H


Haaible; Haaib

Haaible = kleiner Krautkopf;

Haaib = großer Krautkopf, Mehrzahl von Haaible  10).

Haaidribbler

Heustampfer;

um alles Heu in der Scheune unterzubringen stampften Personen das Heu auf der Bühne zusammen   10).

Habsburg von, Dr. Otto

Dr. Otto von Habsburg, Mitglied des Europäischen Parlaments, besucht Eppingen am 3.10.1980

1980

Habsburger

Der erste Habsburger ist mit König Rudolf von Habsburg auf dem deutschen Königsthron. Die österreichische Hausmacht der Habsburger beginnt.

1273-1293

Häffelesgugger

Mann, der seiner Frau gerne beim Kochen über die Schulter und in den Kochtopf schaut     10).

Haffefligger

Topfreparateur, die Arbeit wurde meistens von fahrendem Volk ausgeführt.

Auch Uznamen für einen nicht so beliebten Zeitgenossen    10).

Hagelschlag

Ein schwerer Hagelschlag ging nieder

1840

Er vernichtet fast sämtliche Früchte i. Richener Flur, und i. Winter lagen 60-70 cm Schnee

1885

Hagelschlag mit kräftigem Orkan

1897

Halbe nach Fünf

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen   Bild: Heimatfreunde Eppingen

 

Die erste Veranstaltung der Reihe „Halbe nach Fünf“ findet 1994  statt.

Es sind Freiluft- Führungen der Heimatfreunde Eppingen e.V.  durch und in der Stadt, auch außerhalb oder in Teilorten, mit wechselnden Themen.

Veranstalter sind die Heimatfreunde Eppingen e.V.,  der Handels- und Gewerbeverein Eppingen,  die Brauerei Palmbräu und die Stadt Eppingen.

Die Veranstaltungen beginnen  immer um halb Sechs Uhr abends (halbe nach Fünf).  

Der Eintritt kostet pro Person 2 €, nach der Führung gibt es auch immer eine Halbe Bier (Halbe nach Fünf),

im Tausch gegen diese Eintrittskarte,  gestiftet von der Palmbräu, in einer Wirtschaft oder direkt am Veranstaltungsort.

Diese Führungsreihe ist immer sehr beliebt, es nehmen meistens mehr als 100 Personen teil.

Teilweise werden diese Führungen, 1  mal im Jahr, auch in Eppinger Teilorten oder in der Umgebung abgehalten.    10).

1994

Die 50. Halbe nach Fünf findet statt

2005

Die 100. Halbe nach Fünf findet im September statt.

Fast unglaublich, aber über 8.500 Teilnehmer haben sich bisher durch Eppingen und Umgebung führen lassen.

Damit dürfte die "Halbe nach fünf" eine der erfolgreichsten Stadtführungen ihrer Art im weiten Umkreis sein.   18).

2015

Das Jahr 2018 wird zum Rekordjahr.  Bei den insgesamt 5 durchgeführten Treffen nahmen 652 Personen, im Durchschnitt 130 Personen, teil. Bei der zusätzlichen Nachtführung  zwischen den Jahren nahmen 159 Personen teil.  Somit waren seit der ersten Führung 1994  insgesamt 10.403 Personen, incl. der Sonderführungen zwischen den Jahren sogar 12.237 Personen anwesend. Die 10.000te Teilnehmerin, Gretel Semmler, erhielt eine Jahres-Eintrittskarte für die Landesgartenschau Eppingen 2021.

2018

 

Hallen in Eppingen

Sporthalle (Großsporthalle) "Schmiedgrundhalle"

Neubau und Einweihung der Großsporthalle in Eppingen für Schul- und Vereinssport 1980.

Sie wird am 1. Januar 2006  in „Schmiedgrundhalle“ umgetauft 14). 18).

1980/2006

Wurde für 850.000 Euro energetisch saniert

2012

Sporthalle Grund- und Hauptschule "Hellberghalle"

Seit dem 1. Januar 2006 heißt diese Halle "Hellberghalle"

2006

Sport- und Mehrzweckhalle Eppingen am Berliner Ring "Hardtwaldhalle" 

               Bildergebnis für kindergarten städtisch adelshofen          Bild: Eppingen org

17 Monate nach dem ersten Spatenstich, am 19.4.2004, wurde diese Mitte September 2005 ihrer Bestimmung übergeben

2005

Seit dem 1. Januar 2006 heißt diese Halle "Hardtwaldhalle"

2006

Städtische Turnhalle im Roth

wird 1903 erbaut

1903

Hallenbad Eppingen

           Image   Bild: Eppingen org

Entsteht

1967

Fertiggestellt am Berliner Ring beim Bildungszentrum Südstadt

1971

Generalsanierung 1986

1986

Hallenbad Mühlbach

Klein aber fein

Hallo-Team

Dieser Club veranstaltet jährlich in Elsenz ein Fest auf dem See    10).

Hambacher Schloß

Versammlung zum Nationalfest der Deutschen für Freiheit und Einheit unter der schwarzrotgoldenen Fahne

1832

Handelshof Eppingen

Neueröffnung im August 1978 an der Eisenbahnstraße

1978

Handels- und Gewerbeverein Eppingen 1849 e.V.

 

Bildergebnis für eppingen org bilder                       Bildergebnis für eppingen org bilder      Bilder: HGV, Eppingen    

Die Gründung erfolgt  im ereignisreichen Revolutionsjahr 1849 als Gewerbeverein.

Zur Gründungszeit waren die Handwerker noch zwangsweise in ihren Zünften gebunden.

Aber in Eppingen gab es schon 13 Jahre vor der Auflösung der Zünfte eine freiwillige Organisation gleichberechtigter und gleichgesinnter Handwerker, die sich im neuen Gewerbeverein engagieren.

Die beiden Initiatoren der Gründung, Schlossermeister Franz Mayer und Schreinermeister Georg Kupper luden "alle unsere hiesigen Mitbürger und ebenso auch jene in der Umgebung, zu einer Besprechung dazu auf Samstag, den 6. Januar d.J. Mittags 2 Uhr im Lokale des Bierbrauers Herrn August Schäfer" ein.

Dieser 6. Januar 1849 ist die Geburtsstunde des Gewerbevereins Eppingen.

In der Schäfer'schen Brauerei, dem späteren Gasthaus "Adler" bzw. der heutigen Bierbar Zornickel in der Brettener Straße 11, trafen sich die Gründungsväter und beschlossen die Gründung dieses "höchst nützlichen" Vereins.

Der Verein wurde im Gründungsjahr von den folgenden Herren geführt:

1. Vorstand: Franz Mayer, Schlossermeister

2. Vorstand: Georg Kupper, Schreinermeister

Schriftführer: Louis Lother, Bürgermeister

Kassier: Alexander Ortallo, Kaufmann.

Der Verein unterstützte im Jahr 1857, zusammen mit 23 lokalen Gewerbevereinen in Baden die Gründung eines Landesvereins.

Der Gewerbeverein Eppingen zählt zu den ältesten seiner Art in Baden-Württemberg. Im badischen Landesteil wurde 1831 der erste Gewerbeverein in Karlsruhe gegründet, weitere bildeten sich dann 1836 in Lahr, 1841 in Freiburg, 1842 in Mannheim oder 1857 in Heidelberg.

1849

Eine einschneidende Veränderung im badischen Gewerbeleben trat 1862 ein. Der badische Staat stellte, allerdings verspätet, die Weichen zur Industrialisierung.

Am 15. Oktober 1862 trat das Gesetz zur Einführung der Gewerbefreiheit im Großherzogtum Baden in Kraft.

Dieser Schritt löste sicherlich schon im Vorfeld viele Diskussionen aus.

Die Gegner der Einführung der Gewerbefreiheit befürchteten wohl, dass eine Aufhebung durch die zu erwartende Konkurrenz die wirtschaftliche Not vieler Handwerker verstärkt.

Dia andere Seite sah gerade in der Gewerbefreiheit die Chance einer besseren Entfaltung der individuellen Initiativen und Ideen, der Verwertung der vorhandenen Arbeitskräfte und Kapitalien.

Im Jahre 1863 war die Auflösung des Vereines beschlossene Sache.  

1863

Im Januar 1879 folgten 50 Gewerbetreibende einem Aufruf des prov. Ausschusses, um den wieder gegründeten Gewerbeverein ins Leben zu rufen.

1. Vorstand: Oberamtmann Brecht

2. Vorstand: Gewerbeschulrat Straub

Schriftführer: Bürgermeister Bentel

Kassier Gerber Stephan Frey

Ausschuß: Maurermeister J. Bachmann, Glaser Georg Bentz, Schreiner Diefenbacher.

1879

Im Jahre 1889 zählte man nur noch 20 Mitglieder.

Im Jahre 1890 stellte der Verein, nun zum 2. Mal, seine Tätigkeit ein.

1890

Im November 1897 wurde der Gewerbeverin Eppingen zum zweiten Mal wiedergegründet.

Der Impuls dazu kam, wie 1879, wieder von außerhalb.

Vor dem deutschen Reichstag wurde am 26. Juli 1897 eine Änderung der Gewerbeordnung beschlossen. Dieses neue Handwerkergesetz brachte wichtige Veränderungen und neue Aufgaben, vor allem organisatorischer Art..

Bürgermeister Vielhauer berief zum 29. November 1897 die hiesigen Gewerbetreibenden zu einer Besprechung über die Erneuerung des Gewerbevereins ein.

73 Eppinger Handwerker versammelten sich daraufhin im Bürgersaal und grüündeten den Verein erneut.

1. Vorstand: Gerbermeister Konrad Wirth

2. Vorstand: Zimmermeister Andreas Zimmermann

Schriftführer: August Stroh

Kassier: Franz Ihle.

1897

Die äußerst intensive Vereinsarbeit wurde durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen.

Ende 1914 waren schon 19 Mitglieder zum Kriegsdienst eingezogen worden.

1914

Am 3. Februar 1915 hielt der Gewerbeverein seine letzte Ausschusssitzung ab.

Abermals stellte der Verein, jetzt mehr oder weniger unfreiwillig, seine Arbeit wieder ein.

Am Ende des Krieges stellte man traurig fest, dass vier Mitglieder ihren Einsatz für das Vaterland mit dem Tode bezahlten:

Schreinermeister Heinrich Blösch,

Schreinermeister Karl Geiger,

Malermeister Heinrich Kobold,

und Schreinermeister Friedrich Bregler

1915

Nach fünfjähriger Unterbrechung der Vereinsarbeit versammelten sich die restlichen Mitglieder des Gewerbevereines zur ersdten Nachkriegs-Versammlung im Gasthaus "Zum Lamm".

Der 1. Vorsitzende Franz Ihle führte diese Versammlung, zu der leider nur wenige Mitglieder kamen durch.

Bei den anschließenden Wahlen kandidierten fast alle früheren Vorstandmitglieder nicht mehr.

Als neue Vorstandschaft wurde gewählt:

1. Vorstand: Sattlermeister Karl Stroh

2. Vorstand: Glasermeister Friedrich Lang

Schriftführer: Buchbindermeister C.W. Schuchmann

Kassier: Schlossermeister Heinrich Dieffenbacher.

