A


Aarschbadsche

Kinderspiel, in dem man sich gegenseitig kräftig mit der Hand auf das Hinterteil schlägt.    10).

Abend der Vereine

Dieser wird am 19. März 2005 zum ersten Mal durchgeführt

2005

Abendländischer Kulturbeginn

In der Zeit der Kämpfe und Kriege von 1002-1024 ist das Wirken der Mönche als über den Horizont hinausschauend zu bezeichnen

1002-1024

Abiturientinnen

Fast überall in Deutschland machen mehr Mädchen Abitur als Jungen.

Mädchen haben die besseren Noten, werden öfter fürs Gymnasium weiterempfohlen. Sie sind kommunikativer und weniger aggressiv - das kommt bei Grundschullehrern besser an.

Im Osten sind die Mädchen den Jungs besonders überlegen. Auf drei Mädchen, die den Abschluss machen, kommen nur zwei Jungen. Die Eltern denken häufig noch in den Rollenbildern der DDR-Zeit: Männer arbeiten mit der Hand, Frauen mit dem Kopf.

Das ist schlecht für die Jungen. Sie finden später nur schwer Arbeit - und nur schwer eine Frau.

Die Frauen, besser gebildet, zieht es nämlich in den Westen.

In Bayern machen Mädchen seltener Abitur als irgendwo sonst im Land. Hier glauben noch immer nicht wenige Eltern, es genüge, wenn der Mann das Geld verdient.

Drei Kreise in Franken hatten übrigens, als die Daten erhoben wurden, überhaupt kein Gymnasium.

Quelle: Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (Studie "Not am Mann"), aus dem Buch: Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten

2009

Ablösung des Zehnten

Dies ließ eine rege Vermessungs- und Berechnungstätigkeit entstehen

1833

Abbrillebudze

Regenschauer mit Schnee und Graupel, vorwiegend im April    10).

Abteilungen (Schläge) im Eppinger Stadtwald

Der Eppinger Stadtwald (Distrikt I) ist in 30 Abteilungen eingeteilt.

Diese werden auch "Schläge" genannt.

Der Stadtwald besteht aus 2 Distrikten:

Distrikt I: Hardtwald mit 1036 ha,

Die Abteilungen im Distrikt I Hardtwald sind wie folgt bezeichnet:

1) Große Kuhbach; 

2) Kleine Kuhbach;

3) Stebbacher Schlag;

4) Dornschlag;

5) Röder Schlag;

6) Ebenungs-Schlag;

7) Hinterer Hornrain;

8) Vorderer Hornrain;

9) Ortgrund;

10) Langenberg;

11) Essigberg;

12) Kleewasen;

13) Hungerberg;

14) Vogelherd;

15) Teufelsgrund; 

16) Schäufelesberg;

17) Sommergraben;

18) Rottstück; 

19) Vorderer Lattwald;

20) Hinterer Lattwald;

21) Einsiedel Teich;

22) Sinzen Teich;

23 Dürrich Teich;

24) Pfitzenhofer Teich; 

25) Schanzen Schlag;

26) Hardtschlag;

27) Herrenschlag;

28) Sauhag;

29) Kopfrain;

30) Schlettich

Eine Erklärung, was die einzelnen Namen besagen, siehe unter Schläge oder Stadtwald.

 

Distrikt II: Birkenwald mit 114 ha,

Zusammen ist der Stadtwald 1.150 ha groß.

Abhandlungen darüber sowie Liegepläne der einzelnen Schläge findet man im Buch "Der Stadtwald Eppingen ... 1950 - 2000 von Helmut Binder, herausgegeben von den Heimatfreunden Eppingen e.V. im Jahr 2001       10.)

2001 

 

Abwassergebühren

Diese werden für das Jahr 2015 und 2016 neu festgelegt.

Schmutzwasser kostet nun 2,27 € (bisher 2,42€) je Kubikmeter, Niederschlagswasser nun 0,59 € (bisher 0,49 €) je Kubikmeter  19).

2014

Achseschdogg

Drehgestell am Bauernwagen, vorne, zusammen mit Vorderrädern    10).

Ackerbürgerhaus

Fachwerkhaus Kettengasse 6 wird 1488 erbaut

1488

ADAC

Der Allgemeine Deutsche Automibilclub berührt auf seiner Prüfungsgrundfahrt f. kleine Personenkraftfahrzeuge am 19. Juli 1923 auch Eppingen

1923

Adelsfamilien der Salier, Welfen und Zähringer

Sie kämpfen um die Macht

900-1200

Adelshofen

Wappen von Adelshofen vor der Eingemeindung

 

Bilder: Eppingen Org, Konrad Plank

Adelshofen

Wird erstmals unter dem Ortsnamen "Otolshoven" erwähnt.

1287

Gelangt in den Besitz der Herren von Neippberg

1300

In einer Urkunde wird eine "Burg Odelßhofen" erwähnt. Es handelt sich wahrscheinlich um das später bezeichnete Schloß

1420

Durch Eingemeindung nach Eppingen gibt es seit 1971 einen Ortsvorsteher

1971

Eine Mehrzweckhalle wird neu gebaut

1973

Wird 700 Jahre alt und feiert vom 26.-29.6.1987

1987

Ein Dorffest findet im Juli statt

2006

Das 14. Adelshofener Dorffest findet am 6.+7.9.2014 statt    19).

2014

Nach Adelshofen stehen nun auch in Richen hohe Übertragungsraten bei der Internetnutzung zur Verfügung.

Die Stadt hat hierzu die Kostendeckungslücke der "Internet Service Provider" bezuschußt.    19).

