D


Dachsefranz

Waldmensch, der nach dem ersten Weltkrieg in der Gegend von Zuzenhausen in Höhlen lebte.

Auch der Eppinger Ernst Wolfmüller wurde so genannt, weil er Gästen einmal einen Dachsbraten, der ein Hasenbraten sein sollte,  vorsetzte.

In den 50-er Jahren gründete er eine Wirtschaft an der Kleingartacher Straße, die er dann "Dachsbau" nannte.    10).

Dadze

Tatze, Pfote;

Schülerzüchtigung durch den Lehrer mit dem Rohrstock auf die ausgestreckten Fingerspitzen    10).

Dähling, Frank

Bildergebnis für dähling frank        Bildergebnis für dähling frank      Bildergebnis für raußmühle eppingen      Bilder: Frank Dähling

Ethnologe, ist seit 1975 Besitzer der Raußmühle aus 1765

1975

Dänenkönige

Sie beherrschen ganz England

1013-1042

Daimler Gottlieb

Der Württemberger Gottlieb Daimler und der Badener Carl Benz bringen mit Ihren Erfindungen das Auto auf den Weg

1866

Dammhof

Landwirtschaftliches Gut, liegt zwischen Adelshofen und Richen  10).

Dampfmaschine

James Watt baut die erste Dampfmaschine in England;  -> Beginn des Industriezeitalters

1777

Darlehenskassenverein

Wird von Friedrich Wilhelm Raiffeisen gegründet

1864

Daub, Birgitt, Kleingartach,

 erhält  am 9. Mai 2012 die Landesehrennadel, verliehen von Ministerpräsident Krestchmann, aus den Händen von OB Holaschke.

Sie erhielt die Ehrung für die Tätigkeit als Geschäftsstellenleiterin des Blasmusik-Kreisverbandes Heilbronn und als Jugendleiterin beim Musikverein Kleingartach. 18).

2012

Dauweschdeeßer

Taubenstößer; kleiner Habicht, der so groß wie Tauben ist und auch ähnlich fliegt    10).

Deifelsbriggle

Aus rohen Stämmen gefertigte kleine Brücke über einen Wassergraben im Eppinger Wald am Hornbuckel.

Den Kindern wurde immer wieder Angst gemacht, dass, wenn man an dem Tag, an dem man über dieses Brückle geht, schon einmal gelogen hat, die Brücke zusammen bricht und man ins Wasser fällt. 

Alle Kinder gingen immer mit einem mulmigen Gefühl im Bauch über diese Brücke.        10).

Deigaff

Alle Bäcker wurden früher, als Uz-Namen,  so genannt.     10).

Deixel (Deichsel)

Lange Stange mit Befestigungen am Achsenstock (in Stahlwangen) und vorne mit Ketten für das Angeschirren der Pferde am Bauernwagen   10).

Dekanat Bretten, katholisches

Wurde schon 1323 erwähnt, vor der Reformation gehörte die katholische Kirche in Eppingen zu diesem Dekanat

1323

Dekanat Eppingen, evangelisches

Das Evangelische Dekanat wird aufgehoben

1938

Das Evangelische Dekanat wird neu errichtet, zusammen mit dem Bezirk Bad Rappenau, Sitz ist Eppingen

1976

Dekanat Eppingen, katholisches

Eppingen wird Dekanatssitz der Katholischen Kirche

1958

Demenzjahr

Zur Eröffnung des „Demenzjahres“ lud OB Holaschke am 28. Februar 2013 in den Schwanensaal ein und läutete mit Dr. Rainer Schaub vom Klinikum am Weißenhof in Weinsberg und „Aphrodite“ mit ihrem Theaterstück „(M)ein anderer Ort“ das Aktionsjahr ein.

Zu einem besseren Leben mit Demenz möchte die Kampagne  „Leben mit Demenz in Eppingen, Gemmingen, Ittlingen“ beitragen. Angesprochen sind alle, denn Betroffene und Angehörige sind auf Verständnis und Unterstützung angewiesen, auf Nachbarn, Freunde, Bekannte, beim Einkaufen und im Verein.

Zahlreiche Einrichtungen, Vereine, die Kirchen hatten mit Unterstützung der Altenhilfe-Fachberatung des Landkreises Heilbronn, der IAF-Stelle Eppingen, des gerontopsychiatrischen Schwerpunkts Weinsberg und der Integrations- und Seniorenstelle der Stadt Eppingen ein Jahresprogramm für den Verwaltungsraum Eppingen, Gemmingen und Ittlingen zusammengestellt. 10).

2013

Demonstrationen beim Wartburgfest

Studenten u. Professoren geben ihrer Enttäuschund über die Ergebnisse des Wiener Kongresses Ausdruck

1817

Denkmal -> Bodendenkmäler

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 443-446 wieder.

Autor Edmund Kiehnle

Denkmal -> Kriegerdenkmal 1870/71 (Siegesmahl)

               Bildergebnis für Eppingen Ludwigsplatz                 Bildergebnis für Eppingen Kriegerdenkmale    Bilder: Heimatfreunde Eppingen, Eppingen Org

Wird in Eppingen  auf dem Ludwigsplatz aufgestellt, mit der Büste des Großherzogs Friedrich I.

1914.

Dem Comitee für die Errichtung eines Großherzog Friedrich- und Kriegerdenkmals wurde ein von Herrn Bildhauer Schmidt hier vorgelegtes Model gutgeheißen und Herr Schmidt mit der Fertigstellung des Denkmals beauftragt.

Das Monument wird aus Muschelkalk hergestellt, außer der Büste des hochseligen Großherzogs Friedrich I. sind an zwei Seiten Tafeln, die die Namen der Festzugsteilnehmer tragen.

Die Büste und Bronzetafeln werden von Herrn Bildhauer F. Föry in Karlsruhe modelliert. Es ist zu erwarten, dass das Denkmal so zeitig fertig gestellt wird, dass der Einweihung bis Ende August d. Js. Nichts im Wege steht.    40).

In Elsenz steht es neben der ev. Kirche, in der Ortsmitte;

in Kleingartach wurde eine Gedenktafel am Rathaus angebracht;

1914

Denkmal -> Ehrenfriedhof für Soldaten und Ziviltote beider Weltkriege

Wurde in Eppingen für die Toten des 1. Weltkrieges am östlichen Eingang des Friedhofes angelegt.