1920

Viele Aktivitäten, darunter auch im Jahre 1925 die Durchführung der Eppinger Woche, mit der Aufführung Wallensteins Lager auf dem Pfaffenberg,  und vielen Ausflügen, wurden durchgeführt.

Aus dem Gewinn der Eppinger Woche 1925 baute der Gewerbeverein in der Hindenburgstraße 2 +3 zwei Wohnhäuser.

Jedoch wurde die wirtschaftliche Lage des Handwerks Ende der 20er/Anfang der 30er Jahre immer katastrophaler.

1925

Zwei Auszüge aus dem Protokollbuch des Gewerbevereins Eppingen veranschaulichen diese Situation.

Man war sich darüber einig, daß sowohl von Seiten der Handwerkskammer, der Landesverbände, wie auch vom Reichsverband nichts geschehe, das deutsche Volk in der Presse aufzuklären, mit welchen Nöten heute das deutsche Handwerk zu kämpfen hat (28.2.1931).

Die Verhältnisse sind seit der letzten Tagung noch schlechter geworden, die Handwerksstätten verödet, die Arbeitslosen und Unzufriedenen in starkem Zunehmen. Das Baugewerbe, das Schlüsselgewerbe liegt fast vollkommen still. (15.11.1931).

Die nationalsozialistische Machtwalze überrollte schnell die Vereine. Gleichschaltung der Vereine, auch der Gewerbevereine wurde angeordnet. In den Richtlinien zur Gleichschaltung wurde gefordert, daß die Mehrheit der Vorstandsmitglieder auch Mitglieder der NSDAP sind.

Da diese Vorbedingung auf den jetzigen Vorstand und die Ausschußmitglieder nicht zutraf, legten diese ihre Ämter alle nieder und man übertrug vorläufig dem bei der NSDAP Beamtenschaft eingetragenen Mitglied, Herrn Fachlehrer Keil, Schriftführer des Gewerbevereins, die kommisarische Vertretung des Vereins.

1931

Am 17. Mai 1933 bereif man eine Generalversammlung ein, um den gleichgeschalteten Vorstand zu wählen. Sämtliche Mitglieder wurden gebeten, pflichtgemäß zu erscheinen, was aber nicht der Fall war. So war drei Tage später eine weitere Generalversammlung nötig. Endlich gelang es, eine den Richtlinien der Gleichschaltung entsprechende Vorstandschaft zu wählen. Sechs der zehn Vorstandsmitglieder gehörten jetzt der NSDAP an.

Drei Monate später kam die nächste, die letzte Anordnung.

Wieder war eine Generalversammlung einzuberufen: "Da laut Verfügung der Handwerkskammer von nun an nur noch Pflichtinnungen zu bestehen haben und alle anderen handwerklichen Vereinigungen(Gewerbevereine) aufzulösen sind, wurde unter dem Heutigen von dem Vorstand des Gewerbevereins, Herrn Sattlermeister Karl Stroh, der Antrag eingebracht, den Verein aufzulösen.

Dieser Antrag wurde am 12.8.1933 von den Mitgliedern einstimmig angenommen, da man ja gar keine andere Wahl hatte.

1933

Vier Jahre nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches und 16 Jahre nach der durch die Nationalsozialisten angeordneten Zwangsauflösung des Gewerbevereins Eppingen wurde dieser am 7. November 1949 wieder neu gegründet.

Es war die 4. Wiederbelebung des Vereins.

Die Gründungsversammlung fand im Rathaussaal statt, Bürgermeister Karl Thomä begrüßte 60 Gewerbetreibende.

Die Anwesenden wählten sogleich die Vorstandschaft.

1. Vorstand: Schlossermeister Fritz Dieffenbacher

2. Vorstand: Glasermeister Walter Lang

Kassierer: Berufsschullehrer Schmitt

Schriftführer: Berufsschullehrer Fritz Stichling

1949

Unbegreiflich war, dass nach 4 Monaten der Wiedergründung, am 11. März 1950 eine Neuwahl der Vorstandschaft vorgenommen wurde.

Allein für die Wahl des ersten Vorstandes benötigt man drei Wahlgänge.

Fritz Dieffenbacher ließ sich trotzdem zum 2.  Vorstand wählen

Anlässlich der 2. Eppinger Heimattage fand vom 8. - 17. Juli 1950 vor der Realschule eine Gewerbe-, Handels- und Industrieausstellung statt.

1950

Bereits jedoch am 23. Februar 1951 wurde wiederum eine neue Vorstandschaft gewählt.

1. Vorstand: Steinmetzmeister Jakob Holz

2. Vorstand Schreinermeister Helmut Hecker

1951

Am 9. März 1954 wurde über eine Daseinsberechtigung des Vereines diskutiert. 

1954

Die Eintragungen über den Verein enden mit dem Protokoll über die Mitgliederversammlung vom 13.12.1955, an der nur 12 Mitglieder teilnahmen.

Über die weitere Arbeit bzw. Aktivitäten des Gewerbevereins gibt es keine konkreten Angaben mehr.

1955

Nachdem die Arbeit des Gewerbevereins einige Jahre lang ruhte, meldete sich 1982 das Registergericht Heilbronn, um den Gewerbeverein Eppingen aus dem Vereinsregister zu löschen.

Eine Gruppe von Gewerbetreibenden traf sich im Frühjahr 1982, um den Verein aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Die notwendigen Beratungen hierzu fanden meistens bei "Eichbaum's Erna" statt.

Zu den Sprechern dieser Interessengemeinschaft wählte man Willi Emmerich und Peter Preusch.

Bei einer Umfrage über das Interesse an einem Gewerbeverein kamen von 309 Umfragebögen 49 zurück, von denen wiederum 44 für eine Wiederbelebung des Gwerbevereins stimmten.

1982

Man lud am 9. April 1984 alle Interessenten zur Wiedergründungsversammlung ein. 70 Handels- und Gewerbetreibende, Handwerker, Industrielle und Freiberufler waren dieser Einladung in den Saal des Gasthauses "Sole d'Oro" gefolgt.

Unter der Versammlungsleitung von Lothar Bergdolt und Rolf Schäfer wurde folgende Vorstandschaft gewählt:

1. Vorstand: Herbert Schleihauf

2. Vorstand: Peter Preusch

Schriftführer: Rolf Schäfer

Kassierer: Gerhard Stehle

Kassenprüfer: Reinhold Mack, Manfred Spreng.

Ausschuss Handwerk: Eberhard Dotterer, Eduard Mack, Walter Meixner, Reinhard Stiefel.

Ausschuss Handel: Bruno Emmerich, Friedl Hecker, Reinhard Jößlin, Ingrid Laage

Ausschuß freie Berufe: Karl Hecker, Peter Reimold

Ausschuß Industrie: Wolf-Gerd Dieffenbacher, Michael Ohles

1984

In den folgenden 15 Jahren bewies der Verein mit einer Vielzahl von Aktionen, Initiativen und Aktivitäten, wie wichtig, aber auch erfolgreich, der Gewerbeverein für die Attraktivität der Stadt Eppingen und für die Lage und Entwicklung des örtlichen Handels und Gewerbes ist.

Zur Kirchweih 1983, also ein halbes Jahr vor der Wiedergründung wurde der 1. Verkaufsoffene Sonntag durchgeführt.

Die Initiative hierzu ging von Ingrdi Laage (Modehaus Bergdolt) und Gerd Stehle, dem heutigen Vorsitzenden des Vereins aus.

Auf Anhieb war diese Aktion ein voller Erfolg. Inzwischen hat diese "Eppinger Erfindung" weit und breit viele Nachahmer gefunden.

Von Jahr zu Jahr wurde der Verkaufsoffene Sonntag immer attraktiver gestalte.

Über 20.000 Besucher bummeln heute am Kirchweihsonntag durch die Eppinger Strassen und Geschäfte, um sich zwanglos umzusehen und einzukaufen.

Weitere Vereinsaktionen seit 1984 sind: Ostereieraktion, Eisgutscheine, Anregungen eines Wochenmarktes, Blumen- und Pflanzenmarkt, Umfrage zu Ladenöffnungs- und Beleuchtungszeiten und entsprechenden Empfehlungen, Einführung des Langen Donnerstag, Eppingen blüht aus mit Fotowettbewerb, Zusätzlicher Verkaufstag anlässlich der Tour de France 1987, 2. Verkaufsoffener Sonntag, verbunden mit dem Bahnhofsfest der Wirtevereinigung 1998, Teilnahme am Heimattagsumzug 1990 mit 60 Handwerkern, Stiftung eines Pokals für den Lesekönig der Grundschule Eppingen, Werbebroschüre "Schau rein", Umweltfreundliche Einkaufstasche, Beteiligung bei der Einführung der Parkscheibenregelung, Einführung der HGV-Ehrenmünze, Kontaktaufnahme mit Wirtschaftsvertretern aus der ungarischen Partnerstadt Szigetvar, Mitgliedschaft und Mitwirkung im "Verkehrsverein" und im "Verein für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing".

1983-1999

Im Jahr 1999 feiert der Handels- und Gewerbeverein Eppingen sein 150-jähriges Bestehen.

Die Vorstandschaft im Jubiläumsjahr setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorstand: Gerhard Stehle

2. Vorstand: Peter Preusch

Kassierer: Karl-Heinz Fischer

Schriftführer: Reinhard Stiefel

*

Fünf Mal musste der Verein in seiner Geschichte wiederbelebt werden. Abgesehen von den "Zwangspausen" im 1. Weltkrieg und während der Nazi-Diktatur war das Desinteresse der Mitglieder am Vereinsgeschehen für die Einstellung der Vereinsarbeit verantwortlich.

Bedenkt man, dass in der kleinen badischen Amtsstadt Eppingen der Einfluss der Landwirtschaft im 19. Jahrhundert sehr groß war und die Industrialisierung im Zentrum des Kraichgaus zaghaft und spät einsetzte, so stellt die Gründung des Gewerbevereins Eppingen 1849 für die Stadtgeschichte ein bedeutsames Ereignis dar.

Der Gewerbeverein Eppingen ist damit einer der ältesten Vereine in Baden-Württemberg.

1999

(Alle Texte und Daten stammen aus dem Buch "150 Jahre Handels- und Gewerbeverein Eppingen"  1999)

Handwerk und Industrie in Eppingen

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 290-321. Autor Reinhard Ihle

Handwerkermarkt Richen

Er findet alle zwei Jahre, im Wechsel mit dem Mostfest im September  statt

1984

Hannibal

                 Bildergebnis für hannibal elefanten   Bild: Postkarte

Er überquert mit mehreren tausend Soldaten und Pferden sowie 37 Elefanten um 218 vor Christus die Alpen.

 In Italien kämpfte der karthagische Heerführer dann mehrere Jahre lang gegen Rom und musste sich am Ende geschlagen geben.

Seine Alpen-Überquerung gilt bis heute als logistische und taktische Meisterleistung, die Wissenschaftler begeistert - und verwirrt.

Denn, wo genau Hannibals Tross langzog, ist auch nach mehr als 2.000 Jahren Forschung noch nicht geklärt.

