 1977 viele Besucher.

Seither wurde der Ausbau in Eigenleistung übernommen, der Wanderer kann sich jetzt regelmäßig am 1. Mai und am Himmelfahrtstag, an dem auch die "Jägersberger Kerwe" gefeiert wird, bei Speis und Trank erholen.

1977

Am Johannistag findet ein kleiner musikalischer Abendgottesdienst statt.

1980

IHK Karlsruhe verkauft das Bildungszentrum auf dem Ottilienberg an das Christliche Jugenddorf Deutschland für fünf Millionen Mark

1981

Im Jahr 2015 wurde die Ottilienbergkapelle von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum "Denkmal des Monats August" gekürt und 40.000 Euro für weitere Sanierungen zur Verfügung gestellt.

2015 

Eine ganz ausführliche Geschichtliche Beschreibung findet man im Band 1 "Rund um den Ottilienberg", Seite 35-48 und im Band 8, Seite 235-239, herausgebracht von den "Heimatfreunden Eppingen e.V."  Autor war jeweils Edmund Kiehnle, ehemaliger Stadtbaumeister und Ehrenvorsitzender der "Heimatfreunde Eppingen".

Ottilienbergbände der Heimatfreunde Eppingen "Rund um den Ottilienberg"

Sie sollen die durch den Verein erforschte Geschichte dokumentieren und den Bürgern vermitteln.

1. Band erscheint 1979

2. Band erscheint 1982

3. Band erscheint 1985

4. Band erscheint 1986

5. Band erscheint 1989

6. Band erscheint 1994

7. Band erscheint 1997

8. Band erscheint 2003

9. Band erscheint 2010

10. Band erscheint 2016    10).

Ottilienbergkapelle

Sie wurde auf einer von einer von einem  vorzeitlichen Ringwall umgebenen Kuppe errichtet

Zu allen Zeiten der Geschichte war der Eppinger Hausberg Zufluchtsort, Stätte der Erbauung oder der Erholung, wie durch Ausgrabungen erwiesen ist. 1.1).

Von 1290 bis zur Reformation pilgerten Wallfahrer auf den Ottilienberg.

Sonntagsprozessionen im 18. Jahrhundert nahmen diesen Brauch wieder auf.

1290

Der erste Teil der Kapelle wurde wohl schon 1462 erbaut

1462

Kapellenstiftung der Ottilienbergkapelle als Wallfahrtskapelle im Jahre 1473

durch Hans und Metza von Gemmingen.

Nach neuesten Erkenntnissen durch den katholischen Stadtpfarrer Eppingens, Manfred Tschacher, im Jahr 2015 bestand das Bauwerk ursprünglich aus zwei Teilen.

Der ältere muss unmittelbar nach 1462 entstanden sein, als Eppingen an die Kurpfalz fiel

der jüngere Teil wurde ab 1473 verwirklicht.

Auffällige Baudetails haben den Stadtpfarrer darauf gebracht. 

Die in Stein gehauene Heilige Ottilie schaut nach Westen über das fruchtbare Kraichgauer Hügelland, wie sie auch im Mutterkloster "St. Odile" bei Obernai (Elsass) über den „gesegneten Garten“ des Elsaß nach Osten schaut, als ob sich ihre Blicke treffen wollten, um die geschichtlich gewachsene Einheit der Lande beiderseits des Oberrheines zu betonen.

1473

Das Langhaus wird im Dreißigjährigen Krieg zwischen 1618 und 1648 zerstört.

1618/1648

Ende des 17. Jahrhunderts wird die Ruine der Anlage zur Artilleriefestung am Verteidigungswall Eppinger Linien ausgebaut,

bevor im 18. und 19. Jahrhundert die Tradition der Wallfahrten zur Kapelle wieder auflebt.

Später wird sie Ausflugsziel.

17./18./19. Jahrhundert

Am 5. April 1945 brennt die Kapelle nach einem Bombentreffer aus

1945

Ein Neubau nahe der Kapelle wird 1951 errichtet und ist seit den 70er Jahren eine Bildungsstätte des Christlichen Jugenddorfwerks untergebracht.

