G


Gabholz

Bürgerholz, das früher die Gemeinden an ältere Bürger billiger verkauften     10).

Gänsbruchgraben

Kaum wieder zu erkennen ist der Gänsbruchgraben im Bereich des Langenbergs nach den doch erheblichen Ertüchtigungsmaßnahmen zur Abwehr von Hochwasser.

Um Verschlüsse dauerhaft zu verhindern, wurden außerdem die Einlaufwerke in der Fischweiherstraße und der Wiesenstraße ertüchtigt. 

Von Februar bis Herbst 2012 wurden im Grabenbereich umfangreiche Böschungsarbeiten und Gehölzpflegemassnahmen durchgeführt. 18).

Gänsgarten

So wurde ein Gewann im Eppinger Osten genannt, das an die Altstadt, heute Scheuerlesstraße, angrenzte.

Meistens gab es dort kleine Gärten mit Salat-, Gemüse und Beerenanbau, meistens Kanztrauben (Johannisbeeren).

Es gab auch Gelände für Gänse, nämlich die eingezäunten "Gänsegärten".

Die Jüngsten der Familien hatten nach der Schule immer die Aufgabe, die Gänse an die nahe liegenden Bäche "Hilsbach" und "Elsenz" zu führen, damit sie schön weiß blieben und ihr Gefieder sauber pflegen konnten und somit die Qualität der Daunenfedern für die Aussteuer der Töchter hoch gehalten wurde.   10.)

Gäulsbach

War früher an der Hilsbachbrücke am Karlsplatz.

Dort war der Fluss Hilsbach so seicht und eben zu erreichen, weshalb junge Bauernburschen, meist ohne Sattel, die Pferde ihres Vaters während der warmen Sommermonate in den seichten Hilsbach ritten, um ihnen eine angemessene Kühlung zukommen zu lassen.

Gailjudd

Pferdehändler, war früher oft im Kraichgau die Arbeit der dort lebenden Juden     10).

Galerien der Stadt

Werden regelmäßig mit neuen künstlerischen  Themen von Museumsleiter  Peter Riek in Szene gesetzt.

Die Stadtgalerie befindet sich im ehemaligen "Wachlokal" im alten Rauthaus.  24).

Galilei

Vertritt das kopernikanische Weltbild

1613

Gall Reinhold

Innenminister BaWü Reinhold Gall in Eppingen,  zur Urkundenüberreichung anläßlich der Gründung der Stiftung Baugenossenschaft Familienheim Eppingen

2015

Ganzdrauwe

Kanztrauben, Johannisbeeren (Johannistrauben)     10).

Gartenbauverein Eppingen

Wird gegründet

1868

Gartenschau Baden-Württemberg

Groß war die Freude im Juni als die Nachricht im Rathaus eintraf:

Eppingen richtet 2021 die kleine Gartenschau, das Grünprojekt Baden-Württemberg, aus. 

Die Stadt erhält den Zuschlag vom Land Baden-Württemberg für die Durchführung im Jahr 2021.

2010

Am 9. Und 10. Oktober machte die Jubiläums-Wanderausstellung 30grün.de Station im Bürgerpark Bahnhofswiesen.

Bei einer Wanderausstellung, bestehend aus 41 kleinen grünen Zelten, stellten sich die bisherigen Landesgartenschauen und Grünprojekte vor. 18).

2010

Die Stadt erhält den Zuschlag für die Gartenschau 2021 durch das Land Baden-Württemberg.

Eine Zusage der Stadt ist bis Mitte 2015 erforderlich

2014

Der Gemeinderat besucht die Gartenschau in Mühlacker, um sich Anregungen für 2021 zu holen. Auch Eppinger Seniorinnen und Senioren waren in Mühlacker.

2015

Garweschdriggle

Garbenstrick, dicke Schnur, an einem Ende mit einem Querholz versehen, um das dann beim Binden der Strohgarben das restliche der Schnur gewickelt wurde, damit die Garbe nicht aufging.       10).

Gas-Pipelines in Deutschland

Erdgas ist unsichtbar, und auch wenn es durch unser Land transportiert wird, ist es unseren Blicken entzogen.

Denn die Pipelines, die von den großen Energiekonzernen betrieben werden und jährlich Milliarden Kubikmeter Gas von Stadt zu Stadt pumpen, sind unterirdisch verlegt.

Nur hin und wieder weisen mitten in der Landschaft ein paar kryptische gelbe Schilder auf sie hin.

Wenn sich der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine wieder verschärft, werden wir vielleicht die großen Pipelines bald so gut erkennen wie Autobahnen, die unser Land durchziehen.

Dann wird jeder wissen, was es mit dem Ort Waidhaus in Bayern auf sich hat, durch den das meiste russische Gas ins Land strömt.

Diese Hauptschlagader verläuft von dort weiter in Richtung Medelsheim im Saarland.

Es wird jedoch, wenn das Gas einmal zu versiegen droht, wenig bringen, in der Nähe einer großen Leitung zu wohnen. Da meist keine Abzweigungen vorn dort in die Städte führen, nutzt auch die dickste Pipeline vor der Haustüre nichts.

Quelle: Petroleum Economist, aus dem Buch "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten"

2009

Gasthaus  "Krone-Post

wird erbaut 1846.

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen    Bild: Postkarte

Hierüber existiert ein Steindruck von J. Lohmüller.

Von hier betrieb Posthalter Wittmer, Landtagsabgeordneter, Hauptmann und Feuerwehrkommandant die Eppinger Postlinien, auch auf dem Steindruck zu sehen.

Die „Krone-Post“ stellte ein Prominentenhotel dar.

Hier stiegen der Großherzog, Prinzessinnen und hohe Offiziere ab.

Vierzehn Fensterachsen lang, besaß das klassizistische Gebäude eine ungewöhnliche Größe.

