E


Ebenungsschlag

Abteilung (Schlag) 6 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Eberhaltung

Diese  traditionsreiche städtische  Einrichtung wurde im Dezember 1989 aufgelöst

1989

Ebert Friedrich

Er stammt aus Heidelberg, wird erster Reichskanzler von 1871 - 1925

1871

Er wird von der Weimarer Nationalversammlung zum vorläufigen Reichspräsidenten gewählt

1919

E-Bike-Ladestation am Eppinger Marktplatz

   Bild: Stadt Eppingen

 

Wird am 23. Mai 2013 in Betrieb genommen und durch OB Holaschke, Markus Lahme, Eppinger Stadt-Marketing und ... übergeben

2013

Eckständer

Station 9 des Fachwerkpfads; Stifter Mack und Fischer, Zimmergeschäft.

 

Vor Ort: Baumann'sches Haus, Kreuzung Kirchgasse 31 - Altstadtstraße.

 

2002

 

Edikt von Nantes

Wird von Ludwig den XIV. zurückgenommen

1685

EG-Parlamentswahl

Erstmals können die Bürger der Europäischen Gemeinschaft (EG) ein europäisches Parlament direkt wählen

1979

 

Ehrenbürger der Stadt Eppingen
(Ehrenordnung der Stadt Eppingen)

Adolf Hitler (1946 zurückgenommen)

1933

Walter Köhler (1946 zurückgenommen)

1933

Robert Wagner (1946 zurückgenommen)

1933

Otto Bachmann

1994

Heinz Faller

1995

Alois Frank

1995

Reinhold Maier, Elsenz

1999

Erwin Keller

2004

Klaus Kirchgeßner

2009

Ehrenfahne des Europarates

Diese wird am 3. Juli 1994 durch Europaabgeordneten Bernard Eicher an die Stadt Eppingen verliehen

1994

Ehrenmedaille des Gemeindetages

Diese erhalten die Gemeinderäte Karl Knörzer, Rolf Daubenthaler und Roland Braun im Februar

1985

Ehrenstele und Ehrennadel d. Gemeindetages BaWü

Dieter Maierhöfer, Rohrbach erhält diese am 10.9.14

2014

David Müller,

Klaus Friederich

und Frieder Fundis, alle Mühlbach, erhalten diese am 18.9.2014

2014

Oberbürgermeister Klaus Holaschke erhält diese für 10-jähriges Jubiläum als OB, am 8. April 2014

2014

Eichbrunnen

Steht am mittelalterlichen Marktplatz in der Altstadtstraße, neben der alten Ratsschänke. Oberbau ist neu

1350

Eichhalle für Fässer

Wird erstellt

1911

Eichhalle

Wird geschlossen

1974

Eierwärgele

Steiles Wiesengrundstück am Rappenauer Buckel.

Dort wurden am Ostersonntag, nach dem Auffinden der Ostereier diese runtergekullert, die dabei beschädigten durften dann von den Kindern gegessen werden.

40-er und 50-er Jahre

Eilzugproblem

Es gibt Klage darüber, dass die Bahnstrecke der Kraichgaubahn nicht mit Eilzügen beschickt wird.

1913

Eingemeindung

Der Teilorte Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, Richen und Rohrbach

1971

Des Teilortes Mühlbach

1972

Einkaufsmeile Brettener Straße

 

Bildergebnis für Kaiserecke   Bild: Eppingen org

Die Kaiser-Ecke soll in neuem Outfit erscheinen.

Besitzer und Bauherr ist die Familie Ehehalt

2015

Einkaufsmeile Mühlbacher Straße

Entwickelt sich immer mehr zu einer attraktiven Geschäftslage.

Für das Hecker-Areal wurde ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet

2015

Zwei Mini-Kreisverkehre an den Kreuzungen mit Elsenz- und Frauenbrunnerstraße sollen die inzwischen sehr prekäre Verkehrssituation in der Mühlbacher Straße entschärfen.

Außerdem muss die Brücke über die Elsenz, die 1952 gebaut wurde an der Unterseite ziemlich porös und muss weitgehend erneuert werden, nur Fundament und Lager bleiben erhalten.

Für die Gestaltung der Straße schwebt den Planern eine Art Boulevard vor. Die Gehwege werden breiter, Bäume setzen optische Akzente. An der Elsenzstraße und Postweg sind zusätzliche Zebrastreifen vorgesehen.

Separate Fahrradstreifen sind wegen der beengten Verhältnisse nicht vorgesehen. Die breiten Gehwege könnten theoretisch für Radler freigegeben werden, dann aber seien Konflikte programmiert.

Der Baubeschluss könnte im April 2017 fallen, der Umbau noch in diesem Jahr vonstatten gehen.

Der Umbau ist auf 900 000 Euro veranschlagt, die Stadt hofft auf einen Zuschuss des Landes von 320 000 Euro, weitere 100 000 Euro wird die Krause-Gruppe, der Bauherr des neuen Areales, beisteuern.

Durch die vorgesehenen Sanierungsarbeiten des Kauflands nach Ostern bis ca. Weihnachten 2017 werden sich die Käuferströme in dieser Zeit zwangsläufig auf die Weststadt verlagern und es  ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen durch die Baumaßnahmen zu rechnen.

In die neue Ladenzeile sollen nach dem Umzug des E-Centers ein dm-Markt sowie Niederlassungen der Firmen Vögele, Tedi, Deichmann und Kik einziehen. Ebenfalls geplant ist ein Bäckerei-Café, das der Kleingartacher Bäcker Dieter Keppler betreiben wird. 19.)

2017

Einsiedel Teich

Abteilung (Schlag) 21 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Einsiedelquelle

Entspringt in der Abteilung Einsiedel im Eppinger Wald

Einwohneradressbuch

Wird erstmals im November 1987, in Zusammenarbeit mit dem Städteverlag Stuttgart geschaffen

1987

Einwohnerentwicklung Eppingen      

 

Stand 31.12.2014:                               Bildergebnis für eppingen            Bildergebnis für stadt eppingen

Einwohner 21.658 ;

Ausländische Mitbürger: 1.584;

Wohngebäude: 5.526 ,

Wohnungen 9.353 ;

Schüler 3.346  in 12 Schulen (Eppingen ist der größte Schulstandort im Landkreis Heilbronn);  

Kinder in Kindertageseinrichtungen: 975 (Krippenkinder, Kindergartenkinder, Grundschulkinder);

Religion:  9.104 evangelisch, 6.127 römisch-katholisch, 6.472 sonstige oder keine Religion. 

Einzelhandelsbetriebe: 113, mit einer Verkaufsfläche von 23.860 qm, sie machen 83,9 Mio € Umsatz

davon: 40,9 Mio Nichtlebensmittel, 43,0 Mio Nahrungs- und Genussmittel);

Flächennutzung 8.859 ha, davon:

Landwirtschaft 5.075 ha,

Wald 2.311 ha,

Siedlungs- u. Verkehrsfläche 1.367 ha,

Wasser 77 ha,

Sonstige 29 ha);

Berufseinpendler: 3.181,

Berufsauspendler: 5.682;

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte: 6.116 Arbeitnehmer; 351 Azubi's;

Landwirtschaft: gesamt 118 Betriebe; davon 43,3 % im Nebenerwerb56,7 % im Haupterwerb.

WaldEppingen ist mit 1.150 ha,  nach der Landeshauptstadt der zweitgrößte Waldbesitzer im Regierungspräsidium Stuttgart 

 2014

Einwohnerzahl Bretten

Bretten hat 2.903 Einwohner

1804

Einwohnerzahl Bruchsal

Bruchsal hat 5.500 Einwohner

1804

Einwohnerzahl Eberbach

Eberbach hat 2.428 Einwohner

1804

Einwohnerzahl Eppingen

Eppingen hat 718 Einwohner, 576 Reformierte, 111 Lutheraner, 31 Katholiken (Erwachsene)

1688

Eppingen hat 1.570 Einwohner

1778

Eppingen hat 2.320 Einwohner, 336 Häuser und 4 Mühlen

1804

Eppingen hat 2.320 Einwohner

1805

Eppingen hat 2.330 Einwohner

1809

Eppingen hat 2.750 Einwohner

1825

Eppingen hat 3.266 Einwohner

1852

Eppingen hat 3.256 Einwohner

1865

Eppingen hat 3.261 Einwohner

1870

Eppingen hat 3.337 Einwohner

1871

Eppingen hat 3.622 Einwohner 1). = Volkszählungsergebnis

1880

Eppingen hat 3.016 (3 622) Einwohner; 593 katholisch, 2.225 evangelisch, 198 israelitisch; Haushaltungen 562

1885

Eppingen hat 3.552 Einwohner; 637 katholisch, 2.687 evangelisch, 149 israelitisch, 79 sonstige; Haushaltungen 805

1886

Eppingen hat 3.546 Einwohner  1).

1890

Eppingen hat 3.467 Einwohner  1).

1900

Eppingen hat 3.402 Einwohner  1).

1910

Eppingen hat 3.372 Einwohner  1).

1919

Eppingen hat 3.389 Einwohner  1).

1925

Eppingen hat 3.506 Einwohner

1930

Eppingen hat 3.506 Einwohner

1932

Eppingen hat 3.506 Einwohner  1).

1933

Eppingen hat 3.416 Einwohner  1).

1939

Eppingen hat 3.500 Einwohner und 1.500 Evakuierte. Dazu kamen im Mai noch 1.000 Mann französische Besatzung (3 Bataillone Tunesier und 40 französische Offiziere). Volkszählungsergebnis         = 3.863 Einwohner

1945

Eppingen hat 4.891 Einwohner  1).

1950

Eppingen hat im Mai 15.303 Einwohner, die des Verwaltungsraumes (Gemmingen 4.028, Ittlingen 1.804) 21.113

1984

Eppingen hat 7.390 Einwohner, Gesamtstadt 15.802, Rund 900 Ausländer leben in Eppingen

1985

Eppingen hat im März 15.549 Einwohner, so viel wie nie zuvor. Volkszählungsergebnis =  15.462

1987

Eppingen hat im Dezember 15.729 Einwohner

1989

Eppingen hat 16.418 Einwohner

1990

Eppingen hat 18.688 Einwohner

1995

Eppingen hat 19.422 Einwohner

1998

Eppingen hat 1999 19.500 Einwohner

1999

Eppingen hat 2000 über 20.000 Einwohner (20.257)  und wird zum 1. Januar 2001 zur Großen Kreisstadt erhoben

2000

Eppingen hat 21.626 Einwohner

2005

Eppingen hat 21.479 Einwohner

2007

Eppingen hat 21.388 Einwohner

2010

Eppingen hat 20.769 Einwohner

2012

Eppingen hat 20.919 Einwohner

2013

Eppingen hat 21.658 Einwohner

2014

Eppingen hat 21.879 Einwohner am 31.12.2016.

Damit erreicht die Bevölkerungszahl einen Höchststand.

In der Kernstadt leben 11.297 Menschen

Mühlbach 2.075

Elsenz 1.930

Rohrbach 1.757

Kleingartach 1.679

Richen 1.670

Adelshofen 1.471     19.)

2016

 

Einwohnerzahl Kleingartach

Kleingartach hat 945 Einwohner

1870

Kleingartach hat nur noch 803  Einwohner

1939

Einwohnerzahl Mannheim

Mannheim hat 18.818 Einwohner

1804

Einzelhandel in Zahlen

113 Einzelhandelsbetriebe in Eppingen, mit einer Verkaufsfläche von 23.860 qm machen insgesamt 83,9 Mio Umsatz; Nichtlebensmittel: 40,9 Mio, Nahrungs- und Genussmittel: 43 Mio

2014

Einzylinder-Motorrad

Das erste wurde 1885 von Gottlieb Daimler gebaut

1885

Eisenbahn

Die erste deutsche Eisenbahnverbindung von Fürth nach Nürnberg wird eröffnet

1835

Eppingen erhält einen Eisenbahnanschluß am 14.10.1879

10.)

Eisenbahnanschluß für Eppingen

Eppingen erhält einen Eisenbahnanschluß und wird am 14.10.1879 durch die 40,76 km lange Kraichgaubahn nach Grötzingen verbunden (Kraichgaubahn)

Bildergebnis für Bahnhof Eppingen      Bahnhof Eppingen 1879, Bild: Heimatfreunde Eppingen

          Überführung bei Jöhlingen 1879, Bild: Heimatfreunde Eppingen

1879

Im Jahr 1880 geht es über Schwaigern nach Heilbronn weiter.

1880

Im Jahr 1899 wurde die Querverbindung von Eppingen nach Steinsfurt, weiter bis Heidelberg, geschaffen.

1899

Ab 15.11. 1900 konnte man von Eppingen nach Heidelberg und Mannheim abdampfen

1900

1913 waren am Bahnhof Eppingen mindestens 15-20 Mann angestellt

1913

Es gibt Klage darüber, dass die Bahnstrecke der Kraichgaubahn nicht mit Eilzügen beschickt wird.

1913

Ab 1932 konnte man von Eppingen in zwölf Stunden mit der Bahn nach Leipzig fahren

1932

Im Oktober 1979 wurde das 100jährige Jubiläum der Kraichgaubahn begangen

1979

Die von der Stillegung bedrohten  Bahnstrecken Karlsruhe-Eppingen-Heilbronn und Eppingen-Sinsheim bleiben erhalten durch Zusage der DB im Dezember 1979

1979

Das Stillegungsverfahren für die Strecke Eppingen-Sinsheim soll eingeleitet werden, so Bahndirektionspräsident Bubel im April

1984

Die Eisenbahn in Deutschland wird 150 Jahre alt; Bahnhofsfest in Eppingen am 13. und  14. Juli

1985

Heilbronner Kreistag entscheidet sich für die Erhaltung der Elsenzbahn im September

1985

Bundesbahndirektion Karlsruhe sichert im September die Erhaltung der Strecke Eppingen-Sinsheim zu, wenn sie von Dritten die notwendigen Investitionskosten von 2,6 Millionen Mark erhält. 