Es gibt derzeit (2016) 3 Versionen, die als möglich angesehen werden.

1.)  Nordroute, von Avignon, Valence über Grenoble, Col de Clapier nach Turin

2.) Mittelroute, von Avignon, Valence, Grenoble, Col de Montgenèvre nach Turin

3.) Südroute von Avignon, Valence, Gap, Col de Traversette nach Turin.

17).

Hanse im Nord- und Ostseeraum

Lübecker Kaufleute schließen sich mit anderen Kaufleuten aus Bremen, Dortmund, Soest und Köln zu einer Genossenschaft zusammen

1000-1500

Hardt

Die waldbedeckte Eppinger Hardt, ein Ausläufer des Stromberg-Heuchelberg-Massivs, schiebt sich im Süden zwischen das im oberen Leintal gelegene Kleingartach und das "Eppinger Gäu"  25).

Hardtschlag

Abteilung (Schlag) 26 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Hardtwald

Distrikt I des Eppinger Stadtwaldes mit 1.036 ha.

Er ist in insgesamt 30 Abteilungen (Schläge) unterteilt

Harre reiße

Mit langen Stangen aus Eschenholz, am Ende mit einem 12-15 m langen Seil und Eisenhaken bestückt, welche um die dürren Äste gelegt wurden, wurden die Äste abgerissen und stürzten zu Boden.

Sie wurden aufgesammelt und konnten sofort zum Brennen verwendet werden, da sie rappeldürr waren.     10).

Hartmann Straßenbau und Baustoffe

Feiert ihr 50-jähriges Jubiläum

2007

Hartmanni,

Juristenfamilie in Eppingen

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen  Bild: Heimatfreunde Eppingen

Ein Buch hierüber erscheint als Band 7 der besonderen Reihe erscheint 2008, Autor ist Bernd Röcker.

Eine Abhandlung findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 363-383 wieder.

Autor Bernd Röcker

Hartmanni Andreas

Andreas Hartmanni, 30 Jahre Professor beider Rechte und Rektor an der Universität  Heidelberg (1474),

gestorben 1495.

Er gehörte zu den bedeutendsten Eppinger Geschlechter.  30).

1495

Hartmanni Hartmannus

Hartmannus Hartmanni, Vermutlich Neffe von Andreas Hartmanni,

war Chorherr (Kanoniker) an der Heidelberger Heiliggeistkirche und Stifter eines bis 1949 bestehenden Stipendiums

1472-1510

Hartmanni Hartmannus,  der Ältere

Hartmannus Hartmanni der Ältere, war zunächst Dekan

der Artisten-Fakultät dann Professor für römisches Zivilrecht und Hofrat.

Er verstirbt 1586.    30).

1586

Hartmanni Hartmannus,

Sohn des Älteren

Hartmannus Hartmanni, Sohn des Älteren, promoviert an der Universität Bologna zum Doktor beider Rechte

1547

Hartmanni Prof. Dr.

Kurpfälzischer Kanzler aus Eppingen gestorben 1547;

nach ihm ist auch das Eppinger Hartmanni-Gymnasium benannt

1547

Haus am Hornbuckel (Jungvolkhaus)

 

Das Haus wurde Anfang der 30-er Jahre vom Jungvolk Eppingen, Unterordnung der Hitler-Jugend, erstellt.  Die „Pimpfe“ fuhren mit Wägelchen Sandsteine aus dem nahen Steinbruch heran, holten damit Wasser vom Brunnen im Villa Waldeck unten und Zement in der Stadt.  Das Geld für die Baumaterialien und Sand stifteten wohlhabende Bürger, die später mit Namensnennung auf einzelnen Molosteinen des Giebels belohnt wurden.  Drei Väter der Pimpfe, die Maurer waren, ein streng gläubiger Katholik, ein Kommunist und ein Sozialdemokrat, mauerten die Steine. Das Geld reichte auch noch für einfache Klappläden und ein flach geneigtes Dach. Es fanden dann immer wieder Treffen mit anderen Jugend-Abteilungen in diesem Haus statt. Wegen des fehlenden Rest-Innen-Ausbaus wurde der Dachboden, bei Veranstaltungen, mit Stroh eingestreut. Eine weitere geregelte Nutzung scheiterte jedoch an der Unlösbarkeit der Wasserfrage. Das Haus wurde nach dem Krieg,  - von wem?? - völlig unsinnig, abgerissen, weil es an die Hitler-Zeit erinnerte!

1930/31

Haus der Geschichte

In der Leiergasse erzählt Barbara Scheel Märchen und Geschichten

2009

Haus Dr. Wenig, Rotstraße

Wird erbaut, 1925 zog in dieses Haus die Sparkasse ein

1875

Haushalt Stadt Eppingen

Im Februar wird von BM Pretz ein 37-Millionen-Haushalt eingebracht

1984

Im Januar wird von BM Pretz ein 39,8 -Millionen-Haushalt eingebracht

1985

Im Januar wird von BM Pretz ein 38,8-Millionen-Haushalt eingebracht

1986

Im Januar wird von BM Pretz ein 44,9 Millionen-Haushalt eingebracht

1987

Im März wird mit einem Volumen von 45,5 Mio Mark v. Gemeinderat verabschiedet

1987

Im Dez. 1987 wird von BM Pretz ein 50,1 Mllionen-Haushalt für 1988 eingebracht

1988

Im Januar wird der für 1989 eingebrachte mit 44,5 Mio Mark vom Gemeinderat genehmigt

1989

Im Dez. 1989 bringt BM Pretz den Haushaltsplan für 1990 mit 46,9 Mio Mark ein

1990

Das Volumen beträgt 2014 über 40 Millionen € und stellt einen neunen Rekord dar.

Zahlreiche Baumassnahmen sind vorgesehen, nach dem Marktplatz und der Brettener Straße hat die Stadt nun auch die Bahnhofstraße mit dem Ludwigsplatz neu gestaltet und aufgewertet.    18).

2014

Häuslein vor dem Vorstädter Tor

Ein solches will Hans Conrad Zimmermann bauen

1644

Hecker, Friedrich

Aufständischenführer bei der Revolution in Baden

1848-49

Hecker-Areal in der Mühlbacher Straße

Auf dem Hecker-Areal wurde der Startschuß für ein Zwanzig-Millionen-Projekt am 9. Juni durch den ersten Spatenstich gegeben. Es entstehen dort ein 2.800 Quadratmeter großer Edeka-Markt mit 190 Parkplätzen.

Er will ab Mitte 2017 rund 25.000 Artikel anbieten.

Im alten E-Center, auf der gegenüberliegenden Straßenseite entsteht dann ein Fachmarktzentrum mit Filialen von dm-Drogerie, Deichmann, KiK, Vögele, TeDi und ein Bäckereicafe des Kleingartacher Bäckermeisterbetriebes Keppler.                    18:9

2016

Heggebärleswerdschaft

Heckenbeerleswirtschaft;

Wirtschaft, die nicht den besten Ruf hat 

Auch Ausspruch über eine Tätigkeit, die nicht so recht vorangeht   10).

Heidelberger Faß

             Bildergebnis für heidelberger fass         Bild: Postkarte

wird 1664 gebaut.

1664

Es wird  1710 repariert; das Holz stammt aus dem Eppinger Wald.

"Die Pfalz lieferte den perlenden Wein, und zum großen Heidelberger Faß waren Eichen aus dem Eppinger Hardtwald geholt worden", so steht im Büchlein von Anton Braun aus dem Jahr 1914 geschrieben.

Ein Schriftstück aus dem Eppinger Stadtarchiv Nr. A 190-193 gibt uns näheren Aufschluß darüber, dass in dem Jahr 1700 die Kurpfälzische Hofverwaltung zu Heidelberg 80 Eichenstämme in der Eppinger Hardt gegen den Willen des Gemeinderates fällen ließ:

"Jeder Stamm vor zwey Gulden". Wie weiterhin geschrieben steht, wurde das Holz für die Reparatur des großen Fasses benötigt.

Im Heidelberger Schloß wurde das erste große Faß mit einem Inhalt von 130.000 Litern in den Jahren 1589-1591 gebaut.

Kurfürst Karl Ludwig ersetzte es im Jahre 1664 durch ein weit größeres, das etwa 195.000 Liter faßte.

25 Jahre danach (1689) fand die Zerstörung des Schlosses samt Heidelberg im Pfälzisch-Orléan'schen Krieg statt.

Aus dem "Heidelberger Schloßführer" ist zu entnehmen: "Dieses Faß (195.000 l) überstand glücklich die Schreckensjahre von 1689-1693 und wurde unter Kurfürst Karl Philipp (1716-1742) prächtig erneuert".

Mit dem Eppinger Schriftstück läßt sich nun ein Anhaltspunkt in Einklang bringen. Demnach handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Reparatur des 195.000 l Fasses und fällt somit in die Zeit kurz nach 1700.

Wie kam man aber auf die Eppinger Eichen?.

Die Jagd in der Eppinger Hardt hatten die Kurfürsten von der Pfalz inne; zur Zeit der Renovierung des Fasses war es Karl Philipp, der aufgrund seiner Jagdleidenschaft "Jäger aus Kurpfalz" genannt wurde.

Der urwüchsige Wald war ihm somit bekannt.

"Jägersleut waren seit eh und jeh durstige Leut", daher auch darauf bedacht, für entsprechende Köstlichkeit Lagerkapazität zu schaffen.

Über die Bezahlung der Eichen bereitete man sich zu Hofe kein großes Kopfzerbrechen. Für einen Stamm wurden kurzum 2 Gulden berechnet, eine Maßvergütung gab es nicht.

Bemerkenswert war die widerwillige Haltung des Gemeinderates der Stadt Eppingen, hat man doch sonst höchst untertänigst großzügige Schenkungen dargebracht, so zeigte man hier aber die kalte Schulter.

Eppingen war zu dieser Zeit mit seinem großen Waldbesitz eine reiche Stadt. Gemeinden ohne Wald waren dagegen arm dran.

Der Transport der Eichenstämme von hier nach Heidelberg mußte sich besonders schwierig und nur etappenweise vollzogen haben. Es war doch für jeden Stamm mindestens ein Ochsengespann erforderlich.

1710

Viele Wege und Straßen gab es damals noch nicht. Die Kleingartacher Straße wurde erst 1862 gebaut. Der heutige Altgartacher Weg war in jener Zeit als Erdweg die Hauptstraße. Der Erschließungsbeginn des Waldes durch befestigte Wege (Schotterwege) fiel erst in dieses Jahrhundert.

Der Hornbuckelweg wurde in den zwanziger Jahren als erster dieser Art gebaut.

Erzählungen besagen, daß früher die Bauern oftmals ihre Wagen voller Büschel (gebündelte Äste und Reisig 1 m lang und 1 m Umfang) opfern mußten, um die tiefen Wegelöcher aufzufüllen, damit sie das restliche Holz holen konnten. Wegenamen dokumentieren dies heute noch: z.B. "Kälberlöcherweg".