Es gehört zu den während der Jahrhundertwende für Eppingen typischen Modellhäusern, von denen hier drei als Geschäftshäuser aneinander gereiht sind.

Das ganze Gebäude wurde 1973 abgerissen, die Brauerei Palmbräu hatte ab dort sein Hauptbüro, Läden und eine Penthouse-Wohnung eingerichtet 1.1)., 4).

Heute ist es im Besitz von K.P. Ehehalt und beherbergt Läden, Arztpraxen, die Eppinger Volksbücherei und Wohnungen.

1846

Gasthaus "Löwen" Eppingen

                     Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Fachwerkhaus Bahnhofstraße 4 wird 1567 erbaut.

1820 wurde ein dreistöckiger Vorbau mit Walmdach  zur Bahnhofstraße hin, zur Vergrößerung der Wirtschaft, dem Gasthaus „Zum Löwen“, vorgenommen.

Da dieser jedoch stark in die Bahnhofstraße hineinragte und die Straßenverhältnisse nicht positiv beeinflußt hat, wurde dieser 1983 wieder abgebaut und auf die alte Flucht zurückgenommen.

Dabei kam der vorher nur im Speicher sichtbare alte originale Fachwerkgiebel von 1567 zum Vorschein.

Die offenen Vollgeschosse wurden wieder mit einer Fachwerkwand geschlossen, die der Zimmermann mit altem Eichenholz geschickt dem früheren Baustil nachempfand.

Es hat eine schöne Luke im Firstgiebel.  1.8) 

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 165-172. Autor: Edmund Kiehnle  1.6).

1567-1981

Gasthaus "Löwen" Richen  

                     Image         Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart                         

Der Wirt des  Gasthauses  „Zum Löwen“ in Richen, Jörg Maurer,  erhält 1456 durch Pfalzgraf Otto I. von Pfalz-Mosbach eine Urkunde.

Er darf als Wirt seine Herberge in Richen „mit Hofrait, Scheuer, Stallung und Zubehör zu einem rechten Erbe“ gegen einen jährlichen Erbzins von 5 römischen Gulden, der ihm und seinen Erben am St. Martinstag zu entrichten sei betreiben.  1.9).

 Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 9 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 19-25. Autor: Bernd Röcker  1.9).

1456

Gasthaus "Palme" Eppingen

    Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Die Gründungsstätte der Palmbräu ist das Gasthaus "Zur Palme",  

der Erste  Sud wurde  im Stammhaus, „Zur Palme“ 1835 gebraut.

Der Gründer der Palmbräu war Jakob Zorn.

1835

Gasthaus "Rößle" Eppingen

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen               Bildergebnis für heimatfreunde eppingen     Bilder: Heimatfreunde Eppingen

 

 

Gasthaus "Talschenke"

        Bildergebnis für eppingen wappen   Bild: Archiv Talschenke Eppingen

Neubau und Eröffnung des Gasthauses mit Metzgerei „Talschenke“ neben dem Festplatz durch Rudi Müller, vormals Gastwirt auf dem Gasthaus „Zur Palme“ 3).

1970

Gasthaus "Zur Linde"

Befand sich in der Brettener Straße, neben der Krone-Post, wo heute ein  großes  Geschäftshaus steht.

Gasthaustüren

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen  Bild: Eppingen Org

Seit den 50-er Jahren beschäftigt sich ein Mitarbeiter der Palmbräu, Herr Ernst Wieser mit dem Schnitzen von Figuren oder passender Darstellungen und Motiven zu den jeweiligen Gasthäusern der Palmbräu.

Es entstanden in Eppingen die Türen des Eisernen Kreuzes, des Adlers, und noch mehrere andere.

Auch das Portal der Palmbräu-Süssmosterei in der Wilhelmstraße wurde von ihm geschaffen.    10).

1950-er Jahre

Gasthof "Seeblick" Mühlbach

Wird in Mühlbach erbaut und eingeweiht

1980

Gasthof "Zum Engel"   

                       Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart                        

wird erbaut im Jahr 1812.

Er verfügt über ein Nebenzimmer, das so groß war wie die Gaststätte, einen Saal mit Bühne, einen zweiten großen Saal, und außerdem über eine Scheune und Stallungen.

Seit 1959 ist im „Engel“ eine Druckerei tätig.

Ab 2010 ein Fotogeschäft mit Studio 1.1)., 4).

1812

Gasthof "Zum Schwanen"

              Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

In der Bahnhofstraße, in der Nähe des Postamtes, vor allem aber in der Nähe des Bahnhofes entstand, zwischen den beiden Bächen, auf Pfählen fundamentiert, der neue „Gasthof zum Schwanen“.

Damit besaß Eppingen seinen dritten Saalbau.

Im Hof befand sich die Wanderherberge.

Noch heute kann man die Laubsägeromantik“ am Giebel erkennen, sowie ein Erkertürmchen 1.1)., 4).

Heute gehört das Gebäude der Stadt Eppingen und wird für verschiedene kulturelle Veranstaltungen genutzt.

1890

Gaststätte "Berliner Eck"

Wird am Berliner Ring neu gebaut und eröffnet

1960

Gaststätte "Zur Turmschänke"

                             Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Geschäftshaus Hochstetter  gegenüber dem Pfeifferturm wird zur Gaststätte Turmschänke

1979

Gas-Versorgung

Das Gas-Zeitalter soll in Eppingen beginnen. Ein Versorgungsvertrag mit dem Badenwerk wird abgeschlossen.