2014

Die Erschließung des Wohnbaugebietes "Alter Richener Weg" wurde vorgenommen.

Am 7. November 2014 war der Spatenstich für die Erschließung von 16 Baugrundstücken.    19).

2014

Neues Wohnbaugebiet "Alter Richener Weg" zur Bebauung freigegeben. Es sind 16 Bauplätze für freistehende Wohngebäude und Einzelhäuser entstanden.

Rund 1,2 Mio Euro wurden dort durch die Stadt investiert.    18).

2015

Der bestehende Wirtschaftsweg zum Adelshofener Friedhof wurde ausgebaut und mit Asphalt versehen. Es steht jetzt, vor allen Dingen für Seniorinnen und Senioren, die auf die Benutzung eines Rollators angewiesen sind, ein wirklich Barrierefreier Zugang zum Friedhof zur Verfügung.         18.)

2016

Adler Automobilhersteller

Die Autofirma wird 1880 gegründet

1880

Ährenlesen

Nach uraltem Brauch durfte die ärmliche Landbevölkerung die abgeernteten Getreidefelder nach den verbliebenen Ähren absuchen und für sich selbst verwenden

Ältestes Fabrikgebäude Eppingens

Zichorienanbau wird in Eppingen betrieben. Verarbeitung zunächst im Zylinderhofgebäude (Adelshofener Straße), es wurde 1856 erbaut und ist Eppingens ältestes Fabrikgebäude, erst Zuckerrübensammelstelle, dann Cichoriendarre.

1856/1885

Äbflbrecher

Apfelbrecher, Gerät mit langem Stiel und Tuchsäckchen um Äpfel zu ernten    10).

Äpflbudze

Apfelbutzen

Ärztliche Notfallpraxis

schließt in Eppingen zum 30. September 2012.

Seit Oktober müssen die Bürgerinnen und Bürger aus Adelshofen, Elsenz, Eppingen, Mühlbach, Richen und Rohrbach in medizinischen Notfällen in die Notfallpraxis in Sinsheim und aus Kleingartach nach Bietigheim.

Langfristig ist die Notversorgung für die Bevölkerung des Einzugsgebietes Eppingen im Krankenhaus Brackenheim vorgesehen. Vermutlich stehen Mitte 2013 die Räumlichkeiten für eine Notfallpraxis zur Verfügung.

Der Notfalldienst wurde 1997 gegründet.

In der GbR waren die niedergelassenen Ärzte des Notfallbezirks organisiert, um den Notfalldienst besser zu strukturieren.

Von Eppingen aus wurden rund 75.000 Einwohner der Gemeinden Leingarten, Schwaigern, Massenbachhausen, Kirchardt, Gemmingen, Ittlingen, Güglingen, Zaberfeld und Pfaffenhofen betreut.

Seit 2001 war Dr. Christoph Dorschner Geschäftsführer.

Der OB und der Gemeinderat hatten die niedergelassenen Ärzte, die Kassenärztliche Vereinigung und die politischen Vertreter eindringlich dazu aufgefordert, zunächst in einem offenen Austausch Lösungen zum Erhalt des ärztlichen Notfalldienstes in Eppingen zu diskutieren.

Leider waren alle Bemühungen erfolglos, mit gemeinsamen Anstrengungen diese nicht hinnehmbare Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in Eppingen zu verhindern. 18).

1997/2012

Aggagaul (Eppinger Schreibweise des  Dialektwortes Ackergaul)

Pferd der Rasse "Belgisches Kaltblut", massig, mit imponierender Gestalt, sehr gut geeignet für die schweren Arbeiten auf den Feldern und mit den schweren Bauernwagen.    10).

   

 

Agrarpolitik

Im Mai 1986 übergeben Kraichgau-Landwirte an Verbandspräsident Carl Dobler einen Aufruf über Neuordnung der Agrarpoltik

1986

Ahnenkeller

 

              Bildergebnis für heimatfreunde eppingen                    Bildergebnis für eppingen palmbräu

Bilder: Heimatfreunde Eppingen

      

Es ist ein gewölbter Traditions-Keller der Palmbräu und wird bei besonderen Anlässen, wie Konzerten, Vorträgen der Heimatfreunde, Firmenfeiern der Palmbräu, Dreikönigstreffen der FDP usw. benutzt

Aktivtour

Fahrrad-Tour von Elsenz nach Eppingen, immer am Flüßchen Elsenz entlang. Start ist zwischen den beiden Elsenzer Kirchen 24).

Alarmtorte

"Schmalspurtorte", während des Krieges aus Zwieback, Apfelbrei und Pudding hergestellt, in Ermangelung anderer Zutaten

Albert der Große

Er ist der erste Große der Deutschen Geistesgeschichte

1193-1280

Alemannen

Alemanneneinfälle  finden im Demukatsland statt

233 n. Chr.

Sie brechen endgültig in das Demukatsland ein

259 n. Chr.

Alemannische Sippen saßen bis 300 n.Chr. in Italien, bis sie um 500 von den Franken verdrängt wurden

270-275 n.Chr.

Sie dringen bis in die Schweiz und den Lech vor

500 n. Chr.

Alemannenherzog Theutbald

Er macht einen Aufstand gegen die Franken

746 n.Chr.