Nach der Zerstörung Heidelbergs wurde nun Mannheim (1720) kurpfälzische Residenz und kultureller Mittelpunkt, während Schwetzingen der sommerliche Lieblingssitz der Kurpfläzer wurde. Hier wurde aus dem zerstörten Jagdschloß ein neues Schloßgebäude mit einer großartig gestalteten barocken Gartenanlage errichtet, die heut noch ein eindrucksvolles Bild der Gartenbaukunst des 18. Jahrhunderts vermittelt.

Hier besann man sich nun wieder auf den Eppinger Wald. Denn für die Bepflanzung der Anlagen wurden unter Kurfürst Karl Theodor (1742-1799) "Holzsötzlinge" (Waldpflanzen) nach Schwetzingen geliefert.          33)., 1.2).  42).  

1742

Heidelberger Katechismus

Er wird 1563 ausgegeben und beeinflußt das religiöse Leben der Reformierten stark

1563

Heidelberger Universität

Die Heidelberger Universität (philosophische Fakultät) weicht während der Pest nach Eppingen aus

in die 1495 erbaute „Alte Universität“, heute Fachwerk- und Heimatmuseum.  3). 33).

            Bildergebnis für Alte Universität epp    Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

1564/65

Festveranstaltung der Heidelberger Universität  in Eppingen anläßlich der 600-Jahr-Feier am 15. März 1986

1986

Heidenrainweg

Verläuft von Nord-West nach Süd-Ost zwischen Schlag 4 und 6

Heidt'sche Mühle

Liegt westlich von Eppingen in Richtung Gewann "Himmelreich".

Sie wurde früher von 2 kleinen Bächlein umflossen, in der Mitte war eine kleine Insel, die jedoch in unterschiedlichem Besitz war, d.h., es mußte immer das Gras gemäht werden usw.

Der Müller bot dem anderen Besitzer an, seinen Anteil mit zu mähen und zu versorgen und bot ihm an, dafür nur 1/8 des üblichen Preises zu berechnen.

Der andere war damit nicht einverstanden und bestand darauf: "noi des isch zuviel, iieh zahl dir höchschdens 1/4"

Heilbronner Hütte

    

Eppingen übernimmt eine Zimmerpatenschaft auf der Neuen Heilbronner Hütte in 2.320 Höhe.

Sie ist auf der Landesgrenze zwischen Vorarlberg und Tirol.

Es handelt sich um ein 14er-Lager. Die Kosten belaufen sich einmalig auf 6.500 Euro.

An der Eingangstüre des Eppinger Zimmers wird ein Hinweis mit dem Wappen oder Logo der Stadt angebracht.

Seit 2015 schenkt die Brauerei Palmbräu auch ihre Biersorten auf der Heilbronner Hütte aus.     19.)

2017

 

Heilige Ottilie

 

            Bildergebnis für ottilienberg eppingen    Bild: Eppingen Org

Die Kapelle aus dem 15. Jahrhundert auf dem Ottilienberg wurde nach dieser Namensgeberin, der heiligen Ottilie,  benannt.

Eine der Geschichten erzählt, dass die einst vertriebene Vorsteherin des Frauenklosters dort umgegangen sei und die im Erdreich versteckte Glocke des Klosters auf wundersame Weise verschwand, als ein Spaziergänger sie ausgraben wollte.

Zudem habe ein armer Kuhwirt dort einen Schatz entdeckt.

Heimatfreunde Eppingen e.V.

Neugründung des Heimatvereines im Jahr 1951, nachdem er bereits in den 20iger Jahre eine Blütezeit erlebte.

1951

Das Buch "Eppingen - Ein Rundgang durch die Altstadt", 1. Auflage, von Edmund Kiehnle, erscheint

1963

Eine erneute Aufwärtsentwicklung des Vereines begann 1976/77

1976/77

Im März 1979 bringt der Verein ein neues Buch mit 241 Seiten heraus mit dem Titel "Rund um den Ottilienberg" Band 1

1979

Das Buch "Die Kraichgaustadt Eppingen", 2. Auflage von Edmund Kiehnle erscheint

1981

Das Buch "Eppingen - Ein Rundgang durch die Altstadt", 2. Auflage von Edmund Kiehnle erscheint

1981

Der Verein bringt den 2. Band von "Rund um den Ottilienberg" mit 248 Seiten heraus

1982

Die "Dokumentation zum EBA-Projekt "Chartaque" von Adalbert Barth erscheint

1983

Das "Ortssippenbuch Eppingen im Kraichgau", erste Auflage,  erscheint 1984, Autor ist Karl Dieffenbacher

1984

Im Juni wurde der 3. Band "Rund um den Ottilienberg" vorgestellt mit 483 Seiten

1985

Das Buch "50 Jahre Heimatmuseum Eppingen 1935 - 1985" von Karl Weyßer erscheint

1985

Im Dezember wird der 4. Band "Rund um den Ottilienberg" vorgestellt mit 192 Seiten

1986

Der 5. Band "Rund um den Ottilienberg" wird im November  vorgestellt mit 352 Seiten

1989

Ein Lageplan der Grabsteine,  "Der jüdische Friedhof in Eppingen" von Ralf Bischoff erscheint

1989

Der 1. Band "Die besondere Reihe" erscheint. Thema: Malerei und Graphik über Otto Konrad

1990

Der 6. Band "Rund um den Ottilienberg" wird vorgestellt mit 272 Seiten

1994

Die erste Veranstaltung der Reihe "Halbe nach Fünf" findet statt.

Es sind Freiluft- Führungen der Heimatfreunde Eppingen durch und in die Stadt Eppingen, auch außerhalb oder in Teilorten, mit wechselnden Themen.

Die Veranstaltung beginnt jeweils um Halb-Sechs Uhr abends (halbe nach Fünf). Der Eintritt beträgt 2 €, dafür erhält der Teilnehmer eine Halbe Bier (halbe nach Fünf), die von der Brauerei Palmbräu und der Stadt Eppingen gesponsert wird.

Das Bier wird in einem Gasthaus, das in der Nähe der Veranstaltung liegt oder aber im Freien, mit Bewirtung durch die Heimatfreunde gereicht.

1994

Das Buch "Kraichgau-Stromberg"; Der Kraichgau - Von Menschen und Weinen; Das große Spectaculum zu Bretten an Peter und Paul; Der Stromberg - Hinter sieben Bergen von Dr. Monika Bachmayer erscheint

1996

Der 7. Band "Rund um den Ottilienberg" wird vorgestellt mit 364 Seiten

1997

Das "Ortssippenbuch Eppingen im Kraichgau", zweite Auflage, erscheint 1998, Autor ist Bernd Röcker

1998

Das Buch "Kraichgau, Beiträge zur Landschafts- und Heimatforschung", Sonderdruck aus Folge 16 von Beate Fricke erscheint

1999

Im Rahmen der Veranstaltung "Eppinger Leit verzähle" finden Gespräche über wechselnde Themen von Früher zwischen den Moderatoren Reinhard Ihle und Wolfgang Kächele und jeweils sechs Eppingern im Ahnenkeller oder Schwanensaal statt.

Die erste Veranstaltung war am 17. November 2000, die vorläufig letzte am 15.10.2012.

2000

Das Buch "Koi Holz brennt net" von Manfred Pfefferle wird vorgestellt als Band 2 der besonderen Reihe

2000

Das Buch "Wie's halt war" von Manfred Pfefferle wird vorgestellt als Band 3 der besonderen Reihe

2001

Das Buch "Der Stadtwald Eppingen 1950 - 2000" von Helmut Binder wird als Band 4 der besonderen Reihe vorgestellt

2001

Das Buch "Inmitten des Kraichgaus; Geschichte und Geschichten aus dem ehemaligen Ritterdorf Adelshofen" von Heinz-Theo Krahl erscheint

2001

Der 8. Band "Rund um den Ottilienberg" wird vorgestellt mit 351 Seiten

2003

Die 50. Veranstaltung der Reihe "Halbe nach Fünf" findet statt

2005

Das Buch "Jüdisches Leben im Kraichgau" wird vorgestellt im Jahr 2006 als Band 5 der besonderen Reihe

2006

Das Buch "Alt-Eppingen in Bildern" von Elisabeth Dörr wird als Band 6 der besonderen Reihe vorgestellt

2006

Das Buch "Die Hartmanni von Eppingen und ihre Zeit" von Bernd Röcker wird als Band 7 der besonderen Reihe vorgestellt

2008

Der 9. Band "Rund um den Ottilienberg" wird vorgestellt mit 224 Seiten

2010

Das Eppinger Dialekt-Buch "So schwätzt ma in Eppinge" von Jürgen Kobold erscheint am 6.7.2010 als Band 8 der besonderen Reihe

2010

Die Veranstaltungsreihe "Uni am Dunnerschdich", jeweils im Winter, Donnerstags in der Alten Universität findet erstmals am 9. Februar 2012 statt. Es wird versucht, pro Jahr 2 - 3 Veranstaltungen durchzuführen. Organisator ist Christoph Waidler.

2012

Das Buch "Lieber Fritz mir geht es gut; Eppinger Postkartenalbum" von Frank Dähling / Rainer Scherb erscheint als Band 9 der besonderen Reihe

2013

Das Eppinger Dialekt-Buch "… unn mir schwätze graad so weiter" von Jürgen Kobold erscheint am 27.11.2013 als Band 10 der besonderen Reihe

2013

Ein Prospekt "1225 Jahre Eppingen-Kleingartach" aus der Eppinger Zeitung, als Beitrag der Eppinger Heimatfreunde erscheint

2013

Das Buch "150 Jahre Turnverein 1865 Eppingen, Gemeinsam in Bewegung" erscheint als Band 11 der besonderen Reihe.

Die Autoren sind: Heinrich Vogel, Reinhard Ihle, Wolfgang Kächele, Erich Schleusener, Markus Pfründer, Ute-Schäfer-Kern, Bernd Röcker, Hartmut Stunz, Edith Kobold

2015

Die 100. Veranstaltung der Reihe "Halbe nach Fünf" findet statt. Über 8.500 Teilnehmer nahmen an diesen Veranstaltungen statt.

2015

Ab dem 15. Februar 2015 findet vierteljährlich, jeweils an einem Donnerstag, 19 Uhr, der "Heimatfreunde-Stammtisch" im Ratskeller statt. Die speziell auf Eppingen abgestimmten Themen wechseln jeweils, die Organisation hat Jürgen Kobold übernommen.

2015

Der 10. Band "Rund um den Ottilienberg" erscheint 2016 mit 192 Seiten

2016

Die Heimatfreunde zeichnen in einer Broschüre das Eppinger Jahr 1916 nach.                 19.)

2016

Eine zusätzliche "Halbe nach Fünf" wird am 28.12.16 von den Heimatfreunden angeboten und führt zu Orten, die 2016 im Mittelpunkt standen.

2016

Das Jahr 2018 wird zum Rekordjahr der "Halbe nach Fünf" Führungen.  Bei den insgesamt 5 durchgeführten Treffen nahmen 652 Personen, im Durchschnitt 130 Personen, teil. Bei der zusätzlichen Nachtführung  zwischen den Jahren nahmen 159 Personen teil.  Somit waren seit der ersten Führung 1994  insgesamt 10.403 Personen, incl. der Sonderführungen zwischen den Jahren sogar 12.237 Personen anwesend. Die 10.000te Teilnehmerin, Gretel Semmler, erhielt eine Jahres-Eintrittskarte für die Landesgartenschau Eppingen 2021.