Im Dezember beschließen das Land, die Landkreise Heilbronn und Rhein-Neckar sowie die Gemeinden Eppingen, Ittlingen und Sinsheim die Investitionskosten aufzubringen

1986

Die S-Bahn S 4 von Karlsruhe nach Eppingen wird in Betrieb genommen

1997

Die S-Bahn S 4 von Eppingen nach Heilbronn wird in Betrieb genommen

2000

Das 125jährige Bestehen der Kraichgaubahn wird im August gefeiert

2005

Nach grundlegender Modernisierung und Elektrifizierung geht die S-Bahn S 5  Rhein-Neckar von Eppingen-Sinsheim nach Heidelberg/Mannheim am 12./13. Dezember 2009 in Betrieb, sie wird von der DB betrieben

2009

Eisenhut Anton

Führer im Bauernkrieg , um 1525 Führer des sogenannten "Kraichgauer Haufens" 1.1).

1525

Eisenzeit

Etwa 750 - 450 v. Chr.

750-450 v.Chr.

Eisenzeit (Hallstatt-Kultur)

Etwa 800 v. Chr.

800 v. Chr.

Eisweiher

Im Jahr 1921 standen insgesamt vier Eisweiher zur Verfügung

1921

Elektrischer Strom

Hält Einzug im Kraichgau und Eppingen

1919

Elektroautos in Deutschland

Elektroautos geht es wie dem Fernsehsender "arte".

Sie werden geliebt, aber selten gesehen.

Auf nachfolgender Auflistung ist zu erkennen, wieviel Elektroautos pro Zulassungsbezirk derzeit fahren.

Im ganzen Land sind nur 1.436 Elektroautos zugelassen (Stand 2008).

Als der Ölpreis auf Rekordhöhe war, schien es, als werde der Elektro- den Verbrennungsmotor bald ablösen, von "Revolution" war die Rede.

Unerwähnt blieb, dass der Markt für diese Autos gerade schrumpfte, von sehr klein auf sehr, sehr klein.

Zugelassen wurden: 20 Autos im Jahr 2006, 12 im Jahr darauf, 5 im Jahr 2008.

Fünf!

Die meisten Elektroautos stammen aus der Zeit des Ökoidealismus und aus dem Schwarzwald.

Dort gab es in den Neunzigern einen Autobauer namens Hotzenblitz, einen Star der Automobilmessen.

Die großen Autobauer forschten ein wenig (daher die höheren Zahlen in Stuttgart, München, Köln), zu einem Serienmodell

schafften sie es nie.

Es bremste sie wohl die Einsicht, dass die Deutschen einfach keine Autos mögen, die leise und brav sind.

Zahl der Elektroautos pro Zulassungsbezirk (2008):

Böblingen:    68

Stuttgart:      26

Barnim:          25

München:      24

Aachen:         23

Berlin:            19

Köln:               19

Nürnberg:     19

Hamburg:      17

Hannover:     15

Quelle: Kraftfahrtbundesamt, Stand 2008, aus dem Buch "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten"

2009

Elsenz

Wappen von ElsenzBild: Gemeinde Elsenz

Dürfte im 7. oder 8. Jahrhundert entstanden sein

700 -800 n.Chr.

Wird von der Kurpfalz erworben

1300

Durch Eingemeindung nach Eppingen gibt es seit 1971 einen Ortsvorsteher

1971

Der Heimatverein Elsenz wird im Mai gegründet. 1. Vorsitzender ist Heinrich Benz

1987

Elsenz wird im Mai durch starken Hagelschlag und sintflutartigem Regen stark betroffen

1989

Die Mezhrzweckhalle wird umgebaut und erweitert

1997-1998

Das Dorffest findet zum 7. Mal statt

2006

Das Tabakmuseum wird am 30.4.2008 eingeweiht

2008

Die Rottwaldstraße wird komplett neu ausgebaut. Kosten:  rund 412.000 Euro

2013

Neue Sanitäranlagen in der Elsenzer Turnhalle. Auch ein Urkundenkubus in Sandstein für 42 Kammern für Verstorbene wurde gestaltet.

2015

Der Leiter der Grundschule in Elsenz, Patrick Essig verläßt Elsenz in Richtung China

2015

Elsenztalaue

Diese werden zwischen Eppingen und Richen renaturisiert, eine Aussichtsplattform mit Holzbohlenweg für Besucher wird gebaut

2014

Empfang des Ehrenamtes

Findet Ende März 2010 zum zweiten Mal statt

2010

Am 5. Juni 2011 konnten 45 Personen ausgezeichnet werden

2011

Ende der fränkischen oder salischen Dynastie

Mit dem Tod Heinrich VI. endet diese Dynastie.

1122

Ende der Kaiserherrlichkeit

Das Kaisertum gibt seinen universalen Geltungsanspruch auf und sinkt zu einer deutschen Territorialautorität ab

1250

Engel Christian

Bildergebnis für eppingen org bildergalerie      Bild: Eppingen org

Schlagersänger in und um Eppingen, er stammt aus Landshausen

2017

Engelhart Leonhard

Der aus Schwäbisch Hall stammende  Leonhard Engelhart leitete von 1550 – 1562 als Magister und Rektor die Eppinger Lateinschule, die unter ihm eine Blütezeit erlebte.

Weil er am Luthertum festhielt, mußte er die Kurpfalz verlassen.

Engelhart wurde Professor an der Universität Tübingen und später Pädagogarch in Stuttgart.

Er trat auch als dichter und Übersetzer mit mehreren Veröffentlichungen hervor.  30).  1.1).      

1550-1562

Entenköpfer

Der rote Schienenbus, der bis in die 80-er Jahre von Eppingen nach Sinsheim und zurück fuhr, wurde im Volksmund so genannt.

Er war nicht so sehr schnell unterwegs, trotzdem waren anscheinend Enten in Gefahr auf dieser Strecke.

So genannt wurden auch schon vorher die Züge nach Sinsheim.

Entscheidungsschlacht

Zwischen Römern und Sueben

58 v. Chr.

Epping (England)

StadtrundgangBild: Stadt Eppingen

 

Mit Epping (Essex, England) beginnt eine Städtepartnerschaft,  der Vertrag wird im Oktober 1981 unterzeichnet

1979

Epping Forest Band

Erstklassige Big Band der Partnerstadt Epping in England

Eppingen - Basisdaten 30.06.2016

            Bildergebnis für eppingen   Bilder: Web-Präsenz Stadt Eppingen

Gemarkungsflächen

Eppingen 3.295 Hektar Gesamt 8.858 Hektar
Adelshofen    689 Hektar Mühlbach    641 Hektar
Elsenz 1.152 Hektar Richen 1.109 Hektar
Kleingrtach 1.123 Hektar Rohrbach    876 Hektar

Einwohnerzahlen per 30.06.2016

Eppingen 11.223 Gesamt 21.821
Adelshofen 1.452 Mühlbach 2.073
Elsenz 1.953 Richen 1.673
Kleingartach 1.681 Rohrbach 1.766

Eppingen, 30.06.2016

Internetveröffentlichung: 07.09.2016

Geodaten

Navigation

8°54'37'' östliche Länge

49°08'16'' nördlcihe Breite

 

Höchster Punkt

330 ü N.N/Heuchelberg im Ortsteil Kleingartach

 

Tiefster Punkt

182 m ü N.N./Elsenztal bei Richen

2016

Eppingen erhält einen Eisenbahnanschluß

und wird am 14.10.1879 durch die 40,76 km lange Kraichgaubahn nach Grötzingen verbunden (Kraichgaubahn),

1880 geht es über Schwaigern nach Heilbronn weiter.

1990 wird die gesamte Strecke elektrifiziert und wird von der AVG (Albtal-Verkehrs-Gesellschaft, Karlsruhe) betrieben.

1899 wurde die Querverbindung von Eppingen nach Steinsfurt, weiter bis Heidelberg, geschaffen.

Inzwischen wurde auch diese Strecke elektrifiziert und im Ein-Stunden-Takt durch die Deutsche Bundesbahn betrieben.

1879

Ab 15.11. 1900 konnte man von Eppingen nach Heidelberg und Mannheim abdampfen

1900

1913 waren am Bahnhof Eppingen mindestens 15-20 Mann angestellt

1913

Es gibt Klage darüber, dass die Bahnstrecke der Kraichgaubahn nicht mit Eilzügen beschickt wird.

1913

Ab 1932 konnte man von Eppingen in zwölf Stunden mit der Bahn nach Leipzig fahren

1932

Im Oktober 1979 wurde das 100jährige Jubiläum der Kraichgaubahn begangen

1979

Die von der Stillegung bedrohten  Bahnstrecken Karlsruhe-Eppingen-Heilbronn und Eppingen-Sinsheim bleiben erhalten durch Zusage der DB im Dezember 1979

1979

Das Stillegungsverfahren für die Strecke Eppingen-Sinsheim soll eingeleitet werden, so Bahndirektionspräsident Bubel im April

1984

Eisenbahn in Deutschland wird 150 Jahre alt; Bahnhofsfest in Eppingen am 13. und  14. Juli

1985

Heilbronner Kreistag entscheidet sich für die Erhaltung der Elsenzbahn im September

1985

Bundesbahndirektion Karlsruhe sichert im September die Erhaltung der Strecke Eppingen-Sinsheim zu, wenn sie von Dritten die notwendigen Investitionskosten von 2,6 Millionen Mark erhält. 

Im Dezember beschließen das Land, die Landkreise Heilbronn und Rhein-Neckar sowie die Gemeinden Eppingen, Ittlingen und Sinsheim die investitionskosten aufzubringen

1986

Die S-Bahn S 4 von Karlsruhe nach Eppingen wird in Betrieb genommen

1997

Die S-Bahn S 4 von Eppingen nach Heilbronn wird in Betrieb genommen

2000

Das 125jährige Bestehen der Kraichgaubahn wird im August gefeiert

2005

Nach grundlegender Modernisierung und Elektrifizierung geht die S-Bahn S 5  Rhein-Neckar von Eppingen-Sinsheim nach Heidelberg/Mannheim am 12./13. Dezember in Betrieb

2009

Eppingen erhält  Königs- und Kaiserurkunde

Eine Königs- und Kaiserurkunde durch König Albrecht I. nimmt einen bedeutsamen Platz in der geschichtlichen Entwicklung der Stadt ein, Eppinger erhält Reichsstadtrechte

1303

Eppingen erhält Reichsstadtrechte

Reichststadrechte werden geregelt durch den Deutschen König Rudolf I. von Habsurg

1282

Eppingen erhält Schenkungsurkunde

von König Otto III  

Er verfügt mit einer Urkunde vom 28. März 985, das Dorf Eppingon im Elsenzgau und Kraichgau dem Bistum Worms zu schenken.

Eppingen wird als Reichskammergut erwähnt. 1.)  

Auch wenn Eppingen erst 985 erstmals urkundlich erwähnt wurde, weist die „ingen“-Endung auf eine alemannische Gründung des 3./4. Jahrhunderts hin.

Die Schreibweise des Namens Eppingen ist im Laufe der Jahrhunderte fast unverändert geblieben. Epbingon 985, (der Name bedeutet Siedlung des Eppo und seiner Leute), Eppingen 1057, Eppingun 1101, Ebbingen 1137, Eppinguin 1227, Eppingen 1250, Eppingen 1287 ff.                                                 

Eppingen erhält Schenkungsurkunde am 28. März 985;

König Otto III schenkt das Dorf Eppingon im Elsenzgau und Kraichgau dem Bistum Worms.

985

Eppingen wird Feste Stadt (burgum)

Feste Stadt (burgum) staufischer Reichsbesitz.

Erhebung zur Reichsstadt im Jahre 1191/92 durch den Staufenkaiser Heinrich VI.

1191/1192

Eppingen wird verpfändet

Wird von den Staufern an die Markgrafschaft Baden verpfändet

1219/1220

Eppingen wird niedergebrannt

Eppingen wird niedergebrannt

1244

Eppingen geht endgültig an die Kurpfalz

Geht endgültig an die Kurpfalz durch die verlorene Schlacht des Markgrafen Karl von Baden bei Seckenheim

1462

Eppingen erhält Marktrecht

Erhält Marktrecht v. Pfalzgrafen Phillipp

1479

Eppingen erwirbt das Kloster in Mühlbach und den Ottilienberg

1546

Eppingen kommt zum Kurfürstentum Baden

Durch den Reichsdeputationshauptschluß am 25.2.1803

1803

Eppingen wird Badisches Stabsamt

Eppingen und Mühlbach werden zum Großherzoglichen badischen Stabsamt zusammengefasst

1807

Eppingen wird Bezirksamt

Das Bezirksamt Eppingen entsteht am 24. Juli 1813, der Amtsbezirk entspricht den Württembergischen  Oberämtern

1813-1924

Eppingen verliert Bezirksamt

Das Bezirksamt, 1813 in Eppingen installiert, wird aufgelöst

1924

Eppingen - die tausendjährige Fachwerkstadt

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 46-49 und Seiten 277-279 wieder. 1.8).

1959

Eppinger Altblech zeigt sich

Zum ersten Mal wird eine Sternfahrt von Oldtimern durchgeführt

2014

Zum zweiten Mal wird eine Sternfahrt von Oldtimern durchgeführt

2015

     Bildergebnis für eppinger altblech 2015     Bildergebnis für eppinger altblech 2015       Bilder: Eppingen org.