Alemannische Säule

Station 5 des Fachwerkpfads; Stifter: Heimatfreunde Eppingen e.V.. Vor Ort: "Alte Universität", Fleischgasse 2

                Pfad5_klein        Bild: Heimatfreunde Eppingen

2002

Alemannisches Weible

Station 4 des Fachwerkpfads; Stifter: Kreissparkasse Heilbronn. Vor Ort: Schwebegiebelhaus, Kirchgasse 22

             Pfad4_klein          Bild: Heimatfreunde Eppingen

2002

Allgemeine Ortskrankenkasse Eppingen

Wird gegründet, ist zunächst im Rathaus, dann im Bürgerschulgebäude untergebracht

1884

Allgemeine Ortskrankenkasse Heilbronn (AOK)

Eine Zweigstelle in der Bahnhofstraße wird im Mai eröffnet

1983

Allgemeine Schulpflicht

Wird 1876 eingeführt

1876

Altane

Am Haus angebrachter Balkon, meistens ohne Geländer

Alt-Eppingen

in Bildern erscheint als Bilderbuch im Jahr 2007 als Band der Besonderen Reihe Nr. 6 der Heimatfreunde Eppingen.

Autorin ist Elisabeth Dörr    36).

 

   Bildergebnis für heimatfreunde eppingen   Bild: Heimatfreunde Eppingen

2007

 

Alte Post

               Bildergebnis für eppingen marktplatz      Bildergebnis für eppingen org bilder      Bildergebnis für eppingen org bilder      Bildergebnis für eppingen marktplatz    

 

Bilder: Heimatfreunde Eppingen

Wird am Marktplatz erbaut

1515/1588

Im Juli, nach der Heimattagsfestwoche, wurde mit der Sanierung der „Alten Post“ am Marktplatz begonnen.

In dem Gebäude sollen sieben Wohnungen und drei Gewerbeeinheiten entstehen.

Das Café Müller wird ein Bäckereicafé mit Außenbewirtung einrichten.

Zudem werden in den dortigen Büros verschiedene Dienstleister ansässig sein.

Mit Unterstützung der Stadt ist es den Investoren Ewald Mack und Manfred Gebert vom gleichnamigen Bauträger mit dieser Sanierung gelungen, ein wichtiges Kulturdenkmal in unmittelbarer Nähe zum Marktplatz zu erhalten und einen weiteren Schritt in Richtung Innenstadtbelebung zu gehen. 18).

2010

Im Juli 2010 wird mit der Sanierung der Alten Post am Marktplatz begonnen.

Nach über einjähriger Bauzeit wurde die Fertigstellung der Sanierung der „Alten Post“ am 24. Januar gefeiert.

Vier Gewerbeeinheiten und sechs Wohnungen ain auf rund 1000 qm Nutzfläche entstanden.

Am 2. Februar eröffnete das Cáfe Müller mit Konditorei und Außenbewirtung, außerdem sind ein Friseurladen, ein Rechtsanwalt und ein Unternehmensberater untergebracht. 18).

2012

Alte Ratsschänke   

 

  

         Bildergebnis für heimatfreunde eppingen    Bildergebnis für heimatfreunde eppingen         Bilder: Heimatfreunde Eppingen

„Alte Ratsschänke“ wird an der Ecke Altstadtstraße 5/Zunftgasse 2 gebaut und ist heute das älteste Holzhaus des nördlichen Landesteils von Baden Württemberg.

Dieses außergewöhnliche Fachwerkhaus zeigt Reste einer wertvollen Bohlenwandkonstruktion.

Zusammen mit dem Anwaltshaus (1712) im Norden, dem Fachwerkensemble der Wolfsschlucht im Osten und dem Eichbrunnen bildet die Ratsschänke ein eindrucksvolles Ensemble und stellt den mittelalterlichen Marktplatz dar.  3). 29). 1.8)

Altstadtstraße 5, wird 1388 in Eppingen erbaut. Es ist der älteste Holzbau Nordbadens.

1388

Es wird umgebaut, im Keller zieht eine Gastronomie ein

2006

Altes Spital, Linsenviertel 3

   Eppingen-linsenviertel3.jpg   Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Das Spital, aus dem später das Städt. Krankenhaus hervorgehen sollte, taucht bereits 1559 in einer Urkunde auf.

Im 18. Jahrhundert befand sich das „Alte Spital“ inmitten der Altstadt im heutigen Armenhaus.

Zu dieser Zeit bestanden mindestens acht gemeinnützige Stiftungen.

So begründete Apotheker L. Lotter  1877 testamentarisch den Spitalfond, um den Grundstock für ein neuzeitliches Krankenhaus zu legen. Schließlich konnte man am 15. Oktober 1895 den Neubau am Ortsausgang Richtung Karlsruhe eröffnen 3).

1559

Alte Sudhaustüre, Ludwig-Zorn-Straße 2

An der Ostseite des alten Sudhauses, über der Podesttreppe, ist die ehemalige Kirchentüre des früheren Nordschiffes der Altstädter Kirche (1806) angebracht   1.3).

1806

Alte Synagoge

 

Eppingen-syna4.jpg          Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Alte Synagoge, Küfergasse wird als Fachwerkhaus erbaut, und diente spätestens seit 1772 bis 1873 der jüdischen Gemeinde als Synagoge.

Kostbare Überbleibsel aus der jüdischen Geschichte dieses Hauses sind der sichtbare Mesusaschlitz am rechten Türpfosten, und als Kleinod der wunderbare Hochzeitsstein.

Im Keller befindet sich eine „Mikwe“, Jordanbad genannt, ein jüdisches rituelles Bad aus dem 16. Jahrhundert. 1.8). 29).

Sie  blieb erhalten, nachdem die neue Synagoge von 1873 in der Reichsprogromnacht 1939 durch Feuer zerstört wurde 10.)

1731

Alte Universität

Altstadtstraße, 1417/1472 erbaut; ursprünglich als städtisches Fleischhaus genutzt;  beherbergte 1564/65 eine Fakultät der Heidelberger Universität während der Pestzeit;

heute ist dort das Heimatmuseum Eppingen untergebracht  3). 25). 33).