1934

Denkmal -> für jüdische Kriegsteilnehmer im 1. Weltkrieg

Ein Denkmal für die im ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Kriegsteilnehmer wird auf dem israelitischen Friedhof in Eppingen eingeweiht

1921

Denkmal -> des Turnvereins 1865 und des Männergesangvereins Eintracht in Eppingen

Es steht im Eppinger Wald am Schillerplatz, auf dem Hornbuckel, und wurde 1923 erstellt;

1923

Denkmal  -> des Turnvereins Mühlbach  steht am sogenannten "Turnplätzchen" ein Denkmal aus Sandstein für die Gefallenen des Turnvereins aus dem ersten Weltkrieg.

Denkmal -> Ehrenmahle für die Toten der Weltkriege Eins und Zwei:

 

             Bildergebnis für Eppingen Ehrenmale      Bild: Stadt Eppingen

Es steht in Eppingen vor dem Friedhof, südwestlich des  Wassy-Platzes und wurde 1934 erstellt für die Gefallenen des 1. Weltkrieges.

1934

1945 wurde es von alliierten Flugzeugen durch Bordwaffenbeschuss teilweise zerstört,

dazu von Unbekannten am 21./ 22.2.1946 gesprengt

1945/1946

1954 wurde es umgebaut und erneuert

1954

Jährlich findet am Volkstrauertag im November eine Gedenk-Versammlung zu Ehren der Gefallenen Soldaten  und getöteten Zivilisten aller Weltkriege dort statt.

Die Freiwillige Feuerwehr, der Männergesangverein, die Reservistenkameradschaft, der VdK und der Turnverein 1865 Eppingen nehmen jährlich mit Abordnungen und Fahnenträgern an der Gedenkveranstaltung teil.

Reden halten der Oberbürgermeister oder sein Stellvertreter, sowie, im jährlichen Wechsel, Geistliche verschiedener christlicher Kirchen.

 

 

 

Bildergebnis für Eppingen Ehrenmale      Bild: Stadt Eppingen

2008 werden auf Bronze-Tafeln die Namen aller Gefallenen  des 1. und 2. Weltkrieges aufgeführt und am Denkmal angebracht. 

Initiator dazu ist Manfred Müller. 

2008

Denkmal

in Adelshofen ist ein solches 1961 vor der ev. Kirche installiert;

in Elsenz steht es seit 1978 am Eingang des Friedhofes; 

in Kleingartach seit 1972 im Friedhof;

in Mühlbach oberhalb der Gemeinde zwischen Wald und Steinbrüchen, ferner eine Gedenktafel in der ev. Kirche für die gefallenen Angehörigen der evangel. Kirchengemeinde;

in Richen auf dem Friedhof vor der Aussegnungshalle seit 1976; 

in Rohrbach  an der Ecke zwischen Langhaus der kath. Kirche und Haupteingang seit 1922.

 Es wurde nach dem 2. Weltkrieg ergänzt.

Ferner wurde ein Gedenkkreuz für den Rohrbacher Priester Anton Fränznik aufgestellt,

er erlag 1944 den Strapazen, die er im KZ Dachau erleiden musste.  27).

1934

Denkmal -> Ehrengrabanlage für osteuropäische Zwangsarbeiter

An der östlichen Friedhofsmauer stehen 11 Stelen für Zwangsarbeiter, die in Eppingen ums Leben kamen

1945

Denkmal -> Ehrenanlage der Vertriebenen

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft Eppingen hat 1957 ein hohes Granitkreuz, zwei Granitsteine und eine liegende Tafel auf dem Friedhof erstellt.

1957

In Elsenz steht seit 1958 ein Kreuz vor der Aussegnungshalle.

In Mühlbach wurde 1951 ein Kreuz aus gelbem Sandstein vom Bund der Vertriebenen aufgestellt.

Denkmal des Monats September 2015

 

Bildergebnis für Eppingen Ottilienbergkapelle        Bild: Eppingen Org

Die Ottilienbergkapelle erhält diesen Titel 2015

2015

Denkmalpflege und Kulturdenkmale in Eppingen

Abhandlung hierüber im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 439-478. Autor Edmund Kiehnle

Denkmalschutz

Seit 2. Dez. 1983 steht die gesamte Altstadt von Eppingen unter Denkmalschutz.

1983

Detektor

Erstmals glückt es Eppinger Buben, mit Kopfhörer und Detektor etwas Musik zu empfangen

1924

Deutsch-Französiche Aussöhnung

Konrad Adenauer und Charles de Gaulle besiegeln den Elysèe-Vertrag

1963

Deutsch-Französischer Krieg

findet statt, Frieden von Frankfurt 1871

1870-71

Deutsch-Österreichischer Krieg

findet statt (Königgrätz)

1866

Deutsche Burschenschaft

Sie fordert anläßlich des Wartburgfestes die Einheit Deutschlands

1817

Deutsche Klosterreform (Cluny)

Es geschehen viele Klostergründungen

1000-1100

Deutsche Kolonialpolitik

Sie beginnt 1884

1884

Deutsche Nationalversammlung

In Frankfurt / Main

1848

Deutsche Nobelpreisträger

Wenn Menschen den Nobelpreis erhalten, bekommen sie ihn selten in jungen Jahren, sondern meist erst im Alter, wenn ihre Entdeckung oder ihr Werk schon etliche Jahre zurückliegt und sich als besonders wichtig erwiesen hat.

So kommt es, dass die Wirkungsstätten aller deutschen Nobelpreisträger (nur die, die im Ausland lebten, fehlen hier) fast ausschließlich in den historischen Wissenschaftszentren liegen: München, Göttingen, Heidelberg und Berlin - dort hatte die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft ihren Sitz, aus der die Max-Planck-Gesellschaft hervorging.

Manche deutsche Universitäten, die heute als besonders gut gelten, wie Aachen zum Beispiel, tauchen kaum auf.

Sie dürfen auf den Nobelpreis noch hoffen.

Die DDR hoffte übrigens vergebens.