 

Zum dritten Mal wird eine Sternfahrt von Oldtimern durchgeführt

2016

 

      Bildergebnis für eppinger zeitung          Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich      Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich       Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich          Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich        Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich         Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich      Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich       Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich   Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich   Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich     Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich     Video zu "eppinger altblech 2015"   Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich    Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich    Bildergebnis für Eppinger Altblech zeigt sich    Bildergebnis für eppinger altblech 2015

  Bilder: Eppingen org.

2016

 

Eppinger Bürgersiegel

Bürger im 18. Jahrhundert beschafften sich eigene Siegel

1750

Eppinger Feinschmeckertage

Diese finden ab 1992 mit zweijähiger Wiederholung statt

1992

Eppinger Figurentheater

Bildergebnis für figurentheater eppingen           Bild: Figurentheater Eppingen

Wird im März 2009 von der Familie Zotz gegründet

2009

Eppinger Friedhofskapelle Aussegnungshalle)

Bildergebnis für Aussegnungshalle Eppingen      Bild: Stadt Eppingen

Abhandlung hierüber im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seite 244   1.8).

Eppinger Friedhofstag

Wird zum ersten mal am 13. September 2009 durchgeführt

2009

Eppinger Frühgeschichte

Abhandlung hierüber im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 28 - 74, Autor Karl Dettling    1.6).

985-1180

Eppinger Geschichte von 1803-1933

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 2 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 203-226. Autor: Edmund Kiehnle.  1.2).

1803-1933

Eppinger Geschichte von 1933-1939

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 9 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 149-173. Autor: Edmund Kiehnle.  1.9).

1933-1939

Eppinger Gäu

Der südliche Kraichgau, das "Eppinger Gäu" gehört mit seinem milden Klima und fruchtbaren Lössböden zum "Altsiedelland".  25).

Eppinger Gäu und Eppinger Hardt

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 279-289 wieder. Autor:  Ralf Bischoff

Eppinger Heimatlied

Wird von Johannes Kleinheins (1879-1938) verfasst,  nach der Melodie: "Stimmt an mit hellem hohen Klang"  1.1)

Eppinger Hexen

Bildergebnis für Eppinger Hexen        Bilder: Eppingen org.        Bild in Originalgröße anzeigen

Sie treten nur während der Fasnachtszeit in Hexenkostümen auf.

Entstanden ist diese Hexenzunft, als der katholische Stadtpfarrer Dr. Baunach, der aus Südbaden stammte, an Fastnacht 1968 mit einem Hexenkostüm auftrat, das er aus seiner Heimat mitgebracht hat.