1417/1472/1988

Zigarrenfabrik Carl Jost fabriziert in der "Alten Universität" Zigarren

1899

 

Bildergebnis für heimatfreunde eppingenBilder: Heimatfreunde Eppingen

 

Besichtigung der "Alten Universität" durch Festgäste der Heidelberger Universität, welche dort deren 550-Jahr-Feier begehen.

1936

Ein Aufruf "Erhaltet die alte Universität" erging am 19.9.1955 in der RNZ. Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seite 46 wieder.   1.8).

1955

Der Sockel zur Südseite erhält einen neuen Verputz, vier neue gotische Fenster mit Bleiverglasung werden eingesetzt

1957

Wird 1984 renoviert, beschloß der Gemeinderat im Oktober 1983;

1984 beginnen die Arbeiten

An Eppingens Prachtbau, der „Alten Universität“, begann  im August die 2,4 Millionen teuere Generalerneuerung.

Ein Baukran wurde aufgestellt, ebenso das Gerüst.

Eine Million schießt das Land zu, 400.000 Mark das Landesdenkmalamt,

300.000 Mark kommen aus dem Landesinvestitionsprogramm, 120.000 Mark werden vom Landkreis erwartet. 17).

1983/1984

Nach 21 Monaten wird an der Alten Universität Richtfest im Juni gefeiert

1986

Im November erfolgt die Einweihung des sanierten Gebäudes

1987

Im November 1987 gibt es viel Freude über die Sanierung dieses Gebäudes.

Die Prominenz drückt dies bei der offiziellen Einweihung der für über vier Millionen Mark renovierten „Alten Universität“ aus.

Eine Bereicherung für das Stadtbild bescheinigte der Präsident des Landesdenkmalamts, Professor August Jebeßler.

Nach dreijähriger Bauzeit meint der Bürgermeister: „Der Ärger und die Arbeit haben sich gelohnt.“ 17).

Systematische Neueinrichtung des Stadt-  und Fachwerkmuseums

in der „Alten Universität“.

Von 1983 bis 1988 baute die Stadt das Gebäude für 3,5 Millionen DM von Grund auf um.

Stufenweise erfolgte der Ausbau des Haupthauses mit seinen 6 Stockwerken bis 1996.

Das Gebäude beherbergt heute folgende Museumsabteilungen: - „Vor- und Frühentwicklung der Stadt“ – „Vom frühen Holzbau zum Fachwerk“- „Vorindustrielles Wohnen und Arbeiten“ – „Flucht und Vertreibung“ – „Das Eppinger Handwerk“.        

1997 weitete sich das Museum mit dem Ausbau der Feuerwehrabteilung auf das Nachbargebäude, dem sog. „Kleinen Baumann’schen Haus“ aus.

1988 

Wird 500 Jahre alt

1995

 

2008  

 

 

Neueinrichtung des "Stadt- und Fachwerkmuseums Eppingen" in der alten Universität beginnt

1988

Das Stadt- und Fachwerkmuseum feiert im April 2008 ihr 20-jähriges Bestehen    10).

2008

Alter Rathausplatz

     Eppingen-altstadt-eichbrunnen-oster.jpg

Der „Alte Rathausplatz“ liegt zwischen der „Alten Ratsschänke, Altstadtstraße 5 und dem „Specht’schen Haus“ Altstadtstraße 11.

„Ritterplatte“ aus der Vorgängerkirche, die hier einmal stand.

Ein mittelalterlichen Eichenbrunnen ist dort noch vorhanden.

Bis 1820 stand hier das erste Eppinger Rathaus.

Im Jahre 2015 wurde dort eine in Bronze gegossene Stadtansicht aus dem Jahre 1865 installiert, anlässlich der 100. "Halbe nach Fünf", der bekannten Veranstaltungsreihe der Heimatfreunde Eppingen e.V.

Die Fertigung des Bronze-Abgusses wurde durch die Heimatfreunde und die Stadt Eppingen bestritten.

Die Mittel der Heimatfreunde für den Bronzeabguß stammen vaus den laufenden Einnahmen der Veranstaltungen "Halbe nach Fünf"    18.)

 29).  10).

1820/2015

Altgartacherweg

Verläuft von Nordwest nach Südost zwischen den Schlägen 12 / 8 und 13 / 17 und 5 / 18 Richtung Kleingartach

Altsiedelland

Der südliche Kraichgau, das "Eppinger Gäu" gehört mit seinem milden Klima und fruchtbaren Lössböden zum "Altsiedelland".  25).

Altstadtfest Eppingen

Bildergebnis für stadt eppingen vereine

 

1. findet vom 27.-28 August 1977 statt

1977

2. vom 26. - 27. August 1978

1978

3. vom 21.-22. Juli 1979

1979

4. vom 29.-30. August 1981

1981

5. vom 16.-17. Juli 1983

1983

6. vom 5.-7. Juli  1986

1986

7. vom 29.-30. August 1987

1987

8. vom 1.-2. Juli 1989

1989

9.  vom 6.-7. Juli 1991

1991

10. vom 26.-27. Juli 1993

1993

11. vom 22.-23. Juli 1995

1995

12. vom 26.-27. Juli 1997

1997

16. fand statt

2005

18. findet am letzten Juli-Wochenende statt

2009

19. findet am 23./24. Juli 2011 statt

2011

20. findet im Juli statt

2013

21. findet im Juli statt

2015

Altstadtzwerge

 

Bildergebnis für stadt eppingen

Für sie entsteht in der Altstadtstraße ein eigenes Domizil

 

Altstädter Kirche

Alle Bilder: Eppingen org.