Jahr

1901   W.C. Röntgen, München, Physik

            E.A. von Behring, Marburg, Medizin

1902   H.E. Fischer, Berlin, Chemie

            C.M.T. Mommsen, Berlin, Literatur

1905   P.E.A. von Lenard, Kiel, Physik

            J.F.W.A. von Baeyer, München, Chemie

            R. Koch, Berlin, Medizin

1907   E. Buchner, Berlin, Chemie

            R.C. Eucken, Jena, Literatur

1909   C.F. Braun, Straßburg, Physik

            W. Ostwald, Leipzig, Chemie

1910   O. Wallach, Göttingen, Chemie

            A. Kossel, Heidelberg, Medizin

            P.J.L. Heyse, München, Literatur

1911    W. Wien, Würzburg, Physik

1912   G.J.R. Hauptmann, Hiddensee, Literatur

1914   M. von Laue, Frankfurt a.M., Physik

1915   R.M. Willstätter, München, Chemie

1918   M.K.E.L Planck, Berlin, Physik

           F. Haber, Berlin, Chemie

1919   J. Stark, Greifswald, Physik

1920   W.H. Nernst, Berlin, Chemie

1921   A. Einstein, Berlin, Physik

1922   O.F. Meyerhof, Kiel, Medizin

1925   J. Franck, Göttingen, Physik

            G.L. Hertz, Halle (Saale), Physik

            R.A. Zsigmondy, Göttingen, Chemie

1926   G. Stresemann, Berlin, Frieden

1927   H.O. Wieland, München, Chemie

            L: Quidde

1928   A.O.R. Windaus, Göttingen, Chemie

1929   T. Mann, München, Literatur

1930   H. Fischer, München, Chemie

1931   C. Bosch, Heidelberg, Chemie

            F. Bergius, Heidelberg, Chemie

            O.H. Warburg, Berlin, Medizin

1932   W.K. Heisenberg, Leipzig, Physik

1935   H. Spemann, Freiburg i.Br., Medizin

            C. von Ossietzky, Berlin, Frieden

1938   R. Kuhn, Heidelberg, Chemie

1939   A.F.J. Butenandt, Berlin, Chemie

            G. Domagk, Münster, Medizin

1944   O. Hahn, Berlin, Chemie

1950   O.P.H. Diels, Köln, Chemie

            K. Alder, Köln, Chemie

1953   R. Staudinger, Freiburg i.Br., Chemie

1954   W. Bothe, Heidelberg, Physik

1956   W. Forssmann, Mainz, Medizin

1961   R.L. Mössbauer, München/Pasadena, Physik

1963   J.H.D. Jensen, Heidelberg, Physik

            K. Ziegler, Mülheim a.d.Ruhr, Chemie

1964   H. Lynen, München, Medizin

1967   M. Eigen, Göttingen, Chemie

1971   W. Brandt, Bonn, Frieden

1972   H. Böll, Köln, Literatur

1973   E.O. Fischer, München, Chemie

            K. von Frisch, München, Medizin

1979   G. Wittig, Heidelberg, Chemie

1984   G.J.F. Köhler, Basel, Medizin

1985   K. von Klitzing, Stuttgart, Physik

1986   E. Ruska, Berlin, Physik

            G. Binnig, Rüschlikon, Physik

1987   J.G. Bednorz, Rüschlikon, Physik

1988   J. Deisenhofer, Dallas, Chemie

            R. Huber, Martinsried, Chemie

            H. Michel, Frankfurt a.M., Chemie

1989   W. Paul, Bonn, Physik

1991   E. Neher, Göttingen, Medizin

            B. Sakmann, Heidelberg, Medizin

1994   R. Selten, Bonn, Wirtschaft

1995   C. Nüsslein-Volhard, Tübingen, Medizin

1998   H.L. Stürmer, New York/New Jersey, Physik

1999   G. Grass, Lübeck, Literatur

2000   H. Kroemer, Santa Barbara, Physik

2001   W. Ketterle, Cambridge, Physik

2006   T.W. Hänsch, Garching b. München, Physik

2007   P. Grünberg, Jülich, Physik

             G. Ertl, Berlin, Chemie

Alternativer Nobelpreis

1982    P. Kelly, Bonn

1987   H.P. Dürr, München

1997   M. Succow, Greifswald

1999   H. Scheer, Bonn

Quelle: Leibnitz Institut für Länderkunde / C. Hanewinkel, aus dem Buch: "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten"

2009  

 

 

Deutscher Bund

Ist unter Österreichischer Führung

1816

Deutscher Fachwerkpreis

Bildergebnis für Eppingen Alte Post    Bild: Stadt Eppingen

Er wird den Sanierungsinvestoren der "Alten Post" am Marktplatz, Manfred Gebert und Ewald Mack zuteil.

Dieses Prädikat wurde ihnen zugesprochen, weil sie, zusammen mit der Stadt und dem Land Baden-Württemberg dazu beitragen, dass die bedeutsame, denkmalgeschützte Bausubstanz erhalten werden konnte    18).

Deutscher Kaiser

Bildergebnis für wilhelm i von preußen   Bild: Postkarte

Wilhelm der I. von Preußen wird in Versailles zum Deutschen Kaiser ausgerufen

1871

Deutscher Preß- und Vaterlandsverein

Wird nach der franz. Juli-Revolution 1830 gebildet

1832

Deutscher "Schicksalstag"

In vielen Ländern gibt es bestimmte Daten, an denen besonders viel passiert ist und sich das Schicksal des Landes entschieden hat.

Der deutsche "Schicksalstag" ist - im Guten wie im Schlechten - eindeutig der 9. November.

1918 begann mit der Verkündung der Abdankung des Kaisers und mit der Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann (SPD) und der Räterepublik durch Karl Liebknecht (Spartakus) die Novemberrevolution.

1918

1923 wurde vor der Münchener Feldherrenhalle der Hitler-Putsch niedergeschlagen.

1923

1938 ging in der Reichspogromnacht die Drangsalierung und Entrechtung der Juden im nationalsozialistischen Deutschland in offene Gewalt über.

1938

Und 1989 gab der Fall der Berliner Mauer das Signal für die Wiedervereinigung Deutschlands.