1968

Eppingerisch für Reigschmeckte, Neubürger und Zugezogene

Hochdeutsch - Eppingerisch

Bedeutung hochdeutsch Eppingerisch
   
A A
abbinden abbinne
abblitzen, nicht mit seiner Art ankommen abblidze
abbrechen fadze
abbrennen abbrenne
Abdecker Abdegger
Abdeckerei, Verwertung verendeter Tiere Abdeggerei
Abend Oowed
abends ooweds
aber awwer
aber ja haija, haijoo
Aberglaube Awwerglaawe
abfangen abfånge
abfotografieren abfodografiiere
abgebrüht, raffiniert, kaltschnäuzig abgebriied
abgebunden abgebunne
abgedroschen abgedrosche
abgekartelt, heimlich etwas abgesprochen haben abgekaadld
abgewöhnen abgweene
abgucken in der Schule abschbigge
abhauen, abgehauen abhaue, abghaue
abhauen, sich fortstehlen, auf Kosten anderer aus einer misslichen Lage ziehen dåvuubrunze
abhauen; schnell(stens) aus dem Staub machen schdaabaus geeh
abheben; Kleinkind zur Notdurft über den Topf halten; Geld vom Konto entnehmen abheewe
abhetzen, den Dackel für jemanden machen abdaggle
abklappern, von Haus zu Haus gehen abglabbere
ablisten, abschwatzen abluggse
ablocken, abschwatzen abfuggere
abmühen abraggere
abnehmen; abgenommen abnemme; abgnumme
Abort, WC, Toilette, Plumpsklo Abbord; Abbee; Abdridd
abreißen (Blumen) abropfe
abreißen (Seil oder sonstige Teile) abfadze
absacken (setzen) absagge
abschauen; in der Schule abschreiben abgugge
abschrecken, planchieren abschregge
abspecken, an Gewicht abnehmen abschbegge
Abstadt (Ortschaft in Nordwürttemberg) Abschdadd
Abstand, sehr klein; Zeugungsglied einer Fliege Muggeseggele
abstempeln abschdemble
abstreifen abschdrubfe
absuchen abgraase
abtrocknen abdriggle, abdroggle
abwarten abwadde
abwarten und Tee trinken; Ruhe bewahren abwadde unn Tee dringge
abzappeln abzwazzle
abzweigen, etwas für sich an Land ziehen abzwagge
abzwicken abbfedze
Achsel, Schulter Aggsl
Achtel Achdl
achtgeben, aufpassen; acht Uhr achde
Achtung, aufgepasst Oobachd
Acker, Feld Agga
Ackergaul, Arbeitspferd Aggagaul
Ackersalat, auch Feldsalat oder Mausöhrchen genannt Aggasalaad
Adelsheim (Ortschaft in Nordbaden) Adelse
Adelshofen (Stadtteil von Eppingen) Adlshoffe
Adersbach (Ortschaft in Nordbaden) Aderschbach
Adlerwirt Aadlawärd
Afalltrach (Ortschaft in Nordwürttemberg) Afalldrach
Affentheater, unangemessene Eile und Hektik machen Affetheater
Aglasterhausen (Ortschaft in Nordbaden) Agglaschdahause
Ahorn Aahorn
Ährenlesen Ääreläse
akkurat, genau aggraad
albern, ungeschickt, grob, grobschlächtig, unförmig, außergewöhnlich groß alwer, olwer
Alkohol, scherzhaft genannt Babblwasser
Alkoholiker; jemand, der gerne und viel Alkohol trinkt (von Durst) Dorschdl
Allerschönster Allerscheenschter
alles nur wegen Dir; du bist schuld… alles wägge Dir
alles total weg (Kindersprache); alles alle abbelai, babbelei
alt ald
altbacken, nicht mehr frisch; unmodern aldbagge
Altlautern (Ortschaft in Nordbaden) Altlaudere
Altmühlheim (Ortschaft in Nordbaden) Altmiiehle
Ameise (n) Åmaise
Amsel Åmsl
anbändeln; zarte Bande knüpfen ååbändle
anbeißen;  auf etwas reagieren ååbeiße
anbinden ååbinne
anbrennen ååbrenne
anbrennen lassen verbrodzle
anbrüllen ååbrille
anderst herum ånderschdrum
anderst; verschieden (von) ånnerschda, ånderschd
aneinanderbinden annanåndernååbinne
Anfall von Zorn oder Überspanntsein Rappel (haben oder kriegen)
anfangen ååfånge
anfliegen ååfliege
angeben åågewwe
Angeber Ǻågewwer
Angeber, Protz Brodz
angebunden åågebunne
angeflogen åågflooge
angehalten ååghalde
angehen, reinfallen; angegangen, reingefallen åågeeh; åågånge
Angelbachtal (Ortschaft in Nordbaden) Ånglbachdal
Angeldürn (Ortschaft in Nordbaden) Ångldürn
angenehm, passend åågneem; kommod
angeschimmelt, verschbort verschboord
angeschirren åågschärre
angeschlagen (leicht krank sein) åågschlaage (sei)
angeschlagen, verbeult, verstürzt verbällert
Angestellte Åågschdellde
angewöhnen åågweene
Angewohnheit Åågwohned
angezogen; es hat angezogen (kalt geworden); der Preis ist gestiegen ååzooge
Angst Ångschd; Engschd; Schiss
Angst Mores (jidd.); lat.: Mos; moris; Moral
Angsthase, Feigling Ångschdhaas
anhalten ååhalde
Anhängerchen Ǻåhenggerle
anherrschen ååherrsche
anknurren ååknurre
ankotzen ååkozze
anlehnen; leihen lehne
anmalen, anpinseln; tünchen ååmoole, ååbensle;  dinche
anmessen ååmesse
anmustern ååmuschdere
anpinkeln ååbrunze
anranzen åårånze
anregen, anfassen ånreege
anrempeln ååremple
anrennen åårenne
anrichten åårichde
anrüchiges Vorgehen, wenn irgendwo kräftig, aufgrund seines Standes, mitgeholfen wird; schlechter Geschmack bei Speisen Gschmäggle (hawwe)
anschauen åågugge
anscheißen, zusammenstauchen ååscheiße
Anschirrteil aus Holz und Leder, zum Einspannen  des Zudtieres  an den Wagen Halfter
anschlagen ååschlaage
anschlappen, abwertend für ankommen ååschlappe
anschmiegen nååschnuggle; schnuggle
anschmieren, beschummeln ååschmiere
anschnautzen ååschnauze
anschucken, zum Laufen bringen ååschugge
anspannen åånschbånne
Anstand Ååschdånd
anständig ååschdändich
anstatt anschdadd, schdadds
anstellen ååschdelle
Anstreicher, Maler Weißler, Mooler
anstumpen schdumbe
Anwanne; Querseite des Ackers zum Weg, wo mit dem Pflug gewendet wird Ǻåwånne
Anwesen Ååweese
anzetteln ååzettle
anziehen ååziiege
Apfel, Äpfel Ebfl
Apfelbrecher, Gerät mit langem Stiel und Tuchsäckchen um Äpfel zu  ernten Ebflbrecher
Apfelbutzen Ebflbudze
Äpfelhorde Ebflhorde
Apfelschale Ebflschaale
Apotheke Abbodeeg
apothekerdeutsch abbodeegerladeinisch
Apparat Abbaraad
Appell Abbell
Appetit Abbedidd
appetitlos,  hier und da etwas probieren rummschneege
Aprilwetter, wenn es schneit, regnet und dazu noch ein kräftiger Wind weht, heißt es in Eppingen so gooweddle; s'gooweddld
Arbeit Äärwed
Arbeit, sehr angenehm Schlegghaffa
Arbeit, sehr diffizil Bosslärwed
Arbeit, sehr schlecht und liederlich ausgeführt Gschlåmbåmbl
Arbeiter Arwaida
Arbeitsjacke Schaffkiddl
Arbeitsschürze für Hausfrauen, über der Taille zusammengebunden Glaaidaschorz
arg, sehr arig
Ärger, Krach, Knatsch Gnaadsch; Zoores; jiddisch Zore
ärgern, frotzeln, aufziehen, rätzen rädze
ärgern, reuen niggle
Arme (Gliedmassen) Ärm; d'Ärm
Ärmel Ärml
Arsch Aarsch
Asbach (Ortschaft in Nordwürttemberg) Aschbach
Asche Äsche
Äste in holzofengerechte Stücke hacken Briggele hagge
Äste von gefällten Bäumen entfernen ausnaschde
aua, Schrei wenn etwas plötzlich weh tut audsch
auch aa
auch einmal aamool; aaemool
Auenstein (Ortschaft in Nordwürttemberg) Aueschdoin
Auf den Hintern klopfen, wobei der Kopf beim Schlagenden zwischen den Oberschenkeln festgehalten wird (Kinderspiel für Erwachsene) Aarschbaddsche
auf der uff de
auf Kohlen sitzen de Pfupferich hawwe
Auf Wiedersehen Adee
auf; nach Sulzfeld gehen uff; uff Sulzfeld geeh
aufamseln, nervös werden; sterben uffåmsle
aufbeugen; Brennholz aufeinanderschichten uffbeige
Aufbewahrungsbehälter für den Wetzstein für Sensen, hängt am Gürtel Kumbf
aufbinden, aufgebunden uffbinne, uffgebunne
aufbrausen, unmutig sein, zischen pfuuse
aufdackeln uffdaggle
aufeinander (hinauf) uffanånder (nuff)
Aufgabe Uffgaab
aufgabeln uffgawwle
aufgehört uffghäärt
aufgelegt uffgleegt
aufgeregt, unruhig uffgreegd; hibbelich
aufgestöbert uffgschdewwerd
aufgewühlt gåmmaschich
aufhaspeln uffhaschble
aufheben; etwas vom Boden hochnehmen; aufbewahren uffheewe
aufhelfen uffhelfe
Aufkleber Bäbberle
aufknacken uffgnagge
aufknoten, lösen uffgnobble
aufladen ufflaade
Auflauf Ufflaaf
auflegen, aufgelegt uffleege, uffgleegd
auflesen (Obst, Kartoffeln) zåmmerleese
aufmucken, aufbegehren uffmugge
aufpäppeln, aufrichten, auf die Beine stellen; einen Kranken wieder auf die Beine bringen uffbäbble
aufpassen uffbasse
Aufpasserin für Kinder; Kindsmagd Kindsmaad
aufräumen, aufgeräumt uffrååme, uffgrååmt
aufregen altriere
Aufregung Uffreegung
Aufsatz Uffsatz
aufschlagen, aufgeschlagen uffschlaage; auffgschlaage
Aufschnitt (Wurtsauswahl) Uffschnidd
aufschreiben uffschreiwe
aufschürfen uffschärfe
aufschwatzen uffbabble
aufschwätzen uffschwädze
aufstöbern uffschdewwere
aufstoßen, einen Schluckauf,  Häcker haben Gluggser hawwe
aufstupfen uffschdubfe
aufwecken uffwegge
aufziehen uffziiege
Augäpfel Aagepfel
Auge;  Augen Aag; Aage, Glodzer
Augenlider Aagedeggel
Augenmaß Aagemaß
Augensekret, in den Augenwinkeln,  nach dem Schlafen Aagemaddzl
Augentropfen Aagedrobfe
Augzahn Aagezåå
Aumühl (Ortschaft in Nordbaden) Aumiiehl
ausbaden, eine böse Sache, meistens für einen anderen, zu Ende bringen ausbaade
ausbeinen; Knochen aus dem Fleisch schneiden (Metzger) ausbooine
Ausgaben Ausgawe
ausgegangen, aufgebraucht all 
ausgelacht äädsch
ausgeläutet; Ende des Glockengeläutes ausglidde
ausgemergelt, abgezehrt, entkräftet ausgmäriglt
ausgerechnet ausgrächlt
ausgeschlachtet, etwas abwracken ausgschlacht
ausgeschlafen, wach sein ausgschloofe 
ausgeschlüpft; sieht genau gleich aus wie jemand ausgschlubfd
ausheben ausheewe
Ausland Auslånd
ausläuten; Ende des Glockengeläuts ausleide
ausleihen, entlehnen verdlehne
auslöffeln, etwas für andere wieder in Ordnung bringen ausleffle
ausmisten, aufräumen ausmischde
ausputzen ausbudze
Ausrede Ausreed
ausrichten; über andere schlecht reden ausrichde
Ausruf der Eppinger Hexen an Fastnacht Hex hui
Ausruf, sehr erstaunt ooha
Ausruf, Verwünschung heidernei
ausschimpfen, beschimpfen verschimbfe
ausschlachten ausschlachde
ausschlafen ausschloofe
ausschlupfen ausschlubfe
Ausschuß, nicht zu gebrauchende Ware Ausschuß;  Murks
aussehen aussehe
außen, heraus hauß
Aussicht Aussichd
ausspannen, erholen ausschbånne
ausstatten ausschdaffiere
Ausstechorm aus Blech oder Plastik, um Springerle aus dem Teig auszustechen Ausschdecherle
ausstopfen ausschdobfe
austeilen ausdaaile
austrompeten, weiter erzählen ausdrumbeedle
austunken, für jemanden den Kopf hinhalten ausdungge
auswärts auswärds
auswellen auswärigle
auswendig, aus dem Kopf heraus, ohne Manuskript ausewendich
auswringen auswinne
Lehrling, Auszubildender Schdift; Azubi
Auto, sehr alt und miserabel; alte Schüssel Räbbskischde; alde Schissl
Autos Audoner
Avis, Abruf, Weisung Awiies
Axt Agschd
B B
Babstadt (Ortschaft i n Nordbaden) Baabschdadd
Bachstelze Bachschdelze
Backe, Wange Bagge
backen bagge
Backen mit großem Aufwand  Baggerei
Backenknochen Baggeknoche
Backenzahn Baggezååh
Bäcker Bägger
Bäckerei Bäggerei
Backhäuschen Bagghaisle
Backsteinkäse Baggschdoikääs
Bad Rappenau (Kurstadt in Nordbaden) Rabbene
Bad Wimpfen (Kurstadt in Nordbaden) Wimbfe
Badelatschen Baadlaadsche
Bahnbrücken (Ortschaft) Bååhbrigge
Bahnschlitten, pfeilförmig ausgebildetes Holzgestell, welches, von Pferden gezogen, zum Schneeräumen verwendet wurde Bååhschlidde
Bahnwärter Bååhwärder
Bahnwärtershäuschen, in dem der Bahnwärter wohnte Bååhwärdershaisle
Bahnwärtersmütze Bååhwärderskabbe
Bahnwärterstäfelchen, wurde zum Abfahren des Zuges hochgehoben Bååhwärdersdääfele
Baiser frz. Kuß; Schaumgebäck aus Eiweißschnee und Zucker Meringuenzucker
bald ball
bälder, eher belder
Baldrian, Pflanzliches Beruhigungsmittel Baldriån
Balg, umgedrehtes, abgezogenes Fell des Hasen, zum Trocknen aufgehängt Balig
Ball spielen Ballerles
Ballon Balloon
Bändel Bendl
Bandwurm Båndwoorm
Bank Bånk
bankrott machulle
Bär Bäär
Baracke, Behelfshaus aus Holz Baragge
barfüssig barfiießich
Bargen (Ortschaft in Nordbaden) Barige
Bartholomä Baddlomää
Bartholomäus; wo de Baddl de Moschd holt Baddl
Base, Cousine Baase
Baskenmütze, Schlägermütze Badschkabbe
Bassin, Wasserbecken, kleines Schwimmbecken Basseng
Bastard Baschdard
basteln baschdle
Bauch, sehr dick; Wampe Wåmbe, Wåmbes
Bauchplatscher, beim Kopfsprung in das Wasser hauptsächlich mit dem Bauch hart aufplatschen Bauchbladdscher
Bauchspeck vom Schwein, wird klein geschnitten, das Fett ausgelassen und für Griebenwurst verwendet Schmeer
Bauernbub Bauerebiiewle