Altstädter Kirche

Erbauung des Turmes erfolgt bereits um 1200

um 1200

Wird geweiht am 25.4.1445, Grundsteinlegung war 1435

1435/1445

Übergang der Westvorhalle an die Protestanten

1556

Das Langhaus wird den Reformierten zugewiesen, den Katholiken der Chor; Turm und Glocken sind gemeinsam

1707

Ein Flügel (Querhaus) nach Norden wird angebaut

1806

Die Reformierten ziehen aus der Kirche aus, die Katholiken können das Langhaus erwerben

1880

Wird renoviert. 3 neue Altäre werden eingeweiht

1890

500. Geburtstagsfeier am 20.-22. Juli 1935

1935

Wird von 1969 - 1974 erweitert und renoviert

1969-1974

An der Nordseite des Langhauses der kath.  Stadtkirche werden Wandmalereien freigelegt.

1975

Orgel der Firma Klais, Bonn, mit 2 Manualen, 35 Registern und 2035 Pfeifen wird eingeweiht.

1975

Neueindeckung des Schieferdaches, auch neue Zifferblätter für die Kirchturmuhren werden angebracht

1976

Wird 550 Jahre alt

1986

Ein Glockenspiel mit 49 Glocken wird an der Westseite, über dem Eingang,  installiert

1986

 

Amt Eppingen

Wird geschaffen

1810

Amtliche Schulpflicht

Wird 1876 gesetzlich eingeführt

1876

Amtsbezirk Eppingen

Eppingen wird Amtsstadt für den Amtsbezirk Eppingen

1813

Wird aufgelöst, Eppingen kommt 1936 zum neuen Kreis Sinsheim

1924

Mit 15 Gemeinden, wird am 15. Mai durch franz. Offiziere dem Kreis Bruchsal zugeteilt.

1945

Amtsgefängnis

Wird erbaut, darin ist heute das Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, Eppingen,  untergebracht

1859

Amtsgericht Eppingen

  Eppingen-kaiserstr1-v2.jpg    Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart

Wird als Sandsteinbau an der Kaiserstraße im "Regierungsviertel" erbaut 4).

1873

Wird aufgelöst am 1. Juli 1974

1974

Amtshaus  

  Eppingen-brettenerstr57.jpg     Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart          

Erbauung des Amtshauses in der Brettener Straße 57  1781-1784 durch den Hofkammerrat und Stadtschultheiß Erkenbrecht im Barockstil, unmittelbar vor dem Vorstädter Tor.

Von ihm ging es 1812 an Pfarrer und Lateinschulrektor Ziegler über.

Die Stadt erwarb es im Jahre 1814, um dem Staat hier das Einrichten des Großherzoglich Badischen Bezirksamtes zu ermöglichen.

Hier residierten nacheinander zweiundzwanzig Oberamtmänner bis zum Jahre 1924, danach war es Forstamt.

  

Sieht man von den 1848er Revolutionären Engelwirt Franz L. Bitterich, Schreiner Chr. Wieser und Ratsschreiber August W. Kirsch (der als Zivilkommissar zu den führenden Köpfen der Revolution aufstieg) ab, wird der Oberamtmann ein angenehmes Regieren gehabt haben.

Wir erfahren, dass die Bewohner des Bezirks ordentlich waren:

daß sie "Wein, Obstwein und Bier als gewöhnliche Getränke hatten, und Branntwein weniger gebraucht wurde".

Die Meinung eines Bauern zur Revolution lautete:

„Doo bin iih  aa defoor, wånn numme unserm Großherzog nix bassiert“.

Heute befindet sich das Landespolizeirevier in dem Gebäude.  3). , 29)., 4).

1781/1784/2014

Andreaskreuz

 

   Fachwerkpfad Eppingen           Bild: Heimatfreunde Eppingen

Station 3 des Fachwerkpfads; Stifter: Fam. Richard Stiefel; Vor Ort: Kettengasse 9, Haus Rink

2002

Andreasnacht

30. November, in dieser Nacht suchten früher die jungen Leute Aufklärung über ihr Schicksal im 19. Jahrhundert 38).

Andriof, Dr. Udo

Dr. Udo Andriof, Regierungspräsident, besucht Eppingen am 22.5.1992

1992

Anerkennung im Deutschen Fachwerkpreis

Dieses Prädikat wird den Sanierungsinvestoren Manfred Gebert und Ewald Mack zugesprochen, weil sie, zusammen mit der Stadt und dem Land Baden-Württemberg das bedeutsame und denkmalgeschützte Gebäude der "Alten Post" am Marktplatz erhalten haben

2015

Annektion Straßburgs

Frankreich annektiert Straßburg

1681

Antoniterhof

Urkunde vom 9.11.1457 bestätigt die Niederlassung dieses Krankenpflegeordens in Eppingen

1457

AOK-Geschäftsstelle (Allgemeine Ortskrankenkasse)

Befindet sich seit 2007 im ehemaligen Diakonatsgebäude in der Bahnhofstraße

2007

Apotheke wird erstmals erwähnt

Erste Apotheke in Eppingen wird erwähnt

1418

Apotheke wird gebaut

Entsteht gegenüber dem Amtshaus

1787

Apotheker in Eppingen

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 3 "Rund um den Ottilienberg, Seiten 402-406 wieder. Autor:  Erich Schäfer, Apotheker

Arbeiterradfahrerverein "Concordia"

Wird gegründet, er verfügte auch über eine Schalmeienmusik

1922

Arbeiter- und Soldatenrat Eppingen

Eine Abhandlung hierüber findet sich im Band 6 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 118 - 126. Autor:  Reinhard Ihle

1918/1919

Arbeiterwohlfahrt Eppingen

Wird am 17. Januar in der "Talschenke" gegründet

1976

Archäologie

Abhandlung hierüber im Band 8 "Rund um den Ottilienberg", Seiten 251-260   1.8).