1986

Im Dezember sind Haushalte, Industrie und kommunale Gebäude an das Netz angeschlossen worden

1987

Gauditurnier

Jährliches Gauditurnier mit Schlauch- und Tretbooten  am Elsenzer See

Gebhard Hermann

Hermann Gebhard, geb. 1878, Kämpfer für die Landwirtschaft, Präsident der Badischen Landwirtschaftskammer, Vorsitzender des Bad. Landbundes, Landtagsabgeordneter, gestorben 1928

1878-1928

Gedenktafel an der katholischen Kirche Eppingen

Sie ist dem Andenken der Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege gewidmet. Angebracht wurde sie Ende der 50-er Jahre

1959

Gedenktafel in der Grund- und Hauptschule im Rot

Sie wurde 1927 angebracht für die im 1. Weltkrieg gefallenen Lehrer und ehemaligen Schüler der höheren Bürgerschule

1927

Gedenktafel jüdischer Opfer

Wird am Standort der ehemaligen Synagoge an der Kaiserstraße angebracht

2008

Gedenktafeln der Gefallenen beider Weltkriege

Werden am Denkmal am Friedhof eingeweiht, mit Namensschildern der gefallenen Soldaten versehen

2008

Gedenktafel zum Gedenken der Toten in beiden Weltkriegen

Ist unter dem Jahr 1934, als eine Gedenktafel am Friedhof für die Gefallenen des 1. Weltkrieges eingeweiht wurde, abgebildet

1934

Ist im Ortssippenbuch, 2. verbesserte und ergänzte Auflage von 1998 ab Seite 17 abgebildet

1998

Gedicht "Mein Eppingen"

Stammt von Curt Franke;

Ottilienbergband 2, Seite 50   10).

Gedichtsammlung Johannes Kleinheins

Im Juni  1923 erschien die dritte Gedichtsammlung des Heimatdichters Johannes Kleinheins.

Zuvor waren schon die Bände „Vaterländische Zeitbilder 1812/13“ und „Gott mit uns. 1914“ herausgegeben worden, die großen Anklang gefunden hatten. 15.)

1923

Geerschdeaggel

Granne des Gerstenkorns, mit spitzen, stechenden Widerhaken    10).

Gefallenenkreuze

Abhandlung hierüber im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seite 244   1.8).

Gefangenenzüge

Sie fuhren während des 2. Weltkrieges durch Eppingen und wurden durch Schwestern der DRK-Ortsgruppe Eppingen am Bahnhof versorgt.

Abhandlung hierüber im Band 7 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 311-312. 1.7).

1941-1945

Gefriereinrichtung

Die Gefriergemeinschaft erweitert die Einrichtung mit einer 2.  Anlage, nun 104 Fächer

1957

Gegenreformation

Sie setzt ein als Auswirkung des Konzils von Trient

1563

Geißheddele

Junges Geißlein in der Kindersprache    10).

Geldentwertung

Im Jahr 1923 ist die  Inflation sehr groß

1923

Gelbfüßler

Uzname, Sammelbegriff für alle Badener Bürger

Gemälde von Eppingen und vom Streichenberg

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 182-187. Autor: Bernd Röcker   1.6).

17. Jhdt.

Gemarkungen Eppingen

Bezeichnungen aus einer alten Urkunde aus dem 15. Jhdt. und Gegenüberstellung zu den heutigen Namen  1.2). Seiten 51-59

Gemarkungs-Grenz-Atlas

Exisitiert aus dem Jahre 1729

1729

Gemarkungsgrenzsteine Eppingens

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 227-245 wieder. Autor: Helmut Binder     1.6).

Gemarkungsumgänge

In den Bereich der Feldrichter und der Überwachung der Gemeindemarkungen gehörten auch die Gemarkungsumgänge.

Dies war immer ein Großereignis für das jeweilige Dorf.

Es war ein Umzug  durch das Dorf, wie ein Bericht vom 5. Juni 1789 aus dem Dorf Hüffenhard erzählt:

Angeführt wurde der Zug von Tambour und Pfeifer, den beiden Schultheisen Johann Jakob Dallmus und Franz Friedrich Flächser, das Feldgericht, Bürgermeister, 2 Dorf-Schützen.

Zum Schießen waren beordert 12 Männer, 2 Jäger, ferner noch 4 Bürger, 13 junge Burschen.

Sodann ein Jäger mit 6 Mann, 2 Schützen mit Messruth, die Bürger, die Jungen Burschen und letztens noch ein Jäger mit 6 Mann, die Flinten hatten.

Es ging das Dorf hinauf, die Staugassen hinaus den Weg nach Siegelsbach, bis an dessen Gemarkung, schließlich an allen Grenzen entlang. Dann zurück zum Rathaus, wo die gesamte Bürgerschaft versammelt war und dann ausgiebig gefeiert wurde.  38).

Gemeindeeichamt

Erhält 1912 zwischen Bachwegle und Kleinbrückentorstraße eine eigene Eichhalle, diese wird 1974 geschlossen

1912-1974

Gemeinde Gottes

Kirche in der Scheuerlesstraße 63, 2013 erbaut

2013

Gemeindehaus Kleingartach

                     Bild: Gemeinde Kleingartach

Richtfest im Oktober am neuen Gemeindehaus mit Kindergarten der ev. Kirchengemeinde

1981

Gemeinderatssitzung

Am 27. April 1945 erfolgt die erste offizielle Nachkriegs-Gemeinderatssitzung nach dem Krieg.

Aus dieser Sitzung ging Otto Wieser als Bürgermeister-Stellvertreter hervor, Bürgermeister war Jakob Dörr.

Außerdem gab es noch weitere acht Räte: Heinrich Vogel, Hermann Schäfer, Jakob Pfründer, Wilhelm Frank, Emil Ziegler, Ferdinand Diefenbacher und Karl Höge. Franz Barth kam erst 1947 hinzu, nachdem er aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war. 

Am 15. Dezember 1945 berief Bürgermeister Dörr folgende Männer zu Gemeinderäten: Wilhelm Frank, Maurer; Karl Frank, Maschinenschlosser; Karl Höge, Maurermeister; Ferdinand Diefenbacher, Schutzmann i.R.; Karl Pfründer, Landwirt; Jakob Lansche, Landwirt; Hermann Schäfer, Konditor- und Bäckermeister; Heinrich Vogel, Schreinermeister und Otto Wieser, Schreinermeister.