Bauernfeiertag Bauerefeierdich
Bauernhaus Bauerehaus
Bauernhelfer (Ittlingen) Bachor
Bauersleute Bauersleid
Bauklötze Baugledzer
Baum, Bäume Bååm, Beem
Bäume schneiden, ausputzen Beem budze
Baumsäge Bååmsäge
Baumstück Bååmschdigg
Baumstumpen Bååmschdumbe
Baumstumpf Schdorre
Baumstumpf; Rest von Gemüsepflanzen, z.B. beim Kraut Schdorzl
Baumstütze Bååmschdaiberer
Beamte Beåmde
bedeuten bedeide
beeile dich endlich dummel de amool
beeilen; „tummeln“ dummle
Beerdigung Leichd
Befehl an Kuhgespann: „links herum“ hischdrumm
Befehl an Kuhgespann: „links“ hischd
Befehl an Kuhgespann: „rechts herum“ hodd, hoddrum
Befehle an die Pferde: links und rechts hüscht unn hott
Begrabschen; jemanden unzüchtig begrabschen rummfuschle
behalten bhalde; gebhalde
Beiertheim (Ortschaft in Nordbaden) Baierde
beige (Farbe) frz: beige beesch
Beil zum Mais abhacken Pferdszååhbeil
Beil, mit langer Haue, um Reisig zu hacken Holzhoobe
Beilstein (Ortschaft in Nordwürttemberg) Beilschdooi
Bein; Beine Booi
beinahe, fast, etwa, schiergar; von „circa“ gleivoll; schiier; schiiergaar; schärgaar; ballvoll
beinahe; schiergar schergaa
Beine, Läufe Lääf
Beißzange, Kneifzange; Bezeichnung für so manche Schwiegermutter Beißzånge
Bekanntschaft Bekånndschaft
beleidigt sein, trutzen drudze
bellen belle
benommen, verrückt, rammdösich råmmdeesich
Berg Bärig
Berlichingen (Ortschaft in Nordwürttemberg) Berlichinge
Berührung, streifend Schdreffzer
Berwangen (Ortschaft in Nordbaden) Berwånge
besaufen bsaufe
bescheißen, betrügen bscheiße
Bescheißer; Tölpel, Schlamper, ungeschickter Mensch Hurgler
Beschiss, Betrug Bschiß
beschummeln bschummle
Beschwerden Maleschde (hawwe)
Besen Bääse, Kehrgerät
Besenkraut, Sauerkraut in der Besenwirtschaft Bääsegraut
Besenwirtschaft; sehr preiswerte Bauernwirtschaft, die nicht immer geöffnet hat und nur eigene Produkte wie Wein, Geschlachtetes, Brot usw. verkaufen darf und auch nur zu bestimmten Zeiten im Jahr Bääsewärdschaft; Bääse
Besigheim (Stadt am Neckar und an der Enz) Beesiche
besoffen bsoffe
besonnen, kontrolliertes Vorgehen bsunne
Besserwisser; neunmal gescheiter, durchtriebener Mensch Schlaule
Bestechungsgeld Schmuusgeld
Besteck Bschdegg
bestellen bschdelle
Bestes Beschd
beten beede
betrinken ååduudle
Betrug; jiddisch Schmus Schmuuh
betrügen bedriiege
betrunken, sehr stark groddevoll
betrunken, sehr stark; sternhagelvoll schdernhaagelvoll
Betrunkenheit, sehr groß; Zustand nach sehr großem Besäufnis Kånoonerausch
Bett- und Leibwäsche, weiß Weißzeig
Bett, Betten Bedd, Bedde
Bettel, Hab und Gut Bäddl
Bettelmann Bäddlmånn
Bettflasche, zum Anwärmen des Bettes im Winter Beddflasche
Bettklopfer Beddbadscher
Bettler Schnorrer
betucht, reich beduucht
Beuge (Holzbeuge) Beige
Beule; dummer Kerl; Uzname für Sulzfelder Bobbl
Bewegung Muckser
Bewegung; bewege dich bloss nicht Muggser; mach blooß kooin Muggser, verhald de ruuhich
bewerkstelligen; frz. maintenir mandoniiere
Bewunderungsausruf hui
bezahlen bläche; zaahle; 
bezahlen (meist teuer) berabbe
bezahlen (müssen) bleche (misse)
Bibel Biwwl
bibelfest; kapitelfest kabiddlfeschd
Biberach (Ortschaft in Nordwürttemberg) Biieberich 
Bienen Biiene
Bierglas Biierglaas
Bierkasten Biierkaschde
Bilg Billich
billig billich
binden binne
Binswangen (Ortschaft in Nordwürttemberg) Binswånge
Birne, Birnen Biire
Birnenbaum Biirebååm
Birnenhacken, lange Stange, mit einem Hacken, um Birnen herunterzustochern oder herunterzuschütteln Biirehooge
Birnenmost Biiremoschd
Birnensorte Biiresorde
Bismarcksheringe Bismarigshääring
bisschen bissle
bist du ? bisch
Blasebalg Bloosbalig
blasen bloose
Blasen, Brandblasen Bloodere
Blasinstrument in früherer Zeit,; Schalmai Schallmai
Blasrohr Bloosrohr
Blätter Blädder
blau bloo
Blaufelden (Ortschaft in Nordwürttemberg) Bloofelde
Blauklee Blooglee
Blechner, Spengler Schbengler
Blechstück, Suppenfleisch vom Vorderviertel des Rindes Blächschdigg
blecken, die Zähne zeigen blegge
bleichen blaaiche
Bleichwiese, darauf wurde früher die weiße Wäsche zum Bleichen, nach dem Waschen, ausgelegt Blaaichwisse
Blitz Blidz
blitzen blidze
blöde, dumm bleed
Blödmann Bleedmånn
Blödsinn erzählen; verzapfen verzabfe
Blödsinn reden Lohkäs babble
bloß, nackt bludd
Blümchen Bliiemle
Blume in der Kindersprache Hadzibluume
Blumengarten Bluumegaade
Blumenstrauß Bluumeschdrauß
Blumentopf Bluumehaffa
Bluse, klein Bliiesle
Blut Bluud
bluten bluude
Blutwurst, billig hergestellt, ohne Zusatz von Grieben und Fleisch Blunze
Bock Bogg
bockich boggich
Bockmist Boggmischd
Bockschaft (Ortschaft in Nordbaden) Boggschafd
Bockshorn; nicht ins Bockshorn jagen lassen, keine Angst machen lassen Boggshorn
Bockspringen, über eine gebückte Person mit einer Grätsche springen Bogghobferles
Boden der Bauernwagen, Mittelteil;  bestand aus einem breiten Brett (Långwied), welches vom Anfang des Wagens bis ca. 1 Meter hinter den Wagen reichte.  Långwied
Bodenlockerer, landwirtschaftliches Gerät Grubber
bohnern, polieren; mit einem Handgerät den Boden glänzend machen blogge
bohren, kratzen grubble
Bollen, Klumpen Bolle
Böller an Silvester Schweizer Kracher
Bomber Bomber
Bommel, Quaste Zoddl
Bonbon Guudsele
Bonbonpapier Guudselesbabiier
Bonbonstand Guudselesschdand
Bonfeld (Ortschaft in Nordwürttemberg) Boofeld
Borsten Borschde
böse bees
Botenheim (Ortschaft in Nordwürttemberg) Boodene
brach, unbebaut brooch
Brachacker, unbestelltes Feld Broochagger
Brackenheim (Stadt in Nordwürttemberg) Braggene
Brand Brånd
Brandwein Bråndawei
braten brååde
Braten Bråådes
Brathering Bråådhäring
Bratpfanne Bråådbfanne
Bratwurst Bråådworschd
brauchbar, angenehm, passabel passaawel
brauchen brauche
bräuchte breechd; briiecht
bräuchtest briiechtsch
bräuchtet briiechtet
Brävste Bräävschde
brechen breche
Brei, dick und  kaum genießbar Schdåmbf; Måmbf
breit braaid
Bremse Brämse
Bremse zum Zudrehen, hinten am Långwied des Bauernwagens  Migge (Micke)
bremsen migge
Bremsen des Bauernwagens; durch das Zudrehen mittels einer Kurbel spannte sich eine Kette und drückte „Holzschuhe“ an die eisenbereiften Räder und bremsten so den Wagen zuumigge
Bremsschuh, zum Abbremsen des Bauernwagens ; eisernes Teil, das die Form eines Schuhs und die Breite der Eisenreifen hatte, wurde beim Talfahren vor das Hinterrad gelegt. Raadschuh
brennen brenne
Brennholz, aus dünneren Ästen gehackt Briggele
Brennnessel Zengesl
Brett zum Auswellen des Teiges Wäriglbredd
Brett, Bretter Bredd, Bredder
Brett, das auf dem Sauerkraut im Sauerkrautkübel liegt und es beschwert, damit keine Luft dazukommt Graudschdembfl
Brettach (Ortschaft in Nordwürttemberg) Breedich
Bretten (Stadt in Nordbaden) Brädde
Brettergestell, etwas unglücklich gebaut Gschdellaasch
Brezel Brätzl
Brikett Brigged
Brillanten Brillånde
bring mal dieses kleine Paket zur Post dunn amool des gloii Bageed uff'd  Boschd
Bröckelchen Breggele
Brocken Brogge
Brocken (großer), Batzen Badze
Brosame Brosåme
Brosamen auf dem Tisch Brossel
Brosamen erzeugen brossle
Brösel, getrocknetes und geriebenes altes Brot oder Weckchen Mudschelmähl
Brot einschießen;  der Bäcker bringt auf einem Brett mit langem Stiel das Brot in den Backofen Brood eischiese
Brot, großes Stück Rångge
Brot, ungesäuert und  dünn; jidd. Mazza Mazze
Brotanschnitt Knärdzle
Brötchen, Semmel Weck
Brotknäuschen; Mehlteigeinlage für Suppen Riwwele
Brotlaib, rund und groß; kleiner Brotlaib Broodlaib, Laib; Laible
Brotlaibchen, aus dem Rest der Backmulde oder Backschüssel wurde ein  kleines Brotlaibchen gebacken, es wurde zusammengescherrt Scherrlaiwle
Brotteig ansetzen, einmehren eimääre
Bruchsal (Stadt in Nordbaden) Bruusl
Brückengeländer Briggegländer
Brückenhüpfer, Neckname für die Steinsfurter Briggehossler
Bruder, Brüder Bruuder, Briieder
Brügel Briggel
Brühe; schmutziges Wasser; Bezeichnung für ein nicht gut schmeckendes Getränk; ugs.auch für: einen Rausch haben Briieh; Briieh hawwe
Brühgans Briiehgåns
brühwarm, brandneu briiehwarm
brummen brumme
Brunnen Brunne
Brunnenputzer, sehr schwierige und gefährliche Arbeit, daher das Sprichwort: “er schafft wie ein Brunnenputzer“ Brunnebudza
Brunnentrog Brunnedroog
brünstig, Zustand der weiblichen Katze in der Brunftzeit rallich
Brust Bruschd
Brut (Vögel) Bruud
Bube, Junge Buu
Buchelesjahr, Jahr in dem es besonders viele Buchecker (Samen der Buche) gibt Buuchelesjååhr
Bücherranzen, Schulmappe Biiecharrånze
Büchig (Ortschaft in Nordbaden) Biichich
Büchse Bixe
Buckel Buggel
bücken bigge
Bückling Biggling
buddeln, in der Erde graben buddle
büffeln, sehr angestrengt und intensiv lernen biffle
Bügelbrett Bigglbredd
Bügeleisen Biggleise
bügeln biggle
Bündelchen Bindele
Burainhof (Hof und Gasthaus bei Diefenbach) Buuroihoof
Bürger Biierger; Bärger
Bürgerholz, das früher die Gemeinden an ältere Bürger billiger verkauften Gabholz
Bürgermeister Boorgermoischda
Bürgersteig, Gehweg; frz: Trottoir Droddwaar
Bursche, durchtrieben; störrisches Pferd, das immer ausschlägt  Massich
Bursche, herangereifter junger Kerl Borschd
Bürste Bärschde
bürsten bärschde
Butter Budder, der
Butter (die) de Budder
Butzen, Rest beim Essen eines Apfels oder einer Birne Budze
C C
Chausseegraben, Straßengraben Schosseegraawe
chinesisch kineesisch
Christ Grischd
Christbaum, Christbäume Grischdbååm, Grischdbeem
Christkindchen Grischdkindle
Christl Grischdl
Courage Kuraasch
Cousin; alter Mann Kusseng; Vetter
Cousine Kussiine
Cousine, Base, Vetter; Geschwisterkind Gschwischderkind
Crailsheim (Stadt in Nordwürttemberg) Crailse
D D
da doo
da herum; hier herum doorumm
da oben dooowwe
Dach, nach unten, einseitig gezogen z.B.  an einem Schopfen Schlappdach
Dachkammer Juchhee
Dachkandel, Regenrinne Dachkåndl
Dachmarder Dachmadder
Dachreiter Dachreider
Dachschaden Dachschaade
Dachsparren Dachschbarre
Dachstube Dachschduwwe
Dachtraufe Dachdrååfe
Dachziegel Dachziggl
Dackel; Hunderasse und Schimpfwort Daggl
dadabei doodebei
dafür doodefoor
dagegen angehen, dagegen angegangen weddergeh, weddergånge
dagegen gerannt weddergrennt
dagegen, nicht aufgeben („dawieder“) dåwedder
daheim, zu Hause dåhååm
daher desszwääg
daheraus dooraus
daherein doorei
daherreden dohäärbabble
daherüber dooriwwer
dahinauf doonuff
dahinaus doonaus
dahinter (kommen) dohinder (kumme)
dahinüber dooniwwer
dahinunter doonunnder
Daisbach (Ortschaft in Nordbaden) Daaischbach
damals doomols; sällemools
Damen Dååme
Damenschenkel, Birnensorte Dåmeschenggl
damit doodemidd
dämmerig demmarich
dampfen, wenn Luft austritt bfuuse
Dampfnudel, Hefegebäck, im Dampf gebacken Dåmbfnuudl
danach donooch
daneben donääwe
Dank Dånk
danke schön; frz: merci dånkscheeh; märsi
dann, nachher noo, nood, nooded, noodich
darauf druff
darauf gezettelt druffgezeddlt
darauf stumpen druffschdumbe
darüber fallen driwwerfalle
darüber fliegen driwwerfliiege
darüber hüpfen driwwerhobfe
darüber stolpern driwwerschdolbere
darübergeflogen driwwergflooge
darüberhinaus driwwernaus; driwwerdraus
darum drumm
das ist ein Theater mit dir dess isch e Tour mit dir
das können sie mir aber nicht erzählen dess kenne se mer aber nedd verzeehle
das meiste s'maischt
das ohne Schaum dess mit ohne Schaum
das, dieses dess
dass die (dich) der Teufel holt; Aussage mit 4 D's dass die de Deifl holld !
dasselbe, ebenbürtig; gleichgültig, egal gleich
Daumen Daume
dazwischen doodezwische; zwischenai
deinem deim
deiner deinere
deines deis
Delle, Beule Dalle
dem; diesem demm
den Kram hinschmeißen, mit etwas plötzlich aufhören Beddl nååschmaisse
denen denne
Dengelhammer, Gerät zum schärfen der Sensen Denglhåmmer
dengeln dengle
denken dengge
Denkzettel Denggzeddl
der; dieser derre
deswegen desszwääg; doodeweege
deuten deide
deutsch deidsch
Deutschland Deidschlånd