1989

2016 wird in den USA der Republikanische Kandidat Donald Trump, für viele überraschend,  zum neuen Präsidenten gewählt. Was das für Deutschland und auch Europa bedeutet und in der Zukunft bringt, nach den von Trump in der Wahlschlacht gemachten Aussagen, die Europa und Deutschland betrafen, bleibt abzuwarten.

2016

Deutscher Zollverein

Wird durch Preußen gegründet

1833

Deutsches Geschichtswerk

Frencius (Franz Friedlieb) ist der Verfasser des ersten deutschen Geschichtswerkes, er ist Pfarrer in Eppingen

1530

Deutsches Reich

Es entsteht 1871;

Wilhelm der I. von Preußen wird in Versailles zum Deutschen Kaiser ausgerufen

1871

Deutsches Rotes Kreuz Elsenz

DRK-Ortsverein Elsenz feiert im Juni sein 25jähriges Bestehen

1979

Deutsches Rotes Kreuz Eppingen

 

      Bildergebnis für Eppingen Rotes Kreuz     Bild: DRK Eppingen

DRK-Ortsverein Eppingen wird 1897 gegründet.

Die komplette Geschichte hierüber findet sich im Band 7 "Rund um den Ottilienberg".

Autoren und Mitarbeiter dieses Bandes: Peter Blascheck, Reinhard Frank, Reinhard Ihle, Mathäus Jehle, Edmund Kiehnle, Bernd Röcker.

1897

Ein neues Einsatzfahrzeug, als Ersatz für ein altes,  mit Spenden von Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen, wurde für den Arbeitskreis "Helfer vor Ort Kraichgau West" angeschafft. Aus vier örtlichen Vereinen Des DRK hat sich dieser Arbeitskreis gebildet.

Er ist seit 2007 im Einsatz und soll die Zeit bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt überbrücken.

Es erfolgen ca. 500 Einsätze pro Jahr.                                 18.)

2016

Deutsches Sportabzeichen

Das erste Deutsche Sportabzeichen und zwar in Gold wird an den in Eppingen geborenen Hermann Bachmann am Sedamstag 1913 verliehen

1913

Der Turnverein Eppingen hat jedes Jahr, als Sportabzeichenstützpunkt,  sehr viele Beteiligte.

Die Verleihung der Abzeichen findet im Turnerheim statt.     10).

2015

Deutsches Turnfest

Erstes Deutsches Turnfest findet in Coburg statt

1861

Deutschlandlied als Nationalhymne

Eingeführt am 11. August 1922 durch Friedrich Ebert

1922

Diakonat (Sankt-Peters-Kapelle)

            Bildergebnis für diakonat kapelle eppingen    Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart 

Wird erbaut

1520

Diakonische Jugendhilfe Heilbronn (DJHN)

Zieht 2015 in den umgebauten und sanierten Bahnhof Eppingen ein.

2015

Ein neuer Trägerverein wird im Februar 2017 durch zwölf Gründungsmitglieder ins Leben gerufen.

Er nennt sich "Kinder- und Jugendförderung Kinderheimat" und erinnert mit seinem Namen an die Ursprünge der DJHN.

1960 hatte Pfarrer Willi Häcker die Kinderheimat Kleingartach im Eppinger Stadtteil gegründet, die vor elf Jahren mit den Jugendwerkstätten Heilbronn fusioniert hat.

Vorsitzender des neuen Vereins ist Alexander Häcker, Enkel des Gründungsvaters.

In Deutschland werden die meisten Angebote der Kinder- und Jugendhilfe von freien Trägern wie der Diakonischen Jugendhilfe Region Heilbronn (DJHN) umgesetzt.

Neben Wohn- und Tagesgruppen, Jugendarbeit, Ganztagesbetreuung, Beratung von Kommunen und erlebnispädagogischen Angeboten wird in 16 Gemeinden Schulsozialarbeit geleistet.

Ein Jugendreferat gibt es in fünf Gemeinden.

Im Eppinger Stadtteil Kleingartach arbeitet das Förderzentrum der DJHN unter dem Motto "Wohnen und Fördern".      19.)

2017

Diakonissenmutterhaus Nonnenweier

Wurde 1845 von Karl Mann, Dekan und Pfarrer in Eppingen, mitbegründet

1845

Dialektbuch

Das erste Eppinger Dialekt- und Wörterbuch „So schwätzt ma in Eppinge“ wird von den Heimatfreunden Eppingen, als Band 8 der besonderen Reihe, mit 160 Seiten, am 6.7.2010 im Ratskeller vorgestellt.

 

     Bildergebnis für jürgen kobold eppingen        Bildergebnis für jürgen kobold eppingen       Bilder: Heimatfreunde Eppingen      

Autor ist Jürgen Kobold.

Das Buch soll dazu dienen, die Eppinger Dialektsprache zu verstehen und zu  erhalten. 10).

2010

Das zweite Dialekt- und Wörterbuch "Unn mir schwätze graad so weiter"  wird von den Heimatfreunden Eppingen, als Band 10 der besonderen Reihe, mit 280 Seiten  am 27.11.2013 im Trauzimmer des Eppinger Rathauses vorgestellt.

Autor ist Jürgen Kobold.

Es ist umfangreicher wie Buch eins,  und mit mehr Geschichten über Eppingen und Eppinger versehen.   10).

 

 

 Bildergebnis für Heimatfreunde Eppingen       Bildergebnis für jürgen kobold eppingen      Bilder: Heimatfreunde Eppingen      

2013 

Dibbfelessscheißer

Genauigkeitsmensch, Pedant     10).

Die gnädige Frau und ihr Dienstmädle

 

               Bildergebnis für stadtführungen eppingen     Bild: Heimatfreunde Eppingen

Zwei engagierte Frauen der Heimatfreunde, Birgit Tuischer und Helga Frank,

bieten Stadtführungen im historschen Kostüm an

Dieffenbacher Jakob

Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher   Bild: Archiv Dieffenbacher

Jakob Dieffenbacher, Gründer der Maschinenfabrik Dieffenbacher 1873, früher JDS genannt (Jakob Dieffenbacher Söhne)

1846-1929

Dieffenbacher-Maschinenbau heute

Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher          Bildergebnis für stadt eppingen   Bilder: Archiv Dieffenbacher

Die Firma Dieffenbacher (JDS),  wird 1873  gegründet durch Jakob Dieffenbacher.  