   43.)

Gemeinderatswahl Eppingen

Im Oktober gingen 66,8 % zur Urne

1984

Im Oktober erfolgte die Wahl: CDU elf Sitze, SPD neun Sitze, FBW sieben Sitze, Grüne zwei Sitze

1989

Gemeindetag Baden-Württemberg

Ehrt langjährige Stadt- und Ortschaftsräte mit der neu geschaffenen Ehrenstele und der Ehrennadel

2012

Gemeinnütziger Verein zur Hebung der Stadt

Wird gegründet

1906

Gemeinsam in Vielfalt - Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe

wird gegründet. Dafür wurde eine Personalstelle zur Koordinierung der ehrenamtlichen Arbeit geschaffen, die bei der evangelischen Kirche geführt wird.    18).

2015

Generalbebauungsplan

Wird erstellt

1951

Genmais in Deutschland

Genmais hat in Deutschland einen Ruf wie Atomkraft oder Smog - kürzlich wurde er gar auf Betreiben von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner verboten.

Da der Anbau des Genmaises zuvor genehmigt werden musste, wusste man genau, wo er wächst.

Es ließe sich spekulieren, das bei Umweltschützern und Biobauern umstrittene Getreide sei dort  eine willkommene Einnahmequelle, wo die Menschen verzweifelt nach Arbeit suchen, im Osten eben.

Zu einfach!

Im  Osten sind die Felder größer, ein Erbe der LPG, und Genmais eignet sich besonders für große Flächen.

Und womöglich glaubt der Osten ein bisschen lieber an den technischen Fortschritt.

Quelle: Greenpeace (Stand Frühjahr 2008), aus dem Buch "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten"

2009

Gerbereien

In Eppingen existieren 4 Gerbereien

1811

In Eppingen existieren 3 Gerbereien

1861

In Eppingen existieren 5 Gerbereien

1870

In Eppingen existieren 6 Gerbereien

1896

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 322-324 wieder. Autor Fritz Luz

Germanische Reihengräber

Darstellung im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seite 260

Gerstenmaier, Eugen Dr.

Dr. Eugen Gerstenmaier, Präsident des Deutschen Bundestages, in Eppingen am 22. April

1969

Gesangverein Eintracht Eppingen

Wird gegründet

1843

Feiert am 23. Juni 1913 sein 70-jähriges Jubiläum

1913

Er bestand bis 1961 und wurde dann mit dem Gesangverein Frohsinn fusioniert zum Gesangverein Eintracht-Frohsinn

1961

Gesangverein Eintracht-Frohsinn Eppingen

Aus den beiden Gesangvereien Eintracht und Frohsinn wird im Jahr 1961 der gemeinsame Gesangverein Eintracht-Frohsinn Eppingen gegründet

1961

Gesangverein Frohsinn Eppingen

Wird gegründet.

1910

Er bestand bis 1961 und wurde dann mit dem Gesangverein Eintracht fusioniert zum Gesangverein Eintracht-Frohsinn

1961

Geschichte der reformierten und lutherischen Kirche in der Stadt Eppingen

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 105-145; Autor: Michael Ertz

Geschichte des Weinbaus in Elenz

Abhandlung hierüber im Band 2 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 100 - 101

1279

Geschichten von s'Franke

Es gab und gibt noch heute viele Familien mit dem Namen Frank.

Um sie unterscheiden zu können, versah man sie in Eppingen mit Beinamen;

es gab den großen Frank, den Maurer-Frank, den Franke Schwelle, den Schnurrbart-Frank, den Briefträger Frank, den Baracken-Frank, s'Franke Melle, s'Franke Trieler, den Posaunen-Frank, den Franke-Schneider und den Judde-Frank, den man, je nach Kundenkreis, Muskator-, Mehl-, oder im Zabergäu: Weizen-Frank nannte.

Bei manchen genügte die Zugabe des Vornamens, z.B. s'Franke Christl.

Und zu den Steinsfurter Aktobaten sagte man schlicht Scheireborzler.

Eine Abhandlung findet sich im Band 9 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 114-128. Autor: Edmund Kiehnle  1.9).

Geschichtswerkstatt der Heimatfreunde wird gegründet

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen           Bild: Heimatfreunde Eppingen

Diese wurde 2009 gegründet.

Es sollen dabei neue Themen aufgearbeitet werden, die bis jetzt noch nicht in Form von Büchern oder sonstigen Informationen behandelt wurden.

Daraus entstand u.A. das Dialektbuch "So schwätzt ma in Eppinge"  2010 und das folgende Dialektbuch "Unn mir schwätze graad so weiter..." 2013.   10).

2010-2013

 

Geschweiftes Andreaskreuz

 

                           Bild: Heimatfreunde Eppingen

Station 1 des Fachwerkpfades;

Stifter: Alwert, Hecker und Partner, Steuerberatungsgesellschaft.

Vor Ort: Brettener Straße 10, erbaut Ende des 16. Jahrhunderts.

2002

Geschwindigkeitsbeschränkung

Innerhalb geschlossener Ortschaften gelten ab 1.9.1957:  50 Km/h

1957

Gesundheitsfürsorge im spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Eppingen

Abhandlung hierüber im Band 9, "Rund um den Ottilienberg", Seiten 12-18. Autor: Reinhard Ihle

Gesundheitszentrum Eppingen

Seit August befindet sich dort eine hausärztliche Gemeinschaftspraxis und eine hepatologische Praxis.

2006

Getreidelagerhaus Eppingen

             

  Bild: Eppingen org

                     

Erbauung des  Getreidelagerhauses 1922  in Eppingen.