Architektenpreis

Das Eppinger Rathaus erhält den Architektenpreis  als "Auszeichnung guter Bauten"

2008

Armenhaus

 

   Eppingen-linsenviertel3.jpg         Bild: Denkmalpflegerischer Werteplan R.P. Stuttgart          

Ist im alten Spital untergebracht, nachdem dieses 1895 wegen des Neubaus des Städt. Krankenhauses aufgelöst wurde

1895

Arzneipflanzen und Kräuter, Bauerngarten im Kraichgau und in Eppingen

 

Salbei, gegen Nachtschweiß und als Absud als Gurgelwasser:

Leuchtend blühet Salbei ganz vorn am Eingang des Gartens, süß von Geruch, voll wirkender Kräfte und heilsam zu trinken.

Manche Gebresten der Menschen zu heilen, erwies sie sich nützlich, ewig in gründender Jugend stehn, hat sie sich dadurch verdient.

 

Wermut, hochgelobtes Heilkraut gegen verschiedene Leiden:

Dicht daneben der Platz trägt die Stauden des bitteren Wermuts, der mit zähem Gezweig der Mutter der Kräuter verwandt ist.

Anders jedoch ist die Farbe des Laubs der entwickelten Zweige, Duft ist ein anderer, und bitter bei weitem schmeckt er zu trinken.

Brennender Dust zu bezwingen und Fieberglut zu vertreiben, diese Wirkung durch rühmliche Kraft kennt man lang aus Erfahrung.

Auch wenn plötzlich vielleicht der Kopf dir hämmert in scharfem

stechendem Schmerz oder quälender Schwindel erschöpfend dich heimsucht, wende an ihn dich um Hilfe und koche des laubigen Wermuts bitteres Grün;  dann gieße den Saft aus geräumigem Becken und überspüle damit den höchsten Scheitel des Hauptes.

Hast du mit dieser Brühe die feinen Haare gewaschen, lege dir auf, daran denke, zusammengebundene Blätter, und eine mollige Binde umschlinge das Haar nach dem Bade.

Ehe noch zahlreiche Stunden im Laufe der Zeit verinnen, wirst du dieses Mittel bewundern nebst all seinen anderen Kräften.

 

Lilie, bei Brandwunden, Geschwüren, Geschwulsten, Karbunkeln, Hautunreinigkeiten, Ausschlägen, Quetschungen, Gicht, Rheumatismus und Hexenschuss:

Leuchtende Lilie, wie soll im Vers und wie soll im Liede würdig euch preisen die dürftige Kunst meiner nüchternen Muse ?

Euer schimmerndes Weiß ist Widerschein schneeigen Glanzes, holder Geruch der Blüte gemahnt an die Wälder von Saba.

Nicht übertrifft an Weiß der parische Marmor die Lilien, nicht an Düften die Narde.

Und wenn die tückische Schlange listiger Art gesammeltes Gift aus verderblichem Munde spritzt und grausamen

Tod durch kaum erkennbare Wunde sendet ins innere

Herz, dann zerreibe Lilien im Mörser, trinke den Saft, dies erweist sich als nützlich, mit schwerem Falerner.

Oder bei Quetschungen lege man sie auf die bläuliche Stelle, alsbald wird man auch hier zu erkennen vermögen die

Kräfte die diesem heilenden Stoffe gegeben sind, Wunder bewirkend.

Schließlich ist der Liliensaft auch gut bei Verrenkung der Glieder.

Rose, diese herrliche Blume ist mit Liebe und Leid der Menschen unteilbar verbunden:

Schenkt zum Ersatz die Rose alljährlich üppig goldgelben Flor ihrer purpurnen Blüte, die allen Schmuck der Gewächse alsbald an Kraft und Duft, wie man sagt, so weit überstrahlte, dass man mit Recht als die Blume der Blumen sie hält und erkläret.

Sie erzeugt ein Öl, das nach ihrem Namen genannt wird.

Wie oft dieses zum Segen der Sterblichen nützlich sich zeiget, keiner den Menschen vermag es zu wissen oder zu sagen.

Ihr zur Seite, bekannt und geehrt, stehn der Lilie Blumen ….

Holunder (Holderbusch),

bei Erkältungskrankheiten, Wassersucht, Nieren- und Blasenleiden, Steinleiden, Gicht, Rheumatismus, Verstopfung und Erkrankung der Atemorgane

Petersilie,

Petersilie, Suppenkraut wächst in unserm Garten,

und die Marie ist die Braut, kann nicht länger warten.

Unter einem Holderbusch gab sie ihrem Schatz ein' Kuss.

 

Petersilie, Suppenkraut wächst in unserm Garten,

unser Annchen ist die Braut, kann nicht länger warten.

Roter Wein und weißer Wein, morgen soll die Hochzeit sein.

 

Ein Kraut wächst in der Aue mit Namen Wohlgemut,

 liebt (gefällt) sehr den schönen Frauen, dazu die Holderblüt,

die weiß und rote Rosen hält man in großer Acht,

tut's Geld darum verlosen, schöne Kränze daraus macht.

 

Rosestock, Holderblüt !

Wann i mein Dirnderl sieh, hüpft mer vor

lauter Freud s'Herzerl im Leib.