1951

Die Kapelle wird 1954/1955 vereinfacht wieder aufgebaut.

1954/1955

Seit 1976 betreut der Odenwaldklub ein ehemaliges Stallgebäude neben der Kapelle.

Zur „Jägersberger Kärwe“ fanden sich auf dem Ottilienberg mehr Zabergäuer als Eppinger ein.

In der Neuzeit ist es am 1. Mai auf der nahen Leinburg umgekehrt 3).

1976

Die Kapelle wird 2014 für 130 T€ saniert, indem das Gemäuer stabilisiert wurde, mit gezielten und spezifischen Sandsteinarbeiten.

Die Wände im Innern des Gewölbes werden neu verputzt.

Bei der nächsten Sanierungsetappe soll das mit Schieferschindeln gedeckte Dach renoviert werden.

2014

Die Ottilienbergkapelle wird von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg  zum „Denkmal des Monats“ im August 2015 gekürt.

Sie ist ein „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“.

Die Stiftung rückt jeden Monat im Jahr ein anderes Zeugnis der Geschichte in den Blickpunkt.

Die Stiftung hat 40.000 Euro für die Sanierung des Bauwerks zur Verfügung gestellt.

Für die Instandsetzung der Kapelle auf dem Eppinger Hausberg sind insgesamt 400.000 Euro veranschlagt.

Die Außenarbeiten wurden bereits erledigt, die Wasserableitungen und Fensterbretter erneuert, Sandsteine verfestigt und ausgetauscht.

In den kommenden Jahren sollen noch Sanierungen im Innenraum und an den Resten des Hauptschiffs folgen. 17).4).

2015

Ein Leuchtturmprojekt ist die Sanierung der Ottilienbergkapelle, nicht umsonst war sie Denkmal des Monats im August 2015.

Davor lag das Kleinod brach, der kulturhistorische Wert nur einem kleinen Insiderkreis bewusst.

Mit den Sanierungsarbeiten, die im vergangenen Jahr aufgenommen wurden, rückt diese Perle auf dem Eppinger Hausberg immer mehr in den Blickpunkt.

Mit den Hinweistafeln, die der Verein für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing spendiert hat, können Besucher sich den Ottilienberg und die Kapelle informieren.           

Die Stadt wird bestehende Wanderwege einheitlich ausschildern und offensiv vermarkten. Inhaltlich wird mit einer einheitlichen Wegebeschilderung die notwendige Basisinfrastruktur geschaffen, die die Region im Beriech Aktiv und Wandern deutlich aufwertet und nach vorne bringt. Die Kosten für die Wanderwegebeschilderung belaufen sich auf rund 34.000 Euro. In einem zweiten Schritt sollen die dann einheitlich beschilderten Wanderwege mit einer eigenen Wanderkarte für Eppingen vermarktet werden.                    18.)

2016

Ottilienberglauf

Bildergebnis für eppingen org bilder   Bild: Eppingen org

 

Findet 2008 zum ersten Mal unter der Regie des Turnverein 1865 Eppingen jährlich statt

2008

                Bildergebnis für ottilienberglauf   Bild: Eppingen org

Er findet am 23.4.2016 mit insgesamt 400 Teilnehmern bei strömendem Regen statt.       19).

2016

Otto I. der Große

Wird zum König gekrönt

936-973

Er bindet Italien wieder an das Reich

951

Mit der Schlacht auf dem Lechfeld errang er den entscheidenden Sieg über die Ungarn

955

Er erneuert die römische Kaiserwürde, so entstand das Heilige Römische Reich Deutscher Nation, dessen Herrschaftsanspruch auch Italien einschloß. Er wird in Rom zum Kaiser gekrönt. Nach seinem Tod ruht er in seiner Heimat, dem Dom zu Magdeburg

962

Otto II.

Sohn Ottos des Großen wird Kaiser

973-983

Otto III.

Sohn Ottos, II., wird Kaiser, 996 gekrönt

983-1002