Es war bereits am 1. April 1900 unter dem Namen „Landw. Consum- und Absatzverein“ als regionale Selbsthilfe-Organisation der Landwirtschaft von Eppingen und Umgebung gegründet worden.

Mit dem ersten Stahlbetonbau für 450 Tonnen Schwergetreide wurde schon 1931 die Silolagerung eingeführt 1.1).

1922

Gewann "Ob der oberen Mühle"

Beim Ausbau von Straßen 1982 kamen Steinbeile und eine Pfeilspitze aus der "La Tene-Zeit" zu Tage.

Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seite 438, Autor Manfred Pfefferle

Gewerbe in Eppingen

Geschäftseröffnungen scheinen 1878 große Mode gewesen zu sein, ebenso rege Geschäftswerbe-Tätigkeit in der Zeitung.  

Eine Ziegelei gab es bereits, die Ziegelei Wittmer, gegenüber vom Friedhof, daher war noch bis in die jüngste Zeit der Name „Ziegel-Wittmer“ im Umlauf.         

Der Ziegler Andreas Gern erhält in diesem Jahr vom Großherzoglichen Bezirksamt Eppingen die Genehmigung zur Anlage einer Ziegelei.      

Flaschner Paul Rügner macht seinen Laden im Haus des früheren Seifensieders Diefenbacher in der Kettengasse auf, später empfiehlt er in Zeitungsanzeigen auch Kinderspielwaren, Lampen und Eimer.  

Im Haus Vollweiler an der Adelshofener Straße eröffnet Heinrich Hecker, Sattler und Tapezierer, sein Geschäft.

Jakob Vollweiler gibt bekannt, daß er ein Geschäft als Kunstfeuerwerker betreiben werde und Aufträge im Elternhaus in der Altstadt entgegennehme.                       

Konrad Wirth beehrt sich, den Landwirten mitzuteilen, daß seine Dampfdreschmaschine zur Arbeit bereitsteht, kleinere Partien könnten in seinem neuerbauten Maschinen-Schuppen gedroschen werden.   

Schreiner Wilhelm Kobold gibt bekannt, daß er wieder selbständig arbeitet,  

Küfer Gustav Schäfer teilt mit, daß er sein Geschäft angefangen hat.  

Daneben hat sich August Holdermann in der Rappenauerstraße 327 als Herren-Kleidermacher

und Jakob Hammler als Wagner im Haus des Johann Willemann (heutige Bäckerei Heinzmann in der Kirchstraße) niedergelassen. 

Im Reparieren aller Arten von Waffen empfiehlt sich Büchsenmacher Rolzhäuser, wohnhaft bei Gemeinderat Hihl in der Altstadt.  

Friedrich Brenkmann betreibt gleichzeitig sein Geschäft als Schneider wieder.  

Friedrich Benz, Gold- und Silberarbeiter, preist unter anderem Messer und Scheren einer Heilbronner Firma an. Er war auch Gastwirt „Zur Altstadt“, woher der  bei älteren Eppingern noch bekannte Name „Gold-Benz“ kommt.   

J.F. Mayer, Uhrmacher und Mechaniker empfiehlt sich im Schleifen von Rasiermessern, Scheren und  Maschinenmesser, auch werden Reparaturen an Näh- und anderen Maschinen von ihm besorgt. Dazu werden neue Wanduhren in verkleinertem Maßstab nach der neuen Kirchenuhr mit einfachem und doppeltem Stundenschlag und Repetition gefertigt und die Reparatur von allen Uhren durchgeführt.  

Julius Hirsch war durch günstige Ledereinkäufe in der Lage, eine große Partie Damen-Kidleder-Stiefel mit Gummizug anfertigen zu lassen und verkauft solche zu 7 ½ bis 8 Mark. Daneben führt er alle Sorten Lederartikel.   

 „Modistin“ Eva Gürlitt nimmt Herren- und Damen-Strohhüte zum Waschen und Modernisieren an.

 Cigarrenmacher Doll verkauft 100 Cigarren für 1,10 Mark.  

 Kupferschmied Jakob Heilig bietet transportable Waschkesselherde an.     

 Spiegel mit Rahmen sowie Spiegelgläser empfiehlt Johann Georg Bentz, Glaser.  

 Bäcker Franz Wieser zeigt an, daß er vier Pfund Brot zu 42 Pfennig abgibt.   

 L. Hochstetter preist eine große Auswahl der verschiedensten Waren an: holländische Vollheringe, Traubenzucker, Weinsteinsäure, Bohnenhobel und Bohnenschneidemaschinen gehören ebenso zu seinem Sortiment wie Gummi-Abfüllschläuche, Salzsäcke zum Aufwaschen, Maschinen- und Wagen-Schmiere, zur Saatzeit auch  Klee- und Grassamen und Gartensämereien. Der Kleesamen ist auf seiner Kleeseide-Reinigungsmaschine doppelt gereinigt.     

Philipp Geiger bietet allerhand Lukullisches. Er empfiehlt Eier-Suppennudel, italienische Maccaroni, ebenso Schokolade, frisch marinierte Heringe, Limburger Käse und Mineralwasser. Faß- und Flaschenkorken, Kinderspielwaren, Damentaschen und feinstes Porzellan führt er ebenfalls.   

Bei Georg Bitterich sind Citronen, Orangen, Arac, Rum und Cognac zu haben, auch Lebkuchen und Schnitzbrot bietet er an.   

Kürschner Karl Kirsch bringt sein Lager in Filz- und Seidenhüten in empfehlende Erinnerung. Filzhüte werden gefärbt und faconiert, Strohhüte gewaschen und nach neuesten Formen umgeändert. Auch ein Ausverkauf in Pelzwaren findet bei ihm statt.    