Er erlernte das Schlosserhandwerk und kam dabei auch als Lehrling zu Carl Benz in dessen Autowerkstatt nach Mannheim.

Nach bestandener Meisterprüfung kehrte er aus Mannheim, wo er bereits ein Schlossergeschäft betrieb, in seine Heimatstadt zurück. 

Er gründete im Alter von 26 Jahren das Unternehmen mit einer Schlosserei in der Altstadt am „Bachweg“.

1873

Von 1873 bis 1909 waren es noch Handwerkliche Anfänge.

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde so ziemlich alles, was in einem Kleinstädtchen benötigt wurde angefertigt:

Schlösser, Zäune, Stahltüren, Eisengitter, Reparaturen aller Art, vor allem an Landmaschinen.

Man baute Kassenschränke, Herde und Öfen in der vorhandenen Schmiede und Schlosserei.

Es folgte ein  erfolgreicher Ausbau, erste Ansätze zu fabrikatorischer Fertigung waren zu erkennen. 

1873-1909

1910 siedelte man in die Südstadt, an die Heilbronner Straße über.

Es entstand ein Wohnhaus mit angegliedertem Fabrikgebäude.

1910

Schon vor dem ersten Weltkrieg, 1912, wurden Pressen gebaut, und zwar wegen des „vermehrten Anbaus von Ölsaat, Obst und Wein“, und schon gab es „Ölmüllereimaschinen“, vor allem hydraulische Ölpressen und Obstpressen sowie die dazugehörigen Pumpen, Antriebe, Geräte und Aggregate für das Umfeld.

Mit zunehmender Produktauswahl und vermehrter Maschinenfabrikation hieß die Anstalt, noch vor dem ersten Weltkrieg  1914,  „Maschinenfabrik“.

1912

Die Belegschaft bestand 1914 aus 12 Personen, stieg dann aber stetig auf 25.

Die junge Firma wurde per „Kriegsgesetz“ gezwungen, Granaten zu drehen.

Der Krieg hinterließ tiefe Spuren und so mussten auch die Bauern umdenken. So wurde das bereits angelaufene Ölpressen- und Ölanlagengeschäft enorm und erfolgreich ausgebaut.

1914

In den 20er und 30er Jahren exportierte die 2. Generation schon Ölpressanlagen in viele Länder Europas, vor allem auf den Balkan, sogar bis nach Ägypten.

1920

Die Belegschaft wuchs 1922 auf über 50 Personen an.

1922  

Bereits 1928 wurden die ersten Industriepressen (Bakelitpressen) gebaut.

Weitere Neukonstruktionen kamen hinzu, die Produkte wurden immer größer und schwerer.

1928

Nach dem Tod des Gründers im Jahre 1929  mit 83 Jahren übernahmen die beiden Söhne Wilhelm und Friedrich (2. Generation) das Unternehmen.

1929

Der Zweite Weltkrieg begann. Wieder wurde Rüstung befohlen und man drehte wieder Granaten.

1939

Nach dem Krieg wurden durch Frankreich die meisten Produktionsmaschinen, wie Drehbänke und große Bohrwerke als „Reparationszahlungen“ aus dem Werk entfernt.

1945

Man entwickelte weiter, 1949/50 wurde die erste Sperrholzpresse gebaut.

1949

1950 sterben beide Geschäftsführer überraschend und noch nicht einmal 70 Jahre alt.

1950

Die beiden Vettern Gerhard und Albert Dieffenbacher kommen erst spät (1949)  aus russischer Gefangenschaft zurück.

Sie übernehmen am 1.5.1952 die Geschäftsleitung der Firma (3. Generation).

Unter Ihrer Leitung werden die ersten Spanplatten- und Furnierpressen gebaut.

Der Großpressenbau hält Einzug.

1952

1969 wird ein Zweigwerk in Lebach/Saar gegründet, dort werden  Schwerstteile, bis zu 120 to schwer,  als Rahmen und Gestelle für Pressen erstellt, später auch komplette Pressen.

1969

1973 ist Dieffenbacher 100 Jahre alt und feiert dies in der Turnhalle im Roth.  

1973

Herr Wolfgerd Dieffenbacher (4. Generation), heutiger Geschäftsführer tritt  1980 in das Unternehmen ein.

1980

In Windsor, Kanada wird ein Zweigwerk gegründet.

1981

Die erste Kontinuierliche Spanplattenpresse (CPS) wird 1990 in Betrieb genommen.

Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher    Bild: Archiv Dieffenbacher

1990

1991 folgt die Gründung von Dieffenbacher Zaisenhausen (DMZ), ein Jahr später ein Tochterunternehmen in Brünn, Tschechien,

1991

1995 Tochterunternehmen in den USA und Asien,

1995

Im Jahr 1997 tritt Herr Axel Dieffenbacher (4. Generation) in das Unternehmen ein.

1997

1998 Übernahme der Firma Schenck Panel Production Systems in Darmstadt.

1998

Das 125jährige Jubiläum findet 1998 in Eppingen  statt. Der Baden-Württembergische Wirtschaftsminister Dr. Döring hält die Festrede.

1998

Ab 1999 werden laufend neue Unternehmen dazugekauft, z.B. CTA, Hamburg; Schenckmann & Piel, Leverkusen; ASA, Jöhlingen (ab 2005 in Eppingen);  das Werk in Brünn wird weiter ausgebaut.

 

                   Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher    Bild: Archiv Dieffenbacher

1999

 

Die Unternehmensstandorte weltweit sind nun in:

Deutschland (5 mal), Tschechien, Kanada, USA, Singapur, China (2 mal), Brasilien, Österreich.

Bis zum Jahr 2008 kommen noch Unternehmen und Standorte in Malaysia, Brasilien, Russland, Finnland und Schweden hinzu.

2008

Es werden im Jahr 2008 insgesamt 920 Mitarbeiter beschäftigt, ein Umsatz von 300 Millionen € wird erreicht.