dicht, nicht freigiebig, geizig bheebd
dick digg
Dickkopf, Dickköpfe Diggkobf, Diggkebf
dickköpfig diggkebfich
Dickschädel, Schimpfwort Saukobf
die schönste scheenschde (die)
die; dich diieh
Diedelsheim (Ortschaft in Nordbaden) Diiedelse
Dielheim (Ortschaft in Nordbaden) Diiele
Dienst, der sich nicht gerade als vorteilhaft erweist Bääredienschd
Dienstag Dienschdich
dies und jenes dess unn sell
diese diie
diese da diiedoo
diesen da denne doo
dieses da dessdoo
Diktat Digdaad
Dinge;  komischer Kerl Dinger, Dingerich
Dingsda Dingsdoo
diplomatisch diblomaadisch
dir; ihr diier
Direktor Diregdar
Distel Dischl; Dischdl
Dohl, Gully Dool
Doktor Dogdar
Doktorles Dogdarles
Donnerkeil Dunnderekeidl
donnern dunndere
Donnerstag Dunnerschdich
Donnerwetter Dunnerwädder
Donnerwetter, Fluch Dunnderewädder; Dunndereladdich
doppelt dobbld
Dorf, sehr klein, abwertend  Kaff
Dorfbrunnen Dorfbrunne
Dorftrottel Dorfdroddl
dormelich, sich schlecht fühlen e Huuh vor Daag sei
dörren därre
Dörrfleisch Därrflaisch
Dörrobst Därrobschd
dort sädd
dort drauf doodruff
dort drüben doodriwwe
dort drüber doodriwwer
dort drüber hinaus dorddriwwernaus
dort drunter doodrunder
dort hinaus dortnaus
dort hinten; da hinten doohinne
dort sitzen die, die dort immer sitzen doohoggediedoodiedooimmerdoohogge
dort; frz: cette sett
dort; hier doohanne
dösen, im Halbschlaf sein dussle
Dossenheim (Stadt in Nordbaden) Dossene
dottergelb doddergääl
dotterweich dodderwaaich
Drachen steigen lassen Dracherles
Drahtesel, Fahrrad Droodeesl
dran dråå
dran gemacht, begonnen, angefangen dråågmacht
draufhauen druffwäsche
draufkleben druffbabbe
draufnauf; darauf hinauf druffnuff
Dreck, Schmutz Drägg
Dreckbatzen Dräggbadze
Dreckbollen Dräggbolle
Dreckbürste Dräggbärschde
Dreckeimer Dräggooimer
dreckeln dräggle
Dreckferkel Dräggbudzel
Dreckhaufen Drägghaufe
dreckig dräggich
Dreckloch Dräggloch
Drecksack Dräggsagg
Drecksarbeit Dräggäärwed
Drecksau Dräggsau
Drecksbande Dräggsbånde
Dreckschaufel Dräggschaufl
Dreckschippe Dräggschibbe
Drecksnest Dräggsneschd
Dreckspatz Dräggschbadz
Dreckswetter Dräggswedda
Dreckszeug Dräggszeig
Drecktreter Dräggdabber
drehe doch mal da vorne um wenn emool doo vorne umm
Drehgestell am Bauernwagen, vorne, zusammen mit Vorderrädern Achseschdogg
Drehorgelmann Drähorglmånn
Drehscheibe Drähscheiwe
Drehwurm Drähworem
Dreiangel Dreiångel
Dreimaster Dreimaschder
dreschen dresche
Drescher, Mann der die Dreschmaschine bedient Drescher
Dreschmaschine, übernahm später die Arbeit des Dreschflegels Dreschmaschiien
drin bleiben drinbleiwe
drüben driwwe
drüber driwwer
drüberkleben driwwerbabbe
drübernüber driwwerniwwer; driwwerniieb
Druck Drugg
drücken drigge
Druckknopf, Druckknöpfe Drugggnobf, Drugggnebf
drumherum drummrumm
drumrumreden rummdruggse
du brauchst mir nichts kaufen, ich brauche nichts brauchsch ma nix kaafe
du darfst du därfsch
du denkst du denggsch
du liebe Zeit ooh jemine
du magst du maagsch
du meinst du måånsch
du sagst du sechsch
du sollst du sosch
du solltest du sodsch
du würdest du däädsch
Duft Dufd
duftig dufdich
dumm dusslich
Dummheit Dummhaid
Dummheiten machen Zigge machen
Dummkopf, Einfaltspinsel, Idiot  einfältiger, ungeschickter  Mensch Huudsimbl; Simbl; Dabbdrei; Dabbschäädl
dunderschlächtig donderschlächdich
durch durich
durch und durch nass badschnass
durchbrennen durichbrenne
Durcheinander, undirchsichtige Sache Kuddlmuddl; Geknoddel
durcheinander-, zurechtkommen drauskumme
durcheinanderbringen verwerigle
Durchfall, Dünnpfiff Dinnbfiff; Scheißed
durchkommen, ohne etwas zu tun durichbrundze
durchnehmen, über jemanden sprechen, meistens nichts Gutes durichhechle
durchprügeln herhaage
Durchsuchen der  Hosentaschen, die Eigenen oder die von Anderen rummfissle; ausfissle
Durchzug Durichzug
dürfen därffe
dürr därr
Dürrenzimmern (Ortschaft in Nordwürttemberg) Dirrezimmern
Durst Dorschd
durstig dorschdich
düster duschda
E E
eben (Fläche) eewe
eben volle Schüssel Schüsselvoll
eben volles Fass Faßvoll
eben, so ist es, daher; gerade ääwe; alleweil
Eberbach (Stadt in Nordbaden) Ewwabach
Eberstadt (Stadt in Nordwürttemberg) Ewwaschdadd
Ecke Egg
Eckhaus Egghaus
eckich eggich
Eckstein, an dem die Hunde gerne das Bein heben Hundsbrundzer
Eckzahn Eggzååh
Edingen (Stadt in Nordbaden) Eedinge
Efeu Eefai
egal egaal
eggen eege
Ehefrau Ehwaib
Ehemann Ehmånn
eher, früher bälder; ehnder
Ehrenamt Ähreåmd; Ähreemdle
ehrenempfindlich, läßt sich gerne loben ehrekääsich
Ehrstadt (Ortschaft in Nordbaden) Eehrschdädd
Ei in der Kindersprache Gaggaaile
Ei, Eier Aai, Aaier
Ei, gebacken als Spiegelei; Ochsenauge Schbigglaai; Oggseaag
Eichelberg (Ortschaft in Nordbaden) Aaichelberig
Eichelhäher Aiichelhäha
Eichenast auf dem Baum, total dürr und trocken Harre
Eichhörnchen Aiichhärnle
Eichtersheim (Ortschaft in Nordbaden) Eichdersche
Eidechse Aiidexe
eigen aiige
Eigenschaften Aaigeschafde
eilig haben, sich beeilen; von frz. Presser brässiere
Eimer Ooimer
Eimerchen Ooimerle
ein kleines Bisschen Ideele
einbiegen eibiiege
Einbildung, Stolz  Eibildung, Krattl
einbrocken eibroggle
eindünsten aidienschde
Eindünstring Aidienschdring
eine ååne
einem ooim
einer ooiner
einfach ooifach
Einfall, Einfälle Eifall, Eifäll
eingefahren eigfaahre
eingefallen eigfalle
eingeflogen eigflooge
eingegangen; angegangen eigånge
Eingeheiratete Reigheierde
Eingemachtes Eigmachds
eingeschirren eigschärra
eingestürzt; miteinander geflogen zåmmergflooge
einhämmern eihemmere
einheimisch, hiesig hiesich
Einheimische, Hiesige Eiheimische, Hiesiche
einherstolzieren, sich zeigen rummschwiddisiiere
einig sein, quitt sein kidd (sein)
einigen ooiniche
einkasteln, einsperren eikäschdle
einladen eilaade
einlaufen eilaafe
einlochen eiloche
einmachen eimache; eiwecke
Einmachgläser, benannt nach dem Erfinder dieser Einmachmethode (Einwecken) Weckgläser
einmal ooimool; emool
Einnahmen Einåhme
einrichten eirichde
eins oois; ååns
einschenken eischengge
einschlummern, eingeschlummert eidussle, eidussld
einschnorren, zusammengehen eischnorre
einschüren eischniiere
einseifen eiseife, eiseifle
einspannen eischbånne
einstecken eischdraife
einstreuen eischdraaie
eintunken eidungge
einundzwanzig åånezwånzich
einweichen eiwaaiche
Einwohner Eiwoona
einzig ååzecht
Eisenbahn Eisebååh
Eisenbahnabteil; frz. Coupé Kubbee
Eisenbahnangestellter Eisebååhbähnler, Eisebähnler
Eisenbahnwagen Eisebååhwaage
Eisengitter Eisegidder
Eisenhaken Eisehooge
Eisenreifen Eiseraaif
Eisenträger Eisedrääga
eisig kalt aarschkalt; hundskalt
Elberfeld (Ortschaft in Nordwürttemberg) Elwerfeld
elf Uhr elfe
Elisabeth Lisbeth
Elisabeth Elsbedd
Elise Elliies
Ellenbogen Ellebooge
Ellhofen (Ortschaft in Nordwürttemberg) Ellhoofe
Elsa Else
Elsässer; Neckname für sie Wagges
Elsenz (Fluß), auch Ortschaft, scherzhaft genannt Elendsbach
Elsenz (Stadtteil von Eppingen) Elsess
Elster Hetze
Endivie Ändive
Endstück des Brotes (von „knorrig“) Broodknorze
Engerling(e); Maden, aus dem Maikäfer schlüpfen Gwadd; Gwadde
Engerlingsjahr, Jahr an dem sehr große Plage mit Maikäfern herrscht Gwaddejååhr
Engländer Englender
Ente Ende
Ente in der Kindersprache Endewaggele; Wiggelewaggele
Entenmörder Endemerder
Enterich Enderich; Erbl
entfernen, abhauen;  heimlich von der Gesellschaft entfernen verbrunze, verbrunzt
entwenden, klauen schdibiddze
entwischen, entgehen vertwitsche
Epfenbach (Ortschaft in Nordbaden) Ebfebach
Eppelheim (Stadt in Nordbaden) Ebbele
Eppingen (Große Kreisstadt in Nordbaden, Kraichgau) Ebbinge
er macht er mecht
er meint er måånd
er sagt er secht
er schlägt er schlechd
er trägt er drechd
er, sie, es würde er, sie, es dääd
erben eerwe
erbettelt, von anderen kostenlos versorgt werden gschnorrt
Erbonkel Erbunggl
Erbsenacker Erbseagger
Erbsenzähler, Pedant, Erbsenzähler Erbsezäähla
Erdenkorb, Korb zum Zusammenlesen von Obst oder Kartoffeln Eerdekorb
Erdkröte Schollegrodd
Erdöllampe Erdeelfunzl
Erfolgloser Arbeiter; jemand, der uneffektiv, ständig an etwas herumarbeitet, ohne Erfolg zu haben Krauterer
erfrieren, erfroren verfriiere, verfroore
Erhebung auf der Haut Hobbl
Erhöhung, Erhöhungen Hubbl, Hibbl
erkälten, erkältet verkälde, verkäld
Erkältung, klein, landläufig genannt; Krankheit bei Hühnern Pfipfes
Erlenbach (Stadt in Nordwürttemberg) Erlebach
Ernte Äärn
erschrecken, erschrocken verschregge, verschrogge
erschreckt verschreggd
erspähen erliggere
erstaunt dreinschauen bedäbberd gugge
ersticken verschdigge
Ertrag, Gewinn Reibach; jidd.
ertrinken; versaufen (Alkohol) versaufe
Ertrunkener; Trunksüchtiger Versoffener
erwischen; unkenntlich machen verwische
erwischt; verwischt (z.B. Schrift auf der Tafel) verwischd
erzählen, berichten verzäähle
Erzgauner Erzgauner
Erzschlamper Erzloddl
es hat nichts genützt s´haddd nix gebatt
es ist es wert dåweerd
es ist nichts passiert s'isch nix bassiiert
es ist überhaupt nichts mehr da all all
es ist wahr woahr 
es leid sein, genug sein; traurig sein verdlaaid sei
es lohnt sich nicht s'isch nedd dewäärt
es regnet s'schiffd
Eschelbach (Ortschaft in Nordbaden) Eschlbach
Eschelbronn (Ortschaft in Nordbaden) Eschlbrunn
Esel Eesl
Espenlaub Äschbelaab
Essen Esse
essen esse
Essigmutter Essichmodder
esst nur, greift zu esst namma
etwas ebbes
etwas antun ebbes ååduu
etwas besonderes ebbes bsunders
etwas beweglich machen rummnoddle
etwas billig verkaufen verkiddsche; verkimmle
etwas falsch sehen; sich in etwas verlieben vergugge
etwas gemeinsam Zustande bringen, nach vielen Gesprächen und Diskussionen balldowere, ausballdowere
etwas heimlich wegschaffen verkassemaduddle
etwas in die Luftröhre bekommen und nach Luft schnappen verkerne
etwas in großem Durcheinander suchen (gesucht) schdiiere (gschdiiert)
etwas kostenlos ergattern, erbetteln, auf Kosten anderer leben schnorre, gschnorrd
etwas Neues laut rumerzählen  drummrummbleedle
etwas ohne Stimmanhebung herunterreden runnderlaiere
etwas schnell und leicht erledigen Kadzemache
etwas verständlich machen, erklären vergliggere
etwas wieder gutmachen ebbes auswedze
Eule Eile
Europa Eiropa
evangelisch evångeelisch
ewig eewich
ewiglich, endlos; i kennt me dibbelich essen, wenn etwas gut schmeckt dibbelich
F F
Fabelwesen, fliegende, die man nicht sieht und nicht fangen kann. Hänselnde Antwort auf neugierige Fragen; Elwedredsche fånge geeh: nichts (Rechtes) tun Elwedredsche (fangen)
Fabrik Fawrigg
Fachwerk Fachwärig
Fachwerkhaus Fachwärighaus
fackeln faggle
Faden Faade
Fahne Fååhne
fahren, gefahren faahre, gfaahre
Fahrkarte; Billett Faahrkaarde; Billedd
Fahrrad Faahrrad
Fahrradfahrer; Radler: Mixgetränk aus Bier und Sprudel Raadler
Fahrspur, früher durch die Eisenreifen der Bauernwagen sehr ausgefahren, dadurch blieben diese schweren Wagen in der Spur Laais, Laaise
Falle Falle
fallen falle
fallen lassen bloddze lasse
Falltüre Falldiiere
falsch herum ledz rumm; verkeehrd rumm
falsch liegen mit einer Schätzung; vertun verduuh
falsch, hinterhältig hinderfoddsich
falsch, verkehrt ledz
Falte Falde
faltig runzlich
Familienverwandtschaft, nicht sehr gut angesehen; abwertend für liederliche Personengruppen Bagaasch; frz. le bagage (Gepäck, Gesindel)
Fangeisen Fångeise
fangen fånge
Fangen  spielen Fångerles
Farbe Farb
faseln faasle
Fasnacht, Karneval Fassnachd
Fasnachtsgesellschaft in Mainz Rånzegaade
Fassdaube, Seitenbretter an Fässern und Kübeln; wurden früher von Kindern als Skier verwendet Faßdaube
faul und unanständig hinlegen oder -sitzen pflundsche
Faulenzer, Nichtstuer Faulenza
Faulenzerkrankheit Faulenzia
faulich, vermodert faulich
Faust Fauschd
Fäustchen, schwerer Hammer zum schlagen, meistens auf einen Steinmeisel Faischdle
Fausthandschuhe ohne Finger; Fäustlinge Fauschdhendsching; Faischdling
faxen faxe 
fechten fechde