Julius Heinsheimer empfiehlt Vogelfutter, dürre Zwetschgen, Bohnen, Erbsen, Traubenzucker, Tee, russische Sardinen in Fünf-Kilogramm-Fäßchen, Schweinefett, Einmachgläser, Mineralwasser, Weinessig, eine Knittlinger Harmonika, wie auch Kleesamen, Ruhr- Saar- Stück- und Grubenkohlen. Zur Weihnachtszeit veranstaltete das Geschäft eine Weihnachts-Ausstellung mit Porzellan- Glas-, Messer- und Kinderspielwaren. 

Isaak Heinsheimer bietet Latten, Rahmen und Bretter, Rebpfähle, Regulier-Füllöfen, Öfen für Holz- und Steinkohlenbrand, Leger in Steinkohlen und Holz an.

Alfred Bieringer empfiehlt in großer Auswahl Filz- und Seidenhüte.  

Wilhelm Wirth, Uhrmacher zeigt schließlich an, daß eine neue Auswahl in Goldwaren bei ihm eingetroffen ist.  15.)

1878

Gewerbeschau

Erstmals 2013 in der Eppinger Innenstadt mit Bärlauchfest,

in den Jahren 1999, 2002 und 2007 wurde diese Schau in den Hallen veranstaltet

1999, 2002, 2007, 2013

Gewerbesteuer

Gewerbesteuergeschenk: mit 3,6 Mio Mark Einnahmen lag die Stadt um 900 000 Mark über der Schätzung

1986

Gewerbeverein

Wird gegründet

1850

GEZ

Es gibt in Deutschland mehr Haushalte als bei der GEZ gemeldete Teilnehmer.

Kaum jemand bezahlt gerne seinen GEZ-Beitrag von rund 17 Euro im Monat für Fernsehen und Radio, jeder muss für sich entscheiden: Melde ich mich an - oder tue ich es nicht , in der Hoffnung, dass mir die GEZ nie einen Besuch abstattet?

Betrachtet man also die nachstehend dargestellten Quoten und setzt man voraus, dass in praktisch jedem Haushalt heute ein Fernseher oder ein Radio steht, so verraten einem diese Quoten, wie die Ehrlichkeit in Deutschland verteilt ist.

In Berlin entscheiden sich besonders viele fürs Nichtanmelden, in Schleswig-Holstein, Bayern und Baden-Württemberg besonders wenige.

Was nur ist in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen los?

Ist dort die Moral so verkommen? Fehlt dort der Glaube an einen Gott, der alles sieht, auch Schwarzseher?

Eine Erklärung könnte sein, dass man in der Großstadt eher schummelt als auf dem Land - wo einem die Nachbarn leichter ins Wohnzimmer gucken und flimmernde Kisten erkennen können.

Nachstehend Statistik über den Prozentsatz der Haushalte mit einem privaten Teilnehmerkonto bei der GEZ, von Nord nach Süd:

Schleswig-Holstein 97

Mecklenburg-Vorpommern 92

Hamburg 83

Bremen 88

Berlin 78

Brandenburg 94

Niedersachsen 94

Sachsen-Anhalt 95

Nordrhein-Westfalen 94

Sachsen 90

Thüringen 92

Hessen 93

Rheinland-Pfalz 95

Saarland 94

Baden-Württemberg 96

Bayern 96

Quelle: GEZ und eigene Berechnungen, aus dem Buch "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten"

2009

Glabuschderbäär

Wildsauattrappe.

Wurde von verwegenen Jägern dazu verwendet, unbedarfte Mitjäger zu veräppeln.

Sie stellten diese Attrappe, gut sichtbar am Ende eines Hanges, auf und bewegten diese mittels einer befestigten Schnur, bis der Gastjäger darauf schoss und dann die Attrappe den Abhang hinunterfiel, daraufhin jedoch nicht mehr gesichtet und gefunden wurde.    10).

Gläserne

Wetzel (Kugeln aus Glas), schimmerten in allen Farben    10).

Glaserei Lang

Wird gegründet durch Friedrich Lang

1898

Glaswappen der Stadt Eppingen

Erhält Reinhold Ott, Adelshofen und Giselbert Seitz, Richen

2014

Glocken

Die Glocken der beiden Eppinger Stadtkirchen mussten im ersten Weltkrieg abmontiert werden, um Material für Kriegszwecke zu gewinnen.

Beide Kirchen erhielten 1921 wieder ein neues Geläut

1921

Glockenspiel

Wurde im Dezember an der katholischen Kirche mit 49 Glocken installiert

1986

Glockentreu zu Eppingen

Sage über eine Glocke.

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 246-248. Autor: Hermann Moos    1.6).

1896-1950

Glöckchen

                  Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Das 1414 gegossene Glöckchen der ehemaligen St. Leonhardskapelle schlägt bis heute vom Rathausturm am Marktplatz

1414

Glückscheinaktion

Der Handels- u. Gewerbeverein veranstaltet erstmal eine Glückscheinaktion

1984

Gnallerbsebisch

Knallerbsenbüsche, Sträuche der weißen Schneebeere. Die weißen Früchte knallen, wenn man sie auf den Boden schleudert, wie Knallerbsen    10).

Gnorze, Gnorre

Knorzen;

Endstück vom Brot;

schwer spaltbares Holzstück, da verwachsen   10).

Gönner Tanja

Tanja Gönner, Umweltministerin BaWü, besucht Eppingen anläßich der Einweihung von Kaufland

2010

Gohweddle

Aprilwetter; wenn es schneit, regnet und dazu noch ein kräftiger Wind geht.     10).

Goldene Zwanziger

Brechen an

1924

Google

Wofür interessieren sich die Deutschen im Internet?

64 vorgegebene Begriffe, nach denen mit Hilfe von Google am häufigsten gesucht wird wurden untersucht.

Die Suchmaschine erkennt an der IP-Adresse des Computers, woher die Anfragen kommen.

Nirgendwo wird "Arbeit" öfter gesucht als in Rostock.

Auch "Reichtum" und "Fortschritt" sind ostdeutsch.