                       Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher    Bild: Archiv Dieffenbacher

2008

Das 140-jährige Jubiläum (2013) findet mit einem Sommerfest am 12. Juli 2014 auf dem Firmengelände statt.

Alle Beschäftigten, auch solche aus Tochterfirmen, zusammen mit ihren Angehörigen und Rentner sind eingeladen.  10).

2013/14

Seit März 2014 ist mit Christian Dieffenbacher (Sohn von Wolfgerd Dieffenbacher) die 5. Generation mit tätig. 10.JK).

2014

Der Umsatz des Gesamt-Unternehmens beträgt  469 Millionen Euro im Jahr 2014

Das Unternehmen beschäftigt weltweit aktuell 1.800 Mitarbeiter, rund 770 davon am Stammsitz Eppingen.  10).

2014

Dieffenbacher Wilhelm

Wilhelm Dieffenbacher, Geschäftsführer in der 2. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher JDS)

Vater von Gerhard Dieffenbacher, Elsa, Hildegard, Martha Dieffenbacher

1881-1950

Dieffenbacher Friedrich

Friedrich Dieffenbacher, Geschäftsführer in der 2. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher JDS)

Vater von Albert Dieffenbacher, Elisabeth, Hedwig Dieffenbacher

1884-1950

Dieffenbacher Albert

      Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher  Bild: Archiv Dieffenbacher

Albert Dieffenbacher, 1919 - 2014, langjähriger Stadtrat, Geschäftsführer in der 3. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher "JDS") verstirbt am 11.5.2014  im Alter von 95 Jahren

Vater von Gitta, Axel und Ines Dieffenbacher

1919-2014

Dieffenbacher Gerhard

                      Bildergebnis für Dieffenbacher Gerhard    Bild: Archiv Dieffenbacher

Gerhard Dieffenbacher, 1922 - 2011, langjähriger Vorstand des Tennisclubs Eppingen, Geschäftsführer in der 3. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher "JDS") verstirbt am 17.12.2011  im Alter von 89 Jahren

Vater von Wolf-Gerd, Jutta, Günther Dieffenbacher

1922-2011

Dieffenbacher Wolf-Gerd

                   Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher Wolfgerd   Bild: Archiv Dieffenbacher

             

geb. 1951, Geschäftsführer in der 4. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher "JDS")

Vater von Christian Dieffenbacher

1951

Dieffenbacher Günther

           Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher     Bild: Günther Dieffenbacher

geb. 1956,  Geschäftsführer der Firma Dieffenbacher Maschinenbau, Zaisenhausen ("DMZ")

1956

Dieffenbacher Axel

Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher   Bild: Archiv Dieffenbacher

geb. 1956, Mitglied der Geschäftsleitung in der 4. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher "JDS)

1956

Dieffenbacher Christian,

Bildergebnis für Eppingen Dieffenbacher    Bild: Archiv Dieffenbacher

geb. 1983, Geschäftsführer in der 5. Generation der Maschinenfabrik Dieffenbacher (früher "JDS")

1983

Die gnädige Frau und ihr Dienstmädle

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingen    Bild: Heimatfreunde Eppingen

Unter diesem Motte führen Birgit Tuischer und Helga Frank seit Jahren interessierte Besuchergruppen durch Eppingen.

Sie erzählen dabei die Stadtgeschichte und viele Anekdoten.     10.)

Dioxinwerte

In der Nähe der Kabelabschwelanlage der Firma Kamet werden erhöhte Dioxinwerte festgestellt

1989

Das Regierungspräsidium veranlaßt im Mai die Ziehung von 10 weiteren Bodenproben

1989

Das Regierungspräsidium gibt neue  Dioxinwerte im November bekannt.

1989

Gemeinderatssitzung am 12. Dezember wurde von vielen Zuhörern verfolgt, in dem über Dioxin in Eppinger Böden diskutiert wurde.

1989

Distrikt I des Eppinger Stadtwaldes

Eppinger Stadtwald mit 1.036 ha

Distrikt II des Eppinger Stadtwaldes

Birkenwald mit 114 ha, zwischen Rohrbach und Adelshofen gelegen

DLRG Ortsgruppe Eppingen - Mühlbach

Wird gegründet am 24.9.1976

1976

In einer Feierstunde zum 50-jährigen Bestehen des DLRG Eppingen wurde an Karlheinz Roth und Volker Weselin die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg überreicht.

Karlheinz Roth erhielt bereits für 40-jährige Mitgliedschaft bei der DLRG das Verdienstabzeichen in Gold im Jahr 2010, für seine mehr als 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit die Vereinsmedaille der Stadt Eppingen in Gold.

Volker Weselin gehört der DLRG Eppingen ebenfalls über 40 Jahre an. Als Lehrscheininhaber ist er seit 1973 in der Schwimmausbildung und auch über den Ortsverein Eppingen hinaus ehrenamtlich engagiert. Seit 2003 amtiert er als Vorsitzender des DLRG-Bezirks Rhein-Neckar.               18.)

2016

Dörr Elisabeth

 

                Bildergebnis für Dörr Elisabeth    Bild: Eppingen org

Seit vielen Jahren engagiert sich Elisabeth Dörr, geb. am 20.12.1931, in vielfältiger Weise für die Stadt Eppingen.

Dafür übergab Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL die Staufermedaille des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg an die erfolgreiche Eppinger Unternehmerin.

Elisabeth Dörr ist Gründungsmitglied der 1969 in Eppingen gegründeten Frauenvereinigung der CDU.

Die „Vollblutunternehmerin mit sozialer Ader“, wie sie von Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch genannt wurde, ist darüber hinaus noch in 19 Vereinen und acht Umwelt- und Tierschutzverbänden förderndes Mitglied.

Unter großem Aufwand hat Elisabeth Dörr die Alte Ratsschänke restauriert, so dass durch ihr persönliches Engagement eine weitere Perle in unserem Fachwerkrund entstand.

Außerdem hat sie bis heute, als Autorin der Eppinger Geschichte,  fünf Bücher veröffentlicht.  18).