2018

Heimatfreunde-Stammtisch

Ab dem 15. Februar 2015 findet der Heimatfreunde-Stammtisch statt.

Donnerstags 19 Uhr, alle 3 Monate im Jahr, ist im Ratskeller Gelegenheit für jeden Interessierten daran teilzunehmen

Einfach, zwanglos und ohne Programm zusammensitzen und über wechselnde Themen sprechen ist der Inhalt dieser Stammtische.

Mit dem Stammtisch soll auch der Zusammenhalt der Bürger gefördert werden.

Die Organisation übernimmt Jürgen Kobold.

2015

Im Jahr 2018 wird der 15. Stammtisch mit dem Thema Eppinger Sport und Sportler durchgeführt. Bisher haben insgesamt 320 Personen teilgenommen, im Schnitt ca. 20 Personen.

2018

 

Heimatkunde - Heimatforschung - Heimatschutz

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 49-51 wieder.

Autor: Karl Banghard  1.8).

1970

Heimatmuseum Eppingen

Wird im Pfeifferturm eröffnet

1935

Heimatmuseum Elsenz

                Bildergebnis für heimatmuseum Elsenz   Bild: Eppingen org

Wird eröffnet

2005

Mit Schwerpunkt zur Geschichte des Tabakanbaus wird eröffnet

2009

Heimatstube Richen

              Bildergebnis für heimatstube richen     Bild: Eppingen org.

Einblick in die Geschichte der Region

2007

Heimatstube Rohrbach

Einblick in die Geschichte der Region

2007

Heimattage Baden-Württemberg 2007

Eppingen ist Ausrichter 2007.

Im September 2006 erhält OB Holaschke in Wertheim, aus den Händen von Ministerpräsident Oettinger, die Fahne für diese Veranstaltung

2006

Bildergebnis für eppingen in baden    Bild: Eppingen org

 

Am 1. Januar wurde das Baden-Württembergische Heimattagsjahr in Eppingen vom Balkon des ehemaligen „Rössle“ feierlich eröffnet mit Donnerschüssen der Schützengesellschaft Eppingen, einem kleinen Feuerwerk und natürlich mit dem „Badnerlied“, gespielt von der Stadtkapelle Eppingen.  

Im Februar wurde der erste Rekord im Jahr 2007 aufgestellt. 87 Gruppen und 2 200 Teilnehmer wurden beim 5. Eppinger Narren-Nachtumzug gemeldet. Die teilnehmenden Gruppen kamen aus ganz Baden-Württemberg, und sogar eine französische Gruppe beteiligte sich am Umzug: „die Association Carnaval Vosges du Nord“.       

 Am 16. März eröffnete Staatsminister Willi Stächele in der Hardwaldhalle die Baden-Württembergischen Heimattage offiziell. Zahlreiche prominente Gäste weilten unter den 600 Besuchern. Musikalisch umrahmten die Stadtkapelle Eppingen und die Gesangvereine Mühlbach, Richen und Eppingen diesen ersten offiziellen Akt.     

Der Vorsitzende der Heimatfreunde Eppingen, Reinhard Ihle, streifte in einer viel beachteten Festrede den Zeitraum ab dem Jahre 1800. Schon bei dieser Auftaktveranstaltung zeigte sich das große Engagement unserer Vereine und der ganzen Bevölkerung beim Thema Heimattage.       

 Auch Experten der Dialektsprache konnten beim Themenwochenende Baden-Württembergische Mundart noch etwas lernen. Badisch, schwäbisch, urkomisch: Mehr als 200 Kulturfreunde ließen sich bei der langen Kabarettnacht in die Feinheiten des örtlichen Dialekts einweihen. Neun Heimatdichter,  Autoren und Gruppen teilten sich drei Bühnen in der Innenstadt.            Mundarttheater der Spitzenklasse boten die Theatergruppen des VfL Mühlbach, des FC Badenia Rohrbach und das Speckmärblestheater aus Richen den 440 Besuchern in der ausverkauften Stadthalle.

Mit hunderten bunt gefärbter Eier, Buchs und Efeu sowie kunstvoll geschmückten Bändern verwandelten die Landfrauenvereine des Bezirks Eppingen die Brunnen in der Brettener Straße, am Alten Marktplatz und beim Baumann’schen Haus in Osterbrunnen.    

Zum zweiten Eppinger Straßenmusikerfestival am Sonntag, 29. April, kamen Musikgruppen aus ganz Deutschland und den Nachbarstaaten und traten ganz zwanglos an verschiedenen Plätzen und Bühnen in der Innenstadt auf.       

Parallel dazu fand das traditionelle Bärlauchfest verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag statt.           

Als Beitrag für das Heimattagsjahr stellten die Kraichgaumeister des Handels- und Gewerbevereins erstmals einen Zunftbaum auf dem Eppinger Marktplatz auf. Diese Aktion soll auch in den folgenden Jahren beibehalten werden.     

7 000 Zuschauer und 2 200 Teilnehmer erlebten den ersten Landesjugendfestzug  am 13. Mai. 62 Gruppen lang war der Zug durch die Innenstadt, bei dem die Kindergärten und Grundschulen Märchen zeigten, die weiterführenden Schulen mit Landestypischem dabei waren und die Vereine ihre Jugendarbeit vorstellten.      

Eines der ganz großen Events im Heimattagsjahr waren die Baden-Württemberg-Tage am 19. Und 20. Mai. Eppingen konnte sich seinen zahlreichen Gästen aus Nah und Fern – die Schätzungen sprechen am Sonntag von rund 30 000 Besuchern – von seiner besten Seite präsentieren.  

Im Mittelpunkt stand am Samstag die große Showbühne des SWR auf dem Marktplatz, auf der hochkarätige Künstler und Musikgruppen ein Open-Air-Bühnenprogramm der Extraklasse zeigten.      

Zum Abschluss gestaltete die Feuerwehr mit der Stadtkapelle den „Großen Zapfenstreich“.    

Am Sonntag zeigten Firmen, Verbände, Vereine und sonstige Institutionen an über 100 Ständen beim „Markt der Möglichkeiten“, was der Südwesten Interessantes zu bieten hat.        

Riesengroß war zeitweise der Ansturm bei den Eppinger Waldtagen am 16./17. Juni. Rund um den Jägersee konnte jung und alt an 34 Stationen den Wald mit allen Sinnen erfahren und aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachten.  

Eingeweiht wurde auch der interaktive Walderlebnispfad, der die Besucher mit verschiedenen Mit-Mach-Stationen in die wunderbare Welt des Waldes entführt. Wald als Energie, als Nahrung oder als Baustoff wird dort genauso gezeigt wie ein Barfußpfad oder ein Waldxylophon. Auch nach den Waldtagen bleibt dieser Waldfühlpfad mit seinen 13 Stationen ein nachhaltiger und bestehender Beitrag der Heimattage Baden-Württemberg.       

Schnell, frech und intelligent agierten eine Handvoll Künstler mit einem bunten Programm und strapazierten die Lachmuskeln der Besucher bei „Baden Württemberg lacht“ am 30. Juni, das von den Bühnen in der Altstadt aufgrund des Wetters in die Hardwaldhalle verlegt wurde.      Beim „Schwobagipfl“ am Sonntag gab es mit Walter Kocwara und „Ernst & Heinrich“ Comedy vom Feinsten. 

Eppingen im Bauernkrieg“ – das historische Wochenende im Rahmen der Heimattage ließ im Juli vor der eindrucksvollen Kulisse der historischen Eppinger Altstadt das frühe 16. Jahrhundert wieder lebendig werden. Der Szigetvar-Platz wurde zum historischen Schlachtfeld. Spielszenen, Handwerksvorführungen, Tanz, Gesang, Musik und die Schlacht gegen die aufmarschierenden Bauern boten Geschichte zum Anfassen.         

Ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungskalender der Heimattage Baden-Württemberg 2007 fand am letzten Wochenende im August statt.

Die Landwirtschaftstage mit Kartoffelmarkt eröffnete Landwirtschaftsminister Peter Hauk auf dem Marktplatz. Kartoffelernte gestern und heute, Anwendung historischer und moderner landwirtschaftlicher Arbeitsgeräte, Oldtimer-Schlepper-Corso und die baden-württembergischen Meisterschaften im Pferdewettpflügen waren nur einige Attraktionen in diesen Tagen.             

Am 4. September konnte man es im Fernsehen mitverfolgen: Der SWR rührte mit seiner Sendung „Fahr mal hin“ kräftig die Werbetrommel für unsere schöne Fachwerkstadt Eppingen.    Wen wundert es da, dass Eppingen bei den Landestfesttagen der Heimattage Baden-Württemberg vom 6. Bis 12. September einen Rekordbesuch erlebte.

Chef-Organisator Manfred Staub strahlte mit der Sonne um die Wette: Allein beim Landesfestumzug am Sonntagnachmittag standen nahezu 40.000 Zuschauer in der Innenstadt entlang des Festzugweges!

Bereits am Donnerstag tanzten die Eppinger bei der SWR3-Dance-Night schwungvoll im großen Festzelt in der Talstraße in die Landesfesttage, bevor freitags der Fassanstich erfolgte.      

Am Samstag marschierten die Fahnenschwinger auf, um den Weltmeister im Fahnenhochwerfen zu ermitteln. Eppingen war durch die Volleyballer des  Turnverein  1865 vertreten.        

Traditionell trafen sich die Eppinger Jahrgänge zur Gedenkfeier auf dem Friedhof und anschließend in den zugeteilten Gaststätten.   

Beim internationalen Abend im Festzelt präsentierten sich unsere Partnerstädte aus Wassy, Epping und Szigetvar mit einem unterhaltsamen Programm.

Am Sonntag luden die evangelische und katholische Kirche zum ökumenischen Gottesdienst ein.  

Böllerschüsse kündigten den Landesfestzug an.    

Mit dabei war Ministerpräsident Günther H. Oettinger in einem Oldtimerbus.

87 Gruppen mit rund 3 000 Aktiven boten eine wunderbare Zusammenstellung von Bräuchen und Heimatpflege in Baden-Württemberg.  

Beim traditionellen Abend der Vereine wurde die Vielfalt der Eppinger Vereinslandschaft gut verpackt auf die Bühne gebracht. 14 Vereine aus Eppingen und den Stadtteilen gestalteten am 10. September ein buntes und abwechslungsreiches Programm für die 2 000 Besucher im vollbesetzten Festzelt.       Mit viel Wortwitz moderierten Viola Schilling und Manuel Müller aus Mühlbach die Beiträge des fünfstündigen Programms.  

Bei den Landesfesttagen war wirklich für alle Altersklassen etwas geboten. Auf einem Spieleparcour auf dem Epping-Platz und in der Talstraße tobten sich die Kindergarten- und Grundschulkinder aus, übten sich im Sackhüpfen oder nahmen Dosen mit Tennisbällen ins Visier.        