Nach "Karriere", "Gier" und "Geld" suchen eher Westler.

Oft werden in einzelnen Städten verwandte Begriffe gesucht: in Dresden nach "Flirt" und "Spannung".

In Augsburg nach "Seitensprung" und "Leidenschaft".

In Bielefeld nach "Glück" und "Lachen".

Und auch "Hoffnung" und "Angst" liegen nahe beieinander - in Gießen.

Quelle: Google Trends (Stand Juli 2007), aus dem Buch: "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten"

2009

Gospelkonzert

Zum gemeinsamen Gospelkonzert luden die Gesangvereine aus Eppingen, Adelshofen, Elsenz, Mühlbach, Richen und Rohrbach in die evangelische Stadtkirche Eppingen ein.

Unter der Gesamtleitung von Herbert Kiefer hatten die Chöre ein anspruchsvolles Programm mit bekannten Gospelliedern zusammengestellt.

Der Star des Abends war Solist David Thomas, bekannter Gospel- und Musical-Interpret.  18).

2010

Goten

Sie dringen über die Donau in die römischen Provinzen nördlich der Alpen ein

250 n. Chr.

Gourmet-Restaurants

Die einen verteilen Sterne, die anderen Hauben.

Michelin und Gault Millau sind die beiden wichtigsten Restaurant-Tester des Landes.

Im Südwesten Deutschlands drängen sich die guten Restaurants, wohingegen sie im Nordosten, aber auch in weiten Teilen Bayerns und Niedersachsens, rar sind.

Entlang des Rheins ist die Klientel katholisch und den kulinarischen Genüssen zugeneigt. Hier ist es wärmer, hier wächst der Wein, zu dem ein gutes Essen passt.

Und natürlich ist Frankreich nahe, das Land, aus dem die Gourmets kommen - und die beiden Restaurantführer.

Quelle: Michelin und Gault Millau 2008, aus dem Buch: "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten" 2009.

2008

Grabendurchlaß

des Hungerberggrabens unter dem Feldweg zum Knebelseck am Waldrand. Sandsteingewölbe mit Sandsteinbord  1.3).

Grafen von Württemberg

Bürgerliche Reformbewegung, Bettelorden

ab 1081

Graudrudschere

Frau, die mit ihrem Krauthobel zum Einrutschen des Sauerkrautes früher zu ihren Kunden ins Haus kam     10).

Gregorianischer Kalender

Wird eingeführt

1582

Grenze

Die Grenze zwischen Eppingen und Mühlbach wurde beim Plattenweg 1846 festgelegt, womit die Brüche endgültig an Mühlbach fielen 1.1).

1846

Grenzenlose Heimat, erlebe Deine Stadt

    Bild: Eppinger Figurentheater

Der Begriff Heimat stand im Mittelpunkt zahlreicher Einzelveranstaltungen von Januar bis in den Herbst hinein.

Entstanden ist der Begriff als Initiative des Eppinger Figurentheaters in Zusammenarbeit mit vielen Vereinen, Bildungs- Kultur-Einrichtungen und auch mit professionellen Kunst- und Kunstschaffenden aus Eppingen und der Region.     18). 

2015

Grenzöffnung

Die DDR öffnet deutsch-deutsche Grenz am 9. November 1989.

Alle Bürger der DDR haben, 28 Jahren nach dem Bau der Berliner Mauer,  jetzt freie Ausreise.     19).

1989

Grenzsteinpfad und Birnbaumallee

                        

Bild: Heimatfreunde Eppingen

Vom Richtweg bis  zur Leinburg wurde im April 1983  ein Rad- und Wanderweg zur "Birnbaumallee" ausgebaut.

Entlang der Birnbaumallee verläuft auch  der Grenzsteinpfad. 

29 dieser steinernen Wächter  aus vier Jahrhunderten wurden  sorgsam restauriert und dort aufgestellt. 

Früher markierten die Steine mehrheitlich die frühere Grenze zwischen dem lange württembergischen Kleingartach und den angrenzenden badischen Gemeinden.

Auch die seltenen "Dreimärker" sind darunter zu finden.

Sie wurden genau an der Stelle errichtet, wo drei verschiedene Gemarkungen aufeinander trafen.  24).

1983

Grenzweg

Verläuft von Westen nach Osten zwischen Schlag 20 und 21, sowie 15 und 19, weiter zwischen Schlag 16 und 18 Richtung Straße nach Kleingartach und endet am Lindenweg   10).

Griesinger, Annemarie

Annemarie Griesinger, Sozialministerin BaWü, besucht Eppingen am 4.4.1976

1976

Grifflkaschde

Kästchen aus Holz, in welchem die Schiefergriffel, zum Schreiben auf der Tafel, untergebracht waren, damit sie nicht zerbrachen    10).

Grifflschbidzer

Griffelspitzer; Pedantische Person     10).

Griiele

Bezeichnung für ein junges Gänslein in der Kindersprache    10).

Große Kreisstadt Eppingen                                    

Eppingen wird zur Großen Kreisstadt am 1. Januar 2002 erhoben.

Dazu findet am 25.1.2002 ein Festakt mit Übergabe der Urkunde durch Innenminister Dr. Thomas Schäuble statt.  18). 29).

Eine Abhandlung findet sich im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 284-285.  1.8).

2002

Große Kuhbach

Abteilung (Schlag) 1 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Großer Kuhbachweg

Läuft von Ost nach West zwischen Schlag 3 / 1 und 2

Großes Bildungszentrum

Entsteht in der Südstadt, mit Hallenbad und Stadthalle.

Vorentwurf in Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seite 243   1.8).

1967

Großgartacher Kultur

Etwa 3 800 - 2 700 v. Chr.

3 800-2 700 v.Chr.

Großherzogwürde

Für Carl Friedrich. Er regiert 65 Jahre lang

1806

Großherzog Friedrich I.     