 

oder das Lied

Am Holderstrauch:

Der Holderstrauch, der Holderstrauch, der blüht so schön im Mai.

da sang ein kleines Vögelein ein Lied von Lieb und Treu.

 

Am Holderstrauch, am Holderstrauch wir saßen Hand in Hand,

wir waren in der Maienzeit die Glücklichsten im Land.

 

Am Holderstrauch, am Holderstrauch, da muß geschieden sein.

kehr bald zurück, kehr bald zurück, Herzallerliebster mein.

 

Am Holderstrauch, am Holderstrauch, da weint ein Mädchen sehr.

Der Vogel schweigt, der Holderstrauch, der blüht schon längst nicht mehr.

 

Am Holderstrauch, am Holderstrauch, da fiel der Abschied schwer,

er zog ins Feld, er starb als Held, für Deutschlands Kron und Ehr.

 

Am Hollerbusch, do steht e Maid, holt sich en Schorz voll Bliet.

Un wie se roppt und wie se zoppt, singt sie dazu e Lied:

 

Hollerbusch, Hollerbliet! Wer geht zum Bründel mit ?

Hollerbusch, Hollerbliet ! Wer kriegt de Kranz ?

 

Zum Hollerbusch, wer geht do na ? E saubrer, junger Bu.

Un wie er hikümmt, hält er g'schwind der Maid die Aage zu.

 

Hollerbusch, Hollerbliet ! Wer geht zum Bründel mit ?

Hollerbusch, Hollerbliet ! Wer kriegt de Kranz ?

 

Beim Hollerbusch, do steht e Paar, die hawe sich so geern,

und wann se üwerts Johr noch stehn do muß doch Hochzich wern.

 

Hollerbusch, Hollerbliet ! Wer geht zum Bründel mit ?

Hollerbusch, Hollerbliet ! Wer kriegt de Kranz ?

 

Vom Hollerbusch, do fällt die Bliet, der Winter kummt herbei.

O junges Blut, sieg dich wol für, ob dir die Schatz bleibt treu.

 

Hollerbusch, Hollerbliet ! Wer geht zum Bründel mit ?

Hollerbusch, Hollerbliet ! Wer kriegt de Kranz ?

 

Rosmarin

stillet Bauchgrimmen, Blätter und Blüten stärken das Herz, vertreibt das Herzklopfen,

Schwermuth, Ohnmacht, Schlafsucht, Schwindel, Lähmung bei Zungen, Gicht, Krampff und Zittern der Glieder, der

Schlag und die Fallende Sucht, widersteht der Fäulnis, macht die wackelnden Zähne feste, machet das Haar häufig und lang, schärft den Verstand, bringet die gelähmten Nerven zurechte.

 Ein Brieflein schrieb sie mir, ich sollt treu bleiben ihr.

Drauf schickt ich ihr ein Sträußelein von Rosmarin und Nägelein,

sie sollt, sie sollt, sie sollt mein eigen sei´.

oder

Rosmarin und Veilchenblätter schenk ich Dir zu guter Letzt,

das soll sein das letzt Gedenken, weil ich von dir scheiden muß.

oder

Rosmarin und Veilchen, Nelken mach ich meinem Schatz zum Strauß,

Das soll sein letzt Gedenken, das soll sein Abschiedsstrauß.

oder

Rosmarin und Veilchenblätter schick ich dir zum Abschiedsgruß,

und zu deinem Angedenken, dieweil ich von dir scheiden muß.

oder

Rosmarin und Salbeiblättlein schenk ich dir zum Abschiedsgruß,

und dies sei mein letzt Gedenken, weil ich dich verlassen muß.

oder

Zwischen Rosen, Rosmarin, stand des Liebchens Namen drin.

Sieh, jetzt wards dem Jüngling klar, wo seine Braut zu finden war.

(Von der Wanderschaft zurück)

oder

Kommt ihr Jungfraun, kommt gegengen, kränzet mir mein Haupt mit Rosmarin,

dieweil ich Braut und Jungfer bin. (Meister Müller, tut mal sehen)

oder

Sie ging im Grünen her und hin,

statt Röslein fand sie Rosmarin;

"So bist du, mein Getreuer, hin!

Liegt bei dir unter den Linden,

mein Totenkränzlein schön". (Rosmarin)

 

oder das Lied "Traum":

Ich hab die Nacht geträumet,

wohl einen schweren Traum;

Es wuchs in meinem Garten ein Rosmarienbaum.

 

Ein Kirchhof war der Garten,

ein Blumenbeet das Grab,

Und von dem grünen Baume fiel Kron' und Blüte ab.

 

Die Blüten tät ich sammeln

in einem goldnen Krug;

Der fiel aus meinen Händen,

daß er in Stücke schlug.

 

Daraus sah ich Perlen rinnen

und Tröpflein rosenrot.

 

Was mag der

Traum bedeuten;

Ach, Liebster, bist du tot ?

Asylbewerber

Zehn Asylantenbewerber verweigern im Dezember den Einzug in die Untere Mühle

1985

Sieben Ghanaer werden als Asylantenbewerber zur Unterbringung zugewiesen

1986

Es sind weitere 36 Asylbewerber unterzubringen, dies stellt die Stadt vor große Wohnungsprobleme

1986

Sechs weitere Asylbewerber werden im Juni Eppingen zugewiesen

1986

Eppingen muss im Juli weitere 15 Asylbewerber aufnehmen

1986

Neue Flüchtlingsunterkünfte stehen im April 2016 vor der Fertigstellung.

In Elsenz, Richen und Rohrbach stellt das Landratsamt Heilbronn die entstehenden Unterkünfte vor.