Ein Volltreffer war auch der Seniorennachmittag im benachbarten Festzelt, bei dem 500 Besucher unter anderem die Jugendkapelle Rohrbach, Schlagersängerin Brigitte Hennrich, die Jongleure Julian und Lukas oder den Nachwuchssänger TobiAs erlebten. 18).

Zum vierten Mal führten die Grundschule und der Musikverein Mühlbach am 5. Juli ein Musical auf.

Musikalische Leckerbissen bot auch der mehrfache englische Blasmusikmeister, die Aveley Band aus unserer Partnerstadt Epping, am 6. Juli in der Bürgerhalle Mühlbach. Und beim Mühlbacher Brunnenfest präsentierten viele Mühlbacher Vereine und Institutionen ein buntes Programm. 18).

Mitte Juni bezog die Stadtverwaltung nach rund 20-monatiger Bauzeit den „neuen alten“ Verwaltungssitz am Eppinger Marktplatz. Am 31. August fand der offizielle Festakt mit Staatssekretät Richard Drautz vom Wirtschaftsministerium statt und am Sonntag, 2. September präsentierte sich das Gebäude der Bürgerschaft bei einem Tag der offenen Tür. Im historischen und für rund 1,5 Mio. Euro aufwändig renovierten Weinbrenner-Rathaus von 1824 residieren der Oberbürgermeister mit seinem Stab, das Standesamt mit Trauzimmer, Rechnungsprüfungsamt und das Sozialamt. Das ehemalige Wachlokal im Foyer dient künftig als Ausstellungsfläche. Der Gemeinderat tagt wie schon in der Vergangenheit wieder im Bürgersaal im zweiten Obergeschoss. Im neu errichteten modernen Anbau (Kosten 3,5 Mio. Euro) sind auf drei Stockwerken der Bürgerservice und die Geschäftsbereiche Zentrale Dienste, Finanzen und Externe Dienste verteilt. Durch den Verkauf des Dienstsitzes in der Rathausstraße an die Firma Dieffenbacher mussten die Mitarbeiter der Bauverwaltung ihren Platz räumen. Sie werden vorerst in einem angemieteten Gebäude im Gewerbegebiet in Mühlbach untergebracht, bis der zweite Anbau des Rathauses fertig gestellt ist. Als Verwaltungssitz aufgegeben wurde auch das Diakonatsgebäude, das von einem Investor saniert wird und der Unterbringung der AOK-Geschäftsstelle und mehrerer Wohnungen dient.      Umziehen musste im Juni auch die Stadtbücherei Eppingen, nämlich vom Diakonat in das ehemalige Palmbräu-Verwaltungsgebäude in der Brettener Straße 12. Die Bücherei steht nun zentraler und ist auf ca. 290 qm Fläche heller und freundlicher untergebracht. Zusammen mit der Städtischen Volkshochschule bildet das Gebäude innenstadtnah ein kleines Kulturzentrum. 18).

Die Elsenzer Seetage fanden vom 27. Bis 29. Juli statt. Die Elsenzer Vereine, Kirchen, Schulen und der Kindergarten stellten an drei Tagen ein Fest zum Genießen auf die Beine. Den Auftakt bildete ein Live-Rockkonzert. Bei Einbruch der Dunkelheit konnten die Besucher unter anderem verschiedene Motive aus Kerzen und eine Wasserlicht-Show der Freiwilligen Feuerwehr rund um das Naherholungsgebiert Elsenzer See bestaunen. 18).

Nachlese:  Die Eppinger haben ein tolles, denkwürdiges und auch arbeitsreiches Jahr hinter sich. Durch die Heimattage Baden-Württemberg wurde der Name unserer Fachwerkstadt weit über die Stadtgrenzen hinausgetragen. Fast 120 reine Heimattags-Veranstaltungen haben die Kraichgaumetropole in den Mittelpunkt des Interesses des ganzen Landes gerückt. Seit der Auftaktveranstaltung am 16. März  gab es Woche für Woche großartige Feste.

Die Angebote wurden auch von auswärtigen Gästen sehr gut angenommen, weit über  220 000 Besucher konnten in Eppingen begrüßt werden. 

Neben vielen prominenten Gästen rückte auch eine umfangreiche Medienpräsenz in Fernsehen, Radio und den Printmedien Eppingen landesweit in den Fokus.    

Viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Organisationen und Einrichtungen aus allen Stadtteilen trugen mit ihren Beiträgen zu einem bunten Veranstaltungsreigen bei.       

 An den Landesfesttagen vom 6. Bis 12. September erlebte die Stadt einen absoluten Höhepunkt im Heimattagsjahr:  Auf allen Straßen und Plätzen zwischen Altstadt und Festplatz fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, feierten die Eppinger gemeinsam ein großes Fest. Das Gefühl und die Stimmung, die sich in der gesamten Stadt ausgebreitet haben, gingen wirklich unter die Haut.          Hinter all diesen Leistungen hat natürlich auch sehr viel Arbeit gesteckt.      

Bei einem großen Helferfest am 23. November in der Stadthalle wurde zusammen mit rund 400 Bürgerinnen und Bürgern bei einem gemeinsamen Essen in gemütlicher Runde Rückschau auf dieses ereignisreiche Jahr gehalten.         Nicht messbar ist der Imagegewinn für die Stadt.        

Lob kam von allen Seiten, auch von höchster Stelle, von Ministerpräsident Günther H. Oettinger und dem Kabinett der Landesregierung. Jeder Minister und Staatssekretär weiß jetzt, wo Eppingen liegt, was der Fachwerkstadt in Stuttgart einen ganz besonderen Stellenwert verschafft.               

Nachhaltig bleiben aber auch bauliche Maßnahmen, wie zum Beispiel der Bürgerpark Bahnhofswiesen, der Streuobstlehrpfad in Richen, der Waldfühlpfad in Eppingen, die Weinbaustube in Kleingartach, die Baumallee in Rohrbach oder auch der herrliche Zunftbaum als Geschenk der Eppinger Handwerker an die Stadt Eppingen.     

Unser schwäbischer Stadtteil brachte sich im September mit den „Kleingartacher Weintagen“ bei den Heimattagen ein, eine dreitägige Veranstaltung mit ca. 4 000 Besuchern. Das Fest kam nach dem Weinfassanstich mit einer Weinprobe von jeweils sieben badischen und württembergischen Weinen so richtig in Fahrt. Zahlreiche Programmpunkte wie Weinbau einst und heute, Weinbergführungen, historische Weinbergkelterung und Ausstellungen zeigten das große Repertoire rund um das Thema Wein.  Die Einweihung der Weinbaustube erfolgte. Natürlich hatte auch die in der Verwaltungsstelle neu eingerichtete Weinbaustube ihre Türen geöffnet.    

Ende September stand das Richener Wochenende an.  Nachdem Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch das Mostfass angestochen hatte, ging es zur ersten Führung durch den Streuobstlehrpfad.  

Dieser wurde gemeinschaftlich von der Ortsverwaltung, dem Heimatverein und den Mostfreunden Richen erschaffen. Auf dem 1,8 Kilometer langen Lehrpfad erhalten die Besucher durch Hinweistafeln Informationen über die fast 40 Baumsorten, deren Charakteristik und Herkunft.  Außerdem wird die Bedeutung der Streuobstwiesen als Lebensraum für viele heimische Tiere erklärt und auch Humorvolles über Land und Leute erzählt.           

Nach dieser Führung konnte man sich von einer vierspännigen Kutsche direkt ins Dorf zum Mostfest fahren lassen.  

Und am Sonntag lebte beim historischen Handwerkermarkt rund um das Bauernmuseum in der Hinteren Gasse das alte Handwerk wieder auf.

„Hereinspaziert“ hieß es beim Tag der offenen Türen am 13. Oktober in Adelshofen. Auf einem Rundweg konnten sich die Besucher das 101 Jahre alte Gebäude der Verwaltungsstelle, die katholische Kirche und das Lebenszentrum ansehen. Schon mit einem Fest für Kinder mit Spielen aus alten Zeiten und den Theateraufführungen „Anno 1774 – ein Dorf in Aufruhr“ hatte sich unser kleinster Stadtreil an den Heimattagen beteiligt.   

Traditionell feierte der Stadtteil Rohrbach  vom 20. Bis 22. Oktober seine Kirchweih, bei der wir den Startschuss für die Baumpflanzaktion in der Inselstraße gaben.

Schon im Juli stand beim Schulfest mit dem Musical „Der kleine Tag“ als kultureller Programmteil das Jubiläum 100 Jahre Schulgebäude Rohrbach im Mittelpunkt.

Und am 18. November konnte in einer tollen Veranstaltung in der Gießhübelhalle die Festschrift „100 Jahre Schulhaus“ vorgestellt werden. Darin wird nicht nur die 100-jährige Geschichte des  Gebäudes,  sondern auch des Stadtteils Rohrbach eindrucksvoll dokumentiert.    

Am 4. November war eine der gößten Spiele-Veranstaltungen im deutschensprachigen Raum zu Gast in Eppingen. Bei „Baden-Württemberg spielt“ im Schulzentrum am Berliner Ring standen rund 3 000 unterschiedliche Spiele für Jung und Alt kostenlos zur Verfügung mit allem, was der heutige Spielzeugmarkt zu bieten hat.    

Die „Alte Universität“ stellte ein umfangreiches Programm mit insgesamt acht Ausstellungen auf die Beine. Schon Ende des vergangenen Jahres startete das Museum mit der Erlebnisausstellung „Stadt im Mittelalter“, speziell für Kinder. Ob die Postkartenausstellung „Lieber Fritz“, „Fachwerk im Kraichgau“, Mittelalterliche Burgen“, das Kunstprojekt „ZuHaus“ und „Flagge zeigen“, „Fremde Heimat“, die Fotoausstellung „Fenster zum Kraichgau“, die Trachtenausstellung „gut beTrachtet“ oder zum Jahresausklang die Ausstellung „Augen/Blicke“ mit den Ergebnissen aus dem Fotowettbewerb der Heimattage Baden-Württemberg – das ganze Jahr spielte sich im Stadt- und Fachwerkmuseum einiges ab. Erfolgreiche Veranstaltungen wie das Eppinger Kleinkunstfestival sollen auch 2008 wiederholt werden.   

Am 1. Dezember fand bereits der 23. Eppinger Weihnachtsmarkt als Abschlussveranstaltung  statt.   

Das Privatmuseum Sack  wurde am 14. April 2007 eröffnet. Kaum zu glauben ist, was sich hinter dem Fachwerk der Eichgasse 1 so alles im privatmuseum der Familie Sack so alles verbirgt. Von der zerbrechlichen Puppe in der Wiege unterm Dach bis hin zu einer gewaltigen Landschaft von Kaminöfen im Eingangsbereich reichen die Ausstellungsstücke von Reinhold und Beate Sack. Immer wieder lädt die Familie zu Sonderausstellungen, zum Beispiel über historischen Weihnachtsschmuck. Das Museum wurde am 14. April 2007 eröffnet. 10).