2010

Sie erhält den Wappenteller der Stadt Eppingen

      Bildergebnis für Dörr Elisabeth   Bild: Stadt Eppingen

2014

Richtfest zum Neubau des Kinderhauses Elisabeth und Jakob Dörr in Eppingen am Hellberg

Für rund vier Millionen Euro werden vier Gruppen mit 40 der insgesamt 85 Plätzen als Kinderkrippe für Kinder eingerichtet.

Ab dem Jahr 2015 können in dieser städtischen Einrichtung Kleinkinder bis zu 3 Jahren in den Kindergruppen und Kindergartenkinder ab dem dritten Lebensjahr ganztags betreut werden.

Ute Schäfer-Kern wird, als äusserst erfahrene Fachfrau die Leitung des neuen Kinderhauses übernehmen.    19).

2014

Das „Kinderhaus Elisabeth und Jakob Dörr“, die erste städtische Kindertageseinrichtung in der Kernstadt geht in Betrieb.

Bildergebnis für kinderhaus eppingen               Bildergebnis für kinderhaus eppingen    Bilder: Eppingen Org

                    

In einer Krippengruppe und einer Kindergartengruppe können Eltern nun ihren Nachwuchs von Montags bis Freitags jeweils von 7 bis 17 Uhr von Erzieherinnen betreuen lassen.

Das Kinderhaus mit insgesamt 40 Krippenplätzen und 45 Kindergartenplätzen ist mit rund 4,3 Millionen Euro eines der größten Baumaßnahmen in den letzten zehn Jahren und auch kommunalpolitisch ein Leuchtturmprojekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Durch ein neues Beitragsmodell konnten einheitliche Gebühren in allen Einrichtungen, unabhängig von der Trägerschaft eingeführt werden.

Wichtig war  auch eine soziale Staffelung, die auf die finanziellen Möglichkeiten der Familien eingeht.

Ab März 2016 wird die Einrichtung voll belegt sein.    18.)

2014

Dörr Jakob

Späterer Verwaltungsfachmann, Kommunal- und Landespolitiker; wird am 19. 3.1884 geboren, gestorben 1971;

Bürgermeister in Knielingen.

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 413-418 wieder. Autor Fritz Luz

1884

Während der Weimarer Zeit war er als Regierungsrat im Innenministerium in Karlsruhe und ab 1921 Bürgermeister der Gemeinde Knielingen bei Karlsruhe.

1921

Ab 1927 war er 2. Vorsitzender des Verbandes Badischer Gemeinden,

auch Vorsitzender des Verbandes Badischer Bürgermeister, sowie Mitglied des Städtetages.

1927

Ab 24. April 1945 war er Bürgermeister der Stadt Eppingen bis 1947.

1945-1947

Er erhielt als Erster im Kreis Sinsheim das Bundesverdienstkreuz und später auch das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Zu seinem 80. Geburtstag 1964 erhielt er die Freiherr-vom-Stein-Gedenkplakette verliehen.

1964

 

Dohna, Sachsen

Mit dieser Stadt, nahe Dresden, wurde 1989 eine Städte-Patenschaft beschlossen,

erster Besuch des Eppinger Gemeinderates war vom  9.-12.5.2013

2013

Doll Karl

Karl Doll, geb. 1905, Bürgermeister in Schönau, Oberkirch

1905

Dominikanerorden

Er wird gegründet

1221

Dom zu Speyer

            Bildergebnis für Dom Speyer    Bild: Postkarte

Er wird erbaut

1030-1061

Donderschlächdich

Dunderschlächtig, nicht vertrauenswürdig    10).

Doodewäsch

Totenwäsche heißt das Gebiet an der Poststraße, westlich der Vorstädter Brücke     10).

Doppelhaus vor der Stadtmauer

Vor das Vorstädter Tor wird dieses erbaut durch einen Landwirt u. einen Schmied, Brettenerstr. 38

1783

Dorfbrunnenfest Mühlbach

Das erste wird im August 1985 durchgeführt

1985

Dorffest Adelshofen

Findet im Juli 2006 statt

2006

Findet am 6.+7.9.2014 zum 14. Mal statt

2014

Dorffest Elsenz

Findet zum 7. Mal statt

2006

Dorffest Rohrbach

Findet im Juli 2006 statt

2006

Dornschlag

Abteilung (Schlag) 4 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Drachensteigen

Wo Drachen im Herbst besonders gut fliegen, hängt von der Windgeschwindigkeit ab.

Manchmal lohnt es sich, ein paar Kilometer zu fahren, zum Beispiel vom Ruhrgebiet in Richtung Sauerland, und der Wind bläst schon viel stärker.

Je näher das Meer und je höher die Lage, desto stärker weht der Wind.

Besonders wenig bläst es in Talkesseln. Deshalb ist es um Kassel so ruhig.

Der Harz und das Erzgebirge sind neben der Küste die besten Drachenregionen. Das Land drum herum ist nämlich flach.

Süddeutschland ist windschwach: Dort muss man sich in große Höhe gegeben, um starken Wind zu finden. Dafür kann man dann wenigstens eine hübschere Aussicht genießen, wenn die Drachenschnur mal reißen sollte.

Quelle: Deutscher Wetterdienst, aus dem Buch: "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten" 2009

2009

Drais Christian

Radelt das erste Mal mit der durch ihn erfundenen Laufmaschine (Vorläufer des Fahrrads) von Mannheim nach Schwetzingen

1817

Dreikönigstreff der Liberalen

Bildergebnis für Ahnenkeller Dreikönigstreffen   Bild: Eppingen Org

Findet alljährlich im Januar im Ahnenkeller der Palmbräu statt, nach der Tagung der FDP-Partei Deutschland in Stuttgart

Dreißgjähriger Krieg

Der Dreißgjährige Krieg findet von 1618 bis 1648 statt.

Zwei Fronten hatten sich gebildet. :

Auf der einen Seite  Kaiser Ferdinand II. (1619-1637) im Bunde mit der Katholischen Liga unter Führung Maximilians von Bayern und den geistlichen Kurfürsten,

auf der anderen Friedrich von der Pfalz, unterstützt von der Protestantischen Union, der unter anderem Württemberg und Baden-Durlach angehörten. 

Dreißig Jahre wütete seit 1618 der Krieg.