Gegen Mitte Mai 2016 wird die Anlage in Rohrbach von 28 Personen bezogen, dann folgen Elsenz und Richen mit jeweils 34 Plätzen. Die Anlage in Eppingen in der Frauenbrunnerstraße wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2016 fertig.   19).

2016

Auf der rauhen Alb

Gewann im Roth; als die ersten Häuser dort gebaut wurden, tauften die Eppinger dieses Gebiet so, weil auf dieser Anhöhe der Wind immer so rauh pfeift, wie auf der rauhen Alb

1874

Augsburger Religionsfrieden

Der Augsburger Religionsfrieden ("Wessen Land, dessen Religion") wird geschlossen

1555

Auslandsferngespräch

Das erste Auslands-Ferngespräch Eppingen-Chicago wird im Februar geführt, ab April war Selbstwählferndienst möglich

1957

Auswanderung

Wegen Armut und Hungersnot erreicht diese einen Höhepunkt

1854

Auszeichnung für Städtebau

"Auszeichnung guter Bauten"  des  BDA für das neue Rathaus

2008

 "Mittendrin ist Leben - starke Zentren für Württemberg", "Beispielhaftes Projekt im Land".

2009

"Beispielhaftes Bauen" des Bundes Deutscher Architekten für das sanierte und erweiterte Rathaus

2010

Lob beim Wettbewerb um den Deutschen Städtebau für die Neugestaltung der Innenstadt

2014

Autobahn

Erste vierspurige Landstraße (Vorläufer der Autobahn) von Köln nach Bonn wird eröffnet

1932

Autobahnzubringer

Im März streitet das Straßenbauamt Heilbronn einen vordringlichen Bedarf für diesen baldigen Ausbau von Eppingen nach Steinsfurt ab.

1989

Ausbau der Landesstraße L 1110 Eppingen-Richen, als Autobahnzubringer, beginnt im August

2008

Bauarbeiten für eine Brücke im Rahmen des Ausbaus des Autobahnzubringers zwischen Eppingen und Richen  beginnen im August

2009

Nach fünfmonatiger Bauzeit wird dieser wieder eröffnet

2011

Autofrei

Der Gemeinderat beschloß im Februar, dass der Marktplatz autofrei gestaltet werden soll

1989

Autohaus Otto Preusch

Wird in der Brettenerstraße/Leiergasse gegründet

1928

Autohaus Stadel (BMW)

Entsteht auf neuem Gelände am Kreisel an der Bismarckstraße

2011

Automobil

Der Badener Carl Benz und der Württemberger Gottlieb Daimler bringen mit Ihren Erfindungen das Automobil auf den Weg

1886

Das erste richtige Automobil in Eppingen, einen Benz-Gaggenau 1910, fuhr Dr. Bauer

1910

Auto-Union

Die Autofirmen DKW, Horch, Audi und Wanderer bilden 1932 die Auto-Union

1932

Autovermietungen

Es gab in den zwanziger Jahren einige in Eppingen: Zorn, Willi Weiser, Friedrich Reimold, und Wilhelm Stuntz. Die beiden letzteren bestanden am längsten, warteten regelmäßig am Bahnhof, um Fahrgäste und Gepäck nach Hause bzw. in die Nachbarorte zu fahren. "Heimstuntzen", anstelle von Taxifahren war ein Begriff geworden, wogegen Vater Karl Stuntz (1856-1921) die Kunden noch mit einer Pferdekutsche bediente.

 

Altsteinzeit

war vor 200 Millionen Jahren

Ambrosie (Beifuß-Ambrosie

Die Ambrosie ist neuerdings eine Plage, ihre Pollen lösen heftige Allergien aus.

Hauptfundstätten sind der Süden Deutschlands, dazu Berlin, Dresden und die Niederlausitz.

Die Pflanze verbreitet sich vor allem dadurch, dass ihre Samen mit Vogelfutter aus Ungarn eingeschleppt werden.

Sie gedeihen am besten dort, wo es warm ist, beispielsweise am Rhein und in den Großstädten, wo der Mensch die Temperatur hochtreibt.

Auch Sandboden, auf dem sonst nicht viel wächst, begünstigt die Verbreitung der Ambrosie, damit sind die vielen Funde in Berlin und Dresden zu erklären. In der Niederlausitz wuchert die Pflanze so gut wie nirgendwo sonst, und hier bereits seit 40 Jahren.

Es gab wohl einst einen gro0en Samenexport von Ungarn in die DDR.

So sorgt die sozialistische Freundschaft von damals heute für blühende Landschaften.

Quelle: Julius-Kühn-Stiftung, aus dem Buch: "Deutschlandkarte, 101 unbekannte Wahrheiten, 2009.

2009

Am siebten Tage sollst du ruhen ...

"Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, doch am siebten Tage sollst du feiern", heißt es bereits im Alten Testament im 2. Buch Mose, Kapitel 23, Vers 12.

Daraus wurde in verschiedenen späteren Bibelausgaben auch die Version: ".... am siebten Tage sollst du ruhen...". Das kommt uns bekannt vor, denn schon lange ist der arbeitsfreie Sonntag Bestandteil unserer Kultur.

Doch war ursprünglich gar nicht der Sonntag gemeint, denn bei den Juden ist der Sonntag der erste Tag der Woche, und der  "Feiertag" ist der Samstag, der Sabbat.

Erst Kaiser Konstantin der Große, ein Anhänger des Sonnenkults, erhob den Sonntag zum arbeitsfreien Tag, der am 3. Juli 324, also vor 1.692 Jahren, zum ersten Mal gefeiert wurde.     10).