Bei dieser Abschlußveranstaltung im Heimattagsjahr pflanzte OB Holaschke im Bürgerpark Bahnhofswiesen am neuen Wasserspielplatz bei der Elsenzbrücke eine Silberweide, um die eine Rundbank aufgestellt ist.

Diese finden vom 6. - 12. September 2007 in Eppingen statt

2007

Heimattage Eppingen

Der erste ist vom 6. - 14. August 1938, er findet nach dem zweiten Weltkrieg 1950 zum ersten mal wieder statt, dann jährlich, wenn die Jahreszahl mit "0" endet

1938

Der zweite ist vom 8.-17. Juli 1950

1950

Der dritte ist vom 1.-4. Juli 1960. Eine Sonderbeilage in der EZ am 2.7.1960 berichtete über die Fachwerkstadt Eppingen. Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 55-59.  1.8).

1960

Der vierte ist vom 10.-14. Juli 1970

1970

Der fünfte ist vom 11.-15. Juli 1980

1980

Der sechste ist vom 12.-27. Juli 1990

1990

Der siebte findet statt

2000

Achter Eppinger Heimattag findet vom 15. – 21. Juli 2010 statt.  

                      Bildergebnis für heimattage eppingen     Bild: Stadt Eppingen

Vor allem die Hauptfesttage vom 15. Bis 21. Juli mit einem ökumenischen Gottesdienst zum Auftakt, den Jahrgangstreffen mit Gedenkfeier auf dem Friedhof, dem Empfang der Partnerstädte aus Wassy, Epping und Szigetvár, einem internationalen Abend, Kinder- und Seniorennachmittag, Abend der Vereine und Abend der Schulen waren die Höhepunkte in diesen Tagen.   

Unvergesslich bleibt allen auch der Heimattags-Festzug am Sonntag, 18. Juli, mit über 1.000 Teilnehmern in 61 Gruppen und rund 12.000 Besuchern bei schönstem Sommerwetter.

 

            Bildergebnis für heimattage eppingen    Bild: Eppingen org

Phantasievoll und einfallsreich, mitunter auch schrill und schräg wurden beim Heimattags-Festzug die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft und ihr Bezug zu Eppingen und dem Kraichgau in Szene gesetzt.       

Eine Besonderheit war das fünfte Element „Eppinger Heimat“ mit vielen Nationen in Eppingen.            

Historische, aber auch aktuelle Darstellungen ermöglichten den Besuchern in verschiedenen Bildern Erinnerungen an vergangene Zeiten und Einblicke in die Gegenwart und Zukunft.            

Ebenso eine sehr gut besuchte Heimattagsveranstaltung war das Kleinkunst-Festival mit Biermösl Blosn & Gerhard Polt im Festzelt.

In Zusammenarbeit mit dem SWR2 konnte der beliebte Kabarettist nach Eppingen verpflichtet werden.

Das Jubiläumsprogramm „30 Jahre Biermösl Blosn & Gerhard Polt“ zeigte typisch bayrische Volksmusik und bissig-satirische Texte. Gleich nach Bekanntwerden des Gastspiels in Eppingen gingen fast täglich Anfragen nach Karten im Rathaus ein.

Schon viele Wochen  vorher war die Veranstaltung restlos ausverkauft.  3). 18).

Eine weitere besucherstarke Veranstaltung fand mit dem Eppinger Brauertag unmittelbar nach den Heimattagen im Festzelt statt.

Zum gemütlichen Ausklang der Heimattage lud die Firma Palmbräu zu einem ganz besonderen Brauerabend mit fetziger Unterhaltung durch die Feuerwehrkapelle Sulzfeld ein.

Im Beisein zahlreicher Kunden, Repräsentanten aus Politik, Verwaltung und Vereinen stellte Brauereidirektor Wolfgang Scheidtweiler den Stellenwert der Privatbrauerei Palmbräu im 175. Jahr des Bestehens heraus:

„Eppinger Heimattage und der Brauertag sind eine gute Synthese und gehören zusammen“. 18).

2010

Heimatverein Elsenz

Wird im Mai gegründet. 1. Vorsitzender ist Heinrich Benz

1987

Heimatvertriebene

Im Sommer 1946 war eine große Zahl von Heimatvertriebenen nach Eppingen gekommen, das noch stark kriegsbeschädigt und durch Evakuierte, Besatzer und Rückwanderer in die umliegenden Städte, wie Mannheim, Ludwigshafen und Karlsruhe, überfüllt war.

Es war eine schwierige Aufgabe, diese neu dazugekommenen Menschen unterzubringen und führte zwangsläufig auch zu Spannungen. Auf Befehl der Militärregierung musste Quartier gemacht werden und der Unmut der Bevölkerung war teilweise sehr groß.           43.)

1946

Heimkehrer

450 Heimkehrer aus Polen und Rußland treffen am 7. und 8. Mai 1949 in Ulm ein.

Sie kamen aus den Lagern Cleophas, Pias, Jaworschne, Janov, Warschau, Ruda, Beuthen, Kattowitz, Jowisch, Michowitschne, Maxlowitz, Hindenburg.

Die Rußlandheimkehrer kamen aus den Lagern Krassnodar, Molotow, Stalinsk, Leninsk, Kemarowo, Ufa, Tuabse, Magnetogorsk und Mias.

Der nächste Transport wird voraussichtlich am 10.5.1949 in Ulm eintreffen.    19.)

1949

Heinrich I.

Er ist Herzog von Sachsen, "Der Vogler"

919-936

Heinrich II.

Er ist Herzog von Bayern

1002-1024

Heinrich III.

Hält Kirche und Staat mit starker Hand zusammen

1039-1056

Heinrich IV.

Die große Auseinandersetzung um die Einsetzung der Bischöfe bricht aus

1056-1106

Heinrich V.

Er erzwingt seine Kaiserkrönung. Er stirbt 43-jährig und wird in Speyer beigesetzt.

Heinrich VI.

Er führt das Abendländische Kaisertum auf eine nie erreichte Höhe

1190-1197

Das ist das Ende der fränkischen oder salischen Dynastie.

1111

Heinrich der Löwe

Er ist der Sohn Heinrich des Stolzen und schafft sich durch Ostkolonisation großen Stils eine gewaltige Hausmacht

1130-1180

Heliogravüre

Alte Edeldrucktechnik, wird vom Eppinger  Fotokünstler Hermann Försterling angewendet, sein Lieblingsthema sind Rosen 24).

Herrenfronen

Werden abgelöst

1820

Herrenschlag

Abteilung (Schlag) 27 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Herren von Sickingen

Sie verkaufen ihre Anteile von Mühlbach an die Stadt Eppingen

1365

Herzog, Martin

Martin Herzog, Wirtschaftsminister BaWü, besucht Eppingen am  am 13.11.1987

1987

Herzog, Prof. Dr. Roman

Prof. Dr. Roman Herzog,

Innenminister BaWü (Später Bundespräsident) besucht Eppingen am 2.9.1982

1982

Heuchelbachrunde

Fahrradtour, vom Bahnhof Eppingen wird auf 58 Kilometer Länge der Heuchelberg erkundet 24).

Hexenstäffele

            Bildergebnis für hexenstäffele eppingen                Bildergebnis für hexenstäffele eppingen   Bild: Eppingen org

Östlich nach dem Gelände des Raiffeisen-Lagerhauses ist an einem Rain eine Staffel aus Holzbalken erstellt.

Jedes Jahr in der Walpurgisnacht (30.4. auf 1. Mai) feierten die Eppinger Hexen früher dort ein Fest.

Hexenzunft Eppingen

              Bildergebnis für hexenzunft eppingen      Bild: Eppingen org

Wird gegründet

1969

Feiert im Fabruar ihr 10jähriges Bestehen

1979

Himmelreich

So nennt sich ein Gewann in südwestlicher Richtung von Eppingen gelegen

Himmelsleiter

Die Graben- und Wallanlage am Nordostrand des Hornbuckels entstand Ende des 17. Jahrhunderts im Zuge der Erbauung der Eppinger Linien.Es ist ein Anstieg im Eppinger Wald zwischen Schlag 12 und 8, mit 170 Stufen, vom Philosophenweg ausgehend, Ziel ist die Baumannshütte.

Ende 17. Jahrhundert

              Bildergebnis für himmelsleiter eppingen 

Mit einem Helferfest wird die Himmelsleiter, nach ihrer Renovierung am 30.4.2016, offiziell eingeweiht.

Rund 30 Mitglieder der Sektion Eppingen des Deutschen Alpenvereins unter der Projektleitung von Klaus Zürner haben in ehrenamtlicher Aktion diesen Aufstieg erneuert.

                 Bildergebnis für himmelsleiter eppingen        Bilder: Eppingen org

In über 500 Arbeitsstunden in 33 Arbeitseinsätzen sind die 202 Stufen nun umfassend instand gesetzt worden.

Der Höhenunterschied beläuft sich auf stolze 87 Meter.

Eichenbretter, Edelstahlanker, 408 U-Stahlpfosten, 816 Schrauben, ca. 12 Tonnen Splitt wurden verbaut und versprechen einen lang andauernden Erhalt des historischen Weges.

Knapp 5.000 Euro hat die Erneuerung gekostet. 

Nur durch die Kooperation mit Sponsoren und Firmen sowie die ehrenamtlichen Aktionen des DAV Eppingen konnte der Kostenrahmen gehalten werden.  

Zur Abrundung soll noch eine Holzbrücke gebaut werden.

Am Fuße der Himmelsleiter ist ein Krabbennest aufgestellt. Rolf Maier arbeitete aus einem Holzstamm "Klausi" heraus, wie von ihm der Eppinger Mistkrab genannt wird.

Ebenfalls ist am Fuße der Himmelsleiter der Schutzwall des Türkenlouis mit einem sogenannten Verhack und Palisaden ein Stück weit originalgetreu nachgebildet worden.     19).

2016

Himmlischer Gruß

Eine Abhandlung über die verstorbenen Eppinger Meister  findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seite 410;

Gedichte von Johannes Kleinheins

Hindenburg, Paul von

          Bildergebnis für hindenburg   Bild: Postkarte

Reichspräsident bis 1933,

er stirbt am  2.8.1934

1934

Hinkelsteingruppe

Lebte um 3 800 v. Chr., z.B. im Scheuerle

3 800 v. Chr.

Hinterer Hornrain

Abteilung (Schlag) 7 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Hinterer Lattwald

Abteilung (Schlag 20) im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

hinter'm Deerle

Hinter dem Rathaus war einer des Fussgängerdurchgänge zur Wilhelmstraße.

Diese war zeitweise durch ein kleines Tor (Deerle) zugesperrt, daher kam dann dieser Ausdruck.    10).

Hobbele

Trockene Tannenzapfen zum Heizen      10).

Hobferles

Kinderspiel.

Auf dem "Plattengang", früher aus quadratischen Betonplatten, wurde mit Kreide ein Feld mit Quadraten und Rechtecken gemalt, in diese hüpfte man dann auf einem Fuß in vorbestimmter Reihenfolge.

Wer die Linien berührte, schied aus.