1618

Friedrich von der Pfalz, der „Winterkönig“, dessen Herrschaft nur 15 Monate dauerte, wurde 1620 in der Schlacht am Weißen Berge bei Prag vernichtend geschlagen.

Die protestantische Union zerfiel, die Truppen der Katholischen Liga und eine spanische Armee besetzten die Pfalz, der Herzog von Württemberg und der Markgraf von Baden-Durlach mussten aus ihren Ländern fliehen.

1620

Dem siegreichen Maximilian von Bayern wurde 1623 die pfälzische Kurwürde zuerkannt.

1623

Wallenstein rückte in Württemberg ein.

Das Eingreifen der Schweden 1630 schien eine Wendung zu Gunsten der Protestanten herbeizuführen, nach anfänglichen Erfolgen wurden sie am 6. Sept. 1634 von den Kaiserlichen bei Nördlingen geschlagen.

1630-1634

Diese Schlacht hatte für das protestantische Süddeutschland eine Katastrophe zur Folge.

Die zuchtlos gewordenen Soldaten schwärmten ungehindert mordend, sengend und plündernd aus.

Das Eingreifen den Franzosen 1635 verschlimmerte die Lage.

1635

Markgraf Friedrich V. erreichte die Wiedereinsetzung in den Besitzstand von 1535.

Baden-Baden blieb unter Markgraf Wilhelm (1622-1677) katholisch. 

1622-1677

Der Westfälische Frieden (1648) verhieß dem geschundenen Land endlich Schonung, doch er war teuer erkauft. 

Österreich und das Reich mußten den Sundgau, die Landgrafschaft des Oberen und des Unteren Elsaß sowie die Langvogtei über die zehn linksrheinischen Reichsstädte, mit Ausnahme von Straßburg, an Frankreich abtreten.

Die Franzosen standen damit am Rhein, wo sie auch die Grenzfestungen Breisach und Philippsburg besetzten.

Die protestantische Markgrafschaft Baden-Durlach vermochte sich mit schwedischer Unterstützung beim Friedensschluß zu behaupten.

1648

Die Friedensbestimmungen von 1648 legten fest, daß Lutherische und Reformierte im Deutschen Reich gleiche Rechte wie die Katholiken haben sollten. 28).         

Hauptsächlich durch Hunger, Pest und Seuchen starben einzelne Dörfer des Kraichgaus im Dreißigjährigen Krieg nahezu aus.

In Richen überlebten nur neun Einwohner, in Eppingen starben zwei Drittel der Bevölkerung, in Adelshofen mehr als die Hälfte.   25)., 1.2).

Mit Bauernschläue  retten die Eppinger im 30-jährigen Krieg ihre Stadt vor der Zerstörung, so erzählt es zumindest eine Sage.

Als, wie so oft in jener Zeit, wieder einmal die Einnahme des Orts durch einen Soldatenhaufen drohte, holten die Bürger flugs im Stadtwald Holz, das sie außen um die Stadtmauer herum in großen Stößen aufbauten.  

Nachdem das Heer nähergerückt war, zündeten die Eppinger das Brennmaterial an.

Der Führer des Kriegshaufens war sichtlich erstaunt, die Stadt in hellen Flammen vorzufinden.

Enttäuscht ließ er seine Landsknechte weiterziehen.

Die List hatte ihre Wirkung nicht verfehlt und trug sicher mit dazu bei, daß das Stadtbild noch heute in erstaunlicher Weise dem Kupferstich Merians aus dem Jahre 1645 gleicht.  30.),  1.1).

Abhandlung hierüber Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 75-77. Autor Franz Gehrig.   1.6).

1618/1648

Dreiwerles

Kinderspiel, bei dem sich 2 Parteien (Buben) mit einem Ball treiben.

Der erste wirft den Ball so weit er kann, in Richtung seines Gegenübers.

Wenn dieser nicht fängt, muss er soweit zurück, wie der Ball geflogen und liegengeblieben ist.

Er wirft von dieser Stelle aus zurück.

Fängt sein Gegner, wirft dieser wieder ab der Stelle, an der er gefangen hat, zurück.

Falls nicht, muss er an die Stelle, an der der Ball liegengeblieben ist und wirft von dort.

Gewonnen hat der, der eine vorher ausgemachte Linie, etwa in der Mitte zwischen den Beiden, als erster erreicht hat.     10).

Dreschfleegl

Stiel mit einem beweglichen Prügel, mit dem auf das Getreide eingehauen wurde, um das Korn loszuschlagen    10).

Dreschhalle Rohrbach

Steht für größere Veranstaltungen wie Fasching, oder Public-Viewing zur Verfügung

Dreschmaschine

Mit dieser wurde, meist vor Ort bei den Landwirten, das Getreide gedroschen 20)., 38).

1928

Drillichkiddl

Kittel aus dreifach gewobenem Tuch, sehr haltbar und zum Arbeiten geeignet    10).

Drittes Reich

Adolf Hitler wird Reichskanzler

1933

Drogerie Zutavern

Das  Unternehmen feiert sein 175-jähriges Bestehen

2011

Die Drogerie schließt im Juni 2016, nach 180 Jahren

2016

DRUG

Deutsch-Russisch-Ukrainische Gesellschaft, führt Folklore-Tänze auf

Du bist Eppingen

Bildergebnis für Du bist Eppingen     Bild: Eppingen Org

Ausstellung Eppinger Bürger und deren Gegenstände in der Alten Universität

2015

Dürrekatastrophe

Im Lande herrscht eine große Dürrekatastrophe

1822

Dürrich Teich

Abteilung (Schlag) 23 im Eppinger Stadtwald, Distrikt I

Dunkes

Brot, welches in den Kaffee getunkt wurde oder in Würfel geschnitten, in eine sehr große Kaffeeschüssel gegeben wurde.

Anschließend wurde es mit Zucker bestreut, bis die Brotwürfel untergingen, und dann mit dem Löffel ausgelöffelt.      10).

Durchs Kraichgauer Bauernland

17 km langer Rundweg durch Felder, Wiesen und Dörfer  24).

Dutschke-Attentat

löst im April 1968 Gewalttätigkeiten in Form von Demonstrations- und Protestwellen aus.    19).

1968