Feder- und Kleinvieh; Geziefer; Gesindel, Pack, Pöbel Geziffer; Ziiefer
Federbesen zum Staubwischen Flädderewisch
Federfuchser; penetranter Mensch Fedderefuchser
Federhalter Fedderehalder
Federkiel Fedderekiiel
Federn Feddere
federn feddere
Federvieh Feddereviiech
Fegwisch Feegwisch
fehlen habbere
Fehler Fähler
Feier; Feuer Feia
Feierabend Feiaoowed
Feiertag Feiadich
Feigling; vulgäre Bezeichnung für Feigling Scheißkerl
feil faail
Feinarbeit, sehr diffizil Gnoddläärwed
Feld Fäld
Feld- oder Ackersalat, Sonnenwirbel Fäldsalaad, Aggersalaad, Sunnewärwele
Feldhuhn Feldhuuh
Feldhühner Feldhiiehner
Feldsalat; Ackersalat, Mausöhrchen Aggasalaad; Mauseehrle
Feldschütz Feldschidz
Feldwebel Feldweewl
Feldweg, unasphaltiert,  grün bewachsen mit 2 Fahr-spuren  Feldwääg
felgen, mit der Harke auf dem Feld hacken, z.B. Rüben, Kartoffeln usw. felge
Fensterkreuz Fenschdakreiz
Fensterladen Fenschdalaade
Fensterverschluss; Reiber, Reiberchen Reiwer, Reiwerle
Ferien Ferie
Ferkel, nicht reinliche Person Budzel
Fernsehapparat Flimmerkischde; Glodzophon
Fersengarn Feerschegaarn
Fersengeld Ferschegeld
fertig ferdich
fertig, aus; vorbei baschda
Festdame/n Feschddååme
Fett Fedd
fett fedd
Fett zum Schmieren der Achsen an Bauernwagen Karichschmiier
Fettnäpfchen Feddnäbfle
Fetttopf Feddhaffe
Fetttöpfchen Feddhäffele
Fetz, gerissener Kerl Fedz
Fetzen Fedze
Feuerhaken Feiahooge
feuerrot feiarood
Feuersalamander Räägemolle
Feuerteufel Feiadeifl
Feuerwehr Feiawäähr
Filzpantoffel Filzbåndoffel
finanziell ausnehmen, z.B. auch beim Glückspiel abzogge
finanzielle Schwierigkeiten, Verlegenheit Schwulidääd€
finden, gefunden finne, gfunne
fingerbreit fingerbraaid
Finsterrot (Ortschaft in Nordwürttemberg) Finschderrood
fissern fissere
fix und fertig fixunnferdich
Flasche Flasch
Fleck Flägg
flegeln, lümmeln fleeze
Flehingen (Ortschaft) Fleehinge
Fleisch Flaaisch
Fleisch von junger Ziege Ziggelesflaaisch
Fleisch, schweinischer Herkunft Schweines
Fleischbrühe (Suppe) mit geschnittenen Pfannkuchen Fläädlessubbe
Fleischbrühe, Kesselbrühe aus dem Schlachtkessel, in welchem alle Würste und Dosen sowie das Wellfleisch  abgekocht werden Kesselbriieh
Fleischbrühseiher Flaaischbriiehsaier
Fleischhaken Flaaischhooge
Fleischküchlein, Frikadellen Flaaischkiiechle
fleißig fleißich
Flickarbeit, Pfusch, Ausschuß Fliggärwed, Bfusch, Murks
flicken fligge
Fliegenklatsche; Muckenklatsche Muggebaddscher
Flinsbach (Ortschaft in Nordbaden) Flienschbach
Flirt Dächdlmächdl
flirten, mit einem(r) vom anderen Geschlecht bussiiere; von frz. pousser
Flittchen, unmoralisches Frauenzimmer Fliddche
Flitterwochen Flidderwoche
Floh, Flöhe Floo, Fleeh
Fluch beim Nichtfunktionieren eines Gerätes Scheißglumb
Fluch, sehr derb,  eines Eppinger Zeitgenossen Millionskrabbeschenkel
Fluch, sehr grob Himmlheilichkreizmillione-schdernhagelfeierdunnderewedder
Flügel, Fiddiche Fiddich, Fliddich
flügge fligg
Flur, sehr schmal und klein Gängle
Flurschaden Fluurschaade
flüstern dissle; flischdere
Föhre, Kiefer Forle
foppen, hänseln fobbe
fordern; die vorderen fordere
Forst Forschd
fort ford
Frack Fragg
Frack in der Form eines Schwalbenschwanzes Geehschmerwegg
fragen frooge
Frankenbach (Stadtteil von Heilbronn) Frånggebach
Frankfurt (Stadt in Hessen) Frånggford
frankieren frånggiere
französisch frånzeesisch
Frau Fraa; Mensch; Weib
Frau oder Mädchen, die sehr unüberlegt daherredet  Schlabbergosch
Frau unzüchtig betatschen grabbsche
Frau, aufgedonnert Schickse
Frau, die einfältig, nicht so gescheit ist Tusnelda
Frau, die mit ihrem Krauthobel zum Einrutschen des Sauerkrautes früher ins Haus kam Graudrudschere
Frau, die Tratsch verbreitet Draadschweib; Baadschweib
Frau, krank aussehend räbbichs Weib
Frau, nicht immer vorteilhaft angezogen, mit ländlichen Manieren Låndpommerandze
Frau, sehr böse Ribb
Frau, sehr eingebildet Daaigaff
Frau, sehr fleißig Schaffmaad
Frau, sehr redefreudig; Ortsschelle;  leicht beschränkt;  Badschmelle
Frau, sehr unordentlich, weniger hübsch; alte Puppe Schlumbl
Frau, ungeschickt, tappig Finassl
Frau;  neckisch, manchmal auch nicht sehr freundlich gemeint;  Neckwort für Frau Mensch
Frauen Weibsleit
Frauen unsittlich betatschen rummgrabbsche
Frauen, Mz. Menscher, Weiwer
Frauenarbeit, Frauengeschäft Weibsleiterärwed
Frauengesäß; nicht so sehr  kompakt Wagglaarsch
Frauenhaar Weiwerhoor
Frauentreffen, Vorsetz; geselliges Zusammenkommen von Freunden oder Nachbarn um gemeinsam Handarbeiten zu machen, und um im Winter dabei Heizmaterial für die Heizung zu sparen Vorsedz
Frauenwirtschaft, unordentliche Wirtschaft Weiwerwärdschafd
Fräulein Frailein
Freibier beim Aufschlagen des Neubaus Uffschlaagbiier
freilich freilich
Freitag Freidich
fremdeln fremdle
Fremdenführer Fremdefiiehrer
fressen frässe
Freude Fraaid
Freudenstein (Ortschaft in Nordwürttemberg) Freideschdooi
Freundin Freindin; Gschbusi; Hänggerle
Freundschaft Freindschaft
frieren friiere
frisch geschoren frisch gschäärd
fröhlich freehlich
Frösche Fresch
Frostbeule(n) Froschdbolle
Frucht Fruchd
Früchtchen Frichdle
Früchtebrot aus Brotteig mit Trockenfrüchten Hudzlbrood
früh, früher friieh, friieher
Frühbirnenbaum Friiehbiierebååm
Frühjahr Friiehjåhr
Frühling naht, wenn der Winter beinahe vorüber ist  s'geht nauszus
Fuchs, Füchse Fuchs, Fichs
fuchsen fuchse
Fuchser, geschäftstüchtiger Mensch Fuchser
fuggern, handeln,schachern, tauschen fuggere
Fuhrwerk Fuhrwärig
füllen fille
Füllung Fillung
fünf finf
fünfzehn fuffzeeh
fünfzig fuffzich
Funzel, schlechtes Licht gebende Lampe Funzl
für for
fürchterlich färchderlich
Fürfeld (Ortschaft in Nordwürttemberg) Färfeld
Fürst Färschd
Furz, Fürze Forz, Färz
Fürze; überflüssiger Kram, Unfug Färz
Furzklemmer,Geizhals Forzglemmer
furztrocken forzdrogge
Fusel, schlechter Schnaps Fuusl
fuseln, Wolle gibt kleine Fusel ab fussle
Fuß, Füsse Fuuß, Fiieß
Fußboden, befestigt,  in der Scheune, auf dem früher das Getreide mit Dreschflegeln gedroschen wurde Tenne
Füsse, sehr groß Quadratlatsche
Füße; Beine Fiieß
Futter Fuuder
Futtermais; grüner Mais der zum Verfüttern abgehackt wird, ist viel höher als Körnermais (mit gelben Kolben); die Körner haben das Aussehen von Pferdezähnen Pferdszååh
füttern fiiedere
G G
Gabel Gawwl
gabeln gawwle
gackern gaggere
Gackern des Huhnes beim Eierlegen gaggse
Gaiberg (Ortschaft in Nordbaden) Gaaibärig
Galgenstrick, Gauner Galgeschdrigg
gallopieren gallobbiere
Gang, Besorgung, unnötig gemacht Medzgersgång
Gans, Gänse Gåns, Gäns
Gänschen Gänsle
Gänse mästen Gäns schdobfe
Gänseblümchen Gänsbliiemle
Gänsegarten Gänsgaade
Gänsehaut Gänshaud
Gansherde; Ganshirte Gänshärd
Ganterich, männliche Gans Gärred
ganz gånz
ganz gewiss haajo
ganzer langer Tag gschlaagener Daag
gar nicht gaaned
Garbenstrick, dicke Schnur, an einem Ende mit einem Querholz versehen, um das dann beim Binden der Strohgarben das restliche der Schnur gewickelt wurde, damit die Garbe nicht aufging Garweschdriggle
gären gääre
Gartach (Ortschaft in Nordwürttemberg) Gaadich
Gärtchen Gärdle
Garten Gaade
Gartenarbeit Gaadeäärwed
Gartenarbeit machen gärdle
Gartenbänkchen Gaadebänggle
Gartenhäckchen Gaadehäggle
Gartenhäuschen Gaadehaisle
Gartentürchen Gaadedäärle
Gartenwirtschaft Gaadewärdschafd
Gartenzaun Gaadehaag
Gartenzäunchen Gaadehäägle
Gast, Gäste Gaschd, Gäschd
Gäu Gaai
Gaulbürste Gailbärschde
Gäule Gail
Gaulsfuhrwerk Gailfuhrwerk
Gauner Gauna, Schlawiiener
geben gäwwe
gebürstet gebärscht
Geburtstag Gebordsdaag
Geburtstagskuchen Gebordsdaagskuuche
Gedönse; Lärm Gedeens
gefahren gfaahre
gefressen gfresse
Gefühl Gfiiehl
gefüllt (von gestopft) gschdobbfd
gefunden gfunne
gegen geege
gegen etwas werfen; gegen etwas geworfen wedderschmeiße; weddergschmisse
gegen, wider wedder
gegenüber; frz. vis-a-vis wisawiieh
gegessen gesse
geh vor geh ferre
gehabt ghadd
gehalten ghalde
Geheimnis ausplaudern, aus Versehen verbabble
Geheimnis, geheime Liebschaft Techdlmechdl
geheiratet gheiert
Gehetze, Drängerei Driwliiererei
Gehirn Härn
gehoben ghoowe
geholt gholld
gehorchen, parieren barriere
gehören ghääre
gehört ghäärt
Gehrock Gehrock
gehüpft ghobft
gehustet ghuuscht
Gehweg, früher mit Platten belegt Plattegång
Gehweg; frz. Trottoir Trottwar 
Geiferer Gaaiferer
geifern gaaifere
Geisel Gaisel
Geiß, Geißlein Gaaiß, Gaaißle
Geißbock Gaaißbogg
Geißenbauer Gaaißebauer
Geißenkot Gaaißebobbele
Geißherde Gaaißehärd
Geißhirtle (Birnensorte) Gaaißhärdle
Geißlein in der Kindersprache Gaaißeheddele
Geißlein, sehr klein; zartes kleines Kind (für sein Alter) Heddele
Geister Gaaischder
geistern gaaischdere
Geizhals Bfenningfuchser
geizig geizich; gniggerich
Gejammer Gebfiienz; Gjoomer
gejuckt gjuggd
gekauft, angeschafft åågschaffd
Gekeife Gebäfz
Geknobbel Gegnobbl
Gelaber, leeres Gerede Gelaawer
geladen glaade
Gelände, das komplett der Gemeinde gehört Allmend
gelaufen gloffe
gelb gääl
Gelberüben, Möhren, Karotten Gääleriiewe
Gelbfüßler; Neckwort für Badener Gäälfiießler
Geld, Lohn, Zaster Zaschder
Geld; jidd. Moos (Geld) Moos
Geldbeutel Geldbeidel
Geldbeutel; frz. Portemonnaie Pordmånnee
Gelee Schelee
gelenkig glenggich
geliefert glifferd
gelitten glidde
gell, ist doch wahr ?; nicht wahr ? gell
gelten gelde
Gelumpe Glumb
Gelüste, Appetit, Verlangen Glischde
gelüstig, auf etwas Lust haben glischdich
Gemarkung, Territorialgebiet einer Gemeinde Gmarkung
gemein, schäbig; jiddisch schofel schoofl
Gemeinde Gmooi
Gemeindehaus Gmooindehaus
Gemeinderat Gmooinderaad
Gemetzel, z.B. beim Schlachten Gemedzl
Gemmingen (Ortschaft in Nordbaden) Gemminge
Gemüse Gmiies
Gemüselädchen Gmiieslädle
Gemüsesuppe mit Kartoffelscheiben Kadofflräädle
gemütliches Beisammensein Hocketse
Genauigkeitsmensch, Pedant Dibbfelesscheißer; Iiehdibbfelesscheißer
Genick Gnigg
genieren; frz. gêner schiniiere
genommen gnumme
genug gnungg
genügen, ausreichen långe
Georg Schorsch
Georgia Schorschine
gerade graad
gerade eben, im Moment; ja doch aweil; alleweil
gerade eben, in diesem Moment juschd
gerade genug grad gnungg
gerade heraus, spontan graadraus
geradehinaus graadnaus
gerammelt voll; übervoll, stark gefüllt grammeld voll
geraten gegroode; groode
Geratewohl Groodwoohl
Geräusche machen (dumpfe); klopfen boggle
gerechnet grechld
Gerede, sehr unverständlich Kauderwelsch
Gerede, unnütz Gebabbel; Gschwaafl
geredet gschwädzt
Gerichtsvollzieher Grichdsvollziieger
gerissen, knitz gnidz
gerne geern
gerne gemacht, extra gemacht, absichtlich, vorsätzlich, mutwillig mit Fleiß
geronnen (Milch) grunne
Gerste Geerschde
Gerstenkorn Geerschdekorn
Gerstenkorn am Augenlid, eitrige Entzündung Weegschisser, Weegsaicher
Gerümpel durchwühlen gruuschdere
Gerümpel, wertloser Kram Gruuschd
Gesamtvermögen eines Bauern Gärschdle
Gesang Gsång
Gesangbuch Gsångbuuch
geschafft gschafft
Geschäft Gschäft
gescheckt gscheggld
geschehen gscheeh
gescheit gscheid
Gescheiter, sehr übertriebener Ausdruck Gscheidle
Geschenk Gschengg
geschenkt gschenggd
Geschirr Gschärr
Geschirrbänkchen Gschärrbänggle
Geschirrtüchlein Gschärrdiiechle
Geschiß, Getue Gschiß
geschlachtet gschlachde
Geschmack Guschdo; Gschmagg
Geschmack bei Speisen, schlecht, nicht mehr ganz astrein Gschmäggle (hawwe)
geschmacklos anziehen ååmoddle
Geschöpf Gschebf
Geschrei Gschraai
geschrieben gschriwwe
geschrien gschraue
geschunden; sehr stark angestrengt (geplagt) gschunne
Geschwätz, endlos und nichtsbringend Larifari
Geschwätz, inhaltslos, unsinnig Gfaasl
Geschwätz, sehr dumm Schwädzgebabbl
Geschwätz, zu nichts taugendes Gerede Leddergschwädz
Geschwister Gschwischder, Gschwischde-rich
geschwollen gschwolle
Geschwür Gschwäär
Gesetz Gsedz
Gesetzbuch Gsedzbuuch
Gesicht Gsicht
Gesicht mit vielen Akne-Pickel; Reibeisengesicht Reibeisegsicht
Gesicht, Visage Fissaasch
Gesicht, Visage; frz. Visage Visaasch