Wer die meisten "Häusle" ohne Fehler "behobft" hatte, war der Sieger.     10).

Hochkulturen der Menschheit

Die ersten beginnen um 3 000 v. Chr.

3 000 v. Chr.

Hochsprungmeeting

           Bildergebnis für hochsprungmeeting eppingen   Bild: Eppingen org

Erstes internationales Hochsprungmeeting des TV 1865 Eppingen findet statt.

Ab dort findet es jährlich, als Qualifikationsspringen für Olympiaden, Welt- und Europameisterschaften statt.   10).

1995

Hochstetter, Haushalts- u. Baustoffgeschäft

Wird gegründet gegenüber dem Pfeifferturm,

es wurde 1979 zu einem Lokal umgebaut

1779

Hochwasser

Der Hilsbach führte nach einem Gewitter am 12. Juli 1932 so große Wassermassen mit sich, daß bald das ganze Wiesental einem großen See glich

1932

Im Elsenztal löst ein solches Ölalarm und Verkehrsumleitungen aus

1968

Hochwasserbehälter Essigberg

Wird in Betrieb genommen

1977

Hochwasserschutzmaßnahmen in Eppingen

Solche beginnen im August am Elsenzufer, mit Rad weg auf dem Damm und Fußgängerbrücke zum "Scheuerle".

2006

Hochwasserschutzmaßnahmen in Richen

Die Anlage am Birkenbach wird im Oktober eingeweiht

2008

Höfe

Von Winkel- Dreiseit und Vierseithöfen gibt es Beispiele im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 239-241.   1.8).

Höhere Jägerstufe

Etwa um 30 000 v. Chr.

um 30 000 v. Chr.

Höpfere

Springmäuse, mit überlangen Hinterbeinen.     10).

Hörtle

Rechteckiges Sieb aus Metallgeflecht in einem Holzrahmen, zum Trocknen von Obst und Kräutern     10).

Hoffmann Rudolf

Rudolf Hoffmann, 1851-1938,

Landschaftsmaler  31).

1851-1938

Hoffmann Rudolf

Rudolf Hoffmann, geb. 1857,

später Badischer Baurat und Denkmalpfleger

1857

Hofgerichtsordnung

Wird eingeführt für Baden durch Markgraf Carl Friedrich von Baden (seit 1746)

1752

Hohlwege

Sind sehr viele im Kraichgau, zum Teil noch original erhalten, vorhanden  25).                 

Holaschke Klaus

 

     Bildergebnis für heimatfreunde eppingen               Bildergebnis für stadt eppingen             Bildergebnis für eppingen org bilder  Bilder: Eppingen org

Er wird 2005 Oberbürgermeister von Eppingen

2005

wiedergewählt 2012 

2012

Oberbürgermeister Klaus Holaschke wird am 28. November 2012 50 Jahre alt.

Die Große Kreisstadt Eppingen ehrte OB Holaschke mit einem öffentlichen Empfang.

Rund 100 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Banken, von Kirchen und Schulen, Verwaltung, Vereinen, Verbänden und der Eppinger Bürgerschaft nahmen an einem öffentlichen Empfang der Stadt am 28. November teil, um dem OB persönlich zum 50. Geburtstag zu gratulieren.

Statt Geschenken für ihn hatte er um Spenden an die Lebenshilfe Eppingen gebeten.

Im Namen des Gemeinderates gratulierte seine erste Stellvertreterin und Stadträtin Margarethe Lang

„Zu ihren herausragenden Kompetenzen zählt die besondere Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen, sie mit ihren Sorgen und Wünschen anzunehmen sowie die Gabe, Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Überzeugungen zusammenzuführen und für die gemeinsame Sache zu begeistern“.  

Auch Landrat Detlef Piepenburg hatte herzliche Worte für einen, „mit dem mich ein starkes Band der Sympathie verbindet“.

Als Aufsichtsratsvorsitzender der Sparkassenstiftung überreichte der Landrat einen stattlichen Zuschuss für neue Begüßungsschilder und die Anschaffung historischer Kostüme für die 1225-Jahr-Feier von Kleingartach.       

Im Namen  der Mitarbeiter der Stadtverwaltung gratulierte der Personalratsvorsitzende Wolfgang Kümmerle.

Es schlossen sich die Glückwünsche des Vizepräsidenten des Gemeindetages und Kreisverbandsvorsitzenden, Bürgermeister Harry Brunnet an seinen designierten Nachfolger an.

Der Oberderdinger Bürgermeister Thomas Nowitzki gratulierte für die Touristikgemeinschaft Kraichgau-Stromberg.     

Mit einer größeren Abordnung der Feuerwehr Eppingen wünschte auch Stadtkommandant Martin Kuhmann mit allen Abteilungskommandanten alles Gute.

Die Feuerwehrkapelle Mühlbach spielte mehrere Geburtstagsständchen.

Und die Schützengesellschaft Eppingen schoss auf dem Marktplatz für den Jubilar Salut.

Zu der gelungenen öffentlichen Geburtstagsfeier trugen auch die Jazzband des Hartmanni-Gymnasiums und Madleen Yulafci, Schülerin der Selma-Rosenfeld-Realschule, mit einem Gesangsstück bei. 

Die Kinder der städtischen Kindergärten Adelshofen, Kleingartach und Richen sowie das Kindernest hatten den OB schon am Vormittag mit Liedern begrüßt und ihm selbst geschriebene Wünsche für den nächsten Lebensabschnitt und selbst gebastelte und sogar gebackene Geschenke überreicht.    18).

2012

Holzleserecht

Dies erlaubte den Bürgern, loses, auf dem Boden liegendes Holz im Eppinger Stadtwald kostenlos  zu sammeln

Holzmachen

Bedeutet, dass man selbst Lose im Eppinger Wald kauft und das Holz selbst "macht", d.h. sägt, spaltet usw.

Holzschnitte

   

Bildergebnis für Lehrer arnold eppingen  Bild: Heimatfreunde Eppingen

Der Eppinger Künstler Arnold Lehrer erstellt solche mit immer neuen Themen.

Er ist auch Mitglied der Heimatfreunde Eppingen  24).

Homo Heidelbergensins 

Homo Heidelbergensins (Unterkiefer von Mauer) 28).

Dieser Mensch lebte

um 600 000

Hornbuckel

Anhöhe über dem Kraichgaustadion mit Ausblick auf den Kraichgau.

Sie entstand durch den Abbau von Sandsteinen im dort gelegenen Hornbuckelsteinbruch.

Der Abraum wurde auf Schienen mit Loren zur Kuppe gefahren und ausgekippt, so entstand über mehrere Jahrzehnte ein Plateau mit Ausblick in Richtung Norden auf den Kraichgau

Hornbuckel-Rennen

Seifenkistenrennen am Hornbuckel (Hornbuckel-Rennen)

Im Jahr 1949 wurde, auf Initiative von Edmund Kiehnle und Adolf Müller, Wirt des Gasthauses "zum Grünen Hof", beide  Vorstände des VfB, ein Seifenkistenrennen am Hornbuckel ins Leben gerufen. Es wurde in 2 Kategorien gefahren, nämlich in  Modellen mit "Kinderwagenrädern", welche an einem durchgehenden langen Brett befestigt waren, mit Seilzuglenkung, und solchen  mit kugelgelagerten Rädern, mit der Aufschrift "OPEL", und richtigen Steuerrädern. Diese Wagen waren aus Sperrholz, als geschlossenes Fahrzeug gebaut, und schön lackiert und teilweise mit dem grün-gelben "BP"-Logo versehen.  Die Strecke begann nach der scharfen Kurve am Hornbuckel und war mit Strohballen an gefährlichen Stellen "entschärft". Ziel war der VfB-Sportplatz. Es gab damals keine großen Preise, jedoch schon  Pokale und evtl. ein Vesper im "Grünen Hof".  10).

1949

Beim 3. Rennen 1951 sind 34 junge Rennfahrer am Start.

Eppingen selbst stellt 16 Rennfahrer, von auswärts, zum Teil von recht weit her, kommen 18 Rennfahrer.

Durch die Ausbesserung der Rennstrecke ist diese die idealste Rennstrecke weit und breit    19.)

1951

Hornbuckelweg

Führt vom Kraichgaustadion zwischen Schlag 10, Langenberg, und 11, Essigberg  zur Hornbuckel-Anhöhe Richtung Nordosten

Hotel Geier

Wird neu erbaut und eröffnet durch Hermann Geier an der Kleinbrückentorstraße

1975

Hotel Krone Post

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen  Bild: Postkarte

Es befand sich in der Brettener Straße und war Absteigequartier für viele berühmte Persönlichkeiten.  10).

Hügelgräber

                 Bildergebnis für hügelgräber eppingen    Bild: Jürgen Kobold

Auf der Eppinger Hardt (Kopfrain) im Schlag 15, nahe des Richtweges

300 v. Chr.

Sie werden erneut geöffnet, nachdem sie schon vor 25 Jahren untersucht wurden

1886

Hügelgräber Bronzezeit

Etwa 1 300 v. Chr. Im Scheuerle, 2. Geissert in Eppingen

1 300 v. Chr.

Hugenotten

Hugenottenauswanderung aus Frankreich in unseren Raum findet statt

1685

Hugos Dschungeltheater

Liegt mitten in Mühlbach und ist eine Kleinkunstbühne; wurde inzwischen wieder geschlossen   24).

2015

Hunde in Deutschland

Im Osten sind Hunde beliebter als im Westen.

Zum einen gilt: Je ländlicher ein Gebiet, desto mehr Hunde gibt es (deshalb auch ein recht niedriger Wert für Berlin).

Dass Hunde auch in Städten gern genommene Mitbewohner sind, ist eine relativ neue Entwicklung.

Außerdem: Menschen, die etwas älter sind, mögen Hunde mehr als junge Menschen - und der Osten ist überaltert.

Wer sich einen Hund anschafft, der sucht also Gesellschaft - und manchmal, wenn es gefährliche Rassen sind, will er sich auch ein bisschen Respekt verschaffen.

Offenbar ist dieses Bedürfnis im Osten, im Norden und in Franken als süddeutsche Hunde-Insel besonders verbreitet.

Hundephobikern sei Sachsen und Baden-Württemberg empfohlen.

Quelle: ARD-Werbung Sales Services, aus dem Buch "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten"

2009

Hundefreunde

Ein Verein für Hundefreunde Eppingen und Umgebung wird ins Leben gerufen

1921

Hunde und Hundesteuer in Eppingen

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 9 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 92-94.

Autorin: Heike Krause   1.9).

Hungerberg

Abteilung (Schlag) 13 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Hungersnot

Es herrscht große Hungersnot im Lande

1816

Große Hungersnot herrscht erneut und führt auch zu vielen Auswanderungen nach Amerika und Kanada

1846/47

Hunnen

Das Zentralasiatische Reitervolk stößt nach Westen vor

375 n.Chr.

Hus Johannes

Der Prager Theologe wurde trotz freien Geleits in Konstanz als Ketzer verbrannt

1415

Huschdeguudsele

Hustenbonbon; Schaumschläger, Blender;

Auch Bezeichnung für ein sehr kleines Auto     10).