Bildergebnis für eppingen in baden                        Bildergebnis für eppingen wappen          Bilder: Heimatfreunde Eppingen

                       

Er übernimmt am 15. September 1852  die Regentschaft für seinen erkrankten Bruder (bis 1907).

Er heiratet 14 Tage später die Prinzessin Luise von Preußen, die Tochter des späteren deutschen Kaisers Wilhelm I.

Friedrich I. war später an der deutschen Einigung wesentlich beteiligt und war zusammen mit Großherzogin Luise vielen älteren Eppingern bekannt und in guter Erinnerung.

Seine Jahreseckpunkte sind wie folgt:  Geb. 1826, gestorben 1897, 71-jährig. Erst Prinzregent, dann Großherzog.

Er ruft 1871 in Versailles den preußischen König zum deutschen Kaiser Wilhelm I. aus.    1.1). 20).

Großherzog Friedrich I. besucht am 19./20.  September 1878 Eppingen.

Ihm zu Ehren wurde am Ende der Brettener Straße eine Ehrenpforte erstellt mit der Aufschrift: „Hurra, der Landesvater kommt“.

Ihre Königliche Hoheit, Großherzoging Luise von Baden fuhr mit einem Landauer, einer Kutsche, zum Marktplatz und stieg aus. Dort waren die Honoratioren und die Einwohnerschaft zum Empfang des hohen Gastes fast vollzählig versammelt, der Veteranenverein ist im Ordensschmuck angetreten.

Grund des Besuches war, nach seinen Manövertruppen zu schauen, sowie die Besichtigung des nahezu fertig gestellten Neubaus der evangelischen Stadtkirche im Rot.

Einweihung der Evangelischen Stadtkirche im „Rot“ am 23. März 1879 im Beisein des Großherzoges Friedrich I.

Sie ist in der Form des lateinischen Kreuzes mit einem 5/8-Chorabschluss im neoromanischen Stil erbaut.

 Am höchsten Punkt der Kaiserstraße legte am 22. Oktober 1876 die evangelische Kirchengemeinde den Grundstein für ihren Kirchenneubau.

Mit den Worten: „Wir haben gezimmert, wir haben geschnürt, an diesem Gebäude, wie sich’s gebührt…“, konnte am 18. September abends um halb sieben der Zimmermann das Richtfest einleiten.

Der Großherzog und die Großherzoging weilten gerne und des Öfteren in Eppingen.

Als der Großherzog einmal alleine in Eppingen war, sagte ein alter Eppinger zu Ihm: „Unn saage se aa ihrer Fraa en scheener Gruss“ 1.1)., 4).

Großherzog Friedrich I. erscheint am 15. Oktober 1879 zur Eröffnung der neuen Eisenbahnlinie,

nebst Festbankett in der großen  Güterhalle auf der Südseite des Eppinger Bahngeländes.   15.)  20). 

Er stirbt am 29. September 1907 mit 81 Jahren

1852/1871/1872/1879/1907

Großherzog Friedrich II.

tritt die Nachfolge an

Geb. 1857, gestorben 1928, regierte 1907-1918, war in Eppingen nicht so beliebt wie sein Vorgänger 4).

1907

Großherzog Karl Ludwig

Karl Ludwig tritt die Nachfolge als Großherzog von Baden an (bis 1818), nach Carls Tod

1811

Großherzog Ludwig I.

Ludwig Wilhelm August tritt als Großherzog die Regierung an

1818

Großherzog Leopold I.

Übernimmt die Regierung bis 1852

1830

Großherzogs-Brezeln

Die Großherzogin, geborene Luise von Preußen, versuchte beim Kaffee-Empfang dem Eppinger Frauenverein bessere Manieren anzugewöhnen, vor allem das Unterlassen des Eintunken der mürben Brezeln in den Kaffee.

Bei einem späteren Kaffeebesuch tunkte die Großherzogin die Brezeln selber.

Schüchtern und respektvoll meinten die Frauen: „Aber Königliche Hoheit, Sie selbst haben uns doch gelernt, daß man das doch nicht dürfe“.

Luise gab schlagfertig zurück: „Ach das eine Mal, das macht nichts, soo schmecken sie doch so gut“. 

Seither heißen sie Großherzogs-Brezeln    20).

1879

Großsporthalle am Schmiedgrundweg

Als 3-teilige Großsporthalle wird sie im April 1981 eingeweiht und in Betrieb genommen

1981

Grüne-Ortsverband

Es wird ein Ortsverband der Eppinger Grünen im Februar gegründet

1986

Grundgesetz

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wird am 23. Mai 1949 geschaffen

1949

Gsiied

Spreu aus dem gedroschenen Gut, es war ein ganz feines Gefüge (Gesiede), mehr als Staub zu betrachten.

Dieses wurde in die Scheune hineingeblasen, meistens in einen Verschlag, und wurde später zum Verfüttern verwendet     10).

de Gumbel 

Nachbar der Klotzbrunnenhexe, die dauernd im Streit miteinander lagen    10).

Gustav Adolf von Schweden

Er ist der Führer der Protestanten, fällt bei Lützen

1632

Gutleuthaus

              Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

1392 wird ein Gutleuthaus (Armen- und Krankenhaus) in Eppingen erwähnt

1392

Gwaddejahr

Engerlingsjahr, Jahr in dem sehr große Plage mit Maikäfern herrscht     10).

Gwärzschdrooh

Das Stroh war recht kurz und fiel daher immer in der Mitte der Dreschmaschine durch und wurde nicht in die gebündelten Garben aufgenommen.

Ein Arbeiter bei der Dreschmaschine hatte daher die Aufgabe, dieses Stroh zusammenzusammeln und immer wieder in die Dreschmaschine oben hineinzuwerfen, damit es irgendwann mal doch in die Maschine kam und gedroschen wurde   10).