Gesindel Gsindl; Gschmaaiß
Gesindel, schlimm, hat keinen guten Ruf Gsoggs
Gesindel, sehr übel; Pack Pagg
Gespann Gschbånn
gesprenkelt, gefleckt gschbrenggld
gesprungen gschbrunge
gespuckt gschbuggd
gesteckt gschdeggd; gschdogge
Gestell, welches umgehängt vor dem Bauch getragen wird, in dem Waren zum Verkauf angeboten werden Bauchlade
gestern geschdan
gestopft voll gschdobbfdevoll
gestossen; geirrt, verrechnet gschdooße
Gestrampel Gschdrabbl
gestrichen, eben voll gschdriche voll
gesund gsund
Getränkebehälter aus Stein mit einem Tragegriff, wurde am Gürtel eingehängt und mit auf das Feld genommen Suddekrug
getrocknet; trocken gedriggld
Getrottel, nicht zügig laufen Gedroddl
gevespert gväschbert
Gewalt Gwald
Gewehr, scherzhaft genannt Schiießbriggl
gewesen gwässt
Gewimmel Gwimml
Gewinn Gwinn
Gewinn; Reibach Rewwach
gewiss gwiieß
Gewitter Gwidder
gewöhnen gweehne
Gewohnheit Gwuhnerd
gewohnt gwuhnt
Gewölbe Gwelb
Gewölbekeller Gwelbkella
gewollt gwedd
geworden worre
gewünscht gwinschd
Gewurstel Geworschdl
Gewusel Gewussel; Gwussl
gewußt gwisst
Gezerfe Gezärf
gezwitschert, gepfiffen; Alkohol getrunken gezwidscherd
Gichter Gichder
Gichterchen Gichderle
giessen giieße
giftige Pflanze, mit der man angeblich Warzen beseitigen kann Wolfsmilch
Giftscheißer Gifdschisser
gilfen gilfe, gilfzen
Ginster Ginschda
Gipser Gibsa
Gitarre; Klampfe Glåmbfe
Glas Glaas
Glaser Glaasa
Glasmurmel Wetzel
Glasvoll Glaasvoll
glatt; rutschig; eben gladd
glätter glädder
Glatze Gladze
Glatzkopf; sieht aus wie im Garten von Quatten kahlgefressene Fläche  Quaddeplatte
Glaube, glauben Glaawe, glaawe
glauben glaabe
glaubst du ? glaabsch
gleich,  im Sinne von sofort glei
Gleichgewichtshalter; der auf der Wippe das Gleichgewicht herstellt, also das Zünglein an der Waage Woogscheißer
gleichzeitig reden zåmmerbabble
Glocke (n) Glogge
Glocke, die um sieben Uhr läutet, früher für Kinder die Aufforderung nach Hause zu kommen Beetglogge
Glocke; Schelle; Spielkartenfarbe; Hoden; gnitze Frau Schelle
glockenhell gloggehell
glotzen glodze
Glück Gligg
Glück im Unglück; aus dem Hebräischen Dussl; Massl
Glucke (Bruthenne) Glugg
Gochsen (Ortschaft in Nordwürttemberg) Gochze
Gochsheim (Ortschaft in Nordbaden) Gochze
Goldammer; Goldammern, Goldammerchen Goldåmsel; Gäälemmer (le)
goldig goldich
gönnen gunne
Gott Godd
Gottlieb Goddliieb
Grab Graab
Gräbelchen; Gräbchen (zwischen Ehebetten für die Kleinkinder) Grääwele
Graben Graawe
graben, kratzen gruwwle
Grabstein Graabschdooi
granatenmäßig; ungeheuerlich, sehr stark granaademäßich
Granatenrausch Granaaderausch
Granne des Gerstenkorns, mit spitzen, stechenden Widerhaken Geerschdeaggel
grantig, unausstehbar, schlecht aufgelegt gråndich
Grappennacht, stockfinster;  alles aus, verloren Zappaduschder
Gras Graas
grasen, weiden; Gras schneiden graase
Grastuch Graasduuch
Grasweg, an dem das Vieh entlang getrieben wird Viiehdriieb
Grat Grååd
Gräten Grääde
gratulieren gradliiere
grau  groo
graublau grooblau
graunzen gråånze
greinen grååne
Grenzstein Grenzschdooi
Gretel Greedl
Grieben Griiewe
Griebenhals Griiewehals
Griebenwurst Griieweworschd
Griebenwürstchen Griiewewärschdle
Griebenwürste Griiewewärschd
Grießbrei Griießbrei
Grießknöpfe Griießgnebf
Griffel; ugs. für Finger Griffl
Griffelspitzer Grifflschbidzer
Grippe Gribb
grob grobb
gröber grebber
Grobian Growiån
Gröbstes Grebschdes
Grombach (Ortschaft in Nordbaden) Grumbach
Groschenroman Zwånzichbfenningshefd
groß grooß
große Mühe oder Anstrengung Viiecherei
größer greeßer
Großgartach (Ortschaft in Nordwürttemberg) Grooßegaardich
Großherzog Grooßherzoog
Großkotz Grooßkodz
großkotzig grooßkodzich
großmächtig grooßmächdich
Großmaul Grooßmaul; Grooßgosche
Großmaul, Windbeutel Windbeidl
Großmaul; Spruchbeutel; Schpricheklopfer Schbrichbeidl; Schbrichglobfer
Großmutter Grooßmudda
Großputz Grooßbudz
Großvater Grooßvadda
Großvaterohrenstuhl Grooßvaddaohreschduuhl
Grotte Grodd
grottenbreit groddebraaid
grottenfalsch groddefalsch
grottengelb groddegääl
grün griie
Gründonnerstag Griiedunnerschdich
Grundsteuer Grundschdaier
grüngelb griiegääl
Grünhofwirt Griienehofwärd
Grünschnabel Griieschnaawel
Grünspecht Valdin
grüßen griieße
Guglhubf, Kuchenform Guglhubf
Gülle Mischdbriieh
Gundelsheim (Ortschaft in Nordwürttemberg) Gundlse
Gunst erwerben; jemandem schmeicheln, um seine Gunst zu erwerben behofe
Gurgel Gorigl; Grudz
Gurgelknopf Goriglgnobf
Gurt aus Leder, welcher unter dem Schwanzansatz des Pferdes durchgeführt und nach hinten zum Wagenlenker geleitet wurde, um Befehle hierdurch, durch Zug, an das Pferd zu geben Schwånzriemen
Gürtel Gärdl
Gürtelschloß; Schnalle; Hure Schnalle
Gustäfchen Guschdääfle
Gustav Guschdaaf
Gustl Guschdl
gut guud
gut genug guudgnungg
gute Nacht gudd Nachd
Gutedel, Weinsorte; frecher junger Kerl Guudeedl
Guten Abend Guddenoowed, Gunoowed; Noobich
Guten Tag Gunndaag
Gutenachtkuss Guddnachdkuss
H H
Haar, Haare Hoar
Haare durcheinander bringen verschdrowwle
Haare, kraus Grusslhåår
haarklein hoarglooi
Haarnadel Hoarnoodl
Haarscheitel Lausallee
Haarschleife in Mädchenzöpfen Zobfbändl
haben häwwe
haben getan häwwe gedoo
haben S(s)ie häwwese; hänn Se ?
haben wir hämma; häwwema
haben wir es ? hämmas; häwwe mer's
Habicht Hawichd
Habicht, klein; Stößer, schlägt und stößt meistens Tauben Dauwe-Schdeeßer
habt hädd
habt getan hädd gedoo
habt ihr  hädd ihr, hädder
Hacke Hagge, Haage
Hacke;  zwei- oder dreizinkige Hacke zum Kartoffel ernten oder arbeiten im Weinberg Kaaschd
hacken hagge
Häcker haben Schluggser; Gluggser
Hafer Hawwer
Hafergeiß Hawwergaaiß
Hagebutte Haagebudze
Hahn, Hähnchen Giggler,Giggerle
hahnebüchen, nicht zu fassen, allerhand, ungehobelt, derb, hartherzig håånebüche
Hahnenkamm Hååhnekåmm
Hai Haai
haja, natürlich haaja
häkeln häägle
Haken, Häkchen Hooge, Häägle
Haken, zum Heranziehen der Äste beim Kirschenpflücken Kärschehååge
Halbdackel, nicht ganz ernst zu nehmender Mensch Halbdaggl
Halbe Holz (2 Ster, bzw. ½ Klafter); Halbe Bier, entsprach früher ½ Liter Bier, heute jedoch, infolge von Preiserhöhungen 0,4 l Halwe
halber halwer
Halbstarker, nicht ausgereifter junger Mann Halbschdariger
Halskette, sehr ausladend Pooder
Halsteil, für Zugtiere, lederbeschlagen, oval aus Holz, wurde um den Hals der Zugtiere gelegt, daran die Leitseile befestigt Joch
halt hald
halte mal hald emool; heeb emool
halten halde
Haltkommando für Pferde brrr
Hamsterer Håmschderer
Hand geben Badsch gäwwe
Hand, Hände Hånd, Händ
Handbesen, Kehrwisch Käährwisch
Handel;  Hantel Håndl
händeln händle
handfest håndfeschd
Handgelenk Håndglengg
Handgerät zum Bohnern des Fußbodens Blogger
Handhabe Håndheewed
Handkäse Håndkääs
Handschlag in der Kindersprache Badschhånd
Handschuhe Hendsching, Hendschich
Handschuhsheim (Stadt in Nordbaden) Hendscherse
Handtuch Hånduch
Handvoll Håndvoll
Handwerksbursche Håndwerigsborschd
Handwerksburschen alter Art Walzbruuder, Walzbriieder
Hanf Hånf
hängen hengge
Hängen Hengge
Hängeschloß Hängschloß
Hanswurst Hånsworschd
Harke zum Roden, vor allem von steinigem Boden (Reithaue) Reidhaage
hart, stark, abgehärtet, aus hartem Hainbuchenholz haagebüche
harte Liege, zum Beispiel aus Holz, für Operationen, zum Schlachten Schraage
Hase Haas
Hase, männlich; Remmler Remmla; Råmmla
Haselnuss Hasslnuss
Haselnusswürstchen Hasslnußwärschdle
Hasenbalg Haasebalig
Hasenfuß, Feigling Haasefuuß
Häsin Hääse
Haspel Haschbl
Hasselbach (Ortschaft in Nordbaden) Hasslbach
Hassmersheim (Ortschaft in Nordbaden) Haßmerse
hast du ? hasch; hasch duu?
hast du das gehört ? hasch dess gheert ?
hast du gemacht? hasch g'macht?
hast du getan ? hasch gedoo ?
hast du mich nicht gesehen ? haschmeneddgsää ?
hastige, unüberlegte Arbeit Hobblahobbgschäfd
hat hadd
hätten S(s)ie häddese
hättest (du) häddsch (du)
Haube Hauwe
hauen haage
hauen, schlagen; ich schlage dich gegen die Wand wesche; iieh wäsch de wedder d'Wånd
häufeln haifle
Haus Haus
Häuschen Haisle
Häuser Haiser
Hausgang Hausgång
Hausleute, Mieter oder auch Vermieter Hausleit
Hausmetzger Hausmedzger
Hausmiete Hauszins
Hausmittelchen Hausmiddele
Hausschuh(e); minderwertige Schuhe Schlappe
Hausschuhmacher Schlabbedengler
Hausteufel Hausdeifl
Haustüre Hausdiiere
Haut von Äpfeln, Kartoffeln usw., abgeschält Schäälzich
Haut, Häute Haud, Haid
he du da  hääh
he; Ausruf, ähnlich dem sonst üblichen „he“ heer
Hebamme Hewamm
Hebammenköfferchen Hewammeköfferle
Hebel; grobschlächtiger Mensch; Vorrichtung zum etwas auslösen; böses Pferd Hewwl
heben, gehalten heewe, ghoowe
heben, hebt heebe, heebd
hecheln hechle
Hecke Hegge
Heckebeerlesbangert; Kind das unehelich auf einer Bank im Freien gezeugt wurde Heggebärlesbångerd
Heckebeerleswirtschaft; Wirtschaft die nicht den besten Ruf hat Heggebärleswerdschafd
Hefenkranz Heefegrånz
Heft Hefd
Heide Heide
Heidelberg (Universitätsstadt in Nordbaden) Haaidlberig
Heidelsheim (Ortschaft in Nordbaden) Haaidlse
heikel haaigl
Heilbronn (Kreisstadt in Nordwürttemberg) Hailbronn
heilen haaile
heilig heilich
heiliges Blechle (Auto); Fluch, Ausruf bei Ärger oder negativer Überraschung heilichs Bleche
Heilkraut, um Warzen zu entfernen Schöllkraut
heim hååm
Heimat Hååmed
heimbringen hååmbringe
heimgebracht hååmgebrochd
heimjagen hååmjaage
heimlich etwas verkaufen verfuggere
Heimweh Hååmweh
heimzu, auf dem Heimweg hååmzuus
Heinsheim (Ortschaft in Nordbaden) Hooise
heiraten heiere
Heiratsangebot im Rathaus anschlagen aushengge
heiser haiiser
heiß haaiß
heißen haaiße
Heisshunger, sehr großen Hunger haben Kohldåmpf hawwe
Heizmaterial aus Eichenlohrinde, in Eisenringe geformt Lohkäs
hell hell
heller Tag hellichder Daag
Helmstadt (Ortschaft in Nordbaden) Helmschd
Hemd, Hemden Hemm, Hemmder
Hemdenknopf Hemmdsgnebfle
Hemdenmanschetten, Hemdsaufschlag Hemmdspreissel
Hemdich  hemmedich
hemdsärmelig hemdich
Henkelkorb Henggkorb
her und hin heer unn nåå
her und hin, dort wie hier numm unn rumm
herausfüttern, herausgefüttert rausfiiedere, rausgfiiederd
heraussaugen  mit einem Röhrchen rauszuzzle
herbsten, Weintrauben zum Keltern lesen herbschde
Herd Härd
Herde (Vieh) Heerde
hereinplatzen reibladze
Hergottskäfer Herrgoddskäffer
herhauen heerhaage
Hering Hääring
hernehmen heernemme
herrgottsfrüh herrgoddsfriieh
Herrschaftswelt (Fluch) Herrschafdsweld
herschinden heerschinne
herum rumm
herum-, zurückschauen rummgucke
herumdrücken; sich um irgend etwas Unangenehmem drumrum drücken sich drummrumm brunze
herumkratzen rummgruwwle
herumlungern rummlungere
herumschleifen rummschlaaife
herumschneiden rummschnibbfle
herumschnüffeln rummschnuffle
Herumsitzen, Herumlungern, sehr faul und träge pflonsche
herumsuchen, stöbern gruuschdle
herumtreiben rummziggainere
herumtreiben, nichts Tun rummpflonsche
herumwärts, auf dem Weg hierher rummzuus
herumwerkeln rummwärigle
herunter runnder
herunter und hinauf runnder unn nuff
herunterhängende Unterlippe Lätsche
Herz Härz
herzhaft und lautstark lachen, hauptsächlich Frauen und Kleinkinder scheddere
Herzkirsche, große, harte dunkelrote Kirsche Härzkärsch(d)e
Herzklopfen Härzbobbere
Heubach (Ortschaft in Württemberg) Haaibach
Heubock Haaibogg
Heugabel Haaigawwl
Heuhaufen Haaihaufe
heulen heile
Heulerei Heilerei
Heumade Haaimahde
Heurechen Haaireche
Heuschrecke Haaihobfer
Heustampfer; um alles Heu in der Scheune unterzubringen, stampften Leute das Heu zusammen Haaidribbler
heute haid
Heuwägelchen Haaiwäägele
Heuwender Haaiwenner
Hexenbesen Hexebeese
Hexenfurz Hexeforz
Hexenschuß Hexeschuß
Hexenwerk Hexewerig
hier oben howwe
hier unten hunne
hierdrüben doohiwwe
hieroben doohowwe
hierunten; da unten doohunne
Hildabrötchen, ausgestochene und mit Marmelade gefüllte Weihnachtsbrötchen Hildabreedle
hilf mir, Holz hoch